Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  3.6.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  3.6.0 , installieren und verwenden Sie die Version 5.5.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3  heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

  • logi.CAD 3  wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
  • Für Projekte, die Funktionsbausteine mit Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) enthalten und mit Version 3.1.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert und bereinigt wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.1.0 erforderlich.  Siehe "Funktionsbausteine mit VAR_IN_OUT aus Version < 3.1.0 verhindert das Erstellen der Anwendung".
  • Für Projekte, die mit Version 3.0.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.0.0 erforderlich.  Siehe "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?".
  • FBS-Objekte, die mit Version 2.5.0 oder einer nachfolgenden Version gespeichert werden, können in Versionen < 2.5.0 nicht mehr geöffnet werden.  
Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Abhängig vom verwendeten Zielsystem:

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  3.6.0

IDKomponenteNeuigkeiten
39691ST-Editor

Sie können nun auch das neue ST-Sprachelement "Interface" inkl. "Methoden-Prototypen" deklarieren und verwenden. Siehe "Deklaration eines Interfaces mit Methoden-Prototypen" für Details.

Die üblichen Komfort-Funktionalitäten des ST-Editors stehen auch für diese Interfaces und Methoden-Prototypen zur Verfügung, z.B. Inhalthilfe, Kennzeichnung von Fehlern, Syntaxhervorhebung, Refactoring usw.

Wichtig: Sie benötigen eine logi.RTS Version >= 5.1.0, damit Sie die Anwendung erstellen können, in der das neue ST-Sprachelement "Interface" inkl. "Methoden-Prototypen" verwendet wird. Siehe auch "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?" für Details.

40141KOP-Editor

Sie können nun eine Anwendung auch als Kontaktplan erstellen. Informieren Sie sich unter "Anwendung im KOP-Editor erstellen" über die verfügbaren Möglichkeiten und Aktionen.

40270ST-Editor,
FBS-Editor

Die Liste der reservierten Schlüsselwörter in ST und FBS wurde so überarbeitet:

  • CAL war irrtümlich ein reserviertes Schlüsselwort. Sie können nun daher CAL als Bezeichner (z.B. für Variablen-Namen) im ST-Code und in der FBS-Logik vergeben.
  • Die reservierten Schlüsselwörter für das SPS-Objekt (wie z.B. ON oder INTERVAL) können nun ebenfalls als Bezeichner im ST-Code und in der FBS-Logik vergeben werden.
    Beachten Sie: Falls Sie ein solches Schlüsselwort als Bezeichner für ein Programm oder für eine externe Variable in ST/FBS verwenden, verursacht dies keinen Fehler. Falls Sie das Sprachelement dann aber im SPS-Objekt eintragen (als Programm-Typ für die Programm-Instanz oder als globale Variable), wird die Verwendung im SPS-Objekt als fehlerhaft markiert. Grund: Der verwendete Bezeichner entspricht einem reservierten Schlüsselwort im SPS-Objekt.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.6.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
38187Schnittstellen-Editor

Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, falls verschiedene Editoren nacheinander geöffnet/geschlossen werden.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, nachdem Sie:

  • eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT in einem FBS-Editor erstellen
  • den Schnittstellen-Editor für diesen Baustein öffnen und wieder schließen
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable speichern
  • einen FBS-Editor speichern und schließen, in dem der Baustein mit der neuen Variable aufgerufen wird
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable schließen
  • den Schnittstellen-Editor für den Baustein mit der neuen Variable erneut öffnen

Außerdem können Sie nur zu Editoren wechseln, für die das Register die Änderungsmarkierung * anzeigt.

39841Anwendung erstellen/laden

Beim gleichzeitigen Erstellen und Laden der Anwendung wird trotz des gemeldeten Fehlers der zuletzt erstellte Stand der Anwendung geladen.
Behebung: Falls die Anwendung aufgrund eines Problems nicht erstellt werden (da z.B. die Code-Datei gesperrt ist oder Syntaxfehler vorhanden sind), wird die Anwendung beim Verwenden von Anwendung erstellen und laden nun auch nicht auf die SPS geladen. Die Fehlermeldungen informieren Sie entsprechend.
Szenario für Problem:  logi.CAD 3 bietet Ihnen diese 3 Schaltflächen in der Sicht Instanzen:

  • Anwendung erstellen – ohne dass die Anwendung danach geladen wird
  • Anwendung laden – ohne dass die Anwendung davor erstellt wird
  • Anwendung erstellen und laden

Falls Sie die Schaltfläche Anwendung erstellen und laden verwenden, ist es möglich, dass die Anwendung aufgrund eines Problems nicht erstellt werden kann. Trotzdem wird dabei die Anwendung geladen – und zwar jener Stand, der aufgrund der Schaltfläche Anwendung erstellen zuletzt erfolgreich erzeugt wurde.
Erkennbar ist dieses Problem darin, dass die folgenden 2 Meldungen unmittelbar hintereinander im Fehlerprotokoll angezeigt werden:

  • Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
  • Laden auf "Name" wurde beendet. Prüfen Sie die Fingerprints, die in der Sicht "Instanzen" angezeigt werden. Stimmen diese überein, wurde das Laden erfolgreich beendet.
40518ST-Editor

Eine Anwendung mit einer Methode in einem Funktionsbaustein kann möglicherweise nicht erstellt/geladen werden.
Behebung: Die Anwendung für das folgende Szenario kann erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Eine Anwendung mit dem folgenden ST-Code kann nicht erstellt/geladen werden. Der ST-Code wird jedoch nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK myFB1
  VAR
    imyFB2 : myFB2;
  END_VAR

  METHOD m
    imyFB2();    (* The method is calling the function block instance. *)
  END_METHOD
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK myFB2
  VAR_INPUT
    in1 : int;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Das Problem wird durch die folgenden Meldung im Fehlerprotokoll gemeldet: Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Erst nachdem versucht wurde, die Anwendung zu erstellen/laden, werden die folgenden Fehler in der Sicht Fehler angezeigt:

'LC_TD_Method_MYFB1__M {aka struct _LC_TD_Method_MYFB1__M}' has no member named 'LC_VD_IMYFB2'; did you mean 'LC_VD_ENO'?
'LC_TD_Method_MYFB1__M {aka struct _LC_TD_Method_MYFB1__M}' has no member named 'LC_VD_IMYFB2'; did you mean 'LC_VD_ENO'?
40535Modbus-Bausteine

Die Modbus-Bausteine verwenden keine unbenutzten Handle-Slots wieder.
Hinweis: Das Problem kann nicht reproduziert werden.
Szenario für Problem: Falls der Aufruf des MB_InitTCP-Bausteins fehlschlägt (da z.B. eine ungültige Koppleradresse verwendet wurde), wird ein Handle-Slot verwendet. Nach 255 ungültigen Aufrufen sind keine weiteren Slots mehr verfügbar (es sind nur 255 Handles oder Handle-Slots verfügbar). Daher schlägt jeder nachfolgende Aufruf fehl. Allerdings könnte eine gültige Verwendung erstellt werden, da unbenutzte Handles aus vorher geschlossenen Verbindungen vorhanden sind.

40558ST-Editor

Eine Anwendung mit einer aufgerufener Funktion in einer Methode kann möglicherweise nicht erstellt/geladen werden.
Behebung: Die Anwendung für das folgende Szenario kann erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Eine Anwendung mit dem folgenden ST-Code kann nicht erstellt/geladen werden. Der ST-Code wird jedoch nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK myFB2
  METHOD m1
    Fun1();  (* This function is only called in the method. *)
  END_METHOD
END_FUNCTION_BLOCK

Function Fun1
END_FUNCTION

Das Problem wird durch die folgende Meldung im Fehlerprotokoll gemeldet: Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Erst nachdem versucht wurde, die Anwendung zu erstellen/laden, wird der folgende Fehler in der Sicht Fehler angezeigt: undefined reference to `lcfu___FUN1'

40571Anwendung erstellen/laden,
Eigene Bibliotheken

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine Bibliotheks-POE verwendet wird, die mit DEPLOY:=INTERFACE oder DEPLOY:=OBJECT definiert wurde und selbst eine POE aufruft, die C-Code benötigt.
Behebung: Die Anweisung für die POE in der Bibliothekskonfiguration wird nun als fehlerhaft gekennzeichnet. Die folgende Meldung wird dafür angezeigt: Die POE "Name1" ruft die Funktion "Name2" auf. Diese Funktion verwendet C-Code. Daher darf die POE nicht mit "DEPLOY:=INTERFACE" oder "DEPLOY:=OBJECT" in der Bibliothekskonfiguration angegeben werden. – In Folge ist es nicht mehr möglich, die Bibliothek zu erstellen, bereitzustellen und zu verwenden.
Szenario für Problem: Beim Erstellen einer eigenen Bibliothek ist es möglich, eine POE mit DEPLOY:=INTERFACE oder DEPLOY:=OBJECT zu definieren. Damit werden nur die Schnittstellen-relevanten Anweisungen der POE in die Bibliothek kopiert und die Zuweisungen in der POE – also der eigentliche Code oder die eigentliche Logik – sind nicht mehr direkt in den Bibliotheksbausteinen einsehbar.
Der benötigte Binärcode für die Bibliotheks-POE wird erst erstellt, nachdem die Bibliothek erzeugt, bereitgestellt, in einem Projekt installiert wurde und diese Bibliotheks-POE in der Anwendung verwendet wird. Die Anwendung kann im Normalfall erfolgreich erstellt und geladen werden.
Falls die POE, die mit DEPLOY:=INTERFACE oder DEPLOY:=OBJECT definiert wurde, jedoch zusätzlich eine Funktion aufruft, die C-Code benötigt, ist es nicht möglich, die Anwendung, die diese Bibliotheks-POE verwendet, zu erstellen und zu laden.
Funktionen, die C-Code benötigen, sind:

  • eine anwenderdefinierte Funktion (z.B. eine ST-Funktion)
  • eine Vendor-Funktion mit der Anweisung functionHasCFile
40575Eigene Bibliotheken erstellen

Eine logi.SAFE -Bibliothek kann möglicherweise nicht erzeugt werden.
Behebung: Es ist möglich, die logi.SAFE -Bibliothek zu erzeugen – auch falls ein darin enthaltener Bausteine mehr als 10 Variablen verwendet.
Szenario für Problem:
Es ist nicht möglich, eine logi.SAFE -Bibliothek zu erzeugen, falls ein darin enthaltener Bausteine mehr als 10 Variablen verwendet.

40875FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird beim Bereinigen des Projekts verursacht, falls ungespeicherte Änderungen im FBS-Editor vorhanden sind. Das Speichern der Änderungen ist nicht mehr möglich bzw. der FBS-Editor enthält danach keinen Inhalt mehr.
Behebung: Die Ausnahmebedingung tritt für das folgende Szenario nicht mehr auf. Die Änderungen werden nach dem Bereinigen des Projekts korrekt gespeichert.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt bereinigen, während noch ungespeicherte Änderungen in einem FBS-Editor vorhanden sind, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag zweimal im Fehlerprotokoll:

Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert

Falls Sie nach dem Bereinigen versuchen, den FBS-Editor mit den Änderungen zu speichern, kann eine der folgenden Meldungen erscheinen:

Speichern fehlgeschlagen
index=0, size=0

oder

Alle speichern fehlgeschlagen
Cannot modify resource set without a write transaction

Falls Sie danach den FBS-Editor schließen, ohne die Änderungen zu speichern, und den FBS-Editor neu öffnen, enthält der FBS-Editor:

  • im Fall der 1. Meldung: die Änderungen nicht (da sie nicht gespeichert werden konnten)
  • im Fall der 2. Meldung: gar keinen Inhalt mehr
41009FBS-Editor

Namen von Systemfunktionen können nicht als Instanzname verwendet werden.
Behebung: Die Namen von Systemfunktionen können als Instanzname verwendet werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen System-Funktionsbaustein im FBS-Editor aufrufen (z.B. CDT) und dann den Instanznamen auf den Namen einer Systemfunktion ändern {z.B. MIN), wird beim nächsten Öffnen des FBS-Editors der MIN-Baustein statt CDT angezeigt.
Falls der Eingang des Funktionsbausteins z.B. mit einem Wertfeld verbunden ist, in dem ein Literal enthalten ist, zeigt der erneut geöffnete FBS-Editor keine grafischen Informationen an. Stattdessen wird eine Meldung angezeigt, dass die Datei geladen wird.
Beim Ändern des Instanznamens wurde jedoch keine Information angezeigt, dass der auf den Name einer Systemfunktion nicht erlaubt ist.

41241FBS-Editor

Beim Öffnen eines FBS-Editors in einem Projekt mit vielen Fehlern wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht.
Behebung: Die Ausnahmebedingung für das folgende Szenario wird nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen FBS-Editor öffnen und das Projekt enthält viele Fehler (> 9.000 Fehler), ist es möglich, dass eine Ausnahmebedingung auftritt. In diesem Fall erscheint ein Eintrag ohne Text im Fehlerprotokoll.

41332FBS-Editor

Der FBS-Editor wird möglicherweise bei einem speziellen Szenario nicht geöffnet. Stattdessen tritt eine Ausnahmebedingung auf.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Es ist möglich, dass beim Öffnen des FBS-Editors eine Ausnahmebedingung auftritt und der grafische Inhalt nicht geladen wird. In diesem Fall zeigt das Fehlerprotokoll eine Meldung ohne Text und die Meldung Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert an.
Zusätzliche Information: Eine wahrscheinliche Ursache für das Problem ist, dass eine Eingangsvariable, Ausgangsvariable oder Ein-/Ausgangsvariable für einen FBS-Funktionsbaustein gelöscht wurde, nachdem dieser Funktionsbaustein in einem anderen FBS-Editor aufgerufen wurde und die Ein-/Ausgänge des Aufrufs mit Wertfeldern verbunden wurden. Das Problem tritt dann beim erneuten Öffnen des FBS-Editors mit dem Aufruf auf.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.6.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

40954Anwendung erstellen

Eine Anwendung kann möglicherweise nicht erstellt werden, falls das Projekt in einem anderen Ordner liegt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt in einen anderen Ordner verschieben/kopieren oder von einem Kollegen erhalten, kann die Anwendung für dieses Projekt möglicherweise nicht erstellt werden, obwohl keine Syntaxfehler im Projekt enthalten sind.
Es werden nur diese Meldungen angezeigt:

Die Anwendung für die SPS (Ressource "name1", Plattform-Toolkit "name2") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Bei der Erstellung des Code-Images ist ein Fehler aufgetreten (Fehlercode: 1).

Bei der Suche nach zusätzlichen Informationen wurde der folgende Eintrag in der Datei compile_results.txt entdeckt:

ninja: error: FindFirstFileExA(Laufwerk:/Pfad/Projektname/): Das Gerät ist nicht bereit.

Zusätzliche Information: Beim Erstellen der Anwendung vor dem Verschieben/Kopieren bzw. vom Kollegen wurden das Original-Laufwerk und der Original-Pfad des Projekts in Projektdateien gespeichert. Da sich dieses Laufwerk und dieser Pfad aber geändert hat, schlägt das Erstellen der Anwendung mit den obigen Meldungen fehl.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt, bevor Sie die Anwendung erstellen.

41174Sicht "Instanzen"

Einige Kontextmenü-Befehle in der Sicht "Instanzen" überlagern sich möglicherweise.
Szenario für Problem: Falls Sie das Kontextmenü für die Konfiguration und jenes für die Ressource in der Sicht Instanzen hintereinander öffnen, überlagern sich im zuletzt geöffneten Konextmenü einige Befehle. Diese Befehle sind somit nicht eindeutig zu erkennen.
Abhilfe:

  1. Öffnen Sie das Kontextmenü für das Projekt.
  2. Erst nun öffnen Sie das Kontextmenü für die Konfiguration oder das Kontextmenü für die Ressource.
41252FBS-Editor

Beim Öffnen eines FBS-Editors mit Instanzpfad wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen FBS-Editor mit einem Instanzpfad öffnen (z.B. durch Doppelklicken auf die POE in der Sicht Instanzen), ist es möglich, dass eine Ausnahmebedingung auftritt. In diesem Fall erscheinen Einträge ohne Text im Fehlerprotokoll.
Die Ursache für das Problem ist derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: nicht vorhanden

41287Projekt bereinigen,
ST-Editor

Nach dem Bereinigen des Projekts wird möglicherweise ein ST-Code als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl dieser korrekt ist.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt bereinigen, während ein ST-Editor geöffnet ist, ist es möglich, dass korrekter Code in diesem ST-Editor als fehlerhaft gekennzeichnet wird. Die Sicht Fehler zeigt jedoch keine entsprechende Meldung an.
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie den ST-Editor erneut. In Folge wird der ST-Code nicht mehr als fehlerhaft gekennzeichnet.

41324KOP-Editor

Der KOP-Editor zeigt keinen grafischen Inhalt, falls der Installationspfad Leerzeichen enthält.
Szenario für Problem: Falls Sie  logi.CAD 3 in einen Pfad mit einem oder mehreren Leerzeichen installieren, zeigt der KOP-Editor keine Logik-Elemente für den Kontaktplan an. Statt des grafischen Inhalts wird nur ein Fehlersymbol angezeigt und das Fehlerprotokoll enthält diese Meldung: Unable to create part
Abhilfe: Schließen Sie logi.CAD 3 . Korrigieren Sie den Installationspfad, sodass keine Leerzeichen mehr enthalten sind. Starten Sie  logi.CAD 3 erneut und öffnen Sie den KOP-Editor.

41328KOP-Editor

Der KOP-Editor verhält sich beim Erstellen eines Elements mit Und- bzw. Oder-Verknüpfung unterschiedlich.
Szenario für Problem: Das Verhalten beim Einfügen eines Kontakts oder einer Spule unterscheidet sich im KOP-Editor:

  • Beim Erstellen einer Und-Verknüpfung wird ein Eingabefeld geöffnet, in dem Sie eine Variable zuordnen können. Standardmäßig wird hier der ENO-Ausgang vorgeschlagen. Sie können aber sofort eine andere Variable zuordnen/deklarieren.
  • Beim Erstellen einer Oder-Verknüpfung wird das Eingabefeld nicht geöffnet. Der ENO-Ausgang ist bereits eingetragen.

Abhilfe für die Oder-Verknüpfung: Doppelklicken Sie auf den zugeordneten ENO-Ausgang, falls Sie eine anderen Variablen zuordnen/deklarieren wollen.

41337FBS-Editor

Der Name einer Ein-/Ausgangsvariable kann möglicherweise nicht geändert werden.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, den Namen einer Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) in einem FBS-Editor zu ändern, falls die FBS-POE bereits aufgerufen und diese Ein-/Ausgangsvariable bereits verbunden ist.
Abhilfe (falls dies für Sie zumutbar ist):

  1. Im FBS-Editor, in der der Aufruf enthalten ist: Löschen Sie die Verbindung zur Ein-/Ausgangsvariable beim Aufruf. Speichern Sie diese Änderung.
  2. Öffnen Sie den FBS-Editor, in der die Ein-/Ausgangsvariable deklariert ist.
  3. Ändern Sie nun den Namen der Ein-/Ausgangsvariable. Speichern Sie diese Änderung.
  4. Im FBS-Editor, in der der Aufruf enthalten ist: Aktualisieren Sie den Aufruf und verbinden Sie die Ein-/Ausgangsvariable wieder wie gewünscht. Speichern Sie diese Änderung.
41342Objekt-Browser,
Standardbausteine

Der Befehl "Verweise finden" funktioniert nicht für einen Standardbaustein, wenn der Standardbaustein aus dem Objekt-Browser geöffnet wurde.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation werden Aufrufe eines Bausteins (z.B. SEL) vom Objekt-Browser nicht gefunden. Der Objekt-Browser bietet aber die Möglichkeit, zur Deklaration zu browsen. Dort können Sie dann mit Hilfe des Befehls Verweise finden nach den Verweisen (= Aufrufe) der Funktion oder eines Funktionsbausteins suchen.
Es werden jedoch keine Verweise gefunden, obwohl bekannt ist, dass solche Verweise im Projekt enthalten sind.
Abhilfen, damit der Befehl Verweise finden die erwarteten Verweise findet:

  • Gehen Sie zur Deklaration des Bausteins, indem Sie den Befehl Open Model Element (im Menü Navigieren) auswählen oder die Tastenkombination Strg+Umschalt+F3 drücken. Im Dialog geben Sie dan den Namen des Bausteins ein (z.B. SEL).

oder

  • Öffnen Sie das Objekt mit der Deklararation aus dem Projektexplorer heraus. Beispiel: Öffnen Sie die Standardbibliothek, bis der Baustein SEL angezeigt wird. Dann öffnen Sie die Deklaration, indem Sie auf den Baustein doppeklicken.
41387FBS-Editor

Eine neue Selektion in einem größeren FBS-Editor selektiert möglicherweise nicht die erwarteten Elemente.
Szenario für Problem: Falls Sie einige Elemente in einem FBS-Editor mit mehr als 10 Seiten selektiert haben und nun neue Element mit Hilfe des Selektionsrahmen selektieren, verhält sich die neue Selektion möglicherweise nicht wie erwartet. Manchmal wurde beobachtet, dass keine oder nur einige der Element selektiert wurde.
Derzeit sind keine Informationen zur Ursache dieses Problems bei der neuen Selektion vorhanden.
Abhilfe: Es könnte hilfreich sein, wenn Sie alle Elemente deselektieren, indem Sie auf einen leeren Bereich im Zeichenfeld klicken. Versuchen Sie danach, die neuen Elemente zu selektieren.

41394KOP-Editor

Der Befehl "Instanz öffnen" wechselt zu einem bereits geöffneten Typ des KOP-Editors.
Szenario für Problem: Falls Sie den Befehl Instanz öffnen für eine KOP-POE in der Sicht Instanzen auswählen, wechselt  logi.CAD 3 zu einem bereits geöffneten KOP-Editor ohne Instanzkontext. Daher werden die booleschen Linien nicht so animiert, wie dies in einem KOP-Editor mit Instanzkontext erfolgt.
Abhilfe: Schließen Sie den geöffneten KOP-Editor. Dann wählen Sie den Befehl Instanz öffnen für die KOP-POE ermeut aus.

41460Projektexplorer,
ST-Objekt,
Namespaces

Der Projektexplorer zeigt das Sprachelement eines ST-Objekts nicht an, falls das Sprachelement in verschachtelten Namespaces mit voll qualifizierten Namen deklariert ist. Bei verschachtelten Namespaces wiederholt der Projektexplorer die Namespace-Informationen.
Szenario 1 für Problem: Falls Sie Sprachelemente (wie z.B. Funktionsbausteine) in verschachtelten Namespaces mit voll qualifizierten Namen deklarieren, wird weder das deklarierte Sprachelement noch der Namespace als Unterebenen des ST-Objekts im Projektexplorer angezeigt.

Beispiel
NAMESPACE com.logicals.Basic.Actuator  (* The namespace is NOT displayed in the project explorer. *)
  FUNCTION_BLOCK Motor1                (* 'Motor1' is NOT displayed in the project explorer. *)
  END_FUNCTION_BLOCK
END_NAMESPACE

Szenario 2 für Problem: Falls Sie Sprachelemente (wie z.B. Funktionsbausteine) in verschachtelten Namespaces deklarieren, wird das deklarierte Sprachelement zwar als Unterebene des ST-Objekts im Projektexplorer angezeigt. Hier werden die Namespace-Informationen aber wiederholt.

Beispiel
NAMESPACE com       (* The namespace 'com' is displayed in the project explorer. *)
NAMESPACE logicals  (* The namespace 'com.logicals' is displayed below 'com'. *)
NAMESPACE Basic     (* The namespace 'com.logicals.Basis' is displayed below 'com.logicals'. *)
NAMESPACE Actuator  (* The namespace 'com.logicals.Basis.Actuator' below 'com.logicals.Basis'. *)
  FUNCTION_BLOCK Motor1   (* 'Motor1' is displayed below 'com.logicals.Basis.Actuator'. *)
  END_FUNCTION_BLOCK
END_NAMESPACE
END_NAMESPACE
END_NAMESPACE
END_NAMESPACE

Abhilfe: Verwenden Sie einen Namespace ohne Verschachtelung.

Beispiel
NAMESPACE BasicActuator
  FUNCTION_BLOCK Motor1
  END_FUNCTION_BLOCK
END_NAMESPACE
41465ST-Editor

Bei der Verwendung von Methoden ist es möglich, dass bestimmte Funktionalitäten im ST-Editor nicht wie erwartet funktionieren.
Szenario für Problem: Falls Sie Methoden deklarieren und verwenden, ist es möglich, dass:

  • Sie die Inhaltshilfe nicht wie erwartet verwenden können.
  • fehlerhafte Elementen nicht wie erwartet gekennzeichnet werden.
  • eine Ausnahmebedingung beim Speichern des ST-Objekts verursacht wird.

Abhilfe: nicht vorhanden

TF-1875Testframework

Der Befehl "Testsuite erstellen" ist fälschlicherweise im Kontextmenü für ein Interface enthalten.
Szenario für Problem: Um das Testframework zu verwenden, enthalten Varianten von  logi.CAD 3 den Befehl Testsuite erstellen. So enthält der Projektexplorer diesen Befehl, und zwar das Kontextmenü, das für die Unterebene einer POE geöffnet wird.
Der gleiche Befehl wird auch für ein Interface angeboten, obwohl es nicht möglich ist, ein Interface mit Hilfe des Testframeworks zu testen.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ