Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  3.5.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  3.5.0 , installieren und verwenden Sie die Version 5.4.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3  heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

  • logi.CAD 3  wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
  • Für Projekte, die Funktionsbausteine mit Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) enthalten und mit Version 3.1.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert und bereinigt wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.1.0 erforderlich.  Siehe "Funktionsbausteine mit VAR_IN_OUT aus Version < 3.1.0 verhindert das Erstellen der Anwendung".
  • Für Projekte, die mit Version 3.0.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.0.0 erforderlich.  Siehe "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?".
  • FBS-Objekte, die mit Version 2.5.0 oder einer nachfolgenden Version gespeichert werden, können in Versionen < 2.5.0 nicht mehr geöffnet werden.  
Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Abhängig vom verwendeten Zielsystem:

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  3.5.0

IDKomponenteNeuigkeiten
39128ST-Editor

Sie können nun auch das neue ST-Sprachelement "Methode" im Gültigkeitsbereichs eines Funktionbaustein-Typs deklarieren und verwenden. Siehe "Deklaration einer Methode" für Details und die aktuellen Einschränkungen zur IEC-Norm.

Die üblichen Komfort-Funktionalitäten des ST-Editors stehen auch für diese Methoden zur Verfügung, z.B. Inhalthilfe, Kennzeichnung von Fehlern, Syntaxhervorhebung, Refactoring usw.

39440Anwendung validieren

Der Standardumfang von  logi.CAD 3 enthält nun die neue Regel Zuweisungen auf Ausgangsvariablen eines Funktionsbausteins außerhalb von Funktionsbausteinen sind nicht erlaubt. Diese Regel ist standardmäßig aktiviert, wodurch das bisherige Verhalten weiterhin gilt: Sofern eine Ausgangsvariable eines Funktionsbausteins außerhalb von Funktionsbausteinen beschrieben wird und Sie anschließend den Editor speichern, erhalten Sie – wie bisher – die entsprechende Fehlermeldung Zuweisung auf Ausgangsvariable "Name" des Funktionsbausteins "Name}" ist hier nicht erlaubt..

Nun können Sie aber die Konfiguration der Regel ändern, falls Sie diese Information z.B. erst durch den Befehl Objekt validieren ausgelöst oder gar nicht wünschen. Sie können die Meldung auch als Information oder Warnung ausgeben lassen.

Hinweis: Die IEC-Norm erlaubt das Schreiben auf Ausgangsvariablen eines Funktionsbausteins nur innerhalb dieses Funktionsbausteins. Bei Deaktivierung der Regel weicht  logi.CAD 3 dann in diesem Aspekt von der IEC-Norm ab.

39343Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht Variablenwerte erlaubt es Ihnen nun, Werte für Variablen zu forcen. Bedingung dafür ist, dass Sie zusätzlich zur neuen logi.CAD 3 -Version 3.5.0 auch die neue logi.RTS-Version 5.4.0 verwenden.
Forcen ist der Eingriff durch Sie, den Benutzer, in die Ausführung der Anwendung durch das dauerhafte Ändern des Werts einer Variable.

So forcen Sie Variablen:

  1. Geben Sie den Force-Wert für die Variable in der neuen Spalte Vorbereiteter Wert der Sicht ein.
  2. Wiederholen Sie den letzten Schritt für alle Variablen, die Sie forcen wollen.
  3. Klicken Sie auf die neue Schaltfläche   in der Symbolleiste der Sicht.
    Ergebnis: Die Force-Werte werden für die Variablen zwangsweise auf die SPS geschrieben wird. In Folge zeigt die Spalte Wert diese Force-Werte mit dem vorangestellten Symbol   an. Der ST-Viewer und der FBS-Editor mit Instanzkontext zeigen ebenfalls diese Force-Werte an (allerdings ohne entsprechendes Symbol, dass es sich um einen Force-Wert handelt).

So deaktivieren Sie das Forcen der Variablen:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche   in der Symbolleiste der Sicht.
  • Trennen Sie die Verbindung zur SPS.
  • Löschen Sie die Force-Werte für einige Variablen aus der Spalte Vorbereiteter Wert und klicken Sie erneut auf  .
    Auf diese Weise ist es möglich, das Forcen für diese Variablen zu beenden, während die Force-Wert für andere Variablen weiterhin auf die SPS geschrieben wird.

Ergebnis des deaktivierten Forcens: Die Spalte Wert der Sicht Variablenwerte zeigt wieder jene Werte der Variablen an, die aufgrund der Ausführung gelesen/geschrieben werden – ohne das vorangestellte Symbol  . Der ST-Viewer und der FBS-Editor mit Instanzkontext zeigen ebenfalls wieder den tatsächlichen Wert der Variable an.

Lesen Sie unter "Wert für Variable forcen" nach, für welche Variablen das Forcen nicht unterstützt wird und für andere Details zum Forcen.

39532FBS-Editor

Falls der Ausgang einer Funktion mit einem vorangestellten Eingang der Funktion verbunden ist und keine Variable dazwischen liegt, wird diese →Rückkopplungsschleife als Fehler gekennzeichnet. In Folge ist es nicht möglich, die Anwendung zu erstellen auf die SPS zu laden.

Nun ist es möglich, das Verhalten so zu ändern, dass solche Rückkopplungsschleife nur mehr als Warnung gekennzeichnet werden. Falls Sie diese Verhalten bevorzugen, müssen Sie die Start-Option lc3.fbdPreserveFunctionOutputs für  logi.CAD 3 definieren. Beachten Sie dabei, dass diese Start-Option auch das Verhalten von Funktionen bei EN=FALSE verändert (siehe "Ausführungssteuerung: EN, ENO" für Details).
Kontaktieren Sie am besten Ihren Administrator, damit er diese Konfigurationsvariable korrekt definiert.

39577

Eigene Bibliotheken erstellen/validieren

Die Regel Bibliothekskonfigurationen vom Typ "LOGISAFE" und/oder "LOGIWEB" dürfen nur Elemente verwenden, die für diesen Typ zulässig sind wurde um die Prüfung erweitert, ob Variablen mit dem Schlüsselwort RETAIN in Bibliothekselementen verwendet werden. Solche Bibliothekselemente werden nun bei der Validierung einer logi.SAFE - oder logi.WEB -Bibliothek gemeldet.

(info) Diese Regel ist nicht in allen Varianten von  logi.CAD 3  verfügbar.
Siehe "Besonderheiten für logi.SAFE-/logi.WEB-Bibliotheken" für eine Übersicht, welche Einschränkungen für eine logi.SAFE - oder logi.WEB -Bibliothek gelten.

39654FBS-Editor

→Rückkopplungsschleifen, die nur Funktionen enthalten, werden von  logi.CAD 3 als Fehler gekennzeichnet.
Mit Hilfe des Startoption lc3.fbdPreserveFunctionOutputs ist es möglich, diese Rückkopplungsschleifen als Warnung (statt als Fehler) zu kennzeichnen.  logi.CAD 3 zeigt nun auch eine Abarbeitungsreihenfolge für solche Rückkopplungsschleifen an – aber nur in der geänderten Konfiguration von logi.CAD 3 .

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.5.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
39416Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt den geänderten Basis-Datentyp für eine Variable nicht korrekt an.
Behebung: Die Probleme für den geänderten Basis-Datentyp treten nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls eine Variable auf Basis eines benutzerdefinierten Datentyps deklariert ist (z.B. MyInt) und Sie den Basis-Datentyp dieses benutzerdefinierten Datentyps ändern (z.B. UDINT auf INT), zeigt die Sicht Variablenwerte weiterhin den vorhergehenden Basis-Datentyp für die Variable an (also: UDINT). Nach dem Laden der geänderten Anwendung auf die SPS wird fälschlicherweise die Meldung Der Datentyp in der gespeicherten Anwendung stimmt nicht mit dem auf der SPS überein für die Variable angezeigt.
Das Verhalten steht im Widerspruch zu diesem Verhalten: Falls eine Variable auf Basis eines elementaren Datentyps deklariert ist (z.B. UDINT) und Sie diesen Datentyp ändern (z.B. auf INT), zeigt die Sicht Variablenwerte den neuen Datentyp für die Variable an. Falls Sie die Anwendung bereits auf die SPS geladen haben, weist Sie die Meldung Der Datentyp in der gespeicherten Anwendung stimmt nicht mit dem auf der SPS überein auf den geänderten Datentyp hin. Nach dem erneuten Laden der geänderten Anwendung wird der korrekte Datentyp angezeigt.

39543FBS-Editor

Die Liste der deklarierten Variablen zeigt eine Variable, die in einem Aktionsblock verwendet wird, mit Nicht verwendet an.
Behebung: Die Variable, die in einem Aktionsblock verwendet wird, wird mit der korrekten Verwendungsart in der Liste der deklarierten Variablen angezeigt.
Szenario für Problem: Der Aktionsname eines Aktionsblocks repräsentiert eine Boolesche, lokale Variable mit dem gleichen Namen, die in der Liste der deklarierten Variablen angeführt wird. Diese Variable wird mit der Verwendungsart Nicht verwendet angezeigt, obwohl der Aktionsblock diese Variable enthält.
Auch falls Sie eine andere (nicht verwendete) Boolesche Variable als Aktionsname eines Aktionsblock angeben, wird diese Variable weiterhin mit der Verwendungsart Nicht verwendet angezeigt.

39587FBS-Editor

Es ist nicht ersichtlich, dass der FBS-Editor einen abgeschnittenen Instanzname anzeigt.
Behebung: Die abschließenden Zeichen ... zeigen an, dass der Instanzname abgeschnitten ist.
Szenario für Problem: Falls ein Instanzname länger als der Funktionsbaustein breit ist, dann wird der angezeigte Instanzname abgeschnitten. Es ist dabei nicht ersichtlich, dass Teile des Instanznamens nicht angezeigt werden.
Im Vergleich: Falls ein Kommentarfeld mehr Text enthält, als angezeigt werden kann, wird dies durch die abschließenden Zeichen ... angezeigt.

39654FBS-Editor

Die Abarbeitungsreihenfolge für Zuweisungen, die direkt einem Aufruf nachfolgen, werden möglicherweise nicht korrekt angezeigt, falls der Aufruf in einer Rückkopplungsschleife liegt.
Behebung: Die Abarbeitungsreihenfolge wird für das unten genannte Szenario korrekt angezeigt. Die Benutzerdokumentation enthält außerdem ein zusätzliches Beispiel, um die entsprechende Detailregel zu illustrieren. Siehe Abschnitt "Reihenfolge der Anweisungen innerhalb eines FBS-Netzwerks – Beispiele für die Reihenfolge, mit Rückkopplungsschleifens – Beispiel 5: Rückkopplungsschleife mit nachfolgenden Anweisungen" – die 3. Beispielgrafik.
Szenario für Problem: Falls ein Aufruf eines Funktionsbausteins in einer Rückkopplungsschleife liegt und dieser Funktionsbaustein zum Auflösen der Rückkopplungsschleife verwendet wird, werden die Ausgänge dieses Aufrufs als ausgewertet angesehen, bis der Aufruf tatsächlich ausgewertet werden kann. Direkt nachfolgende Zuweisungen werden von der weiteren Auswertung jedoch solange zurückgestellt, bis der Aufruf tatsächlich ausgewertet wurde. Das aktuelle Problem ist, dass dieses Zurückstellen der nachfolgenden Zuweisungen aber nicht korrekt bei der Anzeige der Abarbeitungsreihenfolge berücksichtigt wird.

39822Eigene Bibliotheken erstellen

Eine seltsame Meldung RuleName: LC3LibraryIECElement erscheint für einen Fehler in der Bibliothekskonfiguration.
Behebung: Nun wird die Meldung Fehlendes IEC-Schlüsselwort oder IEC-Bezeichner für das folgende Szenario angezeigt. Diese Meldung infomiert Sie, dass die Syntax nicht vollständig ist und dass es sich nicht um ein gültiges Objekt handelt.
Szenario für Problem: Wenn Sie Bibliothekselement in der Bibliothekskonfiguration mit der Anweisung IEC:= angeben, Sie aber auf das abschließende Zeichen ; vergessen und Sie danach die Änderungen speichern, wird die Anweisung als fehlerhaft gekennzeichnet. Die Meldung, die in der Sicht Fehler dafür angezeigt wird, ist jedoch: RuleName: LC3LibraryIECElement

40233Anwendung erstellen/laden

Die Anwendung kann nicht auf bestimmte RTS-Kernelvarianten geladen werden.
Behebung: Die Anwendung kann nun auf die RTS-Kernelvarianten geladen werden. Die Prüfung der benötigten RTS-Version wurde jedoch für diese Varianten von logi.RTS ausgebaut. Diese Prüfung ist ab sofort nur mehr für den Standard-Kernel (RTS) verfügbar.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, die Anwendung auf den Mikrokernel von logi.RTS (auch als µRTS bekannt), auf µsRTS oder auf nRTS zu laden.
Zusätzliche Information: Die Ursache für das Problem ist die Prüfung der benötigten logi.RTS-Version beim Laden der Anwendung. Diese Meldung wird angezeigt:
Version des Laufzeitsystems ist a.b.c, muss aber x.y.z sein. Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.5.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5);
 (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

30923Daten debuggen

Das Öffnen einer größeren POE für das Debuggen von Daten dauert länger als erwartet. Das Scrollen in dieser POE und das Schließen dauert ebenfalls länger.
Szenario für Problem: Falls Sie auf eine POE in der Sicht Instanzen doppelklicken, um den ST-Viewer für das Debuggen von Daten zu öffnen, dauert dies möglicherweise länger als erwartet. Für eine POU mit ca. 10.000 Codezeilen dauert es bis zu 8 Minuten, bis der Inhalt angezeigt wird. Falls Sie danach in der POE scrollen, gibt es Verzögerungen bis zu 1 Minute, bevor der Inhalt aktualisiert wird. Möglicherweise dauert das Schließen des ST-Viewers sogar bis zu 15 Sekunden.
Abhilfe: nicht vorhanden

36053Anwendung debuggen

Leerzeichen im Arbeitsbereich verhindern das Kontrollflussdebuggen für ST/FBS.
Szenario für Problem: Falls Sie beim Starten von  logi.CAD 3 einen Arbeitsbereich mit Leerzeichen verwenden, ist das Kontrollflussdebuggen für ST/FBS mit Unterbrechungspunkten (auch ST-/FBS-Debugging genannt) nicht möglich. Der Grund ist, dass die Perspektive Debuggen – genauer gesagt die Sicht Debuggen – die Elemente für Task und Programm-Instanz nicht enthält. Sie müssen aber das Element für die Programm-Instanz in dieser Sicht auswählen, damit Sie die Werte für die Variablen der Anwendung kontrollieren können.
Abhilfe: Schließen Sie logi.CAD 3 . Geben Sie beim erneuten Start einen Arbeitsbereich ohne Leerzeichen ein. Danach starten Sie das Debugging erneut.

36880Anwendung debuggen

Die Sicht "Variablen" der Perspektive "Debuggen" zeigt möglicherweise einen falschen Instanznamen. Außerdem werden ein interner Name und ein interner Datentyp für eine Ein-/Ausgangsvariable angezeigt.
Szenario für Problem 1: Beim Debuggen eines ST-Funktionsbaustein, der in einem ST-Programm verwendet wird, zeigt die Sicht Variablen der Perspektive Debuggen den Namen des Programms anstatt des Namens der Funktionsbaustein-Instanz.
Szenario für Problem 2: Falls die Anwendung Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) verwendet, zeigt die Sicht Variablen einen internen Namen statt des tatsächlichen Namens an. Genauso wird ein interner Datentyp statt des tatsächlichen Datentyps angezeigt.
Beispiel: LC_VD_IO1 wird statt des Namens IO1 angezeigt. LC_TD_INT wird statt des Datentyps INT angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

36920Objektbrowser

Die Reaktion des Objektbrowsers kann beim Klicken auf ein Suchergebnis länger als erwartet dauern.
Szenario für Problem: Sie können den Objektbrowser verwenden, um nach Objekten im Projekt zu suchen. Die Suchergebnisse werden in der oberen Liste der Sicht Objektbrowser angezeigt. Falls Sie ein Suchergebnis durch Klicken selektieren, kann es bei größeren Projekten bis zu 10 Sekunden dauern, bis der Objektbrowser wieder auf Benutzeraktionen reagiert.
Zusätzliche Information: Durch das Selektieren eines Suchergebnis in der oberen Liste werden die Instanz-Verwendungen des selektierten Objekts in der unteren Liste des Objektbrowsers angezeigt. Erst nachdem diese Instanz-Verwendungen angezeigt sind, reagiert der Objektbrowser wieder auf Benutzeraktionen.
Abhilfe: nicht vorhanden

36945Anwendung laden

Die Anwendung kann nicht auf die SPS geladen werden, falls zu wenig Speicherplatz vorhanden ist. Die angezeigte Meldung informiert nicht über die Ursache.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung erstellen und auf die SPS laden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht geladen wird. Stattdessen erscheinen diese Meldungen im Fehlerprotokoll:

Fehler beim Laden des Code-Images (Fehlercode: 0x10103 (65795) 
Zeitüberschreitung beim Schließen einer Datei.

Zusätzliche Informationen: Das Problem wurde beim Laden der Anwendung auf eine Kunden-SPS festgestellt. Als Ursache des Problems wird vermutet, dass zu wenig Speicherplatz auf der SPS vorhanden ist.  logi.cals empfiehlt, dass dass zumindest doppelt so viel Speicherplatz vorhanden ist, wie die Datei RTSCode.so bzw. RTSCode.dll ausmacht. Der Grund dafür ist, dass die Datei RTSCode.bak (als Sicherheitskopie einer vorher geladenen Anwendung) oder die temporäre Datei RTSCode.tmp (aufgrund des obigen Problems) zusätzlich zur Datei RTSCode.so auf der SPS vorhanden sein kann.
Abhilfe 1: Stellen Sie sicher, dass genügend Speicherplatz auf der SPS vorhanden ist.
Abhilfe 2, falls das Laden aufgrund des fehlenden Speicherplatz fehlschlägt: Suchen Sie die Datei RTSCode.tmp, die auf der SPS vorhanden ist. Benennen Sie diese Datei auf RTSCode.so oder RTSCode.dll um (die Dateierweiterung ist vom Betriebssystem der SPS abhängig).

36949ObjektbrowserDoppelklicken auf ein Suchergebnis im Objektbrowser funktioniert möglicherweise nicht.
Szenario für Problem: Falls Sie auf ein Suchergebnis im Objektbrowser doppelklicken, um zum Objekt zu navigieren, ist es bei größeren Projekten möglich, dass der Editor nicht geöffnet wird.
Abhilfe, um zu Objekt zu navigieren: Selektieren Sie das Suchergebnis und drücken Sie die Eingabe-Taste.
38187Schnittstellen-Editor

Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, falls verschiedene Editoren nacheinander geöffnet/geschlossen werden.
Szenario für Problem: Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, nachdem Sie:

  • eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT in einem FBS-Editor erstellen
  • den Schnittstellen-Editor für diesen Baustein öffnen und wieder schließen
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable speichern
  • einen FBS-Editor speichern und schließen, in dem der Baustein mit der neuen Variable aufgerufen wird
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable schließen
  • den Schnittstellen-Editor für den Baustein mit der neuen Variable erneut öffnen

Außerdem können Sie nur zu Editoren wechseln, für die das Register die Änderungsmarkierung * anzeigt.
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie  logi.CAD 3 erneut.

39023FBS-Editor

Die boolesche Linie, die mit einem Schritt-Ausgang verbunden ist, wird mit der Markierung "schwarz-rot strichliert" angezeigt.
Szenario für Problem: In einem FBS-Editor mit Instanzkontext werden die booleschen Linien, die mit einem Schritt-Ausgang verbunden sind, mit der Markierung "schwarz-rot strichliert" angezeigt. Diese Markierung bedeutet, dass kein Wert für die Linie angefordert werden kann. Diese Anzeige für solche booleschen Linien entspricht nicht der Erwartung.
Abhilfe: nicht vorhanden

39841Anwendung erstellen/laden

Beim gleichzeitigen Erstellen und Laden der Anwendung wird trotz des gemeldeten Fehlers der zuletzt erstellte Stand der Anwendung geladen.
Szenario für Problem:  logi.CAD 3 bietet Ihnen diese 3 Schaltflächen in der Sicht Instanzen:

  • Anwendung erstellen – ohne dass die Anwendung danach geladen wird
  • Anwendung laden – ohne dass die Anwendung davor erstellt wird
  • Anwendung erstellen und laden

Falls Sie die Schaltfläche Anwendung erstellen und laden verwenden, ist es möglich, dass die Anwendung aufgrund eines Problems nicht erstellt werden kann. Trotzdem wird dabei die Anwendung geladen – und zwar jener Stand, der aufgrund der Schaltfläche Anwendung erstellen zuletzt erfolgreich erzeugt wurde.
Erkennbar ist dieses Problem darin, dass die folgenden 2 Meldungen unmittelbar hintereinander im Fehlerprotokoll angezeigt werden:

  • Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
  • Laden auf "Name" wurde beendet. Prüfen Sie die Fingerprints, die in der Sicht "Instanzen" angezeigt werden. Stimmen diese überein, wurde das Laden erfolgreich beendet.

Abhilfe: nicht vorhanden

40518ST-Editor

Eine Anwendung mit einer Methode in einem Funktionsbaustein kann möglicherweise nicht erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Eine Anwendung mit dem folgenden ST-Code kann nicht erstellt/geladen werden. Der ST-Code wird jedoch nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK myFB1
  VAR
    imyFB2 : myFB2;
  END_VAR

  METHOD m
    imyFB2();    (* The method is calling the function block instance. *)
  END_METHOD
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK myFB2
  VAR_INPUT
    in1 : int;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Das Problem wird durch die folgenden Meldung im Fehlerprotokoll gemeldet: Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Erst nachdem versucht wurde, die Anwendung zu erstellen/laden, werden die folgenden Fehler in der Sicht Fehler angezeigt:

'LC_TD_Method_MYFB1__M {aka struct _LC_TD_Method_MYFB1__M}' has no member named 'LC_VD_IMYFB2'; did you mean 'LC_VD_ENO'?
'LC_TD_Method_MYFB1__M {aka struct _LC_TD_Method_MYFB1__M}' has no member named 'LC_VD_IMYFB2'; did you mean 'LC_VD_ENO'?

Abhilfe: nicht vorhanden

40535Modbus-Bausteine

Die Modbus-Bausteine verwenden keine unbenutzten Handle-Slots wieder.
Szenario für Problem: Falls der Aufruf des MB_InitTCP-Bausteins fehlschlägt (da z.B. eine ungültige Koppleradresse verwendet wurde), wird ein Handle-Slot verwendet. Nach 255 ungültigen Aufrufen sind keine weiteren Slots mehr verfügbar (es sind nur 255 Handles oder Handle-Slots verfügbar). Daher schlägt jeder nachfolgende Aufruf fehl. Allerdings könnte eine gültige Verwendung erstellt werden, da unbenutzte Handles aus vorher geschlossenen Verbindungen vorhanden sind.
Abhilfe: nicht vorhanden

40558ST-Editor

Eine Anwendung mit einer aufgerufener Funktion in einer Methode kann möglicherweise nicht erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Eine Anwendung mit dem folgenden ST-Code kann nicht erstellt/geladen werden. Der ST-Code wird jedoch nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK myFB2
  METHOD m1
    Fun1();  (* This function is only called in the method. *)
  END_METHOD
END_FUNCTION_BLOCK

Function Fun1
END_FUNCTION

Das Problem wird durch die folgende Meldung im Fehlerprotokoll gemeldet: Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Erst nachdem versucht wurde, die Anwendung zu erstellen/laden, wird der folgende Fehler in der Sicht Fehler angezeigt: undefined reference to `lcfu___FUN1'
Abhilfe: Rufen Sie die Funktion auch innerhalb des Funktionsbaustein selbst auf.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK myFB2
  METHOD m1
    Fun1();
  END_METHOD
  
  IF (FALSE) then
    Fun1();     (* Now the function is called in the function block body as well. *)
  END_IF;
END_FUNCTION_BLOCK

Function Fun1
END_FUNCTION
40575Eigene Bibliotheken erstellen

Eine logi.SAFE -Bibliothek kann möglicherweise nicht erzeugt werden.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, eine logi.SAFE -Bibliothek zu erzeugen, falls ein darin enthaltener Bausteine mehr als 10 Variablen verwendet.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 , tragen Sie die Startoption -Dlc3.instanceDataInitByFunctionPouSize=0 in der Datei logiCAD3 .ini ein, starten Sie  logi.CAD 3 neu, bereinigen Sie das Projekt und erstellen Sie die Bibliothek erneut.

TF-1823Testframework

Der Initialisierungswert einer lokalen Variable aus der Anwendung wird beim Ausführen des Tests nicht berücksichtigt.
Szenario für Problem: Beim Ausführen von Tests wird ein Initialisierungswert für eine lokale Variable berücksichtigt, sofern Sie diesen im Arbeitsblatt Defaults der Testsuite spezifizieren. Falls Sie jedoch einen Initialisierungswert in der Anwendung spezifiziert habeen (z.B. durch die ST-Anweisung iDelta : INT := 2;), wird dieser Initialisierungwert nicht beim Ausführen des Tests berücksichtigt – auch sofern der Initialisierungswert für die lokale Variable aus dem Arbeitsblatt Defaults der Testsuite gelöscht wurde.
Abhilfe: nicht vorhanden{

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ