Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  3.4.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  3.4.0 , installieren und verwenden Sie die Version 5.3.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3  heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

  • logi.CAD 3  wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
  • Für Projekte, die Funktionsbausteine mit Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) enthalten und mit Version 3.1.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert und bereinigt wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.1.0 erforderlich.  Siehe "Funktionsbausteine mit VAR_IN_OUT aus Version < 3.1.0 verhindert das Erstellen der Anwendung".
  • Für Projekte, die mit Version 3.0.0 (oder einer nachfolgenden Version) erstellt oder darin importiert wurden, sind einige Schritte nach dem Importieren des Projekts in Versionen < 3.0.0 erforderlich.  Siehe "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?".
  • FBS-Objekte, die mit Version 2.5.0 oder einer nachfolgenden Version gespeichert werden, können in Versionen < 2.5.0 nicht mehr geöffnet werden.  
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  3.4.0

IDKomponenteNeuigkeiten
39298ST-Editor,
FBS-Editor

Falls der Wert von EN bei einem Baustein auf FALSE gesetzt ist, gilt dieses Verhalten:

  • Bei einer Funktionsbaustein-Instanz behalten diese Variablen die Werte, mit denen diese zuletzt belegt waren.
  • Bei einer Funktion erhalten diese Variablen und ein evtl. vorhandener Ergebniswert den Initialisierungswert. Grund: Funktionen haben laut IEC-Norm kein speicherndes Verhalten.

Nun ist es möglich, das Verhalten für Funktionen bei EN=FALSE so zu ändern, dass die Variablen der Funktionen ebenfalls die Werte behalten, mit denen diese zuletzt belegt waren. Falls Sie diese Verhalten bevorzugen, müssen Sie die Start-Option lc3.fbdPreserveFunctionOutputs für  logi.CAD 3 definieren. Kontaktieren Sie am besten Ihren Administrator, damit er diese Konfigurationsvariable korrekt definiert.

Siehe "Ausführungssteuerung: EN, ENO" für Informationen zum Verhalten von EN und ENO.

39329Projektexplorer,
Objekte manipulieren

Ändern Sie die Dateierweiterung für logi.CAD 3 -Objekte auf keinen Fall. Ändern Sie dabei auch nicht die vorgegebene Schreibweise mit Kleinbuchstaben (z.B. .iecst) auf Großbuchstaben oder eine Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben.

Erklärung:  logi.CAD 3 benötigt die Dateierweiterung in Kleinbuchstaben, damit der Dateien mit C-Code korrekt erstellt wird. Erst auf Basis dieser Dateien ist es möglich, die Anwendung zu erstellen und auf die SPS zu laden.
Falls Sie die Dateierweiterung eines Objekts dennoch auf Großbuchstaben (z.B. .IECST) oder eine Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben ändern, kann  logi.CAD 3 die Anwendung nicht mehr korrekt erstellen.

Siehe unter "Neue Objekte oder Ordner erstellen" für eine Liste der logi.CAD 3 -Objekte und deren Dateierweiterung.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.4.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDKomponenteBehobenes Problem
38181ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz aufrufen, die als eine Ein-/Ausgangsvariable deklariert ist.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz aufrufen, die als eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) deklariert ist (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht erstellt werden. Diese Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Ressource "Name", Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel
FUNCTION_BLOCK MyFBwithIO
  VAR_IN_OUT
    iMyFB1 : MyFB1;    (* The function block 'myFB1' is used as type for the function block instance declared as in-out variable. *)
  END_VAR
iMyFB1();              (* Here the function block instance is called.  *)
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK MyFB1
  ...
END_FUNCTION_BLOCK

Nach dem versuchten Erstellen der Anwendung werden auch Meldungen in der Sicht Fehler angezeigt.

Beispiel für Meldungen in der Sicht "Fehler"
'LC_this->LC_VD_IMYFB1' is a pointer; did you mean to use '->'?
passing argument 1 of 'lcfu___MYFB1' from incompatible pointer type [-Wincompatible-pointer-types]
expected 'LC_TD_FunctionBlock_MYFB1 * {aka struct _LC_TD_FunctionBlock_MYFB1 *}' but argument is of type 'LC_TD_FunctionBlock_MYFB1 ** {aka struct _LC_TD_FunctionBlock_MYFB1 **}'
39031FBS-Editor

Die boolesche Linie, die mit einem Funktions-Ausgang verbunden ist, wird möglicherweise nicht korrekt animiert.
Hinweis: Die Anzeige der Linie ist korrekt. Aufgrund von EN=TRUE erhalten die Ausgangsvariablen von Funktionen ihren Initialisierungswert und die Zuweisungen von Ausgangsvariablen werden nicht ausgeführt. Es ist jedoch möglich, das Verhalten für Funktionen bei EN=TRUE zu ändern – siehe ID "39298" für Details.
Szenario für Problem: In einem FBS-Editor mit Instanzkontext werden die booleschen Linien, die mit einem Funktions-Ausgang (z.B. dem Ausgang der Funktion EQ) verbunden sind, mit der Markierung "rot" (für Wert TRUE) oder "blau" (für Wert FALSE) angezeigt. Falls der Eingang EN der Funktion ebenfalls beschaltet ist, wird die Linie weiterhin mit der Markierung "blau" angezeigt, obwohl ihr Wert bereits auf TRUE gewechselt hat.

39103FBS-Editor

Beim Erstellen einer lokale Variante wird vom FBS-Editor aus möglicherweise weiterhin zum Bibliothekselement gewechselt.
Behebung: Für das folgende Szenario wird korrekt zur lokalen Variante gewechselt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Bibliothekselement im FBS-Editor verwenden und danach eine lokale Variante für dieses Bibliothekselement erstellen, wird beim Doppelklicken auf das Element im geöffneten FBS-Editor weiterhin zum Bibliothekselement gewechselt. Erwartet wird, dass beim Doppelklicken zur lokalen Variante gewechselt wird.

39027AS-Elemente

Der Ausgang eines Aktionsblocks stellt den Wert um einen Zyklus verzögert zur Verfügung.
Behebung: Der Ausgang des Aktionsblocks stellt den Wert im gleichen Zyklus zur Verfügung.
Szenario für Problem: In einer Schrittkette mit einem Aktionsblock stellt der Ausgang dieses Aktionsblock den Wert mit einer Verzögerung von einem Zyklus zur Verfügung.

39165Start

Bei einem erneuten Start dauert es länger als zuvor, bis der Dialog zur Auswahl des Arbeitsbereichs angezeigt wird.
Behebung: Der Dialog wird beim erneuten Start innerhalb der gleichen Zeit angezeigt.
Szenario für Problem: Bei jedem Start von  logi.CAD 3 erscheint ein Dialog zur Auswahl des Arbeitsbereichs. Beim ersten Start von  logi.CAD 3 wird dieser Dialog innerhalb von wenigen Sekunden angezeigt. Wenn Sie  logi.CAD 3 schließen und erneut starten, dauert es ca. 30 Sekunden, bis der Dialog angezeigt wird. Diese Verzögerung beim erneuten Start erscheint nicht angemessen.

39318FBS-Editor

Mit Hilfe des Befehls "Gleiche Größe" kann die Minimumhöhe-/breite eines Bausteins fälschlicherweise unterschritten werden. Angeschlossene Linien werden dabei möglicherweise abgehängt.
Behebung: Die Minimumhöhe-/breite des Bausteins kann nicht mehr mit Hilfe des Befehls Gleiche Größe oder der Tastenkombination Strg+# unterschritten werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Befehl Gleiche Größe oder die Tastenkombination Strg+# verwenden, um die Größe von mehreren FBS-Elementen gemeinsam anzupassen, ist es möglich, dass die Minimumhöhe-/breite eines Bausteins fälschlicherweise unterschritten wird. Zusätzlich werden angeschlossene Linien dabei möglicherweise abgehängt.
Das Problem tritt auch auf, obwohl eine Meldung im Fehlerprotokoll darüber informiert, dass ein Baustein nicht verkleinert werden kann.
Beispiel: Wenn ein SEL-Baustein auf die Größe eines ADD.-Baustein angepasst werden soll, wird die Minimumhöhe/-breite von SEL unterschritten. Die Linien, die am 3. SEL-Eingang bzw. am SEL-Ausgangen angeschlossen ist, werden dabei außerdem abgehängt.

39322FBS-Editor

Eine irrtümlich unterschrittene Minimumhöhe-/breite eines Bausteins kann nicht rückgängig gemacht werden.
Hinweis: Das folgende Problem tritt nicht mehr auf, da die Minimumhöhe-/breite eines Bausteins nicht mehr unterschritten werden kann.
Szenario für Problem: Falls die Minimumhöhe-/breite eines Bausteins fälschlicherweise unterschritten wird und dabei Linien abgehängt wurden (siehe Beschreibung bei ID "39327), ist es nicht möglich, dieses Problem mit der Tastenkombination Strg+Z rückgängig zu machen.

39404Sicht "Ressourcen-Manager",
Sicht "Force-Marker"

Ein gelöschtes Projekt wird weiterhin in den Sichten "Ressourcen-Manager" und "Force-Marker" angezeigt.
Behebung: Falls das Projekt gelöscht wurde, wird es nicht mehr in den beiden Sichten angezeigt.
Szenario für Problem: Die Sichten Ressourcen-Manager und Force-Marker können aus der Sicht Instanzen für vorhandene Projekte geöffnet werden. Falls Sie danach ein Projekt löschen, wird das gelöschte Projekt weiterhin in den Sichten Ressourcen-Manager und Force-Marker angezeigt.

39411Applikationsnavigator

Das Suchen von Verweisen für eine globale Variable im Applikationsnavigator verursacht möglicherweise eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Die Ausnahmebedingung für das folgende Szenario wird nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Es ist im Applikationsnavigator möglich, die Verweise für eine globale Variable mit Hilfe des Befehls Verweise finden zu suchen. Falls der Datentyp für eine globale Variable nicht vorhanden ist, tritt eine Ausnahmebedingung auf – unabhängig davon, ob der Befehl für die fehlerhafte globale Variable gestartet wird oder für eine andere globale Variable. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag in einem Dialog und im Fehlerprotokoll: Während "Verweise von Name" ist ein interner Fehler aufgetreten. java.lang.NullPointerException
Zusatzinformation: Die globale Variable ohne einen vorhandenen Datentyp wird im Applikationsnavigator als fehlerhaft markiert und die Sicht Fehler weist mit der Meldung Fehlende POE oder Datentyp: "Name" auf die fehlerhafte globale Variable hin.

39593Systembibliotheken

Die Systembibliotheken werden möglicherweise beim Schließen und erneutem Start bzw. Öffnen nicht wie erwartet aktualisiert.
Behebung: Das Problem laut der folgenden Beschreibung tritt nicht auf. Die entsprechende Systembibliothek wird korrekt aktualisiert, auch wenn für die anderen Systembibliotheken keine aktuellere Version vorhanden ist.
Szenario für Problem: Beim Schließen und erneutem Start von  logi.CAD 3 bzw. erneutem Öffnen des Projekts ist es möglich, dass die Systembibliotheken (z.B. Standard und System) nicht automatisch auf die aktuellste Version aktualisiert werden.
Dieses Problem tritt auf, falls keine aktuellere Version für jene Systembibliothek verfügbar ist, die in der letzten Zeile der Bibliotheksreferenz libraries.libref spezifiziert ist. Beispiel: Falls die Bibliotheksreferenz die Einträge für die Systembibliotheken Standard (= 1. Zeile) und System (= 2. Zeile) enthält, tritt das Problem also nur auf, falls es eine aktuellere Version für Standard gibt, aber nicht für System.
Das bedeutet auch, dass das Problem nicht auftritt, falls alle der Systembibliotheken in einer aktuelleren Version verfügbar sind.

TF-1796Testframework

In der Benutzerdokumentation für das Testframework fehlen Informationen, um das Testframework korrekt zu benutzen.
Behebung: Die Benutzerdokumentation wurde entsprechend erweitert. So wurden z.B. 2 zusätzlichen Beispiele eingefügt, um die Auswirkung des Testmodus und der Zykluszeit zu beschreiben. Andere wichtige Hinweise finden Sie im neuen Artikel "Grundregeln für das Testen".
Szenario für Problem: Falls Sie das Testframework verwenden, enthält die Benutzerdokumentation nicht ausreichend Informationen zu den folgenden Themen:

  • Auswirkung des geänderten Testmodus, der im Arbeitsblatt Default verfügbar ist
  • Auswirkung der Zykluszeit für einen Testfall
  • mögliche Abweichungen vom tatsächlichen Testwert aufgrund von Shift und Tolerance
TF-1810Testframework

Die Meldung wegen eines ungültigen Werts enthält nicht genügend Informationen, um die Suche nach dem ungültigen Wert einzuschränken.
Behebung: Die Meldung nennt nun auch den Namen des Excel-Arbeitsblatts, den Namen der Spalte und die Nummer der Zeile, in der der ungültige Wert enthalten ist.
Szenario für Problem: Beim Importieren einer Testsuite auf Basis einer Excel-Datei werden ungültige Werte gemeldet, wie z.B. "FALSE " (beachten Sie das Leerzeichen am Ende des Literals). Die Meldung enthält jedoch keine Informationen, in welcher Spalte und Zeile des Excel-Arbeitsblatts der ungültige Wert vorhanden ist. Aufgrund dieser fehlenden Informationen dauert die Fehlersuche nach dem ungültigen Wert länger als mit einer solchen Information.

TF-1814Testframework

Die Meldung wegen einer ungültigen Testsequenz enthält nicht genügend Informationen, um die Suche nach dem ungültigen Eintrag einzuschränken.
Behebung: Die Meldung nennt nun auch den Namen des Excel-Arbeitsblatts, in der der ungültige Eintrag in der Kopfzeile enthalten ist.
Szenario für Problem: Falls irrtümlich ein Zeilenumbruch in der Kopfzeile für eine Variable im Excel-Testfall eingefügt wurde, wird die Excel-Datei korrekt importiert. Erst beim Ausführen des SiL-Tests werden ungültige Testsequenzen gemeldet. Es erfolgt jedoch keine Meldung, dass das eigentliche Problem durch einen ungültigen Eintrag in der Kopfzeile verursacht wird. Aufgrund dieser fehlenden Informationen dauert die Fehlersuche nach dem ungültigen Eintrag länger als mit einer solchen Information.

TF-1829Testframework

Eine geänderte Zykluszeit in der Excel-Datei wird nicht in die Testsuite-Datei importiert.
Behebung: Die Zykluszeit wird aus der Excel-Datei korrekt in die Testsuite-Datei importiert.
Szenario für Problem: Falls Sie die vorgegebene simulierte Zykluszeit T#10ms in der Excel-Datei ändern (z.B. auf T#1s), wird diese geänderte Zykluszeit nicht in die Testsuite-Datei imported. In der Testsuite-Datei ist fälschlicherweise der Standard-Eintrag CycleTime=T#10ms vorhanden. In Folge wird die Zykluszeit 10ms beim Ausführen des Tests verwendet – statt der Zykluszeit, die in der Excel-Datei geändert wurde.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  3.4.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

ID

Komponente

Bekanntes Problem

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5);
 (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

30923Daten debuggen

Das Öffnen einer größeren POE für das Debuggen von Daten dauert länger als erwartet. Das Scrollen in dieser POE und das Schließen dauert ebenfalls länger.
Szenario für Problem: Falls Sie auf eine POE in der Sicht Instanzen doppelklicken, um den ST-Viewer für das Debuggen von Daten zu öffnen, dauert dies möglicherweise länger als erwartet. Für eine POU mit ca. 10.000 Codezeilen dauert es bis zu 8 Minuten, bis der Inhalt angezeigt wird. Falls Sie danach in der POE scrollen, gibt es Verzögerungen bis zu 1 Minute, bevor der Inhalt aktualisiert wird. Möglicherweise dauert das Schließen des ST-Viewers sogar bis zu 15 Sekunden.
Abhilfe: nicht vorhanden

36053Anwendung debuggen

Leerzeichen im Arbeitsbereich verhindern das Kontrollflussdebuggen für ST/FBS.
Szenario für Problem: Falls Sie beim Starten von  logi.CAD 3 einen Arbeitsbereich mit Leerzeichen verwenden, ist das Kontrollflussdebuggen für ST/FBS mit Unterbrechungspunkten (auch ST-/FBS-Debugging genannt) nicht möglich. Der Grund ist, dass die Perspektive Debuggen – genauer gesagt die Sicht Debuggen – die Elemente für Task und Programm-Instanz nicht enthält. Sie müssen aber das Element für die Programm-Instanz in dieser Sicht auswählen, damit Sie die Werte für die Variablen der Anwendung kontrollieren können.
Abhilfe: Schließen Sie logi.CAD 3 . Geben Sie beim erneuten Start einen Arbeitsbereich ohne Leerzeichen ein. Danach starten Sie das Debugging erneut.

36880Anwendung debuggen

Die Sicht "Variablen" der Perspektive "Debuggen" zeigt möglicherweise einen falschen Instanznamen. Außerdem werden ein interner Name und ein interner Datentyp für eine Ein-/Ausgangsvariable angezeigt.
Szenario für Problem 1: Beim Debuggen eines ST-Funktionsbaustein, der in einem ST-Programm verwendet wird, zeigt die Sicht Variablen der Perspektive Debuggen den Namen des Programms anstatt des Namens der Funktionsbaustein-Instanz.
Szenario für Problem 2: Falls die Anwendung Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) verwendet, zeigt die Sicht Variablen einen internen Namen statt des tatsächlichen Namens an. Genauso wird ein interner Datentyp statt des tatsächlichen Datentyps angezeigt.
Beispiel: LC_VD_IO1 wird statt des Namens IO1 angezeigt. LC_TD_INT wird statt des Datentyps INT angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

36920Objektbrowser

Die Reaktion des Objektbrowsers kann beim Klicken auf ein Suchergebnis länger als erwartet dauern.
Szenario für Problem: Sie können den Objektbrowser verwenden, um nach Objekten im Projekt zu suchen. Die Suchergebnisse werden in der oberen Liste der Sicht Objektbrowser angezeigt. Falls Sie ein Suchergebnis durch Klicken selektieren, kann es bei größeren Projekten bis zu 10 Sekunden dauern, bis der Objektbrowser wieder auf Benutzeraktionen reagiert.
Zusätzliche Information: Durch das Selektieren eines Suchergebnis in der oberen Liste werden die Instanz-Verwendungen des selektierten Objekts in der unteren Liste des Objektbrowsers angezeigt. Erst nachdem diese Instanz-Verwendungen angezeigt sind, reagiert der Objektbrowser wieder auf Benutzeraktionen.
Abhilfe: nicht vorhanden

36945Anwendung laden

Die Anwendung kann nicht auf die SPS geladen werden, falls zu wenig Speicherplatz vorhanden ist. Die angezeigte Meldung informiert nicht über die Ursache.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung erstellen und auf die SPS laden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht geladen wird. Stattdessen erscheinen diese Meldungen im Fehlerprotokoll:

Fehler beim Laden des Code-Images (Fehlercode: 0x10103 (65795) 
Zeitüberschreitung beim Schließen einer Datei.

Zusätzliche Informationen: Das Problem wurde beim Laden der Anwendung auf eine Kunden-SPS festgestellt. Als Ursache des Problems wird vermutet, dass zu wenig Speicherplatz auf der SPS vorhanden ist.  logi.cals empfiehlt, dass dass zumindest doppelt so viel Speicherplatz vorhanden ist, wie die Datei RTSCode.so bzw. RTSCode.dll ausmacht. Der Grund dafür ist, dass die Datei RTSCode.bak (als Sicherheitskopie einer vorher geladenen Anwendung) oder die temporäre Datei RTSCode.tmp (aufgrund des obigen Problems) zusätzlich zur Datei RTSCode.so auf der SPS vorhanden sein kann.
Abhilfe 1: Stellen Sie sicher, dass genügend Speicherplatz auf der SPS vorhanden ist.
Abhilfe 2, falls das Laden aufgrund des fehlenden Speicherplatz fehlschlägt: Suchen Sie die Datei RTSCode.tmp, die auf der SPS vorhanden ist. Benennen Sie diese Datei auf RTSCode.so oder RTSCode.dll um (die Dateierweiterung ist vom Betriebssystem der SPS abhängig).

36949ObjektbrowserDoppelklicken auf ein Suchergebnis im Objektbrowser funktioniert möglicherweise nicht.
Szenario für Problem: Falls Sie auf ein Suchergebnis im Objektbrowser doppelklicken, um zum Objekt zu navigieren, ist es bei größeren Projekten möglich, dass der Editor nicht geöffnet wird.
Abhilfe, um zu Objekt zu navigieren: Selektieren Sie das Suchergebnis und drücken Sie die Eingabe-Taste.
38187Schnittstellen-Editor

Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, falls verschiedene Editoren nacheinander geöffnet/geschlossen werden.
Szenario für Problem: Der Inhalt des Schnittstellen-Editors wird möglicherweise nicht angezeigt, nachdem Sie:

  • eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT in einem FBS-Editor erstellen
  • den Schnittstellen-Editor für diesen Baustein öffnen und wieder schließen
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable speichern
  • einen FBS-Editor speichern und schließen, in dem der Baustein mit der neuen Variable aufgerufen wird
  • den FBS-Editor mit der neuen Ein-/Ausgangsvariable schließen
  • den Schnittstellen-Editor für den Baustein mit der neuen Variable erneut öffnen

Außerdem können Sie nur zu Editoren wechseln, für die das Register die Änderungsmarkierung * anzeigt.
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie  logi.CAD 3 erneut.

39023FBS-Editor

Die boolesche Linie, die mit einem Schritt-Ausgang verbunden ist, wird mit der Markierung "schwarz-rot strichliert" angezeigt.
Szenario für Problem: In einem FBS-Editor mit Instanzkontext werden die booleschen Linien, die mit einem Schritt-Ausgang verbunden sind, mit der Markierung "schwarz-rot strichliert" angezeigt. Diese Markierung bedeutet, dass kein Wert für die Linie angefordert werden kann. Diese Anzeige für solche booleschen Linien entspricht nicht der Erwartung.
Abhilfe: nicht vorhanden

39416Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt den geänderten Basis-Datentyp für eine Variable nicht korrekt an.
Szenario für Problem: Falls eine Variable auf Basis eines benutzerdefinierten Datentyps deklariert ist (z.B. MyInt) und Sie den Basis-Datentyp dieses benutzerdefinierten Datentyps ändern (z.B. UDINT auf INT), zeigt die Sicht Variablenwerte weiterhin den vorhergehenden Basis-Datentyp für die Variable an (also: UDINT). Nach dem Laden der geänderten Anwendung auf die SPS wird fälschlicherweise die Meldung Der Datentyp in der gespeicherten Anwendung stimmt nicht mit dem auf der SPS überein für die Variable angezeigt.
Das Verhalten steht im Widerspruch zu diesem Verhalten: Falls eine Variable auf Basis eines elementaren Datentyps deklariert ist (z.B. UDINT) und Sie diesen Datentyp ändern (z.B. auf INT), zeigt die Sicht Variablenwerte den neuen Datentyp für die Variable an. Falls Sie die Anwendung bereits auf die SPS geladen haben, weist Sie die Meldung Der Datentyp in der gespeicherten Anwendung stimmt nicht mit dem auf der SPS überein auf den geänderten Datentyp hin. Nach dem erneuten Laden der geänderten Anwendung wird der korrekte Datentyp angezeigt.
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie die Sicht Variablenwerte. Danach wird der korrekte Basis-Datentyp angezeigt und die falsche Meldung wird nicht mehr angezeigt.

39543FBS-Editor

Die Liste der deklarierten Variablen zeigt eine Variable, die in einem Aktionsblock verwendet wird, mit Nicht verwendet an.
Szenario für Problem: Der Aktionsname eines Aktionsblocks repräsentiert eine Boolesche, lokale Variable mit dem gleichen Namen, die in der Liste der deklarierten Variablen angeführt wird. Diese Variable wird mit der Verwendungsart Nicht verwendet angezeigt, obwohl der Aktionsblock diese Variable enthält.
Auch falls Sie eine andere (nicht verwendete) Boolesche Variable als Aktionsname eines Aktionsblock angeben, wird diese Variable weiterhin mit der Verwendungsart Nicht verwendet angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

39587FBS-Editor

Es ist nicht ersichtlich, dass der FBS-Editor einen abgeschnittenen Instanzname anzeigt.
Szenario für Problem: Falls ein Instanzname länger als der Funktionsbaustein breit ist, dann wird der angezeigte Instanzname abgeschnitten. Es ist dabei nicht ersichtlich, dass Teile des Instanznamens nicht angezeigt werden.
Im Vergleich: Falls ein Kommentarfeld mehr Text enthält, als angezeigt werden kann, wird dies durch die abschließenden Zeichen ... angezeigt.
Abhilfe: Verbreitern Sie den Funktionsbaustein. Oder zeigen Sie auf den Funktionsbaustein, damit der Instanzname als Quick-Info angezeigt wird.

TF-1823Testframework

Der Initialisierungswert einer lokalen Variable aus der Anwendung wird beim Ausführen des Tests nicht berücksichtigt.
Szenario für Problem: Beim Ausführen von Tests wird ein Initialisierungswert für eine lokale Variable berücksichtigt, sofern Sie diesen im Arbeitsblatt Defaults der Testsuite spezifizieren. Falls Sie jedoch einen Initialisierungswert in der Anwendung spezifiziert habeen (z.B. durch die ST-Anweisung iDelta : INT := 2;), wird dieser Initialisierungwert nicht beim Ausführen des Tests berücksichtigt – auch sofern der Initialisierungswert für die lokale Variable aus dem Arbeitsblatt Defaults der Testsuite gelöscht wurde.
Abhilfe: nicht vorhanden{

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ