Release-Notes für Version 1.91.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version 1.91.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 Version 1.91.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 Version 1.91.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.91.0 oder logi.CAD 3 Version 1.91.0, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.8.1 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren? , falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird. 

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.91.0

IDNeuigkeiten
11805

Der Datentyp STRING wird nun für den Systembaustein EQ unterstützt.

11823

Sie können den Systembaustein TO_TOD verwenden, um den Wert des Eingangs in einen Wert vom Datentyp TOD (TIME_OF_DAY) zu konvertieren.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Zusätzlich ist es ab sofort möglich, einen TOD-Eingangswert mit Hilfe der folgenden Systembausteine in den entsprechenden Ausgangswert zu konvertieren: TO_SINT, TO_INT, TO_DINT, TO_LINT, TO_USINT, TO_UINT, TO_UDINT, TO_ULINT, TO_BOOL, TO_BYTE, TO_WORD, TO_DWORD, TO_LWORD, TO_REAL, TO_LREAL, TO_TIME

11832

Sie können den Systembaustein TO_STRING verwenden, um den Wert des Eingangs in einen Wert vom Datentyp STRING zu konvertieren.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

14224

Der Zugriff auf eine ENI-Datei aus logi.CAD 3 heraus wurde geändert, sodass nun die folgenden Konfigurationschritte erforderlich sind:

  1. Ziehen Sie die ENI-Datei und die ESI-Dateien in einen beliebigen Ordner des logi.CAD 3 -Projekts.
  2. Erstellen Sie ein Global-Objekt in einem beliebigen Ordner des logi.CAD 3 -Projekts: Kontextmenü des Ordners, Befehl Neu und Global-Objekt
  3. Korrigieren Sie den Inhalt des Global-Objekts so: Fügen Sie nach dem Namen des bestehenden GLOBALS-Abschnitts die folgende Angabe ein:

    { ecatConfig := "Ordner/ENI-Dateiname.xml" }
    Beispiel für den Inhalt, falls die ENI-Datei EK1110.xml in den Ordner 'src' gezogen wurde
    GLOBALS newGlobalObject { ecatConfig := "src/EK1110.xml" }
      VAR_GLOBAL
    		
      END_VAR
    END_GLOBALS
  4. Speichern Sie das Global-Objekt.
  5. Synchronisieren Sie das Global-Objekt mit der ENI-Datei: Kontextmenü des Global-Objekts, Befehl Mit EtherCAT-Konfiguration synchronisieren
    Ergebnis: Die benötigten Deklarationen für die Ressource-globalen Variablen werden im GLOBALS-Abschnitt eingetragen. Diese Ressource-globalen Variablen repräsentieren die Hardware-IOs, die physikalischen Adressen sind bereits eingetragen (nach dem Schlüsselwort AT). Zusätzlich wird der Name des GLOBALS-Abschnitts geändert.

    Beispiel für den synchronisierten Inhalt, falls die ENI-Datei EK1110.xml in den Ordner 'src' gezogen wurde
    /***** Generated File - DO NOT EDIT - Last updated: 2017-01-19 14:20:23 *****/
    GLOBALS src_EK1110 { ecatConfig := "src/EK1110" }
      VAR_GLOBAL
        Slave_1002EL1008Channel1Input AT %IX1.0.0 : BOOL;
        Slave_1002EL1008Channel2Input AT %IX1.0.1 : BOOL;
        Slave_1004EL3102Channel1Status AT %IB1.1 : BYTE;
        Slave_1004EL3102Channel2Value AT %IW1.5 : INT;		
      END_VAR
    END_GLOBALS
  6. Erweitern Sie die Ressource-Daten im SPS-Objekt um die Angabe INCLUDE_GLOBALS und tragen dafür den Namen des GLOBALS-Abschnitts ein.
    Die Angabe INCLUDE_GLOBALS kennen Sie möglicherweise bereits, falls Sie globalen Variablen in einem zentralen Objekt (dem sogenannten Global-Objekt) deklariert haben.
  7. Speichern Sie das SPS-Objekt.

Die vollständige Anleitung finden Sie unter: Auf Hardware-IOs via EC-Engineer zugreifen

Die bisherigen Konfigurationsschritte im Vergleich:

  1. Sie speicherten die ENI-Datei in den Ordner HWIOs des logi.CAD 3 -Projekts.
  2. Sie haben die Ressource-Daten im SPS-Objekt um die Angabe ETHERCAT_CONFIGURATION erweitert und dabei den projektrelativen Pfad HWIOs und den Namen der ENI-Datei eingegeben.
  3. Sie speicherten das SPS-Objekt.
    Auswirkung: Die Deklarationen der Ressource-globalen Variablen wurden von logi.CAD 3 in das SPS-Objekt eingefügt.
15138

Das bestehende Beispielprojekt Einfaches logi.CAD 3 CANopen-Projekt für µMIC.200 wurde um Funktionen für die digitalen Ein-/Ausgänge, Anwender-LEDs und das Relais auf der µMIC.200 erweitert. Die Funktionen wurden als C-Bausteine inkl. entsprechenden ST-Schnittstellen realisiert.

Beachten Sie, dass das Beispielprojekt auf Einfaches logi.CAD 3 IO-Projekt für µMIC.200 umbenannt wurde.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 Version 1.91.0

IDNeuigkeiten
5091

logi.CAD 3 wendet zur Auswertung der Netzwerke im FBS-Editor und deren Elemente die Regeln der IEC-Norm an. Falls die IEC-Norm keine Vorgaben zur weiteren Auswertung enthält, werden logi.CAD 3 -interne Regeln angewendet.
Der Abschnitt "Auswertung der Netzwerke in FBS und der FBS-Elemente" in der Referenzdokumentation informiert Sie über alle angewendeten Regeln.

15301

logi.CAD 3 enthält nun das Beispielprojekt Zähler (FBS). Projekte, die auf diesem Beispielprojekt basieren, enthalten eine Beispielanwendung für einen Zähler, der in FBS programmiert ist.
Beachten Sie, dass das bereits bestehende Beispielprojekt Zähler auf Zähler (ST) umbenannt wurde, um zu verdeutlichen, dass dieser Zähler in ST programmiert ist.

15519

Der Befehl Zum Konnektor gehen im Kontextmenü einer Fortsetzung ermöglicht es, von der Fortsetzung zum Konnektor zu navigieren. Die umgekehrte Navigation erlaubt der Befehl Zu Fortsetzungen gehen im Kontextmenü des Konnektors.
Oder verwenden Sie einfach die F3-Taste, falls der Konnektor oder eine Fortsetzung selektiert ist.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.91.0

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IDBehobenes Problem
15319

Die Dokumentation enthält eine falsche Anleitung, wie der Zugriff auf Hardware-IOs aus logi.CAD 3 heraus möglich ist.
Behebung: Die Dokumentation enthält die korrekte Anleitung, da der Zugriff auf Hardware-IOs aus logi.CAD 3 heraus geändert wurde.
Szenario für Problem: Der Artikel "Auf Hardware-IOs via EC-Engineer zugreifen" in der Dokumentation enthält nicht die korrekten Anweisungen, um auf die Hardware-IOs im ST-Code zugreifen zu können.

15323

Zykluszeiten < die kleinstmögliche Angabe für Zeitdauer-Literale werden nicht als fehlerhaft gemeldet. Die Anwendung kann geladen werden, die Sicht "Variablenwerte" zeigt eigenartige Werte für die Variablen an.
Behebung: Zykluszeiten < Standard-Timer-Auflösung für das Zielsystem werden als fehlerhaft gemeldet und die Anwendung kann nicht geladen werden. Beispiel: Eine Anwendung kann bei einer Zykluszeit von T#1us nicht auf die integrierte SPS geladen wird, da deren Standard-Timer-Auflösung 1 ms ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Zykluszeit für den Task angeben, die unterhalb der kleinstmöglichen Angabe für Zeitdauer-Literale liegt, und die Anwendung laden, zeigt die Sicht Variablenwerte eigenartige Werte für die Variablen an und die Werte werden nicht geändert.
Beispiel für eine Anwendung, die auf die integrierte SPS (unter Windows) geladen wird: Die kleinstmögliche Angabe für Zeitdauer-Literale ist 100 us. Falls Sie eine Zykluszeit von T#1us eingeben und eine Anwendung laden, die auf dem Beispielprojekt Zähler basiert, wird der Wert -1 für die Variable count dauerhaft in der Sicht Variablenwerte angezeigt. Tatsächlich sollte der Wert hoch- oder runtergezählt werden.

15328

Bei einer Kommunikation via Gateway benötigt das Gateway die volle Leistung eines CPU-Kerns, falls Werte für Variablen in der Sicht "Variablenwerte" angezeigt werden.
Behebung: Im folgenden Szenario benötigt das Gateway nicht mehr die volle Leistung eines CPU-Kerns.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein SPS-Objekt für einen Controllino oder Arduino Nano verwenden, der für die Kommunikation via Gateway vorbereitet ist, und die Sicht Variablenwerte Werte für Variablen anzeigt, benötigt das Gateway die volle Leistung eines CPU-Kerns.

15454

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt möglicherweise keine Werte für Variablen, falls bereits Variablen einer anderen Anwendung enthalten sind.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt Werte für Variablen der geladenen Anwendung, auch falls bereits Variablen einer anderen Anwendung in der Sicht enthalten sind.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Anwendung auf die SPS (z.B. die integrierte SPS) laden und Variablen aus dieser Anwendung in die Sicht Variablenwerte ziehen, zeigt die Sicht die Werte an. Falls Sie danach eine andere Anwendung auf die gleiche SPS laden und Variablen aus dieser anderen Anwendung ebenfalls in die Sicht Variablenwerte ziehen, zeigt die Sicht Variablenwerte keine Werte für die neuen Variablen an, sondern die Meldung Informationen für Variable konnten nicht ermittelt werden.

15461

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt möglicherweise einen falschen Wert für nicht-konstante Variablen an.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt den korrekten Wert für die Variablen aus dem folgenden Szenario an.
Szenario für Problem: Die Sicht Variablenwerte zeigt einen falschen Wert für die nicht-konstante Variable c aus dem folgenden Beispiel. Der technische Grund ist dafür die Sortierung von Variablen in internen Listen, die laut Datentyp und dem Alphabet erfolgt. Eine konstante Variable blockiert den Zugriff auf eine nicht-konstante Variable des gleichen Datentyps, wenn diese im Alphabet nach der konstanten Variable liegt. Im Beispiel blockiert also die Variable b den Zugriff auf die Variable c.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    a : int;
  END_VAR
  VAR CONSTANT
    b : int;
  END_VAR
  VAR
    c : int;
  END_VAR
  VAR
    varname : STRING[10] := 'TEST.C';
    result : REF_TO INT;
    len : UINT;
    status : USINT;
  END_VAR
  result := GET_REF_FROM_VARNAME(NAME:=varname, LEN => len, status => status);
END_PROGRAM
15486

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls einer Referenz-Variablen die Adresse einer bereits deklarierten globalen Variable zugewiesen wird.
Behebung: Der ST-Code wird als fehlerhaft gekennzeichnet. Die Sicht Fehler zeigt die folgende Meldung an: Referenzen auf globale Variablen sowie auf DMA-Variablen sind nicht zulässig. Die Anwendung kann aufgrund des Fehlers nicht erstellt werden.
Szenario für Problem: Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls einer Referenz-Variablen die Adresse einer bereits deklarierten globalen Variable zugewiesen wird (siehe REF(gv2) im Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR_GLOBAL
    gv2 : INT;
  END_VAR
  VAR
    i : int;
    ptr : REF_TO INT := REF(gv2);
  END_VAR
END_PROGRAM
15508

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt möglicherweise keine Werte für globale Variablen an.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt die Werte für globale Variablen laut folgendem Szenario an.
Szenario für Problem: Die Sicht Variablenwerte zeigt keine Werte für globale Variablen an, sondern die Meldung Informationen für Variable konnten nicht ermittelt werden. Das Problem wurde für eine globale Variable mit einem Strukturdatentyp festgestellt, wenn ein Strukturelement davon als Array-Variable deklariert ist.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 Version 1.91.0

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IDBehobenes Problem
15098

Das Kopieren und Einfügen im FBS-Editor verursacht u.U. eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Das im Problem beschriebene Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie FBS-Elemente in einem großen Baustein kopieren und einfügen, tritt möglicherweise eine Ausnahmebedingung auf. Dabei werden möglicherweise nicht alle FBS-Elemente eingefügt. Im Fall der Ausnahmebedingung erscheint der Eintrag -1 im Fehlerprotokoll.

15118

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls ein strukturierter Datentyp im FBS-Editor verwendet wird und geändert wird.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird für das folgende Szenario nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Strukturelement im Wertfeld verwenden und ein neues Strukturelement beim verwendeten Strukturdatentyp hinzufügen, wird beim Wechseln in den FBS-Editor eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

15130

Der Baustein wird möglicherweise nicht deselektiert, falls das Kontextmenü für den Baustein geöffnet war und in das Zeichenfeld geklickt wird.
Behebung: Der Baustein wird deselektiert, falls in das Zeichenfeld geklickt wird.
Szenario für Problem: Falls Sie das Kontextmenü für einen Baustein öffnen und danach in das Zeichenfeld links oder oberhalb des selektierten Bausteins klicken, wird der Baustein nicht automatisch deselektiert.

15134

Das Strukturelement kann nicht im kopierten Wertfeld eingegeben werden, obwohl dort bereits die Variable mit dem Strukturdatentyp eingetragen ist.
Behebung: Das Strukturelement kann im kopierten Wertfeld eingegeben werden.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld erzeugen, in dem eine Variable mit einem Strukturdatentyp verwendet wird, und dieses Wertfeld kopieren, ist es nicht möglich, in dem kopierten Wertfeld ein Strukturelement einzugeben. Stattdessen wird die Meldung Diese Variable ist nicht deklariert angezeigt.

15242

Beim Kopieren/Einfügen von Wertfeldern/Bausteinen werden die eingefügten Bausteine möglicherweise als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Wie im Szenario eingefügte Bausteine werden nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Wertfelder mit Variablen bzw. Literalen vorhanden sind und diese Wertfelder mit einem EQ-Baustein verbunden sind, Sie diese Elemente in die Zwischenablage kopieren und dann mehrmals einfügen, ist es möglich, das der eingefügte EQ-Baustein als fehlerhaft gekennzeichnet wird.

15246

Die Eingabe-Taste wird beim Setzen eines Kommentarfelds nicht unterstützt.
Behebung: Die Eingabe-Taste wird beim Setzen eines Kommentarfelds unterstützt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Kommentarfeld setzen, kann die Eingabe-Taste für das Setzen des Kommentarfelds nicht verwendet werden.

15254

Bei der Vorschau auf eine Linie wird möglicherweise ein anderes Linienrouting angezeigt.
Behebung: Bei der Vorschau auf eine Linie wird das verwendete Linienrouting angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Linie über Seitengrenzen hinweg ziehen, wird üblicherweise eine direkte Linie als Vorschau angezeigt und erstellt. Nachdem Sie die Linie auf einen Ein-/Ausgang eines FBS-Elements ziehen und falls Sie die Linie weiterhin über Seitengrenzen hinweg ziehen, zeigt die Vorschau eine orthogonale Linie.

15285

Ein Wertfeld, das auf ENO geändert wird, enthält nicht die korrekte Markierung für eine Ausgangsvariable.
Behebung: Ein Wertfeld, das auf ENO geändert wird, enthält die korrekte Markierung für eine Ausgangsvariable.
Szenario für Problem: Falls Sie den Inhalt eines bereits bestehenden Wertfelds auf ENO ändern, wird nicht die korrekte Markierung für Ausgangsvariablen in diesem Wertfeld angezeigt. Im Vergleich dazu: Falls Sie ein neues Wertfeld mit ENO erzeugt, wird die korrekte Markierung für Ausgangsvariablen darin angezeigt.

15297

Die Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V beim Umbenennen einer Variable in der Liste der deklarierten Variablen verhalten sich nicht wie erwartet.
Behebung: Es werden keine FBS-Elemente im Zeichenfeld eingefügt, falls Sie Strg+C und Strg+V in der Liste der deklarierten Variablen drücken. Die Tastenkombinationen werden für die Liste der deklarierten Variablen weiterhin nicht unterstützt.
Szenario für Problem: Die Tastenkombination Strg+C (für das Kopieren von Text) und Strg+V (für das Einfügen von Text) werden nicht beim Umbenennen einer Variable in der Liste der deklarierten Variablen unterstützt. Stattdessen werden FBS-Elemente im Zeichenfeld eingefügt, die in die Zwischenablage kopiert wurden.

15308

Möglicherweise können Instanzen/Variablen in der Liste der deklarierten Variablen nicht umbenannt werden.
Behebung: Die Instanzen/Variablen können in der Liste der deklarierten Variablen umbenannt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen FBS-Editor öffnen, in dem bereits Instanzen/Variablen erstellt sind, und Sie darin neue Instanzen/Variablen erstellen, ist es nicht möglich, diese neu erstellten Instanzen/Variablen in der Liste der deklarierten Variablen umzubenennen.

15329

Die Eingabe-Taste wird beim Setzen eines OLT-Feldes nicht unterstützt.
Behebung: Die Eingabe-Taste wird beim Setzen eines OLT-Feldes unterstützt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein OLT-Feld setzen, kann die Eingabe-Taste für das Setzen des OLT-Feldes nicht verwendet werden.

15364

Der Bausteinname ist in der Schnittstelle von TO_DT und TO_DATE schwer lesbar.
Behebung: Der Bausteinname ist in der Schnittstelle von TO_DT und TO_DATE lesbar, da die Namen der Ein-/Ausgänge nicht mehr angezeigt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf für den Baustein TO_DT oder TO_DATE im grafischen FBS-Editor erstellen, ist der Name des Bausteins schwer lesbar, da die Namen der Ein-/Ausgänge in den Bausteinnamen hineinragen.

15371

Eine Ausnahmebedingung wird beim Ändern eines elementaren Datentyps auf einen Strukturdatentyp verursacht.
Behebung: Das Ändern eines elementaren Datentyps auf einen Strukturdatentyp ist erfolgreich. Die Ausnahmebedingung tritt nicht auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen elementaren Datentyp (z.B. BOOL) einer Variable auf einen Strukturdatentyp ändern, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag SetCommand was null! im Fehlerprotokoll. Möglicherweise zeigt die Liste der deklarierten Variablen keinen Datentyp für die Variable an.

15375

Beim Löschen von einer Linie zwischen 2 Verbindungspunkten wird möglicherweise ein fehlerhafter Code erzeugt. Nachfolgende Aktionen für die verbleibenden Linien werden dann nicht korrekt ausgeführt.
Behebung: Beim Löschen von einer Linie zwischen 2 Verbindungspunkten wird korrekter Code erzeugt. Nachfolgende Aktionen für die verbleibenden Linien werden korrekt ausgeführt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Linie zwischen 2 Verbindungspunkten löschen, ist möglicherweise der erzeugte Code für die verbleibenden Linien fehlerhaft. Als Folge ist das Verbinden von Verbindungspunkten auf den verbleibenden Linien nicht mehr möglich, obwohl die Verbindung erlaubt sein sollte. Dabei tritt eine Ausnahmebedingung auf, die am Eintrag Unable to execute command im Fehlerprotokoll erkennbar ist. Während des Verbindungsversuchs ist es sogar möglich, dass die bereits bestehenden Linien nicht mehr angezeigt werden.

15383

Die Übersicht und das Zeichenfeld verwenden unterschiedliche Farben für die Anzeige von benutzerdefinierten Funktionen.
Behebung: Die Übersicht und das Zeichenfeld verwenden die gleiche Farbe für die Anzeige von benutzerdefinierten Funktionen.
Szenario für Problem: Die Aufrufe von benutzerdefinierten Funktionen werden mit unterschiedlichen Farben in der Übersicht und im Zeichenfeld angezeigt.

15387

Beim erneuten Öffnen von großen Bausteinen im grafischen FBS-Editor wird möglicherweise der Inhalt nicht angezeigt. In Folge reagiert der FBS-Editor nicht mehr auf Benutzeraktionen.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen großen Baustein öffnen, darin mit Hilfe der Übersicht navigieren, den Baustein schließen und erneut öffnen, ist es möglich, dass nach einigen Minuten der Inhalt immer noch nicht angezeigt wird und keine Benutzeraktion im FBS-Editor möglich ist. Möglicherweise ist eine Ausnahmebedingung aufgetreten, die an einem Eintrag im Fehlerprotokoll erkennbar ist. Entweder wird ein Eintrag ohne Text oder der Eintrag Unable to initialize part angezeigt.

15501

Beim Ändern eines Datentyps für eine Variable wird die Typisierung des Wertfelds möglicherweise nicht korrekt aktualisiert.
Behebung: Beim Ändern eines Datentyps für eine Variable wird die Typisierung des Wertfelds korrekt aktualisiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen Datentyp einer Variable ändern, wird die Typisierung des Wertfelds, in dem die Variable eingetragen ist, möglicherweise nicht korrekt aktualisiert. Dies äußert sich u.U. so, dass das Wertfeld nicht als fehlerhaft gekennzeichnet wird, obwohl der neue Datentyp im verwendeten Zusammenhang nicht korrekt ist, oder dass ein Fehler für das Wertfeld gemeldet wird, obwohl der neue Datentyp korrekt ist.

15514

Die grafische Schnittstelle einiger Bausteine enthält überlappende und/oder abgeschnittene Texte.
Behebung: Die grafische Schnittstelle dieser Bausteine wurde überarbeitet, sodass die Texte lesbar sind.
Szenario für Problem: Die grafische Schnittstelle einiger Bausteine enthält überlappende und/oder abgeschnittene Texte, wodurch die Texte unlesbar sind. Beispiel: CTD_ULINT enthält überlappenden Text.

15640

Die Typisierung eines Konnektors und einer Fortsetzung wird nach dem Löschen der ausschlaggebenden Linie nicht aktualisiert.
Behebung: Die Typisierung eines Konnektors und einer Fortsetzung wird nach dem Löschen der ausschlaggebenden Linie aktualisiert.
Szenario für Problem: Ein Konnektor und seine Fortsetzung sind bereits typisiert, da der Konnektor durch eine Linie mit einem Wertfeld verbunden ist, in dem eine Variable eingetragen ist. Falls Sie nun die Linie zwischen dem Wertfeld und dem Konnektor löschen, bleiben der Konnektor und die Fortsetzung typisiert. Tatsächlich sollten der Konnektor und die Fortsetzung nicht mehr typisiert sein.

15761

Das Speichern eines FBS-Objekts mit dem Baustein I2C_PCF8574_read verursacht eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird beim Speichern des FBS-Objekts mit einem Baustein I2C_PCF8574_read nicht verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf der Funktion I2C_PCF8574_read im Zeichenfeld setzen und das FBS-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text)

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.91.0

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ID

Bekanntes Problem

15743

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls der EN einer Funktionsbaustein-Instanz auf eine Variable zugewiesen wird.
Szenario für Problem: Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls der EN einer Funktionsbaustein-Instanz auf eine Variable zugewiesen wird (siehe Beispiel). Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    up : BOOL;
    Instance1 : RS;
  END_VAR

  up := Instance1.EN;
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

15774

Beim Verbinden auf die lokale SPS wird u.U. eine Meldung wiederholt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie sich erstmalig zur lokalen SPS verbinden und noch keine Anwendung geladen ist, erscheint die folgende Meldung wiederholt in der Sicht Fehlerprotokoll: IEC-Ressource nicht bereit. Mögliche Lösung: Laden Sie die Anwendung auf die SPS.
Abhilfe: Laden Sie die Anwendung auf die SPS.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 Version 1.91.0

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IDBekanntes Problem
15679

Beim Löschen einer Variable in der Liste der deklarierten Variablen werden selektierte FBS-Elemente im Zeichenfeld ebenfalls gelöscht.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable in der Liste der deklarierten Variablen löschen, während ein oder mehrere FBS-Elemente im Zeichenfeld selektiert sind, werden die selektierten FBS-Elemente fälschlicherweise ebenfalls gelöscht.
Abhilfe: Klicken Sie ins leere Zeichenfeld, damit kein FBS-Element mehr selektiert ist. Erst danach löschen Sie die Variable in der Liste der deklarierten Variablen.

15735

Ein Wertfeld mit einem ENO einer Funktionsbaustein-Instanz kann erzeugt werden, obwohl bei der Eingabe des ENO im Wertfeld ein Fehler angezeigt wird.
Szenario für Problem: Falls Sie den ENO einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld angeben (z.B. RS1.ENO), wird diese Meldung angezeigt: Diese Variable ist nicht deklariert. Falls Sie die Eingabe-Taste drücken, wird das Wertfeld aber erzeugt und enthält den ENO der Funktionsbaustein-Instanz.
Abhilfe: nicht vorhanden

15739

Das Einfügen eines Wertfeld mit einem ENO einer Funktionsbaustein-Instanz verursacht möglicherweise eine Ausnahmebedingung.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld mit den ENO einer Funktionsbaustein-Instanz erstellen, kopieren und einfügen und der Namen der Funktionsbaustein-Instanz enthält das Zeichen _, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: java.lang.NullPointerException
Beispiel für Inhalt des kopierten Wertfelds: RS1_a.ENO
Abhilfe: Vergeben Sie einen Namen ohne das Zeichen _ für die Funktionsbaustein-Instanz. Beispiel: RS1a. Kopieren Sie danach des Wertfeld RS1a.ENO und fügen Sie es ein.

15747

Das Speichern eines FBS-Objekts mit dem Baustein GPIOSetPinConfig verursacht eine Ausnahmebedingung.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf der Funktion GPIOSetPinConfig im Zeichenfeld setzen und das FBS-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: com.logicals.iec.model.type.impl.CompoundTypeImpl cannot be cast to com.logicals.iec.model.type.SimpleType
Abhilfe: nicht vorhanden

15787

Ein Baustein mit Ein-/Ausgangsvariablen kann aus dem Projektexplorer in den FBS-Editor gezogen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein (und zwar die Unterebene des entsprechenden ST- oder FBS-Objekts) aus dem Projektexplorer in den FBS-Editor ziehen, wird der entsprechende Aufruf erstellt. Dies ist auch für Bausteine mit Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) erfolgreich, obwohl Ein-/Ausgangsvariablen in FBS nicht möglich ist.
Zusatzinformation: Falls Sie das FBS-Objekt mit einem solchen Aufruf speichern, wird die folgende Meldung in der Sicht Fehler angezeigt: VAR_IN_OUTs sind in "Baustein-Name" deklariert. Aufruf ist nicht erlaubt.
Abhilfe: Löschen Sie den Aufruf des genannten Bausteins. Oder erstellen Sie die Aufrufe im FBS-Editor nur mit Hilfe der Inhaltshilfe – die Liste der Inhaltshilfe enthält keine Bausteine mit Ein-/Ausgangsvariablen.

15990

Beim Speichern eines FBS-Objekts, das ein Wertfeld mit einem EN einer Funktionsbaustein-Instanz enthält, wird dieses FBS-Objekt zerstört.
Szenario für Problem: Falls Sie den EN einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld angeben (z.B. RS1.EN), das Wertfeld trotz der Meldung Diese Variable ist nicht deklariert erzeugen und Sie dann das FBS-Objekt speichern, wird dabei das FBS-Objekt zerstört. In diesem Fall erscheint diese Ausnahmebedingung: Speichern fehlgeschlagen. java.lang.NullPointerException
Abhilfe: Stellen Sie einen der letzten Zustände aus dem lokalen Protokoll wieder her (Kontextmenü – Ersetzen durchLokales Protokoll...).

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ