Release-Notes für Version 1.74.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für   logi.CAD 3  Version 1.74.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 Version 0.74.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 Version 0.74.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.74.0 oder logi.CAD 3 Version 0.74.0, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.2.1 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.74.0

IDNeuigkeiten
3876Falls Sie den benannten Wert eines Datentyps verwenden wollen und dieser eindeutig ist, ist es nun möglich, nur den Namen anzugeben. Details: siehe Beispiele unter Deklaration eines Datentyps mit benannten Werten in ST
12017

Falls Sie auf Hardware-IOs via EC-Master zugreifen, beachten Sie, dass der IO-Task für den Buszugriff verantwortlich ist. Damit wurden die Bus-Zugriffszeiten optimiert.

Ist die Zykluszeit des IO-Tasks zu hoch, so besteht nun die Möglichkeit, dass Ein- bzw. Ausgangsmodule in einen „Failsafe“-Zustand gehen und durch die Anwendung nicht mehr abgefragt bzw. geschrieben werden können. Erfahrungsgemäß ist ein INTERVAL im Bereich weniger Millisekunden (z.B. 2 ms) passend. Weiters sollte dem IO-Task bei Verwendung des EC-Masters eine hohe Priorität (niedrige Zahl) zugewiesen werden.

12018

Bei der Verwendung von logi.RTS Version 3.2.0 beachten Sie diese Änderungen:

  1. Die Standard-Timer-Auflösung für die Linux-Betriebssysteme (z.B. Raspberry Pi, Econ 100) beträgt nun 250 Mikrosekunden.
  2. Falls Sie eine Zykluszeit definieren, die kein Vielfaches der Standard-Timer-Auflösung ist, wird die Zykluszeit auf ein Vielfaches der Standard-Timer-Auflösung abgerundet. Dieser gerundete Wert wird als Intervall für die Ausführung verwendet.
    Beispiel: Bei einer definierten Zykluszeit TIME#3.3ms und einem Raspberry Pi beträgt das Intervall für die Ausführung TIME#3.25ms. Die Zyklen der Anwendung beginnen bei einem Vielfachen von TIME#3.25ms.
  3. Für die Zielsysteme logi.RTS für Windows, Raspberry Pi und Econ 100 hat sich der Startzeitpunkt der nächsten Ausführung geändert, falls eine Anwendung so lange ausgeführt wird, dass das nächste Intervall bereits begonnen hat.
    Hier das neue Verhalten: Die nächste Ausführung startet erst, wenn das Intervall danach beginnt. Ein Intervall wird also übersprungen. Nachfolgende Intervalle und Ausführungen verschieben sich nicht.
    Eine Illustration dieses Verhaltens finden Sie unter "Zielsystem-spezifische Eigenschaften und Einschränkungen", Abschnitt "Zeitverhalten der Zielsysteme".

Hier das Verhalten von früheren logi.RTS Versionen zum besseren Vergleich:

  • Bisherige Standard-Timer-Auflösung für Linux-Betriebssysteme: 10 ms (ms = Millisekunden)
  • Bei Linux-Betriebssystemen wurde die Zykluszeit auf das nächste Vielfache der bisherigen Standard-Timer-Auflösung aufgerundet. Bei der Zykluszeit TIME#3.3ms und einem Raspberry Pi betrug das Intervall für die Ausführung TIME#10ms.
  • Für die oben genannten Zielsysteme wurde die nächste Ausführung sofort nach dem Ende der vorhergehenden Ausführung gestartet. Das heißt, es wurde kein Intervall übersprungen.
12694Das Einfügen von Variablen in die Sicht Variablenwerte ist nun mit Hilfe einer Tastenkombination möglich: Selektieren Sie einfach die benötigten Variablen in der Sicht Instanzen und drücken Sie Strg+Umschalt+I ("I" steht für "Inspect").
12902

Die Sicht Variablenwerte zeigt nun Werte für Variablen auf einem →Controllino oder →Arduino Nano, falls Sie  logi.CAD 3  mit der Option DLC3useRTS3MetaData=true gestartet haben.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 Version 0.74.0

IDNeuigkeiten
12264

Im grafischen FBS-Editor – und zwar in der Liste der deklarierten Variablen – ist es nun möglich, für eine bereits deklarierte Variable einerseits den vorhandenen Initialisierungswert zu ändern oder zu löschen und andererseits einen Initialisierungswert nachträglich zu vergeben. Ungültige Initialisierungswerte werden als fehlerhaft gemeldet.

12289

Im grafischen FBS-Editor – und zwar in der Liste der deklarierten Variablen – ist es nun möglich, für eine bereits deklarierte Variable den Datentyp zu ändern. Folgefehler der Datentyp-Änderung werden entsprechend gekennzeichnet.

12518

Der grafische FBS-Editor bietet folgende Neuheiten:

  • Das automatische Linien-Routing ist nun wesentlich komfortabler und intelligenter. Falls Sie z.B. neue FBS-Elemente erstellen aber auch vorhandene FBS-Elemente verschieben, vergrößern oder löschen, werden davon betroffene, bereits bestehende Linien automatisch neu gezogen. Bereits in der Vorschau sehen Sie, welche Auswirkungen die Benutzeraktion auf die Linien haben wird.
  • Sie können Rückkopplungsschleifen erstellen. Informieren Sie sich beim Glossar-Begriff "→Rückkopplungsschleife", welche Rückkopplungsschleifen in logi.CAD 3 möglich sind und welche nicht.
  • Falls Sie eine Linie über verschiedene Seiten hinweg erstellen, unterbricht logi.CAD 3 die Linie zur besseren Erkennung, indem automatisch ein Konnektor und die zugehörige Fortsetzung dafür gesetzt wird. Diese Konnektoren/Fortsetzungen sind Miniaturausgaben der Konnektoren/Fortsetzungen und werden Mini-Konnektoren bzw. Mini-Fortsetzungen genannt. Diese Mini-Konnektoren/Fortsetzungen werden direkt am Seitenrand gesetzt.
12933

Eine globale Variable wird in der Inhaltshilfe-Liste des FBS-Editors nur einmal angezeigt, auch falls sie in mehreren Ressourcen deklariert ist.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.74.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBehobenes Problem
12299

Ein Referenzdatentyp auf einen Basisdatentyp mit Initialisierungswert verursacht beim Speichern des ST-Objekts eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Die Ausnahmebedingung tritt für das folgende Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Referenzdatentyp auf einen Basisdatentyp in einem ST-Objekt deklarieren und dafür einen Initialisierungswert vergeben (siehe Beispiel), tritt eine Ausnahmebedingung beim Speichern des ST-Objekts auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Error updating dirty state editor in einem Dialog und im Fehlerprotokoll.

Beispiel
TYPE
  myInt : INT;
  myRef : REF_TO INT  := REF(myInt); (* 'REF(myInt)' is the initial value. *)
END_TYP

Zusatzinformation: Es ist nicht zulässig, einen Referenzdatentyp auf einen Basisdatentyp zu deklarieren. Erkennbar ist dies, falls kein Initialisierungswert angegeben wird. Dann wird REF_TO INT als fehlerhaft gekennzeichnet.

12398

Keine aussagekräftigen Informationen darüber, falls keine Verbindung zur integrierten SPS hergestellt werden kann, da die integrierte SPS gestoppt wurde.
Behebung: Falls die Verbindung zur integrierten SPS wie im folgenden Szenario nicht hergestellt werden kann, erscheint nun diese Meldung: Verbindung mit dem Zielsystem kann nicht hergestellt werden
Szenario für Problem: Falls Sie die integrierte SPS stoppen (Menü SPS, Befehl Integrierte SPS stoppen) und später die Schaltfläche Zur SPS verbinden in der Sicht Instanzen für die integrierte SPS drücken, gibt logi.CAD 3 keine aussagekräftigen Informationen aus, dass die Verbindung nicht erstellt werden kann bzw. aus welchen Gründen dies nicht möglich ist.

12427

logi.CAD 3 reagiert beim erneuten Starten mit mehreren Projekten sehr träge.
Behebung:
Das erneute Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Projekten wird ohne Verzögerungen durchgeführt.
Szenario für Problem: Wenn Sie mehrere Projekte in logi.CAD 3 öffnen, logi.CAD 3 schließen und dann erneut starten, reagiert logi.CAD 3 sehr träge.

12443

Die Sicht "Gliederung" enthält keine Elemente, die in Namespaces deklariert sind.
Behebung: Die Sicht "Gliederung" enthält auch Elemente, die in Namespaces deklariert sind.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Element (z.B. einen Funktionsbaustein) in einem Namespace deklarieren, führt die Sicht Gliederung dieses Element nicht an.
Zusatzinformation: Sie kennen die Sicht Gliederung möglicherweise unter dem Namen Outline.

12532

Es ist nicht möglich, eine Verbindung zu einem Controllino oder Arduino Nano 3 herzustellen.
Behebung: Die Verbindung zu einem Controllino oder Arduino Nano 3 kann hergestellt werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie sich zu einem Controllino oder Arduino Nano 3 verbinden (durch Drücken der Schaltfläche Zur SPS verbinden in der Sicht Instanzen), kann die Verbindung nicht hergestellt werden. In Folge ist es nicht möglich, die Anwendung zu laden.

12581

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt ein Hinweissymbol und eine Fehlermeldung für direkt abgeleitete Datentypen an.
Behebung: Das im Problem beschriebene Szenario tritt nun nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Variable mit einem direkt abgeleiteten Datentyp als Basistyp in die Sicht Variablenwerte einfügen, wird zwar ein Wert für diese Variable angezeigt, in der Spalte mit dem Datentyp wird das Symbol (warning) angezeigt. Zusätzlich wird diese Meldung in der Spalte Letzte Aktualisierung angezeigt: Der Datentyp in der gespeicherten Anwendung stimmt nicht mit dem auf der SPS überein
Zusatzinformation: Die Meldung wird nicht mit dem korrekten Umlaut angezeigt, sondern es wird "überein" angezeigt.

12585

Ausnahmebedingungen werden beim Umbenennen von ST-Objekten oder POE verursacht.
Behebung: Die Ausnahmebedingungen für das folgende Szenario werden nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein ST-Objekt umbenennen, während die Perspektive Applikationstest geöffnet ist, tritt eine Ausnahmebedingung auf. Der Eintrag Internal Exception: org.h2.jdbc.JdbcSQLException: Referentielle Integrität verletzt: ..." erscheint im Fehlerprotokoll.
Falls Sie anschließend eine POE in diesem ST-Objekt umbenennen (Befehl Element umbenennen), tritt eine andere Ausnahmebedingung auf. Der Eintrag org.eclipse.core.internal.resources.ResourceException: Resource 'Name' does not exist erscheint im Fehlerprotokoll.

12597

Die Sicht "Instanzen" zeigt keine Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Behebung: Die Sicht "Instanzen" zeigt Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable in die Sicht Instanzen einfügen, wird nur STRING als Datentyp angezeigt, Informationen zur STRING-Länge fehlen.

12601

Bei mehreren importierten Projekten zeigt die Sicht "Instanzen" nur das erste Projekt an.
Behebung:
 Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Projekte importieren, die mit einer logi.CAD 3 Version vor 1.71.0 erstellt wurden, zeigt die Sicht Instanzen nur das erste dieser Projekte an.

12619

Benutzeraktionen sind nach dem Ziehen von bestimmten Elementen aus der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" nicht mehr möglich.
Behebung: Anschließende Benutzeraktionen sind nun für das folgende Szenario wieder möglich. Beachten Sie jedoch, dass keine Variablen in die Variablenwerte eingefügt werden, da diese Elemente für das Ziehen nicht unterstützt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie das Element Globale Variablen oder Programminstanzen aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, reagiert die Sicht Instanzen nicht auf anschließende Benutzeraktionen. Außerdem reagieren andere Bestandteile von logi.CAD 3 (z.B. der ST-Editor) auch nicht mehr auf Aktionen, die mit der Maus ausgelöst werden.

12660

Nach dem Schließen und Öffnen eines Projekts enthält die Sicht "Variablenwerte" möglicherweise doppelte Einträge für Variablen. Nach dem Laden der Anwendung werden keine Werte angezeigt.
Behebung: Für das folgende Szenario enthält die Sicht Variablenwerte keine doppelten Einträge mehr.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in die Sicht Variablenwerte einfügen, danach das Projekt schließen und erneut öffnen, enthält die Sicht Variablenwerte möglicherweise doppelte Einträge für diese Variablen. Falls Sie nun zur SPS verbinden und die Anwendung laden, zeigt die Sicht keine Werte an.

12656

Die Inhaltshilfe bietet möglicherweise nicht alle der möglichen Elemente.
Behebung: Die Inhaltshilfe bietet für das folgende Szenario alle möglichen Elemente.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Inhaltshilfe verwenden, werden möglicherweise einige Elemente nicht zur Auswahl angeboten.
Beispiel: Falls Sie die Inhaltshilfe zur Vervollständigung eines Funktionsbaustein-Aufrufs verwenden, werden die Variablen des Funktionsbausteins (z.B. EN, ENO und Eingangsvariablen) nicht angeboten.

12775

Falls Sie Sonderzeichen im Projektnamen verwenden, kann das Projekt nicht korrekt angelegt werden.
Behebung: Für den Projektnamen sind nur noch Bezeichner laut der IEC-Norm, Bindestriche und Punkte zulässig (z.B. mein.Projekt oder mein-Projekt). Ein Bezeichner laut IEC-Norm ist eine Kombination von Buchstaben, Zahlen und Unterstrich-Zeichen, die mit einem Buchstaben oder einem Unterstrich beginnt.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem Projektnamen Sonderzeichen verwenden (z.B. ! oder /) erscheint u.U. eine Fehlermeldung in der Sicht Fehlerprotokoll. In Folge können Sie mit dem Projekt nicht weiterarbeiten.

12785Bei unvollständiger Definition einer Referenz-Variable werden falsche Informationen in der Sicht Instanzen angezeigt

Behebung: Das im Szenario beschriebene Problem tritt nicht mehr auf. Für die unbekannten Teile des Typs der Referenz-Variable wird "?" angezeigt.
Szenario für Problem: Falls der Typ einer Referenz-Variable nur mit REF_TO angegeben wird, so führt dies dazu, dass falsche Informationen in der SichtInstanzen angezeigt werden. So kann es beispielsweise sein, dass die Variable mehrmals in der Sicht angezeigt wird.

12791

Es erscheint keine Fehlermeldung, falls die Anwendung aufgrund einer unbekannten Plattform nicht geladen werden kann.
Behebung: Die Fehlermeldung Plattform "Name" existiert nicht erscheint für das folgende Szenario.
Szenario für Problem: Falls Sie im SPS-Objekt eine Plattform angeben, die nicht vorhanden ist, und Sie die Anwendung auf die SPS trotzdem laden, erscheint keine Fehlermeldung, obwohl das Laden nicht erfolgreich ist.

12796

Das Importieren eines größeren Projekts verursacht u.U. eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird wie im folgenden Szenario beschrieben nicht mehr verursacht. Grund: Die Einstellung Aktualisieren durch native Hooks oder Polling in den Benutzervorgaben wurde deaktiviert.
Szenario für Problem: Falls Sie ein größeres Projekt importieren, ist es möglich, dass die Ausnahmebedingung OperationCanceledException während des Build-Prozesses auftritt. In diesem Fall beginnt der Build-Prozess von vorne.

12816

Die Sicht "Instanzen" reagiert nicht, falls die Programminstanz aufgeklappt werden, aber kein Programmtyp dafür vorhanden ist.
Behebung: Falls der Programmtyp nicht vorhanden ist und der Eintrag Programminstanzen aufgeklappt wird, werden die darunterliegenden Einträge nicht mehr angezeigt. Die Sicht Instanzen reagiert auf die Benutzeraktionen.
Szenario für Problem: Falls der Programminstanz im SPS-Objekt ein Programmtyp zugeordnet ist, aber dieser Programmtyp nicht deklariert ist, wird dieser Fehler durch die Meldung Konnte die Referenz auf 'Programmtyp-Name' nicht auflösen gekennzeichnet. Klappen Sie in Folge den Eintrag Programminstanzen oder darunterliegende Einträge in der Sicht Instanzen auf, erscheint der Eintrag Loading und die Sicht Instanzen reagiert nicht auf Benutzeraktionen, wie z.B. das Zuklappen des Eintrags.

12833

Eine Einschränkung für Funktionen aus einem Namespace ist nicht in der Benutzerdokumentation erwähnt.
Behebung: Die Einschränkung ist nun in der Benutzerdokumentation enthalten.
Szenario für Problem: Falls Sie Funktionen in einem Namespace deklarieren, ist es nicht möglich, auf solche Funktionen mit dem voll qualifizierten Namen zuzugreifen (siehe Funktionsaufruf im Beispiel). Diese Einschränkung ist nicht in der Benutzerdokumentation enthalten.

Beispiel
NAMESPACE Compare
  FUNCTION Less : INT END_FUNCTION
END_NAMESPACE

FUNCTION_BLOCK Test
  Compare.Less(); (* This function call is highlighted as faulty. *) 
END_FUNCTION_BLOCK

Zusatzinformation: Definieren Sie eine USING-Namespace-Anweisung, wie im folgenden Beispiel spezifiziert.

Beispiel
NAMESPACE Compare
  FUNCTION Less : INT END_FUNCTION
END_NAMESPACE

FUNCTION_BLOCK Test
  Using Compare;
  Less();
END_FUNCTION_BLOCK
12834

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie einen Datentyp mit benannten Werten innerhalb eines Namespaces deklarieren.
Behebung: Die Anwendung kann für die folgenden Szenarien geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Datentyp mit benannten Werten innerhalb eines Namespaces deklarieren und in Ihrer Anwendung verwenden (siehe Beispiel 1), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel 1
NAMESPACE MyTypes
  TYPE
    Color : INT (Red := 1);
  END_TYPE
END_NAMESPACE

FUNCTION_BLOCK Test
  Using MyTypes;
  VAR
    Var1 : Color;
  END_VAR
  Var1 := Color#Red;
END_FUNCTION_BLOCK

Zusatzinformation: Falls Sie diesen Datentyp mit seinem voll qualifizierten Name verwenden (siehe Beispiel 2), kann die Anwendung ebenfalls nicht geladen werden, da der ST-Code als fehlerhaft gekennzeichnet wird.

Beispiel 2
NAMESPACE MyTypes
  TYPE
    Color : INT (Red := 1);
  END_TYPE
END_NAMESPACE

FUNCTION_BLOCK Test
  VAR
    Var1 : MyTypes.Color;
  END_VAR
    Var1 := MyTypes.Color#Red; (* This line is highlighted as faulty. *)
END_FUNCTION_BLOCK
12904

Die Anwendung kann bei Strukturdatentypen mit ähnlichen Namen nicht geladen werden.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Strukturdatentyp mit ähnlichen Namen deklarieren (siehe myType_xa2 und myType_x_p im Beispiel) und in Ihrer Anwendung verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
TYPE
  myType_xa2 : STRUCT
    Elem1 : ARRAY [0..1] OF INT;
  END_STRUCT;

  myType_x_p : STRUCT
    Elem2 : ARRAY [0..1] OF INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE
12916

Die Anwendung kann nach dem Bereinigen eines Projekts nicht geladen werden.
Behebung: Auch unmittelbar nach dem Bereinigen eines Projekts kann die Anwendung geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt bereinigen (Menü Projekt, Befehl Bereinigen...), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 Version 0.74.0

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IDBehobenes Problem
12835

Im FBS-Objekt wird fälschlicherweise der Basisdatentyp statt des anwenderdefinierten Datentyps bei der Variablendeklaration verwendet.
Behebung: Für das folgende Szenario wird der anwenderdefinierte Datentyp bei der Variablendeklaration angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable mit einem anwenderdefinierten Datentyp in einem FBS-Objekt deklarieren, wird der Basisdatentyp für diese Variable verwendet. Der falsche Datentyp wird in der Liste der deklarierten Variablen angezeigt. Beispiel: Der Basisdatentyp INT wird statt des anwenderdefinierten Datentyps MyInt für eine Variable angezeigt.

12845

Im FBS-Objekt wird u.U. der falsche Datentyp bei der Variablendeklaration verwendet. Nach einigen Wiederholungen sind Benutzeraktionen im FBS-Objekt nicht mehr möglich.
Behebung: Im FBS-Objekt wird der korrekte Datentyp bei der Variablendeklaration verwendet. Benutzeraktionen sind im FBS-Objekt möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie abwechselnd anwenderdefinierte Datentypen in einem ST-Objekt deklarieren und Variablen mit diesem anwenderdefinierten Datentyp in einem FBS-Objekt deklarieren, wird nach einigen Wiederholungen der falsche Datentyp für die Variable verwendet. Der falsche Datentyp wird in der Liste der deklarierten Variablen angezeigt. Falls die Bearbeitung fortgesetzt wird, ist es möglich, dass das FBS-Objekt nicht mehr auf Benutzeraktionen reagiert.

12849

Eine Ausnahmebedingung wird beim Verwenden des logi.cals Marketplace verursacht. Die Suche nach Feature ist nicht möglich.
Hinweis:
Bis auf Weiteres ist der logi.cals Marketplace nicht mehr in logi.CAD 3 enthalten.
Szenario für Problem: Falls Sie nach Features im logi.cals Marketplace suchen (Menü Hilfe, logi.cals Marketplace..., im Dialog einen Text eingeben und Go drücken), wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint MarketplaceDiscoveryStrategy failed with an error und Unexpected response in einem Fenster und im Fehlerprotokoll. Es ist nicht möglich, nach Feature zu suchen.

12877

Die Liste der deklarierten Variablen zeigt keine Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Behebung: Die Liste der deklarierten Variablen zeigt nun Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable in einem FBS-Objekt deklarieren, wird nur STRING als Datentyp in der Liste der deklarierten Variablen angezeigt, Informationen zur STRING-Länge fehlen.

13198

Der Initialisierungswert für eine globale Variable kann nicht in der Liste der deklarierten Variablen modifiziert werden.
Behebung: Der Initialisierungswert für eine globale Variable kann in der Liste der deklarierten Variablen modifiziert werden.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, einen vorhandenen Initialisierungswert für eine globale Variablen in der Liste der deklarierten Variablen zu ändern oder zu löschen. Es ist auch nicht möglich, einen Initialisierungswert einzugeben, falls noch keiner vorhanden ist.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.74.0

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ID

Bekanntes Problem

12912

Das Laden der Anwendung für ein Controllino-Projekt auf einen falschen Controllino verursacht einen Fehler.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung für ein Controllino-Projekt auf einen falschen Controllino laden (Beispiel: ein Projekt für einen Controllino MAXI, aber ein Controllino MINI als Zielsystem), wird die Anwendung nicht geladen und Unkown error "130" while executing a target command als Ausführungsstatus in der Sicht Instanzen angezeigt. In Folge ist es möglich, dass andere Anwendungen nicht auf den Controllino geladen werden können – sogar wenn das Projekt mit der passenden Controllino-Art verwendet wird (bezogen auf das Beispiel: das Projekt wurde für einen Controllino MINI gewählt). In diesem Fall wird der Fehler weiterhin in der Sicht Instanzen angezeigt.
Abhilfe: Öffnen oder erstellen Sie ein Projekt mit der passenden Controllino-Art. In der Sicht Instanzen verbinden Sie sich zum Controllino und klicken Sie mehrmals unmittelbar hintereinander auf die Schaltfläche Anwendung laden.

13191

Bei einer Kommunikation via Gateway und einer Plattform, die für diese Kommunikation nicht geeignet ist, wird eine Ausnahmebedingung verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein SPS-Objekt für einen Controllino oder Arduino Nano verwenden, der für die Kommunikation via Gateway vorbereitet ist, eine Plattform eintragen, die für diese Kommunikation nicht geeignet ist (z.B. ändern Sie die Plattform von ControllinoMINI auf BuiltInPlc) und die Verbindung zum Zielsystem herstellen, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheinen ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text) und der Eintrag Fehlerhafte Plattform-Konfiguration. Einstellung "commPluginPath" konnte nicht gefunden werden im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: nicht vorhanden

13225

Bei einer Kommunikation via Gateway (z.B. bei der Verwendung eines Controllinos) zeigt die Sicht "Variablenwerte" falsche Werte für bestimmte Datentypen in einer Anwendung auf einem Controllino.
Szenario für Problem: Falls Sie Werte in der Sicht Variablenwerte anzeigen und falls die Anwendung auf einem Zielsystem mit Kommunikation via Gateway (z.B. einem Controllino) ausgeführt wird, werden falsche Werte für Variablen mit den folgenden Datentypen angezeigt:

  • DINT
  • LINT
  • TIME
  • DATE
  • TIME_OF_DAY oder TOD
  • DATE_AND_TIME oder DT

Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 Version 0.74.0

IDBekanntes Problem
13182

Der Filter in der Liste der deklarierten Variablen wird nur auf bereits vorhandene Einträge angewendet.
Szenario für Problem: Falls Sie die Einträge in der Liste der deklarierten Variablen filtern, werden dafür nur die Elemente berücksichtigt, die vor dem Öffnen des FBS-Editors bereits vorhanden waren. Die Liste zeigt alle Elemente, die seit dem Öffnen neu erstellt wurden, weiterhin an.
Abhilfe: Speichern, schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut. Wenn Sie nun einen Filtertext eingeben oder auf die Symbole zum Filtern klicken, werden die Elemente korrekt berücksichtigt.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ