Release-Notes für Version 1.69.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.69.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.69.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.69.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.69.0oder logi.CAD 3 , Version 0.69.0verwenden, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.1.11 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.69.0

IDNeuigkeiten
9606

Sie können nun globale Variablen in eigenen Objekten deklarieren. Dies macht es möglich, die Deklaration der globalen Variablen in einem oder mehreren zentralen Objekten für das Projekt zu sammeln.

Hier die erforderlichen Schritte im Überblick:

  1. Erstellen Sie ein Global-Objekt mit Hilfe des Befehls Global-Objekt (im Kontextmenü für ein Projekt, unter Neu).
  2. In diesem Global-Objekt fügen Sie die Zeilen mit den Daten der globalen Variablen ein.

    Beispiel für den Inhalt eines Global-Objekts
    GLOBALS MyGVs
      VAR_GLOBAL
        GV1 : INT;
        GV2 : BOOL;
      END_VAR
    END_GLOBALS
  3. Im deklarierten Programm oder in der Ressource fügen Sie die INCLUDE_GLOBALS-Anweisung ein, damit die globalen Variablen aus dem Global-Objekt verwendet werden.

    Beispiel für INCLUDE_GLOBALS-Anweisung in einer Ressource
    RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
      {INCLUDE_GLOBALS MyGVs}
      ...
      END_RESOURCE

Hinweis: Falls Sie GLOBALS, END_GLOBALS oder INCLUDE_GLOBALS in bestehenden Projekten als Name für POE oder Variablen verwendet haben, werden diese Namen nun als fehlerhaft gekennzeichnet. In diesem Fall müssen Sie solche Elemente umbenennen.

Informationen zur ST-Syntax finden Sie unter: Deklaration von globalen Variablen in Global-Objekt und deren Verwendung in ST

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 0.69.0

 keine

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.69.0

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IDBehobenes Problem
11996

Ein Task-Name, der mit dem Zeichen _ beginnt, verursacht beim Speichern des SPS-Objekts eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Der Name eines Tasks darf mit dem Zeichen _ beginnen. Beim Speichern des SPS-Objekts wird aufgrund dieses Namens keine Ausnahmebedingung verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein SPS-Objekt speichern, in dem ein Task-Name mit dem führendem Zeichen _ eingetragen ist, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Die Anwendung kann nicht mehr geladen werden.

12002

Namespaces verursachen möglicherweise beim Speichern eines Objekts eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Namespaces verursachen beim Speichern eines Objekts nicht mehr die folgende Ausnahmebedingung.
Szenario für Problem: Falls Sie Namespaces verwenden, tritt möglicherweise eine Ausnahmebedingung beim Ändern und Speichern eines SPS-Objekts auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Mögliche Folgen: Die Sicht SPS zeigt die Änderung für das SPS-Objekt nicht an. Die Anwendung kann nicht mehr geladen werden.

12069

Ein ungültiger regulärer Ausdruck zum Filtern der Sicht "SPS Logging" verursacht eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Ein ungültiger regulärer Ausdruck zum Filtern der Sicht SPS Logging verursacht keine Ausnahmebedingung mehr.
Szenario für Problem: Falls Sie die Meldungen in der Sicht SPS Logging mit Hilfe eines regulären Ausdrucks filtern wollen, aber dieser reguläre Ausdruck ist ungültig (z.B. [), tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.

12075

Die Multiplikation eines TIME-Literals oder einer TIME-Variable mit untypisierten Literale wird als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Es ist nun möglich, ein {TIME}}-Literal oder eine TIME-Variable mit untypisierten Literalen zu multiplizieren.
Szenario für Problem: Falls Sie ein TIME-Literal oder eine TIME-Variable mit mehreren Literalen ohne Typangabe multiplizieren (z.B. T#1m * 2 * 5 oder MyTimeVariable * 2 * 3 * 4), werden solche Multiplikationen als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird dafür ausgegeben: Nur numerische Datentypen oder Zeittypen im Kontext des mathematischen Operators "*" zulässig
Zusatzinformation: Es ist möglich, ein TIME-Literal oder eine TIME-Variable mit mehreren Literalen vom ANY_NUM-Datentyp zu multiplizieren.

12088

Eine Ausnahmebedingung wird bei einer fehlerhaften Funktions-Deklaration verursacht.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht mehr für das folgende Szenario verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine fehlerhafte Deklaration einer Funktion angeben (siehe Beispiel), tritt beim Speichern des fehlerhaften ST-Objekts eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel
FUNCTION fun1
FUNCTION
12092

Eine Ausnahmebedingung wird nach der Korrektur einer fehlerhaften Variablen-Deklaration verursacht.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht mehr für das folgende Szenario verursacht.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine fehlerhafte Deklaration einer Variable korrigieren (siehe Beispiel), tritt beim Speichern des korrigierten ST-Objekts eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel
PROGRAM test1
  VAR
    var1, : BOOL;  (* This line has been corrected by deleting the character ',' after 'var1'.  *)
  END_VAR 
END_PROGRAM

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.69.0

keine

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.69.0

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ID

Bekanntes Problem

11841

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls der Name des Programms mit dem Zeichen _ beginnt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Programm in Ihrer Anwendung verwenden, dessen Name mit dem Zeichen _ beginnt, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Beispiel: Für ein Programm mit dem Namen _Counter kann die Anwendung nicht geladen werden. _Counter ist jedoch ein gültiger IEC-Bezeichner.
Abhilfe: Löschen Sie das führende Zeichen _ aus dem Namen des Programms. Beispiel: Für ein Programm mit dem Namen Counter kann die Anwendung geladen werden.

12083

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint und eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls kein Name bei der Programm-Deklaration angegeben wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie bei der Deklaration eines Programms keinen Namen angeben (siehe Beispiel), erscheint die Meldung Fehlendes IEC-Schlüsselwort oder IEC-Bezeichner und die interne Meldung Error executing EValidator.

Beispiel
PROGRAM 
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Wenn Sie einen Funktionsbaustein oder eine Funktion ohne Namen deklarieren, erscheint die interne Meldung nicht. Allerdings tritt beim Speichern des fehlerhaften ST-Objekts immer eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).
Abhilfe: Ignorieren Sie die interne Meldung Error executing EValidator. Beheben Sie den Fehler, indem Sie einen Namen bei der Deklaration angeben. Bereinigen Sie das Projekt, damit die Ausnahmebedingung beim Speichern des ST-Objekt nicht auftritt.

12133

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie ein Programm mit globalen Variablen mehrmals instanziieren.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Programmtyp mit globalen Variablen mehrmals im SPS-Objekt zuordnen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel für die entsprechenden Zeilen im SPS-Objekt
RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
  TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229);
  PROGRAM Instance_1 WITH DefaultTask :
    ProgramWithGVs;                  (* Global variables are declared in the program type 'ProgramWithGVs'. *)
  PROGRAM Instance_2 WITH DefaultTask :
    ProgramWithGVs;                  (* Here the program type 'ProgramWithGVs' is assigned again. *)	
END_RESOURCE

Abhilfe: nicht vorhanden

12158

FOR-Anweisungen mit Zugriff auf den Inhalt einer Referenz-Variable als Endwert werden durch das Formatieren des Codes fehlerhaft.
Szenario für Problem: Falls Sie ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren und darin ist eine FOR-Anweisung vorhanden und deren Endwert ist ein Zugriff auf den Inhalt einer Referenz-Variable (siehe ptr^ im Beispiel), wird der nachfolgende Text der FOR-Anweisung (z.B. DO) direkt an das Zeichen ^ angehängt. In Folge wird der dadurch entstandene Ausdruck als fehlerhaft markiert.

Beispiel: ST-Code vor dem Formatieren
FUNCTION_BLOCK Test
  VAR
    count, sum, I : INT;
    x : INT := 50;
    ptr : REF_TO INT := REF(x);
  END_VAR
   
  count := 1;
  sum := 0;
  FOR I := 1 TO ptr^ DO    
    sum := ADD(sum, count);
    count := ADD(count, 1);
  END_FOR;
END_FUNCTION_BLOCK
Beispiel: Zeile mit dem fehlerhaften Ausdruck (nach dem Formatieren)
...
  FOR I := 1 TO ptr^DO
...

Abhilfe: Fügen Sie ein Leerzeichen nach dem Zeichen ^ ein, damit der Fehler behoben ist. Wenn Sie den ST-Code danach erneut formatieren, wird der ST-Code wieder fehlerhaft.

12192

Die Sicht "SPS" zeigt immer den Zustand "Online" für einen Controllino MINI an.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS zeigt den Zustand Online für einen Controllino MINI an, unabhängig davon, ob der Controllino MINI tatsächlich erreichbar ist oder nicht.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.69.0

keine

 (info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ