Release-Notes für Version 1.62.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.62.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.62.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.62.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.62.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.62.0verwenden, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.1.6 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.62.0

IDNeuigkeiten
9219

Es ist nun möglich, ein PiFace für einen Raspberry Pi über globale Variablen mit physikalischen Adressen anzusprechen. Dafür müssen Sie unbedingt eine Version > 3.1.5 für logi.RTS auf dem Raspberry-Pi installieren

Aufgrund dieser neuen Möglichkeit sind die folgenden Raspberry-Pi-Bausteine nicht mehr erforderlich und wurden daher aus der Bibliothek Raspberry Pi IO entfernt:

  • RP_piFaceSetup
  • RP_analogRead
  • RP_analogWrite
  • RP_digitalRead
  • RP_digitalWrite
  • RP_pinMode
  • RP_pullUpDnControl
  • RP_wiringPiSetup
  • RP_wiringPiSetupSys
  • RP_serialClose
  • RP_serialGetChar
  • RP_serialOpen
  • RP_serialPutChar

Falls Sie Projekte erstellt haben, die diese Raspberry-Pi-Bausteine verwenden, müssen Sie diese Projekte überarbeiten: Löschen Sie die Verwendung der oben genannten Raspberry-Pi-Bausteine (es ist einfach, diese Bausteine aufgrund der Fehlermarkierungen zu erkennen). Stattdessen deklarieren und verwenden Sie globale Variablen mit physikalischen Adressen.

So lernen Sie das Ansprechen eines PiFaces über physikalische Adressen am besten kennen: Erstellen Sie ein neues Projekt auf Basis der Projektvorlage LEDs ein-/ausschalten (PiFace erforderlich) oder Lauflicht (PiFace erforderlich) und untersuchen Sie das erstellte Beispielprojekt.
Falls Sie Informationen über die Verwendung von Projektvorlagen für Raspberry Pi benötigen, lesen Sie unter "Anwendung auf Raspberry Pi laden" nach (dieser Artikel ist ein Teil der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen").

Die bisher verfügbare Projektvorlage LEDs ein-/ausschalten (PiFace nicht erforderlich) wurde ebenfalls entfernt.

9005

Sie können in logi.CAD 3 nun Anwendungen sowohl für die Controllino.PLC-Modelle als auch für die Controllino-Modelle erstellen und darauf laden.

Die Controllino.PLC-Modelle sind:

Die Controllino-Modelle sind:

  • Controllino.PLC MINI
  • Controllino.PLC MAXI
  • Controllino.PLC MEGA
  • Controllino MINI
  • Controllino MAXI
  • Controllino MEGA

Der Unterschied zwischen Controllino.PLC und Controllino:
Falls Sie die Anwendung auf eines der Controllino-Modelle laden, wird die Anwendung nur 3 Stunden ausgeführt. Danach wird die Anwendung automatisch gestoppt.
Diese Zeitbeschränkung der Ausführung gilt nicht für die Controllino.PLC-Modelle.

logi.CAD 3 bietet diese zusätzlichen Projektvorlagen:

  • logi.CAD 3 Projekt für Controllino.PLC MINI
  • logi.CAD 3 Projekt für Controllino.PLC MAXI
  • logi.CAD 3 Projekt für Controllino.PLC MEGA

Verwenden Sie diese Projektvorlagen sowohl für die Controllino.PLC-Modelle als auch für die Controllino-Modelle.

Ein Projekt, das mit Hilfe einer dieser Projektvorlagen erstellt wird, bietet Systembausteine für die Verwendung von digitalen Ein- und Ausgängen eines Controllino.PLC oder eines Controllino.

Einschränkungen:

10656

logi.CAD 3 kann nun die Verbindung zum Zielsystem herstellen, auch wenn bereits ein TCF Agent verwendet wird. Sie müssen logi.RTS so konfigurieren, dass ein anderer Port für die Verbindung zum Zielsystem verwendet wird; siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.

10788

Sie können in logi.CAD 3 nun Anwendungen für einen →Arduino Nano 3 (basierend auf ATmega328) erstellen und darauf laden.

logi.CAD 3 bietet diese Projektvorlage: logi.CAD 3 Projekt für Arduino Nano V3
Ein Projekt, das mit Hilfe dieser Projektvorlage erstellt wird, bietet AVR-Funktionen für den direkten Zugriff auf die digitalen Ports des Arduino Nano.

Einschränkungen:

  • Die Anwendung wird nur 3 Stunden ausgeführt. Danach wird die Anwendung automatisch gestoppt.
  • Die Werte für Variablen auf einem Arduino Nano sind in der Sicht Variablenwerte nicht einsehbar.
  • Die Sicht SPS kann nur eingeschränkt verwendet werden. Details: siehe unter "Zielsystem-spezifische Eigenschaften und Einschränkungen"

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 0.62.0

IDNeuigkeiten
10689

Sie können deklarierte Variablen im grafischen FBS-Editor so löschen: Öffnen Sie die Liste der deklarierten Variablen (z.B. mit dem Kontextmenü-Befehl Variablenliste ein/aus), selektieren Sie dort die Variablen und wählen Sie den Kontextmenü-Befehl Löschen oder drücken Sie die Entf-Taste.

10775

Die Inhaltshilfe im FBS-Editor bietet nun eine zusätzliche Liste, um eine externe Variable auf Basis einer globalen Variablen zu deklarieren und diese in einem Wertfeld einzutragen. Diese Möglichkeit ist besonders dann vorteilhaft, falls Ihnen der exakte Name der globalen Variable nicht bekannt ist.

  1. Starten Sie die Inhaltshilfe: Drücken Sie z.B. Strg+Leerzeichen, damit die bekannte Liste mit den Variablen, die in der POE deklariert sind, und alle verfügbaren Funktionen und Funktionsbausteinen erscheint.
  2. Jetzt drücken Sie Strg+Leerzeichen erneut, damit die neue Liste erscheint. Diese Liste enthält die globalen Variablen, die in Programmen oder in Ressourcen (im SPS-Objekt) deklariert sind.
  3. Wählen Sie eine globale Variable aus dieser Liste und positionieren Sie das Wertfeld im FBS-Editor. Dabei wird die externe Variablen automatisch deklariert.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.62.0

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IDBehobenes Problem
9271

logi.RTS beendet die Ausführung der Anwendung auf einem Raspberry Pi, falls das PiFace mehrfach initialisiert wird.
Behebung: Die Verwendung von logi.CAD 3 mit einem Raspberry Pi und PiFace wurde so überarbeitet, dass es nun möglich ist, ein PiFace über globale Variablen mit physikalischen Adressen anzusprechen (siehe Beschreibung mit ID "9219" unter "Neuigkeiten in logi.CAD 3 , Version 1.62.0"). In Folge wurden einige Raspberry-Pi-Bausteine aus der Bibliothek Raspberry Pi IO entfernt und das Szenario für dieses Problem ist nicht mehr möglich.

Szenario für Problem: Falls die Anwendung das PiFace eines Raspberry Pis mehrfach initialisiert, beendet logi.RTS die Ausführung der Anwendung. In der Konsole von logi.RTS erscheint z.B. die Meldung wiringPiNewNode: Pin 80 overlaps with existing definition.

10136

Unerwartete Ergebnisse bei der Verwendung des 10-Bit-Analogmoduls I2HAA von Horter & Kalb.
Behebung: Die Ausfälle konnten mit der aktuellen Version nicht reproduziert werden.
Szenario für Problem: Falls Sie das 10-Bit-Analogmodul I2HAA von Horter & Kalb mit einem I2C-Bus am Raspberry Pi verwenden, kann es zu unerwarteten Ausfällen des Moduls kommen.
Abhilfe: nicht vorhanden

10736

Das Debuggen der Anwendung ist nicht möglich.
Behebung: Das Debuggen der Anwendung ist so möglich, wie in der Benutzerdokumentation beschrieben.
Szenario für Problem: Sie können Ihre Anwendung, die auf die integrierte SPS geladen ist, nicht debuggen. Falls Sie z.B. den Befehl Instant Debugging wählen (im Kontextmenü des Projekts, unter Debug ausführen als), logi.CAD 3 wechselt nicht zur Perspektive Debuggen, wie das in der Benutzerdokumentation beschrieben ist.

10737

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie auf eine Ressource-globale Variable in der Sicht "Variablenwerte" doppelklicken.
Behebung: Die Ausnahmesituation für das folgende Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie auf eine Ressource-globale Variable in der Sicht Variablenwerte doppelklicken, wird nicht zu dieser Variable im SPS-Objekt positioniert. Stattdessen tritt eine Ausnahmesituation auf und der Eintrag Unhandled event loop exception erscheint im Fehlerprotokoll.

10764

"Mehrstelliger" COM-Port wird für Controllino MINI nicht unterstützt.
Behebung: Es ist nun möglich, eine mehrstellige Zahl für den COM-Port zu vergeben.
Szenario für Problem: Falls Sie eine mehrstellige Zahl für den COM-Port (z.B. COM19 im Geräte-Manager für den angeschlossenen Controllino MINI definieren und im SPS-Objekt eintragen, ist es nicht möglich, die Anwendung auf den Controllino MINI zu laden.

10873

Anwendungen mit dem Assert-Baustein können nicht auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 geladen werden.
Behebung: Anwendungen mit dem Assert-Baustein können auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Assert-Baustein in der Anwendung verwenden, kann die Anwendung nicht auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.62.0

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IDBehobenes Problem
10228

Der Inhalt für ein geöffnetes FBS-Objekt wird nicht aktualisiert, falls ein anderes FBS-Objekt unter diesem Namen gespeichert wird.
Behebung: Wenn Sie zum geöffneten FBS-Objekt wechseln, erscheint nun eine Rückfrage, ob Sie den Inhalt für das geöffnete FBS-Objekt durch die Änderungen ersetzen wollen.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt unter einem anderen Namen speichern (Menü Datei, Befehl Speichern unter...), ist es möglich, den Namen eines bereits vorhandenen FBS-Objekts anzugeben. Eine Rückfrage erlaubt es Ihnen dabei, das vorhandene FBS-Objekt zu überschreiben. Falls das Ziel-FBS-Objekt vor der Aktion Speichern unter... geöffnet wurde, bleibt der ursprüngliche Stand angezeigt, wie er vor der Aktion war.

10606

Aus der Zwischenablage eingefügte Linien werden möglicherweise als fehlerhaft markiert.
Behebung: Aus der Zwischenablage eingefügte Linien werden korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie FBS-Elemente mit angehängten Linien in die Zwischenablage kopieren und im gleichen FBS-Editor wieder einfügen, werden möglicherweise die eingefügten Linien als fehlerhaft markiert. Wenn Sie den Mauszeiger auf eine dieser fehlerhaften Linien positionieren, wird möglicherweise eine dieser Meldungen angezeigt: Zuweisung auf nicht vorhandenes Element oder Typkonflikt: Der Ausgang mit dem Typ null kann nicht auf den Eingang mit dem Typ Datentyp zugewiesen werden.

10670

Die erstellte Fortsetzung ist möglicherweise nicht sichtbar oder wird mit einer anderen Farbe angezeigt.
Behebung: Die erstellte Fortsetzung wird für das folgende Szenario korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen Konnektor mit dem Ausgang eines ACOS-Bausteins verbinden und dann eine Fortsetzung für den Konnektor erstellen, ist diese Fortsetzung nicht sichtbar. Wenn Sie einen Konnektor mit dem Ausgang eines AND-Bausteins verbinden und dann eine Fortsetzung für den Konnektor erstellen, wird die Fortsetzung in einer anderen Farbe als der Konnektor angezeigt.

10674

Eine Ausnahmesituation wird beim Speichern verursacht, falls zwei ACOS-Bausteine verbunden sind.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt für das Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie den Ausgang eines ACOS-Bausteins mit dem Eingang eines anderen ACOS-Bausteins verbinden und den Eingang des ersten ACOS-Bausteins mit einem Wertfeld verbinden, in dem eine INT-Variable eingetragen ist, tritt eine Ausnahmesituation auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag null - See error log for details in der Sicht Fehler. Zusätzlich erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

10680

Der FBS-Editor verliert den Fokus, wenn das Kontextmenü geschlossen wird (ohne einen Befehl zu wählen).
Behebung: Der Fokus bleibt beim FBS-Editor, wenn das Kontextmenü geschlossen wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie das Kontextmenü im FBS-Editor öffnen und sofort wieder schließen, ohne einen Befehl zu wählen, verliert der FBS-Editor den Fokus. Das äußert sich so, das der FBS-Editor bei anschließenden Benutzeraktionen nicht reagiert (z.B. beim Versuch zu scrollen oder beim Drücken einer Tastenkombination, wie Strg+Leerzeichen).

10778

Die Filter-Schaltflächen in der Liste der deklarierten Variablen blenden die globalen Variablen in einem FBS-Programmtyp zusätzlich aus.
Behebung: Die Liste der deklarierten Variablen bietet eine Schaltfläche, um die globalen Variablen aus-/einzublenden. Die anderen Schaltflächen blenden nur die betroffenen Variablen aus/ein.
Szenario für Problem: Falls Sie globale Variablen in einem FBS-Programmtyp deklariert haben und Sie eine der Filter-Schaltflächen in der Liste der deklarierten Variablen drücken (z.B. , um die internen Variablen auszublenden), werden sowohl die betroffenen Variablen (z.B. die internen) als auch die globalen Variablen ausgeblendet. Falls Sie die gleiche Schaltfläche erneut drücken, werden nur die betroffenen Variablen (z.B. die internen) eingeblendet, die globalen Variablen bleiben jedoch ausgeblendet.
Zusatzinformation: Derzeit bietet die Liste keine eigene Schaltfläche, um die globalen Variablen aus-/einzublenden.
Abhilfe, damit die globalen Variablen in der Liste wieder angezeigt werden: Schließen und öffnen Sie den FBS-Editor. Dann blenden Sie die Liste für den FBS-Editor ein.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.62.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5761

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie die Definitionen für einen Arduino Nano im SPS-Objekt eintragen.
Szenario für Problem: Falls Sie die Definitionen für einen Arduino Nano im SPS-Objekt eintragen (siehe Beispiel), tritt eine Ausnahmesituation auf. Diese Meldung erscheint u.U. im Fehlerprotokoll: com.logicals.iec.model.projectindex.impl.PiTcpChannelImpl cannot be cast to com.logicals.iec.model.projectindex.PiAvrDudeChannel. In Folge wird der Eintrag in der Sicht SPS nicht aktualisiert und Sie können die Anwendung nicht auf den Arduino Nano laden.

Beispiel
{
  CHANNEL RemoteChannel
    AVRDUDE
      PORT := 'COM3';
      BAUDRATE := 57600;
      MICROCONTROLLER := 'atmega328p';
      PROGRAMMER := 'arduino';
    END_AVRDUDE
  END_CHANNEL
}

Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...).

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

8898

"Mit Editor verlinken" im Projektexplorer hat manchmal keine Funktionalität.
Szenario für Problem: Bei gewählter Schaltfläche Mit Editor verlinken im Projektexplorer passiert manchmal nichts, wenn Sie den aktiven Editor wechseln. Tatsächlich sollte die Selektion im Projektexplorer mit dem aktiven Editor verlinkt werden.
Abhilfe: siehe Troubleshooting-Artikel Das Wechseln des aktiven Editors aktualisiert nicht die Selektion im Projektexplorer

10719

Eine Zykluszeit > 2.147.483.647 ms verursacht einen Überlauf oder sogar eine Endlosschleife, falls ein Controllino MINI als Zielsystem verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Zykluszeit > 2.147.483.647 ms im SPS-Objekt eintragen und die Anwendung auf einen Controllino MINI laden, wird ein Überlauf ausgelöst. Dies äußert sich darin, dass die tatsächliche Zykluszeit nicht dem eingestellten Wert entspricht. Möglicherweise wird sogar eine Endlosschleife verursacht. Dies äußert sich darin, dass die Anwendung nicht ausgeführt wird.
Zusatzinformation: Der Wert von 2.147.483.647 ms entspricht mehr als 24 Tage.
Abhilfe: Definieren Sie eine Zykluszeit < 2.147.483.647 ms im SPS-Objekt. Laden Sie die Anwendung erneut.

10799

Inhaltshilfe enthält lokale Variablen für Funktionsaufrufe zur Auswahl, obwohl diese in diesem Kontext nicht erlaubt sind.
Szenario für Problem: Wenn Sie im ST-Editor die Inhaltshilfe zur Auswahl von Variablen für Zuweisungen bei einem Funktionsaufruf verwenden (z.B. innerhalb von () beim Aufruf MyFun();), werden die lokalen Variablen dieser Funktion ebenfalls zur Auswahl angeboten. Im Funktionsaufruf sind jedoch keine Zuweisungen auf lokale Variablen erlaubt.
Zusatzinformation: Falls Sie bereits eine Zuweisung auf eine lokale Variable im Funktionsaufruf eingetragen haben, wird die Zuweisung auf die lokale Variable nach dem Speichern des ST-Objekts als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: Ignorieren Sie die lokalen Variablen in der Inhaltshilfe für einen Funktionsaufruf. Oder korrigieren Sie die fehlerhafte Zuweisung im Funktionsaufruf (z.B. ersetzen Sie die lokale Variable durch eine Eingangsvariable).

10915

Die Meldung des Assert-Bausteins zeigt unknown statt der korrekten Information.
Szenario für Problem: Der Assert-Baustein sollte laut der Benutzerdokumentation eine Meldung mit Informationen für die aufrufende POU (im Format des generierten C-Codes) ausgeben. Stattdessen wird der Text unknown angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.62.0

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IDBekanntes Problem
10713

Variable kann mit dem gleichen Namen wie die FBS-Funktion erstellt werden.
Szenario für Problem: Es ist möglich, eine Variable mit dem Namen der FBS-Funktion im grafischen FBS-Editor zu erstellen. Das mit der Variable erzeugte Wertfeld enthält die Variable, wird aber nicht als fehlerhaft markiert. Die Sicht Fehler enthält diese Meldung: Name der Variable ist mit jener der Funktion identisch
Abhilfe: Löschen Sie die Variable, die den gleichen Namen wie die Funktion hat. Deklarieren Sie eine neue Variable mit einem anderen Namen.

10886

IEC-Schlüsselwörter im POE-Namen werden beim Erstellen von FBS-Objekten nicht verboten.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt erstellen und einen Dateinamen angeben, wird dieser Dateiname automatisch als POE-Name für das erstellte FBS-Objekt verwendet. Falls Sie ein IEC-Schlüsselwort als Dateinamen angeben (z.B. program), wird dieses IEC-Schlüsselwort ebenfalls als POE-Name verwendet. In Folge enthält das gespeicherte FBS-Objekt Syntaxfehler und das FBS-Objekt kann nicht mehr im grafischen FBS-Editor geöffnet werden.
Abhilfen:

  • Öffnen Sie das erstellte FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor: Kontextmenü, Öffnen mit, FBS-Editor (Text). Korrigieren Sie den fehlerhaften POE-Namen, sodass es sich dabei um einen erlaubten IEC-Bezeichner handelt (z.B. program1).

oder

  • Löschen Sie das erstellte FBS-Objekt. Anschließend erstellen Sie ein neues FBS-Objekt und – nachdem Sie den Dateinamen im Dialog eingegeben haben – korrigieren Sie den POE-Namen, sodass ein erlaubter IEC-Bezeichner als POE-Name verwendet wird.
10903

Beim Löschen von mehreren Variablen werden zu viele Variablen gelöscht.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Variablen in der Liste der deklarierten Variablen selektieren und anschließend löschen, löscht logi.CAD 3 sowohl die selektierten Variablen als auch andere Variablen, die nicht selektiert waren.
Abhilfe: nicht vorhanden

10907

Strukturelemente können nicht in Wertfeldern verwendet werden.
Szenario für Problem: Strukturelemente von Variablen mit einem strukturierten Datentyp können nicht im grafischen FBS-Editor verwendet werden. Es ist nicht möglich, ein solches Strukturelement in einem Wertfeld einzutragen. Die Inhaltshilfe bietet solche Strukturelemente nicht zur Auswahl an.
Abhilfe: nicht vorhanden

10911

Beim Doppelklicken auf einen Datentypen in der Inhaltshilfe beim Deklarieren einer Variable im grafischen FBS-Editor wird der Datentyp nicht übernommen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable im grafischen FBS-Editor deklarieren und dabei den Datentypen durch Doppelklicken aus der Inhaltshilfe-Liste auswählen, wird der Datentyp dabei nicht übernommen.
Abhilfe: Wählen Sie den Datentypen mit Hilfe der Cursor-Positionierungstasten aus der Inhaltshilfe-Liste.