Release-Notes für Version 1.6.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Neuigkeiten in 1.6.0

IDNeuigkeiten
2758

Sie können in logi.CAD 3 auf Hardware-IOs zugreifen, die über →EtherCAT angebunden sind. Der Zugriff erfolgt via →EC-Master und →EC-Engineer (beides sind Produkte von acontis technologies GmbH).

Dazu benötigen Sie das Installationspaket für logi.RTS unter Windows, das im Download-Paket von logi.CAD 3 enthalten ist. logi.RTS unter Windows enthält eine Evaluierungsversion des EC-Masters, in der die Laufzeit des EC-Masters auf 4 Stunden pro Sitzung beschränkt ist. Falls Sie an einer Version des EC-Masters interessiert sind, die nicht beschränkt ist, kontaktieren Sie das Support-Team von logi.cals .
Die Referenzdokumentation enthält Anweisungen, wie Sie Ihre Umgebung vorbereiten und logi.RTS konfigurieren müssen, bevor Sie auf die Hardware-IOs zugreifen können.

2727

Wenn Sie in logi.CAD 3 auf Hardware-IOs via EC-Master und EC-Engineer zugreifen, synchronisiert logi.CAD 3 die Ressource-globalen Variablen mit EC-Engineer. Das bedeutet, dass logi.CAD 3 für Sie die dafür erforderlichen Deklarationen im SPS-Objekt einfügt bzw. diese aktualisiert.
Die Referenzdokumentation enthält Anweisungen, wie Sie vorgehen müssen, damit Sie diese Synchronisation so gut wie möglich nutzen. Sie finden diese Anweisungen im Artikel Auf Hardware-IOs via EC-Engineer zugreifen.

Behobene Probleme in 1.6.0

IDBehobenes Problem
3184

Windows-Sicherheitshinweise erscheinen beim Starten von logi.CAD 3 .
Behebung: Der Sicherheitshinweis erscheint jeweils einmal, und zwar beim Starten von logi.CAD 3 bzw. beim Öffnen der Perspektive Applikationstest. Die Benutzerdokumentation enthält einen Troubleshooting-Artikel mit Anweisungen, welche Regeln für die Firewall definiert werden können, damit der Sicherheitshinweis gar nicht mehr erscheint.
Szenario für Problem: Beim ersten Starten von logi.CAD 3 erscheint der Windows-Sicherheitshinweis Die Windows-Firewall hat einige Funktionen dieses Programms blockiert zweimal – sowohl für RTSLoader.exe als auch für logiCAD3 .exe.

3189

Das Verschieben von ST-Code verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung:
Das Verschieben von ST-Code mit Hilfe von "Drag and Drop" ist möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie ST-Code im ST-Objekt verschieben (mit Hilfe von "Drag and Drop"), tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In der Sicht Fehlerprotokoll erscheint die Meldung Unhandled event loop exception. Der ST-Code wird nicht verschoben.

 3233

Der Aufruf einer Funktion ohne Parameterliste verursacht eine Ausnahmesituation, falls in der Funktion eine Array-Eingangsvariable und eine Struktur-Eingangsvariable deklariert ist.
Behebung:
Ein ST-Code, der dem nachfolgenden Szenario entspricht, kann ohne Probleme gespeichert und geladen werden.
Szenario für Problem: Beim Speichern eines ST-Objekts, das den Aufruf einer Funktion ohne Parameterliste enthält, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Das Programm kann nicht mehr geladen werden.
Das Problem konnte auf Funktionen eingegrenzt werden, in denen eine Array-Eingangsvariable und eine Struktur-Eingangsvariable deklariert sind (siehe Beispiel).
Beispiel:

PROGRAM Template
	testfunction();
END_PROGRAM

FUNCTION testfunction
  VAR_INPUT
    input_var : ARRAY [1..7]OF INT;
    p : Point :=(x := 3);
  END_VAR
  
END_FUNCTION

TYPE Point:
  STRUCT
    x : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE
3321

Geänderte Werte für LREAL-Variablen werden nicht auf die SPS geschrieben.
Behebung: Geänderte Werte für Variablen vom Datentyp LREAL werden auf die SPS geschrieben.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen vom Datentyp LREAL verwenden, ist es zwar möglich, einen neuen Wert in der Sicht Variablenwerte für eine solche LREAL-Variable zu erfassen, aber der erfasste Wert wird nicht auf die SPS geschrieben. Es wird sofort wieder der vorherige Wert angezeigt, obwohl die abgearbeitete Programmierung die Variable nicht überschreibt.

3361

SPS ohne Zykluszeit-Eigenschaft verursacht eine Ausnahmesituation, falls die Sicht "Variablenwerte" eine Variable enthält.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls der Eintrag RESOURCE im SPS-Objekt keine Zykluszeit-Eigenschaft enthält (also ist z.B. TASK DefaultTask(PRIORITY := 38229); statt TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229); vorhanden) und die Sicht Variablenwerte eine oder mehrere Variablen enthält, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).
Zusatzinformation: Der fehlende TASK-Eintrag wird als Fehler markiert. Das ist das korrekte und beabsichtigte Verhalten.

3368

Änderungen im SPS-Objekt verursachen eine Ausnahmesituation. Die zugehörige SPS wird nicht mehr in der Sicht "SPS" angezeit, die Sichten "Instanzen" und "Variablenwerte" werden nicht aktualisiert.
Behebung:
Die Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf. Die Sichten SPS und Instanzen werden bei Änderungen im SPS-Objekt korrekt aktualisiert.
Szenario für Problem: alls Sie Einträge in einem SPS-Objekt ändern (z.B. den Namen des CONFIGURATION-Eintrags), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Die zugehörige SPS wird nicht mehr in der Sicht SPS angezeigt, die Sichten Instanzen und Variablenwerte werden nicht aktualisiert (sie zeigt die alten Namen).
Zusatzinformation: Jede weitere Änderung im SPS-Objekt oder in ST-Objekten verursacht eine weitere Ausnahmesituation. Die Änderungen werden zwar durchgeführt, evtl. entstandene Fehler im ST-Code werden jedoch nicht gekennzeichnet.

3372

Refactoring vom Eingang "EN" und Ausgang "ENO" ist möglich. Die Warnungen beim Refactoring sind nicht ausreichend.
Behebung: Die Refactoring-Aktion ist für die Eingänge EN bzw. Ausgänge ENO nicht mehr möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie den Eingang EN bzw. den Ausgang ENO mit dem Befehl Element umbenennen ändern (= Refactoring), weist der folgende Dialog auf entstehende Konflikte hin. Sie können die Aktion dennoch durchführen, dabei werden jedoch POE gelöscht. Dies macht das Programm nicht mehr verwendbar.

3378

Die Spalte "Identifikation" in der Sicht "SPS" zeigt den Fingerprint ohne die führenden Nullen.
Behebung: Der Fingerprint wird mit führenden Nullen angezeigt.
Szenario für Fehler: Die Spalte Identifikation in der Sicht SPS nennt den Fingerprint der zugehörigen IEC-Ressource. Bei Fingerprints mit führenden Nullen werden diese führenden Nullen nicht angezeigt.

3382

Die Perspektive "Resource" wird zur Verwendung angeboten, sie wurde jedoch nicht freigegeben.
Behebung:
Die Perspektive Resource wird nicht mehr zur Auswahl angeboten.
Szenario für Problem: Der Dialog Perspektive öffnen enthält die Perspektive Resource. Diese Perspektive wurde jedoch nicht zur Verwendung in logi.CAD 3 freigegeben.

3386

Der Befehl "Remove XText Nature" wird zur Verwendung angeboten, er wurde jedoch nicht freigegeben.
Behebung:
Der Befehl Remove XText Nature wird nicht mehr zur Auswahl angeboten.
Szenario für Problem: Das Kontextmenü für ein Projekt enthält den Befehl Remove XText Nature (unter dem Befehl Configure). Dieser Befehl ist jedoch nicht zur Verwendung in logi.CAD 3 freigegeben.
Zusatzinformation: Falls Sie Remove XText Nature wählen, wird u.U. ST-Code als Fehler hervorgehoben, obwohl er korrekt ist.

3402

Beim Laden eines geänderten Programms wird keine anwenderfreundliche Meldung angezeigt, falls Variablen in der Sicht "Variablenwerte" enthalten sind, die nicht mehr vorhanden sind.
Behebung:
Die Meldung Die Sicht "Variablenwerte" enthält eine oder mehrere Variablen, die nicht auf der SPS vorhanden sind. wird nun angezeigt.
Zusatzaktion, falls Variablen umbenannt wurden und Sie deren Werte beobachten wollen: Löschen Sie die Variablen, die nicht mehr vorhanden sind, aus der Sicht Variablenwerte und ziehen Sie die umbenannten Variablen aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte.
Szenario für Problem: Falls Sie ein geändertes Programm laden und die Sicht Variablenwerte solche Variablen anzeigen, die z.B. aufgrund von Umbenennungen nicht mehr im Programm existieren, zeigt die Sicht Fehlerprotokoll die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando. Außerdem werden keine Werte in der Sicht Variablenwerte angezeigt, sondern ---.

3413

Beim Öffnen der Perspektive "Applikationstest" wird u.U. eine Meldung wiederholt angezeigt, bis das Programm geladen wird.
Behebung:
Die Meldung wird nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls noch kein Programm auf die angeführte SPS geladen wurde und Sie die Perspektive Applikationstest öffnen, erscheint die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando wiederholt in der Sicht Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Das Szenario entsteht zum Beispiel, wenn Sie den Arbeitsbereich wechseln, ein Projekt für die integrierte SPS erstellen und die Perspektive öffnen.

Bekannte Probleme in 1.6.0

ID

Bekanntes Problem

1551

Befehle zum Zurücksetzen/Wiederherstellen der ersten/letzten Zeile zeigen keine korrekte oder gar keine Funktionalität (betrifft die Schnelldifferenz)
Szenario: Wenn die Schnelldifferenz aktiviert ist (gewählter Befehl Schnelldifferenz anzeigen) und Sie die erste oder letzte Zeile des ST-Codes geändert/gelöscht haben, funktionieren die Befehle zum Zurücksetzen/Wiederherstellen der entsprechenden Zeile (z.B. Gelöschte Zeile wiederherstellen) nicht korrekt bzw. gar nicht. Diese Befehle sind im Kontextmenü für den Rand links vom Code bei den gezeigten Schnelldifferenz-Einträgen zu finden.
Abhilfe: Im Kontextmenü des ST-Editors wählen Sie Datei zurücksetzen (damit verwerfen Sie alle Änderungen seit dem letzten Speichern) oder wählen Sie Rückgängig sooft, bis wieder der ursprüngliche Code in der ersten bzw. letzten Zeile angezeigt wird.

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1843

Englischer Text "Whole word" im Dialog "Suchen"
Szenario: In der deutschen Sprachversion enthält der Dialog Suchen die Option Whole word (englische Bezeichnung für "Ganzes Wort").

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3 können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

2894

Keine Tastaturbedienung für "Quick-Info anzeigen"
Szenario: Falls Sie einen Mauszeiger auf ein Element im ST-Editor bewegen, wird eine Quick-Info angezeigt (auch als "Tooltip" oder "Hover-Text" bezeichnet). Sie können diese Quick-Info nicht mit Hilfe der Tastatur anzeigen.
Abhilfe: nicht vorhanden

3226

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte, falls Programm mit REAL-Werten auf dem Raspberry Pi ausgeführt wird und die Sicht einen REAL-Wert enthält.
Szenario: Die Sicht Variablenwerte zeigt keine Werte (sondern ---), falls das Programm REAL-Werte enthält (siehe Beispiel), es auf einem Raspberry Pi geladen wurde und zumindest ein REAL-Wert in die Sicht zur Beobachtung gezogen wurde.
Beispiel:

PROGRAM Test
   VAR
      r : REAL;
   END_VAR
   r := r + 1.1;
END_PROGRAM

Abhilfe: Aktivieren Sie en_GB.UTF-8 UTF-8 als "locale" für den Raspberry Pi. Eine Anleitung finden Sie in der Referenzdokumentation unter Raspberry Pi konfigurieren, Optionen für Raspberry Pi einstellen.
Um schneller zur Liste der locales des Raspberry Pis zu gelangen, erfassen Sie im Terminal-Fenster von PuTTY diesen Befehl: dpkg-reconfigure locales

3306

Ausnahmesituation beim Drücken von Strg+F10 in Sichten "SPS", "Instanzen" und "Variablenwerte"
Szenario: Falls Sie in den Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte die Tastenkombination Strg+F10 drücken, erscheint in der Sicht Fehlerprotokoll die interne Meldung Unhandled event loop exception.
Zusatzinformation: Die Tastenkombination Strg+F10 zeigt das Menü für die aktuelle Sicht. Die Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte verfügen nicht über dieses Menü. Daher hat die Tastenkombination Strg+F10 für diese Sichten keine Wirkung.
Abhilfe: Verwenden Sie die Tastenkombination Strg+F10 nicht in den genannten Sichten.

3325

logi.RTS wird auf Raspberry Pi terminiert, falls die Projektvorlage nicht gemäß Zusatzausstattung gewählt und das Programm geladen wurde.
Szenario: Wenn Sie beim Erstellen eines Projekts eine der Projektvorlage unter logi.CAD 3 Beispielprojekte für Raspberry Pi auswählen und die gewählte Vorlage stimmt nicht mit der Zusatzausstattung für den Raspberry Pi überein, wird logi.RTS auf dem Raspberry Pi nach dem Laden des Programms terminiert. Beispiel: Sie wählen die Projektvorlage Lauflicht (PiFace erforderlich), aber am Raspberry Pi ist kein PiFace vorhanden.
Abhilfe, um die Terminierung zu vermeiden: Prüfen Sie, ob ein PiFace auf dem Raspberry Pi vorhanden ist. Wählen Sie die passende Projektvorlage beim Erstellen des Projekts. Hinweis: Der Name der Projektvorlage weist darauf hin, ob ein PiFace dafür erforderlich ist oder nicht.
Abhilfe, falls Terminierung bereits erfolgt ist: Verbinden Sie sicht mit PuTTY zum Raspberry Pi, wechseln Sie in das Verzeichnis opt/RTS/PLC, löschen Sie die Datei RTSCode.so und starten Sie logi.RTS auf dem Raspberry Pi erneut. Anleitungen zur Verwendung von PuTTY bzw. zum Starten von logi.RTS finden Sie in der Referenzdokumentation.

3407

Mehrfache Zugriffe auf Ausgänge in der Parameterliste des Aufrufs ist nicht möglich, obwohl es sich beim jeweiligen Ausdruck auf der rechten Seite um ein unterschiedliches ARRAY-Element handelt.
Szenario: Falls Sie in der Parameterliste eines Aufrufs mehrfache Zugriffe auf Ausgänge erfassen und die Ausdrucke auf der rechten Seite sind unterschiedliche ARRAY-Elemente (siehe Beispiel), werden die Zugriffe ab der 2. Angabe als Fehler gekennzeichnet. Die Meldung Parameter wurde bereits zugewiesen wird für jeden fehlerhaften Zugriff in der Sicht Fehler angezeigt, obwohl den unterschiedlichen Ausgängen unterschiedliche ARRAY-Elemente zugewiesen werden.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  DigitalOut : MyArray;
END_VAR
	LEDCylon(LED1 => DigitalOut[1], LED2 => DigitalOut[2]); (* Der Zugriff auf 'LED2' wird als Fehler gekennzeichnet. *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
	MyArray : ARRAY [1..4] of BOOL;
END_TYPE

Abhilfe 1: Verwenden Sie keine ARRAY-Elemente, sondern andere Variablen für den mehrfachen Zugriff auf Ausgänge im Aufruf.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  FB_OUT1 : BOOL;   (* 'Hilfs'-Variable 1 *)
  FB_OUT2 : BOOL;   (* 'Hilfs'-Variable 2 *) 
END_VAR
	LEDCylon(LED1 => FB_OUT1, LED2 => FB_OUT2); (* der Aufruf mit den 'Hilfs'-Variablen *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe 2, nur für den Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen anwendbar: Trennen Sie die Zugriffe auf die Ausgänge vom Aufruf.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  DigitalOut : MyArray;
END_VAR
	LEDCylon();                       (* der Aufruf ohne die Zugriffe auf Ausgänge *)
	DigitalOut[1] := LEDCylon.LED1;   (* der Zugriff auf den 1. Ausgang, vom Aufruf getrennt *)
	DigitalOut[2] := LEDCylon.LED2;   (* der Zugriff auf den 2. Ausgang, vom Aufruf getrennt *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
	MyArray : ARRAY [1..4] of BOOL;
END_TYPE
3417

Beim Einfügen von Variablen in die Sicht "Variablenwerte" wird keine anwenderfreundliche Meldung angezeigt, falls nach dem Einfügen mehr als 255 Variablen in der Sicht enthalten sind.
Szenario: Falls Sie Variablen in die Sicht Variablenwerte einfügen und dadurch mehr als 255 Variablen in der Sicht enthalten sind, erscheint die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando in der Sicht Fehlerprotokoll. Ab der 256. Variable werden keine Werte angezeigt, sondern ---.
Abhilfe, um die Werte für die benötigten Variablen zu sehen: Löschen Sie jene Variablen aus der Sicht, die derzeit nicht wichtig sind.

3466

Inhaltshilfe enthält Datentypen "CHAR" und "STRING" zur Auswahl, obwohl diese nicht unterstützt werden.
Szenario: Wenn Sie die Inhaltshilfe verwenden, werden die Datentypen CHAR und STRING zur Auswahl angeboten. Diese Datentypen werden jedoch derzeit nicht unterstützt. Falls Sie einen der Datentypen auswählen oder ihn selbst eintippen, wird dieser Datentyp nicht als Fehler gekennzeichnet. Wenn Sie diese Datentypen verwenden, erscheint beim Laden des Programms die Meldung Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.
Abhilfe: Verwenden Sie nur die unterstützten Datentypen, die in der Referenzdokumentation angeführt sind – siehe Unterstützte Datentypen.

3471

Bei einer Variable in einer Zuweisung enthält die Inhaltshilfe "(" zur Auswahl, obwohl dieses Zeichen nicht erlaubt ist.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe für eine Variable in einer Zuweisung verwenden, wird das Zeichen ( zur Auswahl angeboten. Dieses Zeichen ist bei Variablen jedoch nicht erlaubt.
Zusatzinformation: ( ist Teil der Syntax zum Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz oder einer Funktion.
Abhilfe: Falls Sie den Zuweisungsoperator benötigen, wählen Sie das Zeichen := in der Liste der Inhaltshilfe.

3475

Vor den Deklarationen von Variablen enthält die Inhaltshilfe Funktionen zur Auswahl.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe vor den Deklarationen von Variablen öffnen (z.B. vor VAR ... END_VAR), werden Funktionen zur Auswahl angeboten. Bei der Auswahl einer Funktion (und Vervollständigung um die Syntax zum Aufruf) wird der Aufruf als Fehler gekennzeichnet, da die Aufrufe von Funktionen und Funktionsbaustein-Instanzen erst nach den Deklarationen der Variablen erlaubt sind.
Abhilfe: Fügen Sie den Aufruf von Funktionen erst nach den Deklarationen der Variablen ein.

3479

Der Befehl "Integrierte SPS starten" ist nicht deaktiviert, falls logi.RTS bereits außerhalb von logi.CAD 3 gestartet wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.RTS außerhalb von logi.CAD 3 gestartet haben, ist der Befehl Integrierte SPS starten (im Menü SPS) aktiviert. logi.CAD 3 soll das Starten der integrierten SPS jedoch nicht ermöglichen, da logi.RTS bereits außerhalb von logi.CAD 3 gestartet wurde.
Abhilfe: nicht vorhanden

3484

Eine Meldung verwirrt, wenn Literale mit einem Operator im Index-Unterbereich bei einer ARRAY-Deklaration erfasst wurden.
Szenario für Problem: Wenn Sie für ARRAY-Deklarationen Literale mit Operatoren im Index-Unterbereich erfassen (siehe Beispiel), wird die Deklaration als fehlerhaft markiert, da nur Literale für den Index-Unterbereich erlaubt sind. Der Fehler wird mit Meldungen gemeldet. Eine dieser Meldung ist eher ungenau: For input string: "9"
Beispiel:

VAR
  Var1: ARRAY [1+1..9] OF INT;
END_VAR

Abhilfe, damit die ARRAY-Deklaration korrekt ist: Erfassen Sie nur Literale für den Index-Unterbereich, vermeiden Sie dabei Operatoren:

VAR
  Var1: ARRAY [1..9] OF INT;
END_VAR
3493

Verzögerungen beim Löschen aller Variablen in der Sicht "Variablenwerte"
Szenario für Problem: Wenn Sie mehrere Variablen in die Sicht Variablenwerte gezogen haben und diese Variablen gemeinsam löschen (z.B. mit Strg+A alle Variablen in der Sicht selektieren und die Entf-Taste drücken), benötigt logi.CAD 3 etwas Zeit, bis die Variablen gelöscht sind.
Abhilfe: Klappen Sie die hierarchische Ebene zu (z.B. das Projekt), markieren Sie diese Ebene und drücken Sie die Entf-Taste.

3497

Die nicht freigegebene Perspektive "Resource" kann noch verwendet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie Alles anzeigen im Dialog Perspektive öffnen markieren, wird die Perspektive Resource angeboten. Diese Perspektive wurde jedoch nicht zur Verwendung in logi.CAD 3 freigegeben.
Abhilfe: Verwenden Sie nur die freigegebenen Perspektiven. Dies sind: Applikationserstellung und Applikationstest

3501

Beim Zugriff auf Hardware-IOs via EC-Engineer wird u.U. eine Meldung wiederholt angezeigt, bis die verwendete ENI-Datei korrekt ist.
Szenario für Problem: Falls Sie auf Hardware-IOs via EC-Engineer zugreifen und die dafür verwendete ENI-Datei ungültige Bitgrößen enthält, erscheint die Meldung Die Variable "Name" konnte nicht synchronisiert werden. Die Bitgröße ist ungültig. Position: ENI-Datei "Name" (in "Name" spezifiziert). Die Meldung erscheint wiederholt in der Sicht Fehlerprotokoll, falls Sie die fehlerhafte ENI-Datei bearbeiten/speichern und dabei ungültige Bitgrößen erhalten bleiben.
Zusatzinformation: Das Szenario entsteht, wenn Sie das SPS-Objekt um die Angabe ETHERCAT_CONFIGURATION erweitern und diese Angabe auf die entsprechend fehlerhafte ENI-Datei verweist.
Abhilfe: Erfassen Sie eine korrekte ENI-Datei für die Angabe ETHERCAT_CONFIGURATION im SPS-Objekt. Oder erstellen Sie im EC-Engineer eine neue ENI-Datei und ersetzen Sie die fehlerhafte ENI-Datei durch die neue ENI-Datei.

3505

Das Einfügen von kopiertem ST-Code verursacht eine Ausnahmesituation. Die Ausnahmesituation tritt beim Prüfen der Projektkonsistenz auf.
Szenario für Problem: Beim Einfügen von kopiertem ST-Code in ein ST-Objekt tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Das Programm kann nicht mehr geladen werden.
Zusatzinformation: Die Ausnahmesituation tritt beim Prüfen der Projektkonsistenz auf. Weitere Informationen über die Ursache des Problems sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe, um das Programm laden zu können: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...).

3509

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint, falls der zu initialisierende Eingang nicht vorhanden ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie bei der Deklaration einer Funktionsbaustein-Instanz einen Eingang initialisieren, aber dieser Eingang ist nicht deklariert (siehe Beispiel), erscheinen die Meldungen Konnte die Referenz auf 'Name' nicht auflösen und die interne Meldung Error executing EValidator.
Beispiel:

PROGRAM Template
	VAR
		Inst : Control :=(IN1 := 10); (* 'IN1' wird initialisiert, ist aber unter 'Control' nicht deklariert. *)
	END_VAR
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK Control
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Ignorieren Sie die interne Meldung Error executing EValidator.

3514

Der geänderte Channel-Name wird für die aktive SPS in der Sicht "SPS" nicht aktualisiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie in einem SPS-Objekt einen anderen (aber vorhandenen) Namen für den Channel erfassen (z.B. ON_CHANNEL := TestChannel statt ON_CHANNEL := LocalChannel), wird der Channel-Name für die aktive SPS in der geöffneten Sicht SPS nicht aktualisiert. Statt des neuen Namens wird der vorherige Name weiterhin angezeigt (also: LocalChannel).
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...).

3518

Das Starten von logi.CAD 3 verursacht Ausnahmesituationen, falls die Sicht "Variablenwerte" beim letzten Beenden geöffnet war und globale Variablen enthalten hat.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.CAD 3 beenden, während die Sicht Variablenwerte mit globalen Variablen geöffnet war, treten u.U. beim nächsten Start von logi.CAD 3 Ausnahmesituationen auf. In diesem Fall erscheinen die Ausnahmebedingungen in einem Dialog, der scheinbar nicht geschlossen werden kann. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Schließen Sie die Sicht Variablenwerte. Anschließend können Sie den Dialog mit den Ausnahmebedingungen schließen. Falls Sie die Sicht Variablenwerte benötigen, öffnen Sie diese Sicht wieder. Die Ausnahmesituation erscheinen nicht für das bereits gestartete logi.CAD 3 .