Release-Notes für Version 1.58.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.58.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.58.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.58.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.58.0oder logi.CAD 3 , Version 0.58.0verwenden, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.58.0

IDNeuigkeiten
9257

Sie können den Systembaustein GET_CURRENT_PI_NAME verwenden, um den Namen der Programminstanz zu erhalten, in deren Kontext die Anwendung abgearbeitet wird.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

9577

Das Symbol wird nun angezeigt, falls logi.CAD 3 feststellt, dass der Stand auf der SPS sich von jenem in logi.CAD 3 unterscheidet (z.B. wenn ST-Code geändert und gespeichert wurde, aber noch nicht auf die SPS geladen wurde). Bisher wurde das Symbol für solche Fälle angezeigt.
Eine aktuelle Übersicht über die möglichen Symbole finden Sie in der Benutzerdokumentation z.B. unter: Wann ist die auf die SPS geladene Anwendung nicht mehr aktuell?

10013

Nun ist es möglich, dass die Sicht SPS Logging zusätzlich zu den Traces der integrierten SPS auch jene von logi.RTS auf einem Windows-PC, einem Raspberry Pi oder einer Econ 100 anzeigt: Definieren Sie vor dem Start von logi.RTS die Umgebungsvariable RTS_LOG_UDP=192.168.1.239:7777, wobei 192.168.1.239 die IP-Adresse des Rechners ist, auf dem logi.CAD 3 verwendet wird.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 0.58.0

IDNeuigkeiten
8459

Im FBS-Editor können Sie nun Konnektoren und Fortsetzungen erstellen. Verwenden Sie diese Elemente, um eine Linie an anderen Stellen fortzusetzen. Natürlich können Sie diese Konnektoren und Fortsetzungen auch bearbeiten und löschen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.58.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBehobenes Problem
9535

Meldung kennzeichnet eine Vergleichsanweisung als fehlerhaft, obwohl dieser Vergleich funktionieren sollte.
Behebung: Die Vergleichsanweisung wird nicht mehr als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Vergleichsanweisung beim Assert-Baustein verwenden und dieser Vergleich bezieht sich auf einen Funktionsbaustein-Ausgang mit einem allgemeinen Datentyp (siehe Beispiel), dann wird die Vergleichsanweisung als fehlerhaft gekennzeichnet. Die Meldung Bei Vergleichsoperatoren muss der Datentyp übereinstimmen oder implizit konvertierbar sein wird dafür angezeigt. Tatsächlich sollte dieser Vergleich jedoch möglich sein und funktionieren.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : SINT;
    iForceMrk : FORCEMRK; 
  END_VAR
  iForceMrk(Var1);
  Assert(iForceMrk.OUT = Var1);  (* The output 'OUT' of 'ForceMrk' is of the generic data type 'ANY_ELEMENTARY'. *)
END_PROGRAM
9713

Die Anwendung kann möglicherweise nicht geladen werden, falls Sie einen komplexen Ausdruck beim GET_BYTE_REF-Baustein verwenden.
Behebung: Die Anwendung kann im folgenden Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen bestimmten komplexen Ausdruck dem Eingang des GET_BYTE_REF-Bausteins zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    structVar : StructType1;
    refToByte : REF_TO BYTE;
  END_VAR
  refToByte := GET_BYTE_REF(IN := structVar.arrayOfStructs[1].text[1]);
END_PROGRAM

TYPE
  StructType1 : STRUCT
    arrayOfStructs : ARRAY[1..1] OF StructType2;
  END_STRUCT;
  StructType2 : STRUCT
    text : STRING[10];
  END_STRUCT;	
END_TYPE
9977

Eine Änderung auf eine ungültige Zielsystemadresse verursacht einen infiniten Ladevorgang.
Behebung: Falls Sie eine ungültige Zielsystemadresse im SPS-Objekt eingeben, wird die Schaltfläche zum Laden der Anwendung nach einer geringen Verzögerung deaktiviert. Falls Sie jedoch versuchen, die Anwendung zu laden, bevor die Schaltfläche deaktiviert ist, informiert Sie die Meldung Verbindung mit dem Zielsystem kann nicht hergestellt werden, dass das Laden nicht möglich ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ungültige Zielsystemadresse im SPS-Objekt eingeben und die Anwendung trotzdem laden, wird der Ladevorgang gestartet und nicht mehr beendet. Sie können den Ladevorgang auch nicht mehr in logi.CAD 3 abbrechen.

Beispiel für die Einträge im SPS-Objekt
{
  CHANNEL LocalChannel
    TCP
      ADDRESS := 0.0.0.1;     (* '0.0.0.1' is an invalid address. *)
      PORT    := 1534;
    END_TCP
  END_CHANNEL
}
9935

Werte für Strukturelemente von globalen Variablen werden nicht in der Sicht "Variablenwerte" angezeigt.
Behebung: Die Werte für Strukturelemente von globalen Variablen werden in der Sicht Variablenwerte angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine globale Variable von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen und diese globale Variable enthält Strukturelemente, zeigt die Sicht Variablenwerte keine Werte für diese Strukturelemente an.

9971

Beim Ziehen einer Funktionsbaustein-Instanz aus der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" werden darin enthaltene Variablen von einem Array-Datentyp nicht eingefügt.
Behebung: Für das folgende Szenario werden die Variablen in die Sicht eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen und diese Funktionsbaustein-Instanz enthält Variablen, deren Basistyp ein anwenderdefinierter Array-Datentyp ist (siehe Beispiel), werden diese Variablen nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFBwithArray : myFBwithArray;
  END_VAR
    iMyFBwithArray();
    (* When dragging 'iMyFBwithArray' from the 'Instances' view into the 'Values of Variables' view, ... *) 
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK myFBwithArray
  VAR
    Var1, Var2 : MyDTArray;
    (* ... these variables are not inserted in the view. *)
    Var3 : ARRAY [1..10] OF INT;
    (* ... In contrast: This variable is inserted in the view. *)
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
  MyDTArray : ARRAY [1..10] OF INT;
END_TYPE
9991

Beim Ziehen einer Variable von einem Strukturdatentyp, dessen Element einen Array-Datentyp verwendet, aus der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablewerte" werden solche Strukturelemente nicht eingefügt.
Behebung: Für das folgende Szenario werden die Strukturelemente in die Sicht eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen und der Datentyp dieser Variable ist ein strukturierter Datentyp, von dessen Elementen ein Element einen anwenderdefinierten Array-Datentyp verwendet (siehe Beispiel), werden solche Strukturelemente nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt. Das gleiche Problem tritt auf, falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz mit solchen Variablen in die Sicht ziehen.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFBUsingStructWithArray : myFBUsingStructWithArray;
  END_VAR
  iMyFBUsingStructWithArray();
 (* When dragging ' iMyFBUsingStructWithArray' from the 'Instances' view into the 'Values of Variables' view,  *) 
 (* 'Elem1' of 'Var1' is NOT inserted. 'Elem2' of 'Var1' as well as 'Elem1' and 'Elem2' of 'Var2' are inserted. *) 
END_PROGRAM

TYPE
  MyDTArray : ARRAY [1..10] OF INT;
  MyStructWithArrayDT : STRUCT
    Elem1 : MyDTArray;
    Elem2 : INT;
  END_STRUCT;
  MyStructWithArray : STRUCT
    Elem1 : ARRAY [1..10] OF INT;
    Elem2 : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK myFBUsingStructWithArray
  VAR
    Var1 : MyStructWithArrayDT;
    (* When dragging 'Var1' from the 'Instances' view into in the 'Values of Variables' view, 'Elem1' of 'Var1' is NOT inserted, 'Elem2' is inserted. *) 
    Var2 : MyStructWithArray;
    (* When dragging 'Var2' from the 'Instances' view into in the 'Values of Variables' view, 'Elem1' and 'Elem2' of 'Var2' are inserted. *)
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
10006

Die Inhaltshilfe bietet die Eingangs-/Ausgangsvariablen von Bausteinen u.U. nicht am Anfang der Liste zur Auswahl.
Behebung: Die Inhaltshilfe bietet die Eingangs-/Ausgangsvariablen von Bausteinen nun am Anfang der Liste zur Auswahl.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zur Auswahl einer Eingangs-/Ausgangsvariable in einem Funktions- oder Funktionsbausteinaufruf verwenden, werden diese Variablen u.U. nicht am Anfang der Liste zur Auswahl angeboten. In diesem Fall sind alle Einträge alphabetisch sortiert.

10035

Beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Projekten wird u.U. ein interner Fehler angezeigt und logi.CAD 3 könnte nur mehr träge reagieren.
Behebung: Der folgende interne Fehler wird beim Starten von logi.CAD 3 nicht mehr ausgegeben.
Szenario für Problem: Falls Sie einige Projekte in logi.CAD 3 geöffnet haben, dann zumindest ein Projekt schließen und logi.CAD 3 selbst schließen, ist es beim erneuten Starten von logi.CAD 3 möglich, dass dieser Fehler angezeigt wird: An internal error occurred during: "Lade Projekt: RemoteSystemsTempFiles". In weiterer Folge reagiert logi.CAD 3 nur mehr träge.

10116

Die Inhaltshilfe fügt EN und ENO im Baustein-Aufruf nicht korrekt ein.
Behebung: Die Inhaltshilfe fügt EN und ENO im Baustein-Aufruf korrekt ein.
Szenario für Problem: Wenn Sie im Baustein-Aufruf den Eingang EN oder den Ausgang ENO mit Hilfe der Inhaltshilfe einfügen (siehe Beispiel), wird ein falscher Text eingefügt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    iTestFb : testfb;
    Var1 : BOOL;
  END_VAR	
  iTestFb();
  (* If you use the content assist within '()' and select 'EN', 'testfb.EN' is entered. However, the correct text would be 'EN'. *)
  (* The content assists behaves analogously, when selecting 'ENO'. *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK testfb
END_FUNCTION_BLOCK
10125

Die Namen für die Eingänge von ATAN2 entsprechen nicht den Vorgaben des Standards IEC 61131-3.
Behebung: Die Namen für die Eingänge von ATAN2 entsprechen den Vorgaben des Standards IEC 61131-3.
Szenario für Problem: ATAN2 hat die Eingänge IN1 und IN2. Im Standard IEC 61131-3 sind jedoch diese Namen vorgegeben: Y und X

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.58.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBehobenes Problem
9577

Der Fingerprint für die Anwendung ändert sich nicht, falls C-Code in einem C-Baustein geändert wird.
Behebung: Die Sicht SPS zeigt nun das Symbol , um zu verdeutlichen, dass C-Bausteine in der Anwendung verwendet werden. Der Fingerprint wird für das genannte Szenario nach wie vor nicht geändert. Falls Sie sicher sein wollen, dass der aktuelle Stand der Anwendung auf die SPS geladen ist, müssen Sie die Anwendung auf die SPS laden. Nach dem Laden wird jedoch nach wie vor das Symbol angezeigt.
Zusätzlich wird das Symbol in jenen Fällen angezeigt, in denen bisher das Symbol angezeigt wurde. Mehr Informationen darüber finden Sie im obigen Abschnitt "Neuigkeiten in logi.CAD 3 , Version 1.58.0".

Szenario für Problem: Falls Sie den C-Code in C-Bausteinen ändern, wird der Fingerprint für die Anwendung in der Sicht SPS nicht geändert. Falls die Anwendung vor dieser Änderung bereits auf die SPS geladen wurde, wird fälschlicherweise weiterhin das Symbol angezeigt.
Zusatzinformation: Der C-Code in den C-Bausteinen wird nicht von logi.CAD 3 erzeugt. Im Vergleich dazu wird der C-Code für die Schnittstelle eines C-Bausteins von logi.CAD 3 erzeugt. Bei Änderungen der Schnittstelle von C-Bausteinen wird der Fingerprint für die Anwendung geändert.

10178 

Die Sichten "Instanzen" und "SPS" zeigen den unbekannten Eintrag RemoteSystemsTempFiles.
Behebung: Der Eintrag RemoteSystemsTempFiles ist in den Sichten nicht mehr enthalten.
Szenario für Problem: Wenn die Sichten Instanzen und SPS geöffnet werden, ist zusätzlich zu den "üblichen" Ressourcen aus den SPS-Objekten des Projekts der Eintrag RemoteSystemsTempFiles sichtbar. Der Zweck dieses Eintrag ist nicht bekannt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.58.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

8898

"Mit Editor verlinken" im Projektexplorer hat manchmal keine Funktionalität.
Szenario für Problem: Bei gewählter Schaltfläche Mit Editor verlinken im Projektexplorer passiert manchmal nichts, wenn Sie den aktiven Editor wechseln. Tatsächlich sollte die Selektion im Projektexplorer mit dem aktiven Editor verlinkt werden.
Abhilfe: siehe Troubleshooting-Artikel Das Wechseln des aktiven Editors aktualisiert nicht die Selektion im Projektexplorer

9271

logi.RTS beendet die Ausführung der Anwendung auf einem Raspberry Pi, falls das PiFace mehrfach initialisiert wird.
Szenario für Problem: Falls die Anwendung das PiFace eines Raspberry Pis mehrfach initialisiert, beendet logi.RTS die Ausführung der Anwendung. In der Konsole von logi.RTS erscheint z.B. die Meldung wiringPiNewNode: Pin 80 overlaps with existing definition.
Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass die Initialisierung mit Hilfe des RP_piFaceSetup-Bausteins nur einmal in Ihrer Anwendung erfolgt.

10136

Unerwartete Ergebnisse bei der Verwendung des 10-Bit-Analogmoduls I2HAA von Horter & Kalb.
Szenario für Problem: Falls Sie das 10-Bit-Analogmodul I2HAA von Horter & Kalb mit einem I2C-Bus am Raspberry Pi verwenden, kann es zu unerwarteten Ausfällen des Moduls kommen.
Abhilfe: nicht vorhanden

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.58.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBekanntes Problem
10049

Information zum Fehler ist im FBS-Editor nicht sichtbar.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine neue Variable im grafischen FBS-Editor deklarieren, aber diese Variable ist bereits deklariert, wird das Wertfeld mit der fehlerhaften Deklaration durch eine Fehlermarkierung markiert. Wenn Sie den Mauszeiger auf die Fehlermarkierung bewegen, erhalten Sie nähere Informationen zum Fehler. Diese Informationen sind jedoch nicht sichtbar, da sie von einem Eingabefeld überlagert werden. Dieses Eingabefeld zeigt Ihnen jene Datentypen, die mit dem angegebenen Datentyp übereinstimmen.
Abhilfe: nicht vorhanden

10053

Die Farbe des CHAR-Datentyps ist in der Benutzerdokumentation falsch angegeben.
Szenario für Problem: Die Benutzerdokumentation zeigt den CHAR-Datentyp für den grafischen FBS-Editor mit dem Grün-Ton, wie er für den STRING-Datentyp verwendet wird. Tatsächlich werden die Datentypen mit unterschiedlichen Grün-Tonen in logi.CAD 3 visualisiert.
Abhilfe: nicht vorhanden

10062

Der Befehl "Speichern unter..." für ein geändertes FBS-Objekt verhält sich nicht erwartungsgemäß.
Szenario für Problem: Wenn ein FBS-Objekt mit Änderungen unter einem anderen Namen gespeichert wird (Menü Datei, Befehl Speichern unter...), erscheint eine Frage, ob die Änderungen im ursprünglichen FBS-Objekt (= im Quell-FBS-Objekt) zu speichern sind. Unabhängig davon, wie diese Frage beantwortet wird, enthält das Ziel-FBS-Objekt nicht die Änderungen, die seit dem letzten Speichern des Quell-FBS-Objekts vorgenommen wurden.
Zusatzinformation: Falls die Frage mit Nein beantwortet wird, wird ein Fenster mit dem Text java.lang.NullPointerException angezeigt und die Änderungen sind in beiden FBS-Objekte nicht enthalten.
Abhilfe: Beantworten Sie die Frage mit Ja, damit das Quell-FBS-Objekt die Änderungen seit dem letzten Speichern enthält.

10101

Initialisierungswerte für Variablen werden im FBS-Editor nicht berücksichtigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen Initialisierungswert beim Deklarieren einer Variablen in einem FBS-Objekt angeben, wird dieser Initialisierungswert nicht berücksichtigt. Sie erkennen dieses Verhalten z.B. in der Sicht Variablenwerte: Diese Variable zeigt den Standard-Initialisierungswert des Datentyps und nicht den angegebenen Initialisierungswert.
Abhilfe: nicht vorhanden