Release-Notes für Version 1.44.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.44.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.44.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.44.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.44.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.44.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1702 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.44.0

IDNeuigkeiten
6510

Die Funktion SUB_2D_ARRAY kann verwendet werden, um 2 Arrays mit 2 Dimensionen elementweise zu subtrahieren. Die Subtraktion erfolgt bis zu einer Zeile m und Spalte n, die Sie für die Funktion angeben müssen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6517

Die Funktion MUL_2D_ARRAY kann verwendet werden, um 2 Arrays mit 2 Dimensionen elementweise zu multiplizieren. Die Multiplikation erfolgt bis zu einer Zeile m und Spalte n, die Sie für die Funktion angeben müssen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6524

Die Funktion DIV_2D_ARRAY kann verwendet werden, um 2 Arrays mit 2 Dimensionen elementweise zu dividieren. Die Division erfolgt bis zu einer Zeile m und Spalte n, die Sie für die Funktion angeben müssen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

8390

Der Baustein ADD_2D_ARRAY kann mit ANY_NUM-Datentypen beschalten werden. Bisher wurde der Baustein nur für den Datentyp LREAL unterstützt.

8396Die Prüfung auf übereinstimmende STRING-Basis-Datentypen bei der Zuweisung von ARRAYs erfolgt nun bereits bei der Quellcode-Eingabe.
Bisher erfolgte die Überprüfung erst zur Laufzeit. 
8404In ST können Sie den Minimalwert oder den Maximalwert von bestimmten Datentypen auf eine einfache Weise zuweisen. Siehe FAQ-Artikel: Wie wird der Minimalwert oder Maximalwert eines Datentyps zugewiesen? 

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.44.0

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IDBehobenes Problem
8366

Variablen sind nach dem Löschen und erneutem Importieren eines Projekts in der Sicht "Variablenwerte" nicht mehr enthalten.
Behebung: Die Variablen sind nach dem Löschen und erneutem Importieren eines Projekts in der Sicht Variablenwerte weiterhin enthalten.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen eines Projekts in die Sicht Variablenwerte gezogen haben und das Projekt aus dem Projektexplorer löschen, aber ohne das Projekt im Dateisystem zu löschen, werden die Variablen des Projekts automatisch aus der Sicht entfernt. Wenn Sie anschließend das Projekt importieren, erscheinen die Variablen nicht automatisch in der Sicht Variablenwerte.

8375

Beim Zugriff auf eine konstante Variable verhält sich der GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein nicht korrekt.
Behebung: Der Baustein verhält sich entsprechend der Beschreibung in der Benutzerdokumentation.
Szenario für Problem: Variablen mit dem Schlüsselwort CONSTANT können beim GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein nicht angefordert werden. Falls Sie dies trotzdem machen, soll laut Benutzerdokumentation der Ausgang ENO des Bausteins auf den Wert FALSE zurückgesetzt werden. Zusätzlich soll der Ausgang STATUS den Ergebniscode 16#84 liefern, der Ausgang LEN den Wert 0 und der Baustein selbst NULL (als Ergebniswert). Tatsächlich liefert der Ausgang STATUS aber den Ergebniscode 16#00, was für eine erfolgreiche Operation steht.

8380

Ein zu großer DINT-Wert wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Stattdessen wird eine Ausnahmesituation verursacht.
Behebung: Ein zu großer DINT-Wert wird als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie ein zu großes DINT-Literal angeben (z.B. DintVar := DINT#2_147_483_648;), wird dieses Literal nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Stattdessen tritt eine Ausnahmesituation auf: Ein Eintrag (ohne Text) erscheint im Fehlerprotokoll. Die Anwendung kann aufgrund des fehlerhaften Literals nicht geladen werden.

8424

Ein Strukturdatentyp mit einem Funktionsbaustein kann in einer Variablendeklaration mit CONSTANT verwendet werden.
Behebung: Die Verwendung eines Strukturdatentyps mit einem Funktionsbaustein in einer Variablendeklaration mit CONSTANT wird als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Strukturdatentyp mit einem Funktionsbaustein in einer Variablendeklaration mit CONSTANT verwenden (siehe Beispiel), wird diese Verwendung nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR CONSTANT
    myInst : myStruct; (* The usage of the structure 'myStruct' with the function block 'MyFB' should be highlighted as faulty but is not. *)
  END_VAR
END_PROGRAM

TYPE
  myStruct : STRUCT
    Elem : MyFB;
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK MyFB END_FUNCTION_BLOCK
8480

Die Eingabe * als Datentyp wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Eine verwirrende Meldung wird beim Speichern des ST-Codes ausgegeben.
Behebung: Die Eingabe * als Datentyp wird als fehlerhaft gekennzeichnet. Die verwirrende Meldung wird nicht mehr ausgegeben, die unten genannte Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie das Zeichen * als Datentyp in einem ST-Objekt eingeben (siehe Beispiel), wird diese Eingabe nicht als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl * nicht als Angabe für die Datentypen unterstützt wird. Wenn Sie das ST-Objekt speichern, wird diese Meldung in der Sicht Fehler angezeigt: Arrays mit variabler Länge werden nur für Systemfunktionen und Systemfunktionsbausteine unterstützt. Diese Meldung bietet keine hilfreiche Informationen zum Problem.
Zusätzlich tritt eine Ausnahmesituation auf: Der Eintrag VirtualArrayDefinition not supported: com.logicals.iec.model.type.impl.VirtualArrayDefinitionImpl@1faf8eaf erscheint im Fehlerprotokoll.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : *;
  END_VAR
END_PROGRAM

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.44.0

keine

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.44.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

8413Werte der ARRAY-Elemente für Ressource-globale Variablen können in der Sicht "Variablenwerte" nicht angezeigt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ARRAY-Variable in die Sicht Variablenwerte einfügen, müssen Sie den eingefügten Eintrag um den benötigten ARRAY-Index vervollständigen. Falls Sie dies für Ressource-globale ARRAY-Variablen machen (diese sind im SPS-Objekt deklariert), wird der Wert für das ARRAY-Element in der Sicht nicht angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden
8417

Das Ersetzen einer bereits eingefügten Variable in der Sicht "Variablenwerte" verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine bereits eingefügte Variable in der Sicht Variablenwerte ersetzen, wobei Sie den vollständigen Instanzpfad/Namen durch einen neuen Text ersetzen, tritt eine Ausnahmesituation auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.44.0

keine