Release-Notes für Version 1.43.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.43.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.43.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.43.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.43.0oder logi.CAD 3 , Version 0.43.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1701 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.43.0

IDNeuigkeiten
5744

Die Funktion GET_REF_FROM_VARNAME kann verwendet werden, um eine Referenz auf eine Variable und deren Speichergröße in Bytes zu erhalten. Zusätzlich kann die Funktion GET_TYPE_FROM_VARNAME verwendet werden, um den Typ einer Variable als UDINT-Wert und deren Länge zu erhalten.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen. 

5937Nun ist es möglich, mehrere Listen für Ressource-globale Variablen mit gleichen oder unterschiedlichen Flags (z.B. CONSTANT, RETAIN) zu deklarieren (als Erweiterung zur Norm IEC 61131-3).
6503

Die Funktion ADD_2D_ARRAY kann verwendet werden, um 2 Arrays mit 2 Dimensionen elementweise zu addieren. Die Addition erfolgt bis zu einer Spalte m und Zeile n, die Sie für die Funktion angeben müssen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen. 

6489

Mit dem MAX_HOLD-Baustein können Sie den Spitzenwert einer anliegenden Variable feststellen – nämlich den höchsten aufgetretenen Wert.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen. 

6496

Mit dem MIN_HOLD-Baustein können Sie den Spitzenwert einer anliegenden Variable feststellen – nämlich den niedrigsten aufgetretenen Wert.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen. 

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.43.0

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IDBehobenes Problem
8192

Beim Umbenennen oder Bereinigen eines fehlerhaften Projekts wird eine verwirrende Fehlermeldung angezeigt.
Behebung: Die Fehlermeldung wird nicht mehr angezeigt. Das Umbenennen oder Bereinigen des Projekts für das folgende Szenario funktioniert.
Nach dem Korrigieren des fehlerhaften Projekts ist eventuell eine weitere Projekt-Bereinigung erforderlich, damit z.B. fehlende Variablen in der Sicht Instanzen angezeigt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt mit einer fehlerhafter Programmierung umbenennen oder bereinigen, wird die Meldung index=1, size=1 in der Sicht Fehlerprotokoll mehrfach angezeigt.

Beispiel für fehlerhafte Programmierung
PROGRAM Test
  VAR
    a : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

PROGRAM Test
  VAR
    b : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM
8213

Trigraphs (z.B. ??!) in Zeichenfolgen werden nicht als gewöhnliche Zeichenfolge interpretiert.
Behebung: Trigraphs in Zeichenfolgen werden als gewöhnliche Zeichenfolge interpretiert.
Szenario für Problem: Falls Sie Trigraphs für STRING-Variablen verwenden (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte einen falschen Wert.

Beispiel für einen Trigraph
PROGRAM Test
  VAR
    TestStr : STRING[10] := '????!'; (* The 'Values of Variables' view displays '??|'. *)
  END_VAR
END_PROGRAM
8224

Der Fingerprint für die Anwendung ändert sich nicht, falls der Initialisierungswert für einen Datentyp geändert wird.
Behebung: Der Fingerprint wird für das folgende Szenario nach einer Änderung des ST-Objekts korrekt berechnet.
Szenario für Problem: Falls Sie den Initialisierungswert für einen Datentyp ändern (siehe Beispiel) und das geänderte ST-Objekt speichern, wird der Fingerprint für die Anwendung in der Sicht SPS nicht geändert. Falls die Anwendung vor dieser Änderung bereits auf die SPS geladen wurde, wird fälschlicherweise weiterhin das Symbol (tick) angezeigt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : TypeArray1;
  END_VAR

  Var1[1] := 1235;
END_PROGRAM

TYPE
  TypeArray1 : ARRAY [1..3] OF INT := [3(123)]; (* A changed initial value does not result in a changed fingerprint. *)
END_TYPE
8228

Die Benutzerdokumentation enthält nicht alle Informationen zur Syntax beim Einfügen von ARRAY-Variablen in die Sicht "Variablenwerte".
Behebung: Die Benutzerdokumentation enthält die entsprechenden Informationen.
Szenario für Problem: Wenn Sie ARRAY-Variablen von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, müssen Sie den eingefügten Eintrag um den benötigten ARRAY-Index vervollständigen. Dafür können Sie einen einzelnen ARRAY-Index in den bereits angezeigten Zeichen [] angeben. Falls [] am Ende des Instanzpfades angezeigt wird, können Sie z.B. auch einen Bereich angeben, um dadurch mehrere ARRAY-Variablen einzufügen. Diese Möglichkeit ist in der Benutzerdokumentation nicht angeführt.

8238

Anwendungen mit STRING-Werten, die aufgrund von STRING-Funktionen in WHILE-, IF- oder REPEAT-Anweisungen entstehen, werden nach mehreren Zyklen falsch ausgeführt. Mögliches Symptom: Die STRING-Werte werden in der Sicht "Variablenwerte" nicht mehr angezeigt.
Behebung: Anwendungen mit STRING-Werten, wie im folgenden Szenario beschrieben, werden korrekt auf der SPS ausgeführt – auch nach mehreren Zyklen.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Funktionen (wie z.B. den CONCAT-Baustein) in WHILE-, IF- oder REPEAT-Anweisungen verwenden, können Sie die Anwendung ohne Fehlermeldung auf die SPS laden und dort ausführen lassen. Allerdings wird der erzeugte Code nach mehreren Zyklen falsch ausgeführt. Die Anzahl der Zyklen kann leider nicht genauer definiert werden. Möglicherweise ist die falsche Ausführung daran erkennbar, dass zuerst die korrekten Werte für STRING-Variablen in der Sicht Variablenwerte angezeigt werden, aber nach einigen Zyklen wird nur mehr '' für die STRING-Variablen angezeigt.

8252

Bei einem Initialisierungswert mit $00 für STRING-Variablen wird nicht die ganze Zeichenfolge umkopiert.
Behebung: Bei einem Initialisierungswert mit $00 für STRING-Variablen wird nun die ganze Zeichenfolge umkopiert. Daher ist es nun auch möglich, dass einzelne Zeichen hinter $00 dargestellt werden.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation endet die Zeichenfolge einer STRING-Variable an der Position der Zeichenkombination $00, aber in Zuweisungen wird jedoch die vollständige Zeichenfolge übernommen.
Bei $00 in einem Initialisierungswert für eine STRING-Variable wird dennoch nicht die ganze Zeichenfolge umkopiert. In Folge ist es nicht möglich, dass die Sicht Variablenwerte einzelne Zeichen hinter $00 darstellt, falls Sie auf zugewiesene Zeichen hinter $00 zugreifen (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
VAR
  varA : STRING[10] := '12345$007890';    (* The character string for 'varA' is terminated at this 6th position. Hence: '12345' *)
  CharA : CHAR;
END_VAR

CharA := varA[8];  (* The 'Values of Variables' view should display character '8' for 'CharA'. But in fact, '' is displayed. *)

END_PROGRAM
8256

Der MOVE-Baustein für eine STRING-Variable verhält sich nicht wie eine Zuweisung, sofern $00 in der Zeichenfolge enthalten ist.
Behebung: Der MOVE-Baustein für eine STRING-Variable verhält sich nun für das folgende Szenario wie eine Zuweisung.
Szenario für Problem: Es ist möglich, auf zugewiesene Zeichen hinter der Zeichenkombination $00 in einer STRING-Variable zuzugreifen. Falls die Zuweisung mit Hilfe des MOVE-Bausteins durchgeführt wird (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte die entsprechenden Zeichen jedoch nicht an.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : STRING[10] := '1234567890';
    Var2 : STRING[10];
    CheckChar : CHAR;
  END_VAR

  Var1[6] := '$00';          (* This is the workaround necessary because of bug 8252. Result: 'Var1' contains the complete character string in spite of $00. *)	
  Var2 := MOVE(IN := Var1);  (* Use 'MOVE' block to copy the complete character string of 'Var1' to 'Var2' in spite of $00. *)	
  CheckChar := Var2[8];      (* The 'Values of Variables' view should display character '8' for 'CheckChar'. But in fact, '' is displayed. *)
END_PROGRAM
8260

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Einfügen von Variablen in die Sicht "Variablenwerte" verursacht.
Behebung: Die Ausnahmesituation des folgenden Szenarios wird nicht mehr verursacht. In der Sicht Variablenwerte informiert Sie eine neue Meldung darüber, dass der Zielsystem-Wert der Variable nicht konvertiert werden kann.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen vom Datentyp DATE in die Sicht Variablenwerte ziehen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Fenster mit der Meldung Problems occurred when invoking code from plug-in: "org.eclipse.jface" und dem gleichen, wiederkehrenden Eintrag im Fehlerprotokoll.

8264

Die ENDIAN-Bausteine erlauben fälschlicherweise die Beschaltung mit Variablen vom Datentyp CHAR oder STRING.
Behebung: Sie können die ENDIAN-Bausteine nicht mit Variablen vom Datentyp CHAR oder STRING beschalten.
Szenario für Problem: Die Bausteine TO_BIG_ENDIAN, TO_LITTLE_ENDIAN, FROM_BIG_ENDIAN und FROM_LITTLE_ENDIAN erlauben fälschlicherweise die Beschaltung mit Variablen vom Datentyp CHAR oder STRING. Falls Sie eine Anwendung mit diesen Bausteinen und dieser Beschaltung laden, erscheint diese Meldung: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

8275

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, falls eine Ressource-globale Variable mit einem nicht-existierenden Datentyp deklariert wird.
Behebung: Die Ausnahmesituation für das folgende Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem SPS-Objekt eine globale Variable deklarieren, deren Datentyp nicht existiert (siehe Beispiel), wird eine Ausnahmesituation verursacht. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel: Auszug aus einem SPS-Objekt
  RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    VAR_GLOBAL
      ResVar1 : MyType;  (* The data type 'MyType' does not exist. *)
    END_VAR

Zusatzinformation: Der Datentyp wird außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist korrekt, da der Datentyp nicht vorhanden ist.

8279

Der Fingerprint für die Anwendung ändert sich nicht, falls die Länge einer Ressource-globalen STRING-Variable geändert wird.
Behebung: Im folgenden Szenario ändert sich nun der Fingerprint für die Anwendung.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem SPS-Objekt eine globale STRING-Variable deklariert haben und deren Länge ändern, wird der Fingerprint für die Anwendung in der Sicht SPS nicht geändert. Falls die Anwendung vor dieser Änderung bereits auf die SPS geladen wurde, wird fälschlicherweise weiterhin das Symbol angezeigt.

8283

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Schließen der Sicht "Variablenwerte" verursacht.
Behebung: Die folgende Ausnahmesituation wird beim Schließen der Sicht "Variablenwerte" nicht verursacht. Die Variablen aus dem geschlossenen Projekt werden aus der Sicht Variablenwerte automatisch gelöscht.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in der Sicht Variablenwerte beobachten und währenddessen das Projekt mit den Variablen schließen, bleiben diese Variablen in der Sicht erhalten. Wenn Sie danach die Sicht Variablenwerte schließen, wird eine Ausnahmesituation verursacht. In diesem Fall erscheint dieser Eintrag im Fehlerprotokoll: Resource '/Project' is not open.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.43.0

IDBehobenes Problem
8271

FBS-Elemente können übereinander positioniert werden.
Behebung: Das Fehlerszenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente (z.B. Wertfelder) im FBS-Editor verschieben oder deren Größe ändern, können Sie diese über andere FBS-Elemente positionieren. In Folge liegen einige FBS-Elemente übereinander.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.43.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

8366

Variablen sind nach dem Löschen und erneutem Importieren eines Projekts in der Sicht "Variablenwerte" nicht mehr enthalten.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen eines Projekts in die Sicht Variablenwerte gezogen haben und das Projekt aus dem Projektexplorer löschen, aber ohne das Projekt im Dateisystem zu löschen, werden die Variablen des Projekts automatisch aus der Sicht entfernt. Wenn Sie anschließend das Projekt importieren, erscheinen die Variablen nicht automatisch in der Sicht Variablenwerte.
Abhilfe: Ziehen Sie die benötigten Variablen von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte.

8380

Ein zu großer DINT-Wert wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Stattdessen wird eine Ausnahmesituation verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein zu großes DINT-Literal angeben (z.B. DintVar := DINT#2_147_483_648;), wird dieses Literal nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Stattdessen tritt eine Ausnahmesituation auf: Ein Eintrag (ohne Text) erscheint im Fehlerprotokoll. Die Anwendung kann aufgrund des fehlerhaften Literals nicht geladen werden.
Abhilfe: Korrigieren Sie das DINT-Literal, sodass der Wert nicht über der Obergrenze 2_147_483_647 und unter der Untergrenze -2_147_483_648 liegt. Hinweis: Die Unterstrich-Zeichen _ sind nur zur besseren Lesbarkeit als Trennzeichen eingefügt worden.

8375

Beim Zugriff auf eine konstante Variable verhält sich der GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein nicht korrekt.
Szenario für Problem: Variablen mit dem Schlüsselwort CONSTANT können beim GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein nicht angefordert werden. Falls Sie dies trotzdem machen, soll laut Benutzerdokumentation der Ausgang ENO des Bausteins auf den Wert FALSE zurückgesetzt werden. Zusätzlich soll der Ausgang STATUS den Ergebniscode 16#84 liefern, der Ausgang LEN den Wert 0 und der Baustein selbst NULL (als Ergebniswert). Tatsächlich liefert der Ausgang STATUS aber den Ergebniscode 16#00, was für eine erfolgreiche Operation steht.
Abhilfe: nicht vorhanden

8413Werte der ARRAY-Elemente für Ressource-globale Variablen können in der Sicht "Variablenwerte" nicht angezeigt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ARRAY-Variable in die Sicht Variablenwerte einfügen, müssen Sie den eingefügten Eintrag um den benötigten ARRAY-Index vervollständigen. Falls Sie dies für Ressource-globale ARRAY-Variablen machen (diese sind im SPS-Objekt deklariert), wird der Wert für das ARRAY-Element in der Sicht nicht angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden
8417Das Ersetzen einer bereits eingefügten Variable in der Sicht "Variablenwerte" verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine bereits eingefügte Variable in der Sicht Variablenwerte ersetzen, wobei Sie den vollständigen Instanzpfad/Namen durch einen neuen Text ersetzen, tritt eine Ausnahmesituation auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.43.0

 keine