Release-Notes für Version 1.41.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.41.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.41.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.41.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.41.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.41.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1604 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.41.0

IDNeuigkeiten
8148

Die Funktion GET_BYTE_REF kann verwendet werden, um eine Referenz auf das erste Byte einer Variable zu erhalten.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.41.0

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IDBehobenes Problem
5732

Variablen, die Sie aus der Sicht "Variablenwerte" löschen, werden nach dem Schließen und erneuten Öffnen der Sicht u.U. weiterhin angezeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen aus der Sicht Variablenwerte löschen und danach die Sicht schließen und erneut öffnen, werden die Variablen u.U. weiterhin in der Sicht angezeigt. Dies ist auch der Fall, wenn Sie die Perspektive Applikationstest, das Projekt oder logi.CAD 3 schließen und erneut öffnen.

6336

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Behebung: Die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt" erscheint nun, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteinen in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Szenario: Falls eine Rekusion vorliegt und Sie die dafür verwendeten Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert haben, erscheint die interne Meldung Error executing EValidator. Falls die Deklarationen im gleichen ST-Objekt eingetragen sind, erscheint die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt".

7428

Interner Fehler bei Rekursion im ST-Editor.
Behebung: Statt des internen Fehlers wird diese Meldung angezeigt: Nur Arrays von elementaren Datentypen oder Strukturen sind zulässig.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variablen mit einem ARRAY-Datentyp deklariert haben und diesen Datentyp nun so anpassen, dass er sich selbst als Datentyp verwendet (= rekursive Verwendung), erscheint der folgende interne Fehler: An internal error occurred during: "Xtext validation" oder An internal error occurred during: "Building workspace"

7830

Die Anwendung kann u.U. nach dem Löschen/Hinzufügen von Ressourcen in größeren Projekten nicht mehr geladen werden.
Behebung: Bereinigen Sie das Projekt, damit Sie die Anwendung wieder auf die SPS laden können. Eine weitere Lösung finden Sie in der Benutzerdokumentation (im bestehenden Artikel "Anwendung kann nicht erstellt oder geladen werden").
Szenario für Problem: Falls Sie Ressourcen (z.B. SPS-Objekte) eines größeren Projekts vorübergehend löschen und wieder hinzufügen, kann möglicherweise die Anwendung nicht mehr geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

7888

Nach dem Bereinigen eines Projekts ist das Navigieren im generierten C-Code nicht mehr möglich.
Behebung: Das Problem und die Lösung wurde als Troubleshooting-Artikel in die Benutzerdokumentation aufgenommen (siehe "Nicht mehr möglich, im generierten C-Code zu navigieren").
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt bereinigen (mit dem Befehl Bereinigen... im Menü Projekt), werden Include-Pfade für das Projekt gelöscht. Diese Include-Pfade werden benötigt, damit Sie im generierten C-Code navigieren können.
Zusatzinformation: Um im C-Code zu navigieren, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf einen Text, der als Hyperlink dargestellt wird.

8089

Das Erstellen eines längeren Strings mit Hilfe einer Referenz-Variable wird nicht verhindert, wodurch Speicher auf der SPS überschrieben werden könnte.
Behebung: Die Zuweisung – RefVar1 := REF(MyString); im folgenden Beispiel – wird durch die Meldung Typkonflikt: Bei der Typisierung des Ausdrucks ist ein Fehler aufgetreten als fehlerhaft gekennzeichnet. Die Anwendung kann erst nach Behebung des Fehlers auf die SPS geladen werden.
Szenario für Problem: Es ist möglich, mit Hilfe einer Referenz-Variable einen String durch einen längeren String zu überschreiben (siehe Beispiel). Dadurch könnte Speicher auf der SPS überschrieben werden, der anderen Variablen zugewiesen ist. In diesem Fall wird der Wert dieser Variablen überschrieben und die Anwendung oder logi.RTS könnte sich nicht wie vorgesehen verhalten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    RefVar1 : REF_TO STRING[100];
    MyString : STRING[1];
    Var1 : STRING[10] := 'Test'; 
  END_VAR
	
  RefVar1 := REF(MyString);	
  RefVar1^ := 'This is a longer string.';
  (* Consequence: 'MyString' gets the specified 'This is a longer string.' but has a defined size of '1' only. *) 
  (* The value of 'Var1' should be 'Test' but is not. *)
END_PROGRAM
8107

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Umbenennen eines Projekts verursacht.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt im folgenden Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen ein Projekt umbenennen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Exception while dispatching event com.logicals.projectindex.core.ProjectChangeEvent im Fehlerprotokoll.

8131

Eine Ausnahmesituation wird bei "doppelten" Deklarationen von Programmen verursacht.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt im folgenden Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Programme mit einem identischen Namen deklarieren und danach das ST-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Duplicate key com.logicals.iec.model.pou.impl.ProgramTypeImpl@247a2dc7 (name: name im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Programme mit dem identischen Namen werden außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist korrekt, da Programme mit eindeutigen Namen erforderlich sind.

8136

Der CONCAT-Baustein liefert ein falsches Ergebnis, falls ein Zeichen aus einer Zeichenfolge dem Eingang IN1 zugewiesen wird.
Behebung: Der CONCAT-Baustein liefert für das folgenden Szenario das korrekte Ergebnis.
Szenario für Problem: Der CONCAT-Baustein liefert ein falsches Ergebnis, falls ein Zeichen aus einer Zeichenfolge dem Eingang IN1 zugewiesen wird (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    NUM : STRING[10] := 'Testing';
    Var1, Var2 : STRING[10];
  END_VAR
  Var1 := NUM[4]; (* 'The Values of Variables' view displays the correct value 't'. *)
  Var2 := CONCAT(IN1 := NUM[4], IN2 := 'ab'); (* 'The Values of Variables' view should display the value 'tab' but does not. *)
END_PROGRAM
8140Inkonsistentes Verhalten bei der Zuweisung von Zeichenfolgen.
Behebung: Falls eine Zeichenfolge die Zeichenkombination '$00' (= NUL laut ANSI-C-Zeichensatz) enthält, wird nun in Zuweisungen immer die vollständige Zeichenfolge übernommen. Somit werden Zeichen in der Sicht Variablenwerte ausgegeben, falls Sie in Ihrer Anwendung auf die zugewiesenen Zeichen hinter NUL zugreifen.
Szenario für Problem: Falls eine Zeichenfolge die Zeichenkombination '$00' (= NUL laut ANSI-C-Zeichensatz) enthält, wird für STRING-Variablen die Zeichenfolge bei diesem Zeichen abgeschnitten und somit in Zuweisungen nur der Teil der Zeichenfolge bis NUL übernommen. Hingegen wird in Zuweisungen mit STRING-Datentypen immer die vollständige Zeichenfolge übernommen. Alle STRING-Werte werden in der Sicht Variablenwerte immer bei NUL terminiert. Es ist jedoch möglich, dass – falls Sie in Ihrer Anwendung auf Zeichen hinter NUL zugreifen – dafür Zeichen aufgrund des inkonsistenten Verhaltens ausgegeben werden.
8144

Steigender Speicherverbrauch von logi.CAD 3 bei geöffneter Sicht "Variablenwerte" mit angezeigten Werten.
Behebung: Der angezeigte Speicherverbrauch steigt weiterhin. Der Anstieg bewegt sich jedoch innerhalb von vorgegebenen Grenzen und beeinträchtigt nicht die Verwendung von logi.CAD 3 .
Szenario für Problem: Falls die Sicht Variablenwerte Werte für Variablen anzeigt und geöffnet bleibt, steigt nach einiger Zeit der Speicherverbrauch von logi.CAD 3 . Sie erkennen dieses Problem z.B.. im Taskmanager von Windows.

8155

Das Speichern eines ST-Objekts, in dem auf ein Zeichen einer Zeichenfolge zugegriffen wird verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt im folgenden Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls eine Zeichenfolge in einer Struktur deklariert ist und auf ein Zeichen darauf zugegriffen wird (siehe Beispiel), tritt beim Speichern eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). In Folge kann die Anwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : testFb;
  END_VAR
  MyFB1();
END_PROGRAM

TYPE
  StructWithString : STRUCT
    Elem1 : STRING[10]; (* Here a string is declared within a structure. *)
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK testFb
  VAR
    Var1 : StructWithString;
  END_VAR
  Var1.Elem1[4] := '1'; (* Here a character of the string is accessed. *)
END_FUNCTION_BLOCK
8198

Eine Typ-Änderung wird von der Sicht "Instanzen" nicht immer erkannt.
Behebung: Die Typ-Änderung aus dem folgenden Szenario wird erkannt.
Szenario für Problem: Bei einem ARRAY-Datentyp einer Variable wird eine Typänderung von der Sicht Instanzen nicht erkannt, falls Sie als Datentyp die identische ARRAY-Angabe eintragen (siehe Beispiel).

Beispiel
TYPE
  MyArray : ARRAY [1..11] OF BOOL;     (* the array data type *)
END_TYPE

PROGRAM Test
  VAR
    arrayVar : MyArray;
   (* If you change 'MyArray' to 'ARRAY [1..11] OF BOOL' - as specified for 'MyArray', 
   (* the 'Instance' view still displays 'MyArray : ARRAY [1..11] OF BOOL' by mistake. *)
  END_VAR
END_PROGRAM

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.41.0

keine

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.41.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7865

Der Ergebniswert des TO_BIG_ENDIAN-Bausteins und des FROM_BIG_ENDIAN-Bausteins ist möglicherweise nicht korrekt.
Szenario für Problem: Abhängig von der verwendeten SPS liefert der TO_BIG_ENDIAN-Baustein und der FROM_BIG_ENDIAN-Baustein möglicherweise einen falschen Ergebniswert. Tests für diese Bausteine für einen Raspberry Pi und Econ 100 haben gezeigt, dass ein falscher Ergebniswert geliefert wird, während für die integrierte SPS der korrekte Ergebniswert geliefert wird.
Abhilfe: nicht vorhanden

8192

Beim Umbenennen oder Bereinigen eines fehlerhaften Projekts wird eine verwirrende Fehlermeldung angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt mit einer fehlerhafter Programmierung umbenennen oder bereinigen, wird die Meldung index=1, size=1 in der Sicht Fehlerprotokoll mehrfach angezeigt.

Beispiel für fehlerhafte Programmierung
PROGRAM Test
  VAR
    a : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

PROGRAM Test
  VAR
    b : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe: Löschen Sie den Inhalt der Sicht Fehlerprotokoll, um die Meldung zu entfernen. Beheben Sie die fehlerhafte Programmierung, bevor Sie das Projekt umbenennen oder bereinigen.

8213

Trigraphs in Zeichenfolgen werden nicht korrekt in der Sicht "Variablenwerte" angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie Trigraphs für STRING-Variablen verwenden (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte einen falschen Wert.

Beispiel für einen Trigraph
PROGRAM Test
  VAR
    TestStr : STRING[10] := '????!'; (* The 'Values of Variables' view displays '??|'. *)
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

8224

Der Fingerprint für die Anwendung ändert sich nicht, falls der Initialisierungswert für einen Datentyp geändert wird.
Szenario für Problem: Falls Sie den Initialisierungswert für einen Datentyp ändern (siehe Beispiel) und das geänderte ST-Objekt speichern, wird der Fingerprint für die Anwendung in der Sicht SPS nicht geändert. Falls die Anwendung vor dieser Änderung bereits auf die SPS geladen wurde, wird fälschlicherweise weiterhin das Symbol (tick) angezeigt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : TypeArray1;
  END_VAR

  Var1[1] := 1235;
END_PROGRAM

TYPE
  TypeArray1 : ARRAY [1..3] OF INT := [3(123)]; (* A changed initial value does not result in a changed fingerprint. *)
END_TYPE

Abhilfe: nicht vorhanden

8228

Die Benutzerdokumentation enthält nicht alle Informationen zur Syntax beim Einfügen von ARRAY-Variablen in die Sicht "Variablenwerte".
Szenario für Problem: Wenn Sie ARRAY-Variablen von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, müssen Sie den eingefügten Eintrag um den benötigten ARRAY-Index vervollständigen. Dafür können Sie einen einzelnen ARRAY-Index in den bereits angezeigten Zeichen [] angeben. Falls [] am Ende des Instanzpfades angezeigt wird, können Sie z.B. auch einen Bereich angeben, um dadurch mehrere ARRAY-Variablen einzufügen. Diese Möglichkeit ist in der Benutzerdokumentation nicht angeführt.
Abhilfe: nicht vorhanden

8238

STRING-Werte, die in der Sicht "Variablenwerte" angezeigt werden, gehen nach einigen Zyklen verloren.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Werte in der Sicht Variablenwerte anzeigen, werden zuerst die korrekten Werte angezeigt. Nach einigen Zyklen werden stattdessen nur mehr '' angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

8252

Bei einem Initialisierungswert mit $00 für STRING-Variablen wird nicht die ganze Zeichenfolge umkopiert.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation endet die Zeichenfolge einer STRING-Variable an der Position der Zeichenkombination $00, aber in Zuweisungen wird jedoch die vollständige Zeichenfolge übernommen.
Bei $00 in einem Initialisierungswert für eine STRING-Variable wird dennoch nicht die ganze Zeichenfolge umkopiert. In Folge ist es nicht möglich, dass die Sicht Variablenwerte einzelne Zeichen hinter $00 darstellt, falls Sie auf zugewiesene Zeichen hinter $00 zugreifen (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
VAR
  varA : STRING[10] := '12345$007890';    (* The character string for 'varA' is terminated at this 6th position. Hence: '12345' *)
  CharA : CHAR;
END_VAR

CharA := varA[8];  (* The 'Values of Variables' view should display character '8' for 'CharA'. But in fact, '' is displayed. *)

END_PROGRAM

Abhilfe: Ersetzen Sie $00 im Initialisierungswert durch ein korrektes Zeichen. Erstellen Sie eine Hilfszuweisung auf das entsprechende Zeichen des STRING-Wertes und überschreiben Sie das Zeichen durch $00:

Beispiel
PROGRAM Test
VAR
  varA : STRING[10]  := '1234567890'; (* the initial value without $00 *)
  CharA : CHAR;
END_VAR

VarA[6] := '$00';  (* assigning $00 to the 6th character of the variable *)
CharA := varA[8];  (* The 'Values of Variables' view displays character '8' for 'CharA'. *)

END_PROGRAM
8256

Der MOVE-Baustein für eine STRING-Variable verhält sich nicht wie eine Zuweisung, sofern $00 in der Zeichenfolge enthalten ist.
Szenario für Problem: Es ist möglich, auf zugewiesene Zeichen hinter der Zeichenkombination $00 in einer STRING-Variable zuzugreifen. Falls die Zuweisung mit Hilfe des MOVE-Bausteins durchgeführt wird (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte die entsprechenden Zeichen jedoch nicht an.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : STRING[10] := '1234567890';
    Var2 : STRING[10];
    CheckChar : CHAR;
  END_VAR

  Var1[6] := '$00';          (* This is the workaround necessary because of bug 8252. Result: 'Var1' contains the complete character string in spite of $00. *)	
  Var2 := MOVE(IN := Var1);  (* Use 'MOVE' block to copy the complete character string of 'Var1' to 'Var2' in spite of $00. *)	
  CheckChar := Var2[8];      (* The 'Values of Variables' view should display character '8' for 'CheckChar'. But in fact, '' is displayed. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Ersetzen Sie den MOVE-Baustein durch eine "normale" Zuweisung:

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : STRING[10] := '1234567890';
    Var2 : STRING[10];
    CheckChar : CHAR;
  END_VAR

  Var1[6] := '$00';         (* This is the workaround necessary because of bug 8252. Result: 'Var1' contains the complete character string in spite of $00. *)	
  Var2 := Var1;             (* Use a 'normal' assignment to copy the complete character string of 'Var1' to 'Var2' in spite of $00. *)	
  CheckChar := Var2[8];     (* The 'Values of Variables' view displays character '8' for 'CheckChar'. *)
END_PROGRAM
8260

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Einfügen von Variablen in die Sicht "Variablenwerte" verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen vom Datentyp DATE in die Sicht Variablenwerte ziehen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Fenster mit der Meldung Problems occurred when invoking code from plug-in: "org.eclipse.jface" und dem gleichen, wiederkehrenden Eintrag im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Löschen Sie die Variable aus der Sicht, die den Fehler verursacht hat. Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll oder löschen Sie das Fehlerprotokoll.

8264

Die ENDIAN-Bausteine erlauben fälschlicherweise die Beschaltung mit Variablen vom Datentyp CHAR oder STRING.
Szenario für Problem: Die Bausteine TO_BIG_ENDIAN, TO_LITTLE_ENDIAN, FROM_BIG_ENDIAN und FROM_LITTLE_ENDIAN erlauben fälschlicherweise die Beschaltung mit Variablen vom Datentyp CHAR oder STRING. Falls Sie eine Anwendung mit diesen Bausteinen und dieser Beschaltung laden, erscheint diese Meldung: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Abhilfe: nicht vorhanden

8275

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, falls eine Ressource-globale Variable mit einem nicht-existierenden Datentyp deklariert wird.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem SPS-Objekt eine globale Variable deklarieren, deren Datentyp nicht existiert (siehe Beispiel), wird eine Ausnahmesituation verursacht. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel: Auszug aus einem SPS-Objekt
  RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    VAR_GLOBAL
      ResVar1 : MyType;  (* The data type 'MyType' does not exist. *)
    END_VAR

Zusatzinformation: Der Datentyp wird außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist korrekt, da der Datentyp nicht vorhanden ist.
Abhilfe: Beheben Sie den Fehler, indem Sie den Datentyp erstellen oder einen bestehenden für die Variable eintragen. Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

8279

Der Fingerprint für die Anwendung ändert sich nicht, falls die Länge einer Ressource-globalen STRING-Variable geändert wird.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem SPS-Objekt eine globale STRING-Variable deklariert haben und deren Länge ändern, wird der Fingerprint für die Anwendung in der Sicht SPS nicht geändert. Falls die Anwendung vor dieser Änderung bereits auf die SPS geladen wurde, wird fälschlicherweise weiterhin das Symbol angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

8283

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Schließen der Sicht "Variablenwerte" verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in der Sicht Variablenwerte beobachten und währenddessen das Projekt mit den Variablen schließen, bleiben diese Variablen in der Sicht erhalten. Wenn Sie danach die Sicht Variablenwerte schließen, wird eine Ausnahmesituation verursacht. In diesem Fall erscheint dieser Eintrag im Fehlerprotokoll: Resource '/Project' is not open.
Abhilfe: Löschen Sie alle Variablen aus der Sicht Variablenwerte, bevor Sie die Sicht schließen. Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.41.0

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IDBekanntes Problem
8271

FBS-Elemente können übereinander positioniert werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente (z.B. Wertfelder) im FBS-Editor verschieben oder deren Größe ändern, können Sie diese über andere FBS-Elemente positionieren. In Folge liegen einige FBS-Elemente übereinander.
Abhilfe: nicht vorhanden