Release-Notes für Version 1.40.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.40.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.40.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.40.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.40.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.40.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1604 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.40.0

IDNeuigkeiten
3866Sie können nun auch ARRAY-Datentypen und ARRAY-Variablen mit bis zu 3 Dimensionen deklarieren und verwenden.
6118

Sie können den Systembaustein GET_NAMED_MEMORY verwenden, um einen benannten Speicherbereich anzufordern.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

7954

Mit der Schnellsuche (auch als "Quick Search" bekannt) können Sie schnell und einfach nach Text suchen: Öffnen Sie den Dialog für die Schnellsuche, indem Sie Strg+Umschalt+L drücken. Im Dialog geben Sie einen Text ein – die Suchergebnisse werden sofort eingeblendet. Falls Sie auf ein Suchergebnis klicken, sehen Sie eine Vorschau der entsprechenden Textstelle. Beim Doppelklicken auf das Suchergebnis navigiert logi.CAD 3 zur Textstelle.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.40.0

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IDBehobenes Problem
7728

ARRAY-Elemente werden u.U. beim Filtern in der Sicht "Instanzen" nicht berücksichtigt.
Behebung: Die ARRAY-Elemente werden beim Filtern in der Sicht Instanzen korrekt berücksichtigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Variablen in Ihrer Anwendung verwenden (siehe Beispiel), werden diese in der Sicht Instanzen angezeigt. Wenn Sie den Inhalt der Sicht nach dem Basis-Datentyp der ARRAY-Variable filtern, werden die ARRAY-Variablen nicht oder nur teilweise in der Sicht Instanzen angezeigt.

Beispiel
TYPE
  MyArray : ARRAY [1..10] OF TON;
END_TYPE

PROGRAM Program1
  VAR             (* If entering filter text 'TON' in 'Instances' view, the following ARRAY-variables and its children should be displayed. *)
    Var1Array : MyArray;                (* But this ARRAY-variable and its children are not displayed. *)
    Var2Array : ARRAY [1..10] OF TON;   (* This ARRAY-variable is displayed but its children are not displayed. *)
  END_VAR
END_PROGRAM
7776

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise falsche Daten für Variablen an.
Behebung: Für das folgende Szenario zeigt die Sicht Instanzen die korrekten Daten für die Variablen an.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Variablen mit dem identischen Datentyp in einem ST-Objekt deklarieren (siehe Beispiel für Ausgangsszenario) und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht Instanzen diese Variablen mit ihrem Datentyp. Falls Sie die Variablen danach auf unterschiedliche Datentypen ändern (siehe Beispiel für Änderung) und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht für einige Variablen noch immer den vorigen Datentyp.

Beispiel für Ausgangsszenario
PROGRAM Text
  VAR
    result1, result2, result3: BOOL;
  END_VAR
END_PROGRAM
Beispiel für Änderung
PROGRAM Text
  VAR
    result1: BOOL;
    result2: INT;
    result3: LWORD;
  END_VAR
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Falls Sie die Variablen vor der Änderung von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte gezogen haben und die Anwendung geladen haben, werden Variablen in der Sicht Variablenwerte als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl die Sicht Variablenwerte den korrekten Datentyp für diese Variablen zeigt.

7804

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte für Strukturelemente aus einer ARRAY-Variable.
Behebung: Die Anzeige für die Sicht Instanzen und das Anfordern von ARRAY-Variablen in der Sicht Variablenwerte wurde überarbeitet. Dadurch tritt das beschriebene Problem nicht mehr auf. Informieren Sie sich in der Benutzerdokumentation über das aktuelle Verhalten für ARRAY-Variablen (siehe Artikel "Variablen einfügen und Werte beobachten").
Szenario für Problem: Falls Sie ein Strukturelement aus einer ARRAY-Variable von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, um deren Wert zu beobachten, zeigt die Sicht Variablenwerte keinen Wert für dieses Element an. Außerdem wird ein falscher Instanzpfad für das Strukturelement angezeigt.

7808

Beim Synchronisieren mit der ENI-Datei könnte logi.CAD 3 langsam oder gar nicht reagieren.
Behebung: Beim Synchronisieren mit der ENI-Datei erkennt logi.CAD 3 , falls die ENI-Datei Variablennamen enthält, die keine Bezeichner laut der IEC-Norm sind. logi.CAD 3 entfernt alle Sonderzeichen in den Variablennamen, sodass die Namen konform zur IEC-Norm sind.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ENI-Datei in einem SPS-Objekt eintragen und das SPS-Objekt speichern, werden die Deklarationen der Ressource-globalen Variablen im SPS-Objekt eingefügt bzw. aktualisiert (= der Inhalt des SPS-Objekts wird mit der ENI-Datei synchronisiert). Falls die Variablennamen in der ENI-Datei keine Bezeichner laut der IEC-Norm sind, wird das Synchronisieren nicht abgeschlossen. Dadurch reagiert logi.CAD 3 in Folge gar nicht oder nur träge.
Zusatzinformationen: Die ENI-Datei wird für den Zugriff auf Hardware-IOs via EC-Engineer benötigt. Ein Bezeichner laut der IEC-Norm ist eine Kombination von Buchstaben, Zahlen und Unterstrich-Zeichen, die mit einem Buchstaben oder einem Unterstrich beginnt und die ein Sprachelement bezeichnet.

7822

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls ein Baustein mit einem STRING-Eingang aufgerufen wird und dieser Eingang im Aufruf nicht angegeben ist.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit einem STRING-Eingang aufrufen, aber diesen Eingang im Aufruf nicht angegeben (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Program1
  System_open();
END_PROGRAM
7826

Ausnahmesituationen werden u.U. beim Löschen/Hinzufügen von Ressourcen in größeren Projekten und dem anschließenden Bereinigen des Projekts verursacht.
Behebung: Diese Ausnahmesituationen treten nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie Ressourcen (z.B. SPS-Objekte) eines größeren Projekts vorübergehend löschen und wieder hinzufügen und nach jeder Projektänderung das Projekt bereinigen, tritt möglicherweise eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheinen die Einträge Unhandled exception: null und Problems occurred when invoking code from plug-in: "org.eclipse.core.databinding.observable" im Fehlerprotokoll. In Folge können auch andere Ausnahmesituationen angezeigt werden.

7834

Frühzeitiges Beenden von logi.CAD 3 während des Importieren eines Projekts verursacht einen unverwendbaren Arbeitsbereich oder interne Fehler beim erneuten Start von logi.CAD 3 .
Behebung: Die Benutzerdokumentation wurden um Vorgehensweisen erweitert, falls die folgenden Meldungen angezeigt werden (siehe Troubleshooting-Artikel "Fehler beim Starten von logi.CAD 3"). Vermeiden Sie es so gut wie möglich, logi.CAD 3 frühzeitig zu beenden.
Szenario für Problem: Falls Sie ein größeres Projekt in logi.CAD 3 importieren, kann dies einige Zeit dauern, da dabei auch der Arbeitsbereich aktualisiert/gebaut wird. Falls Sie logi.CAD 3 beenden, bevor der Arbeitsbereich fertig gebaut wurde, und später logi.CAD 3 erneut starten, ist es möglich, dass die folgende Meldung erscheint: Der Standard-Arbeitsbereich "Pfad/_Name" wird verwendet oder kann nicht erstellt werden. Bitte wählen Sie einen anderen. Falls diese Meldung nicht erscheint, könnten interne Fehler nach dem Start angezeigt werden, z.B. An internal error occurred during: "Aktion".

7838

Auskommentierte Deklarationen am Ende der ST-Datei werden möglicherweise als fehlerhaft markiert.
Behebung: Auskommentierte Deklarationen am Ende der ST-Datei werden nicht mehr als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Deklaration am Ende einer ST-Datei einfügen und diese Zeilen später mit Hilfe der Tastenkombination Strg+/ aus Kommentar mit dem Begrenzungszeichen // kennzeichnen (siehe Beispiel), werden einige Zeilen der auskommentierten Deklaration möglicherweise als fehlerhaft markiert. In Folge kann die Anwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Beispiel
...
END_PROGRAM
//TYPE
//
//END_TYPE
7843

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie einen Funktionsbaustein für einen ARRAY-Datentyp verwenden.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsbaustein als Typ für einen ARRAY-Datentyp verwenden (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyArray : ArrayType;
  END_VAR
END_PROGRAM
TYPE
  ArrayType : ARRAY [1..4] OF RS;  (* The RS block is used as type for the array data type. *)
END_TYPE
7849

Variablen fehlen in der Sicht "Variablenwerte" für die Beispielprojekte für logi.CAD 3 .
Behebung: Variablen für die Beispielprojekte für logi.CAD 3 sind wieder in der Sicht "Variablenwerte" enthalten.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt basierend auf einer Projektvorlage erstellen, die logi.CAD 3 für Beispielprojekte anbietet – wie z.B. der Projektvorlage LEDs ein-/ausschalten (PiFace erforderlich), enthält die Sicht Variablenwerte direkt nach dem Starten der Perspektive Applikationstest keine Variablen zum Beobachten/Ändern der Werte.

7861

Der Ergebniswert des MEMCMP-Bausteins ist möglicherweise nicht korrekt.
Behebung: Der MEMCMP-Baustein liefert die folgenden Ergebniswerte, um für alle SPS ein identisches Verhalten zu garantieren:

  • 0, falls IN1 = IN2
  • -1, falls IN1 < IN2
  • 1, falls IN2 > IN1

Szenario für Problem: Abhängig von der verwendeten SPS liefert der MEMCMP-Baustein möglicherweise einen falschen Ergebniswert. Tests für diesen Baustein für einen Raspberry Pi der 1. Generation und für Econ 100 haben gezeigt, dass ein falscher Ergebniswert geliefert wird, während für einen Raspberry Pi der 2. Generation der korrekte Ergebniswert geliefert wird.
Zusatzinformation: Der MEMCMP-Baustein vergleicht Bytes eines Eingangswerts mit jenen eines anderen Eingangswerts und liefert den entsprechenden Ergebniswert.

7865

Der Ergebniswert des TO_BIG_ENDIAN-Bausteins und des FROM_BIG_ENDIAN-Bausteins ist möglicherweise nicht korrekt.
Behebung: Analysen haben ergeben, dass das Verhalten für die Bausteine korrekt ist. Allerdings ist zu beachten, dass das Ergebnis der Konvertierung für die Datentypen TIME, DATE, TIME_OF_DAY und DATE_AND_TIME abhängig von der Timer-Frequenz des Zielsystem ist. Somit können sich unterschiedliche Ergebniswerte für unterschiedliche Zielsysteme ergeben. Die Benutzerdokumentation für die Bausteine wurde um einen entsprechenden Hinweis erweitert.
Szenario für Problem: Abhängig von der verwendeten SPS liefert der TO_BIG_ENDIAN-Baustein und der FROM_BIG_ENDIAN-Baustein möglicherweise einen falschen Ergebniswert. Tests für diese Bausteine für einen Raspberry Pi und Econ 100 haben gezeigt, dass ein falscher Ergebniswert geliefert wird, während für die integrierte SPS der korrekte Ergebniswert geliefert wird.

7879

Eine Funktion ohne Namen im ST-Code verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung: Diese Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktion ohne Name im ST-Code deklarieren (siehe Beispiel) und das ST-Objekt mit dem Code speichern, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel
FUNCTION
END_FUNCTION

Zusatzinformation: Die Funktion wird außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist korrekt, da der Name fehlt.

7894

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie ein Array eines Funktionsbausteins in einem Strukturdatentyp deklarieren.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Array eines Funktionsbausteins in einem Strukturdatentyp deklarieren und diese Struktur als Datentyp für eine Variable verwendet wird (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : ARRAY [1..10] OF MyStruct;
  END_VAR
END_PROGRAM

TYPE
  MyStruct : STRUCT
    Elem1 : ARRAY [1..10] of Test1;
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK Test1 END_FUNCTION_BLOCK
7908

Der Ausgang ENO für einige Bausteine verhält sich falsch.
Behebung: Der Ausgang ENO für die unten angeführten Bausteine verhält sich nun korrekt.
Szenario für Problem: Der Ausgang ENO für die unten angeführten Bausteine wird bei korrekter Ausführung fälschlicherweise auf den Wert FALSE gesetzt. Falls die Ausführung fehlschlägt, wird der Ausgang ENO fälschlicherweise auf den Wert TRUE gesetzt.
Hier die betroffenen Bausteine:

  • System_open-Baustein
  • System_read-Baustein
  • System_write-Baustein
  • System_ioctl-Baustein
  • I2C_PCF8574_read-Baustein
  • I2C_PCF8574_write-Baustein
  • I2C_PCF8591_read-Baustein
  • I2C_PCF8591_write-Baustein
  • I2C_open-Baustein

Zusatzinformation: Falls der Eingang EN eines dieser Bausteine auf den Wert TRUE gesetzt ist, wird die Funktionalität des Bausteins ausgeführt. Bei korrekter Ausführung des Bausteins sollte der Ausgang ENO dem Eingang EN folgen. Wird ein Fehler bei der Ausführung des Bausteins festgestellt, dann sollte der Ausgang ENO dieses Bausteins auf den Wert FALSE zurückgesetzt werden.

7929
Die Werte für DATE_AND_TIME-, TIME_OF_DAY- und DATE-Variablen können in der Sicht "Variablenwerte" nicht geändert werden. Dabei wird eine Ausnahmesituation verursacht.
Behebung: Die geänderten Werte für Variablen der genannten Datentypen werden auf die SPS übernommen. Die Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Wert für eine Variable in der Sicht Variablenwerte ändern, um den geänderten Wert auf die SPS zu schreiben, wird die Änderung für DATE_AND_TIME-, TIME_OF_DAY- und DATE-Variablen nicht auf die SPS übernommen. Zusätzlich tritt dabei eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
7938

Möglicherweise bleiben nicht-benötigte Verbindungen zur SPS geöffnet. Dadurch werden alle nachfolgenden Aktionen für die SPS fehlschlagen.
Behebung: Falls die Sichten SPS und Variablenwerte geschlossen werden, wird auch die Verbindung zur SPS geschlossen, da sie nicht mehr benötigt wird.
Szenario für Problem: Möglicherweise bleiben nicht-benötigte Verbindungen zur SPS in logi.CAD 3 geöffnet. In Folge werden alle Aktionen, die diese SPS betreffen und die Sie in logi.CAD 3 auslösen, nicht ausgeführt. Die folgende Meldung erscheint in diesem Fall: Zielsystem kann nicht durch verschiedene SPS-Objekte gesteuert werden (Aktion)
Zusatzinformation: Die Verbindung zur SPS wird geschlossen, wenn Sie z.B. die Sicht SPS schließen. Falls Sie später die Sicht SPS erneut öffnen und die laufende Anwendung auf der SPS heraus stoppen wollen, könnte das zuvor genannte Szenario auftreten.

7944

Eine EXIT-Anweisung wird als fehlerhaft markiert, falls Sie diese in einer CASE-Anweisung innerhalb einer FOR-Schleife verwenden.
Behebung: Die EXIT-Anweisung wird in dem folgenden Szenario nicht mehr als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine CASE-Anweisung innerhalb einer FOR-Anweisung verwenden und eine EXIT-Anweisung in der CASE-Anweisung angeben, um dort die Wiederholungsanweisung FOR zu beenden, wird diese EXIT-Anweisung als fehlerhaft markiert.

7949

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den TO_ULINT- oder TO_LINT-Baustein mit dem Datentypen UDINT oder DINT verwenden.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den TO_ULINT- oder TO_LINT-Baustein mit dem Datentypen UDINT oder DINT in Ihrer Anwendung verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

7955

Ein falsches Symbol wird im Projektexplorer angezeigt.
Behebung: Für die Deklaration eines Programms wird ein angemessenes Symbol im Projektexplorer angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein ST-Objekt im Projektexplorer aufklappen, werden die darin enthaltenen Deklarationen darunter angezeigt. Für die Deklaration eines Programms wird das Symbol für eine Programminstanz angezeigt.

7967

Nach dem Laden der Anwendung erkennt logi.CAD 3 eine geänderte STRING-Länge für globale/externe Variablen nicht.
Behebung: Die geänderte STRING-Länge für globale/externe Variablen wird auch nach dem Laden der Anwendung erkannt.
Szenario für Problem: Falls Sie für eine bereits geladene Anwendung die STRING-Länge einer globalen oder externen Variablen ändern, wird diese Änderung beim erneuten Laden nicht erneut geprüft. Dieses Problem hat die folgenden Ausprägungen:

  • Ausgangsszenario 1: Die STRING-Länge der globalen oder externen Variablen stimmte in der geladenen Anwendung überein.
    Nun passen Sie die Länge einer Variable so an, dass die Länge nicht mehr übereinstimmt. Beim erneuten Versuch, die Anwendung zu laden, müsste die unterschiedliche Länge als Fehler gemeldet werden. Tatsächlich wird die Anwendung dennoch geladen.
  • Ausgangsszenario 2: Die STRING-Länge der globalen oder externen Variablen stimmte in der Anwendung nicht überein. Beim Versuch, die Anwendung zu laden, wurde die unterschiedliche Länge als Fehler gemeldet.
    Nun passen Sie die Länge einer Variable so an, dass die Länge übereinstimmt. Beim erneuten Versuch, die Anwendung zu laden, wird die Länge weiterhin als Fehler gemeldet werden. Dadurch wird die Anwendung weiterhin nicht geladen, obwohl der Fehler behoben wurde.

Zusatzinformation: Falls Sie globale und externe Variablen in Ihrer Anwendung verwenden wollen, müssen deren Namen und Typ übereinstimmen. Bei STRING-Variablen muss zusätzlich die Länge übereinstimmen.

7990

Die Deklaration eines Strukturdatentyps, bei dem der Datentyp eines Elements nicht vorhanden ist, verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung: Die Ausnahmesituation des folgenden Szenarios wird nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Strukturdatentyp deklarieren und für ein Strukturelement ist ein Datentyp angegeben, der nicht vorhanden ist, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).
Zusatzinformation: Das Strukturelement wird außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist aufgrund des fehlenden Datentyps korrekt.

8013

Array-Variablen ohne obere Grenze verursachen möglicherweise eine Ausnahmesituation.
Behebung: Die Ausnahmesituation wird für das folgende Szenario nicht verursacht.
Szenario für Problem: Beim Deklarieren von Array-Variablen ohne einer oberen Grenze (siehe Beispiel) tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : ARRAY[0..] OF INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Die Array-Variable wird als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist aufgrund der fehlenden oberen Grenze korrekt.

8096

Ein falsches Symbol wird in der Sicht "Instanzen" für Ein-/Ausgangsvariablen angezeigt.
Behebung: Die Sicht Instanzen zeigt das korrekte Symbol für Ein-/Ausgangsvariablen.
Szenario für Problem: Die Sicht Instanzen zeigt ein falsches Symbol für die Ein-/Ausgangsvariablen (VAR_IN_OUT).

8100

"Anwendung laden" verursacht Terminierung von logi.RTS, falls die geladene Anwendung eine Referenz-Variable als ARRAY-Index verwendet.
Behebung: logi.RTS wird für das folgende Szenario nicht mehr terminiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und die Anwendung verwendet eine Referenz-Variable als ARRAY-Index bei einem Strukturelement von einem ARRAY (siehe Beispiel), terminiert logi.RTS. Ein Fenster mit dem Text RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr erscheint.

Beispiel
TYPE
  MyStruct : STRUCT
    Elem : ARRAY [1..10] OF INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

PROGRAM Test
  VAR
    RefVar1 : REF_TO INT;
    Var1 : MyStruct;
  END_VAR

  Var1.Elem[RefVar1^] := 47; (* The content of the reference variable 'RefVar1' is used as array subscript. *)
END_PROGRAM
8116

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Speichern eines ST-Objekts verursacht. Die Anwendung kann nicht auf die SPS geladen werden.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt für das folgenden Szenario nicht auf. Die Anwendung kann auf die SPS geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem Funktionsbaustein eine Variable mit einem anwenderdefinierten ARRAY-Datentyp verwenden, wobei STRING der zugrunde liegende Datentyp ist, und falls Sie das ST-Objekt speichern, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag name is not a string type im Fehlerprotokoll. In Folge kann die Anwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.40.0

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IDBehobenes Problem
7985

Die Sicht "SPS" zeigt den unbekannten Eintrag RemoteSystemsTempFiles.
Behebung: Der Eintrag RemoteSystemsTempFiles ist in der Sicht SPS nicht mehr sichtbar.
Szenario für Problem: Wenn die Sicht SPS geöffnet wird, ist zusätzlich zu den "üblichen" Ressourcen aus den SPS-Objekten des Projekts der Eintrag RemoteSystemsTempFiles sichtbar. Der Zweck dieses Eintrag ist nicht bekannt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.40.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5732
Variablen, die Sie aus der Sicht "Variablenwerte" löschen, werden nach dem Schließen und erneuten Öffnen der Sicht u.U. weiterhin angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen aus der Sicht Variablenwerte löschen und danach die Sicht schließen und erneut öffnen, werden die Variablen u.U. weiterhin in der Sicht angezeigt. Dies ist auch der Fall, wenn Sie die Perspektive Applikationstest, das Projekt oder logi.CAD 3 schließen und erneut öffnen.
Abhilfe, um die Sicht Variablenwerte vollständig zu leeren: Drücken Sie Strg+A, um alle Variablen in der Sicht zu selektieren. Drücken Sie die Entf-Taste.
6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

6336

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Szenario: Falls eine Rekusion vorliegt und Sie die dafür verwendeten Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert haben, erscheint die interne Meldung Error executing EValidator. Falls die Deklarationen im gleichen ST-Objekt eingetragen sind, erscheint die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt".
Abhilfe: Verschieben Sie die Deklarationen temporär in das gleiche ST-Objekt, in dem die Funktionsbausteine verwendet werden, und speichern Sie die ST-Objekte, um die korrekte Meldung zu erhalten. Passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt. Verschieben Sie die Deklarationen wieder in das ursprüngliche ST-Objekt.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7428

Interner Fehler bei Rekursion im ST-Editor.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variablen mit einem ARRAY-Datentyp deklariert haben und diesen Datentyp nun so anpassen, dass er sich selbst als Datentyp verwendet (= rekursive Verwendung), erscheint der folgende interne Fehler: An internal error occurred during: "Xtext validation" oder An internal error occurred during: "Building workspace"
Abhilfe: Passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt. Ignorieren Sie den internen Fehler.

7830

Die Anwendung kann u.U. nach dem Löschen/Hinzufügen von Ressourcen in größeren Projekten nicht mehr geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie Ressourcen (z.B. SPS-Objekte) eines größeres Projekt vorübergehend löschen und wieder hinzufügen, kann möglicherweise die Anwendung nicht mehr geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe: Schließen Sie und starten Sie logi.CAD 3 mit einem neuen Arbeitsbereich. Importieren Sie das Projekt in diesen Arbeitsbereich, um die Anwendung für das Projekt auf die SPS laden zu können.

7888

Nach dem Bereinigen eines Projekts ist das Navigieren im generierten C-Code nicht mehr möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt bereinigen (mit dem Befehl Bereinigen... im Menü Projekt), werden Include-Pfade für das Projekt gelöscht. Diese Include-Pfade werden benötigt, damit Sie im generierten C-Code navigieren können.
Zusatzinformation: Um im C-Code zu navigieren, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf einen Text, der als Hyperlink dargestellt wird.
Abhilfe, damit das Navigieren im C-Code wieder möglich ist: Schließen Sie das Projekt und öffnen Sie es erneut.

8089

Das Erstellen eines längeren Strings mit Hilfe einer Referenz-Variable wird nicht verhindert, wodurch Speicher auf der SPS überschrieben werden könnte.
Szenario für Problem: Es ist möglich, mit Hilfe einer Referenz-Variable einen String durch einen längeren String zu überschreiben (siehe Beispiel). Dadurch könnte Speicher auf der SPS überschrieben werden, der anderen Variablen zugewiesen ist. In diesem Fall wird der Wert dieser Variablen überschrieben und die Anwendung oder logi.RTS könnte sich nicht wie vorgesehen verhalten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    RefVar1 : REF_TO STRING[100];
    MyString : STRING[1];
    Var1 : STRING[10] := 'Test'; 
  END_VAR
	
  RefVar1 := REF(MyString);	
  RefVar1^ := 'This is a longer string.';
  (* Consequence: 'MyString' gets the specified 'This is a longer string.' but has a defined size of '1' only. *) 
  (* The value of 'Var1' should be 'Test' but is not. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

8107

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Umbenennen eines Projekts verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen ein Projekt umbenennen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Exception while dispatching event com.logicals.projectindex.core.ProjectChangeEvent im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie die den Eintrag im Fehlerprotokoll .

8131

Eine Ausnahmesituation wird bei "doppelten" Deklarationen von Programmen verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Programme mit einem identischen Namen deklarieren und danach das ST-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Duplicate key com.logicals.iec.model.pou.impl.ProgramTypeImpl@247a2dc7 (name: name im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Programme mit dem identischen Namen werden außerdem als fehlerhaft markiert. Diese Fehleranzeige ist korrekt, da Programme mit eindeutigen Namen erforderlich sind.
Abhilfe: Ignorieren Sie die den Eintrag im Fehlerprotokoll. Vergeben Sie eindeutige Namen.

8136

Der CONCAT-Baustein liefert ein falsches Ergebnis, falls ein Zeichen aus einer Zeichenfolge dem Eingang IN1 zugewiesen wird.
Szenario für Problem: Der CONCAT-Baustein liefert ein falsches Ergebnis, falls ein Zeichen aus einer Zeichenfolge dem Eingang IN1 zugewiesen wird (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    NUM : STRING[10] := 'Testing';
    Var1, Var2 : STRING[10];
  END_VAR
  Var1 := NUM[5]; (* 'The Values of Variables' view displays the correct value 't'. *)
  Var2 := CONCAT(IN1 := NUM[5], IN2 := 'ab'); (* 'The Values of Variables' view should display the value 'tab' but does not. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Deklarieren Sie eine Hilfsvariable und weisen Sie das Zeichen aus der Zeichenfolge dieser Hilfsvariable zu, bevor Sie die Hilfsvariable dem Eingang IN1 des CONCAT-Bausteins zuweisen (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
 VAR
    NUM : STRING[10] := 'Testing';
    Var1, Var2 : STRING[10];
    helper : CHAR;
  END_VAR
  Var1 := NUM[5]; (* 'The Values of Variables' view displays the correct value 't'. *)
  helper := NUM[5];
  Var2 := CONCAT(IN1 := helper, IN2 := 'ab'); (* 'The Values of Variables' view displays the correct value 'tab'. *)
END_PROGRAM
8140

Inkonsistentes Verhalten bei der Zuweisung von Zeichenfolgen
Szenario für Problem: Falls eine Zeichenfolge die Zeichenkombination '$00' (= NUL laut ANSI-C-Zeichensatz) enthält, wird für STRING-Variablen die Zeichenfolge bei diesem Zeichen abgeschnitten und somit in Zuweisungen nur der Teil der Zeichenfolge bis NUL übernommen. Hingegen wird in Zuweisungen mit STRING-Datentypen immer die vollständige Zeichenfolge übernommen. Alle STRING-Werte werden in der Sicht Variablenwerte immer bei NUL terminiert. Es ist jedoch möglich, dass – falls Sie in Ihrer Anwendung auf Zeichen hinter NUL zugreifen – dafür Zeichen aufgrund des inkonsistenten Verhaltens ausgegeben werden.
Abhilfe: nicht vorhanden

8144

Steigender Speicherverbrauch von logi.CAD 3 bei geöffneter Sicht "Variablenwerte" mit angezeigten Werten.
Szenario für Problem: Falls die Sicht Variablenwerte Werte für Variablen anzeigt und geöffnet bleibt, steigt nach einiger Zeit der Speicherverbrauch von logi.CAD 3 . Sie erkennen dieses Problem z.B.. im Taskmanager von Windows.
Abhilfe: Schließen und starten Sie logi.CAD 3 erneut, nachdem Sie den steigenden Speicherverbrauch bemerkt haben.

8155

Das Speichern eines ST-Objekts, in dem auf ein Zeichen einer Zeichenfolge zugegriffen wird verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario für Problem: Falls eine Zeichenfolge in einer Struktur deklariert ist und auf ein Zeichen darauf zugegriffen wird (siehe Beispiel), tritt beim Speichern eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). In Folge kann die Anwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : testFb;
  END_VAR
  MyFB1();
END_PROGRAM

TYPE
  StructWithString : STRUCT
    Elem1 : STRING[10]; (* Here a string is declared within a structure. *)
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK testFb
  VAR
    Var1 : StructWithString;
  END_VAR
  Var1.Elem1[4] := '1'; (* Here a character of the string is accessed. *)
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden.

8192

Beim Umbenennen oder Bereinigen eines fehlerhaften Projekts wird eine verwirrende Fehlermeldung angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt mit einer fehlerhafter Programmierung umbenennen oder bereinigen, wird die Meldung index=1, size=1 in der Sicht Fehlerprotokoll mehrfach angezeigt.

Beispiel für fehlerhafte Programmierung
PROGRAM Test
  VAR
    a : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

PROGRAM Test
  VAR
    b : INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe: Löschen Sie den Inhalt der Sicht Fehlerprotokoll, um die Meldung zu entfernen. Beheben Sie die fehlerhafte Programmierung, bevor Sie das Projekt umbenennen oder bereinigen.

8198

Eine Typ-Änderung wird von der Sicht "Instanzen" nicht immer erkannt.
Szenario für Problem: Bei einem ARRAY-Datentyp einer Variable wird eine Typänderung von der Sicht Instanzen nicht erkannt, falls Sie als Datentyp die identische ARRAY-Angabe eintragen (siehe Beispiel).

Beispiel
TYPE
  MyArray : ARRAY [1..11] OF BOOL;     (* the array data type *)
END_TYPE

PROGRAM Test
  VAR
    arrayVar : MyArray;
   (* If you change 'MyArray' to 'ARRAY [1..11] OF BOOL' - as specified for 'MyArray', 
   (* the 'Instance' view still displays 'MyArray : ARRAY [1..11] OF BOOL' by mistake. *)
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe:

  1. Ändern Sie den Datentyp der Variable vorübergehend auf einen anderen Datentyp (z.B. BOOL). Speichern Sie das ST-Objekt.
  2. Danach ändern Sie diesen Datentyp BOOL der Variable auf den endgültigen Datentyp (z.B. ARRAY [1..11] OF BOOL).

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.40.0

keine