Release-Notes für Version 1.4.1

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Neuigkeiten in 1.4.1

IDNeuigkeiten
1094

In einem SPS-Objekt können globale Variablen innerhalb einer Ressource deklariert werden. Sie können diese globalen Variablen in ST-Objekten als externe Variablen referenzieren und verwenden.

Behobene Probleme in 1.4.1

IDBehobenes Problem
2470

Sichten "SPS", "Instanzen" und "Variablenwerte" unterstützen einige Tastenkombinationen nicht
Szenario: Folgende Tastenkombinationen haben keine Funktion in den Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte.

Tastenkombination

Funktion

Alt+-

System-Menü der Sicht anzeigen

F12

von Sicht zum aktuellen Editor wechseln

Strg+F7

nächste Sicht

Strg+Umschalt+F7

vorherige Sicht

Strg+F10

Menü für Sicht anzeigen

Strg+M

aktuelle Sicht zwischen maximiertem und wiederhergestelltem Zustand umschalten

Behebung: Diese Tastenkombinationen werden in den Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte unterstützt.

2473

Bestimmte Tastenkombinationen in Sichten "SPS", "Instanzen" und "Variablenwerte" zeigen die Auswahlliste immer auf dem Hauptbildschirm.
Szenario: Wenn Sie in den Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte die folgenden Tastenkombinationen drücken, erscheint eine Auswahlliste. Diese Auswahlliste erscheint immer auf dem Hauptbildschirm, auch wenn logi.CAD 3 auf dem 2. Bildschirm angezeigt wird.

Tastenkombination

Funktion

Strg+F6

nächster Editor

Strg+Umschalt+F6

vorheriger Editor

Strg+F8

nächste Perspektive

Strg+Umschalt+F8

vorherige Perspektive

Behebung: Die Auswahlliste erscheint immer auf jenem Bildschirm, auf dem logi.CAD 3 angezeigt wird.

3015

Befehl "Properties" in der Schnellzugriff-Suchleiste verursacht Fehlermeldung, wenn Sicht "SPS", "Instanzen" oder "Variablenwerte" aktiv.
Szenario: Wenn die Sicht SPS, Instanzen oder Variablenwerte den aktuellen Fokus hat und Sie den Befehl Properties (in Kategorie Befehle verfügbar) in der Schnellzugriff-Suchleiste eingeben/auswählen, erscheint eine interne Fehlermeldung.
Zusatzinformation: Der Befehl Properties öffnet die Sicht Properties, wenn ein Objekt z.B. im Projektexplorer selektiert ist. Derzeit wird dies für die Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte nicht unterstützt.
Behebung: Die interne Fehlermeldung wird nicht mehr ausgegeben.

3052

Inhaltshilfe innerhalb der Deklaration von Funktionen enthält Funktionen und Funktionsbausteine zur Auswahl, wo diese nicht erlaubt sind.
Szenario: Wenn Sie innerhalb der Deklaration einer Funktion die Inhaltshilfe beim Deklarieren von Variablen verwenden (siehe Beispiel), werden Funktionen und Funktionsbausteine zur Auswahl angeboten, z.B. ADD oder TOF. Die Verwendung von Funktionen und Funktionsbausteine ist dort jedoch nicht erlaubt.
Beispiel:

FUNCTION fun1 : INT
  VAR
  a:   (* Hier bietet die Inhaltshilfe fälschlicherweise Funktionen und Funktionsbausteine. *)
  END_VAR
END_FUNCTION

Behebung: Die Inhaltshilfe bietet Funktionen und Funktionsbausteine innerhalb der Deklaration einer Funktion nicht mehr zur Auswahl.

3070

Beim Refactoring von Bezeichnern auf reservierte Schlüsselwörter wird keine anwenderfreundliche Meldung angezeigt.
Szenario: Falls Sie einen Bezeichner mit dem Befehl Element umbenennen ändern (= Refactoring) und dabei ein reserviertes Schlüsselwort erfassen (z.B. WHILE), meldet ein Dialog den Fehler Illegal name: The value 'WHILE' is an invalid IEC_IDENTIFIER. Diese Meldung ist derzeit in Englisch und enthält den internen Begriff IEC_IDENTIFIER. Falls das erfasste Schlüsselwort nur aus 2 Buchstaben besteht (z.B. IF), wird gar keine Meldung angezeigt.
Die Refactoring-Aktion wird – korrekterweise – nicht durchgeführt. Daher bleibt der ursprüngliche Bezeichner erhalten.
Behebung: Es erscheint nun die Meldung Ungültiger Name: Der Wert "name" ist ein Schlüsselwort und darf nicht für Bezeichner verwendet werden. Bei Schlüsselwörtern mit 2 Buchstaben erscheint sie ebenfalls.

3081

Eingangsvariable können beschrieben werden.
Szenario: Sie können ST-Code erfassen, mit dem Eingangsvariablen (in VAR_INPUT ... END_VAR deklariert) beschrieben werden können. Laut der Norm IEC 61131-3 darf dies nicht möglich sein.
Behebung: Eine Meldung weist Sie darauf hin, dass Zuweisungen auf Eingangsvariablen nicht erlaubt sind.

3098

"Programm laden" funktioniert nicht, falls eine deklarierte Funktion als ARRAY-Index aufgerufen wird.
Szenario: Wenn Sie die Schaltfläche Programm laden in der Sicht SPS drücken, kann das Programm für die SPS nicht erstellt werden, falls eine Funktion deklariert ist und diese wird als ARRAY-Index aufgerufen (siehe Beispiel).
Beispiel:

PROGRAM Template
	VAR Var1 : ARRAY [5..7] OF SINT; END_VAR
	Var1[Fun()] := 4;  (* Die Funktion wird als ARRAY-Index aufgerufen. *)
END_PROGRAM
FUNCTION Fun : INT
	Fun := 4;
END_FUNCTION

Behebung: Das Programm kann nun auch geladen werden, falls eine Funktion deklariert ist und diese wird als ARRAY-Index aufgerufen.

3101

Bei negativen ARRAY-Indizes wird das falsche ARRAY-Element verwendet.
Szenario: Falls Sie einen negativen ARRAY-Index verwenden (siehe Zuweisung im folgenden Beispiel), wird das falsche ARRAY-Element verwendet. Außerdem wird der Ausgang ENO der umfassenden POE auf den Wert FALSE gesetzt.
Beispiel:

FUNCTION_BLOCK Test
	VAR
		Var1 : ARRAY [-3..5] of INT;
	END_VAR
	Var1[-3] := 10;  (* Es wird nicht das ARRAY-Element '-3' verwendet, sondern '5'; außerdem: 'ENO' von 'Test' = 'FALSE' *)
END_FUNCTION_BLOCK

Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf. Sie können ARRAY-Variablen mit einem Index-Unterbereich deklarieren/verwenden, der auch negative Werte enthalten darf.

3104

Unklare Meldung, wenn eine ARRAY-Variable verwendet, aber nicht deklariert ist.
Szenario: Falls Sie eine ARRAY-Variable verwenden, die nicht deklariert ist, wird die Verwendung als fehlerhaft markiert. Eine der angezeigten Meldungen ist Die Variable "null" ist kein Array. – Diese Meldung mit null ist unklar.
Beispiel:

PROGRAM Template
	arrayVar[1] := 4;
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Eine Meldung, die ebenfalls angezeigt wird, nennt bereits den Namen der Variable: Konnte die Referenz auf "arrayVar" nicht auflösen.
Behebung:
Die Meldung Die Variable "null" ist kein Array. wird nicht mehr angezeigt.

3107

Keine Wert-Anzeige für lokale Variablen von Systembausteinen
Szenario: Wenn Sie im ST-Code einen Standardfunktionsbaustein verwenden, werden dessen Variablen in der Sicht Instanzen angezeigt. Falls Sie eine lokale Variable in die Sicht Variablenwerte ziehen, werden für diese lokale Variable keine Werte angezeigt. Beispiel: Beim Systembaustein CTD ist CU_M eine lokale Variable.
Zusatzinformation: Sie erkennen die lokalen Variablen anhand des entsprechenden Symbols in der Sicht Instanzen.
Behebung: Die lokalen Variablen von Standardfunktionsbausteinen werden in der Sicht Instanzen nicht angezeigt.

3110

Initialisierungsfehler bei globalen Variablen werden nicht gekennzeichnet.
Szenario: Wenn Sie eine globale Variable initialisieren, werden fehlerhafte Angaben nicht als Fehler gekennzeichnet bzw. Werte ohne Typangaben werden nicht validiert. Wenn Sie die Schaltfläche Programm laden in der Sicht SPS drücken, kann das Programm für die SPS nicht erstellt werden.

Beispiel 1: Fehlerhafte Angabe

Beispiel 2: Wert ohne Typangabe

VAR_GLOBAL
	GVar1 : bool := 5;
END_VAR
VAR_GLOBAL
	GVar1 : INT := 5;
END_VAR

Behebung: Werte ohne Typangaben werden nun als Initialisierungswert für globale Variablen unterstützt. Initialisierungsfehler bei globalen Variablen werden im ST-Code gekennzeichnet. Die Sicht Fehler zeigt entsprechende Meldungen, falls Sie den ST-Code gespeichert haben.

3113

Zu große Portnummer im SPS-Objekt wird nicht als Fehler gekennzeichnet.
Szenario: Wenn Sie eine zu große Portnummer im SPS-Objekt erfassen, ist die Schaltfläche Programm laden in der Sicht SPS deaktiviert. Die zu große Portnummer wird jedoch nicht als Fehler gekennzeichnet.
Beispiel:

PORT    := 1000000000;

Behebung: Eine Meldung informiert Sie, dass der Wert für die Portnummer ungültig ist.

3125

Deklarierte Variablen werden beim Formatieren des Codes in einer Zeile angeordnet.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden die Abschnitte der deklarierten Variablen zu einer Zeile (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

	VAR
		x : int; 
		returncode : int; 
	END_VAR

wird zu (nach dem Formatieren):

	VAR x : int; returncode : int; END_VAR

Behebung: Beim Formatieren wird der Abschnitt der deklarierten Variablen in Zeilen aufgetrennt (eine Zeile pro Schlüsselwort bzw. deklarierter Variable).

3152

Nach dem Ziehen/Kopieren einer Datei aus dem Explorer des Betriebssystems in den Projektexplorer ist der Inhalt der Sichten "Instanzen" und "SPS" nicht aktuell.
Szenario: Falls Sie eine Datei aus dem Explorer des Betriebssystems in einen Ordner im Projektexplorer ziehen und Sie im Dialog die Option Kopiere Dateien wählen, zeigen die Sichten Instanzen und SPS nicht den Inhalt der kopierten Datei.
Behebung: Die Sichten Instanzen und SPS zeigen den Inhalt der kopierten Datei.

3158

Verzögerungen beim Einfügen von Instanzen mit ARRAY-Variablen in die Sicht "Variablenwerte" und anschließendem Löschen aller Variablen
Szenario: Wenn Sie eine Instanz eines Funktionsbausteins aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen und diese Instanz enthält zumindest eine ARRAY-Variable mit mehr als 100 ARRAY-Elemente, werden alle Variablen der Instanz eingefügt – auch alle ARRAY-Elemente. Diese Anzeige kann eine leichte Verzögerung für die Interaktion mit logi.CAD 3 verursachen. Für das anschließende Löschen aller Variablen in der Sicht (inkl. der ARRAY-Elemente) benötigt logi.CAD 3 ebenfalls etwas Zeit.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf. Die Anzeige für eine ARRAY-Variable ist aus Gründen der Performance auf 100 ARRAY-Elemente beschränkt; siehe Referenzdokumentation.

3197

Wiederaufgenommene Verbindung zu Raspberry Pi verursacht in schneller Folge die wechselnde Anzeige in Perspektive "Applikationstest".
Szenario: Wenn eine bereits vorhandene Verbindung zu Raspberry Pi unterbrochen und erneut aufgenommen wird (z.B. ein gelöstes Netzwerkkabel wird wieder angesteckt), so wechselt logi.CAD 3 in schneller Folge die Anzeige in den Sichten SPS und Variablenwerte, bevor abschließend die Anzeige für die korrekte Verbindung aktiv bleibt. Dann wird in den Sichten SPS und Variablenwerte das Symbol (tick) angezeigt.
Behebung: Die Anzeige wurde stabilisiert, sodass sie nicht mehr in schneller Folge wiederholt wechselt.

3200

Trotz wiederaufgenommener Verbindung zu Raspberry Pi werden u.U. keine Werte in der Sicht "Variablenwerte" angezeigt.
Szenario: Wenn eine bereits vorhandene Verbindung zu Raspberry Pi unterbrochen und erneut aufgenommen wird (z.B. ein gelöstes Netzwerkkabel wird wieder angesteckt), so werden u.U. keine Werte in der Sicht Variablenwerte angezeigt (sondern ---), obwohl das Symbol (tick) angezeigt wird.
Behebung: Die Werte werden angezeigt, sobald das Symbol (tick) angezeigt wird.

3288

SPS ohne Zykluszeit-Eigenschaft wird nicht in der Sicht "SPS" angezeigt.
Szenario: Falls der Eintrag RESOURCE im SPS-Objekt keine Zykluszeit-Eigenschaft enthält (also ist z.B. TASK DefaultTask(PRIORITY := 38229); statt TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229); vorhanden), zeigt die Sicht SPS die SPS (= den Eintrag für RESOURCE) nicht an.
Behebung: Falls Sie die Zykluszeit-Eigenschaft löschen, wird der TASK-Eintrag als Fehler markiert. Falls das SPS-Objekt korrekt ist, wird die SPS in der Sicht angezeigt.

3292

Die Sicht "Variablenwerte" merkt sich die anzuzeigenden Ausgänge "ENO" nicht.
Szenario: Falls Sie logi.CAD 3 beenden und erneut starten bzw. ein Projekt schließen und erneut öffnen, merkt sich die Sicht Variablenwerte, welche Variablen beim Beenden/Schließen eingefügt waren – bis auf die Ausgänge ENO. Alle bis auf ENO werden nach dem erneuten Starten/Öffnen wieder in der Sicht angezeigt.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte merkt sich auch die Ausgänge ENO.

3302

Das Löschen eines ST-Objekts verursacht Ausnahmesituation und Benutzungsterminierung, nachdem logi.CAD 3 für einige Stunden im Hintergrund geöffnet war.
Szenario: logi.CAD 3 mit der Perspektive Applikationstest ist für einige Stunden im Hintergrund geöffnet. Bei der erneuten Bedienung von logi.CAD 3 wird versucht, ein ST-Objekt im Projektexplorer zu löschen. Die Lösch-Aktion wird nicht ausgeführt, es erscheint eine Ausnahmesituation und logi.CAD 3 kann nicht weiter benutzt werden. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Behebung: Das Löschen von Objekten verursacht keine Ausnahmesituation und Benutzungsterminierung mehr, auch wenn logi.CAD 3 für einige Stunden im Hintergrund geöffnet war.

3311

Unerwarteter Fehler am Zielsystem beim Laden auf Raspberry Pi, wenn die Sicht "SPS" sichtbar war und gleichzeitig die Verbindungsparameter zum Raspberry Pi erfasst wurden.
Szenario: Falls die Sicht SPS sichtbar ist und gleichzeitig die Verbindungsparameter im SPS-Objekt für den Raspberry Pi erfasst werden (z.B. die IP-Adresse), so wechselt die Anzeige des Symbols einige Male, bevor das endgültige Symbol angezeigt wird (siehe 3197). Wenn Sie danach auf die Schaltfläche Programm laden drücken, erscheint die Meldung Unerwarteter Fehler am Zielsystem (UPLOAD) und das Programm wird nicht geladen. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Behebung: Der unerwartete Fehler tritt für das Szenario nicht mehr auf, Sie können das Programm laden.

3316

Der Inhalt der Sicht "Instanzen" wird nicht korrekt aktualisiert, falls Strukturvariablen in einem ST-Objekt umbenannt werden.
Szenario: Falls Sie bereits bestehende Strukturvariablen in einem ST-Objekt umbenennen, so zeigt die Sicht Instanzen sowohl die neuen Variablen (nach der Umbenennung) als auch die alten Variablen (vor der Umbenennung).
Behebung: Die Sicht Instanzen wird korrekt aktualisiert: Die alten Variablen werden nach dem Umbenennen nicht mehr gezeigt.

3329

Das Ändern von Namen für bereits verwendete Eingangsvariablen verursacht eine Ausnahmesituation. Es ist nicht möglich, das Programm danach zu laden.
Szenario: Falls Sie den Namen einer Eingangsvariable ändern und diese Eingangsvariable wird bereits verwendet, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Das Programm kann nicht mehr geladen werden.
Behebung: Die Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf. Der ST-Code enthält Fehler, da keine Deklaration mehr für die verwendete Eingangsvariable gefunden wird. Beheben Sie die Fehler im ST-Code, damit Sie das Programm laden können.
Empfohlene Methode, um den Namen von bestehenden Variablen zu ändern: Verwenden Sie den Befehl Element umbenennen (= Refactoring).

Bekannte Probleme in 1.4.1

ID

Bekanntes Problem

1551

Befehle zum Zurücksetzen/Wiederherstellen der ersten/letzten Zeile zeigen keine korrekte oder gar keine Funktionalität (betrifft die Schnelldifferenz)
Szenario: Wenn die Schnelldifferenz aktiviert ist (gewählter Befehl Schnelldifferenz anzeigen) und Sie die erste oder letzte Zeile des ST-Codes geändert/gelöscht haben, funktionieren die Befehle zum Zurücksetzen/Wiederherstellen der entsprechenden Zeile (z.B. Gelöschte Zeile wiederherstellen) nicht korrekt bzw. gar nicht. Diese Befehle sind im Kontextmenü für den Rand links vom Code bei den gezeigten Schnelldifferenz-Einträgen zu finden.
Abhilfe: Im Kontextmenü des ST-Editors wählen Sie Datei zurücksetzen (damit verwerfen Sie alle Änderungen seit dem letzten Speichern) oder wählen Sie Rückgängig sooft, bis wieder der ursprüngliche Code in der ersten bzw. letzten Zeile angezeigt wird.

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1843

Englischer Text "Whole word" im Dialog "Suchen"
Szenario: In der deutschen Sprachversion enthält der Dialog Suchen die Option Whole word (englische Bezeichnung für "Ganzes Wort").

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3 können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

2894

Keine Tastaturbedienung für "Quick-Info anzeigen"
Szenario: Falls Sie einen Mauszeiger auf ein Element im ST-Editor bewegen, wird eine Quick-Info angezeigt (auch als "Tooltip" oder "Hover-Text" bezeichnet). Sie können diese Quick-Info nicht mit Hilfe der Tastatur anzeigen.
Abhilfe: nicht vorhanden

3184

Windows-Sicherheitshinweise erscheinen beim Starten von logi.CAD 3 .
Szenario: Beim ersten Starten von logi.CAD 3 erscheint der Windows-Sicherheitshinweis Die Windows-Firewall hat einige Funktionen dieses Programms blockiert – sowohl für RTSLoader.exe als auch für logiCAD3 .exe.
Abhilfe: Drücken Sie Abbrechen. Die integrierte SPS wird dennoch automatisch gestartet und kann in logi.CAD 3 verwenden.

3189

Das Verschieben von ST-Code verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario: Falls Sie ST-Code im ST-Objekt verschieben (mit Hilfe von "Drag and Drop"), tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In der Sicht Fehlerprotokoll erscheint die Meldung Unhandled event loop exception. Der ST-Code wird nicht verschoben.
Abhilfe: Verschieben Sie den ST-Code mit Hilfe der Befehle Ausschneiden und Einfügen (im Kontextmenü).

3226

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte, falls Programm mit REAL-Werten auf dem Raspberry Pi ausgeführt wird und die Sicht einen REAL-Wert enthält.
Szenario: Die Sicht Variablenwerte zeigt keine Werte (sondern ---), falls das Programm REAL-Werte enthält (siehe Beispiel), es auf einem Raspberry Pi geladen wurde und zumindest ein REAL-Wert in die Sicht zur Beobachtung gezogen wurde.
Beispiel:

PROGRAM Test
   VAR
      r : REAL;
   END_VAR
   r := r + 1.1;
END_PROGRAM

Abhilfe: Aktivieren Sie en_GB.UTF-8 UTF-8 als "locale" für den Raspberry Pi. Eine Anleitung finden Sie in der Referenzdokumentation unter Raspberry Pi konfigurieren, Optionen für Raspberry Pi einstellen.
Um schneller zur Liste der locales des Raspberry Pis zu gelangen, erfassen Sie im Terminal-Fenster von PuTTY diesen Befehl: dpkg-reconfigure locales

3233

Der Aufruf einer Funktion ohne Parameterliste verursacht eine Ausnahmesituation, falls in der Funktion eine Array-Eingangsvariable und eine Struktur-Eingangsvariable deklariert ist.
Szenario: Beim Speichern eines ST-Objekts, das den Aufruf einer Funktion ohne Parameterliste enthält, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Das Programm kann nicht mehr geladen werden.
Das Problem konnte auf Funktionen eingegrenzt werden, in denen eine Array-Eingangsvariable und eine Struktur-Eingangsvariable deklariert sind (siehe Beispiel).
Beispiel:

PROGRAM Template
	testfunction();
END_PROGRAM

FUNCTION testfunction
  VAR_INPUT
    input_var : ARRAY [1..7]OF INT;
    p : Point :=(x := 3);
  END_VAR
  
END_FUNCTION

TYPE Point:
  STRUCT
    x : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe, um das Programm laden zu können: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...).

3306

Ausnahmesituation beim Drücken von Strg+F10 in Sichten "SPS", "Instanzen" und "Variablenwerte"
Szenario: Falls Sie in den Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte die Tastenkombination Strg+F10 drücken, erscheint in der Sicht Fehlerprotokoll die interne Meldung Unhandled event loop exception.
Zusatzinformation: Die Tastenkombination Strg+F10 zeigt das Menü für die aktuelle Sicht. Die Sichten SPS, Instanzen und Variablenwerte verfügen nicht über dieses Menü. Daher hat die Tastenkombination Strg+F10 für diese Sichten keine Wirkung.
Abhilfe: Verwenden Sie die Tastenkombination Strg+F10 nicht in den genannten Sichten.

3321

Geänderte Werte für LREAL-Variablen werden nicht auf die SPS geschrieben.
Szenario: Falls Sie Variablen vom Datentyp LREAL verwenden, ist es zwar möglich, einen neuen Wert in der Sicht Variablenwerte für eine solche LREAL-Variable zu erfassen, aber der erfasste Wert wird nicht auf die SPS geschrieben. Es wird sofort wieder der vorherige Wert angezeigt, obwohl die abgearbeitete Programmierung die Variable nicht überschreibt.
Abhilfe: nicht vorhanden

3325

logi.RTS wird auf Raspberry Pi terminiert, falls die Projektvorlage nicht gemäß Zusatzausstattung gewählt und das Programm geladen wurde.
Szenario: Wenn Sie beim Erstellen eines Projekts eine der Projektvorlage unter logi.CAD 3 Beispielprojekte für Raspberry Pi auswählen und die gewählte Vorlage stimmt nicht mit der Zusatzausstattung für den Raspberry Pi überein, wird logi.RTS auf dem Raspberry Pi nach dem Laden des Programms terminiert. Beispiel: Sie wählen die Projektvorlage Lauflicht (PiFace erforderlich), aber am Raspberry Pi ist kein PiFace vorhanden.
Abhilfe, um die Terminierung zu vermeiden: Prüfen Sie, ob ein PiFace auf dem Raspberry Pi vorhanden ist. Wählen Sie die passende Projektvorlage beim Erstellen des Projekts. Hinweis: Der Name der Projektvorlage weist darauf hin, ob ein PiFace dafür erforderlich ist oder nicht.
Abhilfe, falls Terminierung bereits erfolgt ist: Verbinden Sie sicht mit PuTTY zum Raspberry Pi, wechseln Sie in das Verzeichnis opt/RTS/PLC, löschen Sie die Datei RTSCode.so und starten Sie logi.RTS auf dem Raspberry Pi erneut. Anleitungen zur Verwendung von PuTTY bzw. zum Starten von logi.RTS finden Sie in der Referenzdokumentation.

3361

SPS ohne Zykluszeit-Eigenschaft verursacht eine Ausnahmesituation, falls die Sicht "Variablenwerte" eine Variable enthält.
Szenario: Falls der Eintrag RESOURCE im SPS-Objekt keine Zykluszeit-Eigenschaft enthält (also ist z.B. TASK DefaultTask(PRIORITY := 38229); statt TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229); vorhanden) und die Sicht Variablenwerte eine oder mehrere Variablen enthält, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text).
Zusatzinformation: Der fehlende TASK-Eintrag wird als Fehler markiert. Das ist das korrekte und beabsichtigte Verhalten.
Abhilfe: Erfassen Sie die Zykluszeit-Eigenschaft im SPS-Objekt. Ignorieren Sie die Meldung ohne Text.

3368

Änderungen im SPS-Objekt verursachen eine Ausnahmesituation. Die zugehörige SPS wird nicht mehr in der Sicht "SPS" angezeit, die Sichten "Instanzen" und "Variablenwerte" werden nicht aktualisiert.
Szenario: Falls Sie Einträge in einem SPS-Objekt ändern (z.B. den Namen des CONFIGURATION-Eintrags), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Die zugehörige SPS wird nicht mehr in der Sicht SPS angezeigt, die Sichten Instanzen und Variablenwerte werden nicht aktualisiert (sie zeigt die alten Namen).
Zusatzinformation: Jede weitere Änderung im SPS-Objekt oder in ST-Objekten verursacht eine weitere Ausnahmesituation. Die Änderungen werden zwar durchgeführt, evtl. entstandene Fehler im ST-Code werden jedoch nicht gekennzeichnet.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...). Löschen Sie das Protokoll, sofern Sie die bisherigen Meldungen nicht mehr benötigen (dadurch verschwinden die Meldungen ohne Text).
Nach dem Bereinigen erscheinen keine der Folge-Ausnahmesituationen, wenn Sie ST-Objekte ändern. Die Sichten SPS und Instanzen werden korrekt aktualisiert. Im ST-Code entstandene Fehler werden gekennzeichnet.

3372

Refactoring vom Eingang "EN" und Ausgang "ENO" ist möglich. Die Warnungen beim Refactoring sind nicht ausreichend.
Szenario: Falls Sie den Eingang EN bzw. den Ausgang ENO mit dem Befehl Element umbenennen ändern (= Refactoring), weist der folgende Dialog auf entstehende Konflikte hin. Sie können die Aktion dennoch durchführen, dabei werden jedoch POE gelöscht. Dies macht das Programm nicht mehr verwendbar.
Abhilfe: Falls möglich, machen Sie die Refactoring-Aktion rückgängig oder stellen Sie einen der letzten Zustände aus dem lokalen Protokoll wieder her (Kontextmenü – Ersetzen durchLokales Protokoll...).
Verwenden Sie die Refactoring-Aktion nicht mehr für die Eingänge EN und Ausgänge ENO.

3378

Die Spalte "Identifikation" in der Sicht "SPS" zeigt den Fingerprint ohne die führenden Nullen.
Szenario: Die Spalte Identifikation in der Sicht SPS nennt den Fingerprint der zugehörigen IEC-Ressource. Bei Fingerprints mit führenden Nullen werden diese führenden Nullen nicht angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

3382

Die Perspektive "Resource" wird zur Verwendung angeboten, sie wurde jedoch nicht freigegeben.
Szenario: Der Dialog Perspektive öffnen enthält die Perspektive Resource. Diese Perspektive wurde jedoch nicht zur Verwendung in logi.CAD 3 freigegeben.
Abhilfe: Verwenden Sie nur die freigegebenen Perspektiven. Dies sind: Applikationserstellung und Applikationstest

3386

Der Befehl "Remove XText Nature" wird zur Verwendung angeboten, er wurde jedoch nicht freigegeben.
Szenario: Das Kontextmenü für ein Projekt enthält den Befehl Remove XText Nature (unter dem Befehl Configure). Dieser Befehl ist jedoch nicht zur Verwendung in logi.CAD 3 freigegeben.
Zusatzinformation: Falls Sie Remove XText Nature wählen, wird u.U. ST-Code als Fehler hervorgehoben, obwohl er korrekt ist.
Abhilfe, falls Sie Remove XText Nature bereits gewählt haben: Öffnen Sie das Kontextmenü für das Projekt, wählen Sie Configure und Add XText Nature. Rufen Sie Remove XText Nature nicht mehr auf.

3402

Beim Laden eines geänderten Programms wird keine anwenderfreundliche Meldung angezeigt, falls Variablen in der Sicht "Variablenwerte" enthalten sind, die nicht mehr vorhanden sind.
Szenario: Falls Sie ein geändertes Programm laden und die Sicht Variablenwerte solche Variablen anzeigen, die z.B. aufgrund von Umbenennungen nicht mehr im Programm existieren, zeigt die Sicht Fehlerprotokoll die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando. Außerdem werden keine Werte in der Sicht Variablenwerte angezeigt, sondern ---.
Abhilfe, um wieder Werte in der Sicht zu sehen: Löschen Sie in der Sicht Variablenwerte die Variablen, die nicht mehr vorhanden sind.
Zusatzaktion, falls Variablen umbenannt wurden und Sie deren Werte beobachten wollen: Ziehen Sie die umbenannten Variablen aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte.

3407

Mehrfache Zugriffe auf Ausgänge in der Parameterliste des Aufrufs ist nicht möglich, obwohl es sich beim jeweiligen Ausdruck auf der rechten Seite um ein unterschiedliches ARRAY-Element handelt.
Szenario: Falls Sie in der Parameterliste eines Aufrufs mehrfache Zugriffe auf Ausgänge erfassen und die Ausdrucke auf der rechten Seite sind unterschiedliche ARRAY-Elemente (siehe Beispiel), werden die Zugriffe ab der 2. Angabe als Fehler gekennzeichnet. Die Meldung Parameter wurde bereits zugewiesen wird für jeden fehlerhaften Zugriff in der Sicht Fehler angezeigt, obwohl den unterschiedlichen Ausgängen unterschiedliche ARRAY-Elemente zugewiesen werden.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  DigitalOut : MyArray;
END_VAR
	LEDCylon(LED1 => DigitalOut[1], LED2 => DigitalOut[2]); (* Der Zugriff auf 'LED2' wird als Fehler gekennzeichnet. *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
	MyArray : ARRAY [1..4] of BOOL;
END_TYPE

Abhilfe 1: Verwenden Sie keine ARRAY-Elemente, sondern andere Variablen für den mehrfachen Zugriff auf Ausgänge im Aufruf.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  FB_OUT1 : BOOL;   (* 'Hilfs'-Variable 1 *)
  FB_OUT2 : BOOL;   (* 'Hilfs'-Variable 2 *) 
END_VAR
	LEDCylon(LED1 => FB_OUT1, LED2 => FB_OUT2); (* der Aufruf mit den 'Hilfs'-Variablen *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe 2, nur für den Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen anwendbar: Trennen Sie die Zugriffe auf die Ausgänge vom Aufruf.
Beispiel:

PROGRAM Template

VAR
  LEDCylon : FUB_LEDCylon;
  DigitalOut : MyArray;
END_VAR
	LEDCylon();                       (* der Aufruf ohne die Zugriffe auf Ausgänge *)
	DigitalOut[1] := LEDCylon.LED1;   (* der Zugriff auf den 1. Ausgang, vom Aufruf getrennt *)
	DigitalOut[2] := LEDCylon.LED2;   (* der Zugriff auf den 2. Ausgang, vom Aufruf getrennt *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
	VAR_OUTPUT
		LED1 : BOOL;
		LED2 : BOOL;	
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
	MyArray : ARRAY [1..4] of BOOL;
END_TYPE
3413

Beim Öffnen der Perspektive "Applikationstest" wird u.U. eine Meldung wiederholt angezeigt, bis das Programm geladen wird.
Szenario: Falls noch kein Programm auf die angeführte SPS geladen wurde und Sie die Perspektive Applikationstest öffnen, erscheint die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando wiederholt in der Sicht Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Das Szenario entsteht zum Beispiel, wenn Sie den Arbeitsbereich wechseln, ein Projekt für die integrierte SPS erstellen und die Perspektive öffnen.
Abhilfe: Laden Sie das Programm auf die SPS. Löschen Sie das Protokoll, sofern Sie die bisherigen Meldungen nicht mehr benötigen.

3417

Beim Einfügen von Variablen in die Sicht "Variablenwerte" wird keine anwenderfreundliche Meldung angezeigt, falls nach dem Einfügen mehr als 255 Variablen in der Sicht enthalten sind.
Szenario: Falls Sie Variablen in die Sicht Variablenwerte einfügen und dadurch mehr als 255 Variablen in der Sicht enthalten sind, erscheint die Meldung Ungültiges Zielsystem-Kommando in der Sicht Fehlerprotokoll. Ab der 256. Variable werden keine Werte angezeigt, sondern ---.
Abhilfe, um die Werte für die benötigten Variablen zu sehen: Löschen Sie jene Variablen aus der Sicht, die derzeit nicht wichtig sind.

3466Inhaltshilfe enthält Datentypen "CHAR" und "STRING" zur Auswahl, obwohl diese nicht unterstützt werden.
Szenario: Wenn Sie die Inhaltshilfe verwenden, werden die Datentypen CHAR und STRING zur Auswahl angeboten. Diese Datentypen werden jedoch derzeit nicht unterstützt. Falls Sie einen der Datentypen auswählen oder ihn selbst eintippen, wird dieser Datentyp nicht als Fehler gekennzeichnet. Wenn Sie diese Datentypen verwenden, erscheint beim Laden des Programms die Meldung Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.
Abhilfe: Verwenden Sie nur die unterstützten Datentypen, die in der Referenzdokumentation angeführt sind – siehe Unterstützte Datentypen.
3471

Bei einer Variable in einer Zuweisung enthält die Inhaltshilfe "(" zur Auswahl, obwohl dieses Zeichen nicht erlaubt ist.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe für eine Variable in einer Zuweisung verwenden, wird das Zeichen ( zur Auswahl angeboten. Dieses Zeichen ist bei Variablen jedoch nicht erlaubt.
Zusatzinformation: ( ist Teil der Syntax zum Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz oder einer Funktion.
Abhilfe: Falls Sie den Zuweisungsoperator benötigen, wählen Sie das Zeichen := in der Liste der Inhaltshilfe.

3475

Vor den Deklarationen von Variablen enthält die Inhaltshilfe Funktionen zur Auswahl.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe vor den Deklarationen von Variablen öffnen (z.B. vor VAR ... END_VAR), werden Funktionen zur Auswahl angeboten. Bei der Auswahl einer Funktion (und Vervollständigung um die Syntax zum Aufruf) wird der Aufruf als Fehler gekennzeichnet, da die Aufrufe von Funktionen und Funktionsbaustein-Instanzen erst nach den Deklarationen der Variablen erlaubt sind.
Abhilfe: Fügen Sie den Aufruf von Funktionen erst nach den Deklarationen der Variablen ein.

3479

Der Befehl "Integrierte SPS starten" ist nicht deaktiviert, falls logi.RTS bereits außerhalb von logi.CAD 3 gestartet wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.RTS außerhalb von logi.CAD 3 gestartet haben, ist der Befehl Integrierte SPS starten (im Menü SPS) aktiviert. logi.CAD 3 soll das Starten der integrierten SPS jedoch nicht ermöglichen, da logi.RTS bereits außerhalb von logi.CAD 3 gestartet wurde.
Abhilfe: nicht vorhanden

3484

Eine Meldung verwirrt, wenn Literale mit einem Operator im Index-Unterbereich bei einer ARRAY-Deklaration erfasst wurden.
Szenario für Problem: Wenn Sie für ARRAY-Deklarationen Literale mit Operatoren im Index-Unterbereich erfassen (siehe Beispiel), wird die Deklaration als fehlerhaft markiert, da nur Literale für den Index-Unterbereich erlaubt sind. Der Fehler wird mit Meldungen gemeldet. Eine dieser Meldung ist eher ungenau: For input string: "9"
Beispiel:

VAR
  Var1: ARRAY [1+1..9] OF INT;
END_VAR

Abhilfe, damit die ARRAY-Deklaration korrekt ist: Erfassen Sie nur Literale für den Index-Unterbereich, vermeiden Sie dabei Operatoren:

VAR
  Var1: ARRAY [1..9] OF INT;
END_VAR