Release-Notes für Version 1.34.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.34.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.34.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.34.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.34.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.34.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1405 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.34.0

IDNeuigkeiten
4791

logi.CAD 3 bietet den Baustein SIZEOF. Der Baustein liefert die Speichergröße einer Variable in Bytes.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6082

Sie können mehrere Tasks im SPS-Objekt definieren und die definierten Programm-Instanzen verschiedenen Tasks zuordnen. Beachten Sie, dass eine Programm-Instanz nur einem Task zugeordnet werden kann.
Nach dem Laden der Anwendung auf die SPS werden dort die Tasks je nach ihrer Priorität ausgeführt.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.34.0

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IDBehobenes Problem
7207

Nach Änderung des Datentyps für eine Variable zeigt die Sicht "Instanzen" möglicherweise falsche Unterelemente für die Variable an.
Behebung: Die Sicht "Instanzen" zeigt in dem folgenden Szenario die korrekten Unterelemente für die Variable an.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in einem ST-Objekt ändern und das geänderte ST-Objekt speichern, werden die Einträge in der Sicht Instanzen entsprechend aktualisiert. Falls Sie den Datentyp von ARRAY auf einen Strukturdatentyp und umgekehrt ändern, ist es möglich, dass – nach dem Speichern und Aufklappen der geänderten Variable – noch immer die Unterelemente des vorhergehenden Datentyps anzeigt werden. In einigen Fällen wurde nach dem Speichern eine Ausnahmebedingung in einem Dialog gemeldet. In diesem Fall können Sie die geänderte Variable nicht mehr aufklappen.

7483

Terminierung von logi.RTS auf Econ 100, wenn das Kernelmodul der Firma Acontis nicht geladen ist.
Behebung: logi.RTS terminiert nicht mehr in dem folgenden Szenario. Zusätzlich wird das nachfolgend erwähnte Kernelmodul automatisch geladen. Falls das Laden nicht möglich ist, wird logi.RTS ohne dem EtherCAT-Systemdienst ausgeführt. Voraussetzung für das behobene Problem: Sie müssen die neue Version 2.3.1405 für logi.RTS installieren, die im heruntergeladenen Paket enthalten ist.
Szenario für Problem: Falls Sie Hardware-IOs auf einem EtherCAT-Feldbus (z.B. auf einer Econ 100) mit Hilfe des EtherCAT-Systemdiensts adressieren wollen, aber das Kernelmodul der Firma Acontis atemsys.ko auf der Econ 100 nicht geladen ist, terminiert logi.RTS mit einem Segmentation Fault, wenn logi.RTS auf der Econ 100 gestartet wird.

7497

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie eine Funktion nur als ARRAY-Indexzugriff gemeinsam mit einer arithmetischen Operation aufrufen.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktion nur als ARRAY-Indexzugriff mit einer arithmetischen Operation aufrufen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    a: ARRAY [1..5] OF INT;
  END_VAR
	
  a[fun()+1] :=1;  (* 'fun' is called as an array index subscript in combination with an arithmetic operation. *)
END_PROGRAM

FUNCTION fun:INT
  fun := 1;
END_FUNCTION
7501

Bei verschachtelten STRING-Funktionen zeigt die Sicht "Variablenwerte" nach mehreren Zyklen fälschlicherweise einen leeren String.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt den korrekten String für alle Zyklen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine verschachtelte STRING-Funktion verwenden (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte während der ersten (rund hundert) Zyklen den korrekten String. Danach wird jedoch fälschlicherweise ein leerer String '' angezeigt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    result : STRING[5];
    stringVar : STRING[5] := 'abcde';
  END_VAR
  result := LEFT(LEFT(stringVar, 4), 2);  (* 'result' should evaluate to 'ab' the whole time. But after a while, '' is displayed. *)
END_PROGRAM
7518

Längere ST-Zeilen werden beim Formatieren des Codes umgebrochen, aber nicht eingerückt.
Behebung: ST-Zeilen bis 500 Zeichen werden nicht umgebrochen. Längere ST-Zeilen werden umgebrochen und eingerückt.
Szenario für Problem: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden längere Zeilen umgebrochen, aber die nächste Zeile wird nicht eingerückt. Dies erschwert das Erfassen der zusammengehörigen Zeilen.

7523

logi.CAD 3 verhält sich beim Typisieren von überladenen Funktionen nicht laut der IEC-Norm.
Behebung: logi.CAD 3 verhält sich beim Typisieren weiterhin nicht laut der IEC-Norm. Mehr Informationen dazu und mögliche Spezialfälle finden Sie in der Benutzerdokumentation – siehe Typisierung von Ausdrücken.
Szenario für Problem: Beim Typisieren von überladenen Funktionen (z.B. dem ADD-Baustein) berücksichtigt logi.CAD 3 den Typ der Variable, auf die der Ergebniswert zugewiesen wird. Dies entspricht nicht der IEC-Norm, die Folgendes vorgibt.

The data type of the variable to store the result of the overloaded function does not influence the data type of the result of the function or operation.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyInst : test;
  END_VAR
  MyInst();
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK test
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR	
  Var1:= ADD(SINT#127, SINT#127);  (* 'Var1' evaluates to '254'. But the value should be '-2' according to the IEC-standard. *)
END_FUNCTION_BLOCK
7553Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise falsche Daten für ARRAY-Variablen an.
Behebung: Die Sicht Instanzen zeigt in folgendem Szenario die korrekten Daten für ARRAY-Variablen.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Variablen in einem ST-Objekt deklarieren und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht Instanzen diese neuen Variablen ohne Datentyp. Falls Sie den Datentyp einer bestehenden Variable auf einen ARRAY-Datentyp ändern und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht noch immer den vorigen Datentyp für die geänderte Variable.
7561

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise falsche Daten nach dem Refactoring eines Programmtyps an.
Behebung: Die Sicht Instanzen zeigt korrekte Daten nach dem Refactoring eines Programmtyps an.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner für einen Programmtyp im SPS-Objekt ändern (= Refactoring), zeigt die Sicht Instanzen möglicherweise falsche Daten.

7583

Eine interne Fehlermeldung erscheint, wenn logi.CAD 3 mit einem geöffneten FBS-Objekt oder einer geöffneten ST-Schnittstelle erneut gestartet wird.
Behebung: Die interne Fehlermeldung erscheint nicht, wenn logi.CAD 3 mit einem geöffneten FBS-Objekt oder einer geöffneten ST-Schnittstelle erneut gestartet wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie in logi.CAD 3 ein FBS-Objekt oder eine ST-Schnittstelle öffnen, wird der Inhalt dieser Ressourcen im Texteditor angezeigt. Wenn Sie logi.CAD 3 schließen, während diese Ressourcen noch geöffnet sind, erscheint kurze Zeit nach dem erneuten Start von logi.CAD 3 ein Dialog mit dieser internen Fehlermeldung: 'Lade Projekt: Name' hat ein Problem festgestellt. An internal error occurred during: "Lade Projekt: Name". Diese Meldung wird auch in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt.
Zusatzinformation: Ein FBS-Objekt hat die Erweiterung iecfbd, eine ST-Schnittstelle die Erweiterung iecif. Beide Ressourcen werden in logi.CAD 3 erstellt und verwendet. In l wird der Inhalt dieser Ressourcen daher nur im Texteditor dargestellt.

7617

Anwendungen mit STRING-Funktionen können nicht auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 geladen werden.
Behebung: Anwendungen mit den unten erwähnten STRING-Funktionen können auf die CX9020 geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie bestimmte STRING-Funktionen in der Anwendung verwenden (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Hier die betroffenen STRING-Funktionen: DELETE, INSERT, LEFT, MID, REPLACE, RIGHT

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1, Var2 : STRING[20];
  END_VAR;
	
  Var1 := LEFT(Var2,5);
END_PROGRAM
7644

Falls Sie die Plattform im SPS-Objekt ändern, wird eine fehlerhafte Anwendung wird geladen oder die Anwendung kann gar nicht erstellt werden.
Behebung: Nach einer Änderung der Plattform im SPS-Objekt und dem Laden ist die geladene Anwendung korrekt.
Szenario für Problem: Falls Sie die bestehende Plattform im SPS-Objekt ändern (z.B. von WindowsX86 auf Raspbian) und dann die Anwendung auf die entsprechende SPS laden, wird eine fehlerhafte Anwendung auf die SPS geladen. Möglicherweise kann die Anwendung aber auch gar nicht erstellt werden. In diesem Fall erscheint diese Meldung: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

7652

Indeterministische Aufrufreihenfolge von Programminstanzen.
Behebung: Programmtypen, die einem gleichen Task zugeordnet sind, werden in der Reihenfolge ausgeführt, wie die Programminstanzen im SPS-Objekt deklariert sind.
Szenario für Problem: Die Aufrufreihenfolge von Programminstanzen ist nicht deterministisch. Dadurch kann ein Fehlverhalten der Anwendung verursacht werden. Das Problem tritt auf, wenn Sie mehrere Programminstanzen mit unterschiedlichen Programmtypen deklarieren.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.34.0

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IDBehobenes Problem
7473

Invertierungen können u.U. nicht entfernt werden.
Behebung: Der Eingang eines Wertfelds mit einem INT-Literal kann nicht mehr invertiert werden. Zusätzlich kann die Invertierung für den Eingang eines Wertfelds durch Doppelklicken auf den invertierten Eingang entfernt werden.
Szenario für Problem: Der Eingang eines Wertfelds mit einem INT-Literal kann fälschlicherweise invertiert werden. Danach ist es nicht möglich, diese Invertierung wieder zu entfernen. Zusätzlich ist es nicht möglich, eine korrekt gesetzte Invertierung für den Eingang eines Wertfelds mit einer BOOL-Variable durch Doppelklicken auf den invertierten Eingang wieder zu entfernen.
Zusatzinformation: Es ist möglich, einen selektierten Ein-/Ausgang eines Funktionsaufrufs, einer Funktionsbaustein-Instanz oder eines Wertfelds durch Doppelklicken oder Drücken der i-Taste zu invertieren, sofern dieser Ein-/Ausgang vom Datentyp ANY_BIT sind. Falls er jedoch bereits invertiert war, wird die Invertierung wieder entfernt.

7557

Rekursive Verwendung wird erst nach dem erneuten Öffnen des FBS-Editors als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Rekursive Verwendung wird bereits bei der Verursachung im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Eine rekursive Verwendung von Funktionsbausteinen im FBS-Editor ist nicht erlaubt. Falls Sie jedoch eine rekursive Verwendung verursachen, wird diese in grafischen FBS-Editoren, die bereits geöffnet sind und zu denen Sie wechseln, nicht als fehlerhaft markiert. Die Sicht Fehler meldet trotzdem alle betroffenen Stellen als fehlerhaft.
Beispiel für die rekursive Verwendung: Die Funktionsbaustein-Instanz für "FB1" ist bereits im Funktionsbaustein "FB2" gesetzt, der grafische FBS-Editor für "FB2" ist geöffnet. Nun wird die Funktionsbaustein-Instanz "FB2" im grafischen FBS-Editor für "FB1" gesetzt und "FB1" wird gespeichert (dort wird "FB2" als fehlerhaft markiert). Wenn Sie zum grafischen FBS-Editor für "FB2" wechseln, wird "FB1" nicht als fehlerhaft markiert.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.34.0

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ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7623

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Bearbeiten von größeren ST-Objekten verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie größere ST-Objekte bearbeiten (z.B. ST-Code löschen, ST-Objekt speichern, den gelöschten ST-Code durch Befehl Rückgängig wiederherstellen, ST-Objekt erneut speichern usw.), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled exception: null im Fehlerprotokoll. Die Ausnahmesituation kann wiederholt, aber in unregelmäßigen Abständen auftreten.
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll oder löschen Sie das Fehlerprotokoll.

7724

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Bereinigen des Projekts verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt bereinigen (mit dem Befehl Bereinigen... im Menü Projekt), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag java.lang.NullPointerException im Fehlerprotokoll. Das Projekt wird in diesem Fall nicht bereinigt.
Abhilfe: Ignorieren Sie die den Eintrag im Fehlerprotokoll und bereinigen Sie das Projekt erneut.

7728

ARRAY-Elemente werden u.U. beim Filtern in der Sicht "Instanzen" nicht berücksichtigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Variablen in Ihrer Anwendung verwenden (siehe Beispiel), werden diese in der Sicht Instanzen angezeigt. Wenn Sie den Inhalt der Sicht nach dem Basis-Datentyp der ARRAY-Variable filtern, werden die ARRAY-Variablen nicht oder nur teilweise in der Sicht Instanzen angezeigt.

Beispiel
TYPE
  MyArray : ARRAY [1..10] OF TON;
END_TYPE

PROGRAM Program1
  VAR             (* If entering filter text 'TON' in 'Instances' view, the following ARRAY-variables and its children should be displayed. *)
    Var1Array : MyArray;                (* But this ARRAY-variable and its children are not displayed. *)
    Var2Array : ARRAY [1..10] OF TON;   (* This ARRAY-variable is displayed but its children are not displayed. *)
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

7732

Eine Ausnahmesituation wird beim Löschen der unteren Grenze eines Indexbereichs verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie die untere Grenze des Indexbereich bei einer ARRAY-Variable löschen (z.B. den Wert 1 in ARRAY [1..10] OF INT;), wird der ST-Code als fehlerhaft markiert. Zusätzlich tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled exception: com.logicals.iec.model.type.impl.ArrayTypeImpl cannot be cast to com.logicals.iec.model.type.CompoundType im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie die den Eintrag im Fehlerprotokoll und korrigieren Sie den Indexbereich für die ARRAY-Variable, sodass wieder eine untere Grenze definiert ist.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.34.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBekanntes Problem
 keine