Release-Notes für Version 1.33.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.33.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.33.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.33.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.33.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.33.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1403 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.33.0

IDNeuigkeiten
6140

Im ST-Editor können Sie VAR_IN_OUT-Variablen in Funktionen und Funktionsbausteinen deklarieren und in Ihrem ST-Code verwenden.

6446

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein LEFT verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6453

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein RIGHT verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6460

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein MID verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

7432

Der MQTT_IsConnected-Baustein ist nicht mehr verfügbar. Stattdessen steht der MQTT_GetState-Baustein zur Verfügung.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.33.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBehobenes Problem
7294

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Refactoring des Programms verursacht.
Behebung: Die folgende Ausnahmesituation wird beim Refactoring des Programms nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner für das Programm ändern (= Refactoring), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled exception: assertion failed im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Ausnahmesituation tritt erst nach bestimmten Aktionen auf, die vor dem Refactoring durchgeführt wurden. Beispiel: Sie haben mehrere Programme im SPS-Objekt eingetragen und wieder gelöscht.

7336

Unklare Meldung Fehler beim Laden des Code-Images, wenn die Anwendung geladen wird.
Behebung: Die Meldung und Lösungen dafür sind in der Benutzerdokumentation enthalten. Suchen Sie in der Benutzerdokumentation nach der Meldung, um sich über die Lösungen zu informieren.
Szenario für Problem: Falls Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken, erscheint die Meldung Fehler beim Laden des Code-Images in der Sicht Fehlerprotokoll. Weitere Informationen sind nicht vorhanden.

7419

Hardware-IOs am EtherCAT-Feldbus werden nach Konfigurationsänderungen im SPS-Objekt u.U. nicht mehr korrekt adressiert.
Behebung: Die Hardware-IOs am EtherCAT-Feldbus werden nach einer Konfigurationsänderung im SPS-Objekt, wie im folgenden Szenario beschrieben, weiterhin korrekt adressiert.
Szenario für Problem: Falls Sie Hardware-IOs auf einem EtherCAT-Feldbus (z.B. auf einer Econ 100) adressieren wollen, müssen Sie im SPS-Objekt die Angabe ETHERCAT_CONFIGURATION mit projektrelativen Pfad einer ENI-Datei und Name eintragen. Falls Sie diese Angabe manipulieren (z.B. löschen und danach wiederherstellen), werden beim Laden der Anwendung die Hardware-IOs u.U. nicht korrekt adressiert. Erkennbar ist dieses Problem anhand der folgenden Meldung im Konsolenfenster von logi.RTS: IOSS: 0 inputs, 0 outputs initialized

7424

Ein MQTT_Connect-Baustein blockiert die Ausführung auf dem Raspberry Pi, falls der MQTT-Broker nicht erreichbar ist.
Behebung: Der MQTT_Connect-Baustein blockiert die Ausführung nicht mehr (wie in folgendem Szenario beschrieben).
Szenario für Problem: Ein MQTT_Connect-Baustein blockiert die Ausführung der Anwendung auf dem Raspberry Pi, falls der MQTT-Broker nicht erreichbar ist, da z.B. eine IP-Adresse eines Rechners angegeben wurde, der nicht in Betrieb ist.

7428

Interner Fehler bei Rekursion im ST-Editor.
Behebung: Statt des internen Fehlers wird diese Meldung angezeigt: Nur Arrays von elementaren Datentypen oder Strukturen sind zulässig.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variablen mit einem ARRAY-Datentyp deklariert haben und diesen Datentyp nun so anpassen, dass er sich selbst als Datentyp verwendet (= rekursive Verwendung), erscheint der folgende interne Fehler: An internal error occurred during: "Xtext validation" oder An internal error occurred during: "Building workspace"

7432

Fehlende Information zur Client-ID für MQTT_Connect-Baustein.
Behebung: Die Benutzerdokumentation des MQTT_Connect-Baustein wurde um die Information erweitert. Beachten Sie außerdem, dass der MQTT_IsConnected-Baustein nicht mehr verfügbar ist. Stattdessen steht der MQTT_GetState-Baustein zur Verfügung. Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.
Szenario für Problem: Bei der Verwendung des MQTT_Connect-Bausteins ist es möglich, die Verbindung mit einer beliebigen Client-ID zu versorgen. MQTT verlangt eine eindeutige Client-ID für jede Verbindung. Das bedeutet, dass bereits vergebene Client-IDs nicht erneut verwendet werden dürfen. Diese Information ist jedoch aus der Benutzerdokumentation nicht ersichtlich. Die Ergebniscodes der MQTT-Funktionen liefern ebenfalls keine entsprechende Information.

7478

Die Zuweisung auf die Ausgangsvariable einer Funktionsbaustein-Instanz wird nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Die Zuweisung auf die Ausgangsvariable einer Funktionsbaustein-Instanz wird nun als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz als Typ für ein Strukturelement deklarieren (siehe Beispiel), werden Zuweisungen auf Ausgangsvariablen des zugehörigen Funktionsbaustein-Typs fälschlicherweise nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB : Struct1;
  END_VAR

  MyFB.Elem1.O1 := 3; (* This assignment is not highlighted as faulty. *)
END_PROGRAM

TYPE
  Struct1 : STRUCT
    Elem1 : TestFB; (* declaration of FB-Instance as structure element *)
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK TestFB
  VAR_OUTPUT
    O1 : INT;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
7514

Nach dem wiederholten Importieren eines größeren Projekts werden Objekte des Projekts als fehlerhaft markiert und logi.CAD 3 reagiert nicht mehr.
Behebung: Größere Projekte können wiederholt gelöscht und erneut importiert werden. logi.CAD 3 reagiert weiterhin auf Anwenderaktionen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein größeres Projekt in logi.CAD 3 einige Male aus dem Arbeitsbereich löschen und erneut importieren, ist es möglich, dass die Objekte des Projekts nach einer Import-Wiederholung plötzlich als fehlerhaft markiert werden. Falls Sie das Projekt nochmal löschen und erneut importieren, reagiert logi.CAD 3 gar nicht mehr.
Zusatzinformation: Falls Sie die Anwendung nach jedem Importieren auf die SPS laden, tritt das beschriebene Problem wesentlich früher auf.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.33.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBehobenes Problem
7437

Schließen eines FBS-Objekts mit Zuweisung von einer Referenz-Variable auf einen Baustein-Eingang vom gleichen Typ verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung: Die Ausnahmesituation wird für das folgende Szenario nicht verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem FBS-Objekt eine Referenz-Variable REF_TO BYTE in einem Wertfeld eintragen und mit einem Baustein-Eingang – ebenfalls vom Typ REF_TO BYTE – verbinden, tritt nach dem Schließen des FBS-Objekts eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In der Sicht Fehlerprotokoll erscheint diese Meldung: Error setting focus to :

7441

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein FBS-Objekt speichern, das Funktionsbaustein-Instanzen enthält, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Behebung: Die Ausnahmesituation wird für das folgende Szenario nicht verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor durch Linien verbinden, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird und dann das FBS-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung in einem Fenster und im Fehlerprotokoll: Speichern fehlgeschlagen
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.

7445
Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Funktionsbaustein-Instanzen löschen, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Behebung: Die Ausnahmesituation wird für das folgende Szenario nicht verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor löschen, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: Unhandled event loop exception 
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.33.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7207

Nach Änderung des Datentyps für eine Variable zeigt die Sicht "Instanzen" möglicherweise falsche Unterelemente für die Variable an.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in einem ST-Objekt ändern und das geänderte ST-Objekt speichern, werden die Einträge in der Sicht Instanzen entsprechend aktualisiert. Falls Sie den Datentyp von ARRAY auf einen Strukturdatentyp und umgekehrt ändern, ist es möglich, dass – nach dem Speichern und Aufklappen der geänderten Variable – noch immer die Unterelemente des vorhergehenden Datentyps anzeigt werden. In einigen Fällen wurde nach dem Speichern eine Ausnahmebedingung in einem Dialog gemeldet. In diesem Fall können Sie die geänderte Variable nicht mehr aufklappen.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...), damit Sie die geänderte Variable aufklappen können und die korrekten Unterelemente angezeigt werden.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7483

Terminierung von logi.RTS auf Econ 100, wenn das Kernelmodul der Firma Acontis nicht geladen ist.
Szenario für Problem: Falls Sie Hardware-IOs auf einem EtherCAT-Feldbus (z.B. auf einer Econ 100) mit Hilfe des EtherCAT-Systemdiensts adressieren wollen, aber das Kernelmodul der Firma Acontis atemsys.ko auf der Econ 100 nicht geladen ist, terminiert logi.RTS mit einem Segmentation Fault, wenn logi.RTS auf der Econ 100 gestartet wird.
Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass das Kernelmodul geladen wurde. Gehen Sie bei der Inbetriebnahme der Econ 100 laut der Kurzanleitung "logi.RTS auf IXXAT Econ 100 in Betrieb nehmen" vor. Diese enthält Anweisungen, aufgrund derer das Kernelmodul beim Systemstart geladen wird.

7497

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie eine Funktion nur als ARRAY-Indexzugriff gemeinsam mit einer arithmetischen Operation aufrufen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktion nur als ARRAY-Indexzugriff mit einer arithmetischen Operation aufrufen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    a: ARRAY [1..5] OF INT;
  END_VAR
	
  a[fun()+1] :=1;  (* 'fun' is called as an array index subscript in combination with an arithmetic operation. *)
END_PROGRAM

FUNCTION fun:INT
  fun := 1;
END_FUNCTION

Abhilfe: Definieren Sie einen zusätzlichen Aufruf der Funktion in einer IF-Anweisung, der jedoch nicht ausgeführt wird (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    a: ARRAY [1..5] OF INT;
  END_VAR

  IF (False) THEN  
    fun();        (* 'fun' will never be called. *)
  END_IF;	

  a[fun()+1] :=1;
END_PROGRAM

FUNCTION fun:INT
  fun := 1;
END_FUNCTION
7501

Bei verschachtelten STRING-Funktionen zeigt die Sicht "Variablenwerte" nach mehreren Zyklen fälschlicherweise einen leeren String.
Szenario für Problem: Falls Sie eine verschachtelte STRING-Funktion verwenden (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte während der ersten (rund hundert) Zyklen den korrekten String. Danach wird jedoch fälschlicherweise ein leerer String '' angezeigt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    result : STRING[5];
    stringVar : STRING[5] := 'abcde';
  END_VAR
  result := LEFT(LEFT(stringVar, 4), 2);  (* 'result' should evaluate to 'ab' the whole time. But after a while, '' is displayed. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Verwenden Sie zusätzlich die MOVE-Funktion (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    result : STRING[5];
    stringVar : STRING[5] := 'abcde';
  END_VAR
  result := MOVE(LEFT(LEFT(stringVar, 4), 2)); (* 'result' evaluates to 'ab' the whole time. *)
END_PROGRAM
7518

Längere ST-Zeilen werden beim Formatieren des Codes umgebrochen, aber nicht eingerückt.
Szenario für Problem: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden längere Zeilen umgebrochen, aber die nächste Zeile wird nicht eingerückt. Dies erschwert das Erfassen der zusammengehörigen Zeilen.
Abhilfe: nicht vorhanden

7523

logi.CAD 3 verhält sich beim Typisieren von überladenen Funktionen nicht laut der IEC-Norm.
Szenario für Problem: Beim Typisieren von überladenen Funktionen (z.B. dem ADD-Baustein) berücksichtigt logi.CAD 3 den Typ der Variable, auf die der Ergebniswert zugewiesen wird. Dies entspricht nicht der IEC-Norm, die Folgendes vorgibt.

The data type of the variable to store the result of the overloaded function does not influence the data type of the result of the function or operation.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyInst : test;
  END_VAR
  MyInst();
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK test
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR	
  Var1:= ADD(SINT#127, SINT#127);  (* 'Var1' evaluates to '254'. But the value should be '-2' according to the IEC-standard. *)
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

7553

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise falsche Daten für ARRAY-Variablen an.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Variablen in einem ST-Objekt deklarieren und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht Instanzen diese neuen Variablen ohne Datentyp. Falls Sie den Datentyp einer bestehenden Variable auf einen ARRAY-Datentyp ändern und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht noch immer den vorigen Datentyp für die geänderte Variable.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...), damit die korrekten Datentypen angezeigt werden.
In einigen Fällen wurde nach dem Bereinigen fäschlicherweise eine IEC-Ressource doppelt angezeigt (z.B. RemoteConfiguration\remote}). Löschen Sie das "falsche" Duplikat aus der Sicht.

7561

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise falsche Daten nach dem Refactoring eines Programmtyps an.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner für einen Programmtyp im SPS-Objekt ändern (= Refactoring), zeigt die Sicht Instanzen möglicherweise falsche Daten.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt, damit die korrekten Daten angezeigt werden.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.33.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDBekanntes Problem
7473

Invertierungen können u.U. nicht entfernt werden.
Szenario für Problem: Der Eingang eines Wertfelds mit einem INT-Literal kann fälschlicherweise invertiert werden. Danach ist es nicht möglich, diese Invertierung wieder zu entfernen. Zusätzlich ist es nicht möglich, eine korrekt gesetzte Invertierung für den Eingang eines Wertfelds mit einer BOOL-Variable durch Doppelklicken auf den invertierten Eingang wieder zu entfernen.
Zusatzinformation: Es ist möglich, einen selektierten Ein-/Ausgang eines Funktionsaufrufs, einer Funktionsbaustein-Instanz oder eines Wertfelds durch Doppelklicken oder Drücken der i-Taste zu invertieren, sofern dieser Ein-/Ausgang vom Datentyp ANY_BIT sind. Falls er jedoch bereits invertiert war, wird die Invertierung wieder entfernt.
Abhilfe, um die Invertierung zu entfernen: Versuchen Sie, die Invertierung durch Drücken der i-Taste zu entfernen, wenn der Ein-/Ausgang selektiert ist. Falls dies nicht erfolgreich ist, müssen Sie das FBS-Element löschen und es erneut (ohne Invertierung) setzen.

7557

Rekursive Verwendung wird erst nach dem erneuten Öffnen des FBS-Editors als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Eine rekursive Verwendung von Funktionsbausteinen im FBS-Editor ist nicht erlaubt. Falls Sie jedoch eine rekursive Verwendung verursachen, wird diese in grafischen FBS-Editoren, die bereits geöffnet sind und zu denen Sie wechseln, nicht als fehlerhaft markiert. Die Sicht Fehler meldet trotzdem alle betroffenen Stellen als fehlerhaft.
Beispiel für die rekursive Verwendung: Die Funktionsbaustein-Instanz für "FB1" ist bereits im Funktionsbaustein "FB2" gesetzt, der grafische FBS-Editor für "FB2" ist geöffnet. Nun wird die Funktionsbaustein-Instanz "FB2" im grafischen FBS-Editor für "FB1" gesetzt und "FB1" wird gespeichert (dort wird "FB2" als fehlerhaft markiert). Wenn Sie zum grafischen FBS-Editor für "FB2" wechseln, wird "FB1" nicht als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: Kontrollieren Sie die Sicht Fehler, ob darin rekursive Verwendungen gemeldet werden. Doppelklicken Sie auf jede dieser Meldungen, um zum entsprechenden grafischen FBS-Editor zu wechseln. Schließen Sie diesen und öffnen Sie diesen erneut. Nun wird die rekursive Verwendung in allen grafischen FBS-Editoren als fehlerhaft gekennzeichnet.