Release-Notes für Version 1.31.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.31.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.31.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.31.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.31.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.31.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1402 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.31.0

IDNeuigkeiten
4529

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein CONCAT verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6418

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein DELETE verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6425

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein  REPLACE verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6439

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein INSERT verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.31.0

IDBehobenes Problem
7214

Beim Deklarieren mehrerer Ressourcen im gleichen SPS-Objekt werden verwirrende Fehlermeldungen angezeigt.
Behebung: Die Meldungen index=0, size=0 und RuleName: ResourceConfiguration werden nicht mehr angezeigt. Es werden die Meldungen Unerwartetes Zeichen 'RESOURCE' und Unerwartetes Zeichen '{' angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im gleichen SPS-Objekte mehrere Ressourcen deklarieren (siehe Beispiel), wird die Meldung index=0, size=0 in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt. Zusätzlich werden die Meldungen RuleName: ResourceConfiguration und Unerwartetes Zeichen 'RESOURCE' in der Sicht Fehler angezeigt.

Beispiel: Auszug aus einem fehlerhaften SPS-Objekt mit mehreren Ressourcen
CONFIGURATION LocalConfiguration
       RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
       RESOURCE local2 ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }

Zusatzinformation: Derzeit ist nur möglich, eine Ressource im gleichen SPS-Objekt zu deklarieren.

7246

"Anwendung laden" verursacht Terminierung von logi.RTS, falls die geladene Anwendung auf eine unzulässige STRING-Position zugreift.
Behebung: Die Anwendungen aus dem folgenden Szenario kann geladen werden. logi.RTS wird nicht terminiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und die Anwendung greift auf eine unzulässige Position innerhalb einer Zeichenkette zu (siehe Beispiel), terminiert logi.RTS. Ein Fenster mit dem Text RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr erscheint.

Beispiel
PROGRAM Text
  VAR
    Var1 : STRING[10];   (* The defined limit for the string is '10'. *)
    Var2 : STRING[10];
    idx : DINT := 1;
    max : DINT := 12;    (* Value '12' exceeds the defined limit. Because of the below code, '12' corresponds to an invalid STRING position. *)
  END_VAR

  Var1[idx] := 'x';

  FOR idx := 1 TO max BY 1 DO
    Var1[idx] := 'x';
  END_FOR;

  var2 := var1;

END_PROGRAM
7250

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte für STRING-Variablen mit mehr als 43.677 Zeichen.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt Werte für STRING-Variablen mit bis zu 32.767 Zeichen. STRING-Variablen mit größeren Länge werden bereits im ST-Editor als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Variablen mit einer Länge von mehr als 43.677 Zeichen deklarieren, zeigt die Sicht Variablenwerte die Werte für diese Variablen, sofern die STRING-Variable aus maximal 43.677 Zeichen besteht. Für STRING-Variablen mit 43.678 Zeichen oder mehr werden keine Werte angezeigt.

7254

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt beim Bearbeiten keine Werte für STRING-Variablen mit mehr als 6.550 Zeichen.
Behebung: Beim Bearbeiten einer STRING-Variable mit mehr als 6.550 Zeichen (aber noch unter 32.767 Zeichen) zeigt die Sicht Variablenwerte deren Wert.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Variablen mit mehr als 6.550 Zeichen deklarieren (aber noch unter 43.677 Zeichen), zeigt die Sicht Variablenwerte die Werte für diese Variablen. Wenn Sie auf einen der Werte doppelklicken, um ihn zu bearbeiten, wird der Wert im Editor-Fenster jedoch nicht angezeigt. Es ist aber möglich, einen neuen Wert für die STRING-Variable einzugeben.

7284

Für Ausgangsvariablen von Strukturtypen bietet die Inhaltshilfe keine Strukturelemente zur Auswahl.
Behebung: Im folgenden Szenario bietet die Inhaltshilfe nun die Strukturelemente zur Auswahl.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Inhaltshilfe für Ausgangsvariablen von Strukturtypen verwenden (siehe Beispiel), werden die Strukturelemente dort nicht zur Auswahl angeboten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : FB1;
    Var1, Var2 : INT;
  END_VAR
  MyFB1(Out1. => Var2);  (* After 'Out1.', the content assist does not list the structure elements 'Elem1' and 'Elem2'. *)
END_PROGRAM

TYPE
  MyStruct : Struct
    Elem1 : INT;
    Elem2 : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_OUTPUT
    Out1 : MyStruct;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
7323

Unklare Meldung, wenn eine STRING-Variable mit dem Zeichen "." in der Länge deklariert wird.
Behebung: Die unklare Meldung Couldn't convert 'null' to EInt erscheint im folgenden Szenario nicht mehr.
Szenario für Problem: Wenn Sie STRING-Variablen deklarieren und dabei das Zeichen "." für die Länge verwenden (z.B. StringVar : STRING[1.200] := 'MyText'), wird die STRING-Variable als fehlerhaft markiert und mehrere Meldungen werden angezeigt. Eine dieser Meldung ist unklar, es handelt sich dabei um Couldn't convert 'null' to EInt. Die anderen Meldungen sind Strings mit unbestimmter Länge sind nicht erlaubt und Unerwartetes Zeichen '1.200'.

7370

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt u.U. einen falschen Wert, falls der Operator NOT verwendet wird.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt den korrekten Wert, falls der Operator NOT – wie im folgenden Szenario beschrieben – verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie den Operator NOT in Zuweisungen verwenden (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte u.U. einen falschen Wert für das Ergebnis.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : WORD;
    result : BOOL;
  END_VAR	
  result := EQ(NOT Var1, WORD#65535);  (* Variable 'result' should evaluate to 'TRUE'. But the view displays 'FALSE'. *)
END_PROGRAM
7374

Die Quick-Info für die SEL-Bausteine zeigt eine falsche Information.
Behebung: Die Quick-Info für die SEL-Bausteine zeigt die korrekte Information.
Szenario für Problem: Wenn Sie den Mauszeiger auf den Aufruf eines Bausteins bewegen, wird eine Quick-Info für diesen Baustein angezeigt. Für die SEL-Bausteine wird eine falsche Information angezeigt, nämlich SEL := G ? IN0 : IN1; – Korrekt ist jedoch SEL := G ? IN1 : IN0;, da sich der Baustein so verhält:

Wird Eingang G auf den Wert FALSE (oder eine Entsprechung) gesetzt, liefert der Baustein den Wert des Eingangs IN0. Wird Eingang G auf den Wert TRUE (oder eine Entsprechung) gesetzt, liefert der Baustein den Wert des Eingangs IN1.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.31.0

IDBehobenes Problem
7169

Die Anwendung kann bei einer Rückkopplungsschleife im FBS-Editor nicht geladen werden.
Behebung: Rückkopplungsschleifen werden im FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Rückkopplungsschleife im FBS-Editor erstellen, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Beispiel für eine Rückkopplungsschleife: Der Ausgang des AND-Bausteins wird mit einem Eingang des gleichen AND-Bausteins verbunden. Der Ein- und Ausgang sind nicht nicht über ein Wertfeld mit einer Variable verbunden.

7170

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie im FBS-Editor einen MOVE-Baustein mit STRING-Beschaltung verwenden.
Behebung: Die Anwendung für das folgende Szenario kann nun geladen werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen MOVE-Baustein mit STRING-Beschaltung im FBS-Editor verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

7218

Verwirrende Meldungen werden beim ersten Öffnen der Benutzervorgaben angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Benutzervorgaben zum ersten Mal nach dem Start von logi.CAD 3 öffnen (Menü Fenster, Befehl Benutzervorgaben), werden in der Sicht Fehlerprotokoll Meldungen angezeigt, die mit dem Text Invalid preference category path beginnen. Trotz dieser Meldungen ist es möglich, die Benutzervorgaben zu definieren.

7290

Im FBS-Editor deklarierte STRING-Variablen ohne Länge werden erst nach dem Speichern als fehlerhaft gemeldet.
Behebung: Eine Meldung informiert Sie beim Deklarieren einer STRING-Variablen ohne Länge, dass diese nicht erlaubt sind.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable ohne Länge im grafischen FBS-Editor deklarieren (durch Drücken von Strg+Leerzeichen und Eingabe von z.B. MyString : STRING), wird diese Variable nicht als fehlerhaft gemeldet. Erst nach dem Speichern des FBS-Objekts zeigt die Sicht Fehler diese Meldung: Strings mit unbestimmter Länge sind nicht erlaubt.
Zusatzinformation: STRING-Variablen mit einer Länge werden so deklariert: MyString : STRING[10]) (= Zeichenkette mit 10 Zeichen)

7313

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Funktionsbaustein-Instanzen verbinden, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor durch Linien verbinden, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: An exception was ignored during command execution
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: Vermeiden Sie das Bearbeiten von FBS-Objekten im textuellen FBS-Editor. Falls die oben genannte Ausnahmesituation dennoch auftritt, löschen Sie die fehlerhaften Aufrufe und löschen Sie das Fehlerprotokoll.

7313

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Funktionsbaustein-Instanzen verbinden, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Behebung: Die Ausnahmesituation wird für das folgende Szenario nicht verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor durch Linien verbinden, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: An exception was ignored during command execution
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.

7319

Eine Ausnahmesituation wird u.U. verursacht, wenn Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen.
Behebung: Falls Sie ein FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen und darin sind eine oder mehrere Variablen in Wertfeldern eingetragen, die jedoch nicht deklariert sind, werden diese Wertfelder als fehlerhaft markiert. Als Zusatz-Information wird die Meldung Ein oder mehrere Elemente sind nicht vorhanden angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger auf das Fehler-Symbol bewegen. Falls diese Wertfelder mit anderen FBS-Elementen durch Linien verbunden sind, werden diese Linien ebenfalls als fehlerhaft markiert. Als Zusatz-Information wird die Meldung Zuweisung auf nicht vorhandenes Element angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger auf die fehlerhafte Linie bewegen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Im Editor-Bereich wird diese Meldung angezeigt: Failed to create the part's controls
Zusatzinformation: Das fehlerhafte FBS-Objekt für dieses Szenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Beispielsweise wurde eine Variable umbenannt, die in einem Wertfeld verwendet wurde, ohne jedoch die Variablen-Deklaration anzupassen. Dadurch kann die Referenz auf die Variable nicht aufgelöst werden. Die Sicht Fehler informiert Sie darüber mit entsprechenden Meldungen.

7366

Fehlerhafte Linie und Meldung Typkonflikt: Der Ausgang mit dem Typ REF_TO BYTE kann nicht auf den Eingang mit dem Typ REF_TO null zugewiesen werden nach erneutem Öffnen eines FBS-Objekts.
Behebung: Nachdem ein FBS-Objekt erneut geöffnet wird, ist die Linie für das folgende Szenario weiterhin korrekt. Die Meldung wird nicht angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem FBS-Objekt eine Referenz-Variable REF_TO BYTE in einem Wertfeld eintragen und mit einem Baustein-Eingang – ebenfalls vom Typ REF_TO BYTE – verbinden, wird die Linie nach dem erneuten Öffnen des FBS-Objekts als fehlerhaft markiert. Die Meldung Typkonflikt: Der Ausgang mit dem Typ REF_TO BYTE kann nicht auf den Eingang mit dem Typ REF_TO null zugewiesen werden wird für die fehlerhafter Linie als Information angezeigt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.31.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7294

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Refactoring des Programms verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner für das Programm ändern (= Refactoring), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled exception: assertion failed im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Ausnahmesituation tritt erst nach bestimmten Aktionen auf, die vor dem Refactoring durchgeführt wurden. Beispiel: Sie haben mehrere Programme im SPS-Objekt eingetragen und wieder gelöscht.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt. Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll oder löschen Sie das Fehlerprotokoll. 

7336

Unklare Meldung Fehler beim Laden des Code-Images, wenn die Anwendung geladen wird.
Szenario für Problem: Falls Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken, erscheint die Meldung Fehler beim Laden des Code-Images in der Sicht Fehlerprotokoll. Weitere Informationen sind nicht vorhanden.
Abhilfen, um die Anwendung laden zu können: Stellen Sie sicher, dass:

  1. die Plattform, die im SPS-Objekt eingetragen ist, zur angesprochenen SPS passt. Beispiel: Falls Ihre SPS ein Raspberry Pi ist, muss die Plattform Raspian eingetragen sein.
  2. Sie jene Version von logi.RTS verwenden, die für die verwendete Version von logi.CAD 3 auch gültig ist. Verwenden Sie am besten die Version von logi.RTS, die im heruntergeladenen Paket für logi.CAD 3 enthalten ist.
  3. ausreichend Speicher auf der SPS vorhanden ist und dass auf die Datei mit dem bereits geladenen Code geschrieben werden kann (d.h. dass kein Schreibschutz besteht).
    Suchen Sie die Datei mit dem bereits geladenen Code in den Unterverzeichnissen des Arbeitsbereichs (falls Sie die integrierte SPS verwenden) oder des logi.RTS-Installationsverzeichnisses. Abhängig von der eingesetzten SPS ist das die Datei RTSCode.dll oder RTSCode.so. Zusätzlich muss auch auf die Datei RTSCode.bak geschrieben werden können.
7419

Hardware-IOs am EtherCAT-Feldbus werden nach Konfigurationsänderungen im SPS-Objekt u.U. nicht mehr korrekt adressiert.
Szenario für Problem: Falls Sie Hardware-IOs auf einem EtherCAT-Feldbus (z.B. auf einer Econ 100) adressieren wollen, müssen Sie im SPS-Objekt die Angabe ETHERCAT_CONFIGURATION mit projektrelativen Pfad einer ENI-Datei und Name eintragen. Falls Sie diese Angabe manipulieren (z.B. löschen und danach wiederherstellen), werden beim Laden der Anwendung die Hardware-IOs u.U. nicht korrekt adressiert. Erkennbar ist dieses Problem anhand der folgenden Meldung im Konsolenfenster von logi.RTS: IOSS: 0 inputs, 0 outputs initialized
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...). Laden Sie danach die Anwendung erneut.

7424

Ein MQTT_Connect-Baustein blockiert die Ausführung auf dem Raspberry Pi, falls der MQTT-Broker nicht erreichbar ist.
Szenario für Problem: Ein MQTT_Connect-Baustein blockiert die Ausführung der Anwendung auf dem Raspberry Pi, falls der MQTT-Broker nicht erreichbar ist, da z.B. eine IP-Adresse eines Rechners angegeben wurde, der nicht in Betrieb ist.
Abhilfe: nicht vorhanden

7428

Interner Fehler bei Rekursion im ST-Editor.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variablen mit einem ARRAY-Datentyp deklariert haben und diesen Datentyp nun so anpassen, dass er sich selbst als Datentyp verwendet (= rekursive Verwendung), erscheint der folgende interne Fehler: An internal error occurred during: "Xtext validation" oder An internal error occurred during: "Building workspace"
Abhilfe: Passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt. Ignorieren Sie den internen Fehler.

7432

Fehlende Information zur Client-ID für MQTT_Connect-Baustein.
Szenario für Problem: Bei der Verwendung des MQTT_Connect-Bausteins ist es möglich, die Verbindung mit einer beliebigen Client-ID zu versorgen. MQTT verlangt eine eindeutige Client-ID für jede Verbindung. Das bedeutet, dass bereits vergebene Client-IDs nicht erneut verwendet werden dürfen. Diese Information ist jedoch aus der Benutzerdokumentation nicht ersichtlich. Die Ergebniscodes der MQTT-Funktionen liefern ebenfalls keine entsprechende Information.
Abhilfe: nicht vorhanden

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.31.0

IDBekanntes Problem
7437

Schließen eines FBS-Objekts mit Zuweisung von einer Referenz-Variable auf einen Baustein-Eingang vom gleichen Typ verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem FBS-Objekt eine Referenz-Variable REF_TO BYTE in einem Wertfeld eintragen und mit einem Baustein-Eingang – ebenfalls vom Typ REF_TO BYTE – verbinden, tritt nach dem Schließen des FBS-Objekts eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In der Sicht Fehlerprotokoll erscheint diese Meldung: Error setting focus to :
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll oder löschen Sie das Fehlerprotokoll.

7441

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein FBS-Objekt speichern, das Funktionsbaustein-Instanzen enthält, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor durch Linien verbinden, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird und dann das FBS-Objekt speichern, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung in einem Fenster und im Fehlerprotokoll: Speichern fehlgeschlagen
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: Vermeiden Sie das Bearbeiten von FBS-Objekten im textuellen FBS-Editor.

7445

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Funktionsbaustein-Instanzen löschen, deren Typ nicht mehr gefunden wird.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen im grafischen FBS-Editor löschen, deren Funktionsbaustein-Typ nicht mehr gefunden wird, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: Unhandled event loop exception
Zusatzinformation: Das Ausgangsszenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Es wurde nämlich die Deklaration von Funktionsbaustein-Instanzen gelöscht, während der Aufruf dieser Instanzen nicht gelöscht wurde. Die Sicht Fehler enthält entsprechende Meldungen. Zusätzlich werden die Aufrufe im grafischen FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: Vermeiden Sie das Bearbeiten von FBS-Objekten im textuellen FBS-Editor.