Release-Notes für Version 1.30.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.30.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.30.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.30.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.30.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.30.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1301 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.30.0

IDNeuigkeiten
4901

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein LEN verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

5752

Im ST-Editor können Sie →Funktionsbaustein-Instanzen in einem →strukturierten Datentyp deklarieren und in Ihrem ST-Code verwenden. Einschränkungen:

  • Referenzen auf den zugehörigen Funktionsbaustein-Typ sind dabei nicht möglich.
  • Die Funktionsbaustein-Instanzen können innerhalb von Strukturen nicht initialisiert werden.

Zusätzlich ist es außerdem möglich, Funktionsbaustein-Instanzen (FB-Instanzen) innerhalb der Abschnitte VAR_INPUT ... END_VAR und VAR_OUTPUT ... END_VAR zu deklarieren. Einschränkung für FB-Instanzen, die in VAR_INPUT ... END_VAR deklariert sind: Der Aufruf solcher FB-Instanzen ist laut dem Standard IEC 61131-3 nicht möglich. Die Ausgänge solcher FB-Instanzen können jedoch gelesen werden.

6432

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein FIND verwenden. Derzeit kann er nur mit dem Datentyp STRING verwendet werden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.30.0

IDBehobenes Problem
7107

Ein Programm ohne einen zugeordneten Task wird im SPS-Objekt nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Ein Programm ohne einen zugeordneten Task wird als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie den Task im SPS-Objekt löschen, der der Programm-Instanz bereits zugeordnet ist, kann die Anwendung nicht geladen werden, da kein entsprechender Eintrag in der Sicht SPS angezeigt wird. Obwohl das Laden nicht möglich ist, wird die Zeile ohne dem Task im SPS-Objekt nicht als fehlerhaft markiert.
Zusatzinformation: Laut der Norm IEC 61131-3 ist es möglich, ein Programm ohne einen zugeordneten Task zu verwenden. Dies wird in logi.CAD 3 derzeit nicht unterstützt.

Beispiel für Programm ohne einen zugeordneten Task im SPS-Objekt
PROGRAM Counter :
  Counter;
7115

Der Befehl "Verweise finden" findet zu viele Verweise für deklarierte Funktionsbausteine.
Behebung: Der Befehl "Verweise finden" findet die korrekten Verweise für deklarierte Funktionsbausteine.
Szenario für Problem: Wenn Sie mit dem Befehl Verweise finden oder der Tastenkombination Strg+Umschalt+G nach Verweisen eines deklarierten Funktionsbausteins suchen, werden nicht nur die Verwendungen des Funktionsbausteins im Register Suchen als Verweise angeführt, sondern auch die deklarierten Variablen innerhalb des Funktionsbausteins. Diese deklarierten Variablen sind jedoch keine Verweise des Funktionsbausteins.

7150

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den MOVE-Baustein mit STRING-Referenz-Variablen beschalten.
Behebung: Die Anwendung kann nun geladen werden, sofern Sie die STRING-Referenz-Variablen mit einer Länge deklarieren. STRING-Referenz-Variablen ohne Länge (wie im unten angeführten Beispiel) werden als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie den MOVE-Baustein aufrufen und dabei Referenz-Variablen des Datentyps STRING zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    s : REF_TO STRING;
    t : REF_TO STRING;
  END_VAR

  t^ := MOVE(s^);
END_PROGRAM
7154

Die Zuweisung des ENO-Ausgangs auf eine Variable beim Baustein-Aufruf wird nicht durchgeführt, falls der Wert des EN-Eingangs auf FALSE gesetzt ist.
Behebung: Bei EN := FALSE wird nun die Zuweisung des ENO-Ausgangs auf eine Variable beim Baustein-Aufruf durchgeführt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein inkl. der Parameter EN und ENO aufrufen und Sie den Eingang EN auf den Wert FALSE (bzw. eine Entsprechung) setzen, wird der Ausgang ENO auf die Variable nicht zugewiesen (siehe Beispiel). Dadurch können Sie nicht feststellen, dass der Baustein nicht aufgerufen wurde.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : INT := 5;
    Success : BOOL := TRUE;
  END_VAR
  Var1 := MOVE(EN := FALSE, IN := 123, ENO => Success);
  (* Because of 'EN := FALSE', 'Var1' has value '5' and 'Success' should have value 'FALSE'. *)
  (* However, 'Success' has value 'TRUE'.*)
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Falls EN := FALSE, darf – laut der Norm 61131-3 – die Funktionalität des Bausteins nicht ausgeführt werden. Zusätzlich muss ENO auf FALSE zurückgesetzt werden.

7158

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie einen MOVE-Baustein mit CHAR-Wert mit einer CHAR-Variablen gleichsetzen.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen MOVE-Baustein mit einem CHAR-Wert mit einer CHAR-Variablen gleichsetzen und das Ergebnis einer Variable zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : CHAR := 'A';
    Var2 : BOOL;
  END_VAR;
  Var2 := Var1 = MOVE('A'); (* Value of 'Var1' is equaled to the result of 'MOVE('A'). This result is assigned to 'Var2'. *)
END_PROGRAM
7179

Beim Einfügen von mehreren Variablen in die Sicht "Variablenwerte" wird u.U. nur eine Variable eingefügt.
Behebung: Beim Ziehen von mehreren Variablen in die Sicht "Variablenwerte" werden diese Variablen auch eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Variablen in der Sicht Instanzen selektieren und diese in die Sicht Variablenwerte ziehen, ist es möglich, dass nur eine Variable eingefügt wird.

7188

Instanzen des Programms und Variablen werden in der Sicht "Instanzen" nicht determinịstisch sortiert.
Behebung: Instanzen des Programms und Variablen werden in der Sicht Instanzen so sortiert: zuerst nach der Variablen-Art (z.B. VAR, VAR_INPUT) und dann alphabetisch.
Szenario für Problem: Instanzen des Programms und Variablen werden in der Sicht Instanzen derzeit nicht determinịstisch sortiert. D.h., es ist möglich, dass die Sicht die gleichen Programm-Instanzen und Variablen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedlicher Reihenfolge anzeigt.

7203

Gelöschte Instanzen des Programms bleiben in der Sicht "Instanzen" angezeigt.
Behebung: Gelöschte Instanzen des Programms werden nicht mehr in der Sicht Instanzen angezeigt, nachdem das SPS-Objekt gespeichert wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie Instanzen des Programms im SPS-Objekt löschen und das SPS-Objekt speichern, bleiben die Instanzen weiterhin in der Sicht Instanzen angezeigt.

7207

Nach Änderung des Datentyps für eine Variable zeigt die Sicht "Instanzen" möglicherweise falsche Unterelemente für die Variable an.
Behebung: Die Sicht "Instanzen" zeigt in dem folgenden Szenario die korrekten Unterelemente für die Variable an.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in einem ST-Objekt ändern und das geänderte ST-Objekt speichern, werden die Einträge in der Sicht Instanzen entsprechend aktualisiert. Falls Sie den Datentyp von ARRAY auf einen Strukturdatentyp und umgekehrt ändern, ist es möglich, dass – nach dem Speichern und Aufklappen der geänderten Variable – noch immer die Unterelemente des vorhergehenden Datentyps anzeigt werden. In einigen Fällen wurde nach dem Speichern eine Ausnahmebedingung in einem Dialog gemeldet. In diesem Fall können Sie die geänderte Variable nicht mehr aufklappen.

7266

Falls ein Eingang eines Funktionsbausteins einen STRING-Wert von einem MOVE-Baustein erhält, zeigt die Sicht "Variablenwerte" falsche Werte für andere Variable.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt für das folgende Szenario die korrekten Werte.
Szenario für Problem: Falls ein Eingang eines Funktionsbausteins einen STRING-Wert von einem MOVE-Baustein erhält (siehe Beispiel), zeigt die Sicht Variablenwerte falsche Werte für andere Variablen. Der Datentyp und die Variablenart dieser anderen Variablen ist dabei nicht von Bedeutung.

Beispiel: 2 Eingangsvariablen mit dem Datentyp 'STRING'
PROGRAM Text
	VAR
	  FB1 : test;
	END_VAR

    FB1(i1:=MOVE('abc'));  (* Input 'i1' gets value 'abc' that is displayed in the view. *) 
                           (* The initial value 'xyz' is valid for input 'i2' that should be displayed in the view. Instead an empty string '' is displayed. *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK test
	VAR_INPUT
		i1 : STRING[10];
		i2 : STRING[10]:='xyz';
	END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
7270

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie ein Element eines ARRAY-Ausgangs beim Aufruf eines Funktionsbaustein auf eine Variable zuweisen.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsbaustein mit einem ARRAY-Ausgang aufrufen und dabei ein Element dieses ARRAY-Ausgangs auf eine Variable zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : FB1;
  END_VAR
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR
    MyFB2 : FB2;
    Var1 : int;
  END_VAR
  MyFB2(Out[3] => Var1);  (* calling 'MyFB2' and writing value for output 'Out[3]' to 'Var1' *)
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK FB2
  VAR_OUTPUT
    Out : ARRAY [1..10] OF INT;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
7274

Der Aufruf eines Funktionsbausteins ist fehlerhaft, falls dabei eine Variable auf ein Strukturelement eines Ausgangs zugewiesen wird.
Behebung: Der Aufruf eines Funktionsbausteins laut dem folgenden Szenario ist nun möglich. Er wird nicht mehr als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsbaustein mit einem Ausgang aufrufen, dieser Ausgang besteht aus Strukturelementen und eine Variable beim Aufruf auf ein solches Strukturelement zuweisen (siehe Beispiel), wird der Aufruf als fehlerhaft markiert. Die Sicht Fehler zeigt verschiedene Meldungen für das gespeicherte ST-Objekt, z.B. Konnte die Referenz auf "Name" nicht auflösen und Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : FB1;
  END_VAR
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR
    Var1 : INT;
    MyFB2 : FB2;
  END_VAR
  MyFB2(Out.Elem1 => Var1);    (* calling 'MyFB2' and writing value for sub-element 'Elem1' of output 'Out' to 'Var1' *)
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK FB2
  VAR_OUTPUT
    Out : MyStruct;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE
  MyStruct : Struct
    Elem1 : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE
7278

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den Inhalt einer Referenz-Variable beim Aufruf eines Funktionsbaustein auf eine Variable zuweisen.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsbaustein aufrufen, dabei auf den Inhalt einer Referenz-Variable zugreifen (= Dereferenzieren) und das Ergebnis einer Variable zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : FB1;
  END_VAR
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR
    MyFB2 : FB2;
    Var1 : INT;
  END_VAR
  MyFB2(Out^=>Var1);  (* calling 'MyFB2', dereferencing 'Out' and writing its content to 'Var1' *)
END_FUNCTION_BLOCK

FUNCTION_BLOCK FB2
  VAR_OUTPUT
    Out : REF_TO INT; (* the reference variable 'Out' *)
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.30.0

IDBehobenes Problem
6938

logi.CAD 3 kann unter einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet werden.
Behebung: logi.CAD 3 kann unter einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem gestartet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie logi.CAD 3 aus dem Download-Paket für das 32-Bit-Windows-Betriebssystem entpacken und dann auf die Start-Datei logiCAD3 .exe doppelklicken, wird logi.CAD 3 auf einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet.

 7121

Linien zwischen FBS-Elementen auf der gleichen Höhe sind u.U. minimal geknickt.
Behebung: Die Linie ist gerade, wenn sich Ausgang und Eingang auf der gleichen Höhe befinden.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente durch Linien verbinden, erstellt der FBS-Editor orthogonale Linien. Falls sich der Ausgang und der Eingang der FBS-Elemente auf der gleichen Höhe befinden, sollte eine gerade Linie erstellt werden. Es ist jedoch möglich, dass die Linie minimal geknickt ist.

7125

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls ein Aufruf des CONCAT_DT-Bausteins im FBS-Editor verwendet wird.
Behebung: Die Anwendung kann geladen werden, falls ein Aufruf des CONCAT_DT-Bausteins im FBS-Editor verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf des CONCAT_DT-Bausteins im grafischen FBS-Editor verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

7170, 7174

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie im FBS-Editor eine STRING-Variable deklarieren/verwenden.
Behebung: Die Anwendung kann nun geladen werden, sofern Sie die STRING-Variable mit einer Länge deklarieren/verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable im FBS-Editor deklarieren und verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.30.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7214

Beim Deklarieren mehrerer Ressourcen im gleichen SPS-Objekt werden verwirrende Fehlermeldungen angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im gleichen SPS-Objekte mehrere Ressourcen deklarieren (siehe Beispiel), wird die Meldung index=0, size=0 in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt. Zusätzlich werden die Meldungen RuleName: ResourceConfiguration und Unerwartetes Zeichen 'RESOURCE' in der Sicht Fehler angezeigt.

Beispiel: Auszug aus einem fehlerhaften SPS-Objekt mit mehreren Ressourcen
CONFIGURATION LocalConfiguration
       RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
       RESOURCE local2 ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }

Zusatzinformation: Derzeit ist nur möglich, eine Ressource im gleichen SPS-Objekt zu deklarieren.
Abhilfe: Doppelklicken Sie auf die Meldung Unerwartetes Zeichen 'RESOURCE' in der Sicht Fehler. Löschen Sie alle überzähligen Zeilen, die mit RESOURCE beginnen (siehe Beispiel). Speichern Sie das geänderte SPS-Objekt (dadurch verschwinden die Meldungen in der Sicht Fehler). Löschen Sie den Inhalt der Sicht Fehlerprotokoll, um die Meldung index=0, size=0 zu entfernen.

Beispiel: Auszug aus einem korrekten SPS-Objekt mit einer Ressource
CONFIGURATION LocalConfiguration
       RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
7246

"Anwendung laden" verursacht Terminierung von logi.RTS, falls die geladene Anwendung auf eine unzulässige STRING-Position zugreift.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und die Anwendung greift auf eine unzulässige Position innerhalb einer Zeichenkette zu (siehe Beispiel), terminiert logi.RTS. Ein Fenster mit dem Text RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr erscheint.

Beispiel
PROGRAM Text
  VAR
    Var1 : STRING[10];   (* The defined limit for the string is '10'. *)
    Var2 : STRING[10];
    idx : DINT := 1;
    max : DINT := 12;    (* Value '12' exceeds the defined limit. Because of the below code, '12' corresponds to an invalid STRING position. *)
  END_VAR

  Var1[idx] := 'x';

  FOR idx := 1 TO max BY 1 DO
    Var1[idx] := 'x';
  END_FOR;

  var2 := var1;

END_PROGRAM

Abhilfe:

  1. erforderlich, falls logi.RTS bereits terminiert wurde: Suchen Sie die Datei mit dem bereits geladenen Code in den Unterzeichnissen des Arbeitsbereichs (falls Sie die integrierte SPS verwenden) oder des logi.RTS-Installationsverzeichnisses. Abhängig von der eingesetzten SPS ist das die Datei RTSCode.dll oder RTSCode.so. Löschen Sie außerdem die Datei RTSCode.bak. Danach starten Sie logi.CAD 3 und logi.RTS erneut (falls Sie die integrierte SPS verwenden, ist der Start von logi.RTS nicht erforderlich).
  2. in logi.CAD 3 : Definieren Sie einen Wert, der als Position innerhalb der Zeichenkette zulässig ist Laden Sie die Anwendung erneut.
7250

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte für STRING-Variablen mit mehr als 43.677 Zeichen.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Variablen mit einer Länge von mehr als 43.677 -Zeichen deklarieren, zeigt die Sicht Variablenwerte die Werte für diese Variablen, sofern die STRING-Variable aus maximal 43.677 Zeichen besteht. Für STRING-Variablen mit 43.678 Zeichen oder mehr werden keine Werte angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

7254

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt beim Bearbeiten keine Werte für STRING-Variablen mit mehr als 6.550 Zeichen.
Szenario für Problem: Falls Sie STRING-Variablen mit mehr als 6.550 Zeichen deklarieren (aber noch unter 43.677 Zeichen), zeigt die Sicht Variablenwerte die Werte für diese Variablen. Wenn Sie auf einen der Werte doppelklicken, um ihn zu bearbeiten, wird der Wert im Editor-Fenster jedoch nicht angezeigt. Es ist aber möglich, einen neuen Wert für die STRING-Variable einzugeben.
Abhilfe für die Anzeige: nicht vorhanden

7259

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 mit mehreren Editoren bereits geöffnet ist.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Projekt schließen, das beim Starten von logi.CAD 3 geöffnet ist und gleichzeitig zumindest 2 Editoren geöffnet sind, wird das Projekt geschlossen, allerdings wird nur einer der Editoren geschlossen. Außerdem wird diese Meldung in einem Fenster und in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: An internal error occurred during "Calculating highlighting". Es handelt sich dabei um eine Ausnahmesituation.
Abhilfe: Bestätigen Sie die Meldung im Fenster und schließen Sie die weiterhin geöffneten Editoren des Projekts (z.B. Menü Datei, Befehl Alle schließen). Löschen Sie das Fehlerprotokoll, falls Sie die Meldungen dort nicht mehr benötigen.

7284

Für Ausgangsvariablen von Strukturtypen bietet die Inhaltshilfe keine Strukturelemente zur Auswahl.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Inhaltshilfe für Ausgangsvariablen von Strukturtypen verwenden (siehe Beispiel), werden die Strukturelemente dort nicht zur Auswahl angeboten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    MyFB1 : FB1;
    Var1, Var2 : INT;
  END_VAR
  MyFB1(Out1. => Var2);  (* After 'Out1.', the content assist does not list the structure elements 'Elem1' and 'Elem2'. *)
END_PROGRAM

TYPE
  MyStruct : Struct
    Elem1 : INT;
    Elem2 : INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_OUTPUT
    Out1 : MyStruct;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Tippen Sie die Namen des Strukturelements mit Hilfe der Tastatur ein.

7294

Eine Ausnahmesituation wird u.U. beim Refactoring des Programms verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner für das Programm ändern (= Refactoring), tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled exception: assertion failed im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Ausnahmesituation tritt erst nach bestimmten Aktionen auf, die vor dem Refactoring durchgeführt wurden. Beispiel: Sie haben mehrere Programme im SPS-Objekt eingetragen und wieder gelöscht.
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll oder löschen Sie das Fehlerprotokoll. Es wird außerdem empfohlen, das Projekt zu bereinigen.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.30.0

IDBekanntes Problem
7218

Verwirrende Meldungen werden beim ersten Öffnen der Benutzervorgaben angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Benutzervorgaben zum ersten Mal nach dem Start von logi.CAD 3 öffnen (Menü Fenster, Befehl Benutzervorgaben), werden in der Sicht Fehlerprotokoll Meldungen angezeigt, die mit dem Text Invalid preference category path beginnen. Trotz dieser Meldungen ist es möglich, die Benutzervorgaben zu definieren.
Abhilfe: Ignorieren Sie diese Meldungen oder löschen Sie das Fehlerprotokoll.

7169

Die Anwendung kann bei einer Rückkopplungsschleife im FBS-Editor nicht geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Rückkopplungsschleife im FBS-Editor erstellen, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Beispiel für eine Rückkopplungsschleife: Der Ausgang des AND-Bausteins wird mit einem Eingang des gleichen AND-Bausteins verbunden. Der Ein- und Ausgang sind nicht nicht über ein Wertfeld mit einer Variable verbunden.
Abhilfe: nicht vorhanden

7290

Im FBS-Editor deklarierte STRING-Variablen ohne Länge werden erst nach dem Speichern als fehlerhaft gemeldet.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable ohne Länge im grafischen FBS-Editor deklarieren (durch Drücken von Strg+Leerzeichen und Eingabe von z.B. MyString : STRING), wird diese Variable nicht als fehlerhaft gemeldet. Erst nach dem Speichern des FBS-Objekts zeigt die Sicht Fehler diese Meldung: Strings mit unbestimmter Länge sind nicht erlaubt.
Zusatzinformation: STRING-Variablen mit einer Länge werden so deklariert: MyString : STRING[10]) (= Zeichenkette mit 10 Zeichen)
Abhilfe für bereits deklarierte Strings mit unbestimmter Länge: Öffnen Sie den textuellen FBS-Editor für das FBS-Objekt – Kontextmenü, Befehl Öffnen mit und FBS-Editor (Text). Gehen Sie zu den fehlerhaften Zeilen und korrigieren Sie die STRING-Variablen, sodass sie mit einer Länge deklariert sind. Speichern Sie das FBS-Objekt, schließen Sie den textuellen FBS-Editor. Öffnen Sie den grafischen FBS-Editor – Kontextmenü, Befehl Öffnen mit und FBS-Editor, um darin die Bearbeitung fortzusetzen.