Release-Notes für Version 1.29.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.29.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.29.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.29.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.29.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.29.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1301 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.29.0

IDNeuigkeiten
5267

Im ST-Editor können Sie den IEC-61131-3-Systembaustein MOVE auch mit den Datentypen STRING und CHAR verwenden.
Falls Sie den MOVE Baustein mit STRING oder CHAR in bestehenden Projekten nicht verwenden können, siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar.

6906

logi.CAD 3 bietet neue Bausteine, mit denen Sie Daten zwischen Zielsystemen übertragen können. Die Übertragung erfolgt mit Hilfe von MQTT und ist derzeit nur für Raspberry Pis möglich. Voraussetzungen für die erfolgreiche Übertragung:

  • Sie müssen die Version 2.3.1301 von logi.RTS auf den Raspberry Pis installieren. Nach der Installation müssen Sie die Datei RTSIO.cfg konfigurieren (siehe Anweisungen unter "Datenübertragung via MQTT vorbereiten/durchführen").
  • Sie benötigen einen installierten MQTT-Broker, wie z.B. die Open-Source-Software Mosquitto.

Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie die Bausteine in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.29.0

IDBehobenes Problem
6247

Die Inhaltshilfe bietet u.U. keine Strukturelemente/Eingänge zur Auswahl, da die zugehörige Deklaration als fehlerhaft markiert ist.
Behebung: Die Inhaltshilfe bietet nun in dem folgenden Szenario die Strukturelemente/Eingänge zur Auswahl an.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zum Einfügen von Strukturelementen oder Eingängen für den Aufruf von Funktionen/Funktionsbaustein-Instanzen verwenden, werden die Strukturelemente/Eingänge dort u.U nicht zur Auswahl angeboten. Der Grund für die fehlenden Einträge ist, dass der Strukturelement/Eingang in der aktuellen Zeile fehlt. Dadurch wird die aktuelle Zeile als fehlerhaft markiert und die nachfolgende Deklaration der Struktur/Funktion/Funktionsbaustein-Instanz wird ebenfalls als fehlerhaft markiert. Tatsächlich ist die Deklaration aber korrekt.

6322

Bei einer rekursiven Verwendung von Datentypen und beim Aufklappen von allen Instanzen reagiert logi.CAD 3 langsam oder gar nicht.
Behebung: Beim Aufklappen von allen Instanzen erkennt logi.CAD 3 auch rekursive Verwendungen von Datentypen. In diesem Fall beendet logi.CAD 3 das Aufklappen der Instanzen.
Szenario für Problem: Falls Sie Datentypen rekursiv verwenden, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Falls Sie alle Instanzen in der Sicht Instanzen aufklappen, indem Sie das Multiplikationszeichen des Ziffernblocks drücken, ist logi.CAD 3 mit dem Aufklappen einer Endlosschleife beschäftigt. logi.CAD 3 reagiert gar nicht oder nur träge.

6361

Die aktuelle Position in der Sicht "Instanzen" geht verloren, wenn Sie die Anwendung ändern und speichern.
Behebung: Die aktuelle Position in der Sicht Instanzen bleibt erhalten, wenn Sie die Anwendung ändern und speichern. Einschränkung: Falls Sie Instanzen oder Variablen in der Sicht aufgeklappt haben, wodurch deren Unterelemente sichtbar sind, und Sie den Typ dieser Instanzen/Variablen ändern, werden beim Speichern die geänderten Instanzen/Variablen zugeklappt. Somit könnten die Unterelemente von Instanzen/Variablen nach dem Speichern nicht mehr sichtbar sein.
Szenario für Problem: Wenn Sie zu einer bestimmten Variable in der Sicht Instanzen blättern und dann die Anwendung ändern (z.B. ändern Sie in einem ST-Objekt den Datentyp einer Variable), geht beim Speichern des geänderten Objekts die aktuelle Position in der Sicht verloren.

6858

Im Fall von bestimmten Systembausteinen ohne zugewiesene Werte kann die Anwendung nicht geladen werden.
Behebung: Eine Anwendung mit den Systembausteinen ohne zugewiesenen Werten, wie in dem folgenden Szenario beschrieben, kann nun geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen oder mehrere der folgenden Systembausteine verwenden, denen keine Werte zugewiesen sind (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Hier die betroffenen Systembausteine: die TO_BCD_*-Bausteine (BCD_TO_DINT, BCD_TO_INT, BCD_TO_LINT, BCD_TO_SINT, BCD_TO_UDINT, BCD_TO_UINT, BCD_TO_ULINT, BCD_TO_USINT), die BCD_TO_*-Bausteine (TO_BCD_BYTE, TO_BCD_DWORD, TO_BCD_LWORD, TO_BCD_WORD), der CONCAT_DT-Baustein

Beispiele für solche Bausteine ohne zugewiesenen Wert
PROGRAM Test
  VAR
    v1 : WORD;
    v2 : DT;
    v3 : DINT;
  END_VAR
  v1 := TO_BCD_WORD();
  v2 := CONCAT_DT();
  v3 := BCD_TO_DINT();
END_PROGRAM
6887

Die Zuweisung eines BOOL-Werts auf den Eingang von BCD_TO_*-Bausteinen wird nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Diese Zuweisung wird weiterhin nicht als fehlerhaft markiert. Allerdings kann die Anwendung geladen werden, da ein BOOL-Wert, der für diese Bausteine nicht gültig ist, implizit auf einen gültigen BYTE-Wert konvertiert wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen BOOL-Wert dem Eingang eines BCD_TO_*-Baustein zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Obwohl diese Zuweisung nicht möglich ist, wird sie nicht als fehlerhaft markiert.
Hier die betroffenen Systembausteine: TO_BCD_BYTE, TO_BCD_DWORD, TO_BCD_LWORD und TO_BCD_WORD
Zusatzinformation: Die BCD_TO_*-Bausteine unterstützen diese Datentypen für den Eingang: BYTE, WORD, DWORD und LWORD

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := BCD_TO_DINT(IN := BOOL#TRUE);
END_PROGRAM
6897

Der Wert von gepufferten Variablen für Funktionsbaustein-Instanzen, die mit Hilfe von ARRAY [x..y] OF deklariert sind, geht beim Warmstart der Anwendung verloren.
Behebung: Der Wert gepufferter Variablen, wie in dem folgenden Szenario beschrieben, bleibt für den Warmstart erhalten.
Szenario für Problem: Gepufferte Variablen werden bei einem Warmstart der Anwendung mit ihrem Initialisierungswert neu initialisiert, falls diese in einem Funktionsbaustein deklariert sind und die Funktionsbaustein-Instanz mit Hilfe von ARRAY [x..y] OF deklariert ist (siehe Beispiel).
Zusatzinformation: Der Wert gepufferter Variablen (mit dem Schlüsselwort RETAIN deklariert) muss beim Stoppen der Anwendung für einen Warmstart unverändert erhalten bleiben.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    MyInst : ARRAY [1..1] of Test;
  END_VAR
  MyInst[1]();
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK Test
  Var RETAIN
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := var1 + 1;
END_FUNCTION_BLOCK
6902

Der System_read-Baustein liest nur bis zu 63 Bytes.
Behebung: Der System_read-Baustein liest nun bis zu 64 Bytes. Zusätzlich bietet der System_open-Baustein den zusätzlichen Eingang mode, mit dem Sie die Dateisystem-Berechtigungen festlegen können. Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein mit dem zusätzlichen Eingang in bestehenden Projekten verwenden wollen
Szenario für Problem: Der System_read-Baustein liest nur bis zu 63 Bytes. Laut Benutzerdokumentation ist es jedoch möglich, bis zu 64 Bytes auszulesen.

6903

Der Aufruf einer Funktion oder eines Funktionsbausteins wird nicht als fehlerhaft markiert, falls dabei irrtümlich Variablen der aktuellen POE zugewiesen werden.
Behebung: Die Aufrufe, wie sie in folgendem Szenario beschrieben sind, werden als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen der aktuellen POE beim Aufruf einer Funktion oder eines Funktionsbausteins zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Obwohl solche Aufrufe nicht korrekt sind, werden sie nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    var1, var2 : int;
    MyInst : FB;
  END_VAR
  myFunction(var1 => var2);  (* Dieser Aufruf ist nicht korrekt, da 'var1' und 'var2' lokale Variablen von 'Program1' sind.*)
  MyInst(var1 => var2);      (* Dieser Aufruf ist aus dem gleichen Grund nicht korrekt.*)
END_PROGRAM

FUNCTION myFunction END_FUNCTION
FUNCTION_BLOCK FB END_FUNCTION_BLOCK
6911

Bei Baustein-Aufrufen mit einer hohen Verschachtelungstiefe reagiert logi.CAD 3 langsam.
Behebung: Die Leistungsfähigkeit von logi.CAD 3 wurde für das beschriebene Szenario verbessert.
Szenario für Problem: Falls Sie Baustein-Aufrufe mehrmals verschachteln (siehe Beispiel), reagiert logi.CAD 3 mit zunehmender Verschachtelungstiefe langsamer.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR
	
  Var1 := MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(2)))))))))));
END_PROGRAM
6912

Gleichlautender Name für Datentyp und Funktionsbaustein wird nicht als fehlerhaft markiert, falls beides bei einer Deklaration im Abschnitt VAR...END_VAR möglich ist.
Behebung: Die gleichlautenden Namen für Datentyp und Funktionsbaustein werden als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Datentyp und einen Funktionsbaustein mit dem gleichen Namen deklarieren und dann eine Instanz des Funktionsbausteins deklarieren wollen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Grund: Sowohl der Datentyp als auch der Funktionsbaustein sind bei der Deklaration im Abschnitt VAR...END_VAR möglich. Das Konstrukt wird jedoch nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel
FUNCTION_BLOCK test (* Deklaration des Funktionsbausteins 'test' *)
END_FUNCTION_BLOCK

TYPE                (* Deklaration des Datentyps 'test' *)
  test : ARRAY [1..2] OF BOOL;
END_TYPE

PROGRAM MyTest
  VAR
    myFb : test;    (* Deklaration von 'test' *)
                    (* Soll der Funktionbausteins verwendet werden, um eine Instanz zu deklarieren? Oder der Datentyp, um eine Variable zu deklarieren? *)
  END_VAR
END_PROGRAM
7162

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie einen MOVE-Baustein einem STRING-Eingang eines Funktionsbausteins zuweisen.
Behebung: Die Anwendung für das folgende Szenario kann geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen MOVE-Baustein einem STRING-Eingang eines Funktionsbausteins bei dessen Aufruf zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    FB1 : MyFB;
    Var1 : STRING[20];
  END_VAR;

  FB1(I := MOVE('123'), O => Var1); (* 'MOVE' is assigned to input 'I' of function block 'MyFB' when calling function block instance 'FB1'. *)
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK MyFB
  VAR_INPUT
    I : STRING[20];
  END_VAR
  VAR_OUTPUT
    O : STRING[20];
  END_VAR
  O := I;
END_FUNCTION_BLOCK

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.29.0

IDBehobenes Problem
6326

Der formale Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld ist nicht zulässig.
Behebung: Der Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen in Wertfeldern ist nun zulässig. Die Anwendung kann geladen werden.
Szenario für Problem: Im grafischen FBS-Editor ist der Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen in Wertfeldern nicht zulässig. Wenn Sie einen formalen Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld eintragen, wird diese Eingabe für das Wertfeld übernommen und das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert.
Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

6347

Ein Baustein, der im grafischen FBS-Editor gesetzt wurde und nun nicht mehr gefunden wird, wird nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Solche Bausteine werden nun als fehlerhaft markiert. Der Name und die Ein-/Ausgänge solcher fehlerhaften Bausteine werden angezeigt.
Szenario für Problem: Falls ein Baustein (= ein Funktionsaufruf oder eine Funktionsbaustein-Instanz) im FBS-Editor gesetzt wurde, der nun nicht mehr vorhanden ist, wird dieser im erneut geöffneten grafischen FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert. Stattdessen wird der Baustein ohne Namen und ohne Ein-/Ausgänge angezeigt.

6591

Ein Typkonflikt bei der Beschaltung von Bausteinen wird u.U. im grafischen FBS-Editor nicht angezeigt.
Behebung: Typkonflikte, wie in dem folgenden Szenario beschrieben, werden im grafischen FBS-Editor angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld, das bereits mit einem Ein-/Ausgang eines Bausteins verbunden ist, mit einem anderen Ein-/Ausgang verbinden, ist es möglich, dass dadurch ein Typkonflikt entsteht, der jedoch nicht im grafischen FBS-Editor gekennzeichnet wird. Sie erkennen solche Probleme daran, dass die entstandene Linie nicht als fehlerhaft gekennzeichnet wird, nach dem Speichern des FBS-Objekts jedoch diese Meldung in der Sicht Fehler angezeigt wird: Typkonflikt: Bei der Typisierung des Ausdrucks ist ein Fehler aufgetreten
Zusatzinformation: Ein Typkonflikt deutet darauf hin, dass verbundene FBS-Elemente nicht von einem identischen oder implizit konvertierbaren Datentyp sind.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.29.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

7107

Ein Programm ohne einen zugeordneten Task wird im SPS-Objekt nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie den Task im SPS-Objekt löschen, der der Programm-Instanz bereits zugeordnet ist, kann die Anwendung nicht geladen werden, da kein entsprechender Eintrag in der Sicht SPS angezeigt wird. Obwohl das Laden nicht möglich ist, wird die Zeile ohne dem Task im SPS-Objekt nicht als fehlerhaft markiert.
Zusatzinformation: Laut der Norm IEC 61131-3 ist es möglich, ein Programm ohne einen zugeordneten Task zu verwenden. Dies wird in logi.CAD 3 derzeit nicht unterstützt.

Beispiel für Programm ohne einen zugeordneten Task im SPS-Objekt
PROGRAM Counter :
  Counter;

Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass ein Standard-Task der Programm-Instanz zugeordnet ist. Dies ist bereits der Fall, wenn Sie ein logi.CAD 3 -Projekt mit Hilfe der Projektvorlagen erstellt haben.

Beispiel für Programm mit zugeordnetem Task im SPS-Objekt
PROGRAM Counter WITH DefaultTask :
  Counter;
7115

Der Befehl "Verweise finden" findet zu viele Verweise für deklarierte Funktionsbausteine.
Szenario für Problem: Wenn Sie mit dem Befehl Verweise finden oder der Tastenkombination Strg+Umschalt+G nach Verweisen eines deklarierten Funktionsbausteins suchen, werden nicht nur die Verwendungen des Funktionsbausteins im Register Suchen als Verweise angeführt, sondern auch die deklarierten Variablen innerhalb des Funktionsbausteins. Diese deklarierten Variablen sind jedoch keine Verweise des Funktionsbausteins.
Abhilfe: nicht vorhanden

7150

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den MOVE-Baustein mit STRING-Referenz-Variablen beschalten.
Szenario für Problem: Falls Sie den MOVE-Baustein aufrufen und dabei Referenz-Variablen des Datentyps STRING zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    s : REF_TO STRING;
    t : REF_TO STRING;
  END_VAR

  t^ := MOVE(s^);
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

7154

Die Zuweisung des ENO-Ausgangs auf eine Variable beim Baustein-Aufruf wird nicht durchgeführt, falls der Wert des EN-Eingangs auf FALSE gesetzt ist.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein inkl. der Parameter EN und ENO aufrufen und Sie den Eingang EN auf den Wert FALSE (bzw. eine Entsprechung) setzen, wird der Ausgang ENO auf die Variable nicht zugewiesen (siehe Beispiel). Dadurch können Sie nicht feststellen, dass der Baustein nicht aufgerufen wurde.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : INT := 5;
    Success : BOOL := TRUE;
  END_VAR
  Var1 := MOVE(EN := FALSE, IN := 123, ENO => Success);
  (* Because of 'EN := FALSE', 'Var1' has value '5' and 'Success' should have value 'FALSE'. *)
  (* However, 'Success' has value 'TRUE'.*)
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Falls EN := FALSE, darf – laut der Norm 61131-3 – die Funktionalität des Bausteins nicht ausgeführt werden. Zusätzlich muss ENO auf FALSE zurückgesetzt werden.
Abhilfe: nicht vorhanden

7158

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie einen MOVE-Baustein mit CHAR-Wert mit einer CHAR-Variablen gleichsetzen.
Szenario für Problem: Falls Sie einen MOVE-Baustein mit einem CHAR-Wert mit einer CHAR-Variablen gleichsetzen und das Ergebnis einer Variable zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : CHAR := 'A';
    Var2 : BOOL;
  END_VAR;
  Var2 := Var1 = MOVE('A'); (* Value of 'Var1' is equaled to the result of 'MOVE('A'). This result is assigned to 'Var2'. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Ersetzen Sie CHAR durch STRING der Länge 1 (siehe Beispiel).

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : STRING[1] := 'A';
    Var2 : BOOL;
  END_VAR;
  Var2 := Var1 = MOVE('A');
END_PROGRAM
7179

Beim Einfügen von mehreren Variablen in die Sicht "Variablenwerte" wird u.U. nur eine Variable eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Variablen in der Sicht Instanzen selektieren und diese in die Sicht Variablenwerte ziehen, ist es möglich, dass nur eine Variable eingefügt wird.
Abhilfe: Ziehen Sie je eine Variable nacheinander in die Sicht Variablenwerte. Alternative: Ziehen Sie das übergeordnete Objekt (z.B. eine Instanz eines Funktionsbausteins) aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte, um alle Variablen dieses Objekts einzufügen.

7188

Instanzen des Programms und Variablen werden in der Sicht "Instanzen" nicht determinịstisch sortiert.
Szenario für Problem: Instanzen des Programms und Variablen werden in der Sicht Instanzen derzeit nicht determinịstisch sortiert. D.h., es ist möglich, dass die Sicht die gleichen Programm-Instanzen und Variablen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedlicher Reihenfolge anzeigt.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...), damit die Programm-Instanzen und Variablen in der Reihenfolge angezeigt werden, wie sie im SPS-Objekt bzw. im ST-Objekt eingetragen sind.

7203

Gelöschte Instanzen des Programms bleiben in der Sicht "Instanzen" angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie Instanzen des Programms im SPS-Objekt löschen und das SPS-Objekt speichern, bleiben die Instanzen weiterhin in der Sicht Instanzen angezeigt.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...), damit die Sicht jene Programm-Instanzen anzeigt, die im SPS-Objekt eingetragen sind.

7207

Nach Änderung des Datentyps für eine Variable zeigt die Sicht "Instanzen" möglicherweise falsche Unterelemente für die Variable an.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen in einem ST-Objekt ändern und das geänderte ST-Objekt speichern, werden die Einträge in der Sicht Instanzen entsprechend aktualisiert. Falls Sie den Datentyp von ARRAY auf einen Strukturdatentyp und umgekehrt ändern, ist es möglich, dass – nach dem Speichern und Aufklappen der geänderten Variable – noch immer die Unterelemente des vorhergehenden Datentyps anzeigt werden. In einigen Fällen wurde nach dem Speichern eine Ausnahmebedingung in einem Dialog gemeldet. In diesem Fall können Sie die geänderte Variable nicht mehr aufklappen.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt, Bereinigen...), damit Sie die geänderte Variable aufklappen können und die korrekten Unterelemente angezeigt werden.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.29.0

IDBekanntes Problem
6938

logi.CAD 3 kann unter einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie logi.CAD 3 aus dem Download-Paket für das 32-Bit-Windows-Betriebssystem entpacken und dann auf die Start-Datei logiCAD3 .exe doppelklicken, wird logi.CAD 3 auf einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet.
Abhilfe: Doppelklicken Sie auf die Datei eclipsec3.exe.

7121

Linien zwischen FBS-Elementen auf der gleichen Höhe sind u.U. minimal geknickt.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente durch Linien verbinden, erstellt der FBS-Editor orthogonale Linien. Falls sich der Ausgang und der Eingang der FBS-Elemente auf der gleichen Höhe befinden, sollte eine gerade Linie erstellt werden. Es ist jedoch möglich, dass die Linie minimal geknickt ist.
Abhilfe: nicht vorhanden

7125

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls ein Aufruf des CONCAT_DT-Bausteins im FBS-Editor verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf des CONCAT_DT-Bausteins im grafischen FBS-Editor verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe: Bereinigen Sie das Projekt (Menü Projekt – Befehl Bereinigen...). Danach kann die Anwendung geladen werden.

7170, 7174

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie im FBS-Editor eine STRING-Variable deklarieren/verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable im FBS-Editor deklarieren und verwenden, kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe: nicht vorhanden