Release-Notes für Version 1.27.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.27.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.27.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.27.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.27.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.27.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1204 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.27.0

IDNeuigkeiten
3921

Sie können den IEC-61131-3-Systembaustein SPLIT_DT verwenden, um einen DATE_AND_TIME-Wert zu trennen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6367

Sie können den Systembaustein CONCAT_DT verwenden, um Werte zu einem DATE_AND_TIME-Wert zu kombinieren.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6374

Sie können den Systembaustein CEIL verwenden, um das Ergebnis einer Aufrundung zu liefern.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6389

Sie können den Systembaustein SIGN verwenden, um Informationen über das Vorzeichen des Eingangswerts auszugeben.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6396

Sie können den Systembaustein FLOOR verwenden, um das Ergebnis einer Abrundung zu liefern.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6403

Sie können den Systembaustein ROUND verwenden, um das Ergebnis einer kaufmännischen Rundung zu liefern.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6410

Sie können verschiedene IEC-61131-3-Systembausteine verwenden, um die mathematische Funktion "trunc" aufzurufen und damit den Ganzzahl-Anteil einer Gleitkommazahl zu bestimmen. Beispiel: Der IEC-61131-3-Systembaustein TRUNC_INT liefert den Ganzzahl-Anteil als INT-Wert.
Zusätzlich stellt logi.CAD 3 den Systembaustein TRUNC zur Verfügung, bei dem der Ganzzahl-Anteil als Gleitkommazahl geliefert wird.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6467

Sie können den Systembaustein SINH verwenden, um die mathematische Funktion "Sinus hyperbolicus" aufzurufen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6474

Sie können den Systembaustein COSH verwenden, um die mathematische Funktion "Cosinus hyperbolicus" aufzurufen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6481

Sie können den Systembaustein TANH verwenden, um die mathematische Funktion "Tangens hyperbolicus" aufzurufen.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

6576

Sie können den Systembaustein SEMA verwenden, der einem Semaphor entspricht.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.27.0

IDBehobenes Problem
5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Behebung: Das Problem – wie im folgenden Szenario beschrieben – tritt in der aktuellen Version nicht auf.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Anwendung laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.

6289

Die angezeigte Fehlermeldung ist nicht korrekt, falls der Initialisierungswert für eine Variable wieder eine Variable ist.
Behebung: keine für Version 1.27.0 – Das Problem wurde in die Benutzerdokumentation, Abschnitt "Troubleshooting" übernommen (siehe Meldung 'Unerwartetes Zeichen' wird für Initialisierungswert im ST-Editor angezeigt).
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable als Initialisierungswert für eine andere Variable verwenden (siehe Beispiel), wird der Initialisierungswert als fehlerhaft markiert. Dabei wird eine Meldung angezeigt, die nicht den exakten Fehlergrund nennt. Diese Meldung ist: Unerwartetes Zeichen 'name'

Beispiel
Var2: REAL := Var1;
6293

Ein nicht-formaler Aufruf eines Systembausteins mit zu wenig Parametern wird u.U. nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Aufrufe von allen Systembausteinen mit zu wenig Parametern werden als fehlerhaft markiert, die Meldung wird angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Hilfe des nicht-formalen Aufrufs aufrufen und dabei zu wenig Werte für die Eingangsvariablen eintragen, wird der Bausteinaufruf als fehlerhaft markiert und die Meldung Zu wenig Parameter angezeigt. Solche Aufrufe von einigen Systembausteinen (wie z.B. dem RS-Baustein) werden irrtümlich nicht als fehlerhaft markiert, die Meldung wird ebenfalls nicht angezeigt.

Beispiel für einen nicht-formalen Aufruf mit zu wenig Parametern
RS(true);
6301

Die Inhaltshilfe bietet ARRAY-Datentypen zur Auswahl, obwohl diese für ARRAY-Datentypen nicht zulässig sind.
Behebung: Falls ARRAY-Datentypen nicht zulässig sind (wie in folgendem Szenario beschrieben), bietet die Inhaltshilfe diese nicht an.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ARRAY-Datentyp deklarieren, bietet die Inhaltshilfe für dessen Datentyp auch andere ARRAY-Datentypen. Diese sind jedoch für ARRAY-Datentypen nicht zulässig. Falls Sie einen ARRAY-Datentyp wählen, wird dieser Datentyp korrekt als fehlerhaft markiert. Zusätzlich wird die Meldung Nur Arrays von elementaren Datentypen oder Strukturen sind zulässig angezeigt.

Beispiel
TYPE
	array1 : ARRAY [1..2] OF int;
	array2 : ARRAY [1..2] OF ; (* Nach 'OF' wird 'array1' von der Inhaltshilfe angeboten. 'array1' ist jedoch nicht zulässig. *)
END_TYPE
6357

Die Liste für die Inhaltshilfe wird innerhalb eines Kommentars automatisch nach "." geöffnet.
Behebung: Die Inhaltshilfe kann innerhalb eines Kommentars nicht mehr verwendet werden.
Szenario für Problem: Es ist möglich, die Inhaltshilfe innerhalb eines Kommentars zu verwenden. Derzeit wird die Liste der Inhaltshilfe automatisch geöffnet, wenn Sie das Zeichen "." innerhalb eines Kommentars eingeben (siehe Beispiel) und anschließend für einige Sekunden keinen weiteren Kommentar eingeben. Dadurch ist es möglich, dass Sie unbeabsichtigt ein Element aus der Liste als Kommentarteil einfügen.

Beispiel
FUNCTION_BLOCK myFB
  // TODO: Implement the code.  (*  Hinter '.' wird die Liste der Inhaltshilfe automatisch geöffnet. *)
END_FUNCTION_BLOCK
6767

"Anwendung laden" verursacht u.U. die Terminierung des Beckhoff-Zielsystems CX9020.
Behebung: Das Problem tritt nach Änderungen der Implementierung nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und Ihre SPS entspricht einem Beckhoff-Zielsystem CX9020, ist es möglich, dass die Anwendung zwar geladen wird, aber danach terminiert u.U. die CX9020. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt, vermutlich hat die Anwendung eine Größe überschritten, die von der CX9020 nicht mehr abgearbeitet werden kann.

6873

Der Name des Installationspakets für IXXAT Econ 100 unterscheidet sich von der Angabe in der Benutzerdokumentation.
Behebung: Der Name des Installationspakets im Download-Paket ist nun logiRTS_Vy.y.y_Linux_ARM9_EABI.tgz – wie in der Benutzerdokumentation.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation ist der Name des Installationspakets für IXXAT Econ 100: logiRTS_Vy.y.y_Linux_ARM9_EABI.tgz (y.y.y steht für die entsprechende Versionsnummer). Tatsächlich enthält das Download-Paket jedoch das Installationspaket RTS_Linux_ARM9_EABI_ECMaster-y.y.y.tgz.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.27.0

IDBehobenes Problem
6352

Beim Refactoring eines Bezeichners eines Funktionsbaustein oder einer Funktion (in einem ST-Objekt) wird eine Meldung mit verwirrender Information angezeigt, falls dieser Funktionsbaustein oder diese Funktion in einem FBS-Objekt verwendet wird.
Behebung: Beim Refactoring wird der Dialog mit dem Fehler nicht mehr angezeigt. Somit wird auch die Meldung nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem ST-Objekt mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner eines Funktionsbausteins oder einer Funktion ändern (= Refactoring) und dieser Funktionsbaustein oder diese Funktion wird bereits in einem FBS-Objekt verwendet, meldet ein Dialog den Fehler Cannot find referring element /project-name/path/object-name.iecfbd. Maybe the index is be corrupt. Consider a rebuild. Diese Meldung ist derzeit in Englisch und enthält eher verwirrende Informationen.

6775

Eine Ausnahmesituation wird u.U. verursacht, wenn Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen.
Behebung: Falls Sie ein FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen und darin sind eine oder mehrere Variablen in Wertfeldern eingetragen, die jedoch nicht deklariert sind, werden diese Wertfelder als fehlerhaft markiert. Als Zusatz-Information wird die Meldung Ein oder mehrere Elemente sind nicht vorhanden angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger auf das Fehler-Symbol bewegen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Im Editor-Bereich wird diese Meldung angezeigt: Failed to create the part's controls
Zusatzinformation: Das fehlerhafte FBS-Objekt für dieses Szenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Beispielsweise wurde eine Variable umbenannt, die in einem Wertfeld verwendet wurde, ohne jedoch die Variablen-Deklaration anzupassen. Dadurch kann die Referenz auf die Variable nicht aufgelöst werden. Die Sicht Fehler informiert Sie darüber mit entsprechenden Meldungen.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.27.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

6247

Die Inhaltshilfe bietet u.U. keine Strukturelemente/Eingänge zur Auswahl, da die zugehörige Deklaration als fehlerhaft markiert ist.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zum Einfügen von Strukturelementen oder Eingängen für den Aufruf von Funktionen/Funktionsbaustein-Instanzen verwenden, werden die Strukturelemente/Eingänge dort u.U nicht zur Auswahl angeboten. Der Grund für die fehlenden Einträge ist, dass der Strukturelement/Eingang in der aktuellen Zeile fehlt. Dadurch wird die aktuelle Zeile als fehlerhaft markiert und die nachfolgende Deklaration der Struktur/Funktion/Funktionsbaustein-Instanz wird ebenfalls als fehlerhaft markiert. Tatsächlich ist die Deklaration aber korrekt.
Abhilfe: Tippen Sie die Strukturelemente/Eingänge mit Hilfe der Tastatur ein.
Alternative, damit die Inhaltshilfe die Strukturelemente/Eingänge bietet: Verschieben Sie die zugehörige Deklaration an den Anfang des ST-Objekts, damit sie nicht mehr als fehlerhaft markiert ist. Speichern Sie ggf. das ST-Objekt, bevor Sie die Inhaltshilfe verwenden.

6322

Bei einer rekursiven Verwendung von Datentypen und beim Aufklappen von allen Instanzen reagiert logi.CAD 3 langsam oder gar nicht.
Szenario für Problem: Falls Sie Datentypen rekursiv verwenden, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Falls Sie alle Instanzen in der Sicht Instanzen aufklappen, indem Sie das Multiplikationszeichen des Ziffernblocks drücken, ist logi.CAD 3 mit dem Aufklappen einer Endlosschleife beschäftigt. logi.CAD 3 reagiert gar nicht oder nur träge.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 (mit Hilfe der entsprechenden Betriebssystem-Mittel, z.B. dem Task-Manager). Prüfen Sie die Sicht Fehler auf entsprechende Meldungen und passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt.

6361

Die aktuelle Position in der Sicht "Instanzen" geht verloren, wenn Sie die Anwendung ändern und speichern.
Szenario für Problem: Wenn Sie zu einer bestimmten Variable in der Sicht Instanzen blättern und dann die Anwendung ändern (z.B. ändern Sie in einem ST-Objekt den Datentyp einer Variable), geht beim Speichern des geänderten Objekts die aktuelle Position in der Sicht verloren.
Abhilfe: nicht vorhanden 

6858

Im Fall von bestimmten Systembausteinen ohne zugewiesene Werte kann die Anwendung nicht geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen oder mehrere der folgenden Systembausteine verwenden, denen keine Werte zugewiesen sind (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Hier die betroffenen Systembausteine: die TO_BCD_*-Bausteine (BCD_TO_DINT, BCD_TO_INT, BCD_TO_LINT, BCD_TO_SINT, BCD_TO_UDINT, BCD_TO_UINT, BCD_TO_ULINT, BCD_TO_USINT), die BCD_TO_*-Bausteine (TO_BCD_BYTE, TO_BCD_DWORD, TO_BCD_LWORD, TO_BCD_WORD), der CONCAT_DT-Baustein

Beispiele für solche Bausteine ohne zugewiesenen Wert
PROGRAM Test
  VAR
    v1 : WORD;
    v2 : DT;
    v3 : DINT;
  END_VAR
  v1 := TO_BCD_WORD();
  v2 := CONCAT_DT();
  v3 := BCD_TO_DINT();
END_PROGRAM 

Abhilfe: Weisen Sie dem Baustein-Eingang einen Wert zu, z.B. den Wert 0. Bei den BCD_TO_*-Bausteinen müssen Sie zusätzlich einen Typ angeben.

Beispiele für die Bausteine mit zugewiesenem Wert
PROGRAM Test
  VAR
    v1 : WORD;
    v2 : DT;
    v3 : DINT;
  END_VAR
  v1 := TO_BCD_WORD(IN := 0);
  v2 := CONCAT_DT(YEAR := 0);
  v3 := BCD_TO_DINT(IN := BYTE#16#00);
END_PROGRAM 
6887

Die Zuweisung eines BOOL-Werts auf den Eingang von BCD_TO_*-Bausteinen wird nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen BOOL-Wert dem Eingang eines BCD_TO_*-Baustein zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Obwohl diese Zuweisung nicht möglich ist, wird sie nicht als fehlerhaft markiert.
Hier die betroffenen Systembausteine: (TO_BCD_BYTE, TO_BCD_DWORD, TO_BCD_LWORD und TO_BCD_WORD)
Zusatzinformation: Die BCD_TO_*-Bausteine unterstützen diese Datentypen für den Eingang: BYTE, WORD, DWORD und LWORD

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := BCD_TO_DINT(IN := BOOL#TRUE);
END_PROGRAM

Abhilfe: Weisen Sie dem Baustein-Eingang einen Wert mit einem unterstützten Typ zu.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := BCD_TO_DINT(IN := BYTE#16#00);
END_PROGRAM
6897

Der Wert von gepufferten Variablen für Funktionsbaustein-Instanzen, die mit Hilfe von ARRAY [x..y] OF deklariert sind, geht beim Warmstart der Anwendung verloren.
Szenario für Problem: Gepufferte Variablen werden bei einem Warmstart der Anwendung mit ihrem Initialisierungswert neu initialisiert, falls diese in einem Funktionsbaustein deklariert sind und die Funktionsbaustein-Instanz mit Hilfe von ARRAY [x..y] OF deklariert ist (siehe Beispiel).
Zusatzinformation: Der Wert von gepufferte Variablen (mit dem Schlüsselwort RETAIN deklariert) muss beim Stoppen der Anwendung für einen Warmstart unverändert erhalten bleiben.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    MyInst : ARRAY [1..1] of Test;
  END_VAR
  MyInst[1]();
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK Test
  Var RETAIN
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := var1 + 1;
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Deklarieren Sie die Funktionsbaustein-Instanz ohne Hilfe von ARRAY [x..y] OF. Dann bleibt der Wert beim Warmstart erhalten.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    MyInst : Test;
  END_VAR
  MyInst();
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK Test
  Var RETAIN
    var1 : DINT;
  END_VAR
  var1 := var1 + 1;
END_FUNCTION_BLOCK
6902

Der system_read-Baustein liest nur bis zu 63 Bytes.
Szenario für Problem: Der system_read-Baustein liest nur bis zu 63 Bytes. Laut Benutzerdokumentation ist es jedoch möglich, bis zu 64 Bytes auszulesen.
Abhilfe: nicht vorhanden

6903

Der Aufruf einer Funktion oder eines Funktionsbausteins wird nicht als fehlerhaft markiert, falls dabei irrtümlich Variablen der aktuellen POE zugewiesen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen der aktuellen POE beim Aufruf einer Funktion oder eines Funktionsbausteins zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Obwohl solche Aufrufe nicht korrekt sind, werden sie nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    var1, var2 : int;
    MyInst : FB;
  END_VAR
  myFunction(var1 => var2);  (* Dieser Aufruf ist nicht korrekt, da 'var1' und 'var2' lokale Variablen von 'Program1' sind.*)
  MyInst(var1 => var2);      (* Dieser Aufruf ist aus dem gleichen Grund nicht korrekt.*)
END_PROGRAM

FUNCTION myFunction END_FUNCTION
FUNCTION_BLOCK FB END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Verwenden Sie die Inhaltshilfe für den Aufruf hinter (, um die korrekten Ein- und Ausgangsparameter der Funktion oder des Funktionsbausteins einzutragen. Hinweis: Für die Aufrufe des obigen Beispiels sind übrigens nur der EN-Eingang und der ENO-Ausgang zulässig.

6911

Bei Baustein-Aufrufen mit einer hohen Verschachtelungstiefe reagiert logi.CAD 3 langsam.
Szenario für Problem: Falls Sie Baustein-Aufrufe mehrmals verschachteln (siehe Beispiel), reagiert logi.CAD 3 mit zunehmender Verschachtelungstiefe langsamer.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR
	
  Var1 := MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(MOVE(2)))))))))));
END_PROGRAM

Abhilfe: Vermeiden Sie Baustein-Aufrufen mit einer hohen Verschachtelungstiefe.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.27.0

IDBekanntes Problem
6326

Der formale Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Im grafischen FBS-Editor für die aktuelle Version von logi.CAD 3 ist der Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen in Wertfeldern nicht zulässig. Wenn Sie einen formalen Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld eintragen, wird diese Eingabe für das Wertfeld übernommen und das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert.
Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe, um die Anwendung laden zu können: Löschen Sie die Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen, falls diese in den Wertfeldern eingetragen sind.

6347

Ein Baustein, der im grafischen FBS-Editor gesetzt wurde und nun nicht mehr gefunden wird, wird nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls ein Baustein (= ein Funktionsaufruf oder eine Funktionsbaustein-Instanz) im FBS-Editor gesetzt wurde, der nun nicht mehr vorhanden ist, wird dieser im erneut geöffneten grafischen FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert. Stattdessen wird der Baustein ohne Namen und ohne Ein-/Ausgänge angezeigt.
Abhilfe: Löschen Sie diesen Baustein im grafischen FBS-Editor. In Folge wird in der Sicht Fehler diese Meldung angezeigt: Unerwartets Zeichen 'null'. Die Vorhehensweise dafür: Schließen Sie den grafischen FBS-Editor, doppelklicken Sie auf die Meldung in der Sicht Fehler, bestätigen Sie den angezeigten Dialog, um den textuellen FBS-Editor zu öffnen. In diesem textuellen FBS-Editor löschen Sie die Zeile mit null und speichern Sie die Änderung.

6591

Ein Typkonflikt bei der Beschaltung von Bausteinen wird u.U. im grafischen FBS-Editor nicht angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld, das bereits mit einem Ein-/Ausgang eines Bausteins verbunden ist, mit einem anderen Ein-/Ausgang verbinden, ist es möglich, dass dadurch ein Typkonflikt entsteht, der jedoch nicht im grafischen FBS-Editor gekennzeichnet wird. Sie erkennen solche Probleme daran, dass die entstandene Linie nicht als fehlerhaft gekennzeichnet wird, nach dem Speichern des FBS-Objekts jedoch diese Meldung in der Sicht Fehler angezeigt wird: Typkonflikt: Bei der Typisierung des Ausdrucks ist ein Fehler aufgetreten
Zusatzinformation: Ein Typkonflikt deutet darauf hin, dass verbundene FBS-Elemente nicht von einem identischen oder implizit konvertierbaren Datentypen sind.
Abhilfe: Setzen Sie im grafischen FBS-Editor den Baustein erneut. Setzen Sie ebenfalls neue Wertfelder, um diese dann mit den Ein-/Ausgängen des neuen Bausteins zu verbinden. Für dieses Szenario werden die Linien als fehlerhaft markiert, falls ein Typkonflikt entsteht