Release-Notes für Version 1.26.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.26.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.26.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.26.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.26.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.26.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1204 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.26.0

keine

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.26.0

IDBehobenes Problem
6226

Die Inhaltshilfe bietet das Zeichen [ nicht zur Auswahl, um FB-Eingänge mit ARRAY-Datentyp zu initialisieren.
Behebung: In folgendem Szenario bietet die Inhaltshilfe das Zeichen [ zur Auswahl an.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz mit einem ARRAY-Eingang oder eine Strukturvariable mit einem ARRAY-Element initialisieren wollen, bietet die Inhaltshilfe dort das Zeichen [ nicht an. Allerdings wird [ benötigt, um die Initialisierung zu beginnen.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Inst1 : FB := (IN1 := );          (* Nach 'IN 1 :=' wird das Zeichen '[' nicht von der Inhaltshilfe angeboten. *)
    Var1 : Type2 := (Elem1 := );      (* Nach 'Elem1 :=' wird das Zeichen '[' nicht von der Inhaltshilfe angeboten. *)
  END_VAR
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK FB 
  VAR_INPUT 
    IN1 : Type1; 
  END_VAR 
END_FUNCTION_BLOCK
TYPE
  Type1 : ARRAY [1..2] OF INT;
  Type2 : STRUCT Elem1 : Type1; END_STRUCT;
END_TYPE
6240

Eine Ausnahmesituation wird u.U. verursacht, wenn Sie ein Projekt im Projektexplorer löschen.
Behebung: In folgendem Szenario wird die Ausnahmesituation nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein umfangreiches Projekt im Projektexplorer löschen, nachdem Sie Variablen dafür in die Sicht Variablenwerte eingefügt haben, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception during blocked modal context im Fehlerprotokoll.

6274

Eine Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls ein Funktionsaufruf mehrfach als ARRAY-Index bei Variablen mit verschachtelten ARRAY- und Strukturelementen verwendet wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsaufruf mehrfach als ARRAY-Index bei einer Variable eintragen (siehe Beispiel) und diese Variable besteht aus verschachtelten ARRAY- und Strukturelementen, ist es nicht möglich, die Anwendung zu erstellen und zu laden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel
Var1[MyFunction()].m[MyFunction()].m[MyFunction()] := 1;
6308

Das Initialisieren von FB-Eingängen mit ARRAY-Datentyp verursacht eine Ausnahmesituation.
Behebung: Das Initialisieren von FB-Eingängen mit ARRAY-Datentyp verursacht keine Ausnahmesituation mehr. Die Anwendung kann geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz mit einem ARRAY-Eingang oder eine Strukturvariable mit einem ARRAY-Element initialisieren (siehe Beispiel), tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Das Doppelklicken auf diesen Eintrag zeigt diese Details: java.lang.UnsupportedOperationException – Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Inst1 : FB := (IN1 := [1,2]); 
    Var1 : Type2 := (Elem1 := [2,3]);
  END_VAR
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK FB 
  VAR_INPUT 
    IN1 : Type1; 
  END_VAR 
END_FUNCTION_BLOCK
TYPE
  Type1 : ARRAY [1..2] OF INT;
  Type2 : STRUCT Elem1 : Type1; END_STRUCT;
END_TYPE
6336

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Behebung: Die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt" erscheint nun, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteinen in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Szenario: Falls eine Rekusion vorliegt und Sie die dafür verwendeten Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert haben, erscheint die interne Meldung Error executing EValidator. Falls die Deklarationen im gleichen ST-Objekt eingetragen sind, erscheint die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt".

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.26.0

IDBehobenes Problem
6172

Die geänderte Größe eines Wertfelds wird u.U. nicht als Änderung für das FBS-Objekt erkannt.
Behebung: Eine geänderte Größe eines Wertfelds wird als Änderung erkannt.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Wertfeld vergrößern oder verkleinern, ist es möglich, dass diese Änderung für das FBS-Objekt nicht erkannt wird. In Folge ist der Befehl Speichern nicht verfügbar.

6177

Der Eingang EN für Systembausteine verhält sich in der FBS-Logik nicht korrekt.
Behebung: Der Eingang EN für Systembausteine verhält sich in der FBS-Logik korrekt.
Szenario für Problem: Falls der Wert des Eingangs EN für die Systembausteine auf den Wert TRUE gesetzt wird, soll beim Aufruf des Bausteins die Funktionalität dieses Bausteins ausgeführt werden. In der FBS-Logik ist dies jedoch nicht der Fall.

6217

Direkt nach dem Öffnen eines FBS-Objekts im grafischen FBS-Editor kann kein anderes Objekt durch Doppelklicken geöffnet werden.
Behebung: Falls Sie einen grafischen FBS-Editor geöffnet haben, können Sie ein anderes Objekt durch Doppelklicken öffnen.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen und direkt danach auf ein anderes Objekt im Projektexplorer doppelklicken, wird das Objekt nicht geöffnet.

6265

Die rekursive Verwendung von Funktionsbaustein-Instanzen wird im FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Die rekursive Verwendung von Funktionsbaustein-Instanzen wird im FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz rekursiv im FBS-Editor verwenden, wird die rekursive Verwendung nicht als Fehler gemeldet.

6314

Informaler Funktionsaufruf ist in einem Wertfeld nicht möglich.
Behebung: Der informale Funktionsaufruf ist in einem Wertfeld möglich.
Szenario für Problem: Wenn Sie im grafischen FBS-Editor einen informalen Funktionsaufruf (siehe Beispiel) in einem Wertfeld eintragen, wird das Wertfeld als fehlerhaft gekennzeichnet. Zusätzlich wird diese Meldung angezeigt: Diese Funktion oder dieser Funktionsbaustein ist nicht vorhanden.

Beispiel für einen informalen Aufruf
MUL(1,2,3)
6318

Der Aufruf einer nicht vorhandenen Funktion in einem Wertfeld wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Der Aufruf einer nicht vorhandenen Funktion in einem Wertfeld wird als fehlerhaft gekennzeichnet. Zusätzlich wird diese Meldung angezeigt: Diese Funktion oder dieser Funktionsbaustein ist nicht vorhanden.
Szenario für Problem: Wenn Sie im grafischen FBS-Editor einen Funktionsaufruf in einem Wertfeld eintragen, aber diese Funktion ist nicht deklariert, wird das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert. Außerdem wird keine Meldung angezeigt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.26.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Anwendung laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Beenden Sie und starten Sie logi.CAD 3 erneut. Wechseln Sie zur Sicht SPS und selektieren Sie die IEC-Ressource, die die SPS repräsentiert. Die Schaltflächen sind nun verfügbar, sofern der Status Online für die SPS angezeigt wird.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

6247

Die Inhaltshilfe bietet u.U. keine Strukturelemente/Eingänge zur Auswahl, da die zugehörige Deklaration als fehlerhaft markiert ist.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zum Einfügen von Strukturelementen oder Eingängen für den Aufruf von Funktionen/Funktionsbaustein-Instanzen verwenden, werden die Strukturelemente/Eingänge dort u.U nicht zur Auswahl angeboten. Der Grund für die fehlenden Einträge ist, dass der Strukturelement/Eingang in der aktuellen Zeile fehlt. Dadurch wird die aktuelle Zeile als fehlerhaft markiert und die nachfolgende Deklaration der Struktur/Funktion/Funktionsbaustein-Instanz wird ebenfalls als fehlerhaft markiert. Tatsächlich ist die Deklaration aber korrekt.
Abhilfe: Tippen Sie die Strukturelemente/Eingänge mit Hilfe der Tastatur ein.
Alternative, damit die Inhaltshilfe die Strukturelemente/Eingänge bietet: Verschieben Sie die zugehörige Deklaration an den Anfang des ST-Objekts, damit sie nicht mehr als fehlerhaft markiert ist. Speichern Sie ggf. das ST-Objekt, bevor Sie die Inhaltshilfe verwenden.

6289

Die angezeigte Fehlermeldung ist nicht korrekt, falls der Initialisierungswert für eine Variable wieder eine Variable ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable als Initialisierungswert für eine andere Variable verwenden (siehe Beispiel), wird der Initialisierungswert als fehlerhaft markiert. Dabei wird eine Meldung angezeigt, die nicht den exakten Fehlergrund nennt. Diese Meldung ist: Unerwartetes Zeichen 'name'

Beispiel
Var2: REAL := Var1;

Abhilfe: Korrigieren Sie den Initialisierungswert auf einen konstanten Wert. In Folge verschwinden die Fehlermarkierung und die Meldung.

Beispiel
Var2: REAL := 34
6293

Ein nicht-formaler Aufruf eines Systembausteins mit zu wenig Parametern wird u.U. nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Hilfe des nicht-formalen Aufrufs aufrufen und dabei zu wenig Werte für die Eingangsvariablen eintragen, wird der Bausteinaufruf als fehlerhaft markiert und die Meldung Zu wenig Parameter angezeigt. Solche Aufrufe von einigen Systembausteinen (wie z.B. dem RS-Baustein) werden irrtümlich nicht als fehlerhaft markiert, die Meldung wird ebenfalls nicht angezeigt.

Beispiel für einen nicht-formalen Aufruf mit zu wenig Parametern
RS(true);

Abhilfe: Erfassen Sie beim nicht-formalen Aufruf genau dieselbe Anzahl an Werten, wie Eingangsvariablen in der Deklaration angegeben sind.

Beispiel für einen nicht-formalen Aufruf mit korrekter Anzahl an Parametern
RS(true,false);

Alternative: Ersetzen Sie den nicht-formalen Aufruf durch einen formalen Aufruf. In einem formalen Aufruf dürfen Sie Eingänge/Ausgänge in der Parameterliste weglassen.

Beispiel für einen formalen Aufruf
RS(S:=true);
6301

Die Inhaltshilfe bietet ARRAY-Datentypen zur Auswahl, obwohl diese für ARRAY-Datentypen nicht zulässig sind.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ARRAY-Datentyp deklarieren, bietet die Inhaltshilfe für dessen Datentyp auch andere ARRAY-Datentypen. Diese sind jedoch für ARRAY-Datentypen nicht zulässig. Falls Sie einen ARRAY-Datentyp wählen, wird dieser Datentyp korrekt als fehlerhaft markiert. Zusätzlich wird die Meldung Nur Arrays von elementaren Datentypen oder Strukturen sind zulässig angezeigt.

Beispiel
TYPE
	array1 : ARRAY [1..2] OF int;
	array2 : ARRAY [1..2] OF ; (* Nach 'OF' wird 'array1' von der Inhaltshilfe angeboten. 'array1' ist jedoch nicht zulässig. *)
END_TYPE

Abhilfe: Wählen Sie einen elementaren Datentyp oder eine Struktur, die in der Inhaltshilfe zur Auswahl angeboten werden. Tragen Sie keine ARRAY-Datentypen als Datentyp von anderen ARRAY-Datentypen ein.

6322

Bei einer rekursiven Verwendung von Datentypen und beim Aufklappen von allen Instanzen reagiert logi.CAD 3 langsam oder gar nicht.
Szenario für Problem: Falls Sie Datentypen rekursiv verwenden, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Falls Sie alle Instanzen in der Sicht Instanzen aufklappen, indem Sie das Multiplikationszeichen des Ziffernblocks drücken, ist logi.CAD 3 mit dem Aufklappen einer Endlosschleife beschäftigt. logi.CAD 3 reagiert gar nicht oder nur träge.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 (mit Hilfe der entsprechenden Betriebssystem-Mittel, z.B. dem Task-Manager). Prüfen Sie die Sicht Fehler auf entsprechende Meldungen und passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt.

6357

Die Liste für die Inhaltshilfe wird innerhalb eines Kommentars automatisch nach "." geöffnet.
Szenario für Problem: Es ist möglich, die Inhaltshilfe innerhalb eines Kommentars zu verwenden. Derzeit wird die Liste der Inhaltshilfe automatisch geöffnet, wenn Sie das Zeichen "." innerhalb eines Kommentars eingeben (siehe Beispiel) und anschließend für einige Sekunden keinen weiteren Kommentar eingeben. Dadurch ist es möglich, dass Sie unbeabsichtigt ein Element aus der Liste als Kommentarteil einfügen.

Beispiel
FUNCTION_BLOCK myFB
  // TODO: Implement the code.  (*  Hinter '.' wird die Liste der Inhaltshilfe automatisch geöffnet. *)
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Drücken Sie die ESC-Taste, um die Liste zu schließen und mit der Eingabe des Kommentars fortzufahren.

6361

Die aktuelle Position in der Sicht "Instanzen" geht verloren, wenn Sie die Anwendung ändern und speichern.
Szenario für Problem: Wenn Sie zu einer bestimmten Variable in der Sicht Instanzen blättern und dann die Anwendung ändern (z.B. ändern Sie in einem ST-Objekt den Datentyp einer Variable), geht beim Speichern des geänderten Objekts die aktuelle Position in der Sicht verloren.
Abhilfe: nicht vorhanden 

6767

"Anwendung laden" verursacht u.U. die Terminierung des Beckhoff-Zielsystems CX9020.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und Ihre SPS entspricht einem Beckhoff-Zielsystem CX9020, ist es möglich, dass die Anwendung zwar geladen wird, aber danach terminiert u.U. die CX9020. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt, vermutlich hat die Anwendung eine Größe überschritten, die von der CX9020 nicht mehr abgearbeitet werden kann.
Abhilfe: Kontaktieren Sie den Support von logi.cals , falls das Problem bei Ihrem Zielsystem auftritt.

6858

Im Fall von bestimmten Systembausteinen ohne zugewiesene Werte kann die Anwendung nicht geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen oder mehrere der folgenden Systembausteine verwenden, denen keine Werte zugewiesen sind (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Hier die betroffenen Systembausteine: die TO_BCD_*-Bausteine (BCD_TO_DINT, BCD_TO_INT, BCD_TO_LINT, BCD_TO_SINT, BCD_TO_UDINT, BCD_TO_UINT, BCD_TO_ULINT, BCD_TO_USINT), die BCD_TO_*-Bausteine (TO_BCD_BYTE, TO_BCD_DWORD, TO_BCD_LWORD, TO_BCD_WORD)

Beispiele für solche Bausteine ohne zugewiesenen Wert
PROGRAM Test
  VAR
    v1 : WORD;
    v2 : DINT;
  END_VAR
  v1 := TO_BCD_WORD();
  v2 := BCD_TO_DINT();
END_PROGRAM 

Abhilfe: Weisen Sie dem Baustein-Eingang einen Wert zu, z.B. den Wert 0. Bei den BCD_TO_*-Bausteinen müssen Sie zusätzlich einen Typ angeben.

Beispiele für die Bausteine mit zugewiesenem Wert
PROGRAM Test
  VAR
    v1 : WORD;
    v2 : DINT;
  END_VAR
  v1 := TO_BCD_WORD(IN := 0);
  v2 := BCD_TO_DINT(IN := BYTE#16#00);
END_PROGRAM 
6873

Der Name des Installationspakets für IXXAT Econ 100 unterscheidet sich von der Angabe in der Benutzerdokumentation.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation ist der Name des Installationspakets für IXXAT Econ 100: logiRTS_Vy.y.y_Linux_ARM9_EABI.tgz (y.y.y steht für die entsprechende Versionsnummer). Tatsächlich enthält das Download-Paket jedoch das Installationspaket RTS_Linux_ARM9_EABI_ECMaster-y.y.y.tgz.
Abhilfe: Verwenden Sie das Paket RTS_Linux_ARM9_EABI_ECMaster-y.y.y.tgz, falls Sie logi.RTS auf IXXAT Econ 100 in Betrieb nehmen wollen.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.26.0

IDBekanntes Problem
6326

Der formale Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Im grafischen FBS-Editor für die aktuelle Version von logi.CAD 3 ist der Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen in Wertfeldern nicht zulässig. Wenn Sie einen formalen Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld eintragen, wird diese Eingabe für das Wertfeld übernommen und das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert.
Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe, um die Anwendung laden zu können: Löschen Sie die Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen, falls diese in den Wertfeldern eingetragen sind.

6347

Ein Baustein, der im grafischen FBS-Editor gesetzt wurde und nun nicht mehr gefunden wird, wird nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls ein Baustein (= ein Funktionsaufruf oder eine Funktionsbaustein-Instanz) im FBS-Editor gesetzt wurde, der nun nicht mehr vorhanden ist, wird dieser im erneut geöffneten grafischen FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert. Stattdessen wird der Baustein ohne Namen und ohne Ein-/Ausgänge angezeigt.
Abhilfe: Löschen Sie diesen Baustein im grafischen FBS-Editor. In Folge wird in der Sicht Fehler diese Meldung angezeigt: Unerwartets Zeichen 'null'. Die Vorhehensweise dafür: Schließen Sie den grafischen FBS-Editor, doppelklicken Sie auf die Meldung in der Sicht Fehler, bestätigen Sie den angezeigten Dialog, um den textuellen FBS-Editor zu öffnen. In diesem textuellen FBS-Editor löschen Sie die Zeile mit null und speichern Sie die Änderung.

6352

Beim Refactoring eines Bezeichners eines Funktionsbaustein oder einer Funktion (in einem ST-Objekt) wird eine Meldung mit verwirrender Information angezeigt, falls dieser Funktionsbaustein oder diese Funktion in einem FBS-Objekt verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem ST-Objekt mit dem Befehl Element umbenennen den Bezeichner eines Funktionsbausteins oder einer Funktion ändern (= Refactoring) und dieser Funktionsbaustein oder diese Funktion wird bereits in einem FBS-Objekt verwendet, meldet ein Dialog den Fehler Cannot find referring element /project-name/path/object-name.iecfbd. Maybe the index is be corrupt. Consider a rebuild. Diese Meldung ist derzeit in Englisch und enthält eher verwirrende Informationen.
Abhilfe: Drücken Sie Weiter im Dialog. In Folge wird alle Elemente des Funktionsbausteins oder der Funktion umbenannt – auch jene, die in einem FBS-Objekt verwendet werden.

6591

Ein Typkonflikt bei der Beschaltung von Bausteinen wird u.U. im grafischen FBS-Editor nicht angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld, das bereits mit einem Ein-/Ausgang eines Bausteins verbunden ist, mit einem anderen Ein-/Ausgang verbinden, ist es möglich, dass dadurch ein Typkonflikt entsteht, der jedoch nicht im grafischen FBS-Editor gekennzeichnet wird. Sie erkennen solche Probleme daran, dass die entstandene Linie nicht als fehlerhaft gekennzeichnet wird, nach dem Speichern des FBS-Objekts jedoch diese Meldung in der Sicht Fehler angezeigt wird: Typkonflikt: Bei der Typisierung des Ausdrucks ist ein Fehler aufgetreten
Zusatzinformation: Ein Typkonflikt deutet darauf hin, dass verbundene FBS-Elemente nicht von einem identischen oder implizit konvertierbaren Datentypen sind.
Abhilfe: Setzen Sie im grafischen FBS-Editor den Baustein erneut. Setzen Sie ebenfalls neue Wertfelder, um diese dann mit den Ein-/Ausgängen des neuen Bausteins zu verbinden. Für dieses Szenario werden die Linien als fehlerhaft markiert, falls ein Typkonflikt entsteht

6775

Eine Ausnahmesituation wird u.U. verursacht, wenn Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein fehlerhaftes FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Im Editor-Bereich wird diese Meldung angezeigt: Failed to create the part's controls
Zusatzinformation: Das fehlerhafte FBS-Objekt für dieses Szenario wurde verursacht, indem das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor bearbeitet wurde. Beispielsweise wurde eine Variable umbenannt, die in einem Wertfeld verwendet wurde, ohne jedoch die Variablen-Deklaration anzupassen. Dadurch kann die Referenz auf die Variable nicht aufgelöst werden. Die Sicht Fehler informiert Sie darüber mit entsprechenden Meldungen.
Abhilfe: Vermeiden Sie das Bearbeiten von FBS-Objekten im textuellen FBS-Editor. Falls die oben genannte Ausnahmesituation dennoch auftritt, öffnen Sie das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor (als Ausnahmefall) und beheben Sie die Fehler, die in der Sicht Fehler angezeigt werden.