Release-Notes für Version 1.25.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.25.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.25.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.25.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.25.0 oder logi.CAD 3 , Version 0.25.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1204 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 , Version 1.25.0

IDNeuigkeiten
5737

Im ST-Editor können Sie mehrere Funktionsbaustein-Instanzen auf einmal mit Hilfe von ARRAY [x..y] OF deklarieren. Derart deklarierte Instanzen verwenden Sie in Ihrem ST-Code analog zu ARRAY-Elementen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.25.0

IDBehobenes Problem
6062

Eine rekursive Verwendung eines Datentyps wird nicht als fehlerhaft markiert. Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Variablen dieses Datentyps von der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" ziehen.
Behebung: Die rekursive Verwendung des Datentyps laut dem folgenden Szenario wird als fehlerhaft markiert. Die Ausnahmesituation tritt nicht auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Datentyp rekursiv verwenden (siehe Beispiel), wird die rekursive Verwendung nicht als Fehler gemeldet. Wenn Sie Variablen dieses Datentyps von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
Die Anwendung kann aufgrund der rekursiven Verwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Beispiel für rekursive Verwendung
TYPE
  styp1 : STRUCT
    elem1 : ARRAY[0..5] OF styp1;
  END_STRUCT;
END_TYPE
6078

Im Aufruf eines Bausteins mit einer Strukturvariable für die Zuweisung bietet die Inhaltshilfe keine Strukturelemente zur Auswahl.
Behebung: Für das folgende Szenario bietet die Inhaltshilfe nun die Strukturelemente zur Auswahl.
Szenario für Problem: Sie haben im Aufruf eines Bausteins eine Strukturvariable für die Zuweisung auf die Eingangsvariable des Bausteins und das Zeichen . erfasst. Wenn Sie die Inhaltshilfe hinter . verwenden (siehe Beispiel: Zeile mit Add(...);), werden Strukturelemente nicht zur Auswahl angeboten.
Im Unterschied dazu bietet die Inhaltshilfe die Strukturelemente, wenn es sich um Zuweisungen auf Variablen handelt (siehe Beispiel: Zeile mit Var1 := ...;).

Beispiel
TYPE
  Struct1 : STRUCT
    id : int;
  END_STRUCT;
END_TYPE
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : INT;
    VarStruct : Struct1;
  END_VAR
  Add(IN1 := VarStruct.);  (* Rechts von 'VarStruct.' bietet die Inhaltshilfe kein Strukturelement "id". *)
  Var1 := VarStruct.;      (* Rechts von 'VarStruct.' bietet die Inhaltshilfe das Strukturelement "id". *)
END_PROGRAM
6158

Die Meldung "Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden" meldet korrekten ST-Code als fehlerhaft.
Behebung: Die Meldung wird nicht mehr angezeigt, falls der ST-Code korrekt ist.
Szenario für Problem: Die Meldung Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden meldet u.U. ST-Code als fehlerhaft, allerdings ist dieser ST-Code korrekt. In solchen Fällen wird nur die Fehlermarkierung im ST-Editor angezeigt und die Sicht Fehler listet keine Meldung für den gespeicherten ST-Code.

6222

Die Inhaltshilfe bietet keine Variablen zur Auswahl, um eine Variable als Index bei einer ARRAY-Variable einzutragen.
Behebung: Im folgenden Szenario bietet die Inhaltshilfe Variablen zur Auswahl.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zur Auswahl einer Variable als Index bei einer ARRAY-Variablen verwenden (siehe Beispiel), werden Variablen dort nicht zur Auswahl angeboten.

Beispiel
FUNCTION_BLOCK Test
	VAR
	  Var1 : INT;
	  sumValue : ARRAY[1..5] of INT;
	END_VAR
    sumValue[] := 17;
   (* Zwischen '[' und ']' bietet die Inhaltshilfe keine Variable. 'Var1' ist jedoch als Index erlaubt. *)
END_FUNCTION_BLOCK

Behobene Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.25.0

IDBehobenes Problem
6129

Der Befehl "Speichern unter..." ist für ein FBS-Objekt nicht verfügbar.
Behebung: Der Befehl ist für ein FBS-Objekt verfügbar.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt öffnen und ändern, ist der Befehl Speichern unter... (im Menü Datei) nicht aktiviert.

6167

Fehlerhafter Code in der Schnittstelle für einen C-Baustein wird u.U. nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Ein fehlerhafter Code in der Schnittstelle für einen C-Baustein wird als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie fehlerhaften Code in der Schnittstelle für einen C-Baustein erfassen (z.B. eine falsche Initialisierung wie im folgenden Beispiel), wird dieser Code nicht als fehlerhaft markiert. Die Anwendung kann trotz der fehlenden Fehlermarkierung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel für eine falsche Initialisierung in der Schnittstelle für einen C-Baustein
{extern_c}
FUNCTION test
VAR_INPUT
	TestVar : UINT := -1;  (* Der Wert '-1' ist für 'UINT' nicht möglich. *)
END_VAR
END_FUNCTION
6230, 6234

Der FBS-Editor bleibt geöffnet, falls das zugehörige FBS-Objekt gelöscht wird.
Behebung: Der FBS-Editor wird geschlossen, falls das zugehörige FBS-Objekt gelöscht wird.
Szenario für Problem: Falls Sie den FBS-Editor für ein FBS-Objekt öffnen und danach das FBS-Objekt im Projektexplorer löschen, wird das FBS-Objekt gelöscht. Allerdings bleibt der FBS-Editor weiterhin geöffnet.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3 , Version 1.25.0

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Anwendung laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Beenden Sie und starten Sie logi.CAD 3 erneut. Wechseln Sie zur Sicht SPS und selektieren Sie die IEC-Ressource, die die SPS repräsentiert. Die Schaltflächen sind nun verfügbar, sofern der Status Online für die SPS angezeigt wird.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

6226

Die Inhaltshilfe bietet das Zeichen [ nicht zur Auswahl, um FB-Eingänge mit ARRAY-Datentyp zu initialisieren.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz mit einem ARRAY-Eingang oder eine Strukturvariable mit einem ARRAY-Element initialisieren wollen, bietet die Inhaltshilfe dort das Zeichen [ nicht an. Allerdings wird [ benötigt, um die Initialisierung zu beginnen.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Inst1 : FB := (IN1 := );          (* Nach 'IN 1 :=' wird das Zeichen '[' nicht von der Inhaltshilfe angeboten. *)
    Var1 : Type2 := (Elem1 := );      (* Nach 'Elem1 :=' wird das Zeichen '[' nicht von der Inhaltshilfe angeboten. *)
  END_VAR
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK FB 
  VAR_INPUT 
    IN1 : Type1; 
  END_VAR 
END_FUNCTION_BLOCK
TYPE
  Type1 : ARRAY [1..2] OF INT;
  Type2 : STRUCT Elem1 : Type1; END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe: Initialisieren Sie keine Funktionsbaustein-Instanzen mit einem ARRAY-Eingang oder eine Strukturvariable mit einem ARRAY-Element (siehe ID "6308").

6240

Eine Ausnahmesituation wird u.U. verursacht, wenn Sie ein Projekt im Projektexplorer löschen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein umfangreiches Projekt im Projektexplorer löschen, nachdem Sie Variablen dafür in die Sicht Variablenwerte eingefügt haben, tritt u.U. eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception during blocked modal context im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

6247

Die Inhaltshilfe bietet u.U. keine Strukturelemente/Eingänge zur Auswahl, da die zugehörige Deklaration als fehlerhaft markiert ist.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe zum Einfügen von Strukturelementen oder Eingängen für den Aufruf von Funktionen/Funktionsbaustein-Instanzen verwenden, werden die Strukturelemente/Eingänge dort u.U nicht zur Auswahl angeboten. Der Grund für die fehlenden Einträge ist, dass der Strukturelement/Eingang in der aktuellen Zeile fehlt. Dadurch wird die aktuelle Zeile als fehlerhaft markiert und die nachfolgende Deklaration der Struktur/Funktion/Funktionsbaustein-Instanz wird ebenfalls als fehlerhaft markiert. Tatsächlich ist die Deklaration aber korrekt.
Abhilfe: Tippen Sie die Strukturelemente/Eingänge mit Hilfe der Tastatur ein.
Alternative, damit die Inhaltshilfe die Strukturelemente/Eingänge bietet: Verschieben Sie die zugehörige Deklaration an den Anfang des ST-Objekts, damit sie nicht mehr als fehlerhaft markiert ist. Speichern Sie ggf. das ST-Objekt, bevor Sie die Inhaltshilfe verwenden.

6274

Eine Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls ein Funktionsaufruf mehrfach als ARRAY-Index bei Variablen mit verschachtelten ARRAY- und Strukturelementen verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsaufruf mehrfach als ARRAY-Index bei einer Variable eintragen (siehe Beispiel) und diese Variable besteht aus verschachtelten ARRAY- und Strukturelementen, ist es nicht möglich, die Anwendung zu erstellen und zu laden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel
Var1[MyFunction()].m[MyFunction()].m[MyFunction()] := 1;

Abhilfe: Rufen Sie die Funktion auf und weisen Sie das Ergebnis einer Hilfs-Variable zu. Verwenden Sie anschließend diese Hilfs-Variable als ARRAY-Index.

Beispiel
VAR
   HelperVar : INT;
END_VAR 
HelperVar := MyFunction();
Var1[HelperVar].m[HelperVar].m[HelperVar] := 1;
6289

Die angezeigte Fehlermeldung ist nicht korrekt, falls der Initialisierungswert für eine Variable wieder eine Variable ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable als Initialisierungswert für eine andere Variable verwenden (siehe Beispiel), wird der Initialisierungswert als fehlerhaft markiert. Dabei wird eine Meldung angezeigt, die nicht den exakten Fehlergrund nennt. Diese Meldung ist: Unerwartetes Zeichen 'name'

Beispiel
Var2: REAL := Var1;

Abhilfe: Korrigieren Sie den Initialisierungswert auf einen konstanten Wert. In Folge verschwinden die Fehlermarkierung und die Meldung.

Beispiel
Var2: REAL := 34
6293

Ein nicht-formaler Aufruf eines Systembausteins mit zu wenig Parametern wird u.U. nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Hilfe des nicht-formalen Aufrufs aufrufen und dabei zu wenig Werte für die Eingangsvariablen eintragen, wird der Bausteinaufruf als fehlerhaft markiert und die Meldung Zu wenig Parameter angezeigt. Solche Aufrufe von einigen Systembausteinen (wie z.B. dem RS-Baustein) werden irrtümlich nicht als fehlerhaft markiert, die Meldung wird ebenfalls nicht angezeigt.

Beispiel für einen nicht-formalen Aufruf mit zu wenig Parametern
RS(true);

Abhilfe: Erfassen Sie beim nicht-formalen Aufruf genau dieselbe Anzahl an Werten, wie Eingangsvariablen in der Deklaration angegeben sind.

Beispiel für einen nicht-formalen Aufruf mit korrekter Anzahl an Parametern
RS(true,false);

Alternative: Ersetzen Sie den nicht-formalen Aufruf durch einen formalen Aufruf. In einem formalen Aufruf dürfen Sie Eingänge/Ausgänge in der Parameterliste weglassen.

Beispiel für einen formalen Aufruf
RS(S:=true);
6301

Die Inhaltshilfe bietet ARRAY-Datentypen zur Auswahl, obwohl diese für ARRAY-Datentypen nicht zulässig sind.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ARRAY-Datentyp deklarieren, bietet die Inhaltshilfe für dessen Datentyp auch andere ARRAY-Datentypen. Diese sind jedoch für ARRAY-Datentypen nicht zulässig. Falls Sie einen ARRAY-Datentyp wählen, wird dieser Datentyp korrekt als fehlerhaft markiert. Zusätzlich wird die Meldung Nur Arrays von elementaren Datentypen oder Strukturen sind zulässig angezeigt.

Beispiel
TYPE
	array1 : ARRAY [1..2] OF int;
	array2 : ARRAY [1..2] OF ; (* Nach 'OF' wird 'array1' von der Inhaltshilfe angeboten. 'array1' ist jedoch nicht zulässig. *)
END_TYPE

Abhilfe: Wählen Sie einen elementaren Datentyp oder eine Struktur, die in der Inhaltshilfe zur Auswahl angeboten werden. Tragen Sie keine ARRAY-Datentypen als Datentyp von anderen ARRAY-Datentypen ein.

6308

Das Initialisieren von FB-Eingängen mit ARRAY-Datentyp verursacht eine Ausnahmesituation.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz mit einem ARRAY-Eingang oder eine Strukturvariable mit einem ARRAY-Element initialisieren (siehe Beispiel), tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Das Doppelklicken auf diesen Eintrag zeigt diese Details: java.lang.UnsupportedOperationException – Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Inst1 : FB := (IN1 := [1,2]); 
    Var1 : Type2 := (Elem1 := [2,3]);
  END_VAR
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK FB 
  VAR_INPUT 
    IN1 : Type1; 
  END_VAR 
END_FUNCTION_BLOCK
TYPE
  Type1 : ARRAY [1..2] OF INT;
  Type2 : STRUCT Elem1 : Type1; END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe, um die Anwendung laden zu können: Löschen Sie die Initialisierungsangaben für die Funktionsbaustein-Instanz.

Beispiel für die Zeilen ohne Initialisierung
    Inst1 : FB;
    Var1 : Type2;
6322

Bei einer rekursiven Verwendung von Datentypen und beim Aufklappen von allen Instanzen reagiert logi.CAD 3 langsam oder gar nicht.
Szenario für Problem: Falls Sie Datentypen rekursiv verwenden, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Falls Sie alle Instanzen in der Sicht Instanzen aufklappen, indem Sie das Multiplikationszeichen des Ziffernblocks drücken, ist logi.CAD 3 mit dem Aufklappen einer Endlosschleife beschäftigt. logi.CAD 3 reagiert gar nicht oder nur träge.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 (mit Hilfe der entsprechenden Betriebssystem-Mittel, z.B. dem Task-Manager). Prüfen Sie die Sicht Fehler auf entsprechende Meldungen und passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt.

6336

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint, falls eine Rekursion vorliegt und die Funktionsbausteinen in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert sind.
Szenario: Falls eine Rekusion vorliegt und Sie die dafür verwendeten Funktionsbausteine in unterschiedlichen ST-Objekten deklariert haben, erscheint die interne Meldung Error executing EValidator. Falls die Deklarationen im gleichen ST-Objekt eingetragen sind, erscheint die korrekte Meldung Rekursion gefunden "Konstrukt".
Abhilfe: Verschieben Sie die Deklarationen temporär in das gleiche ST-Objekt, in dem die Funktionsbausteine verwendet werden, und speichern Sie die ST-Objekte, um die korrekte Meldung zu erhalten. Passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt. Verschieben Sie die Deklarationen wieder in das ursprüngliche ST-Objekt.

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 , Version 0.25.0

IDBekanntes Problem
6172

Die geänderte Größe eines Wertfelds wird u.U. nicht als Änderung für das FBS-Objekt erkannt.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Wertfeld vergrößern oder verkleinern, ist es möglich, dass diese Änderung für das FBS-Objekt nicht erkannt wird. In Folge ist der Befehl Speichern nicht verfügbar.
Abhilfe, um die Änderung speichern zu können: Ändern Sie noch etwas im FBS-Objekt (z.B. verschieben Sie ein FBS-Element minimal).

6177

Der Eingang EN für Systembausteine verhält sich in der FBS-Logik nicht korrekt.
Szenario für Problem: Falls der Wert des Eingangs EN für die Systembausteine auf den Wert TRUE gesetzt wird, soll beim Aufruf des Bausteins die Funktionalität dieses Bausteins ausgeführt werden. In der FBS-Logik ist dies jedoch nicht der Fall.
Abhilfe: nicht vorhanden – Verwenden Sie den Eingang EN für Systembausteine bis auf Weiteres nicht.

6217

Direkt nach dem Öffnen eines FBS-Objekts im grafischen FBS-Editor kann kein anderes Objekt durch Doppelklicken geöffnet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt im grafischen FBS-Editor öffnen und direkt danach auf ein anderes Objekt im Projektexplorer doppelklicken, wird das Objekt nicht geöffnet.
Abhilfe: Setzen Sie den Fokus auf den grafischen FBS-Editor, bevor Sie auf das andere Objekt im Projektexplorer doppelklicken. Oder öffnen Sie das Kontextmenü des Objekts und wählen Sie Öffnen.

6265

Die rekursive Verwendung von Funktionsbaustein-Instanzen wird im FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz rekursiv im FBS-Editor verwenden, wird die rekursive Verwendung nicht als Fehler gemeldet.
Abhilfe: Setzen Sie eine Funktionsbaustein-Instanz nicht in ihrem Funktionsbaustein-Typ oder in anderen Funktionsbaustein-Typen, falls darin diese bereits gesetzt ist.

6314

Informaler Funktionsaufruf ist in einem Wertfeld nicht möglich.
Szenario für Problem: Wenn Sie im grafischen FBS-Editor einen informalen Funktionsaufruf (siehe Beispiel) in einem Wertfeld eintragen, wird das Wertfeld als fehlerhaft gekennzeichnet. Zusätzlich wird diese Meldung angezeigt: Diese Funktion oder dieser Funktionsbaustein ist nicht vorhanden.

Beispiel für einen informalen Aufruf
MUL(1,2,3)

Abhilfe: Ersetzen Sie den nicht-formalen Aufruf durch einen formalen Aufruf.

Beispiel für einen formalen Aufruf
MUL(IN1 := 1, IN2 := 2, IN3 := 3)
6318

Der Aufruf einer nicht vorhandenen Funktion in einem Wertfeld wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Wenn Sie im grafischen FBS-Editor einen Funktionsaufruf in einem Wertfeld eintragen, aber diese Funktion ist nicht deklariert, wird das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert. Außerdem wird keine Meldung angezeigt.
Abhilfe: Drücken Sie die ESC-Taste, um das Wertfeld zu verlassen. Deklarieren Sie die Funktion. Danach tragen Sie den Funktionsaufruf im Wertfeld ein.

6326

Der formale Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Im grafischen FBS-Editor für die aktuelle Version von logi.CAD 3 ist der Aufruf von Funktionsbaustein-Instanzen in Wertfeldern nicht zulässig. Wenn Sie einen formalen Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld eintragen, wird diese Eingabe für das Wertfeld übernommen und das Wertfeld nicht als fehlerhaft markiert.
Folge: Die Anwendung kann nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe, um die Anwendung laden zu können: Löschen Sie die Aufrufe von Funktionsbaustein-Instanzen, falls diese in den Wertfeldern eingetragen sind.