Release-Notes für Version 1.24.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.24.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.24.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.24.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.24.0oder logi.CAD 3 , Version 0.24.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1204 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.24.0 (für  logi.CAD 3 )

IDNeuigkeiten
5865

Sie können eine Anwendung für IXXAT Econ 100 erstellen und auf dieses Zielsystem laden. Siehe: Kurzanleitung logi.RTS auf Econ 100 in Betrieb nehmen
IXXAT Econ 100 ist ein Produkt der IXXAT Automation GmbH, in der die EtherCAT-Master-Funktionalität der Firma acontis zum Einsatz kommt. Der Zugriff auf die Hardware-IOs von Econ 100 ist in logi.CAD 3 mit Hilfe von EC-Master/EC-Engineer der Firma acontis möglich. Details: siehe Auf Hardware-IOs via Acontis EC-Master und EC-Engineer zugreifen

Behobene Probleme in Version 1.24.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
5732

Variablen, die Sie aus der Sicht "Variablenwerte" löschen, werden nach dem Schließen und erneuten Öffnen der Sicht u.U. weiterhin angezeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen aus der Sicht Variablenwerte löschen und danach die Sicht schließen und erneut öffnen, werden die Variablen u.U. weiterhin in der Sicht angezeigt. Dies ist auch der Fall, wenn Sie die Perspektive Applikationstest, das Projekt oder logi.CAD 3 schließen und erneut öffnen.

5840

Falls mehrere Programm-Instanzen mit einem gleichen Namen in der Sicht "Instanzen" angezeigt werden, wird nach dem Umbenennen einer Instanz und erneutem Speichern des SPS-Objekts zwar die neue Instanz angezeigt, aber weiterhin auch die ursprüngliche Instanz.
Behebung: Falls einige Programm-Instanzen den gleichen Namen haben, zeigt die Sicht Instanzen nur eine dieser Programm-Instanzen. Nach dem Umbenennen der Programm-Instanzen und Speichern des SPS-Objekts zeigt die Sicht korrekt die Programm-Instanzen mit den eindeutigen Namen.
Szenario für Problem: Falls mehrere Programm-Instanzen in einem gespeicherten SPS-Objekt (z.B. local.iecplc) vorhanden sind und einige dieser Programm-Instanzen haben einen gleichen Namen, werden mehrere Programm-Instanzen mit einem gleichen Namen in der Sicht Instanzen angezeigt. Wenn Sie anschließend die Programm-Instanzen umbenennen (damit sie eindeutige Namen haben) und das SPS-Objekt speichern, zeigt die Sicht die Programm-Instanzen mit den neuen (eindeutigen) Namen. Allerdings werden weiterhin die Programm-Instanzen mit den ursprünglichen Namen (vor dem Umbenennen) angezeigt.

5844

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie das Projekt-Element in der Sicht "SPS" selektieren und die Schaltfläche "Anwendung laden" drücken.
Behebung: Die Schaltfläche Anwendung laden ist nicht mehr verfügbar, falls Sie das Projekt-Element in der Sicht selektieren.
Szenario für Problem: Falls Sie das Projekt-Element in der Sicht SPS selektieren und die Schaltfläche Anwendung laden drücken, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
Zusatzinformation: Die Schaltfläche Anwendung laden hat bezogen auf das Projekt-Element keine Funktionalität.

5882

"Anwendung laden" verursacht u.U. einen ungültigen Speicherzugriff und damit die Terminierung von logi.RTS, falls in der geladenen Anwendung bestimmte Datentypen verwendet werden.
Behebung: Die Verwendung dieser Datentypen verursacht keinen ungültigen Speicherzugriff mehr und damit wird logi.RTS nicht terminiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und im Programm werden bestimmte Datentypen verwendet (siehe Zusatzinformation und Beispiel), wird das Programm zwar geladen, aber es ist möglich, dass danach logi.RTS terminiert.
Zusatzinformation: Bei der Initialisierung der geladenen Anwendung greift logi.RTS auf einen ungültigen Speicher zu. Dieser ungültige Speicherzugriff – und damit die Terminierung von logi.RTS – wird verursacht, wenn zwei strukturierte Datentypen verwendet werden und das Strukturelement des 1. Datentyps ein ARRAY von elementaren Datentypen ist, während das Strukturelement des 2. Datentyps ein ARRAY vom 1. Datentyp ist.

Beispiel für die Datentypen
PROGRAM Test
	VAR
	  var1 : struct2;
	END_VAR
END_PROGRAM
TYPE
  Struct1 : STRUCT
    basicType : ARRAY[0..1] OF BOOL;
  END_STRUCT;
  Struct2: STRUCT
    structType : ARRAY[0..1] OF Struct1;
  END_STRUCT;
END_TYPE
6045

Falls die SPS offline ist, zeigt die Sicht "Variablenwerte" die irreführende Meldung Die Variable ist auf der SPS nicht vorhanden.
Behebung: In der Sicht Variablenwerte wird nun eine aussagekräftigere Meldung angezeigt. Diese Meldung ist: Informationen für Variable konnten nicht ermittelt werden.
Szenario für Problem: Wenn der Zustand Offline in der Sicht SPS angezeigt wird, zeigt die Sicht Variablenwerte auch die Meldung Die Variable ist auf der SPS nicht vorhanden. Diese Meldung ist eher irreführend, da logi.CAD 3 zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung zur SPS hat.

6055

Falls mehrere Konfigurationen mit dem gleichen Namen im SPS-Objekt vorhanden sind, erscheint eine irreführende Fehlermeldung im Fehlerprotokoll.
Behebung: Die irreführende Fehlermeldung im Fehlerprotokoll wird nicht mehr ausgegeben. Beim Laden der Anwendung wird diese Meldung angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Szenario für Problem: Falls mehrere Konfigurationen in einem gespeicherten SPS-Objekt (z.B. local.iecplc) vorhanden sind und einige dieser Konfigurationen haben den gleichen Namen, werden die Einträge im SPS-Objekt als fehlerhaft angezeigt. Meldungen in der Sicht Fehler informieren ebenfalls über die fehlerhaften Einträge. Zusätzlich erscheint aber diese irreführende Fehlermeldung in der Sicht Fehlerprotokoll: targetIndex=1, size=1

6070

Eine redundante Meldung erscheint beim Öffnen der Perspektive "Applikationstest", falls eine Plattform in einem SPS-Objekt definiert ist und diese Plattform nicht existiert.
Behebung: Die redundante Meldung erscheint nicht mehr. Außerdem ist der Text chooseTargetPlatform als Platzhalter in neuen SPS-Objekten eingetragen, um zu verdeutlichen, dass eine Plattform mit Hilfe der Inhaltshilfe ausgewählt werden kann.
Szenario für Problem: Falls Sie ein neues SPS-Objekt in einem Projekt erstellen, ist der Text targetPlatform als Platzhalter für die Plattform in diesem SPS-Objekt eingetragen. Die Einträge im SPS-Objekt werden als fehlerhaft angezeigt und Meldungen in der Sicht Fehler informieren über die fehlerhaften Einträge. Wenn Sie trotzdem die Perspektive Applikationstest öffnen, erscheint die Meldung targetPlatform is unknown in der Sicht Fehlerprotokoll. Diese Meldung ist redundant, da sie keinen Mehrwert zu den bereits angezeigten Meldungen hat.

Behobene Probleme in Version 0.24.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
5893

Doppelklicken auf Baustein im FBS-Editor öffnet ein Textfeld ohne Auswirkung.
Behebung: Doppelklicken auf einen Baustein im FBS-Editor hat keine Funktion mehr.
Szenario für Problem: Wenn Sie auf einen gesetzten Baustein (z.B. einen AND-Baustein) im FBS-Editor doppelklicken, wird ein Eingabefeld angezeigt. Sie können zwar darin Text erfassen, dieser hat jedoch keine Auswirkung auf die Logik.

5897

Beim Erstellen eines Wertfelds werden Fehlersymbol/-meldung und Vorschau nicht an der Mausposition angezeigt.
Behebung: Fehlersymbol/-meldung und Vorschau werden an der Mausposition angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Wertfeld im FBS-Editor erstellen und das Werfeld als fehlerhaft markiert wird, wird das Fehlersymbol nicht an der Mausposition angezeigt, sondern mit einigem Abstand dazu. Abhängig vom gewählten Zoomfaktor ist das Fehlersymbol möglicherweise sogar nicht sichtbar. Meldungen, die Sie über die Ursache des Fehlers informieren, und auch die Vorschau auf das Wertfeld werden ebenfalls mit Abstand zur Mausposition angezeigt.

Bekannte Probleme in Version 1.24.0 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Anwendung laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Beenden Sie und starten Sie logi.CAD 3 erneut. Wechseln Sie zur Sicht SPS und selektieren Sie die IEC-Ressource, die die SPS repräsentiert. Die Schaltflächen sind nun verfügbar, sofern der Status Online für die SPS angezeigt wird.

6049

Beim Ersetzen eines ST-Codes, der aus einer Vorlage stammt, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen ST-Code aufgrund einer Vorlage aus der Inhaltshilfe eingefügt haben und diesen durch den ST-Code einer neuen Vorlage ersetzen, erscheint u.U. ein Dialog mit einem Fehlersymbol, aber ohne Fehlertext. Nach dem Bestätigen des Dialogs werden nur die ersten Buchstaben vom ST-Code der neuen Vorlage eingefügt.
Beobachtet wurde dieses Problem, als ST-Code aufgrund der Vorlage for eingefügt wurde, dieser Code selektiert wurde und dann die Vorlage while in der Inhaltshilfe ausgewählt wurde. Nach dem Bestätigen des Dialogs wurde nur whi eingefügt.
Abhilfe: Löschen Sie zuerst den bereits eingefügten ST-Code. Fügen Sie erst dann die neue Vorlage aus der Inhaltshilfe ein.

6062

Eine rekursive Verwendung eines Datentyps wird nicht als fehlerhaft markiert. Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Variablen dieses Datentyps von der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" ziehen
Szenario für Problem: Falls Sie einen Datentyp rekursiv verwenden (siehe Beispiel), wird die rekursive Verwendung nicht als Fehler gemeldet. Wenn Sie Variablen dieses Datentyps von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.
Die Anwendung kann aufgrund der rekursiven Verwendung nicht auf die SPS geladen werden.

Beispiel für rekursive Verwendung
TYPE
  styp1 : STRUCT
    elem1 : ARRAY[0..5] OF styp1;
  END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe: Passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt.

6078

Im Aufruf eines Bausteins mit einer Strukturvariable für die Zuweisung bietet die Inhaltshilfe keine Strukturelemente zur Auswahl.
Szenario für Problem: Sie haben im Aufruf eines Bausteins eine Strukturvariable für die Zuweisung auf die Eingangsvariable des Bausteins und das Zeichen . erfasst. Wenn Sie die Inhaltshilfe hinter . verwenden (siehe Beispiel: Zeile mit Add(...);), werden Strukturelemente nicht zur Auswahl angeboten.
Im Unterschied dazu bietet die Inhaltshilfe die Strukturelemente, wenn es sich um Zuweisungen auf Variablen handelt (siehe Beispiel: Zeile mit Var1 := ...;).

Beispiel
TYPE
  Struct1 : STRUCT
    id : int;
  END_STRUCT;
END_TYPE
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : INT;
    VarStruct : Struct1;
  END_VAR
  Add(IN1 := VarStruct.);  (* Rechts von 'VarStruct.' bietet die Inhaltshilfe kein Strukturelement "id". *)
  Var1 := VarStruct.;      (* Rechts von 'VarStruct.' bietet die Inhaltshilfe das Strukturelement "id". *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Tippen Sie den Namen der Variable mit Hilfe der Tastatur ein.

6158

Die Meldung "Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden" meldet korrekten ST-Code als fehlerhaft.
Szenario für Problem: Die Meldung Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden meldet u.U. ST-Code als fehlerhaft, allerdings ist dieser ST-Code korrekt. In solchen Fällen wird nur die Fehlermarkierung im ST-Editor angezeigt und die Sicht Fehler listet keine Meldung für den gespeicherten ST-Code.
Abhilfe: Fügen Sie eine minimale Änderung ein (z.B. ein Leerzeichen oder eine Leerzeile). Falls der ST-Code korrekt ist, verschwindet die Fehlermarkierung im ST-Editor.

Bekannte Probleme in Version 0.24.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBekanntes Problem
6129

Der Befehl "Speichern unter..." ist für ein geändertes FBS-Objekt nicht verfügbar.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein FBS-Objekt öffnen und ändern, ist der Befehl Speichern unter... (im Menü Datei) nicht aktiviert.
Abhilfe: nicht vorhanden

6167

Fehlerhafter Code in der Schnittstelle für einen C-Baustein wird u.U. nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie fehlerhaften Code in der Schnittstelle für einen C-Baustein erfassen (z.B. eine falsche Initialisierung wie im folgenden Beispiel), wird dieser Code nicht als fehlerhaft markiert. Die Anwendung kann trotz der fehlenden Fehlermarkierung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.

Beispiel für eine falsche Initialisierung in der Schnittstelle für einen C-Baustein
{extern_c}
FUNCTION test
VAR_INPUT
	TestVar : UINT := -1;  (* Der Wert '-1' ist für 'UINT' nicht möglich. *)
END_VAR
END_FUNCTION

Abhilfe: Korrigieren Sie den fehlerhaften Code.
Falls Sie in logi.CAD 3 den Code auf Fehler prüfen wollen, kopieren Sie den Code für die Schnittstelle temporär in ein ST-Objekt – aber ohne die Anweisung {extern_c}. Im ST-Objekt wird der fehlerhafte Code als fehlerhaft markiert.

6172

Die geänderte Größe eines Wertfelds wird u.U. nicht als Änderung für das FBS-Objekt erkannt.
Szenario für Problem: Wenn Sie ein Wertfeld vergrößern oder verkleinern, ist es möglich, dass diese Änderung für das FBS-Objekt nicht erkannt wird. In Folge ist der Befehl Speichern nicht verfügbar.
Abhilfe, um die Änderung speichern zu können: Ändern Sie noch etwas im FBS-Objekt (z.B. verschieben Sie ein FBS-Element minimal).

6177

Der Eingang EN für Systembausteine verhält sich in der FBS-Logik nicht korrekt.
Szenario für Problem: Falls der Wert des Eingangs EN für die Systembausteine auf den Wert TRUE gesetzt wird, soll beim Aufruf des Bausteins die Funktionalität dieses Bausteins ausgeführt werden. In der FBS-Logik ist dies jedoch nicht der Fall.
Abhilfe: nicht vorhanden – Verwenden Sie den Eingang EN für Systembausteine bis auf Weiteres nicht.