Release-Notes für Version 1.21.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.21.0.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.21.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.21.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.21.0oder logi.CAD 3 , Version 0.21.0verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1202 von logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.21.0 (für  logi.CAD 3 )

IDNeuigkeiten
4063

Sie können mehrere Programm-Instanzen dem gleichen Task im SPS-Objekt zuordnen. Nach dem Laden der Programmierung auf die SPS werden dort die verschiedenen Programme nacheinander ausgeführt – und zwar in der gleichen Reihenfolge, wie die Programm-Instanzen im SPS-Objekt erfasst wurden.
Hinweis: Zur Vermeidung von Missverständnissen wurden die früheren Befehle/Schaltflächen Programm laden, Programm starten und Programm stoppen auf Anwendung laden, Anwendung starten und Anwendung stoppen umbenannt.
Beachten Sie, dass der Anwendungs-Quellcode, den Sie in Version 1.21.0 erstellen, u.U. nicht in früheren Versionen verwendet werden kann. Informationen zur Kompatibilität finden Sie im FAQ-Artikel: Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?

Behobene Probleme in Version 1.21.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
5418

Nach dem Laden der Anwendung kann das Projekt nicht umbenannt werden.
Behebung: Das Projekt kann auch nach dem Laden der Anwendung umbenannt werden.
Szenario für Problem: Nachdem Sie die Anwendung auf die SPS geladen haben, ist es nicht möglich, das zugehörige Projekt umzubenennen. Diese Meldung wird angezeigt: Die Ressource "Name" ist nicht mehr synchron zum Dateisystem.

5499

Beim Ziehen einer Array-Variable mit einem Strukturdatentyp in die Sicht "Variablenwerte", werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht eingefügt.
Behebung: Die Array-Elemente werden für das folgende Szenario in die Sicht eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Array-Variable mit einem Strukturdatentyp von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, um deren Werte zu beobachten, werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt und somit keine Werte für die Array-Elemente angezeigt.

5503

Strings mit unbestimmter Länge sind in Strukturdatentypen fälschlicherweise möglich.
Behebung: Strings mit unbestimmter Länge werden als fehlerhaft markiert, auch falls diese in Strukturdatentypen erfasst sind.
Szenario für Problem: Strings mit unbestimmter Länger sind in logi.CAD 3 nicht erlaubt. In Strukturdatentypen werden diese fälschlicherweise nicht als fehlerhaft markiert.

5522

Der SEL-Baustein kann nicht laut Standard IEC 61131-3 verwendet werden.
Behebung: logi.CAD 3 bietet einen neuen SEL-Baustein in der Unterbibliothek Select von IEC61131-3 – er wird mit dem ST-Code SEL(Parameter1,Parameter2,Parameter3) aufgerufen. Die bisherigen SEL-Varianten (z.B. SEL_INT) sind nun in der neuen Unterbibliothek SelectEnh verfügbar. Sie müssen Ihren ST-Code nicht ändern, um diese SEL-Varianten weiterhin zu verwenden.
Szenario für Problem: Die Verwendung des SEL-Bausteins aus der Bibliothek IEC61131-3 entspricht nicht den Vorgaben des Standards IEC 61131-3. Beispiel: Für die INT-Variante des Bausteins muss im ST-Code SEL_INT(TRUE,1,2) erfasst werden – statt SEL(TRUE,1,2).

5562

ARRAY-Elemente in Struktur-Variablen können in der Sicht "Instanzen" nicht aufgeklappt werden.
Behebung: Sie können die ARRAY-Elemente von Struktur-Variablen in der Sicht Instanzen aufklappen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Struktur-Variable verwenden, für deren Strukturdatentyp ein oder mehrere Elemente mit einem ARRAY-Datentyp deklariert sind, ist es nicht möglich, die ARRAY-Variablen dieser Struktur-Variable in der Sicht Instanzen aufzuklappen. Dadurch können Sie deren einzelne ARRAY-Elemente nicht in dieser Sicht anzeigen.

Beispiel für einen Strukturdatentyp, bei dem beide Elemente als ARRAY-Datentyp deklariert sind
TYPE
  myStruct : STRUCT
    intArray : ARRAY[1..3] of INT;
    my2ndArray : myArrayType;
  END_STRUCT;
  myArrayType : ARRAY [1..3] OF INT;
END_TYPE
5566

Beim Ziehen einer Struktur-Variable mit einem direkt definierten ARRAY-Datentyp in die Sicht "Variablenwerte", werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht eingefügt.
Behebung: Die Array-Elemente der Struktur-Variable werden im folgenden Szenario in die Sicht Variablenwerte eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Struktur-Variable mit einem direkt definierten ARRAY-Datentyp (siehe Beispiel) von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, um deren Werte zu beobachten, werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt und somit keine Werte für die Array-Elemente angezeigt.

Beispiel für direkt definierten ARRAY-Datentyp
TYPE
  myStruct : STRUCT
    intArray : ARRAY[1..3] of INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE
5571

Initialisierte ARRAY-Elemente in Funktionen verursachen Fehler beim Laden des Programms oder eine falsche Abarbeitung des Programms.
Behebung: Initialisierte ARRAY-Elemente in Funktionen werden beim Laden des Programms korrekt berücksichtigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Elemente innerhalb von Funktionen initialisieren, kann das Programm nicht geladen werden oder das geladene Programm wird falsch abgearbeitet, da die Initialisierung nicht angewendet wird. Im Fall der falschen Abarbeitung verfügt logi.CAD 3 über keine Möglichkeit, mit der Sie auf die falsche Abarbeitung aufmerksam gemacht werden.

Beispiel für die Initialisierung einer ARRAY-Variable in einer Funktion
TYPE
      MyArray : ARRAY [1..10] OF INT;
END_TYPE
FUNCTION Test : INT
       VAR_INPUT
             I1 : MyArray := [10(6)];
       END_VAR
END_FUNCTION
5589

Werte für Literale mit Typangabe in Kleinbuchstaben verursachen eine falsche Ausführung der Anwendung.
Behebung: Werte für Literale mit Typangabe können auch in Kleinbuchstaben erfasst werden, damit die Anwendung korrekt ausgeführt wird.
Szenario für Problem: Falls Sie Werte für Literale mit Typangabe in Kleinbuchstaben erfassen, wird die Anwendung falsch ausgeführt. Sie erkennen dies in der Sicht Variablenwerte: Dort werden falsche Werte für diese Literale angezeigt.

Beispiele für Binär-, Oktal- oder Hexadezimal-Literal
VAR
   int1 : INT := int#2#111;   (* Die Sicht zeigt Wert '111' für dieses Binär-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '7' *)
   int2 : INT := int#8#77;    (* Die Sicht zeigt Wert '77' für dieses Oktal-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '63' *)
   int3 : INT := int#16#11;   (* Die Sicht zeigt Wert '11' für dieses Hexadezimal-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '17' *)
END_VAR
5593

Hexadezimal-Literale mit den Werten 'A' bis 'F' werden fälschlicherweise als fehlerhaft markiert.
Behebung: Hexadezimal-Literale mit den Werten 'A' bis 'F' werden nicht als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie Hexadezimal-Literale mit den Werten 'A' bis 'F' erfassen, werden diese fälschlicherweise als fehlerhaft markiert.

Beispiel für Hexadezimal-Literal mit Wert 'A'
VAR
   int1 : INT := INT#16#5A;
END_VAR
5598

Eine Anwendung mit einem ABS-Baustein in LINT-/ULINT-Beschaltung kann nicht für/auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 erstellt/geladen werden.
Behebung: Der ABS-Baustein kann mit LINT oder ULINT beschaltet werden, diese Anwendung kann für/auf CX9020 erstellt und geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie in Ihrer Anwendung einen ABS-Baustein mit LINT oder ULINT beschalten, ist es nicht möglich, die Anwendung für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 zu erstellen und darauf zu laden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

5602

Eine Anwendung mit einem Counter-Baustein in LINT-/ULINT-Beschaltung kann nicht für/auf das Beckhoff-Zielsystem CX9020 erstellt/geladen werden.
Behebung: Die Counter-Bausteine mit LINT-/ULINT-Beschaltung können verwendet werden, diese Anwendung kann für/auf CX9020 erstellt und geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie in Ihrer Anwendung einen der folgenden Counter-Bausteine verwenden, ist es nicht möglich, die Anwendung für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 zu erstellen und darauf zu laden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.
Die betreffenden Counter-Bausteine:

  • CTD_LINT
  • CTD_ULINT
  • CTU_LINT
  • CTU_ULINT
  • CTUD_LINT
  • CTUD_ULINT

Bekannte Probleme in Version 1.21.0 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Anwendung laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Beenden Sie und starten Sie logi.CAD 3 erneut. Wechseln Sie zur Sicht SPS und selektieren Sie die IEC-Ressource, die die SPS repräsentiert. Die Schaltflächen sind nun verfügbar, sofern der Status Online für die SPS angezeigt wird.

5624

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt möglicherweise keine Werte für berechnete REAL-/LREAL-Variablen.
Szenario für Problem: Die Sicht Variablenwerte zeigt keinen Wert für eine berechnete REAL-/LREAL-Variable der Anwendung (sondern ---), falls deren Wert "keine Zahl" (auch als "NaN" für "Not a Number" bekannt) oder "Unendlichkeit" (auch als "Infinity" bekannt) ergibt.

Beispiel für einen berechneten REAL-Wert, gültig für das Beckhoff Zielsystem CX9020
PROGRAM Test
  VAR
    v : REAL;
  END_VAR
  v := COS(REAL#3.402823E+38);
END_PROGRAM

Abhilfe: Prüfen Sie die Programmierung Ihrer Anwendung. Prüfen Sie ggf. "Zwischenwerte".

5630

Auf der rechten Seite des Zuweisungsoperators ":=" bietet die Inhaltshilfe keine Variablen zur Auswahl.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Inhaltshilfe auf der rechten Seite des Zuweisungsoperators ":=" verwenden (siehe Beispiel), werden Variablen dort nicht zur Auswahl angeboten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : BOOL;
    Var2 : BOOL;
  END_VAR
  Var1 := ; (* Rechts von ':=' bietet die Inhaltshilfe keine Variablen 'Var1' und 'Var2'. *)
END_PROGRAM

Abhilfe: Tippen Sie den Namen der Variable mit Hilfe der Tastatur ein.

5637

Angezeigte Werte in der Sicht "Variablenwerte" sind nach dem Laden der Anwendung u.U. nicht korrekt.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Anwendung laden, für die bereits Werte in der Sicht Variablenwerte angezeigt werden, werden diese Werte u.U. nicht korrekt angezeigt. Für eine INT-Variable wird z.B. der Wert TRUE oder --- angezeigt (der korrekte INT-Wert wäre jedoch 25).
Abhilfe, damit die Werte nach dem Laden korrekt angezeigt werden: Ziehen Sie eine beliebige Variable von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte.

5641

Die Werte in der Sicht "Variablenwerte" werden u.U. ab der 2. Instanz nach dem Laden der Anwendung nicht mehr angezeigt oder sie flackern.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Anwendung mit mehreren Instanzen und Programmen laden, für die bereits Werte in der Sicht Variablenwerte angezeigt werden, werden die Werte ab der 2. Instanz u.U. nicht mehr angezeigt, sondern es wird --- angezeigt.
In dem folgenden Szenario flackern außerdem Werte in der Sicht zwischen dem korrekten Wert und --- hin und her: Sie haben eine der Instanzen umbenannt, Sie haben die Anwendung erneut geladen und Sie haben die nicht mehr vorhandenen Variablen aus der Sicht gelöscht.
Abhilfe, damit die Werte nach dem Laden angezeigt werden: Ziehen Sie eine beliebige Variable von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte. Oder löschen Sie die Variablen mit den flackernden Werten in der Sicht und ziehen Sie diese erneut in die Sicht.

5645

Die Aufrufe von Funktionen, in denen nur eine Zuweisung auf den Eingang EN vorhanden ist, werden nicht als fehlerhaft markiert, falls das Laden der Anwendung deswegen nicht möglich ist.
Szenario für Problem: Falls Sie Aufrufe von Funktionen verwenden, in denen nur eine Zuweisung auf den Eingang EN vorhanden ist (siehe Beispiel), ist u.U. das Laden der Anwendung nicht möglich. Diese Aufrufe werden jedoch nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel für den Aufruf der ABS-Funktion, in der nur die Zuweisung auf den EN-Eingang vorhanden ist
ABS(EN := true);

Abhilfe, um die Anwendung trotzdem zu laden: Weisen Sie den Aufruf einer Variablen zu und erfassen Sie mehrere Elemente in der Parameterliste des Aufrufs.

Beispiel für den zugewiesenen Aufruf der ABS-Funktion mit mehreren Elementen
Var1 := ABS(EN := true,IN := -5);