Release-Notes für Version 1.20.1

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3 , Version 1.20.1.Sie gelten auch für logi.CAD 3 , Version 0.20.1. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 , Version 0.20.1 gültig sind.

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Wenn Sie  logi.CAD 3 , Version 1.20.1oder logi.CAD 3 , Version 0.20.1verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.1202 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.20.1 (für  logi.CAD 3 )

IDNeuigkeiten
1226

Im ST-Editor können Sie Datentypen vom Typ ARRAY initialisieren. Die Initialisierung von Variablen vom Typ ARRAY ist ebenso möglich. Diese Einschränkung gilt weiterhin: Es werden nur eindimensionale Arrays unterstützt.

1380

Im ST-Editor können Sie den Systembaustein RTC verwenden. Dieser Baustein ist eine Erweiterung zur Norm IEC 61131-3 und in der Unterbibliothek TimerEnh von IEC61131-3 zu finden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

2592

Im ST-Editor können strukturierte Datentypen erstellt und verwendet werden. Nun können Sie für die Strukturelemente alle unterstützten Datentypen verwenden, d.h., auch Datentypen vom Typ ARRAY und andere strukturierte Datentypen. Die Verwendung der elementaren Datentypen war bereits möglich.

3848

Im ST-Editor können Datentypen vom Typ ARRAY erstellt und verwendet werden. Nun können Sie dafür auch strukturierte Datentypen verwenden. Die Verwendung der elementaren Datentypen war bereits möglich.

3951

Im ST-Editor können Sie EXIT- und CONTINUE-Anweisungen in den Wiederholungsanweisungen FOR, WHILE oder REPEAT verwenden:

  • Mit EXIT beenden Sie die Wiederholung sofort.
  • Mit CONTINUE überspringen Sie die verbleibenden Anweisungen der aktuellen Wiederholungsschleife. Danach wird die nächste Wiederholung gestartet.
4955

Im ST-Editor können Sie den Systembaustein BIT_CLR verwenden. Dieser Baustein ist eine Erweiterung zur Norm IEC 61131-3 und in der Unterbibliothek BitstringEnh von IEC61131-3 zu finden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

4964

Im ST-Editor können Sie den Systembaustein BIT_SET verwenden. Dieser Baustein ist eine Erweiterung zur Norm IEC 61131-3 und in der Unterbibliothek BitstringEnh von IEC61131-3 zu finden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

4946

Im ST-Editor können Sie den Systembaustein BIT_TST verwenden. Dieser Baustein ist eine Erweiterung zur Norm IEC 61131-3 und in der Unterbibliothek BitstringEnh von IEC61131-3 zu finden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

5018

Im ST-Editor können Sie den Systembaustein SAR verwenden. Dieser Baustein ist eine Erweiterung zur Norm IEC 61131-3 und in der Unterbibliothek BitstringEnh von IEC61131-3 zu finden.
Siehe Neuer Baustein bzw. neue Bibliothek ist nicht in bestehenden Projekten verfügbar, falls Sie den Baustein in bestehenden Projekten verwenden wollen.

Behobene Probleme in Version 1.20.1 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
5177

Das mehrmalige Laden der Programmierung hat einen unerwarteten Fehler am Zielsystem zur Folge.
Behebung: Der unerwartete Fehler am Zielsystem tritt für das Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Programmierung laden, wird ein Dialog angezeigt, bis das Laden beendet ist. Bei einer umfangreicheren Programmierung ist der Dialog länger sichtbar. Es ist möglich, die Schaltfläche Programm laden erneut zu drücken, obwohl das Laden noch nicht beendet ist. In Folge wird der Dialog mehrmals angezeigt und diese Meldung wird in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: Unerwarteter Fehler am Zielsystem (UPLOAD)

5258

STRING-Literale werden beim Formatieren des Codes geändert.
Behebung: STRING-Literale werden beim Formatieren des Codes nicht mehr geändert.
Szenario für Problem: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden vorhandene STRING-Literale geändert (siehe Beispiel).

Beispiel (vor dem Formatieren)
VAR 
  Var1 : STRING[256] := 'Das ist ein Test';
END_VAR;
Beispiel (nach dem Formatieren)
VAR
  Var1 : STRING[256] := [B@3bdc8975;
END_VAR;
5277

Flackernder Wert in Sicht "Variablenwerte", falls Variable mit geändertem Datentyp neu eingefügt wird.
Behebung: Der angezeigte Wert flackert nicht mehr.
Szenario für Problem: Die Meldung Der Typ einer angeforderten Variable stimmt nicht mit dem Typ auf der SPS überein informiert Sie, dass eine Variable in die Sicht Variablenwerte eingefügt ist, für die sich der Datentyp seit dem vorhergehenden Laden der Programmierung geändert hat. Wenn Sie die Variable aus der Sicht Instanzen erneut in die Sicht Variablenwerte ziehen, um sie zu aktualisieren, flackert die Anzeige – sie wechselt zwischen --- und dem eigentlichen Wert.

5283

In der Sicht "Variablenwerte" werden CHAR-Variablen mit dem Datentyp STRING angeführt.
Behebung: Der Datentyp von CHAR-Variablen wird in der Sicht Variablenwerte korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie Variablen vom Datentyp CHAR in Ihrer Programmierung verwenden, zeigt die Sicht Variablenwerte fälschlicherweise den Datentyp STRING für diese Variablen an.

5323

Nach dem erneuten Starten von logi.CAD 3 werden Daten für geöffnete Projekte nicht korrekt dargestellt.
Behebung: Die Projektdaten werden nach dem erneuten Start korrekt dargestellt.
Szenario für Problem: Falls ein Projekt geöffnet ist, wenn Sie logi.CAD 3 schließen, werden beim anschließenden Start von logi.CAD 3 möglicherweise Daten für dieses Projekt nicht korrekt dargestellt. Beispiele: Die Sicht Instanzen zeigt nicht alle Elemente, die Sicht SPS zeigt den falschen Fingerprint 00000000.

5350

"Programm laden" verursacht Terminierung von logi.RTS, falls Referenz-Variablen mit dem Inhalt NULL im geladenen Programm dereferenziert werden.
Behebung: Beim Ausführen der Programmierung wird für das Szenario der Ausgang ENO der umfassenden POE auf den Wert FALSE gesetzt. logi.RTS wird nicht terminiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Programm laden in der Sicht SPS drücken und im Programm werden Referenz-Variablen mit dem Inhalt NULL dereferenziert, wird das Programm zwar geladen, aber danach terminiert logi.RTS.

5399

Interner Fehler bei ungültiger Eingabe im ST-Editor.
Behebung: Die ungültige Eingabe wird durch die korrekte Meldung gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie ungültige ST-Syntax vor der bereits erfassten Programm-Deklaration im ST-Editor eingeben, erscheint der folgende interne Fehler: An internal error occurred during: "Xtext validation". java.lang.NullPointerException

5403

Wert-Änderungen für konstante Variablen werden auf die SPS übertragen.
Behebung: Eine Meldung informiert Sie, dass die Wert-Änderung für eine konstante Variable nicht möglich ist.
Szenario für Problem: Falls eine Variable als konstant markiert ist (mit dem Schlüsselwort CONSTANT erfasst ist), darf es nicht möglich sein, solche Werte während der Ausführung des Programms zu überschreiben. Sie können in der Sicht Variablenwerte einen neuen Wert für konstante Variable erfassen, der fälschlicherweise auf die SPS übertragen wird.

5408

Das Einfügen des Schlüsselworts CONSTANT ändert nicht die Identifikation (den Fingerprint) der IEC-Ressource in Sicht "SPS".
Behebung: Der Fingerprint wird geändert, falls das Schlüsselwort CONSTANT eingefügt wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie ST-Code ändern und speichern, zeigt die Sicht SPS in der Spalte Identifikation einen geänderten Fingerprint für die IEC-Ressource. Dadurch können Sie erkennen, dass der Stand der Programmierung, der auf die SPS geladen ist, unterschiedlich zu jenem in logi.CAD 3 ist. Falls Sie eine Variable als konstant markieren (das Schlüsselwort CONSTANT erfassen), fließt diese Modifikation nicht in die Berechung des Fingerprints ein. Das bedeutet, dass der Stand irrtümlich als identisch gekennzeichnet wird.

5428

Zuweisungen auf konstante Strukturelemente sind möglich.
Behebung: Eine Meldung informiert Sie, dass die Variable als konstant markiert ist.
Szenario für Problem: Falls eine Variable als konstant markiert ist (mit dem Schlüsselwort CONSTANT erfasst ist), darf es nicht möglich sein, Werte dafür zu überschreiben. Zuweisungen auf konstante Strukturelemente werden derzeit nicht als fehlerhaft gekennzeichnet und sind somit fälschlicherweise möglich.

5452

Funktionsbaustein-Instanzen sind in dem Deklarationsabschnitt VAR ... END_VAR mit Schlüsselwort CONSTANT möglich.
Behebung: Eine Meldung informiert Sie, dass eine Deklaration einer Funktionsbaustein-Instanz in einer Variablendeklaration mit CONSTANT nicht zulässig ist.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen als konstant markieren (im Deklarationsabschnitt VAR ... END_VAR das Schlüsselwort CONSTANT erfassen), ist es möglich, dass in diesem Abschnitt auch Funktionsbaustein-Instanzen deklariert sind. Laut der Norm IEC 61131-3 darf das aber nicht erlaubt sein.

5489

Zuweisungen auf Ausgangsvariablen des Funktionsbausteins außerhalb des Funktionsbausteins werden nicht als Fehler markiert.
Behebung: Solche Zuweisungen werden als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz deklarieren (z.B. in einem Programmtyp) und dort eine Zuweisung auf eine Ausgangsvariable der Funktionsbaustein-Instanz erfassen, wird diese Zuweisung fälschlicherweise nicht als fehlerhaft markiert (siehe Beispiel). Laut der Norm IEC 61131-3 sind Zuweisungen auf Ausgangsvariablen außerhalb des Funktionsbausteins nicht erlaubt.

Beispiel
PROGRAM test
  VAR
    MyInst : MyType;
    B : REAL;
  END_VAR
  MyInst.Out := B;  (* Diese Zuweisung sollte als fehlerhaft markiert werden, da sie laut Norm nicht erlaubt ist. *)
END_PROGRAM
FUNCTION_BLOCK MyType
  VAR_OUTPUT
    Out : REAL;
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
5493

Die Initialisierung von Ressource-globalen Variablen mit Strukturdatentypen ändert nicht die Identifikation (den Fingerprint) der IEC-Ressource in Sicht "SPS".
Behebung: Der Fingerprint wird geändert, falls eine Ressource-globale Variable mit einem Strukturdatentypen initialisiert wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie Ressource-globale Variablen im SPS-Objekt ändern und die Änderungen speichern, zeigt die Sicht SPS in der Spalte Identifikation einen geänderten Fingerprint für die IEC-Ressource. Dadurch können Sie erkennen, dass der Stand der Programmierung, der auf die SPS geladen ist, unterschiedlich zu jenem in logi.CAD 3 ist. Falls Sie eine Ressource-globale Variable mit einem Strukturdatentypen initialisieren, fließt diese Modifikation nicht in die Berechung des Fingerprints ein. Das bedeutet, dass der Stand irrtümlich als identisch gekennzeichnet wird.

5507

Das Programm kann nicht geladen werden, falls Variablen mit einem STRING- oder CHAR-Strukturdatentyp initialisiert werden.
Behebung: Variablen können mit einem STRING- oder CHAR-Strukturdatentyp initialisiert werden. Das Laden des Programms ist möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen mit einem STRING- oder CHAR-Strukturdatentyp initialisieren, ist es nicht möglich, das Programm zu laden. Diese Meldung erscheint: Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

5511

Eine Ausnahmesituation wird verursacht, wenn Sie Funktionsbaustein-Instanzen mit rekursiver Verwendung von der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" ziehen.
Behebung: Nach dem Ziehen von solchen Instanzen informiert Sie eine Meldung über die Rekursion.
Szenario für Problem: Falls Sie Funktionsbaustein-Instanzen rekursiv verwenden, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Wenn Sie solche Instanzen dennoch von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll.

5518

"Programm laden" verursacht Terminierung von logi.RTS, falls das geladene Programm deklarierte Array-Typen von einem STRING- oder CHAR-Datentypen verwendet.
Behebung: Deklarierte Array-Typen von einem STRING- oder CHAR-Datentypen können im Programm verwendet werden. logi.RTS wird beim Laden des Programms nicht terminiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Programm laden in der Sicht SPS drücken und das Programm (bzw. darin verwendete Funktionsbausteine) verwendet deklarierte Array-Typen von einem STRING- oder CHAR-Datentypen (siehe Beispiele), wird das Programm zwar geladen, aber danach terminiert logi.RTS. Üblicherweise erhalten Sie in solchen Fällen einen Dialog mit dieser Meldung: RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr

Beispiele für deklarierte Array-Typen von einem STRING-/CHAR-Datentyp
TYPE
	ArrOfChar : ARRAY [1..10] OF CHAR;
	ArrOfStr  : ARRAY [1..10] OF STRING[5];
END_TYPE
5529

Programm kann nicht geladen werden, wenn Strukturelemente von einem ARRAY-Datentyp vorhanden sind.
Behebung: Das Programm kann geladen werden, wenn Strukturelemente von einem ARRAY-Datentyp vorhanden sind.
Szenario für Problem: Wenn Sie Strukturelemente von einem ARRAY-Datentyp deklarieren (siehe Beispiel), tritt eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Folge: Das Programm kann nicht geladen werden. Es erscheint die Meldung: Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel für Strukturelement von einem ARRAY-Datentyp
TYPE
       MyStruct : STRUCT
             intElem : INT;
             arrayElem : ARRAY [1..3] OF INT;    (* Dieses Strukturelement ist vom ARRAY-Datentyp. *)
       END_STRUCT;
END_TYPE

Bekannte Probleme in Version 1.20.1 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

5418

Nach dem Laden der Programmierung kann das Projekt nicht umbenannt werden.
Szenario für Problem: Nachdem Sie die Programmierung auf die SPS geladen haben, ist es nicht möglich, das zugehörige Projekt umzubenennen. Diese Meldung wird angezeigt: Die Ressource "Name" ist nicht mehr synchron zum Dateisystem.
Abhilfe: nicht vorhanden

5499

Beim Ziehen einer Array-Variable mit einem Strukturdatentyp in die Sicht "Variablenwerte", werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Array-Variable mit einem Strukturdatentyp von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, um deren Werte zu beobachten, werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt und somit keine Werte für die Array-Elemente angezeigt.
Abhilfe, damit die Werte der einzelnen Array-Elemente angezeigt werden: Klappen Sie in der Sicht Instanzen die Array-Variable auf, selektieren Sie alle ihre Array-Elemente und ziehen Sie diese in die Sicht Variablenwerte.

5503

Strings mit unbestimmter Länge sind in Strukturdatentypen fälschlicherweise möglich.
Szenario für Problem: Strings mit unbestimmter Länger sind in logi.CAD 3 nicht erlaubt. In Strukturdatentypen werden diese fälschlicherweise nicht als fehlerhaft markiert.
Abhilfe: nicht vorhanden

5522

Der SEL-Baustein kann nicht laut Standard IEC 61131-3 verwendet werden.
Szenario für Problem: Die Verwendung des SEL-Bausteins aus der Bibliothek IEC61131-3 entspricht nicht den Vorgaben des Standards IEC 61131-3. Beispiel: Für die INT-Variante des Bausteins muss im ST-Code SEL_INT(TRUE,1,2) erfasst werden – statt SEL(TRUE,1,2).
Abhilfe: nicht vorhanden

5562

ARRAY-Elemente in Struktur-Variablen können in der Sicht "Instanzen" nicht aufgeklappt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Struktur-Variable verwenden, für deren Strukturdatentyp ein oder mehrere Elemente mit einem ARRAY-Datentyp deklariert sind, ist es nicht möglich, die ARRAY-Variablen dieser Struktur-Variable in der Sicht Instanzen aufzuklappen. Dadurch können Sie deren einzelne ARRAY-Elemente nicht in dieser Sicht anzeigen.

Beispiel für einen Strukturdatentyp, bei dem beide Elemente als ARRAY-Datentyp deklariert sind
TYPE
  myStruct : STRUCT
    intArray : ARRAY[1..3] of INT;
    my2ndArray : myArrayType;
  END_STRUCT;
  myArrayType : ARRAY [1..3] OF INT;
END_TYPE

Abhilfe: nicht vorhanden

5566

Beim Ziehen einer Struktur-Variable mit einem direkt definierten ARRAY-Datentyp in die Sicht "Variablenwerte", werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Struktur-Variable mit einem direkt definierten ARRAY-Datentyp (siehe Beispiel) von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, um deren Werte zu beobachten, werden ihre Array-Elemente nicht in die Sicht Variablenwerte eingefügt und somit keine Werte für die Array-Elemente angezeigt.

Beispiel für direkt definierten ARRAY-Datentyp
TYPE
  myStruct : STRUCT
    intArray : ARRAY[1..3] of INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe: Deklarieren Sie einen anwenderdefinierten ARRAY-Datentypen und verwenden Sie diesen im Struktur-Datentypen:

Beispiel für anwenderdefinierten ARRAY-Datentyp
TYPE
  HelperArray : ARRAY[1..3] of INT;
  myStruct : STRUCT
    intArray : HelperArray;
  END_STRUCT;
END_TYPE
5571

Initialisierte ARRAY-Elemente in Funktionen verursachen eine falsche Abarbeitung des Programms.
Szenario für Problem: Falls Sie ARRAY-Elemente innerhalb von Funktionen initialisieren, wird das geladene Programm falsch abgearbeitet, da die Initialisierung nicht angewendet wird. logi.CAD 3 verfügt über keine Möglichkeit, mit der Sie auf die falsche Abarbeitung aufmerksam gemacht werden.

Beispiel für die Initialisierung einer ARRAY-Variable in einer Funktion
TYPE
      MyArray : ARRAY [1..10] OF INT;
END_TYPE
FUNCTION Test : INT
       VAR_INPUT
             I1 : MyArray := [10(6)];
       END_VAR
END_FUNCTION

Abhilfe: Löschen Sie die Initialisierungsangabe für die ARRAY-Variable in der Funktion. Initialisieren Sie stattdessen den ARRAY-Datentyp.

Beispiel für die Initialisierung des ARRAY-Datentyps
TYPE
      MyArray : ARRAY [1..10] OF INT := [10(6)];
END_TYPE
FUNCTION Test : INT
       VAR_INPUT
             I1 : MyArray;
       END_VAR
END_FUNCTION
5577

Die Schaltflächen in der Sicht "SPS" stehen fälschlicherweise nicht zur Verfügung.
Szenario für Problem: Die Sicht SPS stellt Schaltflächen für SPS-bezogene Aktionen zur Verfügung, z.B. Programm laden, wenn die IEC-Ressource in der Sicht selektiert ist und die entsprechende SPS den Status Online aufweist. Allerdings ist es möglich, dass die Schaltflächen trotzdem nicht verfügbar sind. Genauere Ursachen für dieses Problem sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: Beenden Sie und starten Sie logi.CAD 3 erneut. Wechseln Sie zur Sicht SPS und selektieren Sie die IEC-Ressource, die die SPS repräsentiert. Die Schaltflächen sind nun verfügbar, sofern der Status Online für die SPS angezeigt wird.

5589

Werte für Literale mit Typangabe in Kleinbuchstaben verursachen eine falsche Ausführung der Anwendung.
Szenario für Problem: Falls Sie Werte für Literale mit Typangabe in Kleinbuchstaben erfassen, wird die Anwendung falsch ausgeführt. Sie erkennen dies in der Sicht Variablenwerte: Dort werden falsche Werte für diese Literale angezeigt.

Beispiele für Binär-, Oktal- oder Hexadezimal-Literal
VAR
   int1 : INT := int#2#111;   (* Die Sicht zeigt Wert '111' für dieses Binär-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '7' *)
   int2 : INT := int#8#77;    (* Die Sicht zeigt Wert '77' für dieses Oktal-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '63' *)
   int3 : INT := int#16#11;   (* Die Sicht zeigt Wert '11' für dieses Hexadezimal-Literal. Der korrekter Wert wäre jedoch: '17' *)
END_VAR

Abhilfe: Erfassen Sie die Typangabe für das Literal in Großbuchstaben.

Beispiele für die Literale (mit Typangabe in Großbuchstaben)
VAR
   int1 : INT := INT#2#111;
   int2 : INT := INT#8#77;
   int3 : INT := INT#16#11;
END_VAR
5593

Hexadezimal-Literale mit den Werten 'A' bis 'F' werden fälschlicherweise als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie Hexadezimal-Literale mit den Werten 'A' bis 'F' erfassen, werden diese fälschlicherweise als fehlerhaft markiert.

Beispiel für Hexadezimal-Literal mit Wert 'A'
VAR
   int1 : INT := INT#16#5A;
END_VAR

Abhilfe: Erfassen Sie das Integer-Literal als Dezimal-Ganzzahl (mit oder ohne Typangabe).

Beispiel für Literal als Dezimal-Ganzzahl (mit Typangabe)
VAR
  int : INT := INT#90;
END_VAR