Release-Notes für Version 1.14.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Allgemeine Informationen für Version 1.14.0 (für  logi.CAD 3 )

Wenn Sie Version 1.14.0 (für  logi.CAD 3 ) verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.901 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.14.0 (für  logi.CAD 3 )

IDNeuigkeiten
 keine

Behobene Probleme in Version 1.14.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
4559

Codegenerierung funktioniert nicht, wenn Variablen vom Typ STRING in einer Funktion oder einem Funktionsblock direkt bei der Deklaration initialisiert werden.
Behebung: Auch für Initialisierungen direkt bei der Deklaration von STRING-Variablen kann Code generiert werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie innerhalb einer Funktion oder eines Funktionsblocks eine Variable vom Typ STRING deklarieren und direkt bei der Deklaration eine Initialisierung vornehmen, dann erscheint beim Laden des Programms die Fehlermeldung: Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM Template
	test();
END_PROGRAM

FUNCTION test : string[10]
	VAR
	  s : string[10] := 'abc';
	END_VAR
	test := s;
END_FUNCTION

Abhilfe, falls Sie das Programm laden wollen: Führen Sie die Initialisierung der STRING-Variable im Body der Funktion oder des Funktionsblocks durch.

4563

Variablen vom Typ STRING in einer Funktion oder einem Funktionsblock werden vor der Verwendung nicht korrekt initialisiert.
Behebung: Variablen vom Typ STRING werden direkt nach der Deklaration für die erste Verwendung mit 0-Bytes initialisiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie innerhalb einer Funktion oder eines Funktionsblocks eine Variable vom Typ STRING deklarieren und Sie diese Variable im Quellcode verwenden, so ist der Inhalt der Zeichenkette undefiniert. Nach der Abarbeitung des folgenden Beispiels hat die Variable s nicht wie erwartet den Inhalt 'abcd'.

Beispiel
PROGRAM Template
	var
		s : string[10];
	end_var
	s := strcpy('abcd');
END_PROGRAM

FUNCTION strcpy : string[255]
	VAR_INPUT
		s : string[10];
	END_VAR
	var
		srcidx : int := 1;
		destidx : int := 1;
	end_var
	while s[srcidx] <> '$00' do
		strcpy[destidx] := s[srcidx];
		srcidx := srcidx + 1;
		destidx := destidx + 1;
	end_while;
END_FUNCTION

Abhilfe: Führen Sie eine Initialisierung der STRING-Variable im Body der Funktion oder des Funktionsblocks durch (zum Beispiel mit dem Wert '').

Bekannte Probleme in Version 1.14.0 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

2894

Keine Tastaturbedienung für "Quick-Info anzeigen"
Szenario: Falls Sie einen Mauszeiger auf ein Element im ST-Editor bewegen, wird eine Quick-Info angezeigt (auch als "Tooltip" oder "Hover-Text" bezeichnet). Sie können diese Quick-Info nicht mit Hilfe der Tastatur anzeigen.
Abhilfe: nicht vorhanden

4689

Interne Fehlermeldung erscheint, falls integrierte SPS gestoppt wird, nachdem die Perspektive "Applikationstest" geöffnet wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie die integrierte SPS stoppen, während die Perspektive Applikationstest geöffnet ist, erscheint u.U. die interne Meldung Cannot close channel streams (TCF) im Fehlerprotokoll.
Abhilfe: Ignorieren Sie die interne Meldung.

4773

TO_LWORD- und TO_ULINT-Baustein liefern für LREAL-Werte > 2^31 ein falsches Ergebnis.
Szenario für Problem: Wenn Sie mit Hilfe des TO_LWORD-Bausteins einen LREAL-Wert > 2^31 in einen Wert vom Datentyp LWORD konvertieren, ist der gelieferte Wert nicht korrekt. Ebenso ist die Konvertierung eines solchen LREAL-Werts in einen ULINT-Wert mit Hilfe des TO_ULINT-Bausteins fehlerhaft.
Abhilfe: nicht vorhanden

5080Die Zuweisung auf ARRAY-Elemente einer STRING-Deklaration ist fehlerhaft.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ARRAY-Variable basierend auf einem STRING-Datentyp deklarieren und Werte den ARRAY-Elementen zuweisen, werden falsche Werte zugewiesen. Erkennbar ist dies in der Sicht Variablenwerte, da dort die falschen Werte angezeigt werden.
Abhilfe: nicht vorhanden