Release-Notes für Version 1.13.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Allgemeine Informationen für Version 1.13.0 (für  logi.CAD 3 )

Wenn Sie Version 1.13.0 (für  logi.CAD 3 ) verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.901 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.13.0 (für  logi.CAD 3 )

IDNeuigkeiten
3698

→logi.RTS auf einem →Raspberry Pi unterstützt die →I2C-Komponten.
Wichtig, falls Sie I2C-Komponten verwenden wollen:

4096

Sie können die Datentypen STRING und CHAR im ST-Editor von logi.CAD 3 verwenden (z.B. beim Deklarieren von Variablen). Siehe Deklaration von STRING-Variablen (inkl. Zugriff).
Einschränkung: Programme mit diesen Datentypen werden nicht erfolgreich auf eine SPS geladen.

4402

Programme mit den Datentypen STRING und CHAR werden erfolgreich auf eine SPS geladen.

4411

Variablen mit den Datentypen STRING und CHAR werden in den Sichten Instanzen und Variablenwerte angezeigt. Damit können Sie sich über die aktuellen Werte dieser Variablen auf der SPS informieren.

Behobene Probleme in Version 1.13.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
4261

Beim Laden eines Programms erscheint nur eine allgemeine Meldung, falls Konvertierungsbausteine mit TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentyp beschaltet werden.
Behebung: Wenn der Eingang eines Konvertierungsbausteins mit einem TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentypen beschaltet wird, wird dieser Eingang bereits im ST-Code als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen Konvertierungsbaustein (z.B. TO_TIME) verwenden und der Eingang mit einem TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentypen beschaltet wird, erscheint beim Laden des Programms nur die Meldung Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM Test
   VAR
      VarTOD : TIME_OF_DAY;
      VarDT : DATE_AND_TIME;
      Var1, Var2 : TIME;
   END_VAR
   Var1 := TO_TIME(IN:=VarTOD);
   Var2 := TO_TIME(IN:=VarDT);
END_PROGRAM
4394

Bei bestimmten Anzeige-Einstellungen wird nicht das korrekte Dateisymbol für logi.CAD 3 angezeigt.
Behebung: Das Dateisymbol für logi.CAD 3 wird bei allen Anzeige-Einstellungen angezeigt.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Anzeige-Einstellung Große Symbole oder Mittelgroße Symbole gewählt haben, wird nicht das korrekte Dateisymbol für logi.CAD 3 angezeigt.

4435

Geänderter/Gelöschter Kommentar im SPS-Objekt wird nach einer Erweiterung um eine ENI-Datei auf Originalzustand zurückgesetzt.
Behebung: Ein geänderter Kommentar bleibt im SPS-Objekt geändert bzw. ein gelöschter Kommentar bleibt gelöscht, nachdem das SPS-Objekt um eine ENI-Datei erweitert und gespeichert wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie den vorhandenen Kommentar in einem SPS-Objekt ändern/löschen, danach dieses SPS-Objekt um eine ENI-Datei erweitern und speichern, wird der Kommentar wieder im Originalzustand angezeigt. Das heißt, dass logi.CAD 3 Ihre Änderungen für den Kommentar verworfen hat.
Zusatzinformation: Sie müssen das SPS-Objekt um eine ENI-Datei erweitern, falls Sie auf Hardware-IOs via EC-Engineer zugreifen wollen. Hier die Zeile im SPS-Objekt, wie diese nach Ihrer Erweiterung um eine ENI-Datei aussieht:

Beispiel
RESOURCE local ON WindowsX86 { ON_CHANNEL := LocalChannel, ETHERCAT_CONFIGURATION := "HWIOs/EK1110.xml"  }

Beim Speichern des SPS-Objekts werden die Deklarationen der Ressource-globalen Variablen eingefügt. Dieser Block enthält Informationen über den Zeitpunkt des Einfügens (als Kommentar). Hier ein Beispiel für so einen Block:

VAR_GLOBAL   // Auto generated at 2014-07-03 10:34:05 UTC
            Slave_1002EL1008Channel1Input AT %IX1.0.0 : BOOL;
            Slave_1002EL1008Channel2Input AT %IX1.0.1 : BOOL;
            Slave_1004EL3102Channel1Status AT %IB1.1 : BYTE;
            Slave_1004EL3102Channel2Value AT %IW1.5 : INT;
END_VAR
4448

Sporadisch verursacht das Öffnen der Perspektive "Applikationstest" eine Ausnahmesituation.
Behebung: Diese Ausnahmesituation tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn die Perspektive Applikationstest geöffnet wird, tritt von Zeit zu Zeit eine Ausnahmesituation in logi.CAD 3 auf. In diesem Fall erscheint der Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll. Weitere Informationen über die Ursache des Problems sind derzeit nicht bekannt.

4470

Inkonsistentes Verhalten in der Sicht "Variablenwerte": Datentyp-Änderung "BOOL -> INT" wird nach dem Speichern des ST-Objekts visualisiert, eine Datentyp-Änderung "INT -> BOOL" jedoch nicht.
Behebung: Die geänderten Datentypen werden erst in der Sicht Variablenwerte angezeigt, wenn der geänderte Stand auf die SPS geladen wurde.
Szenario für Problem: Falls die Sicht Variablenwerte sichtbar ist, Sie in einem ST-Objekt den Datentyp einer BOOL-Variable auf INT ändern und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht sofort den geänderten Datentyp INT, aber noch den Initialisierungswert der BOOL-Variable. Falls Sie den Datentyp einer INT-Variable auf BOOL ändern und das ST-Objekt speichern, zeigt die Sicht weiterhin den ursprünglichen Datentyp INT.
Zusatzinformation: In beiden Fällen zeigt die Sicht korrekt das Symbol , da der Stand auf der SPS sich von jenem in logi.CAD 3 unterscheidet.

Bekannte Probleme in Version 1.13.0 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

2894

Keine Tastaturbedienung für "Quick-Info anzeigen"
Szenario: Falls Sie einen Mauszeiger auf ein Element im ST-Editor bewegen, wird eine Quick-Info angezeigt (auch als "Tooltip" oder "Hover-Text" bezeichnet). Sie können diese Quick-Info nicht mit Hilfe der Tastatur anzeigen.
Abhilfe: nicht vorhanden