Release-Notes für Version 1.118.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version 1.118.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.118.0, installieren und verwenden Sie die Version 3.29.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren? , falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird. 

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.118.0

IDKomponenteNeuigkeiten
TF-888Testframework

Die Befehle für die Testausführung sind verschoben/umbenannt worden. Starten Sie einen Test des Testframeworks daher nun so:

Testausführung

zu wählender Befehl

ohne Testabdeckung

Kontextmenü der Testsuite-Datei, Testframework und Test ausführen

mit Testabdeckung

Kontextmenü der Testsuite-Datei, Testframework und Test mit Testabdeckung ausführen

Außerdem werden die Dateien zur Testausführung (z.B. Datei report.html für den Testbericht) nun im gleichen Ordner wie die Testsuite abgelegt.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.118.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
23626ST-Editor

Die Anwendung kann möglicherweise nicht sofort erstellt werden, falls ungespeicherte Änderungen im ST-Editor vorhanden sind.
Behebung: Die Anwendung kann nun erstellt werden, falls ungespeicherte Änderungen im ST-Editor vorhanden sind.
Szenario für Problem: Falls im ST-Editor ungespeicherte Änderungen vorhanden sind und Sie die Anwendung erstellen (= Schaltfläche Anwendung erstellen in der Sicht Instanzen drücken), erscheint die Frage, ob die ungespeicherten Änderungen gespeichert werden sollen. Falls Sie die Änderungen speichern, ist es jedoch möglich, dass die Anwendung nicht erstellt wird. In diesem Fall erscheint diese Meldung: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden.
Zusatzinformation: Die ungespeicherten Änderungen sind normalerweise die Deklaration einer Funktionsbaustein-Instanz und der Aufruf dieser Instanz.

24087Schnittstellen-Editor

"E/A-Namen ausblenden" im Schnittstellen-Editor blendet z.B. auch die gerade Linie zwischen Eingangs- und Ausgangsanschlusspunkt einer VAR_IN_OUT-Variable aus. Die gespeicherte Schnittstelle kann nicht mehr mit dem Schnittstellen-Editor geöffnet werden.
Behebung: Die aktivierte Option E/A-Namen ausblenden blendet die gerade Linie für VAR_IN_OUT und den Namen der POE nicht mehr aus. Die geänderte Schnittstelle kann gespeichert, geschlossen und wieder geöffnet werden.
Szenario für Problem: Falls eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT-Variable) in einer POE deklariert ist und Sie die Option E/A-Namen ausblenden im Schnittstellen-Editor aktivieren, werden nicht nur die Namen der Variablen ausgeblendet. Es wird sowohl die gerade Linie zwischen Eingangs- und Ausgangsanschlusspunkt der VAR_IN_OUT-Variable ausgeblendet als auch der Name der POE selbst.
Falls Sie die Änderungen der Schnittstelle speichern, den Schnittstellen-Editor schließen und erneut öffnen, wird die folgende Meldung statt der Schnittstelle angezeigt: Failed to create the part's controls

24091Schnittstellen-Editor

Der Ergebniswert der ST-Funktion kann in der Vorschau des Schnittstellen-Editors verschoben werden.
Behebung: Es ist nicht mehr möglich, den Ergebniswert der ST-Funktion in der Vorschau des Schnittstellen-Editors zu verschieben.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ST-Funktion mit einem Ergebniswert deklarieren, wird dieser Ergebniswert in der Schnittstelle an der obersten Position der rechten Bausteinkante angezeigt. Es ist möglich, diesen Ergebniswert in der Vorschau des Schnittstellen-Editors an eine andere Position/Bausteinkante zu verschieben. Diese Änderung bleibt jedoch nicht erhalten, wenn danach andere Änderungen gemacht werden oder die Schnittstelle gespeichert wird.
Zusatzinformation: Im Unterschied zur Vorschau ist es nicht möglich, die Position und Ausrichtung des Ergebniswerts in der Registerkarte Ein-/Ausgänge zu ändern.

24096Schnittstellen-Editor

Ein Ein-/Ausgang kann oberhalb des Ergebniswerts der ST-Funktion im Schnittstellen-Editor verschoben werden.
Behebung: Kein Ein-/Ausgang kann oberhalb des Ergebniswerts der ST-Funktion im Schnittstellen-Editor verschoben werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine ST-Funktion mit einem Ergebniswert deklarieren, wird dieser Ergebniswert in der Schnittstelle an der obersten Position der rechten Bausteinkante angezeigt. Es ist möglich, die Position und Ausrichtung eines Ein-/Ausgangs in der Registerkarte Ein-/Ausgänge so zu ändern, dass dieser Ein-/Ausgang oberhalb des Ergebniswerts liegt.

24162ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine Systemfunktion mit Ergebniswert einer mehrdimensionalen ARRAY-Variable zugewiesen wird.
Behebung: Die Zuweisung wird nun als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird angezeigt: "Baustein-Name" kann nicht auf mehrdimensionale Arrays zugewiesen werden. Falls Sie den Baustein auf ein eindimensionales Array zuweisen, kann die Anwendung erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine mehrdimensionale ARRAY-Variable deklarieren (siehe Var1 und Var2 im folgenden Beispiel) und eine Systemfunktion mit einem Ergebniswert (z.B. SEL oder MOVE) dieser Variable zuweisen, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR 
    Var1, Var2 : ARRAY [1..1, 2..2] OF INT;
  END_VAR
    Var1:=SEL();
    Var2 := MOVE();
END_PROGRAM
24169FBS-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine externe Variable nur mit REF(Variablen-Name) in einem Wertfeld verwendet wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine externe Variable nur mit REF(Variablen-Name) in einem Wertfeld verwenden und auf eine Referenz-Variable zuweisen, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

24194Sicht "Variablenwerte"

Der Baum in der Sicht "Variablenwerte" wird beim Einfügen einer Variable nicht automatisch aufgeklappt.
Behebung: Der zugehörige Baum in der Sicht Variablenwerte wird beim Einfügen einer Variable automatisch aufgeklappt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, wird der Baum in der Sicht Variablenwerte nicht automatisch aufgeklappt.

24198FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls ein ungültiger Wert im OLT-Feld angegeben wird.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht mehr verursacht. Falls keine Verbindung zur SPS besteht, Sie einen Wert in einem OLT-Feld eingeben und diesen Wert auf die SPS schreiben wollen, wird diese Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Wert "Zahl" mit Datentyp "---" kann nicht auf SPS geschrieben werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ungültigen Wert in einem OLT-Feld angeben und diesen Wert auf die SPS schreiben, obwohl keine Verbindung zur SPS besteht, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall wird die Meldung No enum constant com.logicals.lc3.api.model.ElementaryTypeEnum.--- im Fehlerprotokoll angezeigt.

24202Anzeige

Bei einer geänderten Windows-Anzeigeeinstellung verwenden die Bestandteile von logi.CAD 3 eine unterschiedliche Textgröße.
Hinweis: Sie finden eine Abhilfe für dieses Problem im Troubleshooting-Artikel "Verschiedene Bestandteile verwenden eine unterschiedliche Textgröße".
Szenario für Problem: Falls die Anzeigeeinstellungen unter Windows so geändert werden, dass die benutzerdefinierte Skalierung auf über 100% eingestellt wird, wird der Text in der Sicht Instanzen mit einer anderen Textgröße als im Projektexplorer angezeigt.

24206ST-Editor

Beim Refactoring eines Namens informiert die Vorschau möglicherweise nicht korrekt über die Anwendung der Änderung. In Folge könnten Fehlerkennzeichnungen während der Vorschau angezeigt werden.
Behebung: Beim Refactoring eines Namens (wie im folgenden Szenario) informiert die Vorschau korrekt über die Anwendung der Änderung. Der geänderte Name wird nicht mehr auf den anderen Code angewendet.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Namen eines Funktionsbausteins ändern (= Refactoring) und dieser Name ist ein Teil von Namen für andere Elemente (siehe Beispiel), zeigt die Vorschau, dass der geänderte Name teilweise auch auf anderen Code angewendet wird, der eigentlich nicht von der Änderung betroffen sein sollte. Diese Anwendung resultiert in einer Fehlerkennzeichnung während der Vorschau.
Zusatzinformation: Falls Sie den geänderten Namen durch Drücken der Eingabe-Taste übernehmen, wird der geänderte Name jedoch nicht für diesen anderen Code übernommen, wodurch die Fehlerkennzeichnung wieder verschwindet. Falls Sie die Refactoring-Aktion jedoch durch Drücken der ESC-Taste beenden, werden alle Änderungen in der aktuellen Datei übernommen, wodurch auch die Fehlerkennzeichnung erhalten bleibt.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK Test  (* If you refactor the name 'Test' in this line, ...  *)
  VAR
    ByteTest : BYTE;
    IntTest : INT;
  END_VAR

  ByteTest := 0;     (* ... the preview indicates that 'Test' in this line and ...  *)
  IntTest := 123;    (* ... in this line would be refactored as well. *)
  (* As a consequence, both lines are highlighted as faulty during the preview. *)
  (* Reason: 'Test' within the above declaration of variables 'ByteTest' and 'IntTest' is NOT touched. *)
  (* But when exiting the refactoring action by pressing the Return-key, 'Test' within the above 2 lines is not changed. *)
END_FUNCTION_BLOCK
24220ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls der Ausgang eines FORCEMRK-Bausteins für STRING in einem ST-Ausdruck verwendet wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls Sie den Ausgang eines FORCEMRK-Bausteins für STRING in einem ST-Ausdruck verwenden und das Ergebnis auf eine Variable zuweisen (siehe das folgende Beispiel). Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    ITest : FORCEMRK;
    Var1 : BOOL;
  END_VAR
  ITest('abcd');	
  Var1 := ITest.OUT = 'abcd';
END_PROGRAM
24224ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine globale Variable auf Basis einen Strukturdatentyps deklariert ist, der Strukturelement-Typ ist eine Referenz und nur eine schreibende Zuweisung auf den Inhalt dieses Strukturelements ist enthalten.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine globale Variable auf Basis eines Strukturdatentyps deklarieren, eine Referenz als Strukturelement-Typ verwenden und falls im ST-Code nur eine schreibende Zuweisung auf den Inhalt dieses Strukturelements enthalten ist (= Dereferenzieren; siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel für ST-Code
TYPE
  MyType : Struct
    Elem1 : REF_TO INT;
  END_STRUCT;
END_TYPE

PROGRAM Test
  VAR_GLOBAL
    GVar1 : MyType;
  END_VAR
  GVar1.Elem1^ := 1; (* Dereferencing *)
END_PROGRAM
24242ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine globale Variable auf Basis einen Strukturdatentyps deklariert ist und ein Literal auf das Strukturelement der entsprechenden externen Variable im FBS-Editor zugewiesen wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine globale Variable auf Basis eines Strukturdatentyps deklarieren und ein Literal auf das Strukturelement der entsprechenden externen Variable im FBS-Editor zuweisen, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

24256FBS-Editor

Beim Einfügen eines Wertfelds oder Aufrufs in eine bestehende Linie wird der Ein-/Ausgang des Wertfelds oder des Aufrufs möglicherweise mit mehreren Linien verbunden.
Behebung: Es ist nur mehr möglich, ein Wertfeld oder einen Aufruf in eine bestehende Linie einzufügen, falls einer der Ein-/Ausgänge noch nicht mit einer Linie verbunden ist. Details zum Verhalten finden Sie in der Benutzerdokumentation unter "Aufruf eines Bausteins oder ein Wertfeld in bestehenden Linien einfügen".
Szenario für Problem: Es ist möglich, ein Wertfeld ohne Linienverbindungen oder einen Aufruf eines Bausteins ohne Linienverbindungen in eine bestehende Linie einzufügen. Falls das Wertfeld oder der Aufruf jedoch bereits mit Linien verbunden ist und Sie das Wertfeld oder den Aufruf in eine andere bestehende Linie einfügen, ist der Ein-/Ausgang des Wertfeld oder des Aufrufs dann zweimal verbunden, d.h. einmal mit der ursprünglichen Linie und einmal mit der Linie, in die das Wertfeld oder der Aufruf eingefügt wurde.

24267 ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls eine globale Variable als Array-Variable deklariert ist und eine andere globale Variable nur als Array-Index im FBS-Editor für die erste Variable verwendet wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine von zwei globalen Variablen als Array-Variable deklarieren (siehe Beispiel), eine der Variablen (z.B. GVar2) nur als Array-Index im FBS-Editor für die andere Variable (z.B. GVar1) verwenden und ein Literal auf die das Array-Element (z.B. GVar1[GVar2]) zuweisen, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR_GLOBAL
    GVar1 : ARRAY [1..2] OF INT;
    GVar2 : INT;
  END_VAR
  VAR
    MyFB : FB1; (* 'FB1' is a FBD function block. In 'FB1', a literal is assigned to array element 'GVar1[GVar2]'. *)
  END_VAR
    MyFB();  // evalutes to: GVar1[GVar2] := 1;
END_PROGRAM
24280ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls externe Variablen nur für einen Ausdruck in einem Wertfeld verwendet werden und kein anderer lesender Zugriff vorhanden ist.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie globale Variablen deklarieren (siehe Beispiel), Sie die entsprechenden externen Variablen nur für einen Ausdruck in einem Wertfeld im FBS-Editor (z.B. GVar1+GVar2*GVar3) verwenden und der Ausdruck nicht an einer anderen Stelle gelesen wird, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR_GLOBAL
    GVar1 : ARRAY [1..2] OF INT;
    GVar2 : INT;
  END_VAR
  VAR
    MyFB : FB1; (* 'FB1' is a FBD function block. In 'FB1', 'GVar1+GVar2*GVar3' is entered within a value field. There is no other reading access.  *)
  END_VAR
    MyFB();
END_PROGRAM
24291FBS-Editor

Ein Verbindungspunkt auf einer fehlerhaften Linie ändert die Linienfarbe.
Behebung: Der Verbindungspunkt auf der fehlerhaften Linie ändert die Linienfarbe nicht mehr.
Szenario für Problem: Eine fehlerhafte Linie wird als rote, strichlierte Linie dargestellt. Falls Sie durch Doppelklicken auf die Linie einen Verbindungspunkt auf der Linie erstellen, wird ein Linienteil mit jener Farbe angezeigt, die vom zugrunde liegenden Datentyp bestimmt wird. Beispiel: Der Linienteil wird mit einem dunklen Blau-Ton angezeigt (für BOOL-Linie), obwohl die Linie noch immer fehlerhaft ist.

24299FBS-Editor

Rotes Rechteck für Fehlermarkierung bleibt möglicherweise für ein FBS-Element erhalten.
Behebung: Das rote Rechteck für die Fehlermarkierung bleibt im folgenden Szenario nicht erhalten.
Szenario für Problem: Falls Sie ein FBS-Element (z.B. ein Wertfeld) verschieben und das Ziel nicht möglich ist, wird das verschobene FBS-Element rot umrandet dargestellt. Falls Sie die Verschiebe-Aktion beenden, wird das FBS-Element automatisch auf die Original-Position zurückverschoben. Falls Sie danach die Selektion für das FBS-Element aufheben, bleibt ein rotes Rechteck um das FBS-Element erhalten.

24303Sicht "Variablenwerte"

Die Tastenkombination Strg+Umschalt+I steht nicht zur Verfügung, um Variablen in die Sicht "Variablenwerte" einzufügen.
Behebung: Die Tastenkombination Strg+Umschalt+I fügt nun die Variablen, die in der Sicht Instanzen selektiert sind, an das Ende der Liste in der Sicht Variablenwerte ein.
Szenario für Problem: Laut Benutzerdokumentation ist es möglich, mit Strg+Umschalt+I Variablen von der Sicht Instanzen an das Ende der Liste in der Sicht Variablenwerte einzufügen.

24366FBS-Editor

Eine Linie wird möglicherweise als fehlerhaft gekennzeichnet, nachdem der Array-Index im Wertfeld angegeben wird.
Behebung: Die Linie laut dem folgenden Szenario wird korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Eine Linie von einem Wertfeld zum Eingang einer FORCEMRK-Instanz wird nach diesen Schritten als fehlerhaft gekennzeichnet:

  • Sie deklarieren im ST-Editor einen Array-Datentyp vom Basistyp CHAR – z.B. MyType: ARRAY [1..2] OF CHAR;
  • Im FBS-Editor deklarieren Sie eine Variable auf Basis dieses Array-Datentyps – z.B. Var1
  • Sie erstellen ein Wertfeld und geben diese Variable Var1 im Wertfeld an.
  • Sie verbinden das Wertfeld mit dem Eingang einer FORCEMRK-Instanz.
  • Nun geben Sie den Array-Index im Wertfeld an – z.B. Var1[1]

Diese Meldung wird für die fehlerhafte Linie angezeigt: Typkonflikt: Der Ausgang mit dem Typ CHAR kann nicht auf den Eingang mit dem Typ ARRAY[1..2] OF CHAR zugewiesen werden.

24370FBS-Editor

Die Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V beim Bearbeiten des Seitennamens verhalten sich nicht wie erwartet.
Behebung: Es ist möglich, die Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V beim Bearbeiten des Seitennamens zu verwenden.
Szenario für Problem: Die Tastenkombination Strg+C (für das Kopieren von Text) und Strg+V (für das Einfügen von Text) werden nicht beim Bearbeiten des Seitennamens unterstützt.

24378FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls Sie die Eingänge von zwei Initial-Schritten miteinander verbinden und den FBS-Editor erneut öffnen.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird für das folgende Szenario nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie die Eingänge von zwei Initial-Schritten miteinander verbinden, den FBS-Editor speichern und erneut öffnen, wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: shape not found for node with id:number.
Zusatzinformation: Die Linie zwischen den Eingängen der Initial-Schritte wird beim Erstellen als fehlerhaft angezeigt. Beim Speichern des FBS-Editor werden entsprechende Meldungen in der Sicht Fehler deswegen angezeigt. Beim Öffnen des FBS-Editors ist die Linie möglicherweise zuerst nicht sichtbar.

24406Speicherverbrauch

Steigender Speicherverbrauch von logi.CAD 3 bei geöffnetem FBS-Editor.
Behebung: Beim Beenden des FBS-Editor wird verwendeter Speicher freigegeben. Der Anstieg bewegt sich in Folge innerhalb von vorgegebenen Grenzen.
Szenario für Problem: Falls Sie in einem FBS-Editor mit vielen Seiten und FBS-Elementen arbeiten, ist es möglich, dass nach einiger Zeit der Speicherverbrauch von logi.CAD 3 steigt. Sie erkennen dieses Problem z.B. im Taskmanager von Windows oder in logi.CAD 3 selbst, sofern der Heap-Status in der Statusleiste angezeigt wird (Menü Fenster, Befehl Benutzervorgaben, Gruppe Allgemein, Heap-Status anzeigen ist aktiviert).

24410FBS-Editor,
AS-Elemente

Ein Verbindungspunkt auf einer AS-Verbindung ändert die Linienfarbe.
Behebung: Der Verbindungspunkt auf der AS-Verbindung ändert die Linienfarbe nicht mehr.
Szenario für Problem: Falls Sie die Ausgänge von zwei Transitionen miteinander verbinden und durch Doppelklicken auf die AS-Verbindung einen Verbindungspunkt darauf erstellen, wird ein Linienteil der AS-Verbindung mit einer anderen Farbe angezeigt. Falls Sie den Verbindungspunkt wieder löschen, ändert sich die Farbe der ganzen AS-Verbindung,

24459Schnittstellen-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie im Schnittstellen-Editor versuchen, die gleiche Position für verschiedene Ein-/Ausgänge zu verwenden.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird für das folgende Szenario nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie im Schnittstellen-Editor versuchen, die gleiche Position für verschiedene Ein-/Ausgänge zu verwenden, erscheint bei der Eingabe der gleichen Position im Eingabefeld für den 2. Ein-/Ausgang eine Meldung, dass die Position bereits verwendet wird. Falls Sie in Folge die bereits vergebene Position aus dem Eingabefeld löschen und das Löschen mit der Eingabe-Taste bestätigen, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheinen die folgenden Einträge im Fehlerprotokoll: ein Eintrag (ohne Text) und Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert

24466FBS-Editor

Eine typisierte Linie wird möglicherweise als fehlerhaft gekennzeichnet, falls eine andere Variable mit einem anderen Datentyp angeschlossen wird, obwohl der andere Datentyp erlaubt ist.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Die Farbe einer Linie im FBS-Editor wird vom zugrunde liegenden Datentyp bestimmt. Beispiel: Falls Sie den Ausgang eines Wertfelds, das eine BOOL-Variable enthält, mit dem Eingang eines MOVE-Bausteins verbinden, wird die Farbe der Linie aufgrund des Datentyps BOOL bestimmt.
Falls Sie nun eine Variable mit einem anderen Datentyp (z.B. eine INT-Variable) in dieses Wertfeld eintragen, sollte die Farbe der Linie nun zur Farbe des Datentyps INT wechseln. Grund: Der Eingang des MOVE-Bausteins unterstützt auch diesen anderen Datentyp (hier: INT). Tatsächlich wird die Linie aber als fehlerhaft gekennzeichnet. Wenn Sie den Mauszeiger auf die fehlerhafte Linie positionieren, wird diese Meldung angezeigt: Typkonflikt: Der Ausgang mit dem Typ INT kann nicht auf den Eingang mit dem Typ BOOL zugewiesen werden

24509Sicht "Variablenwerte"

Beim Ziehen einer Funktionsbaustein-Instanz von der Sicht "Instanzen" in die Sicht "Variablenwerte" wird nur die Variable ENO eingefügt.
Behebung: Beim Ziehen einer Funktionsbaustein-Instanz von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte werden alle Variablen davon eingefügt.
Szenario für Problem: Laut Benutzerdokumentation ist es möglich, alle Variablen einer Funktionsbaustein-Instanz in die Sicht Variablenwerte einzufügen, wenn Sie die Funktionsbaustein-Instanz von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen. Tatsächlich wird jedoch nur die Variable ENO der Funktionsbaustein-Instanz eingefügt.

24654Schnittstellen-Editor

Die Position für einen Ein-/Ausgang wird möglicherweise nicht übernommen, falls Sie die Ausrichtung im Schnittstellen-Editor ändern.
Behebung: Eine bereits vergebene Position für einen Ein-/Ausgang wird übernommen, falls Sie die Ausrichtung im Schnittstellen-Editor ändern.
Szenario für Problem: Falls Sie den Schnittstellen-Editor für eine Funktion mit einem Ergebniswert öffnen, eine bestimmte Position für einen Ein-/Ausgang vergeben und danach die Ausrichtung des Ein-/Ausgangs ändern, wird die bereits vergebene Position nicht beibehalten. Stattdessen ändert logi.CAD 3 die vergebene Position automatisch auf 1 für die Ausrichtungen Links, Oben und Unten oder auf 2 für die Ausrichtung Rechts.

24681Anwendung erstellen, laden

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls IEC-Hardware-Adressen ohne Byte-Offset verwendet werden.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie IEC-Hardware-Adressen ohne Byte-Offset in der Anwendung verwenden (z.B. Var1 AT %IB1 : BYTE;), kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Zusätzlich wird im Fehlerprotokoll diese Ausnahmebedingung angezeigt: java.lang.ArrayIndexOutOfBoundsException: 1

TF-901Testframework

Das Testframework ist für Tests mit mehr als 5.000 Testsequenzen nicht optimal verwendbar.
Hinweis: Die Benutzerdokumentation enthält eine entsprechende Einschränkung zum Testframework.
Szenario für Problem: Das Testframework verhält sich für Tests mit mehr als 5.000 Testsequenzen träge.

TF-910Testframework

Das Exportieren einer großen Testsuite nach Excel dauert länger als erwartet.
Behebung: Die Performance beim Export wurde erheblich verbessert. Außerdem ist es möglich, andere Aktionen während des Exportvorgangs durchzuführen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Testsuite nach Excel exportieren und die Testsuite enthält mehr als 2.000 Testsequenzen, ist logi.CAD 3 mit dem Export für eine längere Zeitdauer beschäftigt und lässt während des Exports keine anderen Aktionen zu.

TF-949Testframework

Das Testframework meldet keine Fehler beim Versuch, eine fehlerhafte Excel-Datei zu importieren.
Behebung: Die Sicht Fehlerprotokoll enthält entsprechende Meldungen, die auf die fehlerhafte Excel-Datei hinweisen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Testsuite aus einer Excel-Datei importieren und diese Excel-Datei enthält Fehler (z.B. fehlende Vorgaben im Testfall, wie z.B. die Überschriften Tolerance und Shift), kann die Excel-Datei nicht importiert werden. Sie erhalten dabei keine Fehlermeldungen.

TF-968Testframework

Eine Testsuite mit mehreren Testfällen wird möglicherweise nicht erfolgreich ausgeführt.
Behebung: Eine Testsuite mit mehreren Testfällen wird auch dann erfolgreich ausgeführt, falls die Testfälle nur einige der Ein-/Ausgänge für die POE enthalten.
Szenario für Problem: Falls mehrere Testfälle in einer Testsuite vorhanden sind und jeder Testfall enthält nur einige der Ein-/Ausgänge für die POE, schlägt die Ausführung des 2. Tests fehl. In der Konsole wird diese Meldung angezeigt:

FATAL ERROR: The values in the log file differ from the input values.
Error at Data seq number: VALUE
Expected value of NAME : VALUE but was: VALUE
TF-974Testframework

Keine aussagekräftige Meldung, falls Dezimalwerte im Testfall nicht in die erforderlichen Ganzzahlwerte konvertiert werden können.
Behebung: Bei der Testdurchführung wird nun die folgende Meldung ausgegeben: Wert "Zahl" kann nicht in den Datentyp "Name" konvertiert werden. – Damit der Test erfolgreich durchgeführt wird, müssen Sie einen Ganzzahlwert im Testfall angeben (z.B. 1).
Szenario für Problem: Falls Sie eine POE mit einer Integer-Variable testen (z.B. eine Variable mit dem Datentyp UINT), im Testfall aber einen Dezimalwert spezifizieren (z.B. 1.0), wird bei der Testdurchführung die folgende Meldung in der Konsole angezeigt: RobotClientException: Response with error with this message: For input string: "1000.0". Input data invalid.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.118.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

23622logi.RTS, Raspberry Pi

Ein "Segmentation Fault" tritt auf, wenn versucht wird, webSERVER auf einem Raspberry Pi zu starten.
Szenario für Problem: Bei Verwendung der letzten Versionen von logi.RTS (> Version 3.23.0) auf einem Raspberry Pi, ist es nicht möglich, den webSERVER z.B. durch die Angabe des Befehls ./startWEB & zu starten. Stattdessen tritt ein "Segmentation Fault" auf.
Abhilfe: nicht vorhanden

23915FBS-Editor

Löschen von Forcemarker-Bausteinen im FBS-Editor führt zu Fehlern.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor einen Forcemarker-Baustein verwenden und diesen löschen, führt das u. U. zu Fehlern im FBS-Editor.
Abhilfe: nicht vorhanden

23789ST-Editor

Die Verwendung von Referenzen im Zusammenhang mit Forcemarkern wird fälschlicherweise zugelassen.
Szenario für Problem: Die Verwendung von Referenzen im Zusammenhang mit Forcemarkern wird fälschlicherweise zugelassen (siehe Beispiel).

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK fbWithReferenceUsage
  VAR
    intValue : INT;
    referenceToInt : REF_TO INT := REF(intValue);
    referenceToInt2 : REF_TO INT;
    forceMarker : FORCEMRK;
  END_VAR
  forceMarker(IN:=referenceToInt, OUT=>referenceToInt2);
END_FUNCTION_BLOCK

Wenn Sie versuchen, diese Anwendung zu laden, führt das zu einem Fehler.
Abhilfe: nicht vorhanden

24260ST-Editor

Refactoring von Bezeichner innerhalb eines Namespaces kann zu Fehlern führen.
Szenario für Problem: Falls Sie mit dem Befehl Element umbenennen den Namen eines Datentyps in einem Namespace ändern (= Refactoring) und der Datentyp wird innerhalb des Namespaces verwendet, werden die Verwendungen des Datentyps nicht geändert. Dies ist daran sichtbar, dass die resultierenden Konflikte in einem Dialog angezeigt werden. Falls Sie den Konflikte bestätigen, kennzeichnet der ST-Editor die Verwendungen des ursprünglichen Datentyps als fehlerhaft.
Abhilfe: nicht vorhanden

24272Global-Objekt

Fehlermeldung Error Executing EValidator erscheint möglicherweise, falls eine globale Variable im Global-Objekt nicht korrekt initialisiert ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine globale Variable im Global-Objekt nicht korrekt initialisieren und das Global-Objekt entsprechend referenzieren (z.B. in einem Programm, wie im Beispiel) ), erscheinen Meldungen wegen der fehlerhaften Initialisierung und die interne Meldung Error Executing EValidator.

Beispiel für Global-Objekt
GLOBALS MyGlobals
  VAR_GLOBAL
    GVar1 : CHAR:= (p:=1);
  END_VAR
END_GLOBALS
Beispiel für Referenzierung im Programm
PROGRAM Test
  { INCLUDE_GLOBALS MyGlobals }
END_PROGRAM

Abhilfe: Ignorieren Sie die interne Meldung und korrigieren Sie die fehlerhafte Initialisierung der globalen Variable.

24357FBS-Editor

Linien werden möglicherweise nicht korrekt geroutet, nachdem FBS-Elemente verschoben werden.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere FBS-Elemente, die wiederum auf mehreren Seiten positioniert sind, selektieren und dann verschieben, ist es möglich, dass die Linien für die verschobenen FBS-Elemente nicht korrekt geroutet werden.
Abhilfe: Verschieben Sie am besten nur die FBS-Elemente einer Seite.

24382FBS-Editor

Die Tastenkombination Strg+Z verursacht ein seltsames Verhalten, wenn Strg+Z gedrückt wird, während die Vorschau für die einzufügenden FBS-Elemente angezeigt werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente in die Zwischenablage kopieren und dann einfügen, wird zuerst eine Vorschau für die einzufügenden FBS-Elemente angezeigt, bevor diese FBS-Element durch Klicken der primären Maustaste tatsächlich eingefügt werden. Falls Sie nun die FBS-Elemente nicht einfügen, sondern die Tastenkombination Strg+Z drücken und den Mauszeiger bewegen oder die Ansicht auf den FBS-Editor minimal ändern (z.B. durch Scrollen), ist wieder die Vorschau der gleichen FBS-Elemente sichtbar. Durch das anschließende Drücken der primären Maustaste oder der ESC-Taste werden diese FBS-Elemente dann scheinbar eingefügt.
Abhilfe, damit die FBS-Elemente nicht mehr sichtbar sind: Speichern, schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut. Alternative: Ändern Sie die Ansicht auf den FBS-Editor erneut minimal.

24390 FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls Sie FBS-Elemente über Seiten hinweg einfügen.
Szenario für Problem: Falls Sie FBS-Elemente in die Zwischenablage kopieren und dann so einfügen, dass die eingefügten FBS-Elemente auf 2 unterschiedlichen Seiten eingefügt werden (somit gehen eingefügte Linien über die Seitengrenze hinweg), wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheinen der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: ERROR: Critical assertion failed
Abhilfe: Bewegen Sie den Mauszeiger auf eine andere Position – u.U. reicht es aus, den Mauszeiger nur minimal zu bewegen. Versuchen Sie dann, die FBS-Elemente erneut einzufügen.

24394 FBS-Editor

Ein FBS-Element kann zu nahe zu einem Verbindungspunkt positioniert werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Verbindungspunkt auf einer Linie erstellt haben, ist es möglich, ein FBS-Element (z.B. einen Aufruf enes SEL-Baustein)) so nahe zum Verbindungspunkt zu positionieren, dass der Verbindungspunkt auf der Kante des FBS-Elements liegt. In Folge erscheint der Verbindungspunkt ein Teil des FBS-Elements zu sein.
Abhilfe: nicht vorhanden

24414FBS-Editor,
AS-Elemente

Ein AS-Verbindung wird nicht mitkopiert und nicht miteingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie die Ausgänge von zwei Transitionen miteinander verbinden, diese Transitionen inkl. der AS-Verbindung in die Zwischenablage kopieren und den Inhalt der Zwischenablage in den FBS-Editor einfügen, werden nur die zwei Transitionen eingefügt. Die AS-Verbindung fehlt in den eingefügten FBS-Elementen,
Abhilfe: Verbinden Sie die eingefügten Transitionen selbst.

24419FBS-Editor,
AS-Elemente

Rotes Rechteck wird nicht für Aktionsblock angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein FBS-Element verschieben und das Ziel nicht möglich ist, wird das verschobene FBS-Element rot umrandet dargestellt. Falls das verschobene FBS-Element jedoch ein Aktionsblock ist, wird der Aktionsblock nicht rot umrandet dargestellt.
Abhilfe: nicht vorhanden

24632Revolution Pi

Ein zusätzlicher Task beeinflusst möglicherweise das Verhalten von IOs des Revolution Pis.
Szenario für Problem: Falls Sie einen zusätzlichen Task im SPS-Objekt für einen Revolution Pi deklarieren und die Anwendung auf den Revolution Pi laden, blinken einige IOs des Revolution Pis. Diese IOs sollten jedoch ständig leuchten, da deren Wert TRUE ist.
Zusatzinformation: Der zusätzliche Task wird gar nicht verwendet.
Abhilfe, damit die IOs ständig leuchten: Löschen Sie die Deklaration der zusätzlichen Task aus dem SPS-Objekt und laden Sie die Anwendung erneut auf den Revolution Pi.

24642Anwendung laden,
logi.RTS

Falls beim Laden einer Anwendung die Meldung unknown state when calling rts_wait() in der Konsole von logi.RTS erscheint, ist das Laden der Anwendung nicht erfolgreich.
Szenario für Problem: Nachdem Sie die Anwendung auf die SPS laden, erscheint in der Konsole von logi.RTS nach einiger Zeit die folgende Meldung: unknown state when calling rts_wait(). In Folge wird die Anwendung nicht auf die SPS geladen.
Abhilfe:

  1. Beenden Sie logi.RTS (wie in der Benutzerdokumentation oder in der Kurzanleitung für die entsprechende SPS beschrieben).
  2. Wechseln Sie in das Unterzeichnis PLC des logi.RTS-Installationsverzeichnisses.
  3. Löschen Sie die Dateien mit dem bereits geladenen Code. Das sind die Dateien RTSCode.dll oder RTSCode.so und RTSCode.bak.
  4. Starten Sie logi.RTS erneut (wie in der Benutzerdokumentation oder in der Kurzanleitung für die entsprechende SPS beschrieben).
  5. Laden Sie die Anwendung erneut auf die SPS.
24702Sicht "Instanzen"

Bei einer unbekannten Plattform kann die Sicht "Instanzen" möglicherweise nicht mehr verwendet werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine unbekannte Plattform im SPS-Objekt eintragen und Sie danach zur Sicht Instanzen wechseln, ist es nicht mehr möglich, die Einträge für Gobale Variablen und Programminstanzen auf- und zuzuklappen.
Zusatzinformation: Die Sicht Fehler enthält eine Meldung, mit der auf die nicht existierende Plattform hingewiesen wird.
Abhilfe, um die Einträge auf-/zuzuklappen: Schließen und öffnen Sie die Sicht Instanzen erneut.

24706SPS-Objekt

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie ein SPS-Objekt mit leeren Einträgen speichern.
Szenario für Problem: Falls Sie im SPS-Objekt einen leeren Namen für ein benötigtes Element eingeben und das SPS-Objekt speichern, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint ein Eintrag (ohne Text) im Fehlerprotokoll.
Das Problem tritt für diese Elemente im SPS-Objekt auf:

  • Konfiguration
  • Ressource
  • Intervall
  • Priorität
  • Programminstanz

Abhilfe: Geben Sie einen eindeutigen Namen laut IEC-Norm für das benötigte Element ein. Ignorieren Sie den Eintrag im Fehlerprotokoll.

24960ST-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie einen CONCAT-Baustein aufrufen und dabei eine Funktion mit STRING-Datentyp als Ergebniswert einem der CONCAT-Eingänge zuweisen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktion mit einem anwenderdefinierten Datentyp STRING als Ergebniswert deklarieren, den Aufruf dieser Funktion in der Parameterliste für einen CONCAT-Aufruf verwenden (siehe Beispiel) und den ST-Editor speichern, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: java.lang.ClassCastException: com.logicals.lc3.api.model.st.type.impl.CompoundTypeImpl cannot be cast to com.logicals.lc3.api.model.st.type.SimpleType
In Folge kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden.

Beispiel für Problem
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : MyType;
  END_VAR
	
  CONCAT(Var1, Fun1()); (* The call of function 'Fun1' is used in the parameter list of 'CONCAT'. *)
END_PROGRAM

type
  MyType : STRING[2];
END_TYPE

FUNCTION Fun1 : MyType (* Function 'Fun1' has a user defined data type of type 'STRING' as return value. *)
END_FUNCTION

Abhilfe 1: Deklarieren Sie eine Hilfsvariable und weisen Sie den Aufruf der Funktion dieser Hilfsvariable zu. Danach verwenden Sie diese Hilfsvariable im CONCAT-Aufruf.

Beispiel für Abhilfe 1
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : MyType;
    HelperVar : MyType;
  END_VAR
	
  HelperVar := Fun1();
  CONCAT(Var1, HelperVar);
END_PROGRAM

type
  MyType : STRING[2];
END_TYPE

FUNCTION Fun1 : MyType
END_FUNCTION

Abhilfe 2: Verwenden Sie den elementaren Datentyp STRING als Ergebniswert der Funktion – statt des anwenderdefinierten Datentyps STRING.

Beispiel für Abhilfe 2
(* other code as in the example for the problem *)
FUNCTION Fun1 : STRING[2]
END_FUNCTION
TF-963Testframework

Bei einer Testausführung für unterschiedliche Projekte erscheint ein Fehler.
Szenario für Problem: Falls Sie Tests für unterschiedliche Projekte ausführen, erscheint diese Meldung bei der Testausführung für das 2. Projekt: Zielsystem kann nicht durch verschiedene SPS-Objekte gesteuert werden
Abhilfe: Trennen Sie die Verbindung zur SPS des 2. Projekts. Stellen Sie diese Verbindung wieder her. Danach führen Sie die Tests für das 2. Projekt aus.

TF-978Testframework

Keine aussagekräftige Meldung, falls der Testfall mehr Datenspalten als Überschriftenspalten enthält.
Szenario für Problem: Falls Daten für einen Eingang/Ausgang in einem Testfall enthalten sind, aber keine entsprechende Überschrift vorhanden ist (in der also der Name des Eingangs/Ausgangs spezifiziert ist), wird bei der Testdurchführung die folgende Meldung in der Konsole angezeigt: The values in the log file differ from the input value
Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass die Daten für Eingang/Ausgang in den entsprechenden Spalten mit dem Namen des Eingangs oder des Ausgangs spezifiziert sind.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ