Release-Notes für Version 1.114.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version 1.114.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.114.0, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.24.0  – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren? , falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird. 

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.114.0

IDKomponenteNeuigkeiten
10480FBS-Editor,
AS-Elemente

Als weiteres grafisches Element der Ablaufsprache (AS) stehen nun auch einfache Aktionsblöcke im FBS-Editor zur Verfügung.

Einschränkung: Als Aktionsbestimmungszeichen wird derzeit nur N für den Aktionsblock unterstützt.

11170ST-Editor,
AS-Elemente

Die Steuerung von Aktionen im ST-Code kann nun durch ein optionales Aktionsbestimmungszeichen, das bei der Zuordnung der Aktion im Schritt oder Initial-Schritt  angegeben wird. Die dafür erforderlich ST-Syntax finden Sie unter "Schritte in ST" angeführt.

logi.CAD 3 unterstützt alle Aktionsbestimmungszeichen der IEC-Norm und sogar noch eines mehr. Sie finden die unterstützten Aktionsbestimmungszeichen unter "Aktionsbestimmungszeichen für AS-Elemente" angeführt.

17888Anwendung mit ST-Viewer testen

logi.CAD 3 ermöglicht Ihnen nun, die aktuellen Werte der Variablen gemeinsam mit dem ST-Code zu beobachten:

  1. Wechseln Sie zur Perspektive Applikationstest.
  2. Verbinden Sie sich zur SPS und laden Sie die Anwendung auf diese SPS.
  3. Doppelklicken Sie auf eine Instanz eines ST-Programms oder ST-Funktionsbausteins in der Sicht Instanzen.
    Alternative: Ziehen Sie Variablen aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte und doppelklicken Sie auf eine Variable in der Sicht Variablenwerte.
    Ergebnis: Das ST-Objekt wird mit dem erforderlichen Instanzkontext in einem ST-Viewer geöffnet. In der Zeile oberhalb einer Variable sehen Sie den aktuellen Wert der Variable. Siehe "Details zum ST-Viewer" für eine Abbildung.

Hinweise:

  • Diese Möglichkeit ist nicht für ST-Funktionen verfügbar.
  • Ist der Wert länger als der Name der Variable, positionieren Sie den Mauszeiger auf den abgeschnittenen Wert, um den gerade gültigen Wert als Quick-Info zu sehen.
  • Falls Sie gar keine Werte im ST-Viewer sehen, überprüfen Sie die Zoom-Größe. Möglicherweise ist die Ansicht zu gering eingestellt. Vergrößern Sie in diesem Fall die Schrift für den ST-Viewer, sodass Werte angezeigt werden.
18355Kommunikationsprotokoll

Sie können das M2M-Kommunikationsprotokoll →OPC UA für logi.RTS in Betrieb nehmen, um mit Hilfe des freien Hilfswerkzeug UaExpert die aktuellen Werte von Variablen einer logi.CAD 3 -Anwendung zu beobachten.

Derzeit steht Ihnen die Möglichkeit für logi.RTS unter Linux x86 (32-Bit) zur Verfügung.

18375FBS-Editor

Funktionsbausteine und Funktionen, in denen Ein-/Ausgangsvariablen (auch als VAR_IN_OUT bekannt) deklariert sind, können nun auch im FBS-Editor eingefügt werden.

Siehe "Aufrufe von Bausteinen (= Funktionen und/oder Funktionsbausteinen)" für eine Grafik, wie Ein-/Ausgangsvariablen in der Schnittstelle dargestellt werden.

19280FBS-Editor

Es ist nun möglich, →Ein-/Ausgangsvariable (auch als VAR_IN_OUT bekannt) im FBS-Editor zu deklarieren und in Wertfeldern zu verwenden. Wie für andere Variablen üblich, verfügen Sie über diese Möglichkeiten für die Deklaration:

  • mit Hilfe des Befehls Neue Variable... (im Register Variablen) – Wählen Sie Dialog den Abschnitt IN_OUT.
  • mit Hilfe der Inhaltshilfe im Zeichenfeld – Geben Sie z.B. IO:VarIO1:INT an, um dabei automatisch ein Wertfeld mit der Ein-/Ausgangsvariable VarIO1 zu erstellen.

Beachten Sie:

  • Ein-/Ausgangsvariablen können nicht in FBS-Programmen deklariert werden.
  • Ein Wertfeld mit einer Ein-/Ausgangsvariable ist speziell markiert. Siehe "Wertfelder" für eine Abbbildung.
  • Falls eine Ein-/Ausgangsvariable in einem FBS-Funktionsbaustein oder einer FBS-Funktion deklariert ist, können Sie deren Aufrufe derzeit nur im ST-Editor einfügen. Das bedeutet, solche Aufrufe können derzeit nicht im FBS-Editor eingefügt werden.
  • Die grafische Schnittstelle zeigt die Ein-/Ausgangsvariable derzeit nicht an.
19462FBS-Editor,
AS-Elemente

Für Aktionsblöcke im FBS-Editor stehen nun alle Aktionsbestimmungszeichen der IEC-Norm und sogar noch eines mehr zur Verfügung.

Sie finden die unterstützten Aktionsbestimmungszeichen unter "Aktionsbestimmungszeichen für AS-Elemente" angeführt. Lesen Sie unter "Aktionsblöcke in FBS erstellen oder bearbeiten" nach, wie ein Aktionsbestimmungszeichen angeben wird.

19636Schnittstellen-Editor

Standardmäßig werden Ein-/Ausgangsvariablen (auch als VAR_IN_OUT bekannt) vor Eingangsvariablen (VAR_INPUT) und Ausgangsvariablen (VAR_OUTPUT) in der Bausteinschnittstelle positioniert.
Falls Sie eine andere Reihenfolge wünschen, können Sie eine Ein-/Ausgangsvariable auf eine andere freie Position verschieben. Beachten Sie, dass Sie nur den linken Eingangsanschlusspunkt der VAR_IN_OUT positionieren können. Der Ausgangsanschlusspunkt wird automatisch auf der gegenüberliegenden Position der rechten Bausteinkante positioniert.

19809FBS-Editor, Namespaces

Das Verhalten im FBS-Editor für verwendete →Namespaces wurde so geändert, dass für alle Elemente, die außerhalb des aktuellen Namespaces liegen und die Sie im FBS-Editor verwenden, automatisch die USING-Namespace-Anweisung eingetragen wird.
Dieses Verhalten war in vorhergehenden Versionen nur für Aufrufe von Funktionen realisiert.

Somit ist aus dem Feld Verwendete Namespaces der Registerkarte Namespaces ersichtlich, falls die FBS-Elemente außerhalb des aktuellen Namespaces verwendet werden. Dabei kann es sich um diese FBS-Elemente handeln:

  • Aufrufe von Funktionen
  • Aufrufe von Funktionsbausteinen
  • Variablen, die einen Datentyp aus einem Namespace verwenden

Zur besseren Identifizierung eines Elements aus einem Namespace enthält die Registerkarte Variablen außerdem die zusätzliche Spalte Namespaces.

21071SystembibliothekenSiehe Release-Notes für Systembibliotheken.
21115FBS-Editor, Namespaces

Die Registerkarte Variablen bietet Ihnen nun den Befehl Voll qualifizierten Namen des Typs ein-/ausblenden im Kontextmenü.

Verwenden Sie diesen Befehl für Variablen und Funktionsbaustein-Instanzen, die außerhalb des aktuellen Namespaces liegen und für die Sie den voll qualifizierten Namen verwenden wollen.
Standardmäßig werden diese Elemente mit dem verwendeten Namespace eingefügt (dies entspricht der USING-Namespace-Anweisung in der ST-Syntax).

21197Lokale Varianten

logi.CAD 3 bietet Ihnen die Möglichkeit, eine lokale Variante eines Bibliotheksbausteinen zu erzeugen und zu verwenden.
Einschränkung: Der Bibliotheksbaustein muss mit dem vollständig vorhanden Code bereitgestellt sein, also z.B. als ST-Objekt mit vollständigem ST-Code oder FBS-Objekt mit vollständiger FBS-Logik.
Das bedeutet: Es ist nicht möglich, eine Variante von den folgenden Bibliotheksbausteinen zu erstellen:

  • Der Bibliotheksbaustein wurde mit dem Schlüsselwort INTERFACE erzeugt.
  • Die Basis des Bibliotheksbausteins war eine ST-Schnittstelle (= Objekt mit Erweiterung .iecif).
  • Der Bibliotheksbaustein befindet sich in den Systembibliotheken Standard oder System.

Informieren Sie sich unter "Lokale Varianten für Bibliothekselemente" über die Vorgehensweise, wie Sie Varianten erzeugen können.

21208Lokale Varianten

Falls Sie bereits eine lokale Variante eines Bibliotheksbausteinen erzeugt haben, diese aber nicht mehr benötigen, können Sie die lokale Variante auch wieder löschen. Danach wird wieder der Original-Bausteine in der entsprechenden Bibliothek verwendet.

Informieren Sie sich unter "Lokale Varianten für Bibliothekselemente" über die Vorgehensweise, wie Sie Varianten löschen können.

21218Lokale Varianten

Falls Sie bereits eine lokale Variante eines Bibliotheksbausteinen erzeugt haben, können Sie diese nun statt des ursprünglichen Bibliotheksbausteins in die Bibliothek übernehmen.

Informieren Sie sich unter "Lokale Varianten für Bibliothekselemente" über die Vorgehensweise, wie Sie Varianten in eine Bibliothek übernehmen können.

21232Sicht "Variablenwerte"

Falls Sie die Anwendung auf ein Zielsystem laden und dieses Zielsystem verwendet das Gateway für die Kommunikation (z.B. ein Controllino), werden nun die Werte von →Referenz-Variablen in der Sicht Variablenwerte angezeigt.

21242Sicht "Variablenwerte"

Falls Sie die Anwendung auf ein Zielsystem laden und dieses Zielsystem verwendet das Gateway für die Kommunikation (z.B. ein Controllino), können Sie nun die Werte von internen Variablen, Eingänge und Ausgänge der System-Funktionsbausteine (z.B. TON) in der Sicht Variablenwerte anzeigen.

Einschränkung: Werte von →allgemeinen Datentypen können weiterhin nicht in der Sicht angezeigt werden (z.B. vom Datentyp ANY).

21422Anwendungen im Team erstellen

Falls Sie im Team arbeiten, erleichtert logi.CAD 3 die Zusammenarbeit durch die neue Sicht Team-Monitor. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten unter "Anwendungen im Team erstellen".

21252Sicht "Variablenwerte"

Falls Sie die Anwendung auf ein Zielsystem laden und dieses Zielsystem verwendet das Gateway für die Kommunikation (z.B. ein Controllino), können Sie nun auch die Werte von Variablen mit allgemeinen Datentypen (z.B. von ANY) in der Sicht Variablenwerte  anzeigen.
Beispiel für die Anwendung: Sie können nun die Werte der Eingänge und Ausgänge des FORCEMRK-Bausteins in der Sicht Variablenwerte anzeigen lassen.

21688SystembibliothekenSiehe Release-Notes für Systembibliotheken.
21703Anwendung starten

Nun ist logi.RTS so konfiguriert, dass eine Anwendung mit der Zykluszeit 0 ohne Init-Zustand gestartet wird.
Es ist möglich, diese Konfiguration zu ändern. Siehe "Kann ich die Ausführung der Anwendung (die auszuführenden Zustände) konfigurieren?" für die Beschreibung von TriggeredTasks.HaveInitCycle.

21752Namespaces

Die USING-Namespace-Anweisung wird nun auch bei der Deklaration von globalen Variablen in Global-Objekten und in SPS-Objekten unterstützt, falls Datentypen aus Namespaces bei der Deklaration verwendet werden.
Bisher mussten Sie bei der Deklaration den voll qualifizierten Namen für einen Datentyp aus einem Namespace angegeben.

Mehr Informationen über die USING-Namespace-Anweisung finden Sie unter "Namespaces in ST: Verwendung".

20269FBS-Editor, AS-Elemente

Sie können →OLT-Felder auch für die AS-Elemente erstellen, im Besonderen für

  • den Schrittmerker-Ausgang,
  • den Eingang für die Transitionsbedingung und
  • den Eingang und Ausgang des Aktionsblocks.
22060Anwendung validieren

Der Standardumfang von logi.CAD 3 enthält nun die neue Regel Nur eine Ressource ist erlaubt. Diese Regel ist standardmäßig aktiviert. Das heißt, falls Sie mehrere Ressourcen im SPS-Objekt spezifizieren, erhalten Sie sofort die entsprechende Fehlermeldung Nur eine Ressource ist erlaubt.

Sie können natürlich die Konfiguration der Regel ändern, falls Sie diese Information erst zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. durch den Befehl Objekt validieren ausgelöst) oder gar nicht wünschen. Sie können die Meldung aber auch als Information oder Warnung ausgeben lassen.

22074

SPS-Objekt

logi.CAD 3 ermöglicht Ihnen, mehrere Ressourcen in einer Konfiguration zu deklarieren. Details: siehe "Mehrere Ressourcen in einer Konfiguration des SPS-Objekts deklarieren".

Die Sichten Instanzen und Gliederung zeigen die zusätzlichen Ressourcen durch entsprechende Einträge an.
Beachten Sie beim Laden der Anwendung auf ein Zielsystem, dass nur die Anwendung einer Ressource gleichzeitig auf dem Zielsystem abgearbeitet werden kann. Falls Sie die Anwendung für die nächste Ressource auf das Zielsystem laden, überschreibt logi.CAD 3 also die zuvor geladene Anwendung.

22084Exportieren

Beim Export von logi.CAD 3 -Daten (z.B. beim Export des Projekts in eine TC6-XML-Datei) werden alle Ressourcen exportiert, sofern Sie mehrere Ressourcen innerhalb einer Konfiguration eines SPS-Objekts des Projekts deklariert haben (siehe ID "22074" für Details).

22126Systembibliotheken

Siehe Release-Notes für Systembibliotheken.

22197Anwendungen im Team erstellen

Anhand der Kennzeichnung von Objekten im Projektexplorer können Sie unterscheiden, ob das Objekt durch Sie oder durch andere gesperrt ist und ob es sich um ein neues oder bearbeitetes Objekt handelt.

Siehe "Anzeigevorgaben für Objekte im Team-Projekt ändern" für Beispiele der Kennzeichnungen.

22189SystembibliothekenSiehe Release-Notes für Systembibliotheken.
22248Lokale Varianten

Die Kennzeichnung einer lokalen Variante im Projektexplorer wurde geändert. Zusätzlich wird das Original der lokalen Variante ebenfalls entsprechend gekennzeichnet (die Originale werden aber nur angezeigt, falls Sie den Standard-Filter dafür deaktiviert haben).

Siehe "Anzeigevorgaben für lokale Varianten ändern" für die aktuellen Kennzeichnungen.

T-308SystembibliothekenSiehe Release-Notes für Systembibliotheken.
T-377Testframework

Das Testframework von logi.CAD 3 erlaubt es nun auch, automatisierte Unittests für Programme in logi.CAD 3 zu erstellen und auszuführen

T-399Testframework

Das Testframework von logi.CAD 3 erlaubt es nun auch, die automatisierten Unittests auszuführen und gleichzeitig Informationen zur Testabdeckung zu erzeugen. Siehe "Auszuführende Tests erstellen und starten" für mehr Informationen

Einschränkung: Diese Möglichkeit wird derzeit nur für ST-Objekte und ST-Schnittstellen angeboten

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.114.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDKomponenteBehobenes Problem
20504Anwendung laden

Die Werte in der Sicht "Variablenwerte" werden nicht aktualisiert, nachdem die Anwendung auf ein Zielsystem geladen wird und dieses Zielsystem verwendet das Gateway für die Kommunikation.
Behebung: Das folgende Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung auf ein Zielsystem laden und dieses Zielsystem verwendet das Gateway für die Kommunikation (z.B. ein Controllino), werden die Werte in der Sicht Variablenwerte nicht aktualisiert.

20938Global-Objekt

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, wenn Sie ein Global-Objekt mit dem Namen global erstellen.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie ein neues Global-Objekt erstellen und dabei einen Namen eingeben, der mit global beginnt, tritt ab dem 2. Zeichen l eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Unhandled event loop exception
Beispiel für Namen: globals01 – Das Global-Objekt wird trotz der Ausnahmebedingungen erstellt.

20943FBS-Editor, Namespaces

Das Einfügen einer FBS-Funktion, die innerhalb eines Namespaces deklariert ist, verursacht u.U. einen Fehler.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe im FBS-editor verwenden, um den Aufruf einer Funktion einzufügen, wobei diese Funktion innerhalb eines Namespaces deklariert ist, und Sie danach den FBS-Editor speichern, wird ein Fehler angezeigt, dass die Referenz auf diese Funktion nicht aufgelöst werden kann.

20949ST-Viewer

Der Inhalt des ST-Viewers wird nicht korrekt aktualisiert, falls der ST-Code im ST-Editor geändert wird.
Behebung: Der Inhalt des ST-Viewers wird nun korrekt aktualisiert.
Szenario für Problem: Falls der ST-Viewer und der ST-Editor für die gleiche POE geöffnet sind, Sie den ST-Code im ST-Editor ändern und speichern und dann zum ST-Viewer zurückwechseln, wird der ST-Viewer nicht korrekt aktualisiert. Tatsächlich fehlt ST-Code im ST-Viewer und Zeilen mit ST-Code werden als fehlerhaft markiert.

21173ST-Editor

Die Eigenschafts-Anweisung im ST-Code kann nicht direkt nach den Deklarationen der Variablen spezifiziert werden.
Hinweis: Als Abhilfe fügen Sie eine leere Anweisung vor der Eigenschafts-Anweisung ein. Die Benutzerdokumentation enthält diese Abhilfe ebenfalls.
Szenario für Problem: Falls Sie Eigenschafts-Anweisungen im ST-Code direkt nach den Deklaration der Variablen verwenden (siehe das folgende Beispiel), wird die erste Zeile der Anweisung als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird angezeigt: Fehlendes IEC-Schlüsselwort oder IEC-Bezeichner

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    var1 : BOOL;
  END_VAR
  {              (* This line is highlighted as faulty. *)
    REQ_1 := "12345"
  };
    var1 := TRUE;
END_PROGRAM
21189FBS-Editor,
AS-Elemente

Beim Umbenennen eines Schritts oder einer Transition wird möglicherweise ein Name akzeptiert, der bereits für eine Variable verwendet wird.
Behebung: Beim Umbenennen eines Schritts oder einer Transition wird der Name nicht mehr akzeptiert, da er bereits für eine Variable verwendet wird.
Szenario für Problem: Es ist möglich, einen bestehenden Schritt oder eine bestehende Transition umzubenennen und dabei einen Namen zu verwenden, der bereits für eine deklarierte Variable verwendet wird. Jeder Schritt und jede Transition sollte jedoch einen eindeutigen Namen verwenden.

21324Anwendung erstellen

Die Anwendung kann möglicherweise nicht erstellt werden, falls eine Variable und eine Referenz-Variable in der gleichen POE deklariert sind.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable und eine Referenz-Variable in der gleichen POE deklarieren (siehe Beispiel 1) und eine instanzspezifische Zuweisung des Speicherorts für die erste Variable erstellen (mit Hilfe von VAR_CONFIG, siehe Beispiel 2), kann die Anwendung nicht erstellt werden. In diesem Fall wird diese Meldung angezeigt: java.lang.UnsupportedOperationException: cannot create Instance path type for DataType...

Beispiel 1
PROGRAM Test
  VAR
    up : BOOL;
    VarRef: REF_TO INT;
  END_VAR
END_PROGRAM
Beispiel 2
CONFIGURATION LocalConfiguration
  RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    { IO_IMPORT PROVIDER := EtherCatProvider, SERVICE := EtherCAT, PARAMS := "HWIOs/eni.xml" }
    { IO } TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229);
    PROGRAM Test WITH DefaultTask :
      Test;
    VAR_CONFIG
      Test.up AT %I1.0.0;
    END_VAR
  END_RESOURCE
END_CONFIGURATION
21331ST-Viewer

Bei Array-Variablen wird im ST-Viewer immer der Wert des ersten Array-Elements angezeigt.
Behebung: Der ST-Viewer zeigt den korrekten Wert des jeweiligen Array-Elements an.
Szenario für Problem: Der ST-Viewer zeigt für Array-Variablen immer der Wert des ersten Array-Elements an – auch falls ein anderes Array-Element im ST-Code verwendet wird.

21465FBS-Editor

Der Befehl "Verweise finden" in der Liste der deklarierten Variablen funktioniert nicht in FBS-Programmen.
Behebung: Der Befehl funktioniert auch in FBS-Programmen.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor für ein Programm den Befehl Verweise finden (im Kontextmenü für die Liste der deklarierten Variablen) aufrufen, werden keine Verwendungen der Variable oder Instanz gefunden. Die Variable oder die Instanz wird aber im Zeichenfeld verwendet.

21469FBS-Editor

Ein Strukturdatentyp mit der Array-Deklaration eines Funktionsbausteins kann fälschlicherweise in einer Funktion verwendet werden.
Behebung: Die Verwendung eines Strukturdatentyps, der eine Array-Deklaration eines Funktionsbausteins enthält, ist in einer Funktion nicht mehr möglich oder wird als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario 1 für Problem: Ein Strukturdatentyp, der eine Array-Deklaration eines Funktionsbaustein enthält (siehe Beispiel), kann fälschlicherweise angegeben werden, wenn eine neue Variable in einer FBS-Funktion deklariert wird (durch den Befehl Neue Variable... in der Liste der deklarierten Variablen). Diese Verwendung wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl die Verwendung eines Funktionsbausteins in einer Funktion laut der IEC-Norm nicht zulässig ist.

Beispiel für so einen Strukturdatentyp in ST
TYPE
  MyStruct: STRUCT
    Elem1 : ARRAY [1..2] OF RS;
  END_STRUCT;
END_TYPE

Szenario 2 für Problem: Falls ein Strukturdatentyp eine Array-Deklaration eines elementaren Datentyps (z.B. INT) enthält, ist es erlaubt und möglich, diesen Strukturdatentyp in einer FBS-Funktion zu verwenden. Falls Sie allerdings nachträglich den elementaren Datentyp des Strukturelements auf einen Funktionsbaustein ändern, ist die geänderte Verwendung nicht mehr zulässig. Diese Verwendung wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.

21473FBS-Editor

Nachdem viele Wertfelder mit Variablen eingefügt wurden, die Aktion rückgängig gemacht wurde und dann die rückgängig gemachten Änderungen wiederhergestellt werden, werden die Verbindungslinien möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor viele Wertfelder mit Variablen kopieren und auf einer anderen Seite einfügen, danach Strg+Z drücken (um die Aktion rückgängig zu machen) und dann Strg+Y drücken (um die rückgängig gemachte Aktion doch zu wiederholen) , werden einige Verbindungslinien zwischen den Wertfeldern möglicherweise nicht korrekt angezeigt.

21500Systembausteine,
Laden der Anwendung

Ein Fehler wird angezeigt, falls z.B. der Baustein CAN_recv verwendet wird. Die Anwendung kann nicht auf die SPS geladen werden.
Behebung: Das Problem tritt für die Szenarien nicht mehr auf.
Szenario 1 für Problem: Falls Sie einen Aufruf des Bausteins CAN_recv oder CAN_send einfügen und den Editor speichern, wird der folgende Fehler im Fehlerprotokoll angezeigt: Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden. In Folge kann die Anwendung nicht erstellt und auf die SPS geladen werden.
Szenario 2 für Problem: Falls Sie eine Funktion ohne Zuweisungen aufrufen, in dieser Funktion sind 2 Eingangsvariablen deklariert, eine Eingangsvariable ist mit einem elementaren Datentyp und Initialisierungswert deklariert und die andere Eingangsvariable ist als Referenzvariable deklariert (siehe Beispiel), tritt das gleiche Problem wie bei Szenario 1 auf.

Beispiel
PROGRAM Test1
  myFun();  
END_PROGRAM

FUNCTION myFun
  VAR_INPUT
    in1 : INT := 2;
    in2 : REF_TO int;
  END_VAR
END_FUNCTION
21504FBS-Editor,
AS-Elemente

Das Kopieren/Einfügen eines Schritts erzeugt einen Schritt mit einem unerwarteten Namen.
Behebung: Der erwartete Name wird für den eingefügten Schritt erzeugt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen erstellten Schritt (z.B. S3) kopieren und dann einfügen, hat der eingefügte Schritt einen Namen, der nur aus einer Nummer besteht (z.B 17). Der erwartete Name wäre aber z.B. S4. Nach dem Speichern des FBS-Editor mit dem eingefügten Schritt wird die folgende Meldung angezeigt: Unerwartetes Zeichen 'Name-des-eingefügten-Schritts'

21508FBS-Editor,
AS-Elemente

Falls ein Schritt und eine Transition in eine bestehende AS-Schrittkette eingefügt werden, werden einige Linien möglicherweise nicht wie erwartet angezeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine AS-Schrittkette erstellen, in der eine simultane Verzweigung direkt einer Zusammenführung folgt, werden die Linien für die Zusammenführung als gepunktete Linien dargestellt. Falls Sie einen Schritt und eine Transition zwischen die Zusammenführung und die simultane Verzweigung einfügen (um die AS-Schrittkette zu korrigieren), werden die Linien für die Zusammenführung weiterhin als gepunktete Linien dargestellt.
Zusatzinformation: Laut der Referenzdokumentation werden die Linien einer simultaner Zusammenführung als gepunktete Linien dargestellt, die Linien für eine Zusammenführung jedoch nicht.

21543Anwendung erstellen

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls eine Variable auf Basis eines abgeleiteten Strukturdatentyps im VAR_CONFIG-Abschnitt verwendet wird.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen abgeleiteten Strukturdatentyp für eine Variable verwenden (siehe Beispiel 1) und eine instanzspezifische Zuweisung des Speicherorts bei dieser Variable verwenden (mit Hilfe von VAR_CONFIG, siehe Beispiel 2), kann die Anwendung nicht erstellt werden. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text)

Beispiel 1
PROGRAM Test
  VAR
    Var1: DerivedType;
  END_VAR
END_PROGRAM
TYPE
  MyType: STRUCT
    x : INT;
    y : INT;
  END_STRUCT;
  DerivedType : MyType;
END_TYPE
Beispiel 2
CONFIGURATION LocalConfiguration
  RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    { IO_IMPORT PROVIDER := EtherCatProvider, SERVICE := EtherCAT, PARAMS := "HWIOs/eni.xml" }
    { IO } TASK DefaultTask(INTERVAL := TIME#500ms, PRIORITY := 38229);
    PROGRAM Test WITH DefaultTask :
      Test;
    VAR_CONFIG
        Test.Var1 AT %QW1.20;
    END_VAR
  END_RESOURCE
END_CONFIGURATION
21547ST-Viewer

Bei Verwendung von "Schritt-Variablen" (wie z.B. der Schrittzeit) wird im ST-Viewer ein Fehler angezeigt.
Behebung: Bei Verwendung von solchen Schritt-Variablen wird im ST-Viewer der folgende Fehler nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im ST-Code Eigenschaften eines Schritts verwenden (z.B. das Strukturelement Schritt-Name.T für die Schrittzeit), zeigt der ST-Viewer einen Fehler an. Beim Verwenden der Schrittzeit wird diese Meldung für die entsprechende Zeile angezeigt: Couldn't resolve reference to ValueHolder 'T'

21555ST-Viewer

Der ST-Viewer zeigt keinen Wert für den ENO-Ausgang der aktuellen POE.
Behebung: Der ST-Viewer zeigt den Wert für den ENO-Ausgang der aktuellen POE, sofern der ENO-Ausgang in Zuweisungen verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Viewer geöffnet haben, um Werte direkt im ST-Code anzuzeigen, wird kein Wert für den ENO-Ausgang der aktuellen POE angezeigt.

21714Anwendung validieren

Eine Regel für das Validieren einer Anwendung wird nicht wie erwartet angewendet.
Behebung: Die Prüfung der Regel erfolgt laut ihrer Konfiguration.
Szenario für Problem: Die Regel Ein Konnektor muss mit einem Ursprung verbunden sein wurde so konfiguriert, dass die Prüfung beim Speichern des FBS-Editor erfolgen soll. Tatsächlich erfolgt die Prüfung sofort, wenn ein Konnektor im FBS-Editor erstellt wird.

21751ST-Editor,
AS-Elemente

Die Schrittzeit wird nicht korrekt für einen Schritt ohne Nachfolgerschritten gesetzt.
Behebung: Die Schrittzeit wird auch für solche Schritte korrekt gesetzt.
Szenario für Problem: Die Schrittzeit (= die Zeit, die seit der Initiierung eines Schritts verstrichen ist) kann durch das Strukturelement name_1.T vom Datentyp TIME dargestellt werden. Bei Schritten ohne Nachfolgerschritte ist der Wert für die Schrittzeit nicht korrekt.

21622Anwendung erstellen/laden

Die Anwendung kann u.U. nicht erstellt/geladen werden, falls Sie Konvertierungsbausteine verwenden.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein zum Konvertieren eines Datentyps in einen anderen Datentyp (z.B. TO_WORD) in Ihrer Anwendung verwenden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht erstellt und damit auf die SPS geladen werden kann. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden.

21628ST-Editor,
AS-Elemente

Die Schrittzeit wird nicht korrekt für einen Initial-Schritt gesetzt.
Behebung: Die Schrittzeit wird auch für einen Initial-Schritt korrekt gesetzt.
Szenario für Problem: Die Schrittzeit (= die Zeit, die seit der Initiierung eines Schritts verstrichen ist) kann durch das Strukturelement name_1.T vom Datentyp TIME dargestellt werden. Bei Initial-Schritten ist der Wert für die Schrittzeit nicht korrekt.

21638FBS-Editor,
AS-Elemente

Das Erstellen von Schrittketten funktioniert nicht wie erwartet.
Behebung: Die folgenden Probleme treten nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine AS-Schrittkette erstellen, treten die folgenden Probleme auf:

  • Linienverbindungen können nur in einer Richtung erstellt werden. Beispiel: Die Linie kann vom Eingang der Transitionsbedingung zu einem Baustein-Ausgang erstellt werden, aber nicht umgekehrt.
  • Konnektoren und Fortsetzungen können nicht verwendet werden, um eine Linie für eine Schrittkette zu unterbrechen und an einer anderen Position fortzuführen.
21662FBS-Editor

Baustein-Ein-/Ausgänge werden möglicherweise verschoben, falls der EN/ENO für den Baustein eingeblendet wird.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls der EN/ENO für einen Baustein eingeblendet wird, werden möglicherweise einige der anderen Ein-/Ausgänge des Bausteins verschoben. In diesem Fall erscheint diese Warnung in der Sicht Fehler: Variable E/A-Name liegt auf einer anderen Position/Ausrichtung, als sie im Aufruf für Baustein-Name angezeigt wird
Falls Sie in Folge den FBS-Editor schließen und erneut öffnen, wird der Ein-/Ausgang an einer anderen Position angezeigt, als er angezeigt wurde, bevor Sie den EN/ENO eingeblendet haben. Möglicherweise werden dann außerdem Linien zu diesem Baustein als fehlerhaft markiert, obwohl diese eigentlich korrekt sind.
Das Problem wurde für diese Bausteine beobachtet: SEL, GET_EP_TICKS, GET_TICKS_FROM_TIME, SET_EP_TICKS

21719Anwendung laden

Direkt nach dem Start von logi.CAD 3 ist es nicht möglich, eine bereits erstellte Anwendung auf die SPS zu laden.
Behebung: Eine bereits erstellte Anwendung kann nach dem Start von logi.CAD 3 auf die SPS geladen werden.
Szenario für Problem: Nachdem Sie logi.CAD 3 gestartet haben, ist es nicht möglich, eine zuvor bereits erstellte Anwendung auf die SPS zu laden. Stattdessen wird die folgende Meldung angezeigt: Das Code-Image konnte nicht erstellt werden.

21787FBS-Editor

Das Ziehen einer Linie außerhalb des sichtbaren Bereichs verursacht Ausnahmebedingungen.
Behebung: Die Ausnahmebedingungen treten für das folgende Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Linie im FBS-Editor erstellen und dabei die Linie nach unten außerhalb des sichtbaren Bereichs ziehen, treten Ausnahmebedingungen auf. In diesem Fall erscheinen mehrere Einträge im Fehlerprotokoll (ohne Text).

21821Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt einen falschen Datentyp und Wert für eine Array-Variable.
Behebung: Die Sicht Variablenwerte zeigt nun keinen Datentyp und keinen Wert für die erwähnte Array-Variable an. Um einen Datentyp und Wert zu sehen, erweitern Sie den Namen um einen Array-Index; statt Test.iFB1.IN1 geben Sie z.B. Test.iFB1.IN1[1] an.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Array-Variable in die Sicht Variablenwerte einfügen, wird dafür der Basis-Datentyp und der Wert des ersten Array-Elements angezeigt.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
  Var1 : ARRAY [0..1] OF INT;
  iFB1 : FB1;
  END_VAR
  Var1[0] := 99;
  iFB1(IN1 := Var1);
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_INPUT
    IN1 : ARRAY [0..1] OF INT;
  END_VAR
  VAR_OUTPUT
    OUT1 : INT;
  END_VAR
  OUT1 := IN1[0];
END_FUNCTION_BLOCK

Für Test.iFB1.IN1 zeigt die Sicht Variablenwerte den Datentyp INT und den Wert 99 an.

21826String-Funktionen

Falls eine String-Funktion als Parameter eines Funktionsbaustein-Aufrufs verwendet wird, wird die geladene Anwendung möglicherweise nicht korrekt abgearbeitet.
Behebung: Die geladene Anwendung wird für das folgende Szenario korrekt abgearbeitet.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS drücken und die Anwendung verwendet eine String-Funktion (z.B. CONCAT) als Parameter eines Funktionsbaustein-Aufrufs und gleichzeitig wird der Eingang EN als anderer Parameter des Funktionsbaustein-Aufrufs verwendet (siehe Beispiel), wird die geladene Anwendung möglicherweise aufgrund eines "String Stack Overflows" nicht korrekt abgearbeitet. Dieses Problem ist ersichtlich, da der ENO-Ausgang der POE, die den Aufruf enthält, den Wert FALSE liefert (auf das Beispiel bezogen ist das der ENO-Ausgang des Programms). Zusätzlich erscheint in der Sicht SPS Logging oder in der Konsole von logi.RTS diese Meldung: TID000019fc: String stack overflown in path\file.c:no (Name der String-Funktion)
Zusatzinformation: Abhängig von Zykluszeit und von der String-Größe kann das Problem erst nach einigen Zyklen auftreten.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFB : MyFB;
  END_VAR
  iMyFB(EN := FALSE, IN1 := CONCAT(EN := TRUE, IN1 := '0123456789', IN2 := 'abcdefghij'));
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK MyFB
  VAR_INPUT
    IN1 : STRING[10];
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
21845Projektexplorer

Die in der Unterebene angezeigten Elemente im Projektexplorer werden nicht aktualisiert.
Behebung: Die Elemente, die in der Unterebene angezeigt werden, werden aktualisiert.
Szenario für Problem: Bestimmte Objekte im Projektexplorer zeigen die enthaltenen Elemente in einer Unterebene an. Beispiel: Für ein ST-Objekt werden die darin enthaltenen POE angezeigt. Falls Sie im Objekt neue Elemente einfügen und das Objekt speichern, werden die hinzugefügten Elemente nicht in der aufgeklappten Unterebene angezeigt.

21849Bibliotheken, Varianten

Die Bibliothekskonfiguration erlaubt einen Bibliotheksnamen, der einen Fehler beim Erzeugen einer lokalen Variante verursacht.
Behebung: Namen mit Namespace für die Bibliotheken werden bereits in der Bibliothekskonfiguration als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Bibliothek mit dem Namen Namespace.Lib1 erzeugen und bereitstellen und dann eine lokale Variante für eines der Bibliothekselemente erzeugen, ist diese lokale Variante fehlerhaft. Die folgende Meldung wird angezeigt: Unerwartetes Zeichen 'namespace'

21889CONCAT-Baustein

Beim zweiten Aufruf von CONCAT bleiben Teile eines zuvor gelieferten, längeren Strings erhalten.
Behebung: Die Teile des Strings bleiben für das folgende nicht erhalten.
Szenario für Problem: Falls Sie den CONCAT-Baustein mehrfach aufrufen, ist es möglich, dass Teile des Strings erhalten bleiben, der beim vorigen Aufruf geliefert wurde. Dies ist der Fall, wenn der aktuelle String kürzer als der zuvor gelieferte String ist.

21933Anwendung
erstellen/laden

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls ein GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein einer Referenz-Variable mit einer Array-Deklaration eines STRING-Datentyps zugewiesen wird.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein einer Referenz-Variable zuweisen und diese Variable ist als Array-Variable eines STRING-Datentyps deklariert (siehe Beispiel für tasknames_ref), wird diese Zuweisung nicht als fehlerhaft markiert. Die Anwendung kann jedoch nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden.
Zusatzinformation: Laut Benutzerdokumentation für den GET_REF_FROM_VARNAME-Baustein wird diese Variable jedoch unterstützt.

Beispiel
PROGRAM Test
  myFun();
END_PROGRAM

FUNCTION myFun
  VAR_INPUT
    taskname : STRING[30];
  END_VAR
  VAR
    tasknames_ref : REF_TO ARRAY [0..60] OF STRING[30];
    taskno_ref : REF_TO USINT;
  END_VAR

  tasknames_ref := GET_REF_FROM_VARNAME(NAME := 'ENO_WATCHDOG.ACTIVE_TASKS');
  taskno_ref := GET_REF_FROM_VARNAME(NAME := 'ENO_WATCHDOG.ACTIVE_TASKS_NO');

END_FUNCTION
21951FBS-Editor

Bei Eigenschaften-Feldern in einem FBS-Editor wird möglicherweise während des Speicherns eine Ausnahmebedingung verursacht oder die Eingabe im Eigenschaften-Feld kann nicht beendet werden.
Behebung: Die Probleme für die folgenden Szenarien treten nicht mehr auf.
Szenario 1 für Problem: Falls Sie ein Eigenschaften-Feld in einem FBS-Editor erstellen, darin einen beliebigen Text (z.B. Test1) angeben und den FBS-Editor speichern, tritt möglicherweise eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: 1
Szenario 2 für Problem: Falls Sie ein Eigenschaften-Feld in einem FBS-Editor erstellen und darin einen beliebigen Text (z.B. Test1) angeben, kann der Eingabe-Modus für das Eigenschaften-Feld möglicherweise nicht beendet werden.

21981Anwendung laden

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den Call_program_Sync-Baustein ohne Parameter aufrufen. Bei einem Aufruf von anderen Bausteinen, in denen Datentypen mit benannten Werte verwendet werden, kann ein ähnliches Problem auftreten.
Behebung: Die Anwendung kann für die folgenden Szenarien geladen werden und verhält sich wie erwartet.
Szenario 1 für Problem: Falls Sie den Call_program_Sync-Baustein ohne Parameter bzw. Beschaltung in Ihrer Anwendung aufrufen, kann die Anwendung nicht geladen werden. Eine der folgenden Meldungen erscheint (abhängig vom verwendeten Betriebssystem): Unerwarteter Fehler am Zielsystem (Kommando: GET_SUPPORTED_COMMANDS, Fehler: Command [C 197 RTSCompatibilityService GET_SUPPORTED_COMMANDS "local"] aborted oder RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr
Szenario 2 für Problem: Falls Sie einen Baustein ohne Parameter bzw. Beschaltung aufrufen und dieser Baustein enthält eine Variable, die mit einem Datentyp mit benannten Werten deklariert ist, ist es zwar möglich, dass die Anwendung geladen wird. Allerdings verhält sich die Anwendung nicht wie erwartet.
Zusatzinformation für Szenario 1: In Folge kann die Verbindung zur SPS nicht mehr erstellt werden. In diesem Fall erscheint diese Meldung: Keine Verbindung zum Zielsystem

21991Anwendung initialisieren, stoppen

Indeterministisches Zeitverhalten beim Initialisieren und Stoppen einer Anwendung.
Behebung: Für das folgende Szenario ist nun ein deterministisches und performanteres Zeitverhalten realisiert.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Anwendung laden oder stoppen, kann beim Initialisieren oder Stoppen dieser Anwendung möglicherweise ein indeterministisches Zeitverhalten auftreten. Derzeit sind keine Details zum Problem verfügbar.

22026Bezeichner

Der Bezeichner FromLibrary ist z.B. für eine Variable nicht mehr möglich.
Behebung: Sie können den Bezeichner FromLibrary nun z.B. für eine Variable verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Bezeichner FromLibrary z.B. für eine Variable verwenden, wird diese Meldung angezeigt: Unerwartetes Zeichen 'FromLibrary'

22095FBS-Editor

Beim Erstellen einer neuen Variable mit Hilfe des Dialogs wird der Datentyp nicht automatisch eingetragen.
Behebung: Im Dialog ist nun der Datentyp der bestehenden Variable automatisch eingetragen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine bestehende Variable in der Liste der deklarierten Variablen auswählen und dann eine neue Variable mit Hilfe des Dialogs erstellen, wird nicht der Datentyp der bestehenden Variablen verwendet, wie es erwartet wird.

22100FBS-Editor

Beim Erstellen einer neuen Variable mit Hilfe des Dialogs verhält sich die Eingabe des Datentyp nicht wie erwartet.
Behebung: Die Auswahlliste mit den möglichen Datentypen ist nun anders sortiert. Jene Datentypen, die mit dem angegebenen Text beginnen, werden zuerst angeführt. Das bedeutet: Falls Sie INT angeben und die Eingabe-Taste drücken, wird INT als Datentyp eingetragen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine neue Variable mit Hilfe des Dialogs in der Liste der deklarierten Variablen erstellen, dabei einen Datentyp angeben und die Eingabe-Taste drücken, wird nicht notwendigerweise dieser Datentyp verwendet. Beispiel: Falls Sie INT angeben und die Eingabe-Taste drücken, wird CTD_DINT als Datentyp eingetragen.

22104Eigene Bibliothek

Funktionsbausteine mit dem gleichen Namen aber unterschiedlichen Namespaces werden u.U. nicht korrekt für Bibliotheken berücksichtigt.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie Funktionsbausteine mit dem gleichen Namen aber unterschiedlichen Namespaces verwenden und Sie beide Funktionsbausteine im gleichen Order für eine Bibliothekskonfiguration angeben, enthält die installierte Bibliothek nur einen Funktionsbaustein.

22112Anwendung laden

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie den Call_program_Sync-Baustein mit Parameter 0 aufrufen.
Behebung: Für das folgenden Szenario (= das aktuelle Programm selbst wird vom Baustein aufgerufen) wird der Ausgang ENO des Bausteins auf den Wert FALSE zurückgesetzt und FALSE als Ergebniswert CallENO des Bausteins ausgegeben. Die Anwendung kann geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Call_program_Sync-Baustein mit Parameter 0 aufrufen, kann die Anwendung nicht geladen werden. Eine der folgenden Meldungen erscheint (abhängig vom verwendeten Betriebssystem): Zeitüberschreitung während der Abarbeitung des Zielsystem-Kommandos GET_SUPPORTED_COMMANDS (IP-Adresse des Zielsystems ist Zahl) oder RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr
Zusatzinformation: In Folge kann die Verbindung zur SPS nicht mehr erstellt werden. In diesem Fall erscheint diese Meldung: Keine Verbindung zum Zielsystem

22128Anwendung laden

Die Anwendung wird nicht geladen und logi.RTS wird terminiert, wenn ein Baustein in einem Aufruf verwendet wird, um einen STRING-Wert an einen weiteren Baustein zu übergeben, dabei aber kein Wert aufgrund des Eingangs EN übergeben wird.
Behebung: Die Anwendung für das folgende Szenario wird geladen, logi.RTS wird nicht terminiert.
Szenario für Problem: Falls ein Baustein einen STRING-Wert ohne Länge erhalten soll (z.B. eine String-Funktion, wie CONCAT), dieser STRING-Wert wird als Aufrufparameter von einem anderen Baustein übergeben (z.B. von einer String-Funktion, wie CONCAT), dabei wird aufgrund des Werts FALSE des Eingangs EN jedoch kein Wert übergeben (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden und logi.RTS wird terminiert. Dieses Problem ist ersichtlich, da die Sicht Variablenwerte keine Werte für die Variablen der Anwendung zeigt, sondern: ---

Beispiel
PROGRAM Test
  CONCAT(EN := TRUE, IN1 := CONCAT(EN := FALSE, IN1 := '0123456789', IN2 := 'abcdefghij'), IN2 := 'abcdefghij');
END_PROGRAM

Zusatzinformationen:

  • In Folge kann die Verbindung zur SPS nicht mehr erstellt werden. Diese Meldung erscheint: Keine Verbindung zum Zielsystem
  • Dieses Problem betrifft alle Bausteine, die einen STRING-Eingang ohne Länge besitzen. Hier eine vorläufige Liste der betroffenen Bausteine: GET_BYTE_REF, GET_NAMED_MEMORY, GET_NAMED_MEMORY_RETAIN, GET_REF_FROM_VARNAME, GET_TYPE_FROM_VARNAME, MEMCMP, MEMCPY, MEMSET SEL, CONCAT, DELETE, FIND, INSERT, LEFT, LEN, MID, REPLACE, RIGHT, GET_PROGRAM_HANDLE, Trace, MQTT_Connect, MQTT_Publish, MQTT_Subscribe, INET_ATON, UDP_RECEIVE, UDP_SEND,System_delete, System_open, EQ, GE, GT, LE, LT, NE, TO_STRING, MUX_* (z.B. MUX_INT)
22135Anwendung laden

Die Anwendung kann nicht geladen werden, falls Sie Referenz-Variablen mit einer externen Variable als Initialisierungswert verwenden.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Referenz-Variable mit einer externen Variable als Initialisierungswert verwenden (siehe REF(GVar1) im Beispiel), kann die Anwendung nicht geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR_GLOBAL
    GVar1 : INT;
  END_VAR
  VAR
    iMyFB : MyFB;
  END_VAR
  iMyFB();
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK MyFB
  VAR_EXTERNAL
    GVar1 : INT;
  END_VAR
  VAR
    RefVar : REF_TO INT := REF(GVar1);
  END_VAR
END_FUNCTION_BLOCK
22173GET_BYTE_REF-Baustein

Der Aufruf des GET_BYTE_REF-Bausteins in einer Funktion wird mit einer falschen Meldung als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Diese Meldung wird nun für das Szenario ausgegeben: Bausteine mit VAR_IN_OUTs sind in Funktionen nicht erlaubt
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf des GET_BYTE_REF-Bausteins in einer ST-Funktion verwenden, wird der Aufruf als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird dafür angezeigt: REF() ist innerhalb von Funktionen nicht zulässig.
Diese Meldung ist nicht korrekt: Der Baustein darf nicht in Funktionen aufgerufen werden, da VAR_IN_OUT in der Bausteinschnittstelle verwendet werden.

22207ST-Editor

Möglicherweise wird ein falsches Element aus einem verschachtelten Namespace verwendet.
Behebung: Das korrekte Element aus dem Namespace wird verwendet.
Szenario für Problem: Falls Sie Namespaces verwenden, um Elemente eindeutig anzusprechen, ist es dennoch möglich, dass ein falsches Element verwendet wird. Dies ist der Fall, falls Sie verschiedene Namespaces mit gleichen Namen verwenden und einer davon ein verschachtelter Namespace ist – siehe NS1 und NS2 im Beispiel.

Beispiel
NAMESPACE NS1
  USING NS2;
    FUNCTION_BLOCK MyFB
    VAR
      IFB : test1; (* 'test1' from 'NS2' should be used, but 'test1' from 'NS1.NS2' is used instead. *)
    END_VAR
	END_FUNCTION_BLOCK

  NAMESPACE NS2 (* This is a nested namespace. The fully qualified name of the namespace is: NS1.NS2 *)
    FUNCTION_BLOCK test1 END_FUNCTION_BLOCK 
  END_NAMESPACE

END_NAMESPACE

NAMESPACE NS2
  FUNCTION_BLOCK test1 END_FUNCTION_BLOCK
END_NAMESPACE
22234String-Funktionen

Die Anwendung kann möglicherweise für bestimmte Beschaltungsvarianten von String-Funktionen nicht erstellt/geladen werden.
Behebung: Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen STRING-Wert ohne Länge auf den Eingang von bestimmten String-Funktionen zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden. Zusätzlich werden Meldungen in der Sicht Fehler angezeigt, z.B. implicit declaration of function 'LC_INIT_ANY_ELEMENTARY'; did you mean 'LC_INIT_ARRAY_START'? [-Werror=implicit-function-declaration]
Mehr Details zum Problem sind derzeit nicht bekannt.

Beispiel
PROGRAM Test
   VAR
    InString : STRING[10] := '012345678';
    resultSel, resultToString, resultLeft : STRING[10];
    resultEq, resultNe : BOOL;
    enoSel, enoEq, enoNe, enoToString, enoToString2, enoLeft : BOOL;
  END_VAR

  // an application with the following lines cannot be built/loaded 
  resultSel := Sel(EN := TRUE, G := FALSE, IN0 := LEFT(EN := FALSE, IN := InString, L := 9), IN1 := 'a1b2c3d4', ENO => enoSel);
  resultEq := Eq(EN := TRUE, IN1 := LEFT(EN := FALSE, IN := InString, L := 9), IN2 := '', ENO => enoEq);
  resultNe := Ne(EN := TRUE, IN1 := LEFT(EN := FALSE, IN := InString, L := 9), IN2 := '', ENO => enoNe);
  resultToString := TO_STRING(EN := TRUE, IN := LEFT(EN := FALSE, IN := InString, L := 9), ENO => enoToString);
	
  // in contrast: an application with the following lines only can be built/loaded
  resultLeft := Left(EN := TRUE, IN := LEFT(EN := FALSE, IN := InString, L := 9), L := 1, ENO => enoLeft);
  TO_STRING(EN := TRUE, IN := 123, ENO => enoToString2);
END_PROGRAM
22270Namespace

Datentypen, die in einem Namespace deklariert sind, können nicht im FBS-Editor verwendet werden.
Behebung: Die Verwendung von Datentypen, die in einem Namespace deklariert sind, ist im FBS-Editor möglich.
Szenario für Problem: Im FBS-Editor ist es nicht möglich, eine Variable mit einem Datentyp zu deklarieren, falls dieser Datentyp in einem Namespace deklariert ist.

22284Lokale Varianten

Die geänderte, lokale Variante wird für die geladene Anwendung nicht korrekt berücksichtigt.
Behebung: Die Änderung für die lokale Variante wird beim Laden der Anwendung korrekt berücksichtigt.
Szenario für Problem: Falls eine Anwendung ein Bibliothekselement verwendet, diese Anwendung bereits auf das Zielsystem geladen wurde, Sie dann eine lokale Variante eines Bibliothekselements erstellen, diese Variante ändern und die Anwendung erneut erstellen und laden, wird die Änderung nicht berücksichtigt. Auf dem Zielsystem wird weiterhin die Implementierung des Bibliothekselements verwendet, wodurch sich die Anwendung nicht wie erwartet verhält.
Möglicherweise kann die Anwendung nach der Änderung der lokalen Varianten aber sogar gar nicht erstellt/geladen werden. In diesem Fall erscheint diese Meldung: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden.

22385FBS-Editor

Eine Variable im FBS-Editor kann möglicherweise nicht gelöscht werden.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Eine deklarierte Variable kann nur in der Liste der deklarierten Variablen gelöscht werden, falls diese Variable in zumindest einem Wertfeld im Zeichenfeld verwendet wird.

22289Anwendung laden

Die Verwendung von LoadRetainData mit STRING überschreibt den Speicher.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls ein STRING-Wert mit Hilfe des SaveRetainData-Bausteins gespeichert wird, wird der Speicher (und zwar 255 Bytes) hinter dem STRING-Wert bei Verwendung des LoadRetainData-Bausteins mit dem Wert 0 überschrieben. Dies ist daran erkennbar, dass die Sicht Variablenwerte keine entsprechenden STRING-Werte anzeigt oder andere Variablen den Wert 0 anzeigen.
In Folge verursacht dieses Problem möglicherweise, dass Daten der Anwendung überschrieben werden und/oder die Terminierung von logi.RTS.

22373FBS-Editor, AS-Elemente

Das Symbol für Negierungen beim Aktionsblock wird möglicherweise nicht angezeigt.
Behebung: Das Symbol für Negierungen beim Aktionsblock wird korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie den Eingang oder Ausgang eines Aktionsblocks negieren, wird ein kleiner Kreis um den Ein-/Ausgang dargestellt. Dieses Symbol ist nicht mehr sichtbar, falls Sie den FBS-Editor schließen und erneut öffnen oder falls Sie einen Aktionsblock mit negiertem Ein-/Ausgang in einen anderen FBS-Editor mit Hilfe der Zwischenablage kopieren.

22421FBS-Editor, AS-Elemente

Fälschlicherweise kann eine zweite Linie an den Eingang für die Transitionsbedingung angeschlossen werden.
Behebung: Die 2. Linie kann nicht mehr angeschlossen werden.
Szenario für Problem: An den Eingang für die Transitionsbedingung T auf der linken Kante kann fälschlicherweise eine 2. Linie angeschlossen werden. Wie das folgende Beispiel zeigt, wird diese 2. Linie nicht vollständig mit der Transition verbunden angezeigt.
Beispiel: Die Line von Wertfeld mit var2 darf nicht mit der Transition verbunden werden können.

22429ST-Editor

Benannte Werte aus einem Namespace werden fälschlicherweise im globalen Geltungsbereich gefunden.
Behebung: Der benannte Wert aus dem Namespace wird für das folgende Szenario nur mehr gefunden, wenn Sie entweder den voll qualifizierten Namen NS1.Values#OK für die Zuweisung angeben (also: Var1 := NS1.Values#OK) oder die USING-Namespace-Anweisung USING NS1; (als 2. Zeile) einfügen. Ohne diese Angaben wird die Zuweisung als fehlerhaft markiert, da nun der benannte Wert MQTT_RC#OK mit dem Datentyp DINT verwendet wird.
Szenario für Problem: Laut Benutzerdokumentation wird außerhalb eines Namespaces nur auf Elemente dieses Namespaces zugegriffen, falls der voll qualifizierte Name des Elements oder eine USING-Namespace-Anweisung verwendet wird. Im folgenden Beispiel ist das nicht der Fall und dennoch wird der benannte Wert aus dem Namespace verwendet.

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR	
  Var1 := OK;   (* The named value 'Values#OK' of namespace 'NS1' should NOT be found but is. *)	
END_PROGRAM

NAMESPACE NS1
  TYPE
    Values : INT(OK := 0);
  END_TYPE
END_NAMESPACE
22434FBS-Editor, AS-Elemente

Die Verbindungen bei Schrittketten werden möglicherweise nicht wie erwartet aktualisiert.
Behebung: Für das folgende Szenario werden die Verbindungen bei Schrittketten wie erwartet aktualisiert.
Szenario für Problem: Bei einer AS-Schrittkette mit einer simultanen Verzweigung werden die entsprechenden Linien als gepunktete Linien dargestellt. Falls ein Konnektor und Fortsetzung in dieser simultanen Verzweigung verwendet wird und Sie die Verbindungen der Schittkette so korrigieren, dass keine simultane Verzweigung mehr besteht, ist es möglich, dass die Verbindung nach der Fortsetzung fälschlicherweise weiterhin als gepunktete Linie dargestellt wird.

22468-1FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls Sie einen benannten Wert in der Inhaltshilfe des FBS-Editors angeben.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht verursacht. Falls Sie einen benannten Wert in der Inhaltshilfe des FBS-Editors angeben (z.B. OK), wird nun ein Wertfeld mit dem eindeutig angesprochenen Wert MQTT_RC#OK erstellt.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor die Inhaltshilfe starten und OK angeben, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint ein Eintrag im Fehlerprotokoll (ohne Text). Nach dem Drücken der Eingabe-Taste wird die Inhaltshilfe beendet, aber kein Element erstellt.
Zusatzinformation: OK ist ein benannter Wert des Systemdatentyps MQTT_RC. Laut Erwartung hätte die Inhaltshilfe ein Wertfeld mit diesem benannten Wert erstellen sollen.

22492FBS-Editor, AS-Elemente

Eine Meldung wird für zu viele AS-Elemente angezeigt.
Behebung: Die Meldung erscheint nur mehr für das Wertfeld und den Aktionsblock mit der genannten Variable.
Szenario für Problem: Bei einer Zuweisung auf eine Variable, die in einem Aktionsblock verwendet wird, erscheint die folgende Meldung für diese Zuweisung: Nicht möglich, auf die Variable Name zu schreiben. Die Variable wird für einen Aktionsblock verwendet. Diese Meldung erscheint aber nicht nur für das Wertfeld mit der Zuweisung, sondern auch für alle Aktionsblöcke im FBS-Editor – auch wenn die Aktionsblöcke diese Variable gar nicht enthalten.

22498Lizenzierung, FBS-Editor

Probleme bei einem Remotedesktop-Zugriff mit CmActLicense.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf, sofern Sie zusätzlich die aktuelle Version der CodeMeter-Runtime installieren. Diese steht unter https://www.wibu.com/de/anwendersoftware.html zur Verfügung.
Szenario für Problem: Falls Sie eine CmActLicense (die software-basierte Variante eines CodeMeter) für logi.CAD 3 verwenden und Sie auf den Rechner mit logi.CAD 3 mit Hilfe von "Remote Desktop" zugreifen, kann in der aktuellen Arbeitssitzung ein FBS-Editor nur einmal geöffnet werden. Falls Sie den FBS-Editor schließen und erneut öffnen wollen oder falls Sie einen anderen FBS-Editor öffnen wollen, erscheint eine Meldung, dass keine Lizenz vorhanden ist.

22511FBS-Editor

Beim Einfügen eines Aufrufs wird möglicherweise nicht die geänderte Schnittstelle verwenden.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie die Schnittstelle eines Bausteins ändern und dann einen neuen Aufruf dieses Bausteins in einen geöffneten FBS-Editor einfügen, wird jene Schnittstelle verwendet, wie sie vor den Änderungen war.

22518ST-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls Sie den Variablen-Abschnitt im ST-Editor ändern. Der Aufruf im FBS-Editor wird nicht aktualisiert.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird für das folgende Szenario nicht mehr verursacht. Der Aufruf im FBS-Editor wird aktualisiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Eingängen im ST-Editor deklariert haben, diesen Baustein in einem FBS-Editor aufrufen und nun den Abschnitt VAR_INPUT auf VAR_IN_OUT ändern, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.IntLiteralImpl cannot be cast to com.logicals.lc3.api.model.st.interfaces.expression.LValueExpression
Falls Sie den FBS-Editor mit dem bereits vorhandenen Aufruf öffnen, wird die Schnittstelle nicht aktualisiert, sondern zeigt weiterhin die Eingangsvariablen (statt den Ein-/Ausgangsvariablen).

22522FBS-Editor

Die Liste der deklarierten Variablen zeigt keine Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Behebung: Die Liste der deklarierten Variablen zeigt nun Informationen zur Länge von STRING-Variablen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine STRING-Variable in einem FBS-Objekt deklarieren, wird nur STRING als Datentyp in der Liste der deklarierten Variablen angezeigt, Informationen zur STRING-Länge fehlen.

22526Offline-Hilfe

Keine Suche in der Offline-Hilfe (HTML-Dateien) möglich.
Behebung: Die Suche ist wieder in der Offline-Hilfe (HTML-Dateien) möglich.
Szenario für Problem: Falls Sie die Offline-Hilfe für Bausteine (= die lokalen HTML-Dateien) öffnen, kann darin nicht gesucht werden, da das Suchen-Feld nicht zur Verfügung steht.

22594FBS-Editor, Namespaces

Ein ungültiger Namespace darf im FBS-Editor spezifiziert werden. Der erneut geöffnete FBS-Editor zeigt keinen Inhalt mehr an.
Behebung: Eine Meldung informiert über den verbotenen Namespace, falls ein Namespace im folgenden Szenario eingegeben wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen verschachtelten Namespace im FBS-Editor eingeben und ein Teil des Namenspaces ist ein reserviertes Schlüsselwort laut IEC-Norm (z.B. my.program, wobei program ein IEC-Schlüsselwort ist), wird diese Eingabe akzeptiert. Erst beim Speichern des FBS-Editors werden Fehler in der Sicht Fehler gemeldet, dass Referenzen nicht aufgelöst werden können. Falls Sie den FBS-Editor dennoch schließen und erneut öffnen, wird kein Inhalt angezeigt, sondern eine Meldung, dass Syntaxfehler im textuellen FBS-Editor behoben werden sollen.

22679ST-Editor, Namespaces

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls ein ungültiger Namespace im ST-Editor spezifiziert wird.
Behebung: Die Ausnahmebedingung tritt nicht mehr. Der ungültige Namspace wird als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen verschachtelten Namespace im ST-Editor deklarieren und ein Teil des Namenspaces ist ein reserviertes Schlüsselwort laut IEC-Norm (z.B. program.myNS, wobei program ein IEC-Schlüsselwort ist), wird beim Speichern des ST-Editors eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall wird die Meldung Error updating dirty state editor in einem Dialog und im Fehlerprotokoll angezeigt.

22702ST-Editor, Namespaces

Schlüsselwörter aus SPS-Objekt sind als Namespace im ST-Editor möglich.
Behebung: Falls Sie Schlüsselwörter aus dem SPS-Objekt als Bezeichner für den Namespace im ST-Editor verwenden, wird dieser Bezeichner als fehlerhaft markiert..
Szenario für Problem: Falls Sie einen Namespace im ST-Editor deklarieren und dafür ein reserviertes Schlüsselwort laut IEC-Norm angeben (z.B. resource, wobei resource ein IEC-Schlüsselwort aus dem SPS-Objekt ist), wird dieser Namespace nicht als fehlerhaft markiert.

T-490Testframework

Ein Baustein ohne Eingänge kann nicht getestet werden.
Behebung: Falls ein Baustein keine Eingänge hat, wird ein Standard-Eingang mit dem Namen dummyInput für den Testfall generiert. In Folge kann der Testfall ausgeführt werden.
Szenario für Problem: Falls ein Baustein keine Eingänge hat, ist es nicht möglich, den Baustein mit Hilfe des Testframeworks zu testen.

T-494Testframework

Keine aussagekräftige Meldung des Testframeworks, falls der zu testende Baustein nicht gefunden wird.
Behebung: Eine aussagekräftige Meldung wird für dieses Problem angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Hilfe des Testframeworks testen, aber dieser Baustein wird nicht gefunden, erscheint keine aussagekräftige Meldung.

T-498Testframework

Keine aussagekräftige Meldung des Testframeworks, falls die spezifizierte Ein- oder Ausgangsvariable nicht gefunden wird.
Behebung: Eine aussagekräftige Meldung wird für dieses Problem angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein mit Hilfe des Testframeworks testen, aber eine spezifizierte Ein- oder Ausgangsvariable nicht gefunden wird, erscheint keine aussagekräftige Meldung.

T-503Testframework

Nur Variablen mit elementaren Datentypen können getestet werden.
Behebung: Für das Szenario wird eine aussagekräftige Meldung (aber in Englisch) angezeigt.
Szenario für Problem: Falls die Variable eines Bausteins einen Datentyp verwendet, bei dem es sich nicht um einen elementaren Datentyp handelt, ist es nicht möglich, den Baustein mit Hilfe des Testframeworks zu testen und es erscheint keine aussagekräftige Meldung.

T-507Testframework

Für Aufgaben wird im Rand links vom Code keine Quick-Info angezeigt.
Behebung: Die Quick-Info wird entweder auch im Rand links vom Code angezeigt oder die Meldung Quick-Info-Daten für einige Anmerkungen konnten nicht geladen werden informiert Sie über das vorliegende Problem.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Aufgabe (auch Task genannt) im ST-Code erstellen und den Mauszeiger auf das Symbol für die Aufgabe im Rand links vom Code bewegen, wird keine Quick-Info (auch "Tooltip" oder "Hover-Text" genannt) dafür angezeigt. Für das Symbol im Rand rechts vom Code wird jedoch eine Quick-Info angezeigt.

T-528Testframework

Umlaute im Testfall werden nicht unterstützt.
Behebung: Der Testfall wird nun durchgeführt.
Szenario für Problem: Falls ein Testfall Umlaute enthält, ist es nicht möglich, den Baustein mit Hilfe des Testframeworks zu testen und es erscheint keine aussagekräftige Meldung.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.114.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

ID

Komponente

Bekanntes Problem

21551ST-Viewer

Der ST-Viewer zeigt möglicherweise keine Werte für Variablen.
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Viewer geöffnet haben, um Werte direkt im ST-Code anzuzeigen, ist es möglich, dass am Ende des ST-Code keine Werte angezeigt werden. Weitere Details zu diesem Problem sind derzeit nicht verfügbar.
Abhilfe: nicht vorhanden

21522FBS-Editor

Im geöffneten FBS-Editor wird keine Kennzeichnung eines fehlerhaften Aufrufs oder eine unverständliche Meldung dafür angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im Zeichenfeld den Aufruf eines Bausteins verwenden und dessen Schnittstelle ändern (z.B. falls sie bestehende Ein-/Ausgänge löschen), wird der Aufruf im geöffneten FBS-Editor nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Alternative: Falls die fehlerhafte Kennzeichnung angezeigt wird und Sie den Mauszeiger auf das Fehlersymbol bewegen, wird eine unverständliche Meldung angezeigt: The feature 'valueHolder' of 'com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.DirectVarRefImpl...
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut, damit die Schnittstelle des Bausteins aktualisiert wird. Falls die Aktualisierung nicht möglich ist (da z.B. eine Linie an den gelöschten Ein-/Ausgang angeschlossen ist), wird die korrekte Meldung angezeigt.

21725Projekt importieren

Das erstmalige Importieren eines Projekts mit "veralteten" Systembibliotheken dauert länger als erwartet.
Szenario für Problem: Wenn ein Projekt mit Systembibliotheken importiert wird und eine neue Version dieser Systembibliotheken ist verfügbar, dauert das Importieren länger als erwartet – bei einigen Projekten sogar über 5 Minuten. Der Grund für die längere Dauer ist, dass die Systembibliotheken aktualisiert werden.
Abhilfe: Da die Systembibliotheken im Projekt aktualisiert sind, bewahren Sie das aktualisierte Projekt auf. Das nächste Importieren dieses Projekts erfolgt wieder zügiger.

21817Code-Generierung

Der C-Code, der für das Zielsystem benötigt wird, wird möglicherweise nicht mehr aktualisiert, obwohl das zugehörige ST-Objekt geändert wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie ST-Objekte außerhalb von logi.CAD 3 ändern (z.B. die iecst-Dateien im Betriebsystem-Explorer ersetzen), während das Projekt in logi.CAD 3 geöffnet ist, ist es möglich, dass der C-Code danach nicht mehr aktualisiert wird. Leider weisen keine Meldungen von logi.CAD 3 auf dieses Problem hin. Das Problem wird erst ersichtlich, nachdem die Anwendung auf das Zielsystem geladen wurde und sich die Anwendung nicht wie erwartet verhält.
Zusatzinformation: Der C-Code wird für das Zielsystem benötigt und wird automatisch beim Speichern des entsprechenden Objekts in logi.CAD 3 erstellt.
Abhilfen:

  1. Empfohlen: Beenden Sie logi.CAD 3 und ändern Sie die ST-Objekte erst dann außerhalb von logi.CAD 3 .
  2. Falls die ST-Objekte bereits geändert wurden und logi.CAD 3 nicht beendet war:
    • Aktualisieren Sie alle Ordner des betroffenen Projekts, bevor Sie Objekte im Projektexplorer selektieren oder diese im Editor öffnen.
    • Bereinigen Sie das Projekt.: Menü Projekt, Befehl Bereinigen...
22070logi.RTS

Lizenzierungsprobleme entstehen beim Start von logi.RTS mit systemd auf einem Linux-X86-basierten System.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.RTS auf einem Linux-X86-basierten System durch die Verwendung von systemd starten, wird die bereitgestellte Lizenz für logi.RTS nicht verwendet. Stattdessen wird logi.RTS als Demo-Version betrieben.
Abhilfe: Starten Sie logi.RTS durch die Verwendung von /etc/init.d.

22468-2FBS-Editor

Der Inhalt des FBS-Editors geht beim Speichern verloren, falls Sie einen benannten Wert in der Inhaltshilfe des FBS-Editors angeben.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor die Inhaltshilfe starten und OK angeben, wird ein Wertfeld mit dem benannten Wert MQTT_RC#OK erstellt. Falls Sie den FBS-Editor speichern, erscheint diese Meldung: Speichern fehlgeschlagen. Wenn Sie danach den FBS-Editor schließen und erneut öffnen, ist er leer.
Abhilfe: Ersetzen Sie den leeren Inhalt durch eine vorige Version aus dem lokalen Protokoll.

22600FBS-Editor, AS-Elemente

Ein FBS-Element kann auf eine AS-Verbindung positioniert werden. Dabei erfolgt kein automatisches Linien-Routing.
Szenario für Problem: Falls Sie ein FBS-Element (z.B. ein Kommentarfeld) zu nahe an einen Schritt oder Transition verschieben und bereits eine AS-Verbindung vorhanden ist, wird das FBS-Element auf die Verbindung positioniert. Die Linie für die AS-Verbindung wird jedoch nicht verschoben.
Abhilfe: Lassen Sie etwas Abstand zwischen dem FBS-Element und dem Schritt oder der Transition. Dann wird die Linie automatisch verschoben.

22689FBS-Editor

Ungültige Variablen-Namen können mit Hilfe der Inhaltshilfe angegeben werden.
Szenario für Problem: Falls Sie Variablen mit Hilfe der Inhaltshilfe im FBS-Editor deklarieren, werden ungültige Namen (z.B. Füller oder Motor__1) nicht verhindert. Falls Sie den FBS-Editor speichern, informieren Meldungen in der Sicht Fehler aber über unerwartete Zeichen.
Zusatzinformation: Namen für Variablen müssen ein gültiger Bezeichner laut IEC-Norm sein. So sind z.B. Umlaute nicht erlaubt.
Abhilfe: Korrigieren Sie die Namen, sodass sie gültige IEC-Bezeichner sind (z.B. Fueller oder Motor_1).

22732FBS-Editor, Namespaces

Die Namen der fehlenden Namespaces werden im Register "Namespaces" nicht angezeigt. Es wird nur das Fehlersymbol angezeigt.
Szenario für Problem: Das Register Namespaces im FBS-Editor führt die verwendeten Namespaces an. Falls die Deklarataion eines Namespaces gelöscht wurde, kennzeichnet ein Fehlersymbol im Register diesen Namespace. Der Name des Namespaces wird jedoch nicht angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

22736FBS-Editor, Namespaces

Ein gelöschter Namespace verursacht möglicherweise, dass der Inhalt eines FBS-Editors nicht mehr gespeichert werden kann.
Szenario für Problem: Falls ein Namespace in einem FBS-Editor verwendet und die Deklaration dieses Namespaces wird gelöscht, während der FBS-Editor geöffnet ist, kann der FBS-Editor nicht mehr gespeichert werden. Dieser Meldung wird angezeigt: Speichern fehlgeschlagen. java.lang.NullPointerException. In Folge ist der Inhalt des FBS-Editors nicht mehr vorhanden.
Abhilfe: Schließen Sie alle FBS-Editoren, bevor Sie deklarierte Namespaces löschen.
Abhilfe, falls der Inhalt des FBS-Editors nicht mehr vorhanden ist: Stellen Sie eine Version aus dem lokalen Protokoll wieder her.

22828Anwendung debuggen

Das ST-Debugging ist für größere Anwendungen nicht verwendbar.
Szenario für Problem: Aufgrund von Performance-Problemen ist es nicht möglich, das ST-Debugging für größere Anwendung zu verwenden.
Abhilfe: nicht vorhanden

22843Anwendung laden, FBS-editor

Die Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls Systembausteine nur in einem Wertfeld verwendet werden.
Szenario für Problem: Falls Systembausteine nur als Ausdruck in einem Wertfeld verwendet werden (z.B. cos(3.0)+sin(2.0)), kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt/geladen werden.
Abhilfe: Fügen Sie Aufrufe der Systembausteine im FBS-Editor ein.

22876Lokale Varianten

Das Original der lokalen Variante wird möglicherweise nicht ausgeblendet/eingeblendet.
Szenario für Problem: Falls Sie eine lokale Variante eines Bibliothekselements erstellen, sollte standardmäßig das Original in der Bibliothek ausgeblendet werden. Falls Sie die lokale Variante löschen, sollte das Original in der Bibliothek eingeblendet werden. Das Ein-/Ausblenden funktioniert jedoch nicht korrekt.
Abhilfe: Aktualisieren Sie die Anzeige im Projektexplorer (drücken Sie F5 im Projekexplorer).

22877FBS-Editor

Der Datentyp einer Variable kann trotz des gelöschten Initialisierungswerts nicht auf einen neuen Datentyp geändert werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Datentyp einer vorhandenen Variable im Register Variablen ändern wollen und Sie den bereits vergebenen Initialisierungswert vorher gelöscht haben, ist diese Änderung dennoch nicht möglich.
Beispiel: Falls Sie den Initialisierungswert 5 einer INT-Variable löschen und dann den Datentyp von INT auf BOOL ändern, erhalten Sie diese Meldung: Ungültiger Datentyp für Initialisierungswert
Abhilfe: Korrigieren Sie den Initialisierungswert auf einen Wert, der für den neuen Datentyp korrekt ist (z.B. 1). Danach ändern Sie den Datentyp.

22887FBS-Editor

Transitionen können in einem eingeschränkten FBS-Editor erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine eingeschränkte Version des FBS-Editors verwenden und ein FBS-Objekt ein Limit überschreitet, ist es trotzdem möglich, Transitionen im Zeichenfeld zu erstellen. Diese Änderungen können dennoch nicht gespeichert werden.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ