Release-Notes für Version 1.111.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version 1.111.1

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.111.1, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.19.0 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren? , falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird. 

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.111.1

IDKomponenteNeuigkeiten
T-384Testframework

In bestimmten Varianten von logi.CAD 3 ist nun auch ein Testframework verfügbar.
Dieses Testframework erlaubt Ihnen, automatisierte Unittests für POE in logi.CAD 3 zu erstellen und auszuführen.
Nachdem Sie eine POE erstellt haben oder diese POE später geändert haben, müssen Sie nur die erstellten Unittests ausführen lassen, um zu bestätigen, dass sich die POE wie erwartet verhalten. Ein Testbericht informiert Sie über die Ergebnisse des Tests und die Testabdeckung.
Siehe "Einzelne POE mit Hilfe des Testframeworks testen" für mehr Informationen.

10462FBS-Editor

Sie können Schrittketten mit Verzweigungen und Zusammenführungen im FBS-Editor erstellen.
Möglicherweise sind Ihnen Verzweigungen und Zusammenführungen als Alternativ-Verzweigungen und Alternativ-Zusammenführungen bekannt.

Als kurze Erklärung:

  • Bei einer Verzweigung folgen einem Schritt mehrere Transitionen nach.
  • Bei einer Zusammenführung folgt mehreren Transitionen nur ein Schritt nach.

Siehe "Schrittketten in FBS erstellen", wie Sie solche Schrittketten erstellen können. Dort finden Sie Abbildungen von Schrittketten, z.B. eine Schrittkette mit Verzweigung und Zusammenführung.

10471FBS-Editor

Sie können Schrittketten mit simultanen Verzweigungen und simultanen Zusammenführungen im FBS-Editor erstellen.
Möglicherweise sind Ihnen simultane Verzweigungen und simultane Zusammenführungen als Parallel-Verzweigungen und Parallel-Zusammenführungen bekannt.

Als kurze Erklärung:

  • Bei einer simultanen Verzweigung folgen einer Transition mehrere Schritte nach.
  • Bei einer simultanen Zusammenführung folgt mehreren Schritten nur eine Transition nach.

Siehe "Schrittketten in FBS erstellen ", wie Sie solche Schrittketten erstellen können. Dort finden Sie Abbildungen von Schrittketten, z.B. eine Schrittkette mit simultaner Verzweigung und simultaner Zusammenführung.

(info) Die Linien für simultane Verzweigungen und simultane Zusammenführungen werden als gepunktete Linien dargestellt. Dadurch können Sie eine simultane Verzweigung und simultane Zusammenführung besser von einer Verzweigung und Zusammenführung unterscheiden.

18899SystembibliothekenSiehe Release-Notes für Systembibliotheken
19363Namespaces

Falls Sie ein Programm in einem →Namespace deklarieren, ist es nun möglich, dieses Programm in einem SPS-Objekt zuzuordnen: Geben Sie das Programm einfach mit dem voll qualifizierten Namen an.

(info) Falls Sie die Inhaltshilfe zum Zuordnen des Programms verwenden, wird der voll qualifizierte Name automatisch eingetragen.

19963Visualisierung

Für eine Visualisierung einer logi.CAD 3 -Anwendung können Sie das Werkzeug PROCON-WEB gemeinsam mit logi.CAD 3 verwenden. Eine entsprechende Kurzanleitung finden Sie unter "Visualisierung für Anwendung".

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.111.1

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IDKomponenteBehobenes Problem
20603ST-Editor

Zusätzliche Leerzeilen werden beim Formatieren des Codes zwischen Kommentaren eingefügt.
Behebung: Die zusätzlichen Leerzeilen zwischen Kommentaren werden nicht mehr eingefügt.
Szenario für Problem: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Leerzeilen zwischen Kommentaren eingefügt.

20754Anwendung validieren

Beim Validieren der Anwendung werden globale Variablen in der Ressource möglicherweise nicht berücksichtigt.
Behebung: Die globalen Variablen in der Ressource werden beim Validieren berücksichtigt.
Szenario 1 für Problem: Falls Sie die Anwendung auf verbotene Datentypen ausgehend von der Ressource validieren (also bei einer instanzbezogenen Validierung), werden die Deklarationen von globalen Variablen mit einem verbotenen Datentyp in der Ressource nicht als Regelverletzung gemeldet.
Szenario 2 für Problem: Falls Sie die Anwendung auf verbotene Datentypen ausgehend vom Projekt validieren (also bei einer typbezogenen Validierung), werden die Deklarationen von globalen Variablen mit einem verbotenen Datentyp in der Ressource zwar als Regelverletzung gemeldet, aber der entsprechende Code im SPS-Objekt nicht als fehlerhaft markiert.

20842FBS-Editor

Ein Funktionsbaustein kann fälschlicherweise in einer Funktion aufgerufen werden.
Behebung: Ein Funktionsbaustein kann nicht mehr in einer Funktion aufgerufen werden.
Szenario für Problem: Ein Funktionsbaustein kann fälschlicherweise mit der Inhaltshilfe für eine FBS-Funktion angegeben werden (siehe Beispiel).

Beispiel für Angabe in der Inhaltshilfe
Var1: RS

Zusatzinformation: Dadurch wird ein Wertfeld mit der Variable Var1 erstellt. Die Variable verwendet jedoch den RS-Funktionsbaustein als Datentyp. Die Verwendung eines Funktionsbausteins ist in einer Funktion laut der IEC-Norm nicht möglich, worauf entsprechende Meldungen nach dem Speichern der FBS-Funktion auch hinweisen.

20846FBS-Editor

Ein Strukturdatentyp mit einem Funktionsbaustein kann fälschlicherweise in einer Funktion verwendet werden.
Behebung: Ein Strukturdatentyp mit einem Funktionsbaustein kann nicht mehr in einer Funktion verwendet werden.
Szenario für Problem: Ein Strukturdatentyp, der einen Funktionsbaustein verwendet, kann fälschlicherweise mit der Inhaltshilfe für eine FBS-Funktion angegeben werden (siehe Beispiel).

Beispiel für Strukturdatentyp in ST
TYPE
  MyStruct: STRUCT
    iRS : RS;
  END_STRUCT;
END_TYPE
Beispiel für Angabe in der Inhaltshilfe
Var1: MyStruct

Zusatzinformation: Dadurch wird ein Wertfeld mit der Variable Var1 erstellt. Die Variable verwendet den Strukturdatentyp, allerdings ist dessen Strukturelement mit dem RS-Funktionsbaustein als Basistyp deklariert. Die Verwendung eines Funktionsbausteins ist in einer Funktion laut der IEC-Norm nicht möglich.

20850FBS-Editor

Ein Funktionsbaustein kann fälschlicherweise als Datentyp für eine Variable in einer Funktion verwendet werden.
Behebung: Ein Funktionsbaustein kann nicht mehr als Datentyp für eine Variable in einer Funktion verwendet werden.
Szenario für Problem: Ein Funktionsbaustein kann fälschlicherweise als Datentyp für eine neue Variable angegeben werden, falls diese Variable in der Liste der deklarierten Variablen erstellt wird.
Zusatzinformation: Die Verwendung eines Funktionsbausteins ist in einer Funktion laut der IEC-Norm nicht möglich, worauf entsprechende Meldungen nach dem Speichern der FBS-Funktion auch hinweisen.

21034FBS-Editor

Ein Wertfeld mit einem Ausgang einer Funktionsbaustein-Instanz werden fälscherweise als Wertfeld mit einer Ausgangsvariable gekennzeichnet.
Behebung: Falls Sie eine Ausgangsvariable einer Funktionsbaustein-Instanz in einem Wertfeld eintragen, wird so ein Wertfeld nun als Wertfeld mit einer lokalen Variable gekennzeichnet. Das bedeutet, dass ein Wertfeld, das als Wertfeld mit einer Ausgangsvariable gekennzeichnet wird, nur mehr eine Ausgangsvariable des aktuellen Bausteins enthalten kann.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor ein Wertfeld erstellen, das eine Ausgangsvariable des aktuellen Bausteins enthält, wird es korrekt als Wertfeld mit einer Ausgangsvariable gekennzeichnet. Falls Sie ein Wertfeld erstellen, das eine Ausgangsvariable einer Funktionsbaustein-Instanz enthält (Beispiel: RS1.Q1 – sofern die Instanz RS1 vorhanden ist), wird dieses Wertfeld fälscherweise ebenfalls als Wertfeld mit einer Ausgangsvariable gekennzeichnet.

21177FBS-Editor

Falls eine Funktionsbaustein-Instanz als Eingang im FBS-Editor deklariert ist, wird ihr Aufruf nicht als fehlerhaft markiert.
Behebung: Aufrufe einer Funktionsbaustein-Instanz, die als Eingang deklariert ist, werden im FBS-Editor als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Im FBS-Editor ist es möglich, eine Funktionsbaustein-Instanz als Eingang zu deklarieren. Falls Sie einen Aufruf davon im Zeichenfeld erstellen, wird dieser Aufruf nicht als fehlerhaft markiert. Laut der IEC-Norm sind solche Aufrufe nicht erlaubt.

21181FBS-Editor

Falls eine Funktionsbaustein-Instanz als Ausgang im FBS-Editor deklariert ist und ein Aufruf im Zeichenfeld eingefügt wird, wird möglicherweise ein bereits vorhandener Aufruf als fehlerhaft markiert.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Im FBS-Editor ist es möglich, eine Funktionsbaustein-Instanz als Ausgang zu deklarieren. Falls Sie einen Aufruf davon im Zeichenfeld erstellen, wird möglicherweise ein bereits vorhandener Aufruf davon als fehlerhaft markiert. Laut der IEC-Norm sind solche Aufrufe aber erlaubt.

21185FBS-EditorEine Linie bleibt im geöffneten FBS-Editor als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl der Datentyp der Variable korrigiert wurde.
Behebung: Die Linie wird nach Korrektur des Datentyps aktualisiert, und somit korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld, das eine Variable enthält, mit einem Eingang eines Aufrufs verbinden und der Datentyp der Variable passt nicht zum Eingang, wird die Linie als fehlerhaft gekennzeichnet. In Folge korrigieren Sie den Datentyp der Variable in der Liste der deklarierten Variablen, damit der Datentyp zum Eingang passt. Die Linien bleiben jedoch als fehlerhaft gekennzeichnet.
21295Anwendung erstellen,
IO-Provider

Attribut SIZE und IO-Provider EtherCAT versachen möglicherweise einen nicht korrekten C-Code für die Anwendung.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie das optionale Attribut SIZE für die Bitgröße bei der Deklaration eines Datentyps in Kombination mit dem IO-Provider EtherCAT verwenden, wird beim Erstellen der Anwendung der C-Code nicht immer korrekt erzeugt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.111.1

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

20938Global-Objekt

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, wenn Sie ein Global-Objekt mit dem Namen global erstellen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein neues Global-Objekt erstellen und dabei einen Namen eingeben, der mit global beginnt, tritt ab dem 2. Zeichen l eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Unhandled event loop exception
Beispiel für Namen: globals01 – Das Global-Objekt wird trotz der Ausnahmebedingungen erstellt.
Abhilfe: nicht vorhanden

20943FBS-Editor, Namespaces

Das Einfügen einer FBS-Funktion, die innerhalb eines Namespaces deklariert ist, verursacht u.U. einen Fehler.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe im FBS-editor verwenden, um den Aufruf einer Funktion einzufügen, wobei diese Funktion innerhalb eines Namespaces deklariert ist, und Sie danach den FBS-Editor speichern, wird ein Fehler angezeigt, dass die Referenz auf diese Funktion nicht aufgelöst werden kann.
Abhilfe 1: Fügen Sie den Namespace der Funktion im FBS-Editor hinzu. Dies erfolgt in der Registerkarte Namespaces, unterhalb von Verwendete Namespaces.
Abhilfe 2: Fügen Sie den Aufruf ein, indem Sie die Funktion aus dem Projektexplorer ins Zeichenfeld ziehen.

21173ST-Editor

Die Eigenschafts-Anweisung im ST-Code kann nicht direkt nach den Deklarationen der Variablen spezifiziert werden.
Szenario für Problem: Falls Sie Eigenschafts-Anweisungen im ST-Code direkt nach den Deklaration der Variablen verwenden (siehe das folgende Beispiel), wird die erste Zeile der Anweisung als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird angezeigt: Fehlendes IEC-Schlüsselwort oder IEC-Bezeichner

Beispiel
PROGRAM Test
  VAR
    var1 : BOOL;
  END_VAR
  {              (* This line is highlighted as faulty. *)
    REQ_1 := "12345"
  };
    var1 := TRUE;
END_PROGRAM

Abhilfe: Fügen Sie eine leere Anweisung nach den Deklarationen der Variablen und vor der Eigenschafts-Anweisung ein.

Beispiel
PROGRAM Program1
  VAR
    var1 : BOOL;
  END_VAR
  ; (* the emtpy statement as workaround *)
  {
    REQ_1 := "12345"
  };
  var1 := TRUE;  
END_PROGRAM
21189FBS-Editor,
AS-Elemente

Beim Umbenennen eines Schritts oder einer Transition wird möglicherweise ein Name akzeptiert, der bereits für eine Variable verwendet wird.
Szenario für Problem: Es ist möglich, einen bestehenden Schritt oder eine bestehende Transition umzubenennen und dabei einen Namen zu verwenden, der bereits für eine deklarierte Variable verwendet wird. Jeder Schritt und jede Transition sollte jedoch einen eindeutigen Namen verwenden.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Wertfeld pro deklarierter Variable. Falls Sie nun versuchen, den Schritt oder die Transition umzubenennen, erscheint eine Meldung, die auf den bereits verwendeten Namen hinweise. In Folge kann der Name für den Schritt oder die Transition nicht verwendet werden.

21465FBS-Editor

Der Befehl "Verweise finden" in der Liste der deklarierten Variablen funktioniert nicht in FBS-Programmen.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor für ein Programm den Befehl Verweise finden (im Kontextmenü für die Liste der deklarierten Variablen) aufrufen, werden keine Verwendungen der Variable oder Instanz gefunden. Die Variable oder die Instanz wird aber im Zeichenfeld verwendet.
Abhilfe: nicht vorhanden

21469FBS-Editor

Ein Strukturdatentyp mit der Array-Deklaration eines Funktionsbausteins kann fälschlicherweise in einer Funktion verwendet werden.
Szenario 1 für Problem: Ein Strukturdatentyp, der eine Array-Deklaration eines Funktionsbaustein enthält (siehe Beispiel), kann fälschlicherweise angegeben werden, wenn eine neue Variable in einer FBS-Funktion deklariert wird (durch den Befehl Neue Variable... in der Liste der deklarierten Variablen). Diese Verwendung wird nicht als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl die Verwendung eines Funktionsbausteins in einer Funktion laut der IEC-Norm nicht zulässig ist.

Beispiel für so einen Strukturdatentyp in ST
TYPE
  MyStruct: STRUCT
    Elem1 : ARRAY [1..2] OF RS;
  END_STRUCT;
END_TYPE

Szenario 2 für Problem: Falls ein Strukturdatentyp eine Array-Deklaration eines elementaren Datentyps (z.B. INT) enthält, ist es erlaub und möglich, diesen Strukturdatentyp in einer FBS-Funktion zu verwenden. Falls Sie allerdings nachträglich den elementaren Datentyp des Strukturelements auf einen Funktionsbaustein ändern, ist die geänderte Verwendung nicht mehr zulässig. Diese Verwendung wird ebenfalls nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Abhilfe: nicht vorhanden

21473FBS-Editor

Nachdem viele Wertfelder mit Variablen eingefügt wurden, die Aktion rückgängig gemacht wurde und dann die rückgängig gemachten Änderungen wiederhergestellt werden, werden die Verbindungslinien möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor viele Wertfelder mit Variablen kopieren und auf einer anderen Seite einfügen, danach Strg+Z drücken (um die Aktion rückgängig zu machen) und dann Strg+Y drücken (um die rückgängig gemachte Aktion doch zu wiederholen) , werden einige Verbindungslinien zwischen den Wertfeldern möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
Abhilfe 1: Drücken Sie auf die Schaltfläche unterhalb der vertikalen Bildlaufleiste und rechts von der horizontalen Bildlaufleiste, um zur Startseite des FBS-Editors zu wechseln und den Zoom-Faktor auf 100% zu setzen.
Abhilfe 2: Speichern Sie den Baustein, schließen und öffnen Sie diesen erneut.

21500Systembausteine,
Laden der Anwendung

Ein Fehler wird angezeigt, falls der Baustein CAN_recv oder CAN_send verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Aufruf des Bausteins CAN_recv oder CAN_send einfügen und den Editor speichern, wird der folgende Fehler im Fehlerprotokoll angezeigt: Typ des Sprachelements kann nicht aufgelöst werden. In Folge kann die Anwendung nicht erstellt und auf die SPS geladen werden.
Abhilfe: Rufen Sie die Funktion nur mit Zuweisungen auf. Im FBS-Editor schließen Sie die Eingänge der Funktion z.B. an Wertfelder an.

21504FBS-Editor,
AS-Elemente

Das Kopieren/Einfügen eines Schritts erzeugt einen Schritt mit einem unerwarteten Namen.
Szenario für Problem: Falls Sie einen erstellten Schritt (z.B. S3) kopieren und dann einfügen, hat der eingefügte Schritt einen Namen, der nur aus einer Nummer besteht (z.B 17). Der erwartete Name wäre aber z.B. S4. Nach dem Speichern des FBS-Editor mit dem eingefügten Schritt wird die folgende Meldung angezeigt: Unerwartetes Zeichen 'Name-des-eingefügten-Schritts'
Abhilfe: Benennen Sie den eingefügten Schritt so um, dass der Schritt den erwarteten Namen erhält.

21508FBS-Editor,
AS-Elemente

Falls ein Schritt und eine Transition in eine bestehende AS-Schrittkette eingefügt werden, werden einige Linien möglicherweise nicht wie erwartet angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine AS-Schrittkette erstellen, in der eine simultane Verzweigung direkt einer Zusammenführung folgt, werden die Linien für die Zusammenführung als gepunktete Linien dargestellt. Falls Sie einen Schritt und eine Transition zwischen die Zusammenführung und die simultane Verzweigung einfügen (um die AS-Schrittkette zu korrigieren), werden die Linien für die Zusammenführung weiterhin als gepunktete Linien dargestellt.
Zusatzinformation: Laut der Referenzdokumentation werden die Linien einer simultaner Zusammenführung als gepunktete Linien dargestellt, die Linien für eine Zusammenführung jedoch nicht.
Abhilfe: nicht vorhanden

21522FBS-Editor

Im geöffneten FBS-Editor wird eine unverständliche Meldung für einen fehlerhaften Aufruf angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie im Zeichenfeld den Aufruf eines Bausteins verwenden und dessen Schnittstelle ändern (z.B. falls sie bestehende Ein-/Ausgänge löschen), wird der Aufruf im geöffneten FBS-Editor als fehlerhaft gekennzeichnet. Wenn Sie den Mauszeiger auf das Fehlersymbol bewegen, wird eine unverständliche Meldung angezeigt: The feature 'valueHolder' of 'com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.DirectVarRefImpl...
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut, damit die Schnittstelle des Bausteins aktualisiert wird. Falls die Aktualisierung nicht möglich ist (da z.B. eine Linie an den gelöschten Ein-/Ausgang angeschlossen ist), wird die korrekte Meldung angezeigt.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ