Release-Notes für Version 1.11.0

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Allgemeine Informationen für Version 1.11.0 (für  logi.CAD 3 )

Wenn Sie Version 1.11.0 (für  logi.CAD 3 )  verwenden, installieren und verwenden Sie Version 2.3.803 von →logi.RTS. Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

Neuigkeiten in Version 1.11.0 (für  logi.CAD 3 )

keine

Behobene Probleme in Version 1.11.0 (für  logi.CAD 3 )

IDBehobenes Problem
4218

Zuweisungen mit Literalen ohne Typangaben werden u.U. nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Behebung: Alle ungültigen Werte werden als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ungültigen Wert ohne Typangabe als Literal in einer Zuweisung erfassen, wird der ungültige Wert u.U. nicht als fehlerhaft markiert. Siehe das folgende Beispiel, in dem die Fehlermarkierung nicht angezeigt wird, wenn im Code bereits eine andere Zuweisung als Typkonflikt gekennzeichnet ist.

Beispiel
PROGRAM Test
	VAR  var1 : BOOL; var2: WORD; END_VAR
	var1 := 5;	     (* Zuweisung mit Literal ohne Typangabe: Der Wert ist ungültig, wird aber nicht als fehlerhaft markiert. *)
	var2 := WORD#-12;    (* Zuweisung mit Literal mit Typangabe: Der Wert ist ungültig und wird als fehlerhaft markiert. *)
END_PROGRAM
4248

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt "Floating"-Werte vom Datentyp REAL oder LREAL mit zu vielen Nachkommastellen.
Behebung: Die Werte für Variablen mit dem Datentyp REAL oder LREAL werden so in der Sicht Variablenwerte angezeigt, wie in der Benutzerdokumentation beschrieben (siehe Hinweis zu REAL/LREAL).
Szenario für Problem: Wenn Werte für Variablen mit dem Datentyp REAL oder LREAL in der Sicht Variablenwerte angezeigt werden, zeigen diese Werte zu viele Nachkommastellen.
Beispiel: 1.1000000238418579 wird statt des Werts 1.100000 angezeigt.

4268

Laden-Prozess ist nur eingeschränkt oft möglich, falls unterschiedliche Programme geladen werden.
Behebung: Der Laden-Prozess ist für unterschiedliche Programme beliebig oft möglich (aber nacheinander). Bedingung: Sie haben die neue Version 2.3.803 von logi.RTS installiert.
Szenario für Problem: Falls Sie unterschiedliche Programme nacheinander auf ein Zielsystem laden, ist der Laden-Prozess nach einer bestimmten Anzahl an Durchführungen nicht mehr möglich. Diese Einschränkung gilt nicht, falls Sie das gleiche Programm mehrmals auf das Zielsystem laden.
Beispiel: Falls Sie logi.RTS unter Windows verwenden, ist der Laden-Prozess 15-mal möglich. Beim 16. Versuch zum Laden terminiert logi.RTS, d.h. der Zustand Offline wird in der Sicht SPS angezeigt.

Bekannte Probleme in Version 1.11.0 (für  logi.CAD 3 )

ID

Bekanntes Problem

1795

Befehl "Öffnen mit", "Direkt angezeigter Editor" nicht erfolgreich
Szenario: Wenn Sie im Kontextmenü des Projektexplorers den Befehl Öffnen mit und Direkt angezeigter Editor wählen (z.B. für ein ST-Objekt), wird folgende Meldung angezeigt: Wiederherstellen des direkten Editors nicht möglich. Direktunterstützung fehlt
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Öffnen mit und ST-Editor, um ST-Objekte und SPS-Objekte zu öffnen. Für andere Objekte, wie z.B. Textdateien, können Sie den Befehl Öffnen mit und Texteditor verwenden.

1844

"Umbenennen" und "Löschen" im Projektexplorer nach dem Starten von logi.CAD 3 möglich
Szenario: Nach dem Starten von logi.CAD 3  können Sie die Befehle Umbenennen bzw. Löschen aufrufen (aus dem Menü Datei bzw. Bearbeiten oder via Tastenkombination F2 bzw. Entf), obwohl diese keine sinnvolle Funktionalität haben.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch auf, falls Sie einen neuen Arbeitsbereich wählen oder den Arbeitsbereich wechseln und im Projektexplorer sind keine Projekte enthalten.
Abhilfe: Erstellen Sie ein Projekt und selektieren Sie zumindest eine Ressource darin, bevor Sie den entsprechenden Befehl aufrufen.

1920

Fehlermeldung beim Umbenennen von Projekten, die nicht im Arbeitsbereich liegen
Szenario: Wenn Sie ein Projekt außerhalb des Arbeitsbereichs erstellt haben und dieses anschließend umbenennen, werden interne Fehler angezeigt, dass die Datei .project (im Arbeitsbereich) für das Projekt nicht vorhanden ist. Das Umbenennen selbst hat jedoch funktioniert.
Zusatzinformation: Das Problem wird durch verlinkte Ordner verursacht, die Systembausteine enthalten. Beispiele für solche Ordner: IEC61131-3, Raspberry Pi IO. Diese verlinkten Ordner müssen jedoch im Projekt vorhanden sein, damit Sie Systembausteine in Ihrem ST-Code verwenden können.
Abhilfe (empfohlen, um die Meldung zu vermeiden):

  • Löschen Sie solche verlinkten Ordner im Projekt, das Sie umbenennen wollen.
  • Benennen Sie das Projekt um.
  • Erstellen Sie ein temporäres Projekt, das die verlinkten Ordner enthält.
  • Ziehen Sie die verlinkten Ordner aus dem temporären Projekt in das umbenannte Projekt.
  • Löschen Sie das temporäre Projekt.

Abhilfe (falls die Meldung bereits aufgetreten ist):

  • Im Explorer des Betriebssystems: Gehen Sie zum Ordner, der in der Meldung genannt wird und die Datei .project enthält. Löschen Sie diesen Ordner.
  • Löschen Sie die internen Fehler aus der Sicht Fehlerprotokoll.
2752

Kommentare werden beim Formatieren des Codes nicht zueinander ausgerichtet. Bei einem Kommentar am Anfang der Datei wird eine Leerzeile eingefügt.
Szenario: Falls Sie bereits vorhandenen ST-Code mit dem Befehl Formatieren (im Kontextmenü) bzw. der Tastenkombination Strg+Umschalt+F formatieren, werden Kommentare im ST-Code u.U. nicht zueinander ausgerichtet (siehe Beispiel).
Beispiel (vor dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
    /*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

wird zu (nach dem Formatieren):

FUNCTION_BLOCK FUB_LEDCylon
/*
     * The LEDs are shifted back and forth.
     */
END_FUNCTION_BLOCK

Falls außerdem am Anfang der Datei ein Kommentar vorhanden ist, wird eine Leerzeile vor diesem Kommentar eingefügt. Dadurch beginnt die Datei mit einer Leerzeile.
Abhilfe: nicht vorhanden

2809

Verlinkte Ordner werden beim Exportieren eines Projekts in eine Archivdatei berücksichtigt.
Szenario: Falls Sie ein Projekt in eine Archivdatei exportieren, wird der Inhalt von verlinkten Ordner (z.B. IEC61131-3 mit den IEC-Bausteinen) ebenfalls exportiert. Falls Sie anschließend das Projekt aus der Archivdatei importieren, sind die zuvor verlinkten Ordner zu "eigentlichen" Ordnern im Projekt geworden. In Folge treten möglicherweise Probleme auf, wenn Sie die Objekte verwenden, die im (eigentlich verlinkten) Ordner liegen; z.B. wenn Sie die IEC-Bausteine im ST-Code erfassen.
Abhilfe: Beim Exportieren in eine Archivdatei klappen Sie das zu exportierende Projekt in der linken Liste des Dialogs auf, entfernen Sie die Markierung für die verlinkten Ordner und drücken Sie erst dann Fertigstellen, um den Export zu starten. Nach dem Importieren sind die verlinkten Ordner im Projekt automatisch vorhanden.

2894

Keine Tastaturbedienung für "Quick-Info anzeigen"
Szenario: Falls Sie einen Mauszeiger auf ein Element im ST-Editor bewegen, wird eine Quick-Info angezeigt (auch als "Tooltip" oder "Hover-Text" bezeichnet). Sie können diese Quick-Info nicht mit Hilfe der Tastatur anzeigen.
Abhilfe: nicht vorhanden

4261

Beim Laden eines Programms erscheint nur eine allgemeine Meldung, falls Konvertierungsbausteine mit TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentyp versorgt werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie einen Konvertierungsbaustein (z.B. TO_TIME) verwenden und der Eingang mit einem TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentypen versorgt wird, erscheint beim Laden des Programms nur die Meldung Das Programm für die SPS kann nicht erstellt werden. Prüfen Sie das Fehlerprotokoll für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM Test
   VAR
      VarTOD : TIME_OF_DAY;
      VarDT : DATE_AND_TIME;
      Var1, Var2 : TIME;
   END_VAR
   Var1 := TO_TIME(IN:=VarTOD);
   Var2 := TO_TIME(IN:=VarDT);
END_PROGRAM

Abhilfe, falls Sie das Programm laden wollen: Verwenden Sie keine Konvertierungsbausteine mit TIME_OF_DAY- oder DATE_AND_TIME-Datentyp für den Eingang. Derzeit werden diese Datentypen für die explizite Konvertierung nicht unterstützt.