Release-Notes für Version 1.103.0

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version 1.103.0Sie gelten auch für logi.CAD 3 Version 1.103.0. Außerdem finden Sie in diesem Artikel auch Release-Notes, die nur für logi.CAD 3 Version 1.103.0 gültig sind. 

Die Release-Notes für die aktuelle Version finden Sie unter "Release-Notes für aktuelle Version".

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3 Version 1.103.0 oder logi.CAD 3 Version 1.103.0, installieren und verwenden Sie die folgende Version von logi.RTS:

  • Version 3.13.0 – für alle unterstützten Zielsysteme mit Ausnahme des Beckhoff-Zielsystems →CX9020 gültig
  • Version 2.3.1903 – nur für das Beckhoff-Zielsystem CX9020 gültig

Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.
(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.).
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren? , falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird. 

Zur Kompatibilität:
Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung Raspberry Pi in Betrieb nehmen nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.
Falls Sie eine neuere Version von →Raspbian einsetzen wollen, kommt u.U. ein Linux-Kernel ≥ Version 3.18 zum Einsatz. In diesem Fall können Probleme beim Hardwarezugriff auftreten (speziell auf Bus-Systeme, wie z.B. →I2C, SPI usw.). Im Zusammenhang mit →logi.RTS äußert sich die Problematik derart, dass z.B. Ein-/Ausgänge von →PiFace-Modulen trotz erfolgreicher Initialisierung nicht angesprochen werden können. Nähere Informationen zur Konfiguration von Linux-Systemen mit aktuellem Kernel finden Sie unter: http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-geraetetreiber-und-device-tree-dt

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version 1.103.0

IDNeuigkeiten
17287

Der Zugriff auf eine ENI-Datei aus logi.CAD 3 heraus wurde geändert, sodass nun die folgenden Konfigurationschritte erforderlich sind:

  1. Ziehen Sie die ENI-Datei und die ESI-Dateien in einen beliebigen Ordner des logi.CAD 3 -Projekts, z.B. in den Ordner src.
  2. Erweitern Sie die Ressource-Daten im SPS-Objekt um die neue Angabe GENERATE_GLOBALS.
    (info) Am besten verwenden Sie dafür die verfügbare Vorlage gge aus der Inhaltshilfe (diese kann z.B. mit der Tastenkombination Strg+Leerzeichen gestartet werden). Vervollständigen Sie die eingefügte Angabe entsprechend. Verwenden Sie wieder die Inhaltshilfe zum Vervollständigen, wo diese verfügbar ist.

    Beispiel für eine Ressource mit einer ENI-Datei EK1110.xml, die in den Ordner 'src' gezogen wurde
    RESOURCE local ON WindowsX86 { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    { GENERATE_GLOBALS DESTINATION := "src/GlobalsEK1110", IO_PROVIDER := EtherCatProvider, IO_SERVICE := EtherCAT, IO_PARAMETERS := "src/EK1110.xml" }
  3. Synchronisieren Sie die Ressource mit der ENI-Datei: Kontextmenü für das SPS-Objekt, Befehl Mit IO-Anbietern synchronisieren
    Ergebnis: Das spezifizierte Global-Objekt (hier: GlobalsEK1110) wird erstellt oder aktualisiert. Die benötigten Deklarationen für die Ressource-globalen Variablen werden darin im GLOBALS-Abschnitt eingetragen. Diese Ressource-globalen Variablen repräsentieren die Hardware-IOs, die physikalischen Adressen sind bereits eingetragen (nach dem Schlüsselwort AT).

    Beispiel für den Inhalt des Global-Objekts
    /***** Generated File - DO NOT EDIT - Last updated: 2017-04-24 09:41:41 *****/
    /** generated from RESOURCE "myResource" with the following directive: **/
    /** { GENERATE_GLOBALS DESTINATION := "src/GlobalsEK1110", IO_PROVIDER := EtherCatProvider, IO_SERVICE := EtherCAT, IO_PARAMETERS := "src/EK1110.xml" } **/
    GLOBALS GlobalsEK1110
      VAR_GLOBAL
        Slave_1002EL1008Channel1Input AT %IX1.0.0 : BOOL;
        Slave_1002EL1008Channel2Input AT %IX1.0.1 : BOOL;
        Slave_1004EL3102Channel1Status AT %IB1.1 : BYTE;
        Slave_1004EL3102Channel2Value AT %IW1.5 : INT;		
      END_VAR
    END_GLOBALS
  4. Erweitern Sie die Ressource-Daten im SPS-Objekt um die Angabe INCLUDE_GLOBALS und tragen dafür den Namen des GLOBALS-Abschnitts ein. Standardmäßig entspricht der Namen des GLOBALS-Abschnitts dem Namen des Global-Objekts.
    Die Angabe INCLUDE_GLOBALS kennen Sie möglicherweise bereits, falls Sie globale Variablen in einem zentralen Objekt (dem sogenannten Global-Objekt) deklariert haben.
  5. Speichern Sie das SPS-Objekt.

Die bisherigen Konfigurationsschritte im Vergleich:

  • Sie legten die ENI- und ESI-Dateien im Projekt ab (wie oben beschrieben).
  • Sie mussten das Global-Objekt selbst erstellen.
  • In diesem Global-Objekt mussten Sie die ENI-Datei mit Hilfe der folgenden Angabe eintragen:

    { ecatConfig := "Ordner/ENI-Dateiname.xml" } 
  • Sie mussten den Befehl Mit EtherCAT-Konfiguration synchronisieren für das Global-Objekt ausführen.
  • Sie erweiterten die Ressource-Daten im SPS-Objekt um die Angabe INCLUDE_GLOBALS (wie oben beschrieben).

Die Angabe ecatConfig im Global-Objekt wird in der neuen Version nicht mehr unterstützt, ebenso ist der Befehl Mit EtherCAT-Konfiguration synchronisieren nicht mehr für das Global-Objekt verfügbar.
Falls Sie vorhandene Global-Objekte mit einer ENI-Datei in der neuen Version weiterverwenden wollen, müssen Sie

  • beim obigen Schritt 2 das vorhandene Global-Objekt und die ENI-Datei eintragen,
  • den obigen Schritt 3 ausführen (= die Ressource synchronisieren) und
  • beim obigen Schritt 4 die Angabe INCLUDE_GLOBALS korrigieren (da sich wahrscheinlich der Name des GLOBALS-Abschnitts geändert hat).

Neuigkeiten in  logi.CAD 3 Version 1.103.0

IDNeuigkeiten
11464

Die Verwendung von Bibliotheken und ihrer Bausteine in anderen Projekten ist nun so möglich:

  1. Wie bisher möglich: Erzeugen Sie die komprimierte Bibliothek auf Basis einer Bibliothekskonfiguration.
  2. Kopieren Sie die erzeugte ZIP-Datei aus dem Ordner target des Projekts in den Ordner, der in den Benutzervorgaben als Quelle für den Bibliotheksanbieter Lokales Dateisystem eingestellt ist.
    Standardmäßig ist der Ordner C:\Users\Benutzer-ID\logi.cals\logiCAD3\Libraries vorgegeben, wobei Benutzer-ID die Benutzerkennung ist, mit der sich der Windows-Benutzer angemeldet hat.
  3. Öffnen Sie die Eigenschaften des Projekts, zu dem die Bibliothek hinzugefügt werden soll. Führen Sie diese Schritte aus:
    1. Klappen Sie die Gruppe Bibliothek auf und wählen Sie Bibliotheken aus.
    2. In der angezeigten Liste aktivieren Sie das Kontrollkästchen in der Spalte Installieren für die Bibliothek.
    3. Drücken Sie Anwenden und OK.

Ergebnis: Das Projekt enthält nun einen verlinkten Ordner für die Bibliothek. Sie können die Bausteine aus der Bibliothek in den Editoren wie andere Bausteine des Projekts verwenden.

Siehe Eigene Bibliothek mit Anwenderbausteinen erstellen für mehr Informationen.

15604

Sie werden auf direkte Linien im FBS-Editor durch entsprechende Meldungen hingewiesen, wenn Sie den Befehl Objekt validieren z.B. im Kontextmenü für das FBS-Objekt im Projektexplorer auswählen.

Eine direkte Linie wird automatisch erstellt, falls nicht genügend Platz für eine orthogonale Linie vorhanden ist oder die Linie verschiedene Seiten kreuzt.

17264

logi.CAD 3 enthält nun einen Bibliotheksanbieter und Bibliotheksspeicher für das lokale Dateisystem. Somit haben Sie die Möglichkeit, die Bereitstellung von Bibliotheken über das lokale Dateisystem zu konfigurieren.

17277

Die Eigenschaften des Projekts enthalten eine Liste, welche Bibliotheken der Bibliotheksanbieter für das lokale Dateisystem bereits enthält.

Siehe "Liste der Bibliotheken, die für ein Projekt verfügbar oder installiert sind" für die Bedeutung der Symbole, die in den Eigenschaften des Projekts für eine Bibliothek angezeigt werden können.

17303

Sie können eine erstellte Anwendung einer statischen Code-Analyse unterziehen: Kontextmenü für das Projekt, Befehl Objekt validieren
Dieser Befehl steht auch im Kontextmenü einer POE und einer Ressource zur Verfügung.

Während der statischen Code-Analyse werden die entsprechenden Objekte auf Basis von vorgegebenen Regeln geprüft. Pro Regelverletzung wird eine Meldung in der Sicht Fehlerprotokoll ausgegeben.

Aktuelle Einschränkungen:

  • Es ist nicht möglich, von der Meldung zur entsprechenden Regelverletzung im Objekt zu navigieren.
  • Unabhängig davon, für welches Objekt Sie den Befehl starten, werden immer die gleichen Prüfungen durchgeführt.
  • Die vorgegebenen Regeln können nicht in der grafischen Benutzeroberfläche eingesehen werden.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.103.0

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IDBehobenes Problem
17556

Eine Ausnahmebedingung wird u.U. beim Importieren eines Projekts verursacht.
Behebung: Bereinigen Sie das Projekt. Falls der Fehler weiterhin auftritt, löschen Sie die projektinterne Datenbank und lassen Sie diese neu erstellen – wie in diesem Troubleshooting-Artikel spezifiziert: Grundlegende Abhilfen bei Fehlern während des Importierens von Projekten oder bei anderen Arbeiten damit
Szenario für Problem: Beim Importieren eines bestimmten Projekts tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: Exception EclipseLink-4002 (Eclipse Persistence Services - 2.6.3.v20160428-59c81c5): org.eclipse.persistence.exceptions.DatabaseException...
Details, bei welcher Projektart die Ausnahmebedingung auftritt, sind nicht bekannt.

17679

Bei einer Kommunikation via Gateway geht die Verbindung zu einem Zielsystem möglicherweise verloren, falls eine Anwendung auf ein anderes Zielsystem geladen wird.
Hinweis: Das Problem inkl. Abhilfe ist in der Benutzerdokumentation beschrieben – als Troubleshooting-Artikel "Verbindung zu Controllino oder Arduino Nano geht verloren, nachdem eine Anwendung auf einen anderen Controllino oder Arduino Nano geladen wird".
Szenario für Problem: Wenn Sie Controllinos oder Arduino Nanos als Zielsysteme verwenden, die die Kommunikation via Gateway verwenden, ist es möglich, dass eine bereits bestehende Verbindung zu einem Zielsystem (z.B. Controllino Mini) automatisch getrennt wird, falls Sie eine Anwendung auf ein anderes Zielsystem (z.B. Controllino Maxi) laden. Erkennbar ist dieses Verhalten in der Sicht Instanzen.

Behobene Probleme in logi.CAD 3 Version 1.103.0

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IDBehobenes Problem
17552

Ungültige Namen für Konnektoren werden zwar nicht akzeptiert, aber nicht durch eine entsprechende Meldung gemeldet.
Behebung: Ungültige Namen für Konnektoren werden durch eine entsprechende Meldung gemeldet.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ungültigen Namen für einen Konnektor angegeben (z.B. My C1), wird diese Eingabe zwar nicht akzeptiert. Sie erhalten aber keine entsprechende Meldung.

17560

Die Liste der deklarierten Variablen zeigt nach dem Ersetzen des Editor-Inhalts keine Elemente, sondern den Text Keine Spalten in Tabelle an.
Behebung: Die Liste der deklarierten Variablen zeigt nach dem Ersetzen des Editor-Inhalts wieder die korrekten Elemente an.
Szenario für Problem: Falls der Inhalt eines geöffneten FBS-Editors automatisch geändert wird (da z.B. eine Eingangsvariable eines bereits gesetzten Funktionsbaustein-Aufrufs umbenannt wurde), wird beim Zurückwechseln zu diesem geöffneten FBS-Editor diese Rückfrage angezeigt:

Die Datei "Name" wurde im Dateisystem geändert. Möchten Sie den Inhalt des Editors durch diese Änderungen ersetzen?

Falls Sie auf Ja klicken, werden die FBS-Elemente im Zeichenfeld korrekt aktualisiert, die Liste der deklarierten Variablen enthält dann jedoch keine Elemente mehr, sondern der Text Keine Spalten in Tabelle wird angezeigt.

17706

Die Übersicht für den FBS-Editor verwendet immer die gleichen Startseiten, ohne die aktuelle Position im Zeichenfeld zu berücksichtigen.
Behebung: Falls die Übersicht für den FBS-Editor geöffnet wird, wird die aktuelle Position im Zeichenfeld entsprechend berücksichtigt.
Szenario für Problem: Die Übersicht für den FBS-Editor verwendet immer die gleiche Startseiten. Falls der im Zeichenfeld sichtbare Ausschnitt gewechselt wurde, wird die aktuelle Position beim Öffnen der Übersicht nicht berücksichtigt. Vor allem beim Öffnen der Übersicht für eine POE mit vielen Seiten werden dann immer die gleichen Seiten angezeigt werden, obwohl der im Zeichenfeld gerade sichtbare Ausschnitt vielleicht gar kein Teil dieser Seiten ist.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version 1.103.0

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ID

Bekanntes Problem

17948

logi.CAD 3 kann unter einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie logi.CAD 3 aus dem Download-Paket für das 32-Bit-Windows-Betriebssystem entpacken und dann auf die Start-Datei logiCAD3.exe doppelklicken, wird logi.CAD 3 auf einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht gestartet.
Abhilfe: Doppelklicken Sie auf die Datei eclipsec.exe.

17952

Eine Anwendung für Raspberry Pi kann unter einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem nicht erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.CAD 3 ist auf einem 32-Bit-Windows-Betriebssystem installiert haben, kann eine Anwendung für einen Raspberry Pi nicht erstellt werden. Diese Meldung erscheint: Die Anwendung für die SPS kann nicht erstellt werden.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ

Bekannte Probleme in logi.CAD 3 Version 1.103.0

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IDBekanntes Problem
17686

Beim Kopieren/Einfügen von Wertfeldern mit Variablen wird der Initialisierungswert für die Variablen nicht übernommen.
Behebung: Nun wird der Initialisierungswert für die Variablen ebenfalls übernommen, falls Sie ein Wertfeld mit einer Variable kopieren/einfügen und diese Variable verfügt über einen Initialisierungswert.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Wertfeld mit einer Variable kopieren und in einen anderen FBS-Editor einfügen, wird der Initialisierungswert dieser Variable nicht in die Liste der deklarierten Variablen des Ziel-FBS-Editors übernommen.

17701

Vor dem Einfügen von vielen Wertfelder mit Variablen zeigt die Vorschau u.U. nicht alle FBS-Elemente an.
Szenario für Problem: Falls Sie im FBS-Editor viele Wertfelder mit Variablen kopieren und einfügen, werden u.U. nicht alle einzufügenden FBS-Elemente in der Vorschau angezeigt. Eingefügt werden jedoch dann alle kopierten FBS-Elemente.
Abhilfe: nicht vorhanden

17744

Im geöffneten FBS-Editor wird eine unverständliche Meldung für einen fehlerhaften Aufruf angezeigt. Manchmal wird der Aufruf irrtümlich gar nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Falls Sie im Zeichenfeld den Aufruf einer ST-Funktion verwenden und die Deklarationsart nachträglich von Funktion (FUNCTION ... END_FUNCTION) auf Funktionsbaustein (FUNCTION_BLOCK ... END_FUNCTION_BLOCK) ändern, wird der Aufruf im geöffneten FBS-Editor zwar üblicherweise als fehlerhaft gekennzeichnet. Wenn Sie den Mauszeiger auf das Fehlersymbol bewegen, wird jedoch eine unverständliche Meldung angezeigt:

The feature 'valueHolder' of  'com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.DirectVarRefImpl@35f5a342{platform:...}' contains a dangling reference 'com.logicals.lc3.api....

Möglicherweise wird der Aufruf aber gar nicht als fehlerhaft gekennzeichnet, obwohl entsprechende Meldungen in der Sicht Fehler angezeigt werden.
Zusatzinformation: Das gleiche Problem tritt auf, falls Sie den Aufruf eines ST-Funktionsbausteins verwenden und die Deklarationsart nachträglich von Funktionsbaustein (FUNCTION_BLOCK ... END_FUNCTION_BLOCK) auf Funktion (FUNCTION ... END_FUNCTION) ändern.
Abhilfe: Schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut, damit die korrekte Meldung angezeigt wird bzw. der Aufruf als fehlerhaft gekennzeichnet wird.

18090

Beim mehrmaligen Verschieben von FBS-Elementen auf verschiedene Seiten wird möglicherweise ein FBS-Element von der Linie abgetrennt.
Szenario für Problem: Falls Sie FBS-Elemente mit einer Linienverbindung im FBS-Editor mehrmals auf verschiedene Seiten verschieben, wird möglicherweise eines der FBS-Elemente von der Linie abgetrennt.
Abhilfe: Speichern, schließen und öffnen Sie das FBS-Objekt. Prüfen Sie zusätzlich, ob die letzten Änderungen enthalten sind. Falls nicht, wiederholen Sie die erforderlichen Benutzeraktionen.

18115

Die Lizenzierung "CmActLicense" kann nicht verwendet werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie CmActLicense als Lizenzierung verwenden, wird die folgende Meldung beim Öffnen eines FBS-Editors angezeigt: Lizenz für FBS-Editor konnte nicht gefunden werden.
Zusatzinformation: Die CmActLicense ist eine software-basierte Aktivierung, bei der die Lizenz auf dem Rechner aktiviert werden muss.
Abhilfe: Verwenden Sie CmDongle als Lizenzierung. CmDongle ist ein hardware-basierter Kopierschutz.

18133

Eine Ausnahmebedingung wird beim Einfügen eines Funktionsbaustein mit einem OLT-Feld verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Funktionsbaustein zusammen mit einem zugeordneten OLT-Feld in die Zwischenablage kopieren und dann die kopierten FBS-Elemente einfügen, tritt eine Ausnahmebedingung auf und die kopierten FBS-Elemente werden nicht eingefügt. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: java.lang.ClassCastException: com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.DirectVarRefImpl cannot be cast to com.logicals.lc3.api.model.fbd.CallableNodeConnectionPointRef
Abhilfe: Kopieren Sie den Funktionsbaustein ohne OLT-Feld. Fügen Sie dann den Funktionsbaustein ein und erstellen Sie das OLT-Feld für den eingefügten Funktionsbaustein.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ