MEMSET-Baustein

Kurz-Information

NameMEMSET
→POE-Typ→Funktion
KategorieIEC-Baustein, MemoryEnh, Baustein mit interner Fehlerdiagnose
Konform zur →IEC-Norm

(plus) nicht in IEC-Norm vorgesehen

Grafische Schnittstelle

Verfügbar ab
  • Version 1.35.0 (für logi.CAD 3 ) – Anfangsvariante
  • Version 2.0.9 (für Bibliothek Standard) – grafische Schnittstelle mit Ein-/Ausgangsvariable

Funktionalität

Der Baustein initialisiert Bytes des Eingangswerts mit einem vorgegebenen Wert.

Sie geben den Eingangswert über den Eingang IN ein und den Wert für die Initialisierung über den Eingang VAL. Die Anzahl der Bytes, die im Eingangswert initialisiert werden, geben Sie über den Eingang LEN ein.
Standardmäßig ist der Wert 0 für die Initialisierung und für die Anzahl der Bytes vorgegeben. 

Spezialfälle:

  • Bei LEN = 0 werden die Anzahl der Bytes, die im Eingangswert zu initialisieren sind, automatisch berechnet.

  • Falls der Wert für LEN > als die maximal mögliche Größe des Eingangswerts IN ist, wird bis zur maximalen Größe des Eingangswerts initialisiert und der Ausgang ENO auf den Wert FALSE gesetzt. 

  • Falls an IN ein STRING-Element mit einer Länge anliegt, wird die Länge des STRING-Buffers verwendet. Die Länge des STRING-Buffers wird durch die Deklaration bestimmt.
    STRING-Elemente mit einer Länge sind von Ihnen deklarierte STRING-Variablen; siehe "Deklaration von STRING-Variablen (inkl. Zugriff)"
  • Falls an IN ein STRING-Element ohne einer Länge anliegt, wird ebenfalls die Länge des STRING-Buffers verwendet. Die Länge des STRING-Buffers wird jedoch durch den resultierenden Wert bestimmt.
    STRING-Elemente ohne einer anwenderdefinierten Länge ergeben sich, wenn Sie STRING-Funktionen oder →Zeichenfolge-Literal verwenden.

Eingänge, Ausgänge


Bezeichner→DatentypBeschreibung
Ein-/Ausgänge
(VAR_IN_OUT):
IN
REALLREALUSINTUINTUDINTULINTSINTINTDINTLINTTIMEBOOLBYTEWORDDWORDLWORDSTRINGCHARDATE_AND_TIMEDATETIME_OF_DAY oder ein →anwenderdefinierter Datentyp
Einschränkung: Bei →ARRAY-Datentypen sind nur ein-dimensionale Arrays zulässig.
Eingangswert
Eingänge:VALUSINT

Wert für Initialisierung; Standardwert = 0
 

LENUDINTAnzahl der Bytes, die auf VAL gesetzt werden; Standardwert = 0

Der Eingang EN und der Ausgang ENO sind für den →Aufruf des Bausteins verfügbar. Siehe "Ausführungssteuerung: EN, ENO" für Informationen zum Eingang EN und zum Ausgang ENO.

Interne Fehlerdiagnose für Baustein

Der Baustein prüft vor der Ausführung die anliegenden Werte.
Falls der Wert für LEN > als die maximal mögliche Größe des Eingangswerts IN ist, wird der Ausgang ENO des Bausteins auf den Wert Wert FALSE (oder eine Entsprechung) gesetzt.

Beispiel für Verwendung im ST-Editor

PROGRAM Test
    VAR
        Var1, Var2 : BYTE := 0;
        Var3, Var4 : DINT := 0;      
    END_VAR
    MEMSET(IN := Var1, VAL := 16#0A, LEN := 1);     (* The variable 'Var1' evaluates to '10'. *)
    MEMSET(IN := Var2, VAL := 16#0C, LEN := 1);     (* The variable 'Var2' evaluates to '12'. *)
    MEMSET(IN := Var3, VAL := 16#0C, LEN := 1);     (* The variable 'Var3' evaluates to '12'. *)
    MEMSET(IN := Var4, VAL := 16#0A, LEN := 3);     (* The variable 'Var4' evaluates to '657930'. *)
END_PROGRAM

Bei der Erstellung Ihrer Anwendung im ST-Editor erstellen Sie den Aufruf eines Bausteins, indem Sie den laut Syntax erforderlichen Text eintippen oder die Inhaltshilfe verwenden.