Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  2.2.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  2.2.0 , installieren und verwenden Sie die Version 4.2.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3 passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

logi.CAD 3 wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  2.2.0

IDKomponenteNeuigkeiten
30657Raspberry Pi

Raspberry Pi 1 Modell B+ wird ab logi.CAD 3 Version 2.2.0 nicht mehr unterstützt. Siehe "→Raspberry Pi" für die unterstützten Versionen von Raspberry Pi.

30392Schnittstellen-Editor

Das Register Eigenschaften des Schnittstellen-Editors bietet Ihnen diese neue Möglichkeiten:

  • Einstellungen für Minimum-Breite/-Höhe und Maximum-Breite/-Höhe
    Die bereits vorhandene Breite/Höhe eines Bausteins wird als Standard-Größe verwendet, mit der der Baustein beim Einfügen in den FBS-Editor erstellt wird. Danach können Sie den Baustein bis zur angegebenen Minimum-Größe verkleinern oder bis zur angegebenen Maximum-Größe vergrößern.
    Sonderfall: Falls Ein-/Ausgänge auf Positionen > Standard-Größe liegen, wird der Baustein beim Einfügen automatisch so vergrößert, sodass sofort alle Ein-/Ausgänge beim Einfügen sichtbar sind.
  • Einstellung für Fixe Größe
    Ist diese Einstellung aktiviert, kann der Baustein nach dem Einfügen in den FBS-Editor nicht verkleinert oder vergrößert werden.
  • Einstellung für Erweiterbar
    Ist diese Einstellung aktiviert und Ein-/Ausgänge liegen auf Positionen > Standard-Größe, werden zusätzliche Ein-/Ausgänge beim Vergrößern des Bausteins sichtbar.
  • Auswahlliste für die Hintergrundfarbe der Schnittstelle
    Bisher mussten Sie den Namen der gewünschten Farbe (z.B. DodgerBlue) im Feld Hintergrundfarbe angeben. Nun wählen Sie die gewünschte Farbe einfach aus der neuen Auswahlliste aus.

Details: siehe "Größe der Schnittstelle für einen Baustein ändern" und "Hintergrundfarbe für Schnittstelle definieren"

30392FBS-EditorDie maximale Größe von Kommentarfeldern, Wertfeldern, Konnektoren und Fortsetzungen wurde nun auf 1000 Pixel beschränkt.
30339ST-Editor

Das folgende Pragma kann in den Instanzparametern verwendet werden:

{ @RELATES_TO := RealValue;}

Wie die Instanzparameter (siehe ID "30252") ist dieses optionale Pragma für Systemintegratoren vorgesehen und dient dazu, Daten in der Instanzstruktur zu hinterlegen.

30252ST-Editor

Die folgenden Pragmas können in einem Abschnitt VAR ... END_VAR für die internen Variablen des ST-Editors verwendet werden:

{ instanceParam }
{ noCodeGeneration }

Dadurch werden die Einträge im Abschnitt zu sogenannten Instanzparametern.

Diese optionalen Pragmas sind für Systemintegratoren vorgesehen. Sie dienen dazu, Daten in der Instanzstruktur zu hinterlegen. Der Systemintegrator kann diese Daten in Zukunft bei der Codegenerierung über eine API abfragen und entsprechend berücksichtigen.

30029Anwendung erstellen

Beim Erstellen der Anwendung werden in der Sicht Fehler standardmäßig nur mehr bis zu 200 Fehler und bis zu 200 Warnungen oder Informationen angezeigt. Diese Begrenzung erhöht die Performance von logi.CAD 3 während des Erstellens der Anwendung und danach.
Falls Sie mehr Meldungen sehen wollen, kann Ihr Systemintegrator die Begrenzung durch die Konfigurationsvariablen lc3.max.cdt.errors und lc3.max.cdt.warnings erhöhen.

30887Sicht "Variablenwerte"

Da die Datenanforderung für die Sicht Variablenwerte überarbeitet wurde, können Sie nun mehr als 254 Variablen in die Sicht Variablenwerte einfügen.
Außerdem wechselt logi.CAD 3 automatisch zur Position einer Variable in der Sicht Variablenwerte, falls Sie eine Variable einfügen, die bereits in der Sicht vorhanden ist.

30918FBS-Editor

Sie können nun die folgenden Variablen im FBS-Editor deklarieren:

  • →konstante Variablen – im Detail: interne Variablen, globale und externe Variablen mit dem Schlüsselwort CONSTANT
  • →gepufferte Variablen – im Detail: interne Variablen, Eingangsvariablen, Ausgangsvariablen und globale Variablen mit dem Schlüsselwort RETAIN
  • →nicht-gepufferte Variablen – im Detail: interne Variablen, Eingangsvariablen, Ausgangsvariablen und globale Variablen mit dem Schlüsselwort NON_RETAIN

Die Deklaration erfolgt beim Erstellen eines Wertfelds mit einer neuen Variablen (mit Hilfe der Inhaltshilfe). Hier einige Beispiele:

  • L,C:var4: BOOL erstellt ein Wertfeld mit der konstanten, internen Variable var4 vom Datentyp BOOL.
  • I,R:var5: INT erstellt ein Wertfeld mit einer gepufferten Eingangsvariable var5 vom Datentyp INT.
  • O,NR:var6: SINT erstellt ein Wertfeld mit einer nicht-gepufferten Ausgangsvariable var6 vom Datentyp SINT.
30931Sicht "Variablenwerte"Falls Sie eine Variable in der Sicht Variablenwerte ersetzen (z.B. durch Drücken der F2-Taste), wird die neue Variable an der Position der bisherigen Variable angezeigt. Bisher wurde die neue Variable am Ende der Liste eingefügt.
31152Beispielprojekte

Unter https://github.com/logicals-gmbh/com.logicals.lc3.examples stehen ausgewählte Beispielprojekte zur Verfügung. Importieren Sie diese Projekte in logi.CAD 3 , um darin die Code-Beispiele zu untersuchen.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.2.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
29875OPC UA für logi.RTS

OPC UA gibt Speicher beim erneuten Laden der Anwendung möglicherweise nicht frei.
Behebung: Das Problem tritt mit der Version 4.2.0 von logi.RTS nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Der OPC UA Systemservice gibt Speicher beim Laden der Anwendung über logi.CAD 3 nicht frei, wenn beim Start von logi.RTS bereits die Anwendung geladen war.

29930Sicht "Variablenwerte"

Die Aktualisierung der angezeigten Werte in der Sicht "Variablenwerte" dauert länger als erwartet.
Behebung: Die Werte für die Variablen werden ohne Verzögerung angezeigt. Allerdings können nur mehr bis zu 254 Variablen in die Sicht eingefügt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie bis zu 255 Variablen in die Sicht Variablenwerte einfügen, so werden die Werte für die Variablen erst nach einer Verzögerung angezeigt. Die kontinuierliche Aktualisierung der Werte dauert bis zu 40 Sekunden.

29942Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt keine Werte für Referenz-Variablen. Stattdessen steigt die CPU-Auslastung.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf. Die Sicht zeigt jedoch keine Werte für Referenz-Variablen, die mit dem Wert NULL initialisiert wurden.
Szenario für Problem: Die Sicht Variablenwerte zeigt keine Werte für eingefügte Referenz-Variablen. Stattdessen werden die folgende Einträge fortlaufend im Fehlerprotokoll angezeigt: plug-in: com.logicals.targetproxy. Details: xs_nclc1.get_srv63.NC_VISadr^.Pskp
Zusätzlich steigt die CPU-Auslastung von logi.CAD 3 in den nächsten Minuten auf bis zu 99%.

30029Anwendung erstellen

Das Erstellen einer Anwendung wird abgebrochen. Trotz der entsprechenden Meldung sind keine Aktionen möglich.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf, da die Anzahl der ausgegebenen Meldungen begrenzt wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie versuchen, eine Anwendung zu erstellen, wird die folgende Meldung angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Nach der Anzeige der Meldung ist es für einige Zeit nicht möglich, andere Aktionen in logi.CAD 3 auszulösen. Der Grund dafür sind die zahlreichen Meldungen, die in der Sicht Fehler ausgegeben werden.

30047Systembausteine

Bestimmte Systembausteine für die Konvertierung entsprechen nicht der Norm IEC 61131-3 Edition 3.0.
Hinweis: Die Benutzerdokumentation für die betroffenen Systembausteine wurde um einen entsprechenden Hinweis erweitert.
Szenario für Problem: Bei bestimmten Systembausteinen wird eine Wert-Konvertierung laut der Norm IEC 61131-3 Edition 2.0 durchgeführt. Da die Norm IEC 61131-3 Edition 3.0 jedoch eine binäre Übertragung fordert, ist die Konvertierung bei diesen Systembausteinen nicht konform zur Edition 3.0.
Das Problem tritt auf diese Systembausteine auf, wenn der jeweilige Datentyp am Eingang des Systembausteins anliegt:

Systembaustein

Eingangsdatentyp

TO_BOOL

BYTE, WORD, DWORD, LWORD

TO_DWORD

REAL, INT, SINT

TO_LREAL

LWORD

TO_LWORD

LREAL, DINT, INT, SINT

TO_REAL

DWORD

TO_WORD

SINT

Beispiel 1: Der DWORD-Wert 16#43BE4000 wird in den REAL-Wert 1.136542E+9 konvertiert. Die Konvertierung laut Edition 3.0 würde aber den REAL-Wert 380.5 ergeben.
Beispiel 2: Der DWORD-Wert 123 wird in den REAL-Wert 123.0 konvertiert. Die Konvertierung laut Edition 3.0 würde aber den REAL-Wert 172.3597E-45 ergeben.

30080FBS-Editor

Beim Öffnen von mehreren FBS-Editoren mit OLT-Feldern reagiert logi.CAD 3 u.U. nicht mehr.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Anwendung auf die integrierte SPS geladen haben, die Werte von globalen Variablen in der Sicht Variablenwerte anzeigen lassen und mehrere FBS-Editoren für Programme öffnen, in denen OLT-Felder enthalten sind, reagiert logi.CAD 3 nicht mehr.

30158Vendor-Bausteine

Verwirrende Warnungen werden für einen Vendor-Baustein angezeigt.
Behebung: Die Warnungen werden nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls ein Vendor-Baustein in einem Projekt erstellt und gespeichert wird, erscheinen die folgenden Warnungen im Fehlerprotokoll:

Das Objekt "POE-Name" ist möglicherweise nicht mehr mit der Datei "Name-der-generierten-Datei.c" synchron.
Das Objekt "POE-Name" ist möglicherweise nicht mehr mit der Datei "Name-der-generierten-Datei.h" synchron.

Diese Warnungen erscheinen, obwohl die generierten Dateien und das Objekt mit der POE (= der Vendor-Baustein) gar nicht geändert wurden. Beim Bereinigen des Projekts erscheinen die Warnungen weiterhin.

30406FBS-Editor, Sicht "Variablenwerte"

Die FBS-Editoren zeigen keine Werte. Es erscheint keine aussagekräftige Meldung.
Behebung: Bei dem folgenden Problem zeigt die Sicht Fehlerprotokoll nun diese Meldung an: Die angeforderten Variablen haben das Limit von 254 erreicht. Es ist nicht möglich, mehr Werte anzuzeigen.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Anwendung auf die integrierte SPS geladen haben, die Werte von globalen Variablen in der Sicht Variablenwerte anzeigen lassen und mehrere FBS-Editoren für Programme öffnen, in denen OLT-Felder enthalten sind, ist es möglich, dass keine Werte mehr angezeigt werden – weder in der Sicht Variablenwerte noch in den OLT-Feldern in den FBS-Editor. Dabei erscheint auch keine Meldung, die auf das Problem hinweisen.

30413Projekt-Aktionen

Es ist nicht möglich, ein Projekt umzubenennen.
Behebung: Ein Projekt kann umbenannt werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie versuchen, ein Projekt umzubenennen, wird die Aktion nicht erfolgreich beendet. Stattdessen bleibt der Dialog geöffnet auf dem Bildschirm stehen und logi.CAD 3 reagiert nicht auf Benutzeraktionen.

30577FBS-Editor

Verwendung von gleichnamigen Bausteinen aus unterschiedlichen Namespaces führt zu Fehlern im FBS-Editor.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie zwei Bausteine mit dem gleichen Namen aus unterschiedlichen Namespaces verwenden, führt das zu einem Fehler. Der folgende Fehler wird ausgegeben: Nicht eindeutiger Bezeichner "NameA". Gefunden in: NamespaceA.NameA, NamespaceB.NameB

30597Sicht "Variablenwerte"

Falls ein benannter Wert in einer FOR-Anweisung verwendet wird, wird falscher Code für die Anwendung erzeugt.
Behebung: FOR-Anweisungen mit einem benannten Wert als Anfangswert und Endwert werden korrekt ausgeführt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen benannten Wert als Anfangswert und Endwert einer FOR-Anweisung verwenden (siehe Beispiel), wird die FOR-Anweisung nicht so oft wiederholt ausgeführt, als dies erwartet wird. In Folge wird ein falscher Wert für die entsprechende Variable in der Sicht Variablenwerte angezeigt.

Beispiel
TYPE
  AC2 : USINT(MIN_SCOPE := 5, MAX_SCOPE := 11);
END_TYPE

PROGRAM MyTest
  VAR
    i : USINT;
    Var1 : USINT;
  END_VAR
 
  Var1 := 0;
  FOR i := AC2#MIN_SCOPE TO AC2#MAX_SCOPE DO
    Var1 := Var1+1;
  END_FOR;  
 (*  The "Values of Variables" view displays the wrong value '1' for the variable 'Var1'. The correct value would be '7'. *)
END_PROGRAM
30614Schnittstellen-Editor

Nachdem neue Ein-/Ausgänge erstellt wurden, ist es nicht mehr möglich, die Schnittstellen-Größe zu verändern.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Der Schnittstellen-Editor ermöglicht, die Größe der Schnittstelle zu verändern. Dies ist jedoch nicht mehr möglich, falls der Schnittstellen-Editor geöffnet bleibt und Sie neue Ein-/Ausgänge im FBS-Editor anlegen.

30642Schnittstellen-Editor

Die Breite einer Schnittstelle kann nicht geändert werden, falls der Instanzname angezeigt wird.
Behebung: Die Breite einer Schnittstelle kann auch dann geändert werden, falls der Instanzname angezeigt wird.
Szenario für Problem: Der Schnittstellen-Editor ermöglicht, die Breite der Schnittstelle zu verändern. Dies ist jedoch nicht mehr möglich, falls der Instanzname angezeigt wird.

30648Sicht "Variablenwerte"

Die Aktualisierung der Sicht "Variablenwerte" dauert länger als erwartet.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Hinweis: logi.CAD 3 wechselt nun automatisch zur Position einer Variable in der Sicht Variablenwerte, falls Sie eine Variable einfügen, die bereits in der Sicht vorhanden ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable am Ende der Liste aus der Sicht Variablenwerte löschen, so verschwinden die Werte für die restlichen Variablen und werden erst wieder nach einer Verzögerung angezeigt. Die Anzeige der Werte kann bis zu 1 Minute dauern.
Zusatzinformation: Das Problem ist besonders dann bemerkbar, falls mehr als 200 Variablen in der Sicht Variablenwerte enthalten sind.

30660FBS-Editor, Signale

Das Draggen und Droppen von Signalen in den FBS-Editor deaktiviert das automatische Erstellen der C-/H-Datei.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie Signale in den FBD-Editor ziehen und dort fallen lassen, werden Wertfelder mit externen Variablen erzeugt. Falls Sie danach andere Variablen im FBS-Editor erstellen und die Änderungen speichern, werden die danach erstellten Variablen nicht in der Sicht Instanzen angezeigt. Außerdem wird der Inhalt der entsprechenden C-/H-Datei nicht automatisch um die neuen Variablen aktualisiert.
Zusatzinformation:

  • Das Draggen und Droppen von Signalen in den FBS-Editor ist ein zusätzliches Feature, das u.U. von Ihrem Systemintegrator bereitgestellt wird.
  • Das Problem tritt u.U. noch nicht für die 1. Variable auf, die nach dem Fallenlassen erzeugt wurde, sondern erst ab der 2. Variable.
30773FBS-Editor

Ein fehlender Strukturdatentyp kann im FBS-Editor nicht korrigiert werden.
Behebung: Der Name des fehlenden Strukturdatentyps kann auf den neuen Namen geändert werden.
Hinweis: Der fehlende Strukturdatentyp wird in der Liste der deklarierten Variablen außerdem als fehlerhaft markiert, sofern Sie den FBS-Editor erneut öffnen.
Szenario für Problem:

  1. Sie deklarieren eine Variable im FBS-Editor auf Basis eines Strukturdatentyps.
  2. Sie ändern den Namen des Strukturdatentyps im ST-Editor, jedoch nicht mit Hilfe des Befehls Element umbenennen (= Refactoring). In Folge erscheint diese Meldung in der Sicht Fehler: Fehlende POE oder Datentyp: "Name"
  3. Sie können den Namen des Strukturdatentyps, der bei der Variable im FBS-Editor eingetragen ist, nicht auf den neuen Namen korrigieren.
30830FBS-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls der FBS-Editor eine externe Variable basierend auf einer konstanten globalen Variable enthält.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variablen mit dem Schlüsselwort CONSTANT im SPS-Objekt deklarieren und auf deren Basis eine externe Variable mittels Inhaltshilfe im FBS-Editor für ein Programm erstellen, kann die Anwendung nicht erstellt werden. Diese Meldungen erscheinen:

  • Fehler beim Auflösen der externen Variablen. Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
  • Die externe Variable "Name" in der POE "Name" ist im Programm "Name" als konstante globale Variable definiert

Zusatzinformation: Beim Erstellen der externen Variable wurde das Schlüsselwort CONSTANT nicht automatisch übernommen.

30872Objektbrowser

Nach einem erneuten Start von logi.CAD 3 kann die Sicht "Objektbrowser" nicht verwendet werden.
Behebung: Die Sicht kann direkt nach dem erneuten Start von logi.CAD 3 verwendet werden.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.CAD 3 schließen, während die Sicht Objektbrowser angezeigt wird, fehlen nach dem erneuten Start von logi.CAD 3 die Eingabefelder und die Schaltfläche Suchen der Sicht. In Folge kann die Sicht nicht verwendet werden.

30949ST-Editor

Das Schlüsselwort CONSTANT wird für die Abschnitte VAR_INPUT und VAR_OUTPUT unterstützt.
Behebung: Das Schlüsselwort CONSTANT wird für die Abschnitte VAR_INPUT und VAR_OUTPUT nicht mehr unterstützt. Falls Sie es verwenden, wird es als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Es ist möglich, das Schlüsselwort CONSTANT für die Abschnitte VAR_INPUT und VAR_OUTPUT anzugeben. Laut der IEC-Norm ist das aber nicht erlaubt.

30955FBS-Editor

Die Inhaltshilfe erlaubt möglicherweise einen falschen Initialisierungswert für eine Variable.
Behebung: Die Inhaltshilfe akzeptiert den falschen Initialisierungswert für die Variable nicht mehr.
Szenario für Problem: Falls Sie die Inhaltshilfe im FBS-Editor verwenden, um eine Variable zu erstellen, wird die folgende Angabe myVariable : INT := 'a' akzeptiert und ein Wertfeld mit dieser Variable erstellt. Tatsächlich sollte der Initialisierungswert 'a' nicht für eine INT-Variable akzeptiert werden.

30996FBS-Editor

logi.CAD 3 wird möglicherweise beim Ersetzen eines Bausteins im FBS-Editor terminiert.
Behebung: Das Ersetzen ist wie im folgenden Szenario beschrieben möglich, logi.CAD 3 wird nicht terminiert.
Szenario für Problem: Falls Sie den Aufruf eines Bausteins im FBS-Editor mit Hilfe der Inhaltshilfe einfügen und die Vorschau auf einen bestehenden, fehlerhaften Aufruf ziehen, um den fehlerhaften Aufruf durch den neuen Aufruf zu ersetzen, ist es möglich, dass logi.CAD 3 plötzlich terminiert wird.
Zusatzinformation: Das Problem wurde bei Bausteinen beobachtet, die den Instanznamen anzeigen.

31160FBS-Editor

Bei EN=FALSE im FBS-Editor verhalten sich Zuweisungen von Ausgangsvariablen einer Funktion auf Strukturelemente unterschiedlich.
Behebung: Die Zuweisungen von Ausgangsvariablen einer Funktion auf Strukturelemente verhalten sich nun wie die Zuweisungen auf eine "normale" Variable.
Szenario für Problem: Falls ein Strukturelement in einem Wertfeld eingetragen ist, dieses Wertfeld mit dem Ausgang eines MOVE-Bausteins verbunden ist und bei EN=TRUE, erhält das Strukturelement den Wert, der am Eingang von MOVE anliegt. Bei EN=FALSE erhält das gleiche Strukturelement den Initialisierungswert des Strukturelements. Tatsächlich sollte jedoch der Wert des Strukturelements erhalten bleiben – wie es bei einer "normalen" Variable der Fall ist.
Zusatzinformation über das generelle, dokumentierte Verhalten: Ist der Wert von EN auf den Wert FALSE gesetzt, werden Zuweisungen von Ausgangsvariablen (inkl. vom Ausgang ENO) eines Bausteins auf andere Variablen nicht ausgeführt, sofern diese Zuweisungen im gleichen FBS-Netzwerk liegen. In Folge bleibt der letzte Wert für die andere Variable erhalten. Dies ist für Strukturelemente aber nicht der Fall.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.2.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5);
 (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

29378,
Teil 1
PDF-Dateien für Dokumentation

Die PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation enthalten manchmal den Text "→S0" für Verweise. Die Navigation in der PDF-Datei ist für diese Verweise nicht möglich.
Szenario für Problem: Einige Verweise (Links) innerhalb einer PDF-Datei enthalten die Angabe "(→S0)" mit "0" statt der korrekten Seitennummer. Die Navigation innerhalb der PDF-Datei durch Klicken auf solche Verweise ist nicht möglich.
Zusatzinformation: In den PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation sind Verweise um die Angabe "(→S#)" erweitert, wobei # für die Seitennummer steht. Beim Klicken auf den Verweis wird zur entsprechenden Seite gesprungen. Beispiel: Bei einem Verweis mit der Angabe "(→S24)" wird auf die 24. Seite gesprungen.
Abhilfe 1: Suchen Sie nach dem Begriff in der PDF-Datei, um zur gesuchten Seite in der PDF-Datei zu gelangen.
Abhilfe 2: Verwenden Sie die Online-Hilfe (Menü Hilfe, Befehl Hilfeinhalt) oder die HTML-Dateien (z.B. einen Systembaustein in einem Editor selektieren und die F1-Taste drücken), um in der Online-Hilfe oder den HTML-Dateien zu navigieren.

29378,
Teil 2
PDF-Dateien für Dokumentation

Die PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation enthalten Seitennummern bei Verweisen, die nicht korrekt sind.
Szenario für Problem: Bei Verweisen (Links) innerhalb einer PDF-Datei ist üblicherweise die Seitennummer der Zielseite angegeben, auf der die entsprechende Beschreibung beginnt. Bei einigen Verweisen wird jedoch fälschlicherweise der aktuelle Artikel als Ziel verwendet, wodurch eine falsche Seitennummer beim Verweis angegeben ist.
Beispiel: Falls die Beschreibung des SHL-Bausteins auf Seite 448 beginnt, würde ein korrekter Verweis daher "SHL-Baustein (→S448)" lauten. Der Verweis "SHL-Baustein (→S85)" auf Seite 89 ist also nicht korrekt, sondern verweist auf den Beginn des aktuellen Artikels auf Seite 85.
Abhilfe 1: Suchen Sie nach dem Begriff in der PDF-Datei, um zur gesuchten Seite in der PDF-Datei zu gelangen. Oder verwenden Sie das Inhaltsverzeichnis der PDF-Datei für die Navigation.
Abhilfe 2: Verwenden Sie die Online-Hilfe (Menü Hilfe, Befehl Hilfeinhalt) oder die HTML-Dateien (z.B. einen Systembaustein in einem Editor selektieren und die F1-Taste drücken), um in der Online-Hilfe oder den HTML-Dateien zu navigieren.

30923Daten debuggen

Das Öffnen einer größeren POE für das Debuggen von Daten dauert länger als erwartet. Das Scrollen in dieser POE und das Schließen dauert ebenfalls länger.
Szenario für Problem: Falls Sie auf eine POE in der Sicht Instanzen doppelklicken, um den ST-Viewer für das Debuggen von Daten zu öffnen, dauert dies möglicherweise länger als erwartet. Für eine POU mit ca. 10.000 Codezeilen dauert es bis zu 8 Minuten, bis der Inhalt angezeigt wird. Falls Sie danach in der POE scrollen, gibt es Verzögerungen bis zu 1 Minute, bevor der Inhalt aktualisiert wird. Möglicherweise dauert das Schließen des ST-Viewers sogar bis zu 15 Sekunden.
Abhilfe: nicht vorhanden

31063Vendor-Bausteine

Es ist nicht möglich, Ihre eigenen Build-Konfigurationen zu erstellen.
Szenario für Problem: Nachdem Sie Ihre eigene Build-Konfiguration erstellt und angewendet haben (Eigenschaften des Projekts, Gruppe C/C++ General, Preprocessor Include Paths, Macros, etc.), steht diese Build-Konfiguration nicht in den Eigenschaften zur Verfügung und wird daher auch nicht angewendet.
Zusätzliche Informationen:

  • Falls Sie Vendor-Bausteine erstellen, ist es sinnvoll, Ihre eigene Build-Konfiguration zu erstellen, um Ihre eigenen C-Dateien zu integrieren. Ohne diese wird Code als fehlerhaft gekennzeichnet, der mit den integrierten C-Dateien nicht als fehlerhaft gekennzeichnet wird.
  • Der technische Grund für das Problem ist, dass die Build-Konfiguration nicht in die Datei .cproject eingetragen wird.

Abhilfe: nicht vorhanden

31074ST-Editor

Die Verwendung eines benannten Werts, der mehrmals in verschachtelten Namespaces und unterschiedlichen ST-Objekten deklariert ist, führt zu einem Fehler.
Szenario für Problem: Falls Sie einen benannten Wert aus einem Namespaces verwenden und falls dieser Wert mehrmals in verschachtelten Namespaces und unterschiedlichen ST-Objekten deklariert ist, führt das zu einem Fehler. Der folgende Fehler wird ausgegeben: Nicht eindeutiger Bezeichner "Benannter-Wert". Gefunden in: Namespace1.Namespace2.DatentypA.Benannter-Wert, Namespace1.DatentypB.Benannter-Wert

Beispiel für 1. ST-Objekt
NAMESPACE NS1
  PROGRAM Test
    VAR
      myEnum : Type3;
    END_VAR;
    myEnum := On1; (* This line is highlighted as faulty.  *)
  END_PROGRAM
END_NAMESPACE
Beispiel für 2. ST-Objekt
NAMESPACE NS1 (* Namespace with a data type with named values *)
  TYPE
    Type3 : INT(On1 := 1, Off1 := 2);
  END_TYPE
END_NAMESPACE

NAMESPACE NS1.NS2 (* Nested namespace with a data type with named values *)
  TYPE
    Type1 : INT(On1 := -1, Off1 := -2);
  END_TYPE
END_NAMESPACE

Abhilfe 1: Deklarieren Sie die Datentypen im gleichen ST-Objekt.
Abhilfe 2: Verwenden Sie keine verschachtelten Namespaces.
Abhilfe 3: Geben Sie den vollqualifizierten Namen an. Beispiel: myEnum := Type3#On1;

31079FBS-Editor

Das Ersetzen eines Aufrufs im FBS-Editor verhindert die Rückgängig-Aktion.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, das Ersetzen eines bestehenden Aufrufs eines Bausteins im FBS-Editor durch einen anderen Aufruf rückgängig zu machen. Falls Sie z.B. einen ADD-Baustein durch einen MUL-Baustein ersetzen, kann diese Ersetzen-Aktion nicht rückgängig gemacht werden, um zum ADD-Baustein zurückzukehren. Außerdem ist es nicht möglich, alle Aktionen vor dem Ersetzen rückgängig zu machen.
Abhilfe: nicht vorhanden

31171Daten debuggen

Ohne Verbindung zur SPS werden weiterhin Werte in den OLT-Feldern angezeigt.
Szenario für Problem: Obwohl keine Verbindung zur SPS mehr besteht, zeigen die OLT-Felder weiterhin die zuletzt gültigen Werte im FBS-Editor an. Die Sicht Variablenwerte zeigt hingegen --- an und die Meldung Informationen für Variable konnten nicht ermittelt werden.
Abhilfe: Schließen Sie den FBS-Editor und öffnen Sie ihn erneut.

31212Lokale Varianten für Bibliothekselemente

Falls eine lokale Variante erstellt wird, wird das Original in der Bibliothek nicht ausgeblendet.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine lokale Variante eines Bibliothekselements erstellen, wird das Original in der Bibliothek weiterhin angezeigt. Tatsächlich sollte es ausgeblendet werden.
Abhilfe, um das Original auszublenden: Aktualisieren Sie die Bibliothek im Projektexplorer, indem Sie z.B. die F5-Taste drücken, während die Bibliothek selektiert ist.

31216Daten debuggen

In speziellen Kundenversionen können möglicherweise keine OLT-Felder erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Kundenversion von logi.CAD 3 verwenden und darin Daten im FBS-Editor debuggen wollen, ist es nicht möglich, OLT-Felder zu erstellen. Dieses Problem tritt jedoch nur in einigen Kundenversionen auf. Kontaktieren Sie logi.cals für Details.
Abhilfe: nicht vorhanden

31221Schnittstellen-Editor

Die Einstellung "Ausziehbar" ist nicht im Schnittstellen-Editor für Funktionen enthalten.
Szenario für Problem: Im Schnittstellen-Editor für Funktionen fehlt die Einstellung Ausziehbar, um mehr Ein-/Ausgänge beim Vergrößern sichtbar werden zu lassen.
Abhilfe: nicht vorhanden

31258Sicht "Variablenwerte"

Das Symbol einer Variable geht in der Sicht "Variablenwerte" verloren, nachdem die Variable in der Sicht verschoben wurde.
Szenario für Problem: Nachdem Sie eine Variable an eine andere Position in der Sicht Variablenwerte verschoben haben, wird das Symbol der Variable nicht mehr in der Sicht angezeigt.
Abhilfe, damit das Symbol wieder angezeigt wird: Schließen und öffnen Sie die Sicht erneut.

31267Sicht "Variablenwerte"

Es ist nicht möglich, eine bereits eingefügte Variablen an das Ende der Liste in der Sicht "Variablenwerte" zu verschieben.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine bereits eingefügte Variablen an das Ende der Liste in der Sicht Variablenwerte verschieben, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheinen diese Meldungen im Fehlerprotokoll:

  • Problems occurred when invoking code from plug-in: "org.eclipse.core.databinding.observable".
  • Unhandled event loop exception

Außerdem ist Variable nicht mehr in der Sicht Variablenwerte enthalten.
Abhilfe, damit die Variable wieder in der Sicht enthalten ist: Ziehen Sie die Variable erneut aus der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte. Ziehen Sie dabei aber die Variable gleich an das Ende der Liste.

31272Sicht "Variablenwerte"

Der Aktualisierungszeitpunkt in der Sicht "Variablenwerte" wird möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung ändern und speichern und danach sofort die Anwendung erzeugen und auf die SPS laden, ist es möglich, dass der Aktualisierungszeitpunkt in der Sicht Variablenwerte weiterhin mit einer roten Schriftart angezeigt wird. Üblicherweise weist diese rote Schriftart darauf hin, dass sich der Stand auf der SPS von jenem in logi.CAD 3 unterscheidet. Tatsächlich stimmt der Stand aber überein.
Abhilfe, damit der Aktualisierungszeitpunkt korrekt mit schwarzer Schriftart angezeigt wird: Erstellen Sie die Anwendung erneut und laden Sie diese erneut auf die SPS.

31276Sicht "Variablenwerte"

Eine Variable wird möglicherweise nicht korrekt in der Sicht "Variablenwerte" verschoben.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine bereits eingefügte Variablen in der Sicht Variablenwerte verschieben und das Ziel ist die Position direkt nach der Variable, wird die Variable irrtümlich hinter die nächste Variable verschoben.
Abhilfe: nicht vorhanden

31299FBS-Editor

Die Anweisungen innerhalb eines FBS-Netzwerks werden möglicherweise mit einer falschen Reihenfolge abgearbeitet.
Szenario für Problem: Im folgenden FBS-Netzwerk werden die Anweisungen in dieser Reihenfolge abgearbeitet, die nicht den dokumentierten Regeln entspricht:

Zusatzinformation: Das FBS-Netzwerk enthält eine Rückkopplungssschleife beim Aufruf des ADD-Bausteins. Zum Auflösen der Rückkopplungsschleife sollte die Summe der Anweisungen reduziert werden, da die restlichen Anweisungen keine weitere Rückkopplungsschleife enthalten. Somit sollte der ADD-Baustein als erstes Element ausgewertet werden. Siehe "Reihenfolge der Anweisungen innerhalb eines FBS-Netzwerks" für die Beschreibung der Regeln.
Tatsächlich interpretiert logi.CAD 3 aber die Verbindung der 2 unteren EQ-Bausteine als 2. Rückkopplungsschleife. In Folge werden die Anweisungen des FBS-Netzwerks nicht korrekt ausgewertet.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ