Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  2.0.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  2.0.0 , installieren und verwenden Sie die Version 4.0.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3 passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

logi.CAD 3 wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  2.0.0

IDKomponenteNeuigkeiten
15949Eigene Bibliotheken mit Anwenderbausteinen

logi.CAD 3 ermöglicht nun, eine eigene Bibliothek zu erstellen und bereitzustellen, wobei alle oder einige der POE in der bereitgestellten Bibliothek nur im Binärcode enthalten sind. Dies ist ein Know-How-Schutz, da nur mehr die Schnittstelle der POE als Klartext enthalten ist. Der eigentliche Code bzw. die eigentliche Logik der POE wird nicht als Klartext in der Bibliothek bereitgestellt.

Falls Sie diese neue Möglichkeit nutzen wollen, müssen Sie in der Bibliothekskonfiguration – dort, wo Sie die POE für die Bibliothek spezifizieren – den Wert OBJECT beim Schlüsselwort DEPLOY angeben.

Beispiel für eine Bibliothekskonfiguration
LIBRARY com.Musterfirma.Controller
  VERSION := 1.1.0;
  SUPPORTED_PTKS := WindowsX86;
  FOLDER "Motors"
    IEC := com.Musterfirma.Controller.Motor1, DEPLOY:=OBJECT;
  END_FOLDER
END_LIBRARY

Beachten Sie, falls Sie eine Bibliothek mit DEPLOY:=OBJECT erstellen:

  • Die Bibliothekskonfiguration muss zusätzlich die Anweisung SUPPORTED_PTKS:=Plattform-Name verwenden. Damit gilt die bereitgestellte Bibliothek nur für die angegebenen Plattformen.
  • Die angegebene POE darf keine externe Variablen enthalten.

Details zur Verwendung von DEPLOY:=OBJECT finden Sie unter "Deklaration des Inhalts für die Bibliothek".
Details zur Verwendung von SUPPORTED_PTKS:=Plattform-Name finden Sie unter "Deklaration der Erstellungsinformationen und Referenzen für die Bibliothek".

22675logi.RTS, Zielsysteme

Die Sicht SPS Logging zeigt nun die Traces des Zielsystems, sofern die Verbindung zum Zielsystem hergestellt ist. Ausnahme: Die Anzeige der Traces wird nicht für die Zielsysteme Controllino und Arduino Nano unterstützt.

Für die Anzeige der Traces in der Sicht musste bisher die Umgebungsvariable RTS_LOG_UDP auf dem Zielsystem definiert werden, bevor logi.RTS auf dem Zielsystem gestartet wurde. Diese Methode ist weiterhin verfügbar und sinnvoll, falls Sie die Traces in der Sicht SPS Logging ohne Verbindung zum Zielsystem verfolgen wollen.

25826, Teil 1logi.RTS

Eine →logi.RTS Version < 4.0.0 ist nicht mehr mit der aktuellen logi.CAD 3 -Version 2.0.0 oder Nachfolge-Versionen verwendbar.
Grund: Bisher wurde der Code mit 2 unterschiedlichen Datenstrukturen für die Auflösung von Variablen-Namen (für die Sicht Variablenwerte) generiert.

  • Die neue Datenstruktur unterstützt erweiterte Features, wie z.B. die Darstellung von Werten von Referenz-Variablen in der Sicht Variablenwerte.
  • Die alte Datenstruktur wurde bis inkl. der logi.CAD 3 Vorgängerversion 1.126.0 beibehalten, um die Kompatibilität von früheren logi.RTS Versionen mit diesen logi.CAD 3 -Versionen aufrechtzuerhalten.

Mit der aktuellen logi.CAD 3 -Version werden diese redundanten Daten nicht länger erzeugt. Falls Sie eine ältere logi.RTS-Version verwenden und die aktuellen logi.CAD 3 -Version einsetzen wollen, steigen Sie bitte auf die aktuelle logi.RTS-Version 4.0.0 um.

25826, Teil 2C-/C++-Bausteine,
Anwendung erstellen

Falls Sie C- oder C++-Bausteine mit Array-Variablen in Ihrer Anwendung verwenden, bricht das Erstellen der Anwendung in logi.CAD 3 -Version 2.0.0 ab.

Kontrollieren Sie in diesem Fall den Inhalt der Datei compile_result.txt auf enthaltene Fehler. (info) Die Datei compile_result.txt wird standardmäßig nicht im Projektexplorer angezeigt. Lesen Sie unter "Anwendung kann nicht erstellt oder geladen werden" nach, wie Sie die Datei in logi.CAD 3 anzeigen lassen.

Falls Sie C- oder C++-Bausteine mit Array-Variablen verwenden, wird eine Meldung, wie z.B. C:\MyProject01\src\lcfu___myfunction.c:128:14: error: unknown type name 'RTTypeNS_DimNode', in der Datei compile_result.txt angezeigt.

Da die redundanten Daten nicht mehr von logi.CAD 3 erzeugt werden, müssen Sie den Inhalt der genannten C- oder C++-Datei so ändern:

  • Löschen Sie alle Zeilen mit RTTypeNS_DimNode bzw. RTTypeNS_ArrayNode aus der Datei.
  • Löschen Sie auch die darüberliegenden Kommentare /* dimension nodes */ bzw. /* array nodes */ aus der Datei.
Beispiel für die Zeilen, die aus einer C-Datei zu löschen sind
/* dimension nodes */
static const RTTypeNS_DimNode s_dim_nodes_V_CONVERT_VARNAME[] = {
	{0,99,100 * sizeof(LC_TD_USINT)}
};

/* array nodes */
RTTypeNS_ArrayNode lcns_arrayNode___V_CONVERT_VARNAME = {1,s_dim_nodes_V_CONVERT_VARNAME};
25930Anwendung erstellen

Mit dem Befehl Anwendung laden laden Sie die bereits erstellten Binär-Dateien auf eine SPS.

Bisher wurde dabei die Syntax in den verwendeten ST- bzw. FBS-Objekten auf Korrektheit geprüft. Nun wird diese Prüfung nicht mehr durchgeführt, sondern es wird sofort der letzte erfolgreich erstellte Stand der Anwendung auf die SPS geladen.

Wenn Sie die Befehle Anwendung erstellen und Anwendung erstellen und laden verwenden, wird die Syntax der ST- bzw. FBS-Objekte aber weiterhin auf Korrektheit geprüft.

26281SystembausteineSiehe "Release-Notes für Systembibliotheken".
26493Sicht "Variablenwerte"Die Sicht Variablenwerte kann nun Werte für Variablen mit dem optionalen Attribute DMA (= Direct Memory Access) anzeigen.
27015Schnittstellen-EditorSie können im Schnittstellen-Editor eine Hintergrundfarbe für die Schnittstelle definieren. Siehe "Hintergrundfarbe für Schnittstelle definieren" für Details.
27090Eigene Bibliotheken erstellen

Falls eine Bibliothek, die in einem Bibliotheksanbieter angeboten wird, für ein Projekt installiert wird, wird diese Bibliothek automatisch von logi.CAD 3 in einem Bibliotheksspeicher (Englisch "library cache") entpackt. Falls diese Bibliothek zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr im Bibliotheksanbieter verfügbar ist, bleibt die Bibliothek dennoch im Bibliotheksspeicher erhalten.

Um "veraltete" Bibliotheken aus dem Bibliotheksspeicher zu entfernen, können Sie den Bibliotheksspeicher aus logi.CAD 3 heraus bereinigen. Siehe "Bibliotheksspeicher bereinigen" für diese Vorgehensweise.

27780FBS-Editor,
Schnittstellen-Editor
Sie können nun eine Beschreibung und einen Kommentar für eine deklarierte Variable in der Liste der deklarierten Variablen angeben. Zusätzlich zeigt der Schnittstellen-Editor diese Daten ebenfalls an.
Siehe "Beschreibung für eine deklarierte Variable angeben oder ändern" und "Kommentar für eine deklarierte Variable angeben oder ändern" für Details zu diesen Möglichkeiten.
28357Zielsysteme

logi.CAD 3 unterstützt das Zielsystem µMIC.200 von MicroControl nicht mehr.

29238SystembausteineSiehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.0.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDKomponenteBehobenes Problem
26433ST-Editor

Anwendungen mit AS-Elementen (in ST) verhalten sich möglicherweise nicht wie erwartet.
Behebung: Das Problem tritt mit der aktuellen Version von logi.CAD 3 und logi.RTS nicht mehr auf – sofern Sie die geringste Priorität 65535 beim zugehörigen Task im SPS-Objekt eintragen. Informieren Sie sich außerdem unter "Zielsystem-spezifische Eigenschaften und Einschränkungen" über den Einfluss der Aufrufpriorität auf Linux-basierten Zielsystemen.
Szenario für Problem: Falls Sie AS-Elemente im ST-Code verwenden und die Anwendung auf die SPS laden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht laut Erwartung abgearbeitet wird. Derzeit sind keine weiteren Details zu diesem Problem vorhanden.

26646Anwendung ausführen

Möglicherweise treten größere Ungenauigkeiten beim Ausführungszeitpunkt eines Tasks oder beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auf.
Behebung: Das Problem tritt mit der aktuellen Version von logi.CAD 3 und logi.RTS nicht mehr auf – sofern Sie die geringste Priorität 65535 beim zugehörigen Task im SPS-Objekt eintragen. Informieren Sie sich außerdem unter "Zielsystem-spezifische Eigenschaften und Einschränkungen" über den Einfluss der Aufrufpriorität auf Linux-basierten Zielsystemen.
Szenario für Problem: Die Ausführung einer Anwendung wird mit Hilfe eines Tasks gesteuert. Falls das Service RTSS_PERSISTENCE aktiviert ist, sind jedoch größere Ungenauigkeiten bei der periodischen Ausführung der Anwendung feststellbar. In diesem Fall schwankt also möglichlicherweise die tatsächliche Zykluszeit der Ausführung erheblich. Diese tatsächliche Zykluszeit kann mit Hilfe des SysTaskActualCycleTime-Bausteins ermittelt werden. 
Zusatzinformationen:

  • Analog dazu können größere Ungenauigkeiten beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auftreten.
  • Bisher wurden die Probleme bei diesen Linux-basierten Plattformen beobachtet: Raspberry Pi, Revolution Pi, µMIC.200 und SEK4
  • Aufgrund dieser Probleme ist derzeit das Service RTSS_PERSISTENCE für ARM11-Plattformen nicht mehr verfügbar.
27558Projektexplorer

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie den Befehl "Recent Filters" nach dem Starten von logi.CAD 3 verwenden.
Behebung: Die Ausnahmebedingung für das folgende Szenario wird nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie die Projektansicht mit Hilfe von Filtern ändern (mit Hilfe des Befehls Filters and Customization), ist auch der Befehl Recent Filters für die schnelle Änderung der Projektansicht angeboten. Falls Sie diesen Befehl Recent Filters nach dem Starten von logi.CAD 3 auswählen, wird die Projektansicht nicht geändert. Stattdessen wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: Unhandled event loop exception

27883Offline-Hilfe

Die Offline-Hilfe zeigt einige Symbole nicht an.
Behebung: Die Offline-Hilfe zeigt die Symbole laut dem folgenden Szenario an.
Szenario für Problem: Wenn Sie den Mauszeiger auf einem Systembaustein in der Logik positionieren (z.B. auf dem AND-Baustein) und die F1-Taste drücken, wird die Offline-Hilfe für Bausteine in logi.CAD 3 geöffnet. In dieser Offline-Hilfe werden einige Symbole, wie (tick)(warning) oder (error), nicht angezeigt.

27887Offline-Hilfe

Die Offline-Hilfe zeigt keine Such-Ergebnisse an.
Behebung: Die Offline-Hilfe zeigt die Such-Ergebnisse an.
Szenario für Problem: Wenn Sie den Mauszeiger auf einem Systembaustein in der Logik positionieren (z.B. auf dem AND-Baustein) und die F1-Taste drücken, wird die Offline-Hilfe für Bausteine in logi.CAD 3 geöffnet. Falls Sie in dieser Offline-Hilfe nach einem Begriff suchen, wird eine leere Seite statt der Suchtreffer angezeigt.

28006ST-Viewer

Die Anzeige von Werten im ST-Viewer dauert möglicherweise länger als erwartet.
Behebung: Die Anzeige von Werten im ST-Viewer wurde verbessert. So tritt beim Ändern der Ansicht nur mehr eine geringe Verzögerung auf, bevor die Werte angezeigt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Viewer öffnen, werden die Werte für die Variablen darin nach einer Verzögerung angezeigt. Falls Sie jedoch die Ansicht im ST-Viewer durch Scrollen mit der Tastatur ändern, dauert es möglicherweise länger als erwartet, bis die neuen Werte angezeigt werden. Möglicherweise werden nach dem Scrollen sogar gar keine Werte mehr angezeigt. In diesem Fall erscheinen im Fehlerprotokoll kontinuierlich Meldungen, wie z.B. Details: Programm-Name.POE-Name.Variable[Index]
Zusatzinformationen:

  • Das Problem wurde für eine ST-POE mit mehr als 1000 Code-Zeilen festgestellt. Im Code waren Zuweisungen auf Array-Variablen und ca. 200 IF-Anweisungen enthalten.
  • Das Scrollen war im ST-Viewer nur mit der Tastatur möglich. Das Scrollen mit dem Maus-Scrollrad bzw. mit Hilfe des Scrollbars war im ST-Viewer nicht möglich. Siehe ID "28363" für Details.
28099Start

Eine unverständliche Meldung wird nach dem erneuten Starten von logi.CAD 3 angezeigt.
Behebung: Diese Meldung wird nach dem erneuten Starten von logi.CAD 3 nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie logi.CAD 3 schließen und erneut starten, zeigt das Fehlerprotokoll die folgende Meldung an: LC3EventAdmin can't send the event com/logicals/events/BuiltInPlcEvent: The OSGi EventAdmin has not been bound

28105FBS-Editor

Die Anzeige des Instanznamens für einen Bausteinaufruf ignoriert die Minimumhöhe des Bausteins.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt von logi.CAD/32 nach logi.CAD 3 migrieren, wird die Minimum-/Maximumgröße für Funktionsbausteine und Funktionen migriert. Falls Sie einen Bausteinaufruf mit einem Minimumhöhe im FBS-Editor einfügen und danach den Instanznamen anzeigen, wird der Aufruf kleiner gemacht, sodass die Minimumhöhe unterschritten ist. Falls Sie den FBS-Editor anzeigen, wird eine entsprechende Warnung angezeigt.

28125FBS-EditorDas Kopieren/Einfügen eines Wertfelds ist direkt nach dem Bearbeiten eines Wertfelds nicht erfolgreich.
Behebung: Das Wertfeld kann nun auch direkt nach dem Bearbeiten kopiert/eingefügt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie den Inhalt eines Wertfelds ändern, dann das bereits selektierte Wertfeld in die Zwischenablage kopieren und daraus wieder einfügen (z.B. mit Hilfe von Strg+C und Strg+V), wird das geänderte Wertfeld nicht in das Zeichenfeld eingefügt. 
28192Anwendung erstellen/laden

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls ein Include-Pfad eingetragen ist.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt werden.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Include-Pfad (in den Eigenschaften des Projekts, unter SPS-Objekt und Einstellungen für C-Bausteine) eingetragen haben, da Sie C-Bausteine oder C++-Bausteine verwenden, kann die Anwendung mögicherweise nicht erstellt werden. In diesem Fall wird die folgende Meldung angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

28196Schnittstellen-Editor

Der Schnittstellen-Editor zeigt möglicherweise keine Elemente, sondern den Text Keine Spalten in Tabelle an.
Behebung: Der Schnittstellen-Editor zeigt nach dem Ersetzen des Editor-Inhalts die korrekten Ein-/Ausgänge an.
Szenario für Problem: Falls eine neue Ein- oder Ausgangsvariable in einem FBS-Editors deklariert wird, wird beim Zurückwechseln zu einem bereits geöffneten Schnittstellen-Editor diese Rückfrage angezeigt:

Die Datei "Name" wurde im Dateisystem geändert. Möchten Sie den Inhalt des Editors durch diese Änderungen ersetzen?

Falls Sie auf Ja klicken, zeigt der Schnittstellen-Editor keine Ein-/Ausgänge mehr an, sondern den Text Keine Spalten in Tabelle.

28201FBS-EditorEin ungültiger Initialisierungswert wird in einem generierten FBS-Objekt nicht als fehlerhaft gemeldet.
Behebung: Der ungültige Initialisierungswert wird im generierten FBS-Objekt als fehlerhaft gemeldet.
Szenario für Problem: In einem generierten FBS-Objekt wird ein ungültiger Initialisierungswert (z.B. der Initialisierungswert 'a' für eine INT-Variable) nicht als fehlerhaft markiert. In Folge ist es möglich, diese Anwendung auf die SPS zu laden wird, obwohl dies nicht zulässig sein sollte.
Im Vergleich: Bei der Angabe eines ungültigen Initialisierungswert im grafischen FBS-Editor ist diese Angabe nicht zulässig.
28335FBS-Editor

Doppelklicken auf Meldung "Konnte die Referenz auf 'Name' nicht auflösen" navigiert nicht zum Problem im FBS-Editor.
Behebung: Doppelklicken auf die Meldung navigiert nun zum Problem im FBS-Editor.
Szenario für Problem: Da ein Baustein gelöscht wurde, sind die Aufrufe dieses Bausteins im FBS-Editor fehlerhaft. In der Tat zeigt die Sicht Fehler die entsprechende Meldung Konnte die Referenz auf 'Name' nicht auflösen an. Beim Doppelklicken auf diese Meldung wird jedoch nicht der fehlerhafte Aufruf im FBS-Editor angezeigt.

28339FBS-Editor

Der FBS-Editor für eine migrierte POE kann nicht geöffnet werden. Stattdessen tritt eine Ausnahmebedingung auf.
Behebung: Die Migration wurde überarbeitet, damit Linien von einem Eingang zu einem anderen Eingang migriert werden (in Folge werden diese Linien als fehlerhaft in logi.CAD 3 gekennzeichnet). Falls eine offene Linie in einer migrierten POE entstanden ist, da ein FBS-Element nicht migriert wurde und dieses FBS-Element also nicht vorhanden ist, wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Linien werden nicht angezeigt, da die Linie mit ID "Nummer" mit einem nicht vorhandenen FBS-Element verbunden ist. Beheben Sie diesen Fehler im textuellen FBS-Editor.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt von logi.CAD/32 nach logi.CAD 3 migrieren, werden offene Linien im FBS-Editor üblicherweise nicht migriert. Offene Linien sind Linien in logi.CAD/32 , deren Start- oder Endpunkt nicht mit einem FBS-Element verbunden sind. Solche Linien können in logi.CAD 3 nicht erstellt werden.
Es ist jedoch möglich, dass beim Migrieren eine offene Linie entsteht. Mögliche Gründe:

  • Ein FBS-Element wird nicht migriert, da es nicht unterstützt wird.
  • Die Linie führt von einem Eingang eines FBS-Elements zu einem anderen Eingang eines anderen FBS-Elements.

In Folge wird beim Öffnen dieser POE in logi.CAD 3 nicht der FBS-Editor geöffnet, sondern eine Ausnahmebedingung tritt auf. In diesem Fall wird die folgenden Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: java.lang.UnsupportedOperationException

28345logi.RTS

Falls eine globale Variablen mit RETAIN auch als externe Variable verwendet wird, benötigt logi.RTS mehr Speicher und Zeit als eigentlich erforderlich.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie eine globale Variablen mit dem Schlüsselwort RETAIN deklarieren und auf diese globale Variable über eine externe Variable zugreifen, benötigt logi.RTS (eigentlich das Service RTSS_PERSISTENCE) mehr Speicher und Zeit sowohl beim Laden als auch beim Speichern der Anwendung als eigentlich erforderlich wäre.

28349FBS-Editor

Der Linienverlauf ist bei bestimmten zusammenstoßenden Linien nicht klar erkennbar.
Behebung: Der Linienverlauf wurde überarbeitet. Die Linie aus dem folgenden Szenario wird nun so abgebildet, um zu verdeutlichen, dass es sich dabei um keine Linienkreuzung handelt:

Linienkreuzungen können aufgrund von sogenannten "Bögen" identifiziert werden. Beispiel für Linien mit einer Linienkreuzung:

Empfohlener Schritt: Verschieben Sie die FBS-Elemente etwas, sodass der Linienverlauf eindeutiger erkennbar wird.
Szenario für Problem: Vorhandene FBS-Elemente sind durch Linien miteinander verbunden. Es ist möglich, dass die Linien so zusammenstoßen (siehe die folgende Abbildung), dass der Linienverlauf nicht eindeutig erkennbar ist.

28353FBS-Editor

Die Liste der deklarierten Variablen wird nicht erwartungsgemäß angezeigt, falls eine Variable mit vielen Strukturelementen aufgeklappt wird.
Behebung: Die Liste der deklarierten Variablen wird korrekt angezeigt, auch falls eine Variable mit vielen Strukturelementen aufgeklappt wird.
Szenario für Problem: Sie deklarieren im FBS-Editor eine Variable basierend auf einem Strukturdatentyp, der "viele" Strukturelemente enthält. Danach klappen Sie die Variable in der Liste der deklarierten Variablen auf, um die Strukturelemente einzusehen. Möglicherweise wird in Folge die Liste der deklarierten Variablen nicht ordnungsgemäß angezeigt. Beispielsweise wird beim Scrollen die Anzeige der Liste u.U. nicht mehr aktualisiert – so werden u.U. nur einige Strukturelemente angezeigt. Möglicherweise wird beim anschließenden Klicken in die Liste nur mehr eine leere Liste angezeigt.
Zusatzinformation: Das Problem wurde beobachtet, wenn der Strukturdatentyp mehr als 100 Strukturelemente enthalten hat.

28363ST-ViewerBlättern (= Scrollen) ist im ST-Viewer nicht mit Hilfe der Maus möglich.
Behebung: Sie können im ST-Viewer auch mit Hilfe der Maus blättern (= scrollen).
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Viewer öffnen, werden die Werte für die Variablen angezeigt. Falls Sie die Ansicht im ST-Viewer durch Scrollen mit der Tastatur ändern, werden die neuen Werte angezeigt. Das Scrollen mit dem Maus-Scrollrad bzw. mit Hilfe des Scrollbars ist jedoch nicht möglich.
28382FBS-Editor

Linien in einer größeren POE werden möglicherweise mit einer Verzögerung gezeichnet.
Behebung: Das Zeichnen von Linien erfolgt für das folgende Szenario nun ohne Verzögerung. Beim Stillstand des Mauscursors wird auch die Linie nicht mehr weiter bewegt.
Szenario für Problem: Wenn Sie FBS-Elemente durch Linien verbinden wollen, wird eine Linie als Vorschau angezeigt. Falls Sie den Mauscursor rasch hin und herbewegen, folgt die Linie dem Mauscursor. Diese Aktion erfolgt möglicherweise in einer größeren POE mit einer gewissen Verzögerung. Diese Verzögerung ist besonders bemerkbar, wenn der Mauscursor nicht mehr bewegt wird: Die Linie wird dann noch für einige Sekunden weiter bewegt.

28401Anwendung mit C-/C++Bausteine

Beim Importieren eines Projekts auf einem anderen Rechner werden die Include-Pfade für C-/C++-Bausteine nicht aktualisiert.
Hinweis: Das Problem tritt beim Importieren des Projekts weiterhin auf. Aktualisieren Sie die Include-Pfade, indem Sie das Projekt bereinigen (siehe Troubleshooting-Artikel "Der geöffnete C-/C++-Baustein wird nach dem Importieren des Projekts als fehlerhaft angezeigt").
Szenario für Problem: Sie erstellen eine Anwendung mit C- bzw. C++-Code. Dabei erstellen Sie eine Schnittstelle für den C-Baustein oder C++-Baustein (= Objekt mit Erweiterung .iecif). Auf Ihrem Rechner enthält das Projekt mit dieser Anwendung keine Fehler – auch der C- bzw. C++-Code ist fehlerfrei. Nun geben Sie das Projekt an einen Kollegen weiter. Nach dem Importieren des Projekts auf dem Rechner des Kollegen und Öffnen des C- bzw. C++-Bausteins werden Fehler im C- bzw. C++-Code angezeigt.

Beispiel für angezeigte Fehler
Field 'LC_VD_X_IN_NAME1' could not be resolved
Type 'LC_TD_Function_X_IN_NAME1' could not be resolved
Type 'LC_TD_UDINT' could not be resolved
Type 'LC_TD_UINT' could not be resolved

Das Problem tritt auf, da beim Importieren die benötigten Include-Pfade nicht automatisch aktualisiert werden.
Zusatzinformation: Das gleiche Problem tritt auch auf, falls ein Baustein mit der Anweisung CustomImplementation im Projekt enthalten ist.

28407Anwendung validierenBeim Validieren einer Ressource wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird beim Validieren der Ressource nicht mehr verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource validieren, wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint die Meldung java.lang.NullPointerException im Fehlerprotokoll.
28413ST-Viewer

Der ST-Viewer zeigt möglicherweise keinen Wert für eine Array-Variable an.
Behebung: Der ST-Viewer zeigt für die Array-Variable die Werte vor und nach dem Zeichen := an.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Array-Variable in einem Bausteinaufruf verwenden und das Ergebnis auf die gleiche Array-Variable zuweisen (siehe Beispiel), zeigt der ST-Viewer einen Wert für die Array-Variable vor dem Zeichen :=, aber es wird kein Wert für die Array-Variable nach dem Zeichen := angezeigt.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR
     Var1 : ARRAY [1..2] OF BOOL;
  END_VAR
  Var1[1] := NOT(Var1[1]); (* 'Var1[1]' wird beim Aufruf von NOT verwendet. Das Ergebnis wird auf 'Var1[1]' zugewiesen. *)
END_PROGRAM
28578Sicht "Variablenwerte"

"Kleine" REAL-/LREAL-Werte werden in der Sicht "Variablenwerte" nicht korrekt angezeigt.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf, da die Stellen hinter der 6. bzw. 15. Nachkommastelle nicht mehr abgeschnitten werden. Der Wert wird in seiner Darstellung möglicherweise umgewandelt. Beispiel: Der REAL-Wert 1.0E-6 wird als 0.000001 angezeigt, der LREAL-Wert 1.0E-14 wird als 10E-15 angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable in die Sicht Variablenwerte einfügen und der eigentliche Wert der Variable unter dem REAL-Wert 1.0E-6 oder dem LREAL-Wert 1.0E-15 liegt, wird der Wert 0 für die Variable angezeigt, da alle Stellen hinter der 6. bzw. 15. Nachkommastelle abgeschnitten werden.

28582Benutzervorgaben

Es ist möglicherweise nicht möglich, zu einer anderen Seite in den Benutzervorgaben zu wechseln.
Behebung: Es ist möglich, von der Seite Team-Server in den Benutzervorgaben zu einer anderen Seite zu wechseln.
Szenario für Problem: Falls Sie zuerst die Seite Team-Server in den Benutzervorgaben anzeigen und dann zu einer anderen Seite in den Benutzervorgaben wechseln wollen, ist dies nicht möglich. Diese Meldung wird in einem Dialog angezeigt: Die gegenwärtig angezeigte Seite enthält ungültige Werte.

28626FBS-EditorVerbindungspunkte für zusätzliche Ein-/Ausgänge bleiben fälschlicherweise angezeigt, falls der Baustein nicht erfolgreich vergrößert werden kann.
Behebung: Falls der Baustein nicht erfolgreich vergrößert werden kann, verschwinden die Verbindungspunkte für die zusätzlichen Ein-/Ausgänge auch wieder.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein vergrößern, der um zusätzliche Ein-/Ausgänge erweitert wird, wie z.B. den OR-Baustein, aber aufgrund eines anderen FBS-Elements nicht ausreichend Platz für den vergrößerten Baustein vorhanden ist, dann wird der Baustein natürlich nicht vergrößert. Allerdings werden die Verbindungspunkte für die zusätzlichen Ein-/Ausgänge weiterhin im Zeichenfeld angezeigt. 
28752FBS-Editor

Eine Ausnahmebedingung tritt möglicherweise auf, falls ein Baustein mit zusätzlichen Ein-/Ausgängen über eine Seite hinweg vergrößert wird.
Behebung: Die Ausnahmebedingung tritt für das folgende Szenario nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein über eine Seite hinweg vergrößern, der um zusätzliche Ein-/Ausgänge erweitert wird, wie z.B. den OR-Baustein, tritt möglicherweise eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: ERROR: Critical assertion failed.
Zusatzinformation: Die Ausnahmebedingung tritt auf, falls einer oder mehrere der Eingänge/Ausgänge des Bausteins verbunden sind.

28756FBS-Editor

Die Verbindungspunkte eines Bausteins werden nach der Typisierung nicht mit der korrekten Farbe angezeigt.
Behebung: Die Verbindungspunkte eines untypisierten Bausteins werden nun typisiert angezeigt – für die Anzeige wird der Datentyp mit dem kleinsten möglichen Wert verwendet. Für einen untypisierten OR-Baustein werden die Verbindungspunkte nun mit dem Farbton für BOOL angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie den Eingang oder Ausgang eines Bausteins mit einem FBS-Element verbinden, wodurch der Baustein typisiert wird, werden die restlichen Verbindungspunkte weiterhin mit der vorhergehenden Farbe angezeigt.
Beispiel: Falls Sie einen OR-Baustein in das Zeichenfeld einfügen, ist der Baustein noch nicht typisiert. Die Verbindungspunkte werden mit einem grau-blauen Farbton angezeigt. Falls Sie den Eingang IN1 von OR mit einem Wertfeld verbinden, das eine BOOL-Variable enthält, wird der OR-Baustein mit dem Datentyp BOOL typisiert. Die Verbindungspunkte für IN2 und für den Ergebniswert werden jedoch weiterhin mit dem grau-blauen Farbton angezeigt. Eigentlich sollten sie mit dem Farbton für BOOL angezeigt werden, also einem dunklen Blau (so wie die Linie).

28761Systembausteine, GET_TYPE_FROM_VARNAME-Baustein

Der GET_TYPE_FROM_VARNAME-Baustein liefert keinen korrekten Ergebniswert für eine Referenz-Variable.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf. Nun wird der Wert 11 für die Variable Var1 des folgenden Beispiels angezeigt.
Szenario für Problem: Der GET_TYPE_FROM_VARNAME-Baustein liefert nicht den entsprechenden Ergebniswert für den Datentyp, falls der Instanzpfad einer Referenz-Variable dem Eingang von GET_TYPE_FROM_VARNAME zugewiesen wird.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR
    refVar : REF_TO INT;
    Var1 : UDINT;
  END_VAR
  Var1 := GET_TYPE_FROM_VARNAME('TEST.REFVAR^');
END_PROGRAM

Zusatzinformation: Der Ergebniswert des GET_TYPE_FROM_VARNAME-Bausteins für eine INT-Variable ist 11. Somit sollte die Sicht Variablenwerte den Wert 11 für die Variable Var1 anzeigen. Stattdessen wird der Wert 0 angezeigt. Der Ergebniswert 0 wird bei einem unbekannten Datentyp geliefert.

28850FBS-Editor

Die Eingabe eines benannten Werts in einem Wertfeld verursacht eine Ausnahmebedingung.
Behebung: Die Eingabe des benannten Werts in einem Wertfeld verursacht keine Ausnahmebedingung.
Szenario für Problem: Falls Sie den benannten Wert in einem Wertfeld eingeben, tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: java.lang.NullPointerException
Beispiel: benannter Wert Red für den Datentyp TrafficLight

28894Eigene Bibliotheken erstellenDie Inhaltshilfe zur Auswahl einer Plattform steht in Abschnitten der Bibliothekskonfiguration nicht zur Verfügung.
Behebung: Die Inhaltshilfe zur Auswahl einer Plattform steht in den nachfolgend genannten Abschnitten der Bibliothekskonfiguration zur Verfügung.
Szenario für Problem: Falls Sie die Abschnitte BINARIES FOR ... END_BINARIES, INCLUDES FOR ... END_INCLUDES und SOURCES FOR ... END_SOURCES in der Bibliothekskonfiguration verwenden, müssen Sie dafür eine Plattform spezifizieren. Für die Auswahl der Plattform steht keine Inhaltshilfe zur Verfügung.
29008OPC UA für logi.RTS

DATE_AND_TIME-Variablen werden im OPC-UA-Client als Int64 angezeigt.
Behebung: Die Variablen mit den folgenden Datentypen werden im OPC-UA-Client nun so angezeigt:

Datentyp der Variable

Anzeige im OPC-UA-Client

DATE_AND_TIME

DateTime

DATE

DateTime mit Uhrzeit 00:00:00

TIME

INT64 in Nanosekunden

TIME_OF_DAY

INT64 in Nanosekunden

Szenario für Problem: Bei Verwendung von OPC UA für logi.RTS, werden DATE_AND_TIME-Variablen aus der logi.CAD 3 -Anwendung im OPC-UA-Client als Int64 angezeigt.

TF-1312TestframeworkDie Testsuite wird nicht erfolgreich aus Excel importiert, falls Hexadezimal-Literale enthalten sind.
Behebung: Die Testsuite wird für das folgende Szenario erfolgreich aus Excel importiert.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Hexadezimal-Literal (z.B. 16#A000) als Wert für einen Eingang in einer Excel-Datei angeben und dann diese Excel-Datei beim Importieren der Testsuite verwenden, wird diese Meldung angezeigt: Fehler in Excel-Datei "Name". Ein Excel-Arbeitsblatt enthält den ungültigen Wert "16#A000".
TF-1317Testframework

Die Testabdeckung wird nicht angezeigt, wenn das zu testende ST-Objekt ein Umlaut-Zeichen enthält.
Behebung: Die Testabdeckung wird für das folgende Szenario angezeigt.
Szenario für Problem: Falls eine POE, die in ST deklariert wurde, einen Kommentar mit Umlaut-Zeichen enthält, z.B. (* Ausgeführt am: *), und Tests mit Testabdeckung für diese POE ausgeführt werden, werden diese Tests ausgeführt. Wenn Sie jedoch versuchen, die Testabdeckung anzuzeigen, wird keine Testabdeckung angezeigt.

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.0.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5); (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

28964Sicht "Variablenwerte"

Aus der Sicht "Variablenwerte" wird der ST-Viewer für ein FBS-Objekt geöffnet.
Szenario für Problem: Beim Doppelklicken auf eine Variable in der Sicht Variablenwerte wird ein ST-Objekt mit der Deklaration der Variable im ST-Viewer geöffnet. Falls es sich dabei um eine Variable in einem FBS-Objekt handelt, wird ebenfalls der ST-Viewer geöffnet.
Abhilfe: Doppelklicken Sie auf die Variable in der Sicht Instanzen, um den FBS-Editor mit der deklarierten Variable zu öffnen.

29378,
Teil 1
PDF-Dateien für Dokumentation

Die PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation enthalten manchmal den Text "→S0" für Verweise. Die Navigation in der PDF-Datei ist für diese Verweise nicht möglich.
Szenario für Problem: Einige Verweise (Links) innerhalb einer PDF-Datei enthalten die Angabe "(→S0)" mit "0" statt der korrekten Seitennummer. Die Navigation innerhalb der PDF-Datei durch Klicken auf solche Verweise ist nicht möglich.
Zusatzinformation: In den PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation sind Verweise um die Angabe "(→S#)" erweitert, wobei # für die Seitennummer steht. Beim Klicken auf den Verweis wird zur entsprechenden Seite gesprungen. Beispiel: Bei einem Verweis mit der Angabe "(→S24)" wird auf die 24. Seite gesprungen.
Abhilfe 1: Suchen Sie nach dem Begriff in der PDF-Datei, um zur gesuchten Seite in der PDF-Datei zu gelangen.
Abhilfe 2: Verwenden Sie die Online-Hilfe (Menü Hilfe, Befehl Hilfeinhalt) oder die HTML-Dateien (z.B. einen Systembaustein in einem Editor selektieren und die F1-Taste drücken), um in der Online-Hilfe oder den HTML-Dateien zu navigieren.

29378,
Teil 2
PDF-Dateien für Dokumentation

Die PDF-Dateien für die logi.CAD 3 Dokumentation enthalten Seitennummern bei Verweisen, die nicht korrekt sind.
Szenario für Problem: Bei Verweisen (Links) innerhalb einer PDF-Datei ist üblicherweise die Seitennummer der Zielseite angegeben, auf der die entsprechende Beschreibung beginnt. Bei einigen Verweisen wird jedoch fälschlicherweise der aktuelle Artikel als Ziel verwendet, wodurch eine falsche Seitennummer beim Verweis angegeben ist.
Beispiel: Falls die Beschreibung des SHL-Bausteins auf Seite 448 beginnt, würde ein korrekter Verweis daher "SHL-Baustein (→S448)" lauten. Der Verweis "SHL-Baustein (→S85)" auf Seite 89 ist also nicht korrekt, sondern verweist auf den Beginn des aktuellen Artikels auf Seite 85.
Abhilfe 1: Suchen Sie nach dem Begriff in der PDF-Datei, um zur gesuchten Seite in der PDF-Datei zu gelangen. Oder verwenden Sie das Inhaltsverzeichnis der PDF-Datei für die Navigation.
Abhilfe 2: Verwenden Sie die Online-Hilfe (Menü Hilfe, Befehl Hilfeinhalt) oder die HTML-Dateien (z.B. einen Systembaustein in einem Editor selektieren und die F1-Taste drücken), um in der Online-Hilfe oder den HTML-Dateien zu navigieren.

29551ST-Viewer

Die Anzeige von Werten im ST-Viewer dauert möglicherweise länger als erwartet, falls die Ansicht mit Hilfe des Maus-Scrollrads geändert wird.
Szenario für Problem: Falls Sie die Ansicht im ST-Viewer durch Scrollen mit dem Maus-Scrollrad ändern, dauert es möglicherweise länger als erwartet, bis die neuen Werte im ST-Viewer angezeigt werden.
Abhilfe: Scrollen Sie mit Hilfe der Tastatur. Drücken Sie z.B. die Bild↓-Taste, um eine Seite nach unten zu blättern und die entsprechenden Werte im ST-Viewer anzuzeigen.

29557ST-Editor,
FBS-Editor

Eine Beschreibung oder ein Kommentar mit dem Zeichen $ wird als fehlerhaft gemeldet.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Beschreibung oder einen Kommentar für eine Variable, einen Datentyp oder ein Strukturelement angeben und das Zeichen $ darin enthalten ist, wird die Beschreibung oder der Kommentar als fehlerhaft markiert.
Das Problem betrifft sowohl den ST-Editor als auch den FBS-Editor. Falls Sie den FBS-Editor mit so einer Beschreibung bzw. so einem Kommentar speichern und schließen, wird beim nächsten Öffnen des grafischen FBS-Editors diese Meldung angezeigt: Datei enthält Syntaxfehler. Bitte beheben Sie diese im textuellen FBS-Editor.

Beispiel für fehlerhafte Strukturelemente
TYPE
  MyDataType : STRUCT
    Elem1 : REAL {description := "This is a description containing the $ character.";};
    Elem2: REAL {comment := "This is a comment containing the $ character.";};
  END_STRUCT;
END_TYPE

Abhilfe für ST-Editor: Löschen Sie das Zeichen $ aus allen Beschreibungen und Kommentaren im ST-Code. Speichern Sie das ST-Objekt.
Abhilfe für FBS-Editor: Öffnen Sie das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor und löschen Sie das Zeichen $ aus allen Beschreibungen und Kommentaren. Speichern Sie das FBS-Objekt.

29571Editoren

Falls zu viele Validierungsfehler in einer einzigen Datei entdeckt werden, sind keine Informationen über die eigentlichen Validierungsfehler vorhanden.
Szenario für Problem: Die Validierung wird automatisch gestoppt, falls mehr als 750 Fehlermeldungen vorhanden sind und diese Fehlermeldungen während der Syntax-Prüfung oder während der Prüfung der auflösbaren Referenzen entdeckt werden. In Folge wird die Meldung Validierung von "Name" wurde abgebrochen, da bereits zu viele Fehler im Projekt gefunden wurden in der Sicht Fehler angezeigt.
Falls alle Fehlermeldung in einer einzigen Datei entdeckt werden, werden die eigentlichen Fehlermeldungen nicht in der Sicht Fehler angezeigt. In Folge liegen keine Informationen über die eigentlichen Validierungsfehler vor und es ist nicht möglich, die Fehler in der Datei zu beheben.
Abhilfe: Teilen Sie den Inhalt auf mehrere Dateien auf und speichern Sie diese Dateien.

29575ST-Editor

Die Anwendung kann nicht erstellt werden, falls eine Variable mit REF() auf die Eingänge eines MUX_WORD-Bausteins zugewiesen wird.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable mit REF() auf die Eingänge eines MUX_WORD-Bausteins zuweisen (siehe Beispiel), kann die Anwendung nicht erstellt werden. In diesem Fall wird die folgende Meldung angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.

Beispiel
PROGRAM TEST
  VAR
    Var1 : INT;
  END_VAR
  MUX_WORD(k:=1, IN0 := REF(Var1), IN1:=REF(Var1));
END_PROGRAM

Abhilfe: Falls dies für Ihre Anwendung sinnvoll ist, ersetzen Sie MUX_WORD durch einen anderen MUX-Baustein (z.B. MUX_DWORD).

29579FBS-Editor

Der FBS-Editor für eine bestimmte POE kann nicht geöffnet werden. Stattdessen tritt eine Ausnahmebedingung auf.
Szenario für Problem: Beim Öffnen eines FBS-Editors für eine bestimmte POE tritt eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall werden die folgenden Einträge im Fehlerprotokoll angezeigt:

  • ein Eintrag ohne Text
  • ein Eintrag mit der Meldung shape not found for node with id: number

Statt des Editor-Inhalts wird außerdem diese Meldung angezeigt: Failed to create the part's controls
Derzeit sind keine Informationen über die Ursache des Problems vorhanden.
Abhilfe: Öffnen Sie das FBS-Objekt im textuellen FBS-Editor und suchen Sie nach dem Objekt mit der genannten ID. Korrigieren Sie die x-/y-Koordinaten für dieses Objekt auf die Werte 0.0.

Beispiel für ein Objekt mit der ID "115"
@C(115) : @FB(PID6), @R(670.0, 1160.0, 250.0, 118.0), ...
Beispiel für das korrigierte Objekt
@C(115) : @FB(PID6), @R(0.0, 0.0, 250.0, 118.0), ...
29607SPS-Objekt

Eine Ausnahmebedingung tritt beim Speichern eines SPS-Objekts auf, das eine Ressource-globale Variable enthält und sofern diese mit einem Datentyp mit benannten Werten und einem Initialisierungswert deklariert ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource-globale Variable in einem SPS-Objekt deklarieren, der Datentyp dieser Variable ist ein Datentyp mit benannten Werten und Sie initialisieren die Variable (siehe Beispiel), tritt beim Speichern des SPS-Objekts eine Ausnahmebedingung auf. In diesem Fall wird die folgende Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Unsupported type: com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.EnumValueRefImpl@5e76fe90

Beispiel: Auszug aus einem SPS-Objekt
...
  RESOURCE local ON BuiltInPlc { ON_CHANNEL := LocalChannel }
    VAR_GLOBAL
      GVar1 : TrafficLight := TrafficLight#Red;
      (* 'TrafficLight' is a data type with named values, the named value 'TrafficLight#Red' is used as initial value for 'GVar1'. *)
    END_VAR
...

Abhilfe: Falls dies für Ihre Anwendung möglich ist, entfernen Sie den Initialisierungswert aus der Deklaration der Variable.

29665Projekte erstellen

Der Assistent zum Erstellen von Projekten enthält möglicherweise zu viele Projektvorlagen.
Szenario für Problem: Falls Sie ein neues Projekt erstellen, bietet der Assistent verschiedene Projektvorlagen. In logi.CAD 3 Kundenversionen sind darin die Vorlage Java-Projekt (unterhalb der Kategorie Java) und die Vorlage Projekt (unterhalb der Kategorie Allgemein) vorhanden. Diese Vorlagen sollten jedoch nicht enthalten sein.
Abhilfe: nicht vorhanden

29669Anwendung erstellen,
FBS-Editor

Die Anwendung kann möglicherweise nicht erstellt werden, falls der TO_STRING-Baustein in einem FBS-Editor verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls Sie einen TO_STRING-Baustein in einem FBS-Editor aufrufen und der Ausgang von TO_STRING ist mit einem STRING-Eingang eines Bausteinaufrufs verbunden, kann die Anwendung nicht erstellt werden. In diesem Fall wird die folgende Meldung angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Zusätzlich zeigt die Sicht Fehler die Meldung cannot convert to a pointer type an.
Zusatzinformation: Dieses Problem tritt auch für den CONCAT-Baustein und möglicherweise für andere Bausteine mit einem STRING-Ausgang auf.
Abhilfe, um die Anwendung erstellen zu können: Erstellen Sie ein Wertfeld mit einer STRING-Variable. Fügen Sie dann dieses Wertfeld zwischen TO_STRING und den Bausteinaufruf ein, d.h. verbinden Sie den Ausgang von TO_STRING mit dem Eingang des Wertfelds und verbinden Sie den Ausgang des Wertfelds mit dem STRING-Eingang des Bausteinaufrufs.

TF-1344Testframework

Eine Ausnahmebedingung wird bei der Testausführung verursacht, falls ein Integer-Literal mit Typangabe im Testfall enthalten ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine POE mit einer Integer-Variable testen und im Testfall ein Integer-Literal mit Typangabe spezifizieren (z.B. INT#0), wird bei der Testausführung eine Ausnahmebedingung verursacht. Diese Meldung erscheint bei der Testausführung: For input string: "INT#0" – Der Test wird jedoch korrekt ausgeführt.
Abhilfe: Geben Sie das Integer-Literal ohne Typangabe im Testfall an (z.B. 0).

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ