Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  1.125.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  1.125.0 , installieren und verwenden Sie die Version 3.38.0
von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3 passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

logi.CAD 3 wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  1.125.0

IDKomponenteNeuigkeiten
23536ST-Viewer

Der ST-Viewer zeigt nun auch Werte für diese Elemente:

  • für Strukturelemente (= Elemente eines strukturierten Datentyps, der in der aktuellen POE verwendet wird)
  • für Ein-/Ausgänge von Funktionsbaustein-Instanzen

Sie können übrigens den ST-Editor direkt aus dem ST-Viewer öffnen: Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, während Sie den Mauszeiger auf einer Variable positionieren. Wählen Sie im Pop-Up-Fenster den Befehl Im ST-Editor anzeigen.

26483Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht Variablenwerte kann nun Werte für →Referenz-Variable anzeigen.
Bedingung für diese Anzeige ist die Generierung der Metadaten beim Start von logi.CAD 3 . Diese Generierung ist standardmäßig aktiviert.

Einschränkung: Die Werte der Referenz-Variablen können weiterhin nicht im ST-Viewer und FBS-Editor angezeigt werden.

TF-1206Testframework

Es ist nun möglich, eine Testsuite für POE mit lokalen Variablen (= VAR) als auch mit Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) zu erstellen und auszuführen.

Für den Test von diesen Variablen als auch von externen Variablen (= VAR_EXTERNAL) wurde ein Testmodus definiert. Siehe "Testsuite in Excel bearbeiten" für mehr Informationen zum Testmodus useTestValue oder useLastValue.

S-696Eigene Bibliotheken

Wenn Sie eigene Bibliotheken erstellen und bereitstellen, können Sie nun ein Bibliothekselement als privates Element angeben.
Solche private Bibliothekselemente sind üblicherweise Hilfsfunktionen, die in öffentlichen Bibliothekselementen verwendet werden. Die Hilfsfunktionen müssen in der Bibliothek enthalten sein, damit die anderen Bibliothekselemente korrekt funktionieren. Die Hilfsfunktionen sollen aber nicht direkt in der Anwendung verwendet werden können.

Private Bibliothekselemente sind somit in der Bibliothek enthalten, aber sie sind standardmäßig nicht in logi.CAD 3 sichtbar (eigentlich in der grafischen Oberfläche von logi.CAD 3 ).
Siehe "Deklaration des Inhalts für die Bibliothek" für die Beschreibung des Werts PRIVATE.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  1.125.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
27126Eigene Bibliotheken

Möglicherweise ist eine falsche Quelle für den Bibliotheksanbieter eingetragen.
Behebung: Die korrekte Quelle ist für den Bibliotheksanbieter eingetragen.
Szenario für Problem: Standardmäßig ist das Unterverzeichnis logi.cals \ logi.CAD 3 \Libraries des Windows-Benutzerverzeichnisses als Quelle des Bibliotheksanbieters vorgegeben. In dieser Quelle sucht logi.CAD 3 nach Bibliotheken. Da in speziellen logi.CAD 3 -Kundenversionen eine andere Quelle vorgegeben war, wurden die Bibliotheken in diesen Kundenversionen nicht korrekt berücksichtigt.

27146phyBOARD-Regor, MQTT-Funktionen

Bei Verwendung von MQTT-Funktionen auf bestimmten Zielsystemen steigt die CPU-Auslastung möglicherweise auf das Maximum.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie die MQTT-Funktionen in einer Anwendung verwenden, die Anwendung auf das Zielsystem laden und den MQTT-Broker beenden, steigt die CPU-Auslastung auf das Maximum. Trotz des beendeten MQTT-Brokers liefert der MQTT_GetState-Baustein weiterhin den Wert CONNECTED. Danach kann die Verbindung zum Zielsystem nicht mehr hergestellt werden. Dieses Problem tritt auf ARM-basierenden Zielsystemen auf (z.B. phyBOARD-Regor und Raspberry Pi).
Zusatzinformation: Die Datenübertragung via MQTT benötigt einen MQTT-Broker.
Abhilfe, um die Verbindung wiederherzustellen: Starten Sie das Zielsystem erneut.

27502ST-Editor

Die Meldung Ungültiges STRING-Literal wird für ein ungültiges CHAR-Literal angezeigt.
Behebung: Die Meldung Ungültiges STRING- oder CHAR-Literal wird nun für das folgende Szenario angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein ungültiges CHAR-Literal dem Eingang des TO_BYTE-Bausteins zuweisen (siehe Beispiel), wird diese Meldung ausgegeben: Ungültiges STRING-Literal
Zusatzinformation: Das gleiche Problem kann auch bei anderen Bausteinen auftreten, falls der Baustein-Eingang sowohl CHAR als auch STRING unterstützt.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK Test
  VAR
   result : BYTE;
   CheckENO: BOOL;
  END_VAR     
  result := TO_BYTE(IN:=CHAR#'+3', ENO=>CheckENO);
END_FUNCTION_BLOCK
27507ST-Viewer

Der Befehl "Instanzwert setzen" ist nicht beim INT-Wert verfügbar.
Behebung: Der Befehl Instanzwert setzen ist auch beim INT-Wert verfügbar.
Szenario für Problem: Der Befehl Instanzwert setzen im ST-Viewer ist nicht im Kontextmenü verfügbar, falls Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit dem Wert für eine INT-Variable positioniert haben (z.B. auf die Zeile mit dem Wert 5).

27552ST-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls eine Zuweisung von einer Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) im Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz enthalten ist.
Behebung: Die Ausnahmebedingung wird nicht mehr verursacht. Für das folgende Szenario wird die folgende Meldung angezeigt: VAR_IN_OUTs sind in "POE-Name" deklariert. Der Aufruf muss Zuweisungen mit ':=' auf alle VAR_IN_OUTs enthalten. – Beheben Sie diesen Fehler entsprechend, bevor Sie die Anwendung erstellen/laden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbautein-Instanz mit einer Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) aufrufen, in diesem Aufruf eine Zuweisung auf diese Ein-/Ausgangsvariable mit dem Zuweisungsoperator => enthalten ist (siehe Beispiel) und den ST-Editor speichern, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: java.lang.ClassCastException: com.logicals.lc3.api.model.st.type.impl.CompoundTypeImpl cannot be cast to com.logicals.lc3.api.model.st.type.SimpleType
In Folge kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Fehlerhafte Quelldateien. Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden.

Beispiel für Problem
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFb : FB1;
    Var1 : INT;
  END_VAR
  imyfb(VarInOut => Var1);
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_IN_OUT
    VarInOut : INT;
  END_VAR
  VarInOut:= 3;
END_FUNCTION_BLOCK
27570Eigene Bibliotheken

Eine Bibliothek kann nicht erzeugt werden. Es werden jedoch keine Fehler gemeldet.
Behebung: Die Bibliothek kann nun erzeugt werden, da die Regelverletzung beim Erzeugen der Bibliothek korrekt als Information gewertet wird.
Szenario für Problem: Eine bestimmte Bibliothek kann nicht erzeugt werden. Bei der Valdierung dieser Bibliothek werden jedoch keine Fehler gemeldet, sondern es werden nur Informationen angezeigt.
Zusatzinformation: Das Problem konnte auf die unterschiedliche Konfiguration der Regeln für die Valdierung der Bibliothek zurückgeführt werden:

  • In der Standardkonfiguration waren Regeln mit der Klasse ERROR klassifiziert.
  • In der Konfiguration für die Bibliothek waren die gleichen Regeln mit der Klasse INFO klassifiziert.

In Folge wurde bei der Validierung der Bibliothken nur eine Information für eine Regelverletzung anzeigt. Diese Regelverletzung wurde jedoch als Fehler beim Erzeugen der Bibliothek gewertet.

27595Lokale Varianten für Bibliothekselemente

Der Befehl "Variante erstellen" steht im Kontextmenü für Datentypen in einer Systembibliothek zur Verfügung. Der Befehl sollte jedoch für diese Datentypen nicht verfügbar sein.
Behebung: Der Befehl Variante erstellen steht nicht mehr im Kontextmenü für Datentypen in den logi.cals -Systembibliotheken zur Verfügung.
Szenario für Problem: Im Normalfall ist es nicht möglich, eine lokale Variante für Datentypen in den logi.cals -Systembibliothek Standard und System zu erstellen. Das Kontextmenü für einige Datentypen in einer Systembibliothek enthält jedoch den Befehl Variante erstellen.

27728FBS-EditorEin Funktionsbaustein in einem Namespace und mit angezeigten Instanznamen kann nicht über die Zwischenablage des FBS-Editors kopiert/eingefügt werden.
Behebung: Sie können Funktionsbausteine in einem Namespace und mit angezeigten Instanznamen über die Zwischenablage des FBS-Editors kopieren/einfügen.
Szenario für Problem: Sie fügen einen Funktionsbaustein, der in einem Namespace deklariert wurde, in einem FBS-Editor ein und blenden den Instanznamen ein. Falls Sie dann die erstellte Funktionsbaustein-Instanz mit Hilfe der Zwischenablage kopieren/einfügen, wird nichts eingefügt. Der folgende Eintrag wird im Fehlerprotokoll angezeigt: Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert. Zusätzlich wird ein leerer Eintrag (ohne Text) im Fehlerprotokoll angezeigt.
27733FBS-EditorEin Funktionsbaustein in einem Namespace kann nicht über die Zwischenablage des FBS-Editors kopiert/eingefügt werden. Beim anschließenden Speichern wird das FBS-Objekt zerstört.
Behebung: Sie können Funktionsbausteine in einem Namespace über die Zwischenablage des FBS-Editors kopieren/einfügen und den FBS-Editor speichern. Das FBS-Objekt wird nicht zerstört.
Szenario für Problem: Sie fügen einen Funktionsbaustein, der in einem Namespace deklariert wurde, in einem FBS-Editor ein. Falls Sie dann die erstellte Funktionsbaustein-Instanz mit Hilfe der Zwischenablage kopieren/einfügen, kann der FBS-Editor nicht mehr gespeichert werden. Dieser Meldung wird angezeigt: Speichern fehlgeschlagen. java.lang.NullPointerException. In Folge ist der Inhalt des FBS-Editors nicht mehr vorhanden.
TF-1224TestframeworkKommentare im Excel-Arbeitsblatt Default werden beim Import der Testsuite nicht übernommen.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Testuite inkl. Excel-Datei erstellen, enthält diese Excel-Datei das Arbeitsblatt Default mit der Spalte Comments. In diese Spalte tragen Sie beliebigen Text für die Vorgaben für Eingangswerte ein. Falls Sie anschließend die Testsuite basierend auf der Excel-Datei in das Testprojekt importieren, werden diese Kommentare jedoch nicht importiert. Das bedeutet, falls Sie die Testsuite danach wiederum nach Excel exportieren, sind keine Kommentare im Excel-Arbeitsblatt Default der neu erstellten Excel-Datei enthalten.
TF-1233Testframework

Eine Warnung wird beim Erstellen der Testsuite für eine POE ohne Eingangsvariable und Ausgangsvariablen angezeigt.
Behebung: Für die lokalen Variablen werden Vorgabewerte erstellt. Somit können Sie einen Test für eine POE mit lokalen Variablen ausführen.
Szenario für Problem: Falls eine POE nur lokale Variablen enthält, aber keine Eingangsvariable und Ausgangsvariablen (es sind also keine Abschnitte VAR_INPUT... END_VAR und VAR_OUTPUT...END_VAR vorhanden, aber Abschnitt VAR...END_VAR), Sie eine Testsuite für diese POE erstellen und Sie dann die erzeugte Testsuite (= Datei mit Erweiterung .test) öffnen, wird diese Warnung in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: Variable 'DEFAULTS' is declared without assignment
Ohne Eingangsvariablen, Ausgangsvariablen und Vorgabewerte für die lokalen Variablen ist die Testausführung in Folge nicht sinnvoll.

TF-1239Testframework

Der Test wird möglichweise nicht erfolgreich ausgeführt, falls die Kombination der Array-Variablen und der Testsequenzen zu hoch ist.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem:
Falls Array-Variablen in einer zu testende POE enthalten sind, werden möglicherweise diese Meldungen bei der Testausführung angezeigt:

RobotClientException: Data type of variable "name[index].name[index]" could not be determined.
Data type of variable "name[index].name[index]" could not be determined.
...
Possible Reasons: 
* The variable does not exist.
* The variable might be a structure or array variable. In this case please add the structure element or array index.

Obwohl die Testsuite den korrekten Array-Index für die Array-Variable enthält, kann der Test trotzdem nicht ausgeführt werden. Die Ursache für das Problem ist die Anzahl der Testsequenzen für Array-Variablen – üblicherweise tritt das Problem ab ca. 30 Testsequenzen für Array-Variablen auf.

TF-1243Testframework

Der Test wird nicht erfolgreich ausgeführt, falls eine Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) in der zu testenden POE enthalten ist.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) in einer zu testende POE enthalten sind und Sie die Testuite mit Hilfe der Excel-Datei erstellen, werden diese Meldungen bei der Testausführung angezeigt:

RobotClientException: Data type of variable "name[index].name" could not be determined.
Data type of variable "name[index].name[index]" could not be determined.
...
Possible Reasons: 
* The variable does not exist.
* The variable might be a structure or array variable. In this case please add the structure element or array index.

Die zu testende POE enthält aber gar keine Struktur- oder Array-Variablen.

TF-1253Testframework

logi.RTS wird möglicherweise terminiert und der Test nicht erfolgreich ausgeführt, falls eine Eingangsvariable nicht in der zu testenden POE enthalten ist.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf. Eine Meldung informiert bei der Ausführung, dass die Variable nicht vorhanden ist.
Szenario für Problem: Beim Definieren von Eingangsvariablen in der Testsuite ist es möglich, dass die Eingangsvariable, die in der erste Spalte eines Testfalls definiert wurde, gar nicht in der zu testenden POE enthalten ist. In diesem Fall werden beim Ausführen des Tests diese Meldungen angezeigt: Calling method 'endSuite' of listener 'LC3RunListener' failed: RobotClientException: Test information data for ".functionBlockWithInvalidVariable" could not be created.
Zusätzlich werden die folgenden Meldungen in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt:

Eine oder mehrere Variablen konnten nicht im Zielsystem gefunden werden.
Unerwarteter Fehler am Zielsystem (Kommando: DIRECT_GET, Fehler: Command [C 399 RTSWatchlist DIRECT_GET "testbed_SiL" "TESTBED_FUNCTIONBLOCKWITHI...] aborted, Details: java.io.IOException: Command [C 399 RTSWatchlist DIRECT_GET "testbed_SiL" "TESTBED_FUNCTIONBLOCKWITHI...] aborted)

Diese Meldungen weisen darauf hin, dass logi.RTS für die integrierte SPS terminiert wurde. In Folge werden beim anschließenden Ausführen von korrekten Tests diese Meldungen angezeigt:

Parent suite setup failed:
RobotClientException: An error occurred while preparing the test bed: An error occurred during build and upload
TF-1257Testframework

Der Test wird nicht erfolgreich ausgeführt, falls Vorgabewerte für Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) oder lokale Variablen (= VAR) in der Testsuite enthalten sind.
Behebung: Die Vorgabenwerte für Ein-/Ausgangsvariablen oder lokale Variablen werden korrekt zugewiesen. Somit können Sie solche Teste ausführen.
Szenario für Problem: Falls Sie Vorgabewerte für Ein-/Ausgangsvariablen (= VAR_IN_OUT) oder für lokale Variablen (= VAR) in der Testsuite definieren, wird diese Meldung bei der Testausführung angezeigt: [ ERROR ] Error at output "Name" in test sequence Zahl. Expected: Zahl but was: Zahl
Zusatzinformation: Das Problem tritt nur auf, falls die benötigten Zeilen (laut Abhilfe unter TF-1243) in die Testsuite eingefügt wurde, jedoch mit dem Wert useLastValue. Falls die Excel-Datei nicht zum Erstellen/Importieren der Testsuite verwendet wird, ist der Wert useLastValue in der Testsuite mit der Erweiterung .test automatisch vorgegeben.

Zeile mit automatisch vorgegebenem Wert "useLastValue"
&{VARIABLE_TESTMODES}  in-out-variable-name=useLastValue
TF-1261Testframework

Der Test wird nicht erfolgreich ausgeführt, falls mehrere Testfälle in der importierten Excel-Datei vorhanden waren.
Behebung: Der Test wird erfolgreich ausgeführt, falls mehrere Testfälle in der importierten Excel-Datei vorhanden waren.
Szenario für Problem: Falls Sie mehrere Testfälle in einer Excel-Datei definieren und dann diese Excel-Datei beim Importieren der Testsuite verwenden, wird diese Meldung bei der Testausführung angezeigt: FATAL ERROR: The values in the log file differ from the input values.
Zusätzlich wird diese Meldung in der Sicht Fehlerprotokoll angezeigt: Keyword must be "Data" or "Finish"

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  1.125.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

26433ST-Editor

Anwendungen mit AS-Elementen (in ST) verhalten sich möglicherweise nicht wie erwartet.
Szenario für Problem: Falls Sie AS-Elemente im ST-Code verwenden und die Anwendung auf die SPS laden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht laut Erwartung abgearbeitet wird. Derzeit sind keine weiteren Details zu diesem Problem vorhanden.
Abhilfe: nicht vorhanden

26646Anwendung ausführen

Möglicherweise treten größere Ungenauigkeiten beim Ausführungszeitpunkt eines Tasks oder beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auf.
Szenario für Problem: Die Ausführung einer Anwendung wird mit Hilfe eines Tasks gesteuert. Falls das Service RTSS_PERSISTENCE aktiviert ist, sind jedoch größere Ungenauigkeiten bei der periodischen Ausführung der Anwendung feststellbar. In diesem Fall schwankt also möglichlicherweise die tatsächliche Zykluszeit der Ausführung erheblich. Diese tatsächliche Zykluszeit kann mit Hilfe des SysTaskActualCycleTime-Bausteins ermittelt werden.
Zusatzinformationen:

  • Analog dazu können größere Ungenauigkeiten beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auftreten.
  • Bisher wurden die Probleme bei diesen Linux-basierten Plattformen beobachtet: Raspberry Pi, Revolution Pi, µMIC.200 und SEK4
  • Aufgrund dieser Probleme ist derzeit das Service RTSS_PERSISTENCE für ARM11-Plattformen nicht mehr verfügbar.

Abhilfe: nicht vorhanden

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5); (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

27558Projektexplorer

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie den Befehl "Recent Filters" nach dem Starten von logi.CAD 3 verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie die Projektansicht mit Hilfe von Filtern ändern (mit Hilfe des Befehls Filters and Customization), ist auch der Befehl Recent Filters für die schnelle Änderung der Projektansicht angeboten. Falls Sie diesen Befehl Recent Filters nach dem Starten von logi.CAD 3 auswählen, wird die Projektansicht nicht geändert. Stattdessen wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: Unhandled event loop exception
Abhilfe: Ändern Sie die Projektansicht zumindest einmal mit Hilfe des Befehls Filters and Customization. Danach können Sie auch den Befehl Recent Filters wieder ohne Problem verwenden.

27589Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" schneidet einen Instanzpfad mit mehr als 259 Zeichen ab.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Variable in die Sicht Variablenwerte ziehen, für die der Instanzpfad mehr als 259 Zeichen beträgt, wird der Instanzpfad abgeschnitten. Dieses Problem tritt auf, falls die Variable auf Basis eines strukturierten Datentyps deklariert ist und der Basistyp dieses strukturierten Datentyp ist ein anderer strukturierten Datentyp. Dabei sind dann alle Bezeichner so lange, dass der Instanzpfad mehr als 259 Zeichen beträgt.
Abhilfe: Verkürzen Sie die Bezeichner.

27641Eigene BibliothekenDer geöffnete Editor-Inhalt für ein Snapshot-Bibliothekselement wird nicht aktualisiert.
Szenario für Problem: Beim Öffnen eines Projekts werden Snapshot-Bibliotheken automatisch aktualisiert. Falls jedoch der Inhalt eines Snapshot-Bibliothekselement in einem Editor bereits geöffnet ist, scheint es so, als würde dieser Inhalt nicht aktualisiert. Tatsächlich wird aber nur die Anzeige des geöffneten Editors nicht aktualisiert.
Abhilfe, um das Problem zu vermeiden: Schließen Sie alle Editoren für ein Projekt, bevor Sie das Projekt mit Snapshot-Bibliotheken öffnen.
Abhilfe, falls das Projekt bereits geöffnet wurde: Schließen Sie den betroffenen Editor und öffnen Sie ihn erneut. Dadurch wird der aktualisierte Inhalt angezeigt.
27861Anwendung validierenDie Regel "Eingänge und Ausgänge dürfen nicht negiert werden" wird nicht auf die negierten Ein-/Ausgänge von Wertfeldern angewendet.
Szenario für Problem: Falls Sie die Anwendung mit der aktiven Regel Eingänge und Ausgänge dürfen nicht negiert werden validieren, werden negierte Ein-/Ausgänge von Wertfeldern nicht als Regelverletzung gemeldet.
Abhilfe: nicht vorhanden
27866Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Variablenwerte" zeigt möglicherweise einen falschen Wert für Referenz-Variablen.
Szenario für Problem: Es ist möglich, dass eine Referenz-Variable mit dem Wert NULL initialisiert wird (siehe Beispiel) und somit auf eine ungültige Adresse zeigt. In Folge kann die SPS den Wert der Variable nicht lesen und die Sicht Variablenwerte zeigt einen zufälligen Wert für diese Referenz-Variable an.

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR
  RefVar1 : REF_TO INT;
  END_VAR
END_PROGRAM

Abhilfe: nicht vorhanden

27875Sicht "Variablenwerte"Die Sicht "Variablenwerte" fügt die Zeichen [] nicht für eine Referenz-Variable auf ein ARRAY ein.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Array-Variable in die Sicht Variablenwerte einfügen, müssen Sie den Eintrag nur um den benötigten Array-Index vervollständigen – die Zeichen [] für den Array-Index sind bereits vorhanden. Falls Sie jedoch eine Referenz-Variable auf ein ARRAY in die Sicht einfügen, fehlen die gewohnten Zeichen [] für den Array-Index.
Abhilfe: Halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt und doppelklicken Sie auf den Instanzpfad/Namen. Vervollständigen Sie z.B. den vorhandenen Eintrag Counter.RefVar1^ um den Array-Index [1] – Dieser Eintrag ist korrekt: Counter.RefVar1^[1]
27879Sicht "Instanzen",
Sicht "Variablenwerte"

Die Sicht "Instanzen" zeigt keine separaten Symbole für Referenz-Variablen, die Sicht "Variablenwerte" zeigt gar keine Symbole für Referenz-Variablen.
Szenario für Problem: Laut der Benutzerdokumentation werden eigene Symbole für Referenz-Variablen in der Sicht Instanzen angezeigt. In logi.CAD 3 werden jedoch die gewohnten Symbole für interne Variablen, Eingangsvariablen und Ausgangsvariablen für die Referenz-Variablen angezeigt.
Im Gegensatz dazu werden in der Sicht Variablenwerte gar keine Symbole für die Referenz-Variablen angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

27883Offline-Hilfe

Die Offline-Hilfe zeigt einige Symbole nicht an.
Szenario für Problem: Wenn Sie den Mauszeiger auf einem Systembaustein in der Logik positionieren (z.B. auf dem AND-Baustein) und die F1-Taste drücken, wird die Offline-Hilfe für Bausteine in logi.CAD 3 geöffnet. In dieser Offline-Hilfe werden einige Symbole, wie  oder , nicht angezeigt.
Abhilfe: Öffnen Sie die Online-Hilfe unter: http://help.logicals.com

27887Offline-Hilfe

Die Offline-Hilfe zeigt keine Such-Ergebnisse an.
Szenario für Problem: Wenn Sie den Mauszeiger auf einem Systembaustein in der Logik positionieren (z.B. auf dem AND-Baustein) und die F1-Taste drücken, wird die Offline-Hilfe für Bausteine in logi.CAD 3 geöffnet. Falls Sie in dieser Offline-Hilfe nach einem Begriff suchen, wird eine leere Seite statt der Suchtreffer angezeigt.
Abhilfe: Öffnen Sie die Online-Hilfe unter: http://help.logicals.com – Suchen Sie dort nach dem Begriff.

27996Eigene Bibliotheken

Eine Ausnahmebedingung wird möglicherweise verursacht, falls Sie eine POE mit einer Funktionsbaustein-Instanz aus einer Snapshot-Bibliothek speichern.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz aus einer Snapshot-Bibliothek aufrufen und den Editor speichern, wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: java.lang.RuntimeException: com.logicals.library.UnknownLibraryException:Bibliotheksname,version:=x.y.z is unknown
Zusatzinformationen:

  • Die angegebene Versionnummer x.y.z in der Meldung ist nicht korrekt. Der Suffix -SNAPSHOT fehlt darin.
  • Der Funktionsbaustein wurde mit der Anweisung {CustomImplementation} in der Snapshot-Bibliothek realisiert.

Abhilfe: nicht vorhanden

28002Eigene BibliothekenBeim Importieren eines Projekts wird möglicherweise eine installierte Bibliothek nicht gefunden.
Szenario für Problem: Beim Importieren eines Projekts wird möglicherweise eine installierte Bibliothek nicht gefunden, obwohl diese Bibliothek vom Bibliotheksanbieter bereitgestellt wird. Beim Importieren wird diese Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Bibliotheksname,version:=x.y.z is unknown. Außerdem wird diese Meldung in der Sicht Fehler angezeigt: Bibliothek "Bibliotheksname,version:=x.y.z" existiert nicht
Zusatzinformationen: Die Bibliothek und deren Bibliothekselemente wurden in einem Namespace deklariert. Die Bibliothek wurde mit DEPLOY := INTERFACE erzeugt.
Abhilfe: Schließen Sie das Projekt und öffnen Sie es erneut.
28006ST-Viewer

Die Anzeige von Werten im ST-Viewer dauert möglicherweise länger als erwartet.
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Viewer öffnen, werden die Werte für die Variablen darin nach einer Verzögerung angezeigt. Falls Sie jedoch die Ansicht im ST-Viewer durch Scrollen mit der Tastatur ändern, dauert es möglicherweise länger als erwartet, bis die neuen Werte angezeigt werden. Möglichweise werden nach dem Scrollen sogar gar keine Werte mehr angezeigt. In diesem Fall erscheinen im Fehlerprotokoll kontinuierlich Meldungen, wie z.B. Details: Programm-Name.POE-Name.Variable[Index]
Zusatzinformationen:

  • Das Problem wurde für eine ST-POE mit mehr als 1000 Code-Zeilen festgestellt. Im Code waren Zuweisungen auf Array-Variablen und ca. 200 IF-Anweisungen enthalten.
  • Das Scrollen war im ST-Viewer nur mit der Tastatur möglich. Das Scrollen mit dem Maus-Scrollrad bzw. mit Hilfe des Scrollbars war im ST-Viewer nicht möglich.

Abhilfe: nicht vorhanden

TF-1276Testframework

Der Test wird nicht erfolgreich ausgeführt, falls Umlaute in der Testsuite vorhanden waren.
Szenario für Problem: Falls Sie Umlaute in der Excel-Datei für die Testsuite angeben und dann diese Excel-Datei beim Importieren der Testsuite verwenden, wird diese Meldung bei der Testausführung angezeigt: [ ERROR ] Suite 'name' contains no tests in suite '_name'.
Falls Sie diese Testsuite wieder nach Excel exportieren, wird diese Meldung angezeigt: An internal error occurred during: "Exporting test suite to Excel"
Abhilfe: Verwenden Sie keine Umlaute in der Excel-Datei.

TF-1284TestframeworkDer Test wird aufgrund von Rundungen nicht erfolgreich ausgeführt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Testsuite in einer Excel-Datei erstellen, in der Excel-Formeln für die erwarteten Ergebnisse verwendet wurden (z.B. die Formel zum Berechnen eines Sinus-Werts), ist die Testausführung möglicherweise aufgrund von Rundungen nicht erfolgreich. In diesem Fall zeigt die Konsole eine Meldung wie diese: Der Wert der Spalte "Name" in der Testlog-Datei war "0.9738476308781951", sollte aber "0.973848" sein. Details: Testfall "Name", Sequenz Zahl
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ