Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  1.123.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  1.123.0 , installieren und verwenden Sie die Version 3.36.0
von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3 heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3 passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

logi.CAD 3 wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  1.123.0

IDKomponenteNeuigkeiten
19172Anwendung validieren

Der Standardumfang von logi.CAD 3 enthält nun die neue Regel Zuweisungen auf oder von lokalen Variablen eines Funktionsbausteins außerhalb von Funktionsbausteinen dieses sind nicht erlaubt. Diese Regel ist standardmäßig aktiviert, wodurch das bisherige Verhalten weiterhin gilt: Sofern eine lokale Variable eines Funktionsbausteins außerhalb von Funktionsbausteinen beschrieben oder gelesen wird und Sie anschließend den entsprechenden Editor speichern, erhalten Sie – wie bisher – die entsprechende Fehlermeldung Zugriff auf Variable "Name" ist in diesem Kontext nicht erlaubt.

Nun können Sie aber die Konfiguration der Regel ändern, falls Sie diese Information z.B. erst durch den Befehl Objekt validieren ausgelöst oder gar nicht wünschen. Sie können die Meldung auch als Information oder Warnung ausgeben lassen.

Hinweis: Die IEC-Norm erlaubt das Schreiben auf eine lokale Variable eines Funktionsbausteins und das Lesen einer lokalen Variablen eines Funktionsbausteinen nur innerhalb dieses Funktionsbausteins. Bei Deaktivierung der Regel weicht logi.CAD 3 dann in diesem Aspekt von der IEC-Norm ab.

21368logi.RTS, OPC UA

Für die Verwendung von logi.RTS mit OPC UA wurde die OPC UA Ladezeit optimiert.

Wenn Sie das Hilfstools UaExpert für den Zugriff auf das OPC UA-Service verwenden, beachten Sie, dass sich außerdem bestimmte Instanzpfade von Array-Variablen geändert haben: Der Array-Index beginnt nicht mehr bei 0, sondern wie im ST-Code definiert. Der erster Array-Index kann somit auch eine negative Zahl sein.

23059Anwendung validieren

Der Standardumfang von logi.CAD 3 enthält nun die neue Regel Linien, die von rechts nach links führen, dürfen nicht verwendet werden. Diese Regel prüft, ob Linien verwendet werden, die von rechts nach links führen. Solche Linien werden gemeldet.
Hinweis: Verbindungen mit Hilfe von Konnektoren und Fortsetzungen werden von dieser Regel nicht geprüft.
Standardmäßig ist diese Regel nicht aktiviert. Falls Sie diese Prüfung der FBS-Logik wünschen, aktivieren Sie die Regel. Details: siehe "Konfiguration der Regel ändern".

Zusätzlich wurde die Konfiguration der bestehenden Regel Direkte Linien dürfen nicht verwendet werden verändert. Die Konfiguration bietet nun auch die Typen NORMAL und FAST zur Auswahl für diese Regel. Da außerdem die Standardeinstellung von EXPENSIVE auf NORMAL geändert wurde, erfolgt diese Prüfung bereits beim Speichern des FBS-Editors. Ändern Sie einfach die Konfiguration der Regel, falls Sie die Prüfung zu einem anderem Zeitpunkt wünschen.

26890Projekt-Aktionen

Für jedes logi.CAD 3 -Projekt existiert eine projektinterne Datenbank. Falls Fehler während des Arbeitens im Projekt auftreten, die sich durch das Bereinigen des Projekt nicht beheben lassen, müssen Sie diese projektinterne Datenbank löschen und neu erstellen.

Ab Version 1.123.0 ist diese projektinterne Datenbank im Arbeitsbereich abgelegt. Details zur Ablage finden Sie im Troubleshooting-Artikel "Grundlegende Abhilfen bei Fehlern während des Importierens von Projekten oder bei anderen Arbeiten damit".

26394Online-Dokumentation

Die Online-Benutzerdokumentation ist ab logi.CAD 3 Version 1.123.0 unter http://help.logicals.com/lco3docu/latest/user-documentation/de/ verfügbar.

In dieser Online-Benutzerdokumentation können Sie von der deutschen Dokumentation sofort zur englischen Dokumentation wechseln. Zusätzlich können Sie auch zur früheren Dokumentation der logi.CAD 3 Version 1.122.0 wechseln. Mit den zukünftigen Versionen von logi.CAD 3 wird diese Wahlmöglichkeit entsprechend erweitert.

TF-557Testframework

Es ist nun möglich, POE, die in einem →Namespace deklariert sind, ebenfalls mit Hilfe des Testframeworks zu testen.

TF-1168Testframework

Bei der Testdurchführung wird nun ein Testbericht (im XML-Format) pro POE erstellt. Hinweis: Die einzelnen Testberichte werden aus dem Gesamt-Testbericht extrahiert.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  1.123.0

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IDKomponenteBehobenes Problem
26051FBS-EditorBausteine können zu nahe aneinander positioniert werden.
Behebung: Das im Szenario beschriebene Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Es ist möglich, einen Baustein (z.B. einen ADD-Baustein) so nahe an die rechte Kante eines anderen Bausteins zu positionieren, sodass die Kanten aufeinander liegen.
26412FBS-EditorIm FBS-Editor wird die spezifische Meldung nicht angezeigt, dass ein Baustein nicht gefunden wird.
Behebung: Diese Meldung wird nun auch für den Baustein selbst angezeigt: Konnte die Referenz auf "Bausteinname" nicht auflösen.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Baustein im FBS-Editor verwenden, aber dieser Baustein wird nicht gefunden, erscheint die Meldung Fehlende POE oder Datentyp: "Name" in der Sicht Fehler. Der Aufruf im grafischen FBS-Editor wird auch als fehlerhaft gekennzeichnet. Wenn Sie den Mauszeiger auf das Fehlersymbol positionieren, werden nur Meldungen bezüglich der Ein-/Ausgänge des Bausteins angezeigt: Konnte die Referenz auf "Name eines Ein-/Ausgangs" nicht auflösen. Eine Variable mit diesem Namen existiert nicht. Die Meldung für den Baustein selbst wird nicht angezeigt.
26767Sicht "Instanzen", SPS-Objekt

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise einen falschen Port an, falls ein ungültiger Port angegeben wurde.
Behebung: Falls ein ungültiger Port angegeben wurde, zeigt die Sicht Instanzen den Text Ungültiger Wert.
Szenario für Problem: Falls Sie den Port im SPS-Objekt auf einen ungültigen Wert ändern, wird der CHANNEL-Abschnitt im SPS-Objekt als fehlerhaft gekennzeichnet. Die Sicht Instanzen zeigt jedoch möglicherweise einen falschen Port an.

26771SPS-Objekt

Beim Umbenennen eines CHANNEL wird möglicherweise eine Meldung angezeigt.
Behebung: Die Meldung wird für das folgende Szenario nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Ressource im SPS-Objekt so umbenennen, dass ihr Name zu lange ist, wird die Zeile mit der Ressource im SPS-Objekt als fehlerhaft gekennzeichnet. Falls Sie bereits vorher die SPS-Informationen in der Sicht Instanzen aufgeklappt haben, um IP-Adresse und Port anzuzeigen, und falls Sie nun den Namen des CHANNEL-Abschnitts ändern, wird diese Meldung fälschlicherweise im Fehlerprotokoll angezeigt: IEC resource <original-resource-name> not found

26776FBS-Objekt

Die Meldung wegen eines ungültigen Bezeichners für FBS-Objekt wird weiterhin angezeigt.
Behebung: Die Meldung verschwindet, sobald der Bezeichner gültig ist.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, einen ungültigen Bezeichner im Dialog zum Erstellen eines FBS-Objekts anzugeben (z.B. test-1). Sie werden darauf aufmerksam gemacht, dass test-1 kein gültiger IEC-Bezeichner ist. Falls Sie dann den Bezeichner minimal korrigieren (z.B. auf test1), wird weiterhin die Meldung angezeigt, obwohl der Bezeichner nun gültig ist.
Abhilfe: Geben Sie ein weiteres Zeichen für den Bezeichner an (ändern Sie den Bezeichner z.B. auf test01). Durch die erneute Korrektur verschwindet die Meldung.

26780Konfigurationen ausführen

Java-Elemente werden im Dialog "Ausführen-Konfigurationen" angezeigt.
Behebung: Die Java-Elemente werden im Dialog "Ausführen-Konfigurationen" nicht mehr angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie den Befehl Ausführen alsAusführen Konfigurationen... auswählen, wird der Dialog Ausführen-Konfigurationen geöffnet. Darin sind Java-Elemente (z.B. Java-Anwendung) sichtbar, die jedoch nicht enthalten sein sollten.

26811Anwendung validieren

Eine Regelverletzung wird bei Regeltyp "NORMAL" im Code bzw. in der Logik gekennzeichnet, jedoch nicht bei Regeltyp "EXPENSIVE".
Behebung: Eine Regelverletzung wird nun auch bei Regeltyp "EXPENSIVE" im Code bzw. in der Logik gekennzeichnet.
Szenario für Problem: Beim Validieren einer Anwendung werden Regelverletzungen bereits beim Speichern eines Editors-Inhalts gemeldet, falls der Typ NORMAL für die Regel definiert ist. Dabei wird der entsprechende ST-Code bzw. die entsprechende FBS-Logik als fehlerhaft gekennzeichnet, sofern diese Kennzeichnung auch möglich ist.
Falls Sie jedoch den Typ EXPENSIVE für die Regel definieren, erfolgt die Prüfung auf Regelverletzungen erst mit Hilfe des Befehls Objekt validieren. Dabei werden die Regelverletzungen korrekt in der Sicht Validieren gemeldet. Allerdings wird dann der entsprechende ST-Code bzw. die entsprechende FBS-Logik nicht als fehlerhaft gekennzeichnet.
Beispiel: Die Deklaration einer REAL-Variable im ST-Code wird beim Speichern des ST-Editors als fehlerhaft gekennzeichnet, falls die Regel Verbotene elementare Datentypen dürfen nicht verwendet werden aktiviert und der Typ NORMAL dafür eingestellt ist. Ist der Typ EXPENSIVE eingestellt und der Befehl Objekt validieren gestartet, wird die Deklaration einer REAL-Variable nicht im ST-Code als fehlerhaft gekennzeichnet – die Regelverletzung wird nur in der Sicht Validieren gemeldet.

26821EXPT-Baustein

Der EXPT-Baustein liefert bei bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Behebung: In den neuen Version 2.0.16 für die Bibliothek tritt das Problem nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie den EXPT-Baustein in der Anwendung verwenden (siehe Beispiel), liefert der Baustein möglicherweise einen falschen Wert. Das Problem gilt für Anwendungen in ST als auch FBS.
Zusatzinformation: Das Problem wurde für dieses Zielsystem beobachtet: vxWorks 6.x

Beispiel für ST-Code
PROGRAM Test
  VAR
    result : INT;
  END_VAR
  result := EXPT(2, 2); (* 'result' must evalute to value '4'. But it does not for vxWorks 6.x. *)
END_PROGRAM
26883Anwendung erstellen/laden

Die Anwendung kann nicht für bestimmte Zielsysteme erstellt/geladen, da der Include-Pfad falsch generiert wird.
Behebung: Der benötigte Include-Pfad wird korrekt generiert. In Folge kann die Anwendung für das Zielsystem erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Möglicherweise können Anwendungen nicht für bestimmte Zielsysteme erstellt/geladen werden, da das entsprechende Zielsystem einen Include-Pfad benötigt, aber dieser Include-Pfad nicht korrekt generiert wird. In diesem Fall enthält die Datei compile_result.txt die Meldung fatal error C1083: Cannot open include file: 'stdint.h': No such file or directory.

26949Anwendung erstellen/laden,
Bibliothek "System"

"Anwendung laden" verursacht die Terminierung von logi.RTS für die integrierte SPS, falls mehrere Schreibzugriffe eines GPIO Output-Pins enthalten sind.
Behebung: Das Problem tritt bei Verwendung der Bibliothek System in Version 2.0.10 nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Schaltfläche Anwendung laden in der Sicht SPS für die integrierte SPS drücken und die Anwendung enthält mehrere Aufrufe des GPIOWritePin-Bausteins, um Werte eines GPIO Outputs zu schreiben, terminiert logi.RTS für die integrierte SPS. Erkennbar ist dies daran, dass Keine Verbindung zur SPS in der Sicht Instanzen angezeigt wird und eine Verbindung zur SPS nicht mehr hergestellt werden kann. Möglicherweise erscheint auch ein Fenster mit dem Text RTSLoader.exe funktioniert nicht mehr.
Abhilfe:

  1. erforderlich, falls logi.RTS für die integrierte SPS bereits terminiert wurde: Suchen Sie die Datei RTSCode.dll mit dem bereits geladenen Code in den Unterzeichnissen des Arbeitsbereichs. Löschen Sie diese Datei RTSCode.dll und außerdem die Datei RTSCode.bak. Danach starten Sie logi.CAD 3 erneut, damit die integrierte SPS gestartet wird.
  2. in logi.CAD 3 : Korrigieren Sie die Logik in der Anwendung so, dass nur mehr ein Aufrufe des GPIOWritePin-Bausteins enthalten ist. Laden Sie die Anwendung erneut.
26978Projekt importieren

Beim Importieren eines Projekts, das mit Version 1.117.0 oder früher erstellt wurde, werden die Systembibliotheken nicht auf die aktuelle Version aktualisiert.
Behebung: Die Systembibliotheken Standard und System werden auch für solche Projekte nun aktualisiert.
Szenario für Problem: Falls Sie ein Projekt importieren, das mit Version 1.117.0 oder früher erstellt wurde, werden die Systembibliotheken Standard und System nicht auf die aktuelle Version aktualisiert.
Zusätzliche Information: Eine interne Projekteinstellung (als "Project Nature" bekannt) wird in der aktuellen Version benötigt. Diese wird zwar beim Importieren des Projekts automatisch hinzugefügt, aber die Systembibliotheken werden danach nicht aktualisiert.

27027Eigene Bibliothek erstellen

Das Öffnen des Kontextmenüs für eine Bibliothekskonfiguration dauert möglicherweise länger als erwartet.
Behebung: Die Verzögerung tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie das Kontextmenü für eine Bibliothekskonfiguration öffnen, dauert es länger als erwartet, bis das Kontextmenü angezeigt wird. Diese Verzögerung beim Öffnen des Kontextmenüs ist besonders feststellbar, falls eine Netzwerk-Lizenz verwendet und der CodeMeter im Netzwerk nicht korrekt gefunden wird.

27055SPS-Objekt

Ausnahmebedingungen werden verursacht, falls Sie den Namen einer Ressource verlängern.
Behebung: Statt der Ausnahmebedingungen wird nun diese Meldung im Fehlerprotokoll angezeigt: Bezeichner ist um Zahl Zeichen zu lange. Die Validierung wurde nicht durchgefüChrt.
Szenario für Problem: Falls Sie viele Zeichen im Namen einer Ressource im SPS-Objekt hinzufügen, sodass der Name zu lange wird, werden Ausnahmebedingungen verursacht. In diesem Fall erscheinen mehrere dieser Einträge im Fehlerprotokoll:

  • Error while configuring a model rule in "path_resource-name_.rule" (Details: File "path_resource-name_.rule" not found)
  • Problems encountered while deleting files.

Zusatzinformation: Die Zeile mit der Ressource im SPS-Objekt wird aufgrund des zu langen Namens als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird für den Fehler ausgegeben: Bezeichner ist um Zahl Zeichen zu lange.

27061FBS-EditorAusdrucke, wie z.B. Var1+2, als Array-Index im FBS-Editor verursachen, dass der Inhalt eines FBS-Editors nicht mehr gespeichert werden kann.
Behebung: Solche Ausdrucke können nun als Array-Index im FBS-Editor verwendet werden. Der Inhalt des FBS-Editor bleibt beim Speichern erhalten. Hinweis: Die Auswertung der Netzwerke mit Array-Variablen wurde ebenfalls überarbeitet – siehe "Reihenfolge der Netzwerke in FBS" für das aktuelle Verhalten und Beispiele.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Ausdruck, wie z.B. Var1+2, als Array-Index in einem Wertfeld im FBS-Editor eingeben (z.B. arrayVar[Var1+2], wobei Var1 eine DINT-Variable ist), kann der FBS-Editor nicht mehr gespeichert werden. Diese Meldung wird angezeigt: Speichern fehlgeschlagen. Unsupported index type: com.logicals.lc3.api.model.st.expression.impl.BinaryExpressionImpl@637a43b (operator: +). Falls Sie danach den FBS-Editor schließen und erneut öffnen, ist kein Inhalt zum Anzeigen mehr vorhanden.
27131Systembibliotheken

Das Symbol (warning) wird unerwarteterweise bei den aktuellen Systembibliotheken angezeigt, falls diese nicht mehr für das Projekt installiert sind.
Behebung: Das Symbol (warning) wird nicht mehr für die aktuellen Systembibliotheken angezeigt, auch falls diese nicht mehr für das Projekt installiert sind.
Szenario für Problem: Die aktuellen Systembibliotheken (z.B. Standard) sind für die Projekte automatisch installiert. Falls Sie jedoch eine Systembibliothek in den Eigenschaften des Projekts (und zwar in der Gruppe BibliothekBibliotheken) als "nicht installiert" markieren und diese Änderung anwenden, wird diese Systembibliothek unerwarteterweise mit dem Symbol (warning) in den Eigenschaften markiert.
Zusatzinformation: Laut der Benutzerdokumentation bedeutet das Symbol (warning), dass die Bibliothek nur im Bibliotheksspeicher verfügbar ist. Dies ist aber für die Systembibliotheken nicht der Fall, da sie direkt von logi.CAD 3 zur Verfügung gestellt werden.

27142FBS-Editor

Das Kontextmenü im FBS-Editor wird möglicherweise nicht geöffnet. Stattdessen wird eine Ausnahmebedingung verursacht.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie das Kontextmenü im FBS-Editor öffnen, wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht und das Kontextmenü wird nicht geöffnet. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: java.lang.NullPointerException
Zusatzinformation: Der FBS-Baustein war in einem Namespace enthalten.

27310ST-Editor

Ein Anwenderfunktion mit einem STRING-Ergebniswert ohne Länge liefert keinen Wert.
Behebung: Die Deklaration wird nun als fehlerhaft gekennzeichnet. Diese Meldung wird angezeigt: Strings mit unbestimmter Länge sind nicht erlaubt.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktion mit einem STRING-Ergebniswert ohne einer Länge deklarieren, wird diese Deklaration im ST-Code nicht als fehlerhaft gekennzeichnet. Nach dem Laden der Anwendung auf die SPS liefert die Funktionen jedoch keinen Wert.

27331Anwendung erstellen/ladenDie Anwendung kann nicht erstellt/geladen werden, falls einen Anwenderbaustein mit einer ANY-Variable in einem Namespace enthalten ist.
Behebung: Die Anwendung kann für das folgende Szenario erstellt/geladen werden.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Anwenderbaustein in einem Namespace deklarieren und darin eine Variable mit dem allgemeinen Datentyp ANY deklarieren, kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden. Prüfen Sie die Sichten "Fehlerprotokoll" und "Fehler" für weitere Informationen.
Zusatzinformation: Der Anwenderbaustein mit der ANY-Variable soll in einer eigene Bibliothek zur Verwendung bereitgestellt werden. Dieser Anwenderbaustein wurde mit Hilfe der Spezifikation {CustomImplementation} im ST-Code erstellt und soll vor der Erzeugung der eigenen Bibliothek in einer Anwendung getestet werden.
27654Anwendung erstellen/laden

Möglicherweise kann eine Anwendung nicht direkt nach dem Starten von logi.CAD 3 erstellt werden.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Eine Anwendung wurde bereits korrekt für eine SPS erstellt. Nach dem Schließen und erneutem Öffnen von logi.CAD 3 ist es jedoch nicht mehr möglich, die gleiche Anwendung zu erstellen. Details zur Ursache des Problems sind derzeit nicht verfügbar.

TF-1132Testframework

Die Testausführung ist nicht erfolgreich, falls die Excel-Testsuite leere Zeilen am Ende enthält.
Behebung: Die Testausführung ist nun erfolgreich, da leere Zeilen am Ende der Excel-Testsuite ignoriert werden.
Szenario für Problem: Falls die Testsuite, die in Microsoft Excel bearbeitet wird, leere Zeilen nach der letzten Testsequenz enthält, wird bei der Testausführung diese Meldung angezeigt: Value for "MaxDataRows" must be higher than the number of the last specified test sequence – Der Test wird nicht ausgeführt.

TF-1136Testframework

Die Testsequenzen werden zweimal ausgeführt.
Behebung: Die Testsequenzen werden nur einmal ausgeführt. Das ist ausreichend.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Test mit Hilfe des Testframeworks ausführen, werden die dafür spezifizierten Testsequenzen zweimal ausgeführt.
Zusatzinformation: Die doppelte Ausführung ist in der Sicht SPS Logging erkennbar.

TF-1147Testframework

Tests können nicht ausgeführt werden, falls eine Testsequenz ein Unicode-Zeichen enthält.
Behebung: Beim Importieren der Excel-Testsuite wird nun die folgende Meldung angezeigt: Ein Excel-Arbeitsblatt enthält den ungültigen Wert "Zeichen". Lesen Sie unter "Einschränkungen beim Verwenden des Testframeworks" nach, welche Werte nun ungültig bzw. gültig sind.
Lösung: Sie müssen das genannte Zeichen in der Excel-Testsuite durch einen anderen Wert ersetzen, bevor Sie die geänderte Testsuite aus Excel erneut importieren und den Test ausführen.
Szenario für Problem: Falls die Excel-Testsuite das Zeichen ... als Wert bei einer Testsequenz enthält, kann der Test mit Hilfe des Testframeworks nicht ausgeführt werden. Die folgende Meldung wird angezeigt: [ ERROR ] Suite 'Name' contains no tests in suite 'Name'.
Zusatzinformation: Microsoft Excel interpretiert das Zeichen ... als Unicode-Zeichen. Unicode-Zeichen werden bei der Testausführung nicht unterstützt.

TF-1170Testframework

Für den Aufruf eines SEL-Bausteins im FBS-Editor wird eine falsche Testabdeckung angezeigt.
Behebung: Ohne genügend Testsequenzen und/oder Testdaten wird nun eine teilweise Testabdeckung für den Aufruf eines SEL-Bausteins im FBS-Editor angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie einen SEL-Baustein in einem FBS-Objekt aufrufen und dieses FBS-Objekt inkl. Testabdeckung testen, wird für den SEL-Baustein immer eine vollständige Testabdeckung angezeigt. Tatsächlich hat die Testsuite aber nicht genügend Testsequenzen und/oder Testdaten enthalten, um eine vollständige Testabdeckung zu gewährleisten.

TF-1181Testframework

Beim Ausführen des Tests für eine POE mit Array-Variable erscheint keine aussagekräftige Meldung.
Behebung: Beim Ausführen des Tests wird nun diese Meldung angezeigt: Data type of variable "Name" could not be determined. The variable might be a structure or array variable. In this case please add the structure element or array index.
Szenario für Problem: Falls Sie einen Test für eine POE mit einer Array-Variable ausführen, aber der Array-Index für die Variable nicht in der Testsuite definiert wurde, erscheint diese Meldung: Calling method 'endTest' of listener 'LC3RunListener' failed: NoSuchElementException: No value present – Diese Meldung weist nicht auf die mögliche Fehlerursache hin.
Zusatzinformation: Für einen Eingang und Ausgang, der auf einem strukturierten Datentyp oder ARRAY-Datentyp basiert, ist standardmäßig nur eine Spalte in der Testsuite vorhanden. Sie müssen den Spaltennamen (z.B. um den Array-Index) erweitern, falls Sie ein Element davon ansprechen wollen

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  1.123.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

26433ST-Editor

Anwendungen mit AS-Elementen (in ST) verhalten sich möglicherweise nicht wie erwartet.
Szenario für Problem: Falls Sie AS-Elemente im ST-Code verwenden und die Anwendung auf die SPS laden, ist es möglich, dass die Anwendung nicht laut Erwartung abgearbeitet wird. Derzeit sind keine weiteren Details zu diesem Problem vorhanden.
Abhilfe: nicht vorhanden

26646Anwendung ausführen

Möglicherweise treten größere Ungenauigkeiten beim Ausführungszeitpunkt eines Tasks oder beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auf.
Szenario für Problem: Die Ausführung einer Anwendung wird mit Hilfe eines Tasks gesteuert. Falls das Service RTSS_PERSISTENCE aktiviert ist, sind jedoch größere Ungenauigkeiten bei der periodischen Ausführung der Anwendung feststellbar. In diesem Fall schwankt also möglichlicherweise die tatsächliche Zykluszeit der Ausführung erheblich. Diese tatsächliche Zykluszeit kann mit Hilfe des SysTaskActualCycleTime-Bausteins ermittelt werden.
Zusatzinformationen:

  • Analog dazu können größere Ungenauigkeiten beim Aktivierungszeitpunkt eines Schritts auftreten.
  • Bisher wurden die Probleme bei diesen Linux-basierten Plattformen beobachtet: Raspberry Pi, Revolution Pi, µMIC.200 und SEK4
  • Aufgrund dieser Probleme ist derzeit das Service RTSS_PERSISTENCE für ARM11-Plattformen nicht mehr verfügbar.

Abhilfe: nicht vorhanden

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5); (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

27146phyBOARD-Regor, MQTT-FunktionenBei Verwendung von MQTT-Funktionen mit einer phyBOARD-Regor steigt die CPU-Auslastung möglicherweise auf das Maximum.
Szenario für Problem: Falls Sie die MQTT-Funktionen in einer Anwendung verwenden, die Anwendung auf eine phyBOARD-Regor laden und den MQTT-Broker beenden, steigt die CPU-Auslastung auf das Maximum. Trotz des beendeten MQTT-Brokers liefert der MQTT_GetState-Baustein weiterhin den Wert CONNECTED. Danach kann die Verbindung zur phyBOARD-Regor nicht mehr hergestellt werden.
Zusatzinformation: Die Datenübertragung via MQTT benötigt einen MQTT-Broker.
Abhilfe, um die Verbindung wiederherzustellen: Starten Sie phyBOARD-Regor erneut.
27306Eigene BibliothekenBeim Installieren einer Bibliothek wird möglicherweise eine Ausnahmebedingung verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Bibliothek installieren, in der eine POE dieser Bibliothek eine andere POE verwendet und diese andere POE ist nicht in der Bibliothek enthalten, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint der folgende Eintrag im Fehlerprotokoll: java.lang.RuntimeException: java.lang.NullpointerException
Zusatzinformation: Falls eine POE der Bibliothek eine andere POE verwendet, wird diese nicht automatisch in die komprimierte Bibliothek kopiert. Das heißt, vor dem Erzeugen der komprimierten Bibliothek müssen alle verwendeten POE durch die Anweisungen IEC := ... spezifiziert werden. Dies gilt auch für Datentypen.
Abhilfe: Siehe "Zusatzinformation".
27356Sicht "Instanzen", Sicht "Variablewerte"

Nach dem Einfügen einer Variable mit Verschachtelung/Rekursion aufgrund von REF_TO in die Sicht "Variablenwerte" sind Benutzeraktionen nicht mehr möglich.
Szenario für Problem: Falls eine Variable auf Basis eines Strukturdatentyps deklariert ist und eines der Strukturelemente eine Rekursion aufgrund einer Referenz (REF_TO) auf den gleichen Strukturdatentyp verursacht, kann diese Anwendung trotz dieser Rekursion auf die SPS geladen werden. Falls Sie die Variable anschließend von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, wird diese Variable aber nicht eingefügt. Die Sicht Variablenwerte reagiert außerdem nur mehr träge und möglicherweise können andere Benutzeraktionen, wie z.B. das Bereinigen des Projekts, nicht mehr gestartet werden.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 . Starten Sie logi.CAD 3 und ziehen Sie nur die benötigten Unterelemente der Variable in die Sicht Variablenwerte.

27375Sicht "Instanzen", Sicht "Variablewerte"

Nach dem Einfügen einer Variable mit Verschachtelung/Rekursion in die Sicht "Variablenwerte" reagieren möglicherweise einige Sichten auf Benutzeraktionen nicht mehr.
Szenario für Problem: Falls eine Variable auf Basis eines Strukturdatentyps deklariert und eines der Strukturelemente auf Basis des gleichen Strukturdatentyps deklariert ist, wird die rekursive Verwendung als Fehler gemeldet. Falls Sie die Variable dennoch von der Sicht Instanzen in die Sicht Variablenwerte ziehen, reagieren die Sichten Instanzen und Variablenwerte gar nicht oder nur mehr träge. Außerdem tritt eine Ausnahmebedingung in logi.CAD 3 auf. Diese Ausnahmebedingung ist durch den Eintrag Unhandled event loop exception im Fehlerprotokoll erkennbar.
Abhilfe: Beenden Sie logi.CAD 3 . Starten Sie logi.CAD 3 erneut und passen Sie den ST-Code an, sodass keine rekursive Verwendung mehr vorliegt.

27502ST-Editor

Die Meldung Ungültiges STRING-Literal wird für ein ungültiges CHAR-Literal angezeigt.
Szenario für Problem: Falls Sie ein ungültiges CHAR-Literal dem Eingang des TO_BYTE-Bausteins zuweisen (siehe Beispiel), wird diese Meldung ausgegeben: Ungültiges STRING-Literal
Zusatzinformation: Das gleiche Problem kann auch bei anderen Bausteinen auftreten, falls der Baustein-Eingang sowohl CHAR als auch STRING unterstützt.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK Test
  VAR
   result : BYTE;
   CheckENO: BOOL;
  END_VAR     
  result := TO_BYTE(IN:=CHAR#'+3', ENO=>CheckENO);
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Korrigieren Sie den Wert, sodass es ein gültiges CHAR-Literal ist. Ein gültiges CHAR-Literal für den Baustein-Eingang ist eine einzelnen Ziffer (z.B. 3).

27507ST-Viewer

Der Befehl "Instanzwert setzen" ist nicht beim INT-Wert verfügbar.
Szenario für Problem: Der Befehl Instanzwert setzen im ST-Viewer ist nicht im Kontextmenü verfügbar, falls Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit dem Wert für eine INT-Variable positioniert haben (z.B. auf die Zeile mit dem Wert 5).
Abhilfe: Positionieren Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit der INT-Variable (z.B. auf die Zeile mit der INT-Variable count). Nun ist der Befehl im Kontextmenü verfügbar.

27519Anwendung validieren

Die geänderte Konfiguration für eine Regel mit dem Typ "FAST" wird nicht für einen geöffneten Editor angewendet.
Szenario für Problem: Für das Validieren einer Anwendung können Prüfungen auf Regelverletzungen durch die Eingabe/Änderung in einem Editor ausgelöst werden. Dafür müssen Sie den Typ FAST bei der entsprechende Regel einstellen. Falls Sie jedoch eine Regel mit diesem Typ aktivieren, während ein Editor geöffnet ist, wird die Prüfung auf Regelverletzungen nicht durch die Änderung im geöffneten Editor ausgelöst.
Beispiel: Falls Sie die Regel Linien, die von rechts nach links führen, dürfen nicht verwendet werden aktivieren und die Klasse ERROR und den Typ FAST für diese Regel einstellen, werden solche Linien im geöffneten FBS-Editor nicht als fehlerhaft markiert – auch dann nicht, wenn so eine Linie neu erstellt wird. Laut der Regelkonfiguration sollten solche Linien aber als Fehler gemeldet werden.
Zusatzinformation: Das gleiche Problem trifft auch zu, falls Sie eine Regel mit dem Typ FAST deaktiveren, während ein Editor geöffnet ist. In diesem Fall wird die Prüfung auf Regelverletzungen weiterhin durch die Änderung im geöffneten Editor ausgelöst. Nun sollten die Regelverletzungen aber gar nicht mehr gemeldet werden.
Abhilfe: Schließen Sie alle geöffneten Editoren und öffnen Sie diese erneut, damit die geänderte Konfiguration angewendet wird. Nun ist das Verhalten korrekt: Bei einer Eingabe/Änderung im Editor werden Regelverletzungen gemeldet oder nicht – so wie es konfiguriert wurde.

27525Eigene Bibliotheken erstellen

Der Befehl "Testsuite erstellen" steht möglicherweise im Kontextmenü für Bibliothekselemente zur Verfügung. Der Befehl sollte jedoch nicht ausgeführt werden.
Szenario für Problem: Wenn Sie eine Funktion aufklappen, die in einer Bibliothek vorhanden ist, und das Kontextmenü für das Unterelement öffnen, ist der Befehl Testsuite erstellen verfügbar. Falls Sie diesen Befehl auswählen, erscheint diese Meldung: Testsuite konnte basierend auf POE "Name" nicht erstellt werden. Bereinigen Sie das Projekt, bevor Sie es erneut versuchen. – Dennoch wird die Testsuite innerhalb der Bibliothek erstellt, wodurch der Inhalt der Bibliothek verändert wird. Allerdings sollte es nicht möglich sein, den Inhalt einer bereits generierten Bibliothek so zu verändern.
Abhilfe: Verwenden Sie den Befehl Testsuite erstellen nicht, wenn er im Kontextmenü für Bibliothekselemente angeboten wird,

27547Schnittstellen-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird beim Öffnen des Schnittstellen-Editors durch den Befehl via "Öffnen mit" verursacht.
Szenario für Problem: Falls Sie versuchen, den Schnittstellen-Editor mit Hilfe des Befehls Öffnen mitAndere... und dem Eintrag Schnittstellen-Editor zu öffnen, wird nicht der Schnittstellen-Editor geöffnet. Stattdessen wird der folgende Text im Register angezeigt, in dem eigentlich der Schnittstellen-Editor angezeigt werden sollte: org.eclipse.ui.part.FileEditorInput cannot be cast to com.logicals.iec.interfaze.ui.InterfaceEditorInput
Dieser Text und die folgenden Einträge im Fehlerprotokoll deuten auf eine Ausnahmebedingung hin:

Unable to create part
    org.eclipse.ui.part.FileEditorInput cannot be cast to com.logicals.iec.interfaze.ui.InterfaceEditorInput
Unable to initialize part

Abhilfe: Öffnen Sie den Schnittstellen-Editor so:

  1. Klappen Sie die entsprechende POE im Projektexplorer auf.
  2. Öffnen Sie das Kontextmenü für das in der Unterebene angezeigte Element (= für den erstellten Baustein).
  3. Wählen Sie den Befehl Schnittstelle bearbeiten.
27552ST-Editor

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls eine Zuweisung von einer Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) im Aufruf einer Funktionsbaustein-Instanz enthalten ist.
Szenario für Problem: Falls Sie eine Funktionsbautein-Instanz mit einer Ein-/Ausgangsvariable (= VAR_IN_OUT) aufrufen, in diesem Aufruf eine Zuweisung auf diese Ein-/Ausgangsvariable mit dem Zuweisungsoperator => enthalten ist (siehe Beispiel) und den ST-Editor speichern, wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: java.lang.ClassCastException: com.logicals.lc3.api.model.st.type.impl.CompoundTypeImpl cannot be cast to com.logicals.lc3.api.model.st.type.SimpleType
In Folge kann die Anwendung nicht erstellt/geladen werden. Diese Meldung erscheint: Fehlerhafte Quelldateien. Die Anwendung für die SPS (Plattform-Toolkit "Name") kann nicht erstellt/geladen werden.

Beispiel für Problem
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFb : FB1;
    Var1 : INT;
  END_VAR
  imyfb(VarInOut => Var1);
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_IN_OUT
    VarInOut : INT;
  END_VAR
  VarInOut:= 3;
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: Erweitern Sie den Aufruf um eine Zuweisungen auf die Ein-/Ausgangsvariable mit dem Zuweisungsoperator :=.

Beispiel für Abhilfe
PROGRAM Test
  VAR
    iMyFb : FB1;
    Var1 : INT;
  END_VAR
  imyfb(VarInOut := Var1, VarInOut => Var1);
END_PROGRAM

FUNCTION_BLOCK FB1
  VAR_IN_OUT
    VarInOut : INT;
  END_VAR
  VarInOut:= 3;
END_FUNCTION_BLOCK
27558Projektexplorer

Eine Ausnahmebedingung wird verursacht, falls Sie den Befehl "Recent Filters" nach dem Starten von logi.CAD 3 verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie die Projektansicht mit Hilfe von Filtern ändern (mit Hilfe des Befehls Filters and Customization), ist auch der Befehl Recent Filters für die schnelle Änderung der Projektansicht angeboten. Falls Sie diesen Befehl Recent Filters nach dem Starten von logi.CAD 3 auswählen, wird die Projektansicht nicht geändert. Stattdessen wird eine Ausnahmebedingung verursacht. In diesem Fall erscheint diese Meldung im Fehlerprotokoll: Unhandled event loop exception
Abhilfe: Ändern Sie die Projektansicht zumindest einmal mit Hilfe des Befehls Filters and Customization. Danach können Sie auch den Befehl Recent Filters wieder ohne Problem verwenden.

TF-1214Testframework

Die Testabdeckung wird nicht angezeigt, wenn die POE in einem Namespace deklariert ist.
Szenario für Problem: Falls eine POE im Namespace deklariert ist und Tests mit Testabdeckung für diese POE ausgeführt werden, werden diese Tests ausgeführt. Wenn Sie jedoch versuchen, die Testabdeckung anzuzeigen, wird keine Testabdeckung angezeigt.
Abhilfe: nicht vorhanden

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ