Release-Notes für Version

Dieser Artikel enthält die Release-Notes für  logi.CAD 3  Version  2.10.0 .

(info) Die Release-Notes für Versionen > 1.122.0 werden in diesem Artikel angezeigt, nachdem Sie die benötigte Version in der linken Auswahlliste gewählt haben. Die Release-Notes für Versionen < 1.122.0 finden Sie hingegen im Abschnitt "Release-Notes für Versionen < 1.122.0". 

Inhalt dieses Artikels:

Allgemeine Informationen

Zu →logi.RTS:

Bei der Verwendung von  logi.CAD 3  Version  2.10.0 , installieren und verwenden Sie die Version 4.10.0 von logi.RTS.
Das Installationspaket für logi.RTS ist im Lieferumfang von  logi.CAD 3  enthalten.

(warning) Falls Sie eine ältere Version von logi.RTS verwenden, ist es u.U. nicht möglich, sich zum Zielsystem aus logi.CAD 3  heraus erfolgreich zu verbinden (siehe Troubleshooting-Artikel "Keine Verbindung zum Zielsystem, stattdessen werden Fehlermeldungen angezeigt.").
(info) Informieren Sie sich im FAQ-Artikel "Wann ist die logi.RTS-Version auf der SPS zu aktualisieren?", falls Sie kontrollieren wollen, ob die zu logi.CAD 3  passende Version von logi.RTS auf der SPS verwendet wird.

Zur Kompatibilität:

Falls Sie eine frühere Version von  logi.CAD 3  verwendet haben und die aktuelle Version verwenden wollen, lesen Sie unter "Sind meine Projekte aufwärts- und abwärtskompatibel?" nach, welche Punkte Sie beachten müssen.

  • logi.CAD 3  wird für 32-Bit-Windows-Systeme nicht mehr unterstützt.
  • FBS-Objekte, die mit Version 2.5.0 (oder eine nachfolgenden Version) gespeichert werden, können in Versionen < 2.5.0 nicht mehr geöffnet werden.
Zum Raspberry Pi:

Lesen Sie in der Kurzanleitung "Raspberry Pi in Betrieb nehmen" nach, welche →Raspbian-Version für die Verwendung von  logi.cals  empfohlen wird.

Zu den Systembibliotheken:Siehe "Release-Notes für Systembibliotheken".

Neuigkeiten in  logi.CAD 3  Version  2.10.0

IDKomponenteNeuigkeiten
34807Sicht "Ressourcen-Manager"

logi.CAD 3  bietet die neue Sicht Ressourcen-Manager, um mehrere Anwendungen auf einmal erstellen und auf die SPS laden zu können. Zusätzlich bietet diese Sicht diese neue Möglichkeiten:

  • Aktualisierungen von bereits geladenen Anwendungen vorbereiten
  • Anwendungen basierend auf der Vorbereitung aktualisieren
  • vorbereitete Aktualisierungen verwerfen

So starten Sie die Sicht Ressourcen-Manager: Kontextmenü für selektierte Projekte in der Sicht Instanzen öffnen, Befehl Ressourcen-Manager anzeigen auswählen

Die Spalten der Sicht informieren Sie über den jeweiligen Fingerprint der Anwendung. Falls Sie sich informieren wollen, wann und wer die Anwendung geladen hat, zeigen Sie auf die letzte Spalte der Ressource in der Sicht, damit Sie der Quick-Info (auch als "Tooltip" bekannt) darüber informiert.

34929Anwendung debuggen

Das Kontrollfluss-Debuggen auf Basis des ST-Codes und/oder der FBS-Logik wurde so verbessert:

  • Starten Sie die Debugging-Sitzung nun aus der Sicht Instanzen heraus so: Öffnen Sie das Kontextmenü für eine Ressource und selektieren Sie den Befehl Debugging starten.
  • Die Perspektive Debuggen wird sofort geöffnet, damit Sie unmittelbar mit der Debugging-Sitzung starten können.
  • Als Rückmeldung über den erfolgreichen Start der Debugging-Sitzung wird die Ressource in der Sicht Instanzen mit einer grünen Hintergrundfarbe gekennzeichnet,
  • Eine Meldung weist Sie beim Start darauf hin, falls bereits eine Debugging-Sitzung gestartet ist. Wechseln Sie dann zu dieser Debugging-Sitzung.
  • Die Perspektive Debuggen enthält ebenfalls einige Verbesserungen:
    • Der Name der Ressource wird in der Sicht Debug angezeigt.
    • Die Sicht Variablen enthält auch die globalen und externen Variablen der aktuellen POE zur Kontrolle der aktuellen Werte.
    • Beim Beenden der Debugging-Sitzung wird die Perspektive Debuggen automatisch geschlossen.
35038FBS-Editor

Die Liste der deklarierten Variablen informiert Sie nun auch über die Verwendung der Variablen. Die neue Spalte Verwendung zeigt die folgende Information an:

Information

Bedeutung

Lesend

Die Variable wird zumindest in einem Wertfeld verwendet. Nur der Ausgang der Wertfelder ist mit einem anderen FBS-Element verbunden.

Schreibend

Die Variable wird zumindest in einem Wertfeld verwendet. Nur der Eingang der Wertfelder ist mit einem anderen FBS-Element verbunden.

Lesend/Schreibend

Die Variable wird zumindest in einem Wertfeld verwendet. Sowohl der Ausgang als auch der Eingang der Wertfelder ist mit jeweils einem anderen FBS-Element verbunden.
Möglicherweise wird die Variable auch in mehreren Wertfeldern verwendet – wobei zumindest ein Wertfeld mit der Verwendung Lesend und ein anderes mit die Verwendung Schreibend verwendet wird.

Verwendet

Die Variable wird zumindest in einem Wertfeld verwendet. Weder der Eingang noch der Ausgang der Wertfelder ist verbunden.

Nicht verwendet

Die Variable ist deklariert, wird aber in keinem Wertfeld verwendet.

35255Sicht "Force-Marker"Die Sicht Force-Marker war bisher nur als BETA-Version verfügbar. Ab Version 2.10.0 ist die Sicht zur zentralen Überwachung aller FORCEMRK-Bausteine offiziell freigegeben.
35370ST-Editor

Beim Starten von  logi.CAD 3 wird mit Hilfe der Startoption lc3.expensive.enum.resolving.enable und deren Wert FALSE nun veranlasst, dass die Verwendung eines benannten Werts ohne den eindeutigen Namen nur dann möglich ist, falls der Kontext bekannt ist.
Der Vorteil: Dadurch wird die Performance beim Speichern, Importieren und Öffnen der Objekte und/oder der Projekte erhöht.
Der Nachteil: Ohne Kontext für den benannten Wert müssen Sie den Wert mit dem eindeutigen Namen angeben (z.B. TrafficLight#Red statt Red).

Details über diese Startoption finden Sie in der englischen Dokumentation " logi.CAD 3 Administrator's Manual".

35443Applikationsnavigator

Der Applikationsnavigator bietet Ihnen eine alternative Sicht auf die Anwendung eines Projekts. Sie können die Sicht Applikationsnavigator zur aktuellen Perspektive so hinzufügen: Wählen Sie FensterSicht anzeigenApplikationsnavigator

Informieren Sie sich unter "Applikationsnavigator als Alternative zum Projektexplorer" über die Verwendung dieser neuen Sicht.

35929FBS-Editor,
Schnittstellen-Editor

Das Verhalten der Eingabe-Taste und von Umschalt+Eingabe wurde für die folgenden Elemente geändert:

Was ist das neue Verhalten?

  • Die Eingabe-Taste übernimmt nun eine geänderte Eingabe im Spaltenfeld oder im Feld.
  • Umschalt+Eingabe erstellt einen Zeilenumbruch im Spaltenfeld bzw. im Feld.

Zusätzlich ist es nun möglich, eine geänderte Eingabe für die anderen Spalten in der Liste der deklarierten Variablen (z.B. den Datentyp) auch durch ein Klicken außerhalb des Spaltenfelds zu übernehmen.
Bisher wurde eine geänderte Eingabe für diese Spalten nur übernommen, falls Sie die Eingabe-Taste gedrückt haben. Diese Möglichkeit wird natürlich weiterhin unterstützt.

Behobene Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.10.0

Klicken Sie (mehrmals) auf eine Spaltenüberschrift, falls Sie den Tabellen-Inhalt anders sortieren wollen.

IDKomponenteBehobenes Problem
35246FBS-Editor

Ein Befehl ist irrtümlich im Kontextmenü für ein Array-Element verfügbar.
Behebung: Der Befehl Verweise finden ist nicht mehr im Kontextmenü für ein Array-Element verfügbar.
Szenario für Problem: Falls Sie das Kontextmenü für ein Array-Element in der Liste der deklarierte Variablen öffnen, wird darin der Befehl Verweise finden angezeigt. Dieser Befehl sollte für ein Array-Element aber nicht verfügbar sein.
Abhilfe: nicht vorhanden

35256Testframework

Der PiL-Test des Testframeworks kann nicht ausgeführt werden, da kein Gerät für die Ausführung angeboten wird.
Behebung: Das gültige Gerät wird nun zum Ausführen des PiL-Tests angeboten.
Szenario für Problem: Damit Sie den PiL-Test des Testframeworks ausführen können, benötigen Sie ein Gerät-Objekt für eine Gerät-Konfiguration. Obwohl das Gerät-Objekt ein gültiges Element enthält, wird dieses Gerät beim Ausführen des PiL-Tests nicht angeboten. Somit kann der PiL-Test nicht ausgeführt werden.
Zusätzliche Information: Das Geräte-Objekt enthält neben dem gültigen Element auch ein ungültiges Element, für das eine ungültige Plattform eingetragen ist.

35287FBS-Editor

Die Farbe eines Wertfelds passt möglicherweise nicht zum Datentyp der Variable.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie den Datentyp einer Variable ändern (z.B. durch das Klicken auf die Spalte Datentyp in der Liste der deklarierten Variablen und durch die Angabe eines anderen Datentyps), wird die Farbe eines Wertfelds mit der Variable entsprechend aktualisiert. Falls Sie jedoch den Datentyp mit Hilfe des Befehls Variable bearbeiten... ändern, wird die Farbe des Wertfelds nicht aktualisiert.
Abhilfe, damit das Wertfeld mit der korrekten Farbe angezeigt wird: Speichern Sie die Änderungen. Schließen und öffnen Sie den FBS-Editor erneut.

35292FBS-Editor

Die FBS-Elemente werden im geöffneten FBS-Editor nicht angezeigt, sondern der Text Datei wird geladen bleibt angezeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht auf, da es nicht mehr möglich ist, den Datentyp für eine Funktionsbaustein-Instanz zu ändern.
Szenario für Problem: Falls Sie den Typ einer Funktionsbaustein-Instanz mit Hilfe des Befehls Variable bearbeiten... auf einen Datentyp ändern (z.B. TON wird auf BOOL geändert), wird ein Aufruf der Funktionsbaustein-Instanz im Zeichenfeld korrekt als fehlerhaft markiert. Falls Sie den Fehler nicht beheben, die Änderung speichern, den FBS-Editor schließen und später erneut öffnen, werden nicht die FBS-Elemente im FBS-Editor angezeigt, sondern es wird dauerhaft der Text Datei wird geladen angezeigt.
Zusätzlich erscheinen die folgenden Meldungen (= Ausnahmebedingungen) im Fehlerprotokoll:

Cannot modify resource set without a write transaction
Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert
35296Schnittstellen-Editor

Das Umbenennen eines Eingangs/Ausgangs funktioniert möglicherweise nicht wie erwartet.
Behebung: Es ist nur noch möglich, einen Ein-/Ausgang in der Liste der deklarierten Variablen umzubenennen. Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt dort dabei nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Die folgenden Schritte ergeben nicht einen umbenannten Ein-/Ausgang in der Liste der deklarierten Variablen oder im Register Ein-/Ausgänge des Schnittstellen-Editors:

  • Selektieren Sie den Ein-/Ausgang in der Liste oder im Register.
  • Drücken Sie Ctrl+Alt+E.
  • Im Dialog geben Sie einen anderen Namen ein und drücken Sie OK.

Statt des umbenannten Ein-/Ausgangs werden nun 2 Ein-/Ausgänge mit dem Original-Namen angezeigt. Zusätzlich erscheinen die folgenden Meldungen (= Ausnahmebedingungen) im Fehlerprotokoll:

No value present
Während der Befehlsausführung wurde eine Ausnahmebedingung ignoriert

Zusätzliche Information: Wenn Sie den Editor speichern, schließen und erneut öffnen, wird nur mehr der Original-Ein-/Ausgang angezeigt.

35300FBS-Editor

FBS-Elements werden möglicherweise abgeschnitten oder gar nicht angezeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls ein FBS-Editor und ein ST-Editor nebeneinander angezeigt werden (um den Inhalt beider Editoren anzuzeigen) und Sie danach den ST-Editor schließen, wird der Teil des FBS-Editors nicht angezeigt, der vorher nicht zu sehen war. Als Folge werden die FBS-Elemente in diesem Teil abgeschnitten oder gar nicht angezeigt.

35321Sicht "Instanzen"

Die Sicht "Instanzen" zeigt möglicherweise nicht alle Projekte an.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Die Sicht Instanzen zeigt üblicherweise alle geöffneten Projekt an. Wenn die Sicht Instanzen im Vordergrund sichtbar ist und Sie  logi.CAD 3 schließen und erneut öffnen, zeigt die Sicht fälschlicherweise nicht alle Projekte an.

35344FBS-Editor

Der sichtbare Ausschnitt im FBS-Editor kann nicht wie erwartet verschoben werden.
Behebung: Die Panning-Funktionalität ist verfügbar, um den sichtbaren Ausschnitt im FBS-Editor zu verschieben.
Szenario für Problem: In der Benutzerdokumentation ist beschrieben, dass der sichtbare Ausschnitt im FBS-Editor verschoben werden kann – z.B. durch das Bewegen der Maus, wenn das Scrollrad gedrückt wird. Tatsächlich wird der Ausschnitt aber nicht verschoben.
Zusätzliche Information: Diese Funktionalität ist auch als "Panning" bekannt.

35427Systembibliotheken

Die Systembibliotheken werden möglicherweise beim Schließen und erneutem Start nicht wie erwartet aktualisiert.
Behebung: Die Systembibliotheken werden beim Schließen und erneutem Start von  logi.CAD 3 ebenfalls aktualisiert.
Szenario für Problem: Beim Schließen und erneutem Start von  logi.CAD 3 ist es möglich, dass die Systembibliotheken (z.B. System und Standard) in Projekten nicht automatisch auf die aktuellste Version aktualisiert werden.
Im Vergleich zu diesem Problem werden die Systembibliotheken beim Schließen und Öffnen der Projekte aktualisiert. Dadurch ist gewährleistet, dass Sie immer die aktuellsten Versionen der Systembibliotheken verfügbar haben.

35460Sicht "Instanzen"

Die Sicht "Instanzen" wird möglicherweise nicht korrekt aktualisiert: Es werden nicht alle der neu eingefügten Programminstanzen angezeigt.
Behebung: Die Sicht wird für das folgende Szenario korrekt aktualisiert.
Szenario für Problem: Die Sicht Instanzen wird bei diesen Schritten nicht korrekt aktualisiert:

  • Sie öffnen die Sicht Instanzen.
  • Sie klappen die Ebenen auf, sodass die bereits vorhandene Programminstanz sichtbar ist.
  • Im SPS-Objekt fügen Sie 3 neue Programm-Instanzen ein.
  • Sie speichern die Änderungen.

Die Sicht Instanzen zeigt nun eine der neu eingefügten Programminstanzen an, obwohl 3 eingefügt wurden.

35530Anwendung erstellen

Beim Erstellen einer Anwendung, in der eine neue Bibliotheksversion verwendet wird, werden schreibgeschützte Dateien im Ordner target nicht überschrieben. Das Erstellen der Anwendung ist nicht möglich.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf – die Anwendung kann erstellt werden.
Szenario für Problem: Nachdem Sie ein neuen Bibliotheksversion in einem Projekt installiert haben, erstellen Sie die Anwendung. Aufgrund von schreibgeschützten Dateien im Ordner target, kann die Anwendung jedoch zuerst nicht erfolgreich erstellt werden.
Im Fehlerprotokoll werden Meldungen angezeigt, die nur einen Dateinamen nennen. Dabei handelt es sich um Ausnahmebedingungen mit dem Stacktrace java.nio.file.AccessDeniedException.

35546Allgemeines

Eine falsche Java-Runtime verhindert die ordnungsgemäße Verwendung.
Behebung:  logi.CAD 3 verwendet nun die korrekte Java-Runtime, die gemeinsam mit  logi.CAD 3 installiert wurde.
Szenario für Problem: Falls Sie einige Bestandteile von logi.CAD 3 , wie z.B. den FBS-Editor, die Sicht Instanzen, die Sicht Force-Marker, nicht korrekt verwenden können, ist es möglich, dass eine falsche Java-Runtime auf dem Rechner installiert ist.  logi.CAD 3 verwendet diese Java-Runtime anstatt der Version, die gemeinsam mit  logi.CAD 3 installiert wurde.

35686Modbus-BausteineEin Fehler tritt auf, falls Register gelesen und mehrere Modbus-Verbindungen benutzt werden.
Behebung: Das Lesen von Eingangsregistern bei mehreren Modbus-Verbindungen ist nun möglich.
Szenario für Problem: Es ist möglich, Eingangsregister von einem Modbus-Koppler zu lesen, aber nicht von einem zusätzlichen.
35724Sicht "SPS Logging"

Die Sicht "SPS Logging" informiert nicht korrekt über die Priorität einer Meldung.
Behebung: Die Spalte Priorität der Sicht SPS Logging informiert nun, ob es sich bei der Meldung um eine Trace-Meldung, einen Fehler, eine Warnung oder eine Information handelt.
Szenario für Problem: Die Priorität TRACE wird für alle Meldung von logi.RTS in der Sicht SPS Logging angezeigt. Es fehlt die Information, ob es sich bei der Meldung um einen Fehler, Warnung oder Information handelt.

35728FBS-Editor

Beim Ersetzen eines Bausteins werden die dafür erstellten OLT-Felder möglicherweise gelöscht oder nicht korrekt mit dem neuen Baustein verbunden.
Behebung: Die Probleme laut dem folgenden Szenario treten nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie OLT-Felder für einen Baustein-Ausgang erstellt haben und nun den Original-Baustein durch einen ähnlichen Baustein ersetzen, wurden die folgenden Probleme beobachtet:

  • Die OLT-Felder für den ursprünglichen Baustein werden gelöscht, obwohl der neue Baustein über einen Ausgang mit dem gleichen Namen an der gleichen Baustein-Position verfügt. Dieses Problem wurde beobachtet, falls ein SEL-Baustein erneut durch einen SEL-Baustein ersetzt wird.
  • Die OLT-Felder für den ursprünglichen Baustein bleiben zwar erhalten, aber diese sind nicht mit dem neuen Baustein verbunden. Dieses Problem wurde beobachtet, falls ein RS-Baustein durch einen SR-Baustein ersetzt wird.
    In Folge zeigen solche OLT-Felder beim Debuggen der Daten keine Werte, sondern --- an. Erst wenn Sie den neuen Baustein verschieben, ist ersichtlich, dass die Linie nicht korrekt vom OLT-Feld zum neuen Baustein gezogen ist.
35739ST-Editor

Der ST-Operator = mit einem CHAR-Literal liefert möglicherweise ein falsches Ergebnis.
Behebung: Das korrekte Ergebnis wird nun geliefert, falls Sie den ST-Operator = laut dem folgenden Szenario verwenden.
Szenario für Problem: Falls Sie den ST-Operator = (für Gleichheit) mit einem CHAR-Literal verwenden und das Literal ist eine Kombination von 3 Zeichen, beginnend mit dem Dollar-Zeichen ($) und gefolgt von 2 Hexadezimal-Ziffern, startend mit 80 bis FF (siehe das folgende Beispiel), wird ein falsches Ergebnis geliefert.

Beispiel
PROGRAM Test1
  VAR
    Var1 : CHAR := '$FF';
    Var2 : BOOL;
  END_VAR

  IF (Var1 = '$FF') THEN
    Var2 := TRUE; (* Var2 returns the value 'FALSE' by mistake. *)
  END_IF;
END_PROGRAM

Zusätzliche Information: Falls Sie den EQ-Baustein statt = verwenden, wird das korrekte Ergebnis geliefert.

Beispiel
PROGRAM Test1
  VAR
    Var1 : CHAR := '$FF';
    Var2 : BOOL;
  END_VAR

  IF (EQ(Var1, '$FF')) THEN
    Var2 := TRUE; (* Var2 returns the value 'TRUE'. This is correct. *)
  END_IF;
END_PROGRAM
35762FBS-EditorDer sichtbare Ausschnitt in der Übersicht kann mit dem Scrollrad nicht verschoben werden.
Behebung: Das Maus-Scrollrad wird unterstützt, um den sichtbaren Ausschnitt in der Übersicht vertikal zu verschieben.
Szenario für Problem: Es ist nicht möglich, den sichtbaren Ausschnitt in der Übersicht des FBS-Editors mit Hilfe des Maus-Scrollrads zu verschieben.
35861FBS-Editor

Bei größeren FBS-Objekten ist es möglich, dass die Übersicht nicht sofort den Inhalt anzeigt.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie die Übersicht in einem FBS-Editor mit vielen Seiten öffnen, ist es möglich, dass der Inhalt nicht sofort sichtbar ist. Stattdessen wird nur eine graue Fläche angezeigt.

35873FBS-Editor

Bei einer Selektion von FBS-Elementen mit dem Selektionsrahmen ist es möglich, dass nicht alle FBS-Elemente selektiert werden.
Behebung: Das Problem tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Wenn Sie die FBS-Element auf einer Seite mit Hilfe des Selektionsrahmen selektieren, ist es möglich, dass nicht alle FBS-Elemente selektiert werden. Das Problem fällt möglicherweise aber erst auf, wenn Sie die Selektion in die Zwischenablage kopieren und dann aus der Zwischenablage auf eine neue Seite einfügen. Dabei wurden dann nicht alle FBS-Elemente der Seite eingefügt.

35889FBS-Editor

Die Kontextmenü-Befehle "Beschreibung bearbeiten" und "Kommentar bearbeiten" funktionieren nicht korrekt.
Behebung: Wenn Sie diese Befehle verwenden, wird das korrekte Eingabefeld geöffnet.
Szenario für Problem: Wenn Sie die Befehle Beschreibung bearbeiten und Kommentar bearbeiten im Kontextmenü der Liste der deklarierten Variablen verwenden, wird entweder kein Eingabefeld oder das Eingabefeld für die falsche Spalte geöffnet.

35935FBS-EditorDie Verbindung vom OLT-Feld zum Funktionsausgang geht möglicherweise nach dem Rückgängig machen verloren.
Behebung: Das Problem laut dem folgenden Szenario tritt nicht mehr auf.
Szenario für Problem: Falls Sie ein OLT-Feld für einen Baustein-Ausgang erstellt haben, den Original-Baustein durch einen ähnlichen Baustein ersetzen und danach das Ersetzen rückgängig machen, wird die Verbindung zwischen dem OLT-Feld und dem Original-Baustein möglicherweise nicht korrekt angezeigt. Das Problem wurde beobachtet, falls eine Funktion, wie z.B. SEL, ersetzt wurde.
TF-1574Testframework

Der PiL-Test kann für Programme nicht ausgeführt werden.
Behebung: Der PiL-Test kann für Programme ausgeführt werden.
Szenario für Problem: Bei der Verwendung des Testframeworks ist es nicht möglich, einen PiL-Test für ein Programm auszuführen. Die folgende Meldung wird im Fehlerprotokoll angezeigt:

com.logicals.targetproxy.exceptions.TargetCmdExecutionException: IEC-resource not available (Error code: 0x10001 (65537) )

Bekannte Probleme in  logi.CAD 3  Version  2.10.0

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ID

Komponente

Bekanntes Problem

27048Systembausteine, EXPT-Baustein

Bei einer ungültigen Beschaltung liefert der EXPT-Baustein unter bestimmten Zielsystemen einen falschen Wert.
Szenario für Problem: Bei einer ungültige Beschaltung des EXPT-Bausteins mit ANY_REAL-Werten (siehe Beispiel) sollte der Baustein "Not-a-Number" (NaN) liefern. Das Beispiel prüft die Gültigkeit des ANY_REAL-Werts außerdem mit Hilfe des IS_VALID-Bausteins, da der IS_VALID-Baustein den Wert FALSE bei "NaN" liefern wird. Für das Zielsystem "vxWorks 6.x" ist dies jedoch nicht der Fall.

Beispiel für ST-Code
FUNCTION_BLOCK ExampleExptInvalid2
  VAR
   resultRealInvalid : REAL;
  END_VAR
 
  resultRealInvalid:= EXPT(IN1 := REAL#-25.0, IN2 := REAL#0.5);
 (* For the built-in PLC, 'resultRealInvalid' evaluates to 'NaN' in the 'Values of Variables* view. This is not the case for vxWorks 6.x. *)
  ASSERT(NOT IS_VALID(resultRealInvalid));
 
END_FUNCTION_BLOCK

Abhilfe: nicht vorhanden

30923Daten debuggen

Das Öffnen einer größeren POE für das Debuggen von Daten dauert länger als erwartet. Das Scrollen in dieser POE und das Schließen dauert ebenfalls länger.
Szenario für Problem: Falls Sie auf eine POE in der Sicht Instanzen doppelklicken, um den ST-Viewer für das Debuggen von Daten zu öffnen, dauert dies möglicherweise länger als erwartet. Für eine POU mit ca. 10.000 Codezeilen dauert es bis zu 8 Minuten, bis der Inhalt angezeigt wird. Falls Sie danach in der POE scrollen, gibt es Verzögerungen bis zu 1 Minute, bevor der Inhalt aktualisiert wird. Möglicherweise dauert das Schließen des ST-Viewers sogar bis zu 15 Sekunden.
Abhilfe: nicht vorhanden

34738Systembausteine,
Bausteine für Modbus

Möglicherweise wird der Ergebniscode 0 bei Nicht-Funktionalität von MB_InitRTU oder MB_SetSlave geliefert.
Szenario für Problem: Es ist möglich, dass beim Aufruf der Bausteine MB_InitRTU oder MB_SetSlave der Ergebniscode 0 für einen erfolgreichen Aufruf geliefert wird, obwohl die Bausteine nicht wie erwartet funktionieren. Details über die Fehlerursache sind derzeit nicht bekannt.
Abhilfe: nicht vorhanden

35308Schnittstellen-Editor

Für den Schnittstellen-Editor wird keine Rückmeldung angezeigt, falls der Datentyp und das Literal im internen Wertfeld nicht mehr übereinstimmen.
Szenario für Problem: Interne Wertfelder können für Eingänge in der Schnittstelle erstellt werden. Das Literal, das in diesem internen Wertfeld angegeben wird, hängt vom Datentyp des Eingangs ab – so kann das Literal TRUE für einen INT-Eingang nicht angegeben werden. Falls Sie den Datentyp eines Eingangs aber nachträglich auf einen unpassenden ändern (d.h., das Literal, das bereits im internen Wertfeld angegeben wurde, passt nicht zum neuen Datentyp, so wie das Literal TRUE nicht zu einem INT-Eingang passt), wird dieser Typkonflikt in der Schnittstelle nicht gemeldet.
Zusätzliche Information: Falls bereits ein Aufruf des Bausteins in einem FBS-Editor eingefügt wurde, wird dieser Aufruf aufgrund des Typkonflikts als fehlerhaft gemeldet.
Abhilfe: Geben Sie ein korrektes Literal im internen Wertfeld ein, falls solch ein Aufruf verwendet wird. Außerdem öffnen Sie den Schnittstellen-Editor für den Baustein und geben Sie dort ebenfalls ein korrektes Literal im internen Wertfeld ein.

35340ST-Editor

Im ST-Editor wird keine Rückmeldung angezeigt, falls ein unvollständiges Strukturelement im Aufruf verwendet wird.
Szenario für Problem: Falls in einem Aufruf ein unvollständiges Strukturelement verwendet wird, wird das ST-Objekt zwar im Projektexplorer als fehlerhaft gekennzeichnet. Die entsprechende Zeile im ST-Editor selbst wird jedoch nicht als fehlerhaft markiert.

Beispiel für Aufruf mit unvollständigem Strukturelement 'Range.min.'
MyTest(IN1 := Var1, IN2 := Range.min., IN3 := Var3);
Beispiel für Aufruf mit vollständigem Strukturelement 'Range.min.R1'
MyTest(IN1 := Var1, IN2 := Range.min.R1, IN3 := Var3);

Abhilfe: nicht vorhanden

35439Eigene Bibliotheken erstellen

Ein ausziehbarer Baustein wird in der installierten Bibliothek möglicherweise als fehlerhaft markiert.
Szenario für Problem: Falls Sie einen ausziehbaren Baustein mit DEPLOY := INTERFACE in einer Bibliothekskonfiguration spezifizieren, wird der Baustein in der installierten Bibliothek als fehlerhaft markiert.
Zusätzliche Information: Die Ursache des Problems ist, dass die erforderlichen Statements für ImplementationProperties bei der Erzeugung der Bibliothek nicht korrekt zusammengeführt wurden.
Abhilfe, bevor Sie die Bibliothek erneut erzeugen, bereitstellen und installieren: Entfernen Sie die Markierung für Ausziehbar im Schnittstellen-Editor des Bausteins. Alternative: Verwenden Sie DEPLOY := SOURCE in der Bibliothekskonfiguration.

35674Systembausteine

Die Schnittstelle eines Systembausteins kann geändert werden.
Szenario für Problem: Sie können die Schnittstellen von Systembausteinen ändern, die in Systembibliotheken bereitgestellt werden. Es sollte nicht möglich sein, solche Systembausteine, wie z.B. den IEC-Baustein SEL, zu ändern.
Zum Vergleich: Es ist nicht möglich, den ST-Code der Systembausteine zu ändern. Auf diesen Schreibschutz wird durch ein rotes Rechteck um den ST-Code innerhalb des ST-Editors hingewiesen.
Abhilfe: nicht vorhanden

35869Zielsysteme,
Gateway
Bei einer Kommunikation via Gateway und keiner rechtzeitigen Reaktion des Zielsystems ist es möglich, dass das Gateway terminiert wird.
Szenario für Problem: Wenn Sie Controllinos oder Arduino Nanos als Zielsysteme verwenden, die die Kommunikation via Gateway verwenden, ist es möglich, dass das Gateway terminiert wird. Dieses Problem tritt auf, falls das Zielsystem nicht rechtzeitig auf die Kommunikationsanforderungen des Gateways reagiert.
Abhilfe: Starten Sie das Gateway so: Menü SPS, Befehl Gateway starten
35902FBS-Editor

Beim Ersetzen einer Funktionsbaustein-Instanz wird das zugehörige OLT-Feld nicht korrekt aktualisiert.
Szenario für Problem: Beim Debuggen der Daten im FBS-Editor ist es möglich, die Werte von Variablen mit Hilfe von OLT-Feldern zu beobachten, während es gleichzeitig auch möglich ist, den Inhalt der FBS-Logik zu ändern. Falls Sie eine Funktionsbaustein-Instanz durch eine andere ersetzen (z.B. RS wird durch SR ersetzt), bleibt der Wert im OLT-Feld für den Ausgang der Instanz erhalten, obwohl die geänderte Anwendung noch nicht auf die SPS geladen wurde. Eigentlich sollte --- im OLT-Feld angezeigt werden.
Umgekehrt wird nach dem Laden der Anwendung auf die SPS plötzlich --- im OLT-Feld für den Ausgang der Instanz angezeigt, obwohl nun der Wert für den Ausgang der Instanz auf der SPS verfügbar ist.
Abhilfe: Falls erforderlich, speichern Sie den FBS-Editor. Danach schließen und öffnen Sie den FBS-Editor für das Debuggen der Daten erneut.

(info) Falls Sie Ihr Problem in dieser Liste nicht angeführt finden, kontrollieren Sie diese Abschnitte: Troubleshooting und FAQ