Konfiguration der Regeln ändern

Beim Validieren der Objekte werden diese Objekt auf Basis von vorgegebenen Regeln geprüft. Sie können die Konfiguration dieser Regeln so einsehen und ändern:

  1. Abhängig von der durchzuführenden Validierung führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    1. Für eine typbezogene Validierung: Öffnen Sie die Eigenschaften des Projekts und wählen Sie die Gruppe Validierung aus.
      Ergebnis: Die Eigenschaften-Seite Validierung wird angezeigt.
    2. Für eine instanzbezogene Validierung: Klappen Sie das SPS-Objekt im Projektexplorer auf, öffnen Sie das Kontextmenü für die in der Unterebene angezeigte Ressource und wählen Sie den Befehl Validierung konfigurieren...
      Ergebnis: Der Dialog Validierung für Resource konfigurieren wird angezeigt.
  2. Klappen Sie in der Tabelle die Regelgruppe auf, um die zugehörigen Regeln anzuzeigen.

  3. Zuerst selektieren Sie die Regel, für die Sie Einstellungen ändern wollen. Erst danach ändern Sie die Einstellungen pro Regel.
    Falls Einstellungen für eine Regel nicht verändert werden können, wurde diese Regel so konfiguriert, dass die entsprechende Änderung verboten ist. Siehe "Regeln für das Validieren einer Anwendung", welche Einstellungen für eine Regel änderbar sind. 
    Grundsätzlich sind die folgenden Änderungen in der Tabelle möglich:

    1. Aktivieren oder deaktivieren Sie eine Regel, indem Sie auf die Spalte Aktiv klicken oder auf den Namen doppelklicken. Das angezeigte Symbol informiert Sie, ob die Regel aktiviert ( ) oder deaktiviert ( ) ist.
    2. Ändern Sie die Klasse der Regel, indem Sie auf die Spalte Klasse klicken und eine Klasse aus der Liste auswählen.
    3. Ändern Sie den Typ der Regel, indem Sie auf die Spalte Typ klicken und eine Typ aus der Liste auswählen.
  4. Drücken Sie Anwenden und/oder OK.
Gut zu wissen

(grey lightbulb) Falls sich die geänderte Konfiguration nicht laut Ihren Erwartungen verhält, empfiehlt logi.cals eine der folgenden Aktionen:

  • Schließen Sie alle geöffneten Editoren und öffnen Sie diese erneut, um sicherzustellen, dass die geänderte Konfiguration korrekt für diese Editoren angewendet wird.
  • Falls Sie Ihre Änderungen verwerfen und die Voreinstellungen von Regeln wiederherstellen wollen, drücken Sie Standardwerte wiederherstellen in der Eigenschaften-Seite Validierung oder im Dialog Validierung für Resource konfigurieren. Unter "Regeln für das Validieren einer Anwendung" finden Sie Informationen darüber, welche Voreinstellungen für die Regeln definiert sind.

Mögliche Klassen

Die Klasse (engl. "Severity") bestimmt die Klasse, mit der eine Regelverletzung gemeldet wird.

KlasseBedeutung
INFOals Information gemeldet
WARNINGals Warnung gemeldet
(info) Es ist möglich, Warnungen für die Validierung zu unterdrücken.
ERRORals Fehler gemeldet

Mögliche Typen

Der Typ bestimmt den Zeitpunkt, zu dem die Regel geprüft wird.

TypBedeutung
EXPENSIVE

Die Prüfung erfolgt, wenn Sie einen Befehl zum Starten der Validierung wählenDie folgenden Befehle lösen eine Prüfung mit Typ EXPENSIVE aus:

  • Objekt validieren (Kontextmenü im Projektexplorer)
    Die Ergebnisse der Prüfung werden in der Sicht Validieren: Objektname angezeigt. Zusätzlich informieren Sie 
    Meldungen in der Sicht Fehler über die Regelverletzung (als Fehler, Warnung oder Information), die Regelverletzung wird im geöffneten Editor entsprechend gekennzeichnet (sofern diese Kennzeichnung möglich ist) und das Objekt im Projektexplorer wird entsprechend gekennzeichnet.
    Hinweise zur Verwendung von Objekt validieren:
    • Falls ein Editor geschlossen ist und erst nach der Validierung geöffnet wird, werden die Regelverletzungen in diesem geöffneten Editor nicht gekennzeichnet und das Objekt im Projektexplorer wird nicht gekennzeichnet.
    • Falls Sie Regelverletzungen beheben, werden die Meldungen in der Sicht Fehler nicht aktualisiert und die Kennzeichnungen in geöffneten Editoren und im Projektexplorer bleiben erhalten. Abhilfe: Führen Sie den Befehl Objekt validieren erneut aus.
    • Falls Sie ein Projekt bereinigen, werden die Objekte dabei nicht erneut validiert. Falls Sie also bereits Regelverletzungen behoben haben, werden trotz des Bereinigen des Projekts weiterhin die Kennzeichnungen der letzten Validierung angezeigt.
  • Validieren (Kontextmenü im ST-Editor)
    Meldungen in der Sicht Fehler informieren Sie über die Regelverletzung (als Fehler, Warnung oder Information) und die Regelverletzung wird im geöffneten ST-Editor entsprechend gekennzeichnet (sofern diese Kennzeichnung möglich ist).
    Beachten Sie: Diese Validierung wird nur mit jenen Regeln durchgeführt, die sich auf einen Editor-Inhalt beziehen. Beispiel: Die Regel Für Projekte/Ordner/Objekte dürfen nur Bezeichner laut Vorgaben verwendet werden wird nicht angewendet, obwohl sie mit dem Typ EXPENSIVE versehen ist.
NORMAL

Die Prüfung erfolgt beim Speichern des Inhalts in einem Editor mit Validierung (z.B. im ST-Editor oder FBS-Editor)Meldungen in der Sicht Fehler informieren Sie über die Regelverletzung (als Fehler, Warnung oder Information), die Regelverletzung wird im geöffneten Editor entsprechend gekennzeichnet (sofern diese Kennzeichnung möglich ist) und das Objekt im Projektexplorer wird entsprechend gekennzeichnet.

Zusätzlich erfolgt die Prüfung auch, wenn Sie einen Befehl zum Starten der Validierung wählen.

(warning) Viele Regeln mit dem Typ NORMAL können das Speichern verlangsamen.

FAST

Die Prüfung erfolgt während einer Eingabe in einem Editor mit Validierung. Die Regelverletzung wird im geöffneten Editor entsprechend gekennzeichnet (sofern diese Kennzeichnung möglich ist).

Zusätzlich erfolgt die Prüfung auch, wenn Sie den Editor-Inhalt speichern oder einen Befehl zum Starten der Validierung wählen.

(warning) Viele Regeln mit dem Typ FAST können das Arbeiten im Editor als auch das Speichern verlangsamen.